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Jahresberichte 2010 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 24.06.2011 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor | Magistrat der Stadt Darmstadt] Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Dezernat N -Dezernat IV- Herrn Stadtrat Dr. Dierk Molter Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2010 Sehr geehrter Herr Stadtrat Dr. Molter, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2010 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital. Die Patienten des Alice-Hospitals erhalten nach wie vor bei ihrer Aufnahme den kleinen Fragebogen zur Bewertung des Alice-Hospitals. Er dient im Wesentlichen dazu den Patienten die Möglichkeit zu geben, Anregungen an das Alice-Hospital weiterzuleiten und Tendenzen der Veränderung festzustellen. Durch Ankreuzen von „Smiles“ werden die einzelnen Kriterien bewertet. &) steht für sehr gut, (>) steht für befriedigend, & steht für mangelhaft. Für das Ergebnis werden die Bilder in Punkte umgerechnet. Je höher der Wert, desto schlechter die Bewertung. Null steht für sehr gut, eins für befriedigend und zwei für mangelhaft. Es ist wiederum erfreulich festzustellen, dass alle Abteilungen eine gleich gute Bewertung wie im Vorjahr erhielten. Der Empfang und die Aufnahme werden ebenso wie die ärztliche und pflegerische Versorgung mit Werten zwischen 0,04 und 0,07 im Jahresdurchschnitt bewertet. Auch bei unseren Besuchen bei den Patienten auf den einzelnen Stationen wird immer wieder von großer Zufriedenheit und Wohlbefinden im Alice-Hospital gesprochen. Insgesamt gaben 515 (Vorjahr 404) Patienten einen Fragebogen ab. Dies entspricht einer Steigerung von über 20%. Davon beantworteten im abgelaufenen Zeitraum 513 Patienten die Frage nach der Weiterempfehlung des Alice-Hospitals mit JA. Eine Steigerung der Rückläufe und eine Verbesserung der Bewertungen wurde damit wiederholt erreicht. Diese Art der Patientenbefragung wurde in 2011 ergänzt um eine Patientenbefragung des Picker-Instituts. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Das gute Ergebnis der Patientenbefragungen spiegelt sich auch in der erneuten Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital wieder. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-Hospital im vergangenen Jahr wieder das Zertifikat für besonders guten Service. Mit freundlichen Grüßen ? Helga Engler Isolde Sutor
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M 06 36 oa 0% 10/03 > Jahresbericht 2010 der Patientenfürsprecherinnen En Magistrat der Stadt Darmstadt Klinikum Darmstadt — Grafenstraße Dezernat VI Eing.: 65, Juli 2041 u .]109] 203] 34 [350 40 1419 Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren — wie ın den zuvor — auch im Jahr 2010 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum Darmstadt tätig: ahren Annekatrin Eilers Klinikum Darmstadt Dr. med. Barbara Schneider Klinikum Darmstadt Helene Pelizäus : Klinikum Eberstadt Wir waren während unserer Sprechzeiten in unserem Büro persönlich oder telefonisch erreichbar: in Darmstadt: montags 15.00 — 17.00 in Eberstadt: ' mittwochs 9.00 - 11.00 In dringenden Fällen konnten wir über unsere privaten Telefonnummern erreicht werden. Schriftliche Beschwerden fanden wir in den dafür ausgewiesenen Briefkästen an den Klinikeingängen vor. Darüberhinaus wurden wir von verschiedenen Stationen _und Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes unterrichtet, wenn unsere Unterstützung erforderlich war. Um möglichst viele Patienten über die Aufgabengebiete und die Erreichbarkeit von uns Patientenfürsprecherinnen zu informieren, wurde vom Klinikum ein Flyer erstellt, der es den Patienten und ihren Angehörigen erleichtern soll, mit uns bei Bedarf Kontakt aufzunehmen. Beschwerden und Wünsche wurden wieder aus den unterschiedlichsten Gründen an uns herangetragen. ä Vieles konnte in persönlichen Gesprächen geklärt werden. Bei schwerwiegenderen Beschwerden, die von Patienten oder Angehörigen an uns gerichtet wurden, haben wir wie immer versucht, mit den zuständigen Stellen, bzw. Mitarbeitern zu sprechen, von denen wir uns die sinnvollste Abhilfe versprochen haben. Dabei kam es uns zugute, dass wir uns direkt an alle Mitarbeiter des Klinikums wenden konnten, einschließlich der Klinikdirektoren und der Krankenhausleitung. Wir haben hier wieder in allen Bereichen große Unterstützung erfahren. 3 Ausstattung und Haustechnik In diesem Jahr wurde der Neubau der Medizinischen Kliniken bezogen. Die Patienten lobten allgemein sehr die neuen Krankenzimmer. Große Zufriedenheit herrscht über die sanitären Bedingungen, die Einrichtung und Farbgebung der Räume. Probleme wurden nur im Fall von nicht gut einzustellenden Klimageräten bekannt, Hier sind aber bereits Verbesserungen vorgenommen worden. Von Schwierigkeiten berichteten vielfach Patienten und vor allem Angehörige, weil sie sich im Neubau nicht zurechtfanden. Die Wegweiser sind in vielen Bereichen noch nicht optimal, gestaltet und werden nicht als hilfreich genug angesehen. Obwohl sich ein Informationsstand in der Eingangshalle befindet, führen die hier gegebenen Erklärungen oft nicht zum gewünschten Ziel. Häufig wurde der Wunsch nach einem Getränkeautomaten in der Halle geäußert, da der Weg zur Cafeteria vor allem im Winter doch recht mühsam sei. Als weiterer Schwerpunkt der Beanstandungen erwiesen sich die metallenen Sitzgelegenheiten im Neubau. Sie werden als sehr kalt empfunden, da das Material die Körperwärme kaum annimmt. Für nicht groß gewachsenen Menschen ist die Sitztiefe nicht passend — sie kommen nicht mit den Füßen auf den Boden, wenn sie sich anlehnen wollen. Nach Rücksprache mit der. Klinikleitung wird nun an einer Lösung dieser Probleme gearbeitet. Auf vielen Stationen im gesamten Klinikbereich wurden Pinnwände entfernt. Nun können Informationen an Patienten oder Klinikbesucher nicht mehr gut sichtbar angebracht werden. Es fehlt auch an stehenden oder hängenden Prospektständern, in denen Flyer oder Informationsblätter geordnet angeboten werden können. = Auf mehreren Stationen befinden sich Infotafeln mit Fotografien und Namen der hier arbeitenden Pflegekräfte und behandelnden Ärzte. Dies wird von Patienten und ‘Angehörigen sehr geschätzt. Es wäre wünschenswert, dass es dies auf allen Stationen gibt. Von mehreren Klinikbesuchern wurde vor allem in den Winterzeit beanstandet, dass sich in den allgemein zugänglichen Toiletten keine Haken für Mäntel oder Taschen befinden. Wir haben es der Betriebstechnik gemeldet und dieses Manko soll behoben werden. Im Sommer hörten wir wiederholt Klagen über Rauchbelästigung durch Personen, die vor den Klinikgebäuden rauchten. Der Rauch zog in die geöffneten Fenster und führte vor allem bei durch die Chemotherapie sehr geruchsempfindlichen Patienten zu erheblichen Störungen bis hin zu Übelkeit und Erbrechen. Auf.unsere Bitte hin wurden sehr schnell an allen Bänken Schilder angebracht, die über die Rauchbelästigung informieren und auf die Raucherzone hinweisen. EREIER Kommunikation In diesem Bereich wurde uns immer wieder über Situationen berichtet, in denen sich Patienten oder deren Angehörige nicht ausreichend informiert fühlten hinsichtlich ihrer Diagnose sowie der geplanten diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweise. Darüber hinaus hatten wir hin und wieder den Eindruck, dass Informationen innerhalb des Personals nicht ausführlich genug weitergegeben worden waren. Dies führte im Endeffekt zu einer Verunsicherung der Patienten. Dies hängt sicherlich zu einem sehr großen Teil mit der extremen zeitlichen Belastung sowohl der Ärzte als auch des Pflegepersonals — bei einer möglicherweise engen Personaldecke — zusammen. R Nach Aussagen der Patienten entstanden Kommunikationsprobleme auch dadurch, dass in einigen Bereichen das Personal häufig wechselte, so dass keine festen Bezugspersonen zu erkennen waren, sondern oft viele verschiedene Ansprechpartner zur Verfügung standen. Verbale und nonverbale Missverständnisse konnten wir häufig durch die den Sachverhalt im nachhinein erklärende Gespräche ausräumen, indem wir den Patienten oder deren Angehörigen eine intensive, zum Teil mehrfache Gesprächszuwendung anboten. Weiterhin ‚konnten wir in Einzelfällen auch einen erneuten Gesprächstermin mit dem zuständigen behandelnden Arzt oder Pfleger bewirken. Pflege Im pflegerischen Bereich gab es auch in diesem Jahr wieder viel Anerkennung und Lob. Doch nach wie vor ist die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme nicht immer zur Zufriedenheit geleistet worden. Angehörige berichteten, dass sie hier häufig eingesprungen sind. Wir konnten nur auf die Überlastung des Personals im Pflegebereich hinweisen. Ein weiterer Punkt der Beanstandung war, dass Patienten, die ambulant operiert wurden, am Operationstag kein Essen bekommen hatten und darüber vorher nicht informiert worden waren. Nach Rücksprache mit der Pflegedirektorin soll nun bei der Vorbesprechung für die anstehende Operation den Patienten eine schriftliche Information zu diesem Pu mitgegeben werden. . ö Organisation und Wartezeit In den ersten Monaten des Jahres erhielten wir immer wieder Informationen über sehr lange Wartezeiten im Bereich der Notaufnahme. z. Auch seit Bezug der Zentralen Notaufnahme hatte sich zunächst nicht viel geändert. Wir haben mit dem Leiter der ZNA darüber gesprochen. Er war sich des Problems sehr bewusst und es wird daran gearbeitet, die Organisation zu verbessern. Allerdings müssen die Patienten wissen, dass sie nicht in der Reihenfolge ihrer Ankunft, sondern nach Behandlungsdringlichkeit aufgerufen werden. Darmstadt, Februar 2011 N Une a ü IA A m [ Städtische Kliniken DARMSTADT/KIlinikum Darmstadt-Eberstadt Helene Pelizaeus Patientenfürsprecherin JAHRESBERICHT 2010 Im abgelaufenen Jahr 2010 gab es nur wenige Beschwerden. Der Baulärm des Vorjahres war beendet durch die Fertigstellung der betreffenden Baulichkeiten. Auftretende Probleme bei der Patientenversorgung konnten umgehend durch Rücksprache mit den Betroffenen geklärt und behoben werden. - Schwierigkeiten und Beschwerden taten auf mit Patienten der Neurologischen Tagesklinik. Hier ging es meistens um geringfügige Anlässe, z.B. Probleme mit Mitpatienten - Wiederholung des Speiseplanes - _Sonnenbaden auf der Wiese um die Klinik - Eingeschränktes Zusammensein mit dem Partner oder der Familie bei Besuchen Es konnten Gespräche mit den Betroffenen geführt werden. Vorschläge zur Änderung der Situation wurden von den Betroffenen akzeptiert. Nach dem Einsatz von Mediatoren seitens des Klinikums sind diese Beschwerden deutlich zurückgegangen. Seitdem es die Menüberaterinnen gibt, werden nur noch selten Beschwerden über das Essen an mich herangetragen. Über die Pflege und Betreuung der Patienten gab es wenige Beschwerden. Alle konnten vor Ort geklärt werden. Es gibt ganz seiten Beschwerden nach der Entlassung eines Patienten, d.h. also über den Klinikaufenthalt hinaus. Nuten, ur ar Darmstadt, den 28.02.2011
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 19.07.2011 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Dezernat VI Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2011/0285 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Jahresberichte 2010 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Vorlage vom: 11.07.2011 Beschlussvorschlag: Die Jahresberichte 2010 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice- Hospitals werden zur Kenntnis genommen. Anlagen: Jahresbericht 2010 Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt Jahresbericht 2010 Patientenfürsprecherinnen Alice-Hospital Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.07.2011: Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Die Jahresberichte 2010 werden beigefügt zur Kenntnis gegeben. Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt wurde in der gemeinsamen Sitzung der Geschäftsführung und des Direktoriums am 04.05.2011 mit den Patientenfürsprecherinnen erörtert. Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH hat in seiner Sitzung am 30.05.2011 von dem Bericht Kenntnis genommen. Darmstadt, 11.07.2011 Dezernat VI Dr. Dierk Molter Stadtrat Anlagen
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Grafenstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2011/0285
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 11.07.2011
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00