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3594/2017

Neuordnung des ruhenden Verkehrs auf dem Eigelstein

Mitteilung BV 11.04.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 19.04.2018, TOP 10.5

Mitteilung BV

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Anlage1-Ideen und Anregungen

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Anlage2 - Umgestaltung Eigelstein

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Mitteilung BV

7217 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 3594/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 19.04.2018 
 
Neuordnung des ruhenden Verkehrs auf dem Eigelstein 
 
Ausgangssituation 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt hat am 18.06.2015 beschlossen, die Verwaltung mit der Neuord-
nung des ruhenden Verkehrs auf dem Eigelstein zu beauftragen. Als Vorbild für die Neugestaltung 
soll die Severinstraße dienen. Bei beiden Straßen handelt es sich um eine Einbahnstraße. Auf der 
Severinstraße ist die in Fahrtrichtung linke Straßenseite durchgehend mit Absperrpfosten versehen, 
die zum Teil herausnehmbar sind, um temporäre Ladezonen zu schaffen. Diese Straßenseite ist nicht 
für das Parken freigegeben. 
 
Die Erfahrungen nach der Umstaltung der Severinstraße waren sehr positiv. Da der Eigelstein und die 
Severinstraße in der baulichen Ausgestaltung die gleichen Voraussetzungen bieten, werden für den 
Eigelstein durch die Umgestaltung ebenfalls Verbesserungen in der Aufenthaltsqualität erwartet. 
Ebenso soll sich die Sicherheit der Radfahrenden und zu Fuß Gehenden erhöhen. 
 
Auf dem Eigelstein sollen ebenfalls die Parkplätze auf der in Fahrtrichtung linken Seite entfallen. An-
ders als auf der Severinstraße sollen nicht durchgehend Absperrpfosten aufgestellt werden. Es sollen 
Absperrpfosten und Fahrradständer installiert und Ladezonen eingerichtet werden. Die dauerhaften 
Ladezonen sollen dazu führen, dass die Straße im Vergleich zur Severinstraße, die durchgehend 
„abgepollert“ ist, einen eher aufgelockerten Charakter erhält. Außerhalb der Ladezonenlaufzeit ist das 
Parken ausschließlich den Inhaberinnen und Inhabern eines Bewohnerparkausweises für das Gebiet 
Eigelstein vorbehalten. 
 
Der Abschnitt Dagobertstraße bis Unter Krahnenbäumen wurde als „Pilotabschnitt“ ausgewählt, da 
dies der längste Abschnitt ist, in dem derzeit durchgehend geparkt wird. Aktuell sind in diesem Ab-
schnitt 12 Parkplätze eingerichtet, die von 9-21 Uhr als Kurzzeitparkplätze bewirtschaftet werden. 
Diese Stellplätze werden im Rahmen der Umgestaltung entfallen. Zusätzlich gibt es in diesem Ab-
schnitt zwei Ladezonen, die ab 18 Uhr ebenfalls als bewirtschaftete Parkplätze zur Verfügung stehen. 
Durch eine begleitende Parkraumerhebung (vor und nach der Umgestaltung) soll verifiziert werden, 
ob der Stellplatzwegfall im Pilotabschnitt in den benachbarten Straßen kompensiert werden kann. 
 
Um so gut wie möglich auf alle Interessen einzugehen, sollten Anregungen und Wünsche von An-
wohnerinnen und Anwohnern und Gewerbetreibenden auf und um den Eigelstein aufgenommen wer-
den. 
 
 
Veedelstreff Bürgerverein Eigelstein – 16.10.2017 
 
Am 16.10.2017 fand im Kölsche Boor der Bürgertreff des Bürgervereins Eigelstein statt. Zwei Mitar-
beiter der Planungsabteilung des Amtes für Straßen- und Verkehrstechnik stellten den Entwurf zur

2 
 
Umgestaltung des ruhenden Verkehrs im Pilotabschnitt auf dem Eigelstein vor. Alle Anwesenden be-
kamen die Möglichkeit, Änderungs- bzw. Gestaltungsvorschläge abzugeben. Im ersten Schritt inte-
ressiert die Verwaltung vor allem, welche Wünsche für die Gestaltung des ersten Abschnitts (Dag-
obertstraße bis Unter Krahnenbäumen) vorliegen. Es konnten auch Gestaltungsideen für die weiteren 
Abschnitte genannt werden. 
Die Anregungen und Ideen, die während und nach der Veranstaltung abgegeben wurden, sind in An-
lage 1 aufgelistet. 
 
Die anschließende Auswertung der eingegangenen Anregungen ergab, dass die Anwohnerinnen und 
Anwohnern und Gewerbetreibenden dem Entwurf der Stadtverwaltung grundsätzlich positiv gegen-
über stehen.  
Bei der Veranstaltung wurde allerdings angemerkt, dass es sinnvoller wäre, im ersten Schritt eine 
Quartiersgarage zu bauen (z.B. in den Bahnbögen) und erst im zweiten Schritt die Parkplätze auf 
dem Eigelstein zu entfernen. 
 
 
Umsetzungsentwurf zur Neuordnung des ruhenden Verkehrs 
 
Nach Auswertung der eingegangenen Anregungen wurde unter Berücksichtigung der Ansprüche an 
Parkraum und Radverkehr ein Entwurf zur Neugestaltung für den Abschnitt zwischen Dagobertstraße 
und Unter Krahnenbäumen erstellt. Auf dem Eigelstein werden gemäß diesem Vorschlag auf dem 
Abschnitt zwischen der Dagobertstraße und Unter Krahnenbäumen auf der in Fahrtrichtung linken 
Seite neben der bereits bestehenden Ladezone mit einer Länge von 12 m, zwei weitere Ladezonen 
mit ebenfalls 12  m Länge eingerichtet. Diese sollen eine Laufzeit von 7-18 Uhr haben. Ab 18 Uhr 
sollen die Ladezonen ausschließlich für Inhaberinnen und Inhaber eines Bewohnerparkausweises 
EIGEL bis 7 Uhr morgens freigegeben werden. Die exakte Lage der neuen Ladezonen ist dem Plan 
(Anlage 2) zu entnehmen. 
 
 
Kinderbrücke 
 
Beim Veedelstreff wurde angeregt, den Eigelstein kinderfreundlicher und –sicherer zu gestalten. Da 
auf dem Eigelstein eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h eingerichtet ist, ist es nicht zuläs-
sig, einen Zebrastreifen aufzubringen. Stattdessen wurde die Idee vorgebracht, eine „Kinderbrücke“ 
als Querungshilfe anzubieten.  
 
Die Polizei meldet in ihrer Stellungnahme Bedenken gegenüber der Umsetzung einer „Kinderbrücke“ 
an:  
„Grundsätzlich sind aus polizeilicher Sicht alle Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit zu 
begrüßen. Allerdings können sich derartige Maßnahmen nur im Rahmen der Straßenverkehrsord-
nung ( StVO ) bewegen.  
Die Einrichtungen, Beschilderungen und Markierungen müssen für alle Verkehrsteilnehmer eindeutig 
und unmissverständlich sein.  
Aus diesem Grund kann die Polizei grundsätzlich keinerlei Maßnahmen zustimmen, die sich nicht im 
Einklang mit den geltenden Vorschriften der StVO befinden. Maßnahmen, die nicht durch die StVO 
gedeckt sind, können durch die Straßenverkehrsbehörde bei der jeweiligen Bezirksregierung als Ver-
kehrsversuch angemeldet werden.“ 
 
In der Stellungnahme der Polizei heißt es weiter, dass der Eigelstein in Bezug auf Verkehrsunfälle als 
unauffällig anzusehen ist.  
 
Aus den genannten Gründen wird die Idee der „Kinderbrücke“ bei der Neuordnung des ruhenden 
Verkehrs auf dem Eigelstein nicht berücksichtigt werden. 
 
 
Fahrradständer und Absperrpfosten 
 
Insgesamt sollen auf dem Abschnitt Dagobertstraße bis Unter Krahnenbäumen 17 neue Absperrpfos-

3 
 
ten und 13 Fahrradständer (erweiterte Haarnadeln) aufgestellt werden. Die zwei bereits vorhandenen 
Fahrradständer im Design Gotik werden ebenfalls gegen das Modell „erweiterte Haarnadeln“ ersetzt 
(siehe Anlage 2). 
 
 
Ausblick 
 
Sobald die Mitteilung von der Bezirksvertretung Innenstadt zur Kenntnis genommen wurde, beginnt 
die Verwaltung mit der Umsetzung des Beschlusses und der beschriebenen Maßnahmen. 
 
Im Anschluss an die Neuordnung des ruhenden Verkehrs im Pilotabschnitt des Eigelsteins wird eine 
zweite Parkraumerhebung durchgeführt, um zu ermitteln, ob die angrenzenden Straßen den Wegfall 
der Stellplätze kompensieren können.  
 
Sollte es keine negativen Auswirkungen auf die angrenzenden Straßen geben, wird sukzessive der 
Parkraum auf der gesamten linken Seite des Eigelsteins nach dem Vorbild des Pilotabschnittes neu 
geordnet.  
 
 
 
Anlagen: 
1. Ideen und Anregungen 
2. Umgestaltung Eigelstein

Anlage1-Ideen und Anregungen

3209 Zeichen

Ideen und Anregungen für die Umgestaltung des ruhenden Verkehrs auf dem 
Eigelstein 
 
Ideen und Anregungen, die beim Bürgertreff am 16.10.2017 eingereicht wurden: 
 
- Vor dem Weinhaus Vogel bitte Fahrradständer! 
- Fahrradständer von der Ecke Dagobertstraße/Eigelstein auf die erste Pollerstrecke 
nach der Lieferzone umsetzen.  
- Fahrradparkplätze: nicht nur ein paar Fahrradständer, sondern sehr viele aufstellen. 
- Fahrradnadeln-Abstellfläche vor dem Rewe. 
- „Urban Gardening“-Ideen von den Bewohnern gestalten lassen und mit der 
Unterstützung der Stadt fördern. So wie dies sehr gut in Sülz passiert. 
- Weniger Versiegelung bei neuer Pflasterung. 
- Einige Bäume sind einer Wohlfühlstraße sehr zuträglich. 
- Beete statt Pöller. 
- Stärkere Kontrolle der Fremdnutzung von Anwohnerparkplätzen durch die Besucher 
des Eigelsteins und des Eigelsteinplatzes. 
- „Kinderbrücke“: in jedem Straßenabschnitt Übergänge schaffen, damit Kinder 
gefahrlos die Straße queren können. 
- Zebrastreifen. 
- Kinderfreundliche Gestaltung: Überblick aus Augenhöhe der Kinder schaffen. 
- Parkplätze nicht bis zur Straßenkreuzung einrichten, damit die Kreuzungsbereiche 
übersichtlich sind. 
- Verringerung der Geschwindigkeit von Tempo30 auf 
Schrittgeschwindigkeit/Tempo20, oder eine Fahrradstraße einrichten – durch die 
zeitliche Verzügerung für Autofahrer, würden diese die Hauptverkehrsachsen nutzen 
und den Eigelstein meiden. 
- Ladezonen auf dem Eiglstein auch für Gewerbetreibende in Querstraßen freigeben, 
da es dort manchmal keine Ladezonen gibt (z.B. Im Stavenhof). 
- Eigelsteinplatz und Torburg in Fußgängerzone – ohne Radverkehr – umwandeln. 
- Erst eine Quartiersgarage bauen und dann die Parkplätze auf dem Eigelstein 
entfernen! Nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen! 
 
Ideen und Anregungen, die auf der Facebook-Seite des Bürgervereins eingegangen sind: 
 
- Eigentlich sollte der Eigelstein für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt werden. 
Parallel verläuft eine dreispurige Straße, die zu den gleichen Zielen führt.  
- Warum nicht konsequent die rechte Seite vom Eigelsteintor bis zur Bahn umwandeln? 
Nur so entsteht mehr Raum und Weite. Und das Stück zwischen Torburg und 
Dagobertstraße könnte auf beiden Seiten vom liegenden Verkehr befreit werden. So 
würde der Platz auch auf der Seite zur Straße hin geöffnet.  
- Hinter dem Rewe endlich das Parkhaus bauen und den Eigelstein zur 
Fußgängerzone umwandeln. Das hätte man bei der letzten Sanierung schon machen 
sollen.  
Antwort: Ein Parkhaus hinter dem Rewe wird es nie geben, das wird schon seit 35 
Jahren „geprüft“. Warum? Weil starke politische Kräfte im Rat diesen wertvollen 
Raum in der sich immer weiter verdichtenden Innenstadt für Wohnbebauung nutzen 
wollen. Ein Ende des „Patts“ zwischen Anhängern eines Parkhauses und Anhängern 
eines Wohnhauses ist nicht abzusehen. Die einzig sinnvolle Alternative ist, die 
Bahnbögen als Quartiersgarage zu nutzen: da nimmt man niemandem Raum für 
Wohnbebauung weg, das kann schnell umgesetzt werden, und gleichzeitig beseitigt 
man damit auch noch das Problem von Müll und Drogendealerei unter den 
Bahnbögen. Dort können sehr schnell 120 Stellplätze entstehen.  
Anlage 1

Anlage2 - Umgestaltung Eigelstein

514 Zeichen

Parkscheinautom
at auf andere Seite versetzen 
PSA
-Standort wird noch definiert 
12m
 Ladezone vorh. 
12m 
Ladezone gepl. 
12m 
Ladezone gepl. 
VZ 
VZ 
VZ 
38m
 Parken vorh. 
12m
 Ladezone(zeitlich begrenzt)vorh. 
Parken vorh. 
AG 
AG 
AG VZ VZ 
  M        1: 
gezeichnet Amt für Straßen 
        und 
Verkehrstechnik 
Datum 
Amtsleiter (66) Abteilungsleiterin (661) Gruppenleiter (661/11) Sachbearbeiter (661/11) 
250 
Eigelstein 
v. Unter Krahnenbäumen b. Dagobertstraße 
Zazula 
19.03.2018 
gez. 
Frau Wesemann

Beratungsverlauf (1)

19.04.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 10.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Dagobertstraße
  • Severinstraße
  • Unter Krahnenbäumen 17
  • Im Stavenhof

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Details

Aktenzeichen
3594/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
11.04.2018
Erstellt
21.11.2017 08:15