AN/1149/2019
Institut der deutschen Wirtschaft: "Köln hat Probleme auf Wohnungsmarkt verschlafen"
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FDP Anfrage nach § 4
2784 Zeichen
www.FDP-Koeln.de Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses Herrn Kienitz Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 04.09.2019 AN/1149/2019 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Stadtentwicklungsausschuss 19.09.2019 Institut der deutschen Wirtschaft: "Köln hat Probleme auf Wohnungsmarkt verschlafen" Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die FDP-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 19. September 2019 zu setzen: Das Institut der deutschen Wirtschaft hat am 26. August eine Studie mit dem Titel „Mangelware Wohnraum“ in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Gesel l- schaftsforschung vorgestellt, die vom Themenbereich Integrierende Stadtentwicklung des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) gefördert wurde. Demnach ist das Problem in anderen deutschen Metropolen früher erkannt und einer Lösung nähergebracht worden. Medienberichten zufolge wurde namentlich die Stadt Köln auf der Pressekonferenz scharf kritisiert: „Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt seien inzwischen in der Lage, ihren Bedarf nach und nach zu decken, sagte der Immobilienexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Michael Voigtländer. Dort dürfte sich der Wohnungsmarkt im nächsten Jahrzehnt entspannen. Was für Mieter bedeuten würde: Mietsteigerun- gen nur noch in Höhe der allgemeinen Teuerung und nicht mehr um 5, 6 oder 7 Pro- zent im Jahr. Köln dagegen habe die Probleme auf dem Wohnungsmarkt "mehr oder weniger verschlafen", kritisierte Voigtländer.“ (tagesschau.de) Die FDP-Fraktion fragt deshalb: 1. Wie bewertet die Verwaltung die Ergebnisse der Studie „Mangelware Wohn- raum“? FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de 2. Wir beurteilt die Verwaltung den Vorwurf, die Probleme auf dem Wohnungs- markt mehr oder weniger verschlafen zu haben? 3. Was haben Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt in den letzten Jahren anders gemacht als Köln, wie bewertet die Verwaltung diese anderen Vorgehenswei- sen und inwieweit beeinflussen die dortigen besseren Ergebnisse das städti- sche Handeln? 4. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung ergriffen oder will sie ergreifen, um die allgemeine Bautätigkeit in Köln anzukurbeln? 5. Wann ist damit zu rechnen, dass auch in Köln wieder Mietsteigerungen nur noch in Höhe der allgemeinen Teuerung erreicht werden? Mit freundlichen Grüßen, gez. Ulrich Breite Ralph Sterck Fraktionsgeschäftsführer Stadtentwicklungspolitischer Sprecher
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Orte (1)
- Markt
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1149/2019
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 04.09.2019
- Erstellt
- 03.09.2019 13:57