3924/2024
Bericht für das 4. Quartal des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS)
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Mitteilung Ausschuss
3653 Zeichen
Dezernat, Dienststelle I/I-3 Vorlagen-Nummer 13.12.2024 3924/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 03.02.2025 Bericht für das 4. Quartal des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) Das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) wurde im Januar 2019 gegründet. Es versteht sich als eine moderne und innovative Anlaufstelle zu Sicherheits- und Präventi- onsthemen, sowohl für die Sicherheit in der Stadt als auch für die verwaltungsinterne Sicher- heit mit etwa 22.000 Mitarbeitenden. Das ZKS befasst sich grundsätzlich mit zwei fachli- chen Schwerpunkten: Die Gründung eines Kriminalpräventiven Rates Köln (KPR Köln) basierte auf dem einver- nehmlichen Wunsch der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und des Kölner Polizeipräsiden- ten, ein Gremium zu schaffen, das sich aus gesamtstädtischer Perspektive mit der sicher- heitsrelevanten Präventionsarbeit (externes Sicherheitsmanagement) befasst. Der Bereich des Internen Sicherheitsmanagements beschäftigt sich hingegen präventiv mit dem Schutz von Mitarbeitenden sowie Gebäuden der Stadtverwaltung Köln vor Gewalteinwirkung und Übergriffen. Mit dem Ziel, die Sicherheitslage für Kölner*innen zu erhöhen und ihr Sicherheitsgefühl zu stärken, startete das ZKS im Sommer 2024, in Kooperation mit der Volkshochschule Köln (VHS), die Vortragsreihe, „Die Kölner Präventionsgespräche“. Durch gezieltes Informieren und Beraten zu bestimmten Kriminalitätsphänomenen, werden Kölner Bürger*innen für präventi- ves Verhalten sensibilisiert und auf mögliche Gefahrensituationen aufmerksam gemacht. Am 12. November fand der zweite Fachvortrag aus der Reihe statt und legte einen rechtlichen Schwerpunkt bei sexuellen und anderen Grenzverletzungen, im, von Kindern und Jugendli- chen genutzten, Online-Raum. Aufgrund der hohen Nachfrage bei Lehrkräften und Eltern, wird der Termin „Cybercrime im Klassenzimmer – sicher nicht!“ im neuen Jahr kurzfristig wieder- holt (27.01.2025, 18 Uhr, VHS Studienhaus am Neumarkt). Weitere Informationen: www.stadt- koeln.de/praeventionsgespraeche Seit März 2021 ist die Stadt Köln, vertreten durch die Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Mitglied im Exekutiv Komitees des Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (Efus). Das internationale Städtenetzwerk befasst sich mit kommunaler Kriminalprävention und urbaner Sicherheit und bietet, rund 250 Mitgliedern aus 16 europäischen Ländern, aktive Unterstüt- zung im Rahmen von EU geförderten Projekten, Fortbildung- und Beratungsangeboten an. 2 Die Stadt Köln begrüßt den geschäftsführenden Ausschuss mit rund 40 internationalen Gäs- ten am 5. Dezember zum offiziellen Meeting im Wallraf-Richartz-Museum. Weitere Informatio- nen: https://efus.eu/ Ausblick Im ersten Quartal 2025 liegt der Fokus des ZKS in der übergeordneten Betrachtung kommu- naler Sicherheit für Köln: Für Januar ist die Veröffentlichung des Endberichts von Profes- sor Dr. Herbert Schubert (Sozial • Raum • Management) geplant, der eine Grundlage für den „Masterplan Kommunale Sicherheit für Köln“ (MaKoS) bildet und als Frühwarnsystem für kri- minelle Entwicklungen in Köln umgesetzt werden soll. Die Kölner Präventionsgespräche grei- fen das Thema Häusliche Gewalt in Nachbarschaft und Freundeskreis (02.02.2025) auf und geben konkrete Hilfestellungen an die Hand. Der jährliche Aktionstag Senior*innen (29.03.2025), informiert Kölns Älteste über aktuelle, kriminalpräventive Themen und bietet ein buntes Rahmenprogramm. Weitere Informationen und Kontakt: www.stadt-koeln.de/zks Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3924/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 13.12.2024
- Erstellt
- 09.12.2024 14:14