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2424/2017

Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln

Mitteilung BV 11.08.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 07.09.2017, TOP 10.2.8

Mitteilung BV

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Ostheim Neubrück 2016 BV 8

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Höhenberg-Vingst 2016 BV 8

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Humboldt-Gremberg-Kalk 2016 BV 8

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Ansehen

Mitteilung BV

2148 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/02-4/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2424/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.09.2017 
 
Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln 
Jahresbericht 2016 der Sozialraumkoordinatoren 
Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kom-
munalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept  
„Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt. 
Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf 
festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern.  
 
In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit 
den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung 
werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert. 
Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum 
(Chorweiler) in städtischer Trägerschaft. 
 
Im Stadtbezirk Kalk sind das die Sozialräume  
 
- Höhenberg / Vingst, Sozialraumkoordinatoren Daniela von Palubicki und Andreas Hildebrand 
(Träger Katholische Jugendagentur Köln gGmbH) 
- Humboldt/Gremberg / Kalk, Sozialraumkoordinator Alexander Tschechowski  
(Träger Kinderschutzbund / Kinderschutz-Zentrum Köln e.V.) 
- Ostheim / Neubrück, Sozialraumkoordinatoren Andreas Hansmann und Rolf Blandow  
(Träger Veedel e.V.) 
 
 
Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 
01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu-
erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter-
schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden.  
 
Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird. 
 
Beigefügt erhalten Sie die Jahresberichte 2016 für die beiden Sozialräume im Stadtbezirk 8. 
 
 
 
Anlagen

Ostheim Neubrück 2016 BV 8

8897 Zeichen

00623637 
Jahresbericht Lebenswerte Veedel 
 
Sozialraum Ostheim/Neubrück Bürgeramt Kalk 
Träger Veedel e.V. Berichtsjahr 2016 
 
1 Veränderungen im Sozialraum 
Beteiligung, Teilhabe 
 Das bestehende Internetportal wurde in der bestehenden Form aufgegeben. Die beiden 
Bürgervereine in Ostheim und Neubrück haben sich endgültig aus der Betreuung der Seite 
zurückgezogen. Über die SRK wird nun eine neue Seite aufgebaut mit stärkerer Funktion einer 
Landingpage. 
 Die zum Jahreswechsel 2015/16 gegründete Flüchtlingsinitiative bei ihrem Aufbau unterstützen. 
(siehe Schwerpunkt). Besonderer Blickpunkt der SRK ist der Zugang für ehrenamtliche Helfer 
sowie Herstellung einer guten Vernetzungsstruktur und Austauschmöglichkeiten. 
 Mit dem Jobcenter Kalk wurden verschiedene Ideen für eine sozialraumorientierte 
Kundenbetreuung besprochen. Im Herbst wurde mitgeteilt, dass ab Frühjahr 2017 das Angebot 
Jobcenter vor Ort im Stadtteil gestartet werden soll.  
Wohnen 
 Eröffnung der Flüchtlingsunterkunft für 400 Menschen am Hardtgenbuscher Kirchweg, 
Vernetzung und regelmäßiger Austausch findet vorrangig über das Kernteam von WINOSTHEIM 
statt. 
 Wohndialog Neubrück: Nach BV-Beschluss wurde im vergangenen Jahr durch Bürgeramtsleitung 
und Bezirksbürgermeister unter Mitwirkung der SRK erste Gespräche mit 
Wohnungsgesellschaften bzw. Verwaltungsgesellschaften geführt, ob Interesse an dem Format 
Wohndialog besteht.  Konkretisierung der Inhalte und Möglichkeiten dieses Zusammensch luss 
soll in 2016 geschehen. 
Kinder/Jugend 
 2 weitere Kindergärten in privater Trägerschaft mit insg. 10 Gruppen eröffneten in Ostheim. Beide 
Einrichtungen sind bereits in den sozialräumlichen Fach -AK Kita-GS aktiv und nehmen teilweise 
am sozialräumliche AK teil. 
 Im Neubaugebiet Waldbadviertel wird zum Ende des Jahres ein Jugendprojekt mit einer halben 
MA-Stelle von der AWO eröffnet. Die Mitarbeiterin ist sehr an der Vernetzung im Stadtteil 
interessiert. 
IG Marktplatz 
 Bei der IG Marktplatz muss der Stillstand im vergangenen Jahr als Abweichung und somit 
Veränderung bewertet werden. Besonders negativ hat sich die mangelnde Kooperation der 
Abteilung Kinderinteressen auf das Fortschreiten ausgewirkt. Die gute Spielplatzidee stieß mit 
einer Zweiteilung n icht auf die Unterstützung von Bürgern und Politik. Veränderungen wurden 
nicht vorgenommen. Das Angebot, gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt Lösungen zu finden, 
wurde nicht angenommen. 
 
2 Projekte und Aktivitäten 
2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln 
Im Jahr 2016 stan den Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur Verfügung, die für 
folgende Projekte verwendet wurden: 
Projekte und Aktivitäten  
Internetportal ostheim-neubrueck.de

00623637 
2.2 Ohne sozialräumliche Mittel 
3  Zielerreichung 
Taschengeldbörse Ostheim/Neubück: ges.  2685,30 EUR , Anteil  
Mulitfunktionsraum Neubrück (Angebote des Tisch der Kulturen,…)  
Durchführung und Mitwirkung von Festen und Veranstaltungen (Adelheidiade, 
Spielplatzfest Georgestr, Frühlingsfest Buchheimer Weg, Adventsfeier, …) 
 
Öffentlichkeitsarbeit incl. Neuauflage der Sozialraumkarte Ostheim/Neubrück  
Tisch der Kulturen: Coaching von Ehrenamtlichen (Finanzierung über BOM + 
Eigenanteil) 
Aufbauend auf die Gruppenleiterschulung (s. Pkt.4) 4 Gruppenveranstaltungen 
 
Stadtteilzeitung Ostheim (Finanzierung über Anzeigeneinnahmen/Werbung) 
Erstellung von 2 Ausgaben der Stadtteilzeitung mit ehrenamtlichen Redakteuren 
Auflagenhöhe 5500 Stk. Verteilung an alle Haushalte in Ostheim 
 
Seniorenkalender Neubrück (Finanzierung über Anzeigeneinnahmen/Werbung) 
Herstellung von 2 Aufgaben à 1000 Stk. mit dem AK „Gut älter werden in Neubrück“, 
Abrechnung erfolgte über Bürgerverein Neubrück 
 
Tisch der Kulturen: Neubrück zeigt Vielfalt (Finanzierung über BOM + Eigenanteil) 
Gruppenleiterschulung für 8 Bürger*innen mit Migrationshintergrund und 
Coachingangebot im 2. Halbjahr 2016 
 
Nähcafe in Kooperation mit der Integrationsagentur (Mittel über Aktion Neue Nachbarn) 
Offenes Angebot für Frauen mit Migrationshintergrund 
 
Flüchtlingsinitiative Winostheim – miteinander im Veedel (siehe Schwerpunktthema)  
Durchführung von sozialräumlichen Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen 
Vorbereitung, Durchführung der sozialräumlichen Arbeitskreise Kinder, Jugend und 
Familie in Ostheim und in Neubrück (je 4x/Jahr) + Kita/Grundschule (je 2 + 2 
gemeinsame) Leitung des AK „Gut älter werden in Neubrück“ (4x/Jahr) + Teilnahme 
und Mitwirkung am AK Kalk, AK Seniorenpolitik, 
 
Durchführung Infostand „Bildung und Freizeit in Neubrück“, 2-3x/Monat in Kooperation 
mit ehrenamtlichen Helfern, donnerstags in Neubrück 
 
Bürgerveranstaltung: Präsentation der Seniorenbefragung, 21.06.2016 im TIP  
Durchführung und Mitwirkung von Festen und Veranstaltungen Bürgerfest: Wir sind 
Ostheim 
 
HZ Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung 
Erwart.-
Wert 
Ist-Wert Status 
1 Stärkung der Teilhabe durch eine 
verbesserte Grundbildung  
Workshop Veran-
staltung 
1 4  
2 Stärkung der Teilhabe durch eine 
verbesserte Grundbildung  
Ideenwerkstatt Veran-
staltung 
1 0  
3 Stärkung der Teilhabe durch eine 
verbesserte Grundbildung 
Mindestens ein Projekt:  
Zusätzliches Alphabetisierungs-
angebot über IKD in Neubrück. 
Stärkung der digitalen Kompetenz 
Projekt 1 2

00623637 
 
4 Ausblick Folgejahr 
Wohndialog: Sowohl der Runde Tisch Gernsheimer Str. fortführen, Intensive Unterstützung 
Wohndialog Neubrück (potentielles Schwerpunktthema)  
Flüchtlinge: Mit der Fertigstellung der zwei Flüchtlingsunterkünfte in Rath und Neubrück werden ca. 
350 weitere Flüchtlinge im bzw. angrenzend zum Sozialraum leben. Welche Bedarfe werden sichtbar, 
können bestehende Initiativen Aufgaben übernehmen, Welche Unterstützungen werden benötigt. Für 
die Ostheimer Unterkunft stehen neben Angeboten, Stabilisierung und Ausbau der WINOSTHEIM die 
Fragen nach w eiteren Räumlichkeiten auf der t o-do-Liste. Begleitet und moderiert wird der Prozess 
für die Schaffung einer Kinderbetreuung für u6 -Jährige, die noch nicht in einer Regeleinrichtung sind 
(ca. 50 -60 Kinder). Fortführung der Mittelakquise. 
GWA am Buchheimer Weg : Umwandlung  in ein e Bürgerbegegnungsstätte. Begleitung und 
Unterstützung beim Aufbau des neuen Angebotes. 
Waldbadviertel: In 2017 wird der Gebäudekomplex „Soziale Vielfalt“ fertig erstellt. Hier werden 
mehrere soziale Träge r verschiedene Wohnformen anbieten. Das Mehrgenerationenwohnprojekt will 
sich in den Stadtteil einbringen und wird dieses Jahr mit einem Fotowettbewerb starten. Die ersten 
Kontakte zum AWO – Jugendtreff werden ausgebaut (Bedarfsklärungen, Vernetzung, Projektideen) 
IG Markplatz:  Mit dem Stadtplanungsamt klären, wie es weitergehen kann, Wiederaufnahme der 
Treffen, wenn möglich im Rahmen einer Bürgerkonferenz eine Präsentation des 
Umsetzungskonzeptes als Grundlage für das Einzel-IHK und für den Antrag auf Städtebaufördermittel 
im Dezember 2017. 
Feste/Veranstaltungen: In 2017 steh en wieder verschiedenen F este auf dem Programm. Die 
WINOSTHEIM hat die Idee, gemeinsam mit der muslimischen Gemeinde in Ostheim (Miteinander 
e.V.) ein Fest zum Zuckerfest zu planen und durchzuführen. Darüber hinaus werden auch wieder die 
Adelheidiade, das Frühlingsfest sowie noch nicht fes tstehende Veranstaltungen personell oder/und 
materiell unterstützt werden. 
über das monatliche Angebot „Wer 
erklärt mit mein Handy/Tablet“ im 
Taschengeldbörse/SNW 
4 Optimierung der Zusammenarbeit mit 
Politik, Verwaltung und freier 
Wohlfahrtspflege 
Vorbereitung, Durchführung und 
Nachbereitung der Stadtkonferenz am 
25.11.2016 
Veran-
staltung 
1 1  
5 Unterstützung der einzelnen 
Arbeitsgruppen (räumliche und 
personelle Ressource)  
Begleitung und Steuerung der AGn 
Lernen+Kennenlernen, 
Öffentlichkeitsarbeit+Kommunikation, 
Orga+Netzwerk, Spenden, Kernteam, 
Helfertreffen 
Veran-
staltunge
n 
30 44  
6 Aufbau und Inbetriebnahme einer 
Internetseite 
Internetseite ist öffentlich zugänglich. 
www.winostheim.koeln 
Internet-
seite 
1 1  
7 Schaffung und Betreibung einer 
internetbasierten 
Kommunikationsstruktur (Sharepoint) 
Aufbau und Betreuung der EDV-
gestützten Kommunikaitonsplattform 
(Office 365) und Sicherung der 
Finanzierung 
Vertrag 1 1  
8 Vorbereitung und Durchführung einer 
Interessentenveranstaltung 
WINSOTHEIM 2.0 im pädagogischen 
Zentrum Ostheim 
Durchführung am 02.06.2016 
Veran-
staltung 
1 1  
9 Drittmittelakquise, incl. Verwaltung , 
Abrechnung, Verwendungsnachweise 
Beschaffung von Mitteln aus 
verschiedenen Fördertöpfen, privaten 
Spenden für WINOSTHEIM 
Förderzus
agen 
4 4  
Erläuterung 
Zu 2: Für eine Ideenwerkstatt als zusätzliche Veranstaltung konnten Akteure  im Stadtteil nicht 
aktiviert werden. Bedarfsermittlung und Ideensammlung fand im Rahmen der sozialräumliche AK statt 
(siehe Pkt. 1). Generell fehlte bei dem stadtweiten Thema die Unterstützung durch die Fachämter.

Höhenberg-Vingst 2016 BV 8

12036 Zeichen

2017-04-03 Bericht HöVi 
Jahresbericht Lebenswerte Veedel 
 
Sozialraum Höhenberg / Vingst Bürgeramt Kalk 
Träger Kath. Jugendagentur Köln gGmbH Berichtsjahr 2016 
 
1 Veränderungen im Sozialraum 
 
Allgemeine Sozialberatung 
Der bereits erkennbar zugenommene Bedarf nach allgemeiner sozialer Beratung hat im 
Berichtszeitraum weiter zugenommen. Durch die Kooperation mit dem Bürgerzentrum Vingst 
konnte einmal im Monat eine Sprechstunde in der Stadtteilwohnung Passauer Straße 
eingerichtet werden. Ein darüber hinaus gehender Bedarf konnte bisher nicht gedeckt 
werden. Ein besonderer Bedarf besteht in einer niedrigschwelligen Erstberatung mit 
Lotsenfunktion zu Fachdienststellen und speziellen Beratungs- und 
Unterstützungsangeboten. 
Flüchtlinge 
Die in der Stadt bemerkbare wachsende Anzahl an Flüchtlingen ist in Höhenberg/ Vingst 
noch kaum angekommen. Einige Familien sind in Wohnungen untergebracht, die Anzahl ist 
aber gering. Eine Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ist in Höhenberg 
verortet. Die Betreuung über das Wohnungsamt verläuft gut, der Vingster Treff sowie 
ProHumanitate e.V. pflegen Kontakt zu den Familien und es gelingt, sie mit hohem 
personellen Einsatz an die bestehenden (größtenteils offenen) Angebote des Stadtteils 
anzubinden. Eine Großfamilie mit Roma-Hintergrund hat im Jahr für Unruhe im Stadtteil 
gesorgt, zum Jahresende wurde die Familie aber in einer anderen Unterkunft untergebracht. 
Hier sind viele Unterstützungsangebote nicht angenommen worden – eher aus Unfähigkeit 
denn aus Ablehnung heraus. Geplant ist von Seiten des Wohnungsamtes, in den seit Juni 
leerstehenden Hochbunker an der Rothenburger Straße Wohnraum für Flüchtlinge zu bauen. 
Ein bestehender Arbeitskreis unter der Leitung des IKD zum Thema Flüchtlinge findet seit 
Oktober 2016 unter Teilnahme der Sozialraumkoordination statt – Ziel ist es, eine gute 
Planung nach Beispielen anderer Sozialräume zu befördern, dass eine Willkommenskultur 
für Flüchtlinge im Stadtteil koordiniert und initiiert wird. 
Netzwerke 
Im Sommer 2016 ist durch den Weggang der Jugendwerkstatt Vingst ein wichtiger 
Netzwerkpartner aus dem sozialräumlichen Netzwerk ausgeschieden. In einigen 
Einrichtungen des Sozialraumgebietes erfolgte im Berichtszeitraum ein Personalwechsel, 
insbesondere in den Leitungspositionen. Perspektivisch ist absehbar, dass sich in der 
Gemeinwesenarbeit weitere Veränderungen ergeben werden. Dieser stetige Wandel macht 
es notwendig, die Netzwerkstrukturen neu auszurichten und zu festigen. 
2 Projekte und Aktivitäten 
Passauer Straße 
In enger Abstimmung mit dem Steuerungskreis aus unterschiedlichen Akteuren wird die 
Angebotsvielfalt in der Stadtteilwohnung vierteljährlich überprüft und angepasst. Es ist 
gelungen, die Angebotsbausteine kontinuierlich über weitere finanzielle Unterstützungen 
anderer Förderer zu erweitern. Besonders die Kooperation mit der in der 
Nachbarschaftgelegenen Katharina-Henoth-Gesamtschule im Projekt „Lernpaten“ ist 
erfreulich und stärkt die sozialräumlichen Kontakte der Kinder und Jugendlichen aus der

2017-04-03 Bericht HöVi 
Passauer Straße. Oberstufenschüler geben einzelnen Kindern aus der Stadtteilwohnung 
Nachhilfe, die über die gezielte Lernförderung im Wochenprogramm hinausgeht. Derzeit ist 
ein kontinuierliches Angebot von Spielebox, Lernförderung (zweimal wöchentlich), 
Mädchengruppe, Allgemeiner Sozialberatung, Kunst aus Recyclingmaterial – Kurs sowie 
offenen Sprechzeiten vorgehalten. Erweitert wurde das Programm um eine 
Bewegungsgruppe, die enge Kooperation mit dem Juppi-Spielemobil (vor allem in 
Winterzeiten durch Nutzung der Räumlichkeiten für die Angebote), sowie die Lernpaten. 
Ein Ziel der Sozialraumkoordination war es im Jahr 2016, für dieses wichtige Projekt eine 
nachhaltige Finanzierungsstrategie zu erarbeiten. Durch die Finanzierung einer Fachkraft mit 
15 bis 20 Stunden pro Woche, ist es möglich, weitere Angebote für die Arbeit in der 
Passauer Straße zu gewinnen. Durch diese Projekte konnte der eingesetzte Euro im Jahr 
2016 mehr als verdoppelt werden. So wurden durch die RheinenergieStiftung Familie 
25.000,-€ bewilligt und weitere Angebote im Gegenwert von etwa 30.000,-€ ermöglicht. 
Erfreulicher Weise hat die Rheinenergiestiftung im Herbst 2016 ein weiteres Förderjahr bis 
Ende Februar 2018 bewilligt. 
Verstetigung der Zusammenarbeit der OGS 
In 2016 sind die guten Ansätze der Zusammenarbeit trotz intensiver Bemühungen seitens 
der Sozialraumkoordination nicht weiter fortgeführt worden. Vermutlich zeigt sich hier – 
neben Personalwechseln bei den Ansprechpartnern – auch die erhöhte Belastung im 
Einrichtungsalltag. Das schon fest zur Tradition gewordene gemeinsame Fußballturnier in 
den Herbstferien musste mangels Beteiligung entfallen. 
Stadtteilrundgänge 
Die bereits in 2014 und 2015 durchgeführten Stadtteilrundgänge mit Akteuren des 
Sozialraumgebietes, konnten in 2016 erfolgreich fortgeführt werden. Ziel ist es, durch die 
Stadtteilrundgänge das gegenseitige Kennen und Verständnis für die jeweilige Arbeit zu 
verbessern. Inzwischen bewerben sich die Einrichtungen regelrecht darum, im Rahmen 
eines Stadtteilrundgangs ihre Arbeit vorstellen zu können. 
Drogenprävention 
Ausgehend vom AK-Jugend (Runder Tisch Jugend in HöVi) und einem zunehmenden 
Problembewusstsein gegenüber Cannabis konsumierenden Jugendlichen im öffentlichen 
Raum, wurden mit der Drogenhilfe Köln Bausteine entwickelt, mit der verschiedene 
Zielgruppen aus dem Bereich der Multiplikatoren geschult werden können. Dies sind 
insbesondere Methodenschulungen für Lehrer und Mitarbeitende in der Jugendarbeit, 
Elterninformationsabend und Schulung für ehrenamtliche Jugendleiter. Diese Bausteine 
werden in 2017 umgesetzt. Anschließend ist eine Evaluation vorgesehen um dann weitere 
Schritte im Rahmen der Drogenprävention einleiten zu können. 
EFRE / Entwicklung von Projektvorschlägen im Rahmen des IHK 
Die Entwicklungen in der EFRE-Antragstellung sind für das Sozialraumgebiet 
Höhenberg/Vingst im Berichtzeitraum nicht zufriedenstellend gelaufen. Die Akteure im 
Sozialraumgebiet bemängeln vor allem das schleppende Verfahren und den damit 
einhergehenden Stillstand. Für die Menschen vor Ort ist nicht absehbar, ob sich durch das 
EFRE-Programm eine positive Entwicklung im Stadtteil ergeben wird. Aus den 
2017-04-03 Bericht HöVi 
Umsetzungsvorschlägen der Akteure im Sozialraumgebiet sind lediglich zwei in das 
Handlungskonzept aufgenommen worden. Zum Jahresende hin mussten die Akteure zur 
Kenntnis nehmen, dass die Machbarkeitsstudie für das Bildungshaus zurückgezogen wurde.

2017-04-03 Bericht HöVi 
2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln 
 
Im Jahr 2016 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur Verfügung, die für 
folgende Projekte verwendet wurden: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2.2 Ohne sozialräumliche Mittel 
Mobile Jugendarbeit Fuldaer Straße 
- Barrierefreier Zugang ÖPNV 
- Gartenclub Vingst 
- Sozialraumrundgänge 
- BioBildungslandschaft 
- Bildungslandschaft Höhenberg/Vingst 
- HöVi-Jugendkino 
- Stadtteileltern 
- Fachtag 10 Jahre Kalker Netzwerk für Familien 
- Seniorensommerfest 
3 Zielerreichung 
Projekte und Aktivitäten 
Hoevi.info 
Interkulturelle Exkursion 
Drogenprävention 
Sozialrauminventar 
Leben in Deutschland 
Sportfest OGS 
Arbeitskreise 
Martinszug 
Social Media 
Bundesweiter Vorlesetag 
ÖPNV Aktionstag 
Sozialraumkonfernz 
HZ Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung 
Erwart.-
Wert 
Ist-Wert Status 
1 Stärkung der Teilhabe durch 
eine verbesserte 
Grundbildung 
Workshop im Sozialraum  
(Informationen rund um 
das Thema Grundbildung, 
Akteure gewinnen, 
Bedarfe erkennen) 
Werkstatt im Sozialraum  
(Ideenschmiede, 
Organisati
on und 
Durchführ
ung bis 
31.08.201
6 
1 
 
 
1 
 
1 
 
 
2

2017-04-03 Bericht HöVi 
 
4 Ausblick Folgejahr 
 
Passauer Straße 
Durch die Bewilligung eines weiteren Förderjahres durch die RheinenergieStiftung Familie, 
wurde der Zeithorizont für eine nachhaltige Finanzierung verschoben. In 2017 ist es nun 
umso wichtiger, eine kommunale Regelfinanzierung zu erreichen, die nahtlos an die 
Förderung der Rheinenergiestiftung anschließt. Nur so kann sichergestellt werden, dass die 
wichtige Arbeit für die Menschen im Straßenzug Passauer Straße fortgeführt werden kann 
und die Angebote, die für die Menschen dort etabliert werden konnten, Bestand haben und 
ausgebaut werden können. Dies ist umso wichtiger, da aktuell viele neue Familien in diesen 
Straßenzug ziehen. 
 
Mittsommerfest 2017 
Bereits zweimal wurde ein großes Stadtteilfest (Mittsommerfest) mit vielen Einrichtungen, 
Institutionen und Gruppierungen aus dem Sozialraumgebiet auf dem Gelände der 
Hauptschule-Nürnberger Straße durchgeführt. Für 2017 ist eine Neuauflage geplant. Ziel ist 
es, den Gruppierungen eine Plattform zu geben, sich und Ihre Einrichtungen zu präsentieren 
und im gemeinsamen Tun die Zusammenarbeit untereinander zu fördern. 
 
Mathias-Kann-Pfad 
Der Mathias-Kann-Pfad stellt die fußläufige Verbindung zwischen dem Plangebiet der 
Bildungslandschaft und dem derzeitigen Campus der Katharina-Henoth-Gesamtschule dar. 
Außerdem liegt ebenfalls die Grundschule Lustheider Straße und das Gelände von Vingst 05 
Teilnehmergewinnung) 
Mindestens ein Projekt 
beginnt daraus in 2016 
 
bis 
01.12.201
6 
 
2 
 
3 
2 Optimierung der 
Zusammenarbeit mit Politik, 
Verwaltung und freier 
Wohlfahrtspflege 
Fachtagung aus Anlass 
des zehnjährigen 
Bestehens des 
Programms Lebenswerte 
Veedel 
Durchführ
ung der 
Veranstalt
ung im 
4.Quartal 
2016 
1 1  
 
3 Unterstützung der 
Teilhabechancen von 
Anwohnern im Wohngebiet 
Passauer Straße 
Mit Dezernat IV und V ist 
ein tragfähiges 
Finanzierungskonzept 
entwickelt und 
abgestimmt. 
Konzept 
 
1 
 
1 
 
 
 
Erläuterung 
Zu 1.1: Die Sozialraumkonferenz wurde mit dem Schwerpunkt Grundbildung im Februar 2016 
durchgeführt. 
Zu1.2: Die Bildungslandschaft Höhenberg/Vingst hat sich intensiv mit Bedarfen und Ideen der 
Grundbildung im Sozialraumgebiet auseinander gesetzt. 
Zu 1.3: Im November fand der bundesweite Vorlesetag statt. In diesem Zusammenhang wurden 
verschiedene Veranstaltungen im Sozialraumgebiet mit 24 Institutionen durchgeführt. 
Zu 3: Durch die RheinenergieStiftung Familie wurde ein weiteres Projektjahr bewilligt, so dass sich 
die Frist für die notwendige Finanzierung verschoben hat. Eine nachhaltige Finanzierung ist für den 
Fortbestand und den Ausbau des Angebots jedoch unabdingbar.

2017-04-03 Bericht HöVi 
an der zentralen Grünanlage. Der Zustand dieses Bereichs, derzeit ausgestattet mit 
Spielplatz und Fitnessbereich, ist renovierungsbedürftig. Anliegen der Akteure ist es, die 
Grünfläche aufzuwerten und, ihrer zentralen Bedeutung entsprechend, zu gestalten. 
Perspektivisch sollte die Grünanlage in den Schulcampus einbezogen werden, da dieser die 
Verbindung zwischen den beiden Schulstandorten der Katharina-Henoth-Gesamtschule 
darstellt und dadurch die Verbindungswege vereinfacht werden. Ein entsprechender 
Projektvorschlag wurde ins IHK eingebracht und aufgenommen. Innerhalb der Umsetzung 
des IHKs sollte in 2016 die Feinplanung mit allen relevanten Akteuren und Nutzern erfolgen. 
Aufgrund der Verzögerungen im EFRE-Antragsverfahren, muss dieses Vorhaben auf 
unbestimmte Zeit verschoben werden. 
 
Sozialraumkino 
Verschiedene Entwicklungen im Sozialraum bedingen momentan eine Verlangsamung der 
Prozesse zur Entwicklung der Zusammenarbeit im Stadtteil. Die positive „Pack-an“ Stimmung 
ist gedämpft – aus Sicht der Sozialraumkoordination hängt das mit den vielen 
Personalwechseln von langjährigen Netzwerkpartnern, der Unsicherheiten in 
Zusammenhang mit dem Programm um EFRE sowie der wahrgenommenen Stagnation der 
Entwicklungen in der Bildungslandschaft zusammen. Diesen Entwicklungen wollen wir mit 
dem Sozialraumkino als Impuls zur kreativen Lösungsfindung entgegen wirken. Der Film 
„Tomorrow, die Welt ist voller Lösungen“ ist geeignet, um den Akteuren Mut zu machen, 
nach neuen und innovativen Lösungen zu suchen.

Humboldt-Gremberg-Kalk 2016 BV 8

21308 Zeichen

00623636 
Jahresbericht Lebenswerte Veedel 
 
Sozialraum Humboldt-Gremberg/Kalk Bürgeramt Kalk 
Träger Kinderschutzbund Köln e.V. Berichtsjahr 2016 
 
1 Veränderungen im Sozialraum 
Geflüchtete 
Über das gesamte Jahr 2016 hinweg wurden die Turnhallen in der Kantstraße in Kalk und in der 
Westerwaldstraße in Humboldt -Gremberg von der Stadt Köln als Notunterkünfte für Geflüchtete 
genutzt und werden noch immer genutzt. Perspektivisch sollen die Notunterkünfte im ersten Quartal 
2017 geschlossen werden. Neben den Notunterkünften  werden zwei neue feste Unterkünfte für 
Geflüchtete im Sozialraum geschaffen. In der Thessalonikiallee hat die Stadt Köln ab November 2016 
einen Appartmentkomplex angemietet, der 160 -180 Personen eine Unterkunft bieten soll. Diese 
Unterkunft richtet sich v or allem an Personen, die eine gute Bleiberechtsperspektive aufweisen 
können. Zudem entsteht derzeit in Humboldt -Gremberg in der Westerwaldstraße eine 
Containerunterkunft für 60-80 Personen, die einen besonderen Schutzbedarf haben. Die Eröffnung ist 
für Januar/Februar 2017 geplant. 
Im Umfeld der Notunterkunft Kantstr. in Kalk hat sich im Januar 2016 eine Willkommensinitiative von 
Anwohner*innen gegründet, die die Bewohner*innen ehrenamtlich im Alltag unterstützt und 
gemeinsam mit ihnen verschiedene Projekte initiiert hat.  
Im Zuge der Eröffnung der neuen Unterkunft in der Thessalonikiallee engagiert sich nunmehr auch 
der Bürgerverein Quartier Colonia e.V. in der Flüchtlingshilfe. Es werden Sprachkurse angestrebt und 
eine Kooperation mit dem Bürgerhaus Kalk ins Auge gefasst. 
Die Adolph -Kolping-Hauptschule in Kalk hat das Gebäude der ehemaligen Max -Albermann-
Hauptschule übernommen und 7 Vorbereitungsklassen und 2 Alphabetisierungsklassen für 
schulpflichtige Geflüchtete eingerichtet. In den Vorbereitungsklassen werden ca. 180 Schüler*innen 
aus dem gesamten Stadtgebiet unterrichtet. 
Kind, Jugend, Familie 
Das Jugendzentrum Pavillon e.V. konnte den Projektstatus verlassen und ist seit dem 15.10.2016 eine 
anerkannte Jugendeinrichtung mit 2,5 Personalstellen. Das Juge ndzentrum hat im Oktober zudem 
neue Räumlichkeiten in einem  Neubaublock der GAG in der Manteuffelstr. bezogen. 
Die Kindertageseinrichtung der Diakonie konnte im Juni 2016 das neu errichtete Gebäude in der 
Burgenlandstr. beziehen.  
Bildung 
Der Verein Jugen dbildungs- und Sozialwerk Goethe e.V. hat die ehemaligen Räumlichkeiten des 
Pavillon e.V. in der Vietorstraße übernommen und richtete dort eine Exzellenzakademie ein. Dort 
wird Jugendlichen die Gelegenheit geboten, sich in interdisziplinären Fachbereichen weiterzubilden: 
Geschichte erleben, Multiplikatoren -Ausbildung, Fremdsprachen und interkulturelle Kompetenzen, 
Ökonomie, Kunst und Kultur, EDV -Kenntnisse, Gesundheit und Sport. Sprachkurse für Geflüchtete 
sind ebenfalls geplant. 
Kooperation/Vernetzung 
Im Z usammenhang mit der Unterbringung von Geflüchteten in Humboldt -Gremberg hat der 
Interkulturelle Dienst Kalk im Januar 2016 einen Arbeitskreis unter Teilnahme verschiedener

00623636 
Einrichtungen und Institutionen aus Humboldt -Gremberg und in enger Abstimmung mit de r 
Heimleitung (DRK) initiiert, um die Bedarfe in der Notunterkunft zu erheben, Angebote abzustimmen 
und die Vernetzung im Bereich der Flüchtlingshilfe zu stärken. Viele unterschiedliche Angebote für 
die Bewohner*innen sind so im Laufe des Jahres entstanden . Dazu gehört unter anderem das Mobile 
Spielangebot des Kinderschutzbundes für Kinder in der Notunterkunft.  
Die Verbraucherzentrale hat im Zusammenhang mit dem sozialraumorientierten Projekt 
‚Verbraucherberatung im Quartier‘ eine feste Sprechstunde im Nachbarschaftstreff Kalk-Nord jeden 
Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr eingerichtet. Die Beratung zu verbraucherrelevanten Themen ist 
kostenlos. 
2 Projekte und Aktivitäten 
 
Jahresschwerpunktthema 
Das Jahresschwerpunktthema „Stärkung der Teilhabe durch eine verbesserte Grundbildung“ soll dazu 
dienen, Info- und Trainingsangebote der Grundbildungsarbeit verstärkt im Sozialraum zu platzieren, 
um die Teilhabe von Menschen mit geringen Grundbildungskenntnissen in unterschiedlichen 
Lebensbereichen zu erhöhen. Die vorhand enen Angebote sind häufig nicht niedrigschwellig genug, 
Deshalb sollen Multiplikatoren gezielt in die Grundbildungsarbeit mit einbezogen werden, um den 
Zugang der Zielgruppe von Teilnehmenden zu vorhandenen Strukturen zu erleichtern. 
Vor diesem Hintergrund  hat die Sozialraumkoordination zunächst im Juni 2016 am Runden Tisch 
Quartiersentwicklung Kalk -Nord, im AK Kita und am Runden Tisch Humboldt -Gremberg eine 
Bestandsaufnahme vorgenommen, um eine Übersicht der bestehenden Grundbildungsangebote im 
Sozialraum zu erhalten. Es wurde zudem abgefragt, welche Angebote es noch im Sozialraum braucht. 
Es wurde deutlich, dass der Sozialraum sehr gut mit verschiedenen Angeboten für unterschiedliche 
Zielgruppen ausgestattet ist, diese jedoch nicht immer völlig ausgeschöpf t werden. Aus dieser 
Feststellung ist die Idee entstanden, die bestehenden Angebote im Sozialraum bekannter und 
leichter zugänglich zu machen. 
Beispielhafte Grundbildungsangebote in Kalk/Humboldt-Gremberg: 
 
Um einen niedrigschwelligen Zugang zur potentie llen Zielgruppe zu ermöglichen, wurden die 
Schulsozialarbeiter*innen der Grundschulen und weiterführenden Schulen aus dem Sozialraum durch 
die Sozialraumkoordination dafür gewonnen, an einem temporären Arbeitskreis teilzunehmen. Den 
Familien soll über den Kontakt zur Schule ermöglicht werden, bestehende Angebote aus dem 
Sozialraum besser kennen zu lernen. Die Erfahrungen zeigen, dass den Familien häufig der Überblick 
über bestehende Angebote im Sozialraum fehlt, sodass es sinnvoll erscheint, Familien an die  
Angebote heranzuführen und diesen ein ‚Gesicht‘ zu geben. Das kann z.B. ein Markt der 
Möglichkeiten in der Schule, eine Stadtrundgang oder eine Veranstaltungsreihe außerhalb der Schule 
sein. Dafür hat im Dezember 2016 ein erstes Treffen mit den Schulsozia larbeiter*innen

00623636 
stattgefunden, um erste Projektideen zusammenzutragen. Das Jahresschwerpunktthema 
‚Grundbildung‘ wird auch im Jahr 2017 bestehen bleiben, sodass mit Projektumsetzungen im Sommer 
2017 gerechnet werden kann.  
 
Sozialraumübergreifendes Ziel - Optimierung der Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und 
freier Wohlfahrtspflege 
Die Sozialraumkoordinator*innen waren an der Mitgestaltung des Fachtags anlässlich 10 Jahre 
Lebenswerte Veedel – Bürger -und Sozialraumorientierung in Köln am 25.11.2016 im Historischen 
Rathaus beteiligt. Prägnante Projekte und Aktivitäten aus den Sozialraumgebieten wurden auf dem 
als Marktplatz konzipierten Lichthof dargestellt. 
 
Sozialraumspezifische Ziele 
Gut älter werden in Kalk 
Im Rahmen einer Stadtteilbegehung in Kalk -Nord hat die Sozialraumkoordination in Kooperation mit 
dem Seniorennetzwerk Kalk und dem Behindertenbeauftragten der Stadt Köln Günter Bell am 
08.07.2016 Seniorinnen und Senioren danach befragt, wie sie sich ihr Lebensumfeld vorstellen, um 
gut älter werden zu können. Dafür wurden auf einer strukturierten Begehung mit interessierten 
Bürger*innen, dem Bürgeramt Kalk, Mitgliedern der Bezirksvertretung Kalk und des Rates der Stadt 
Köln, der Seniorenvertretung Kalk, dem Seniorennetzwerk Kalk, Vertreterinnen und V ertretern der 
Verwaltung und Fachkräften der Seniorenarbeit verschiedene Aspekte (wie: Barrierefreiheit des 
öffentlichen Straßenraums, öffentliche Grünflächen, ÖPNV und Aufenthaltsqualität in Kalk -Nord) 
angesprochen und diskutiert. Die Route der Stadtteilbegehung wurde vorab mit Senior*innen aus der 
Ditib-Moschee und aus dem Altenzentrum St. Marien in Kalk mit Hilfe der Nadelmethode geplant.   
 
Anknüpfend an die stattgefundene Begehung fand am 13.09.2016 eine öffentliche 
Bürgerveranstaltung unter dem Motto ‚Gut älter werden in Kalk‘ statt. An drei verschiedenen 
Thementischen wurden die Themenfelder Barrierefreiheit, Grünflächen und ÖPNV zwischen 
Bürger*innen, Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft weiter diskutiert und 
konkrete Maßnahmen entwickelt. Diese Maßnahmen sind in eine Bürgereingabe eingeflossen, die im 
Oktober 2016 an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden weitergeleitet worden sind.  
 
Unterstützer*innenkreis Notunterkunft Westerwaldstraße. 
Die Sozialraumkoordination hat  im April 2016 einen ehrenamtlichen Unterstützer*innenkreis zur 
Unterstützung der Bewohner*innen der (vom DRK betriebenen) Notunterkunft Westerwaldstr. ins 
Leben gerufen. Der Unterstützer*innenkreis mit 10 Teilnehmer*innen kooperiert regelmäßig mit 
Akteuren aus dem Stadtteil und trifft sich in regelmäßigen Abständen, um Projekte zu planen. 
In Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde Kalk/Humboldt -Gremberg und Künstler*innen 
aus dem Stadtteil konnte mit finanzieller Unterstützung von ‚Aktion Neue Nac hbarn‘ jeweils ein 
einwöchiges Kunstprojekt mit Kindern aus der Notunterkunft in den Sommer - und Herbstferien 
realisiert werden. 
In der Notunterkunft wurde ein Spielraum für Kinder U6 eingerichtet, der von 2 Ehrenamtlichen 
betreut wurde und pädagogische Angebote für die Kleinsten bereithielt, die nicht mit einem Kitaplatz 
versorgt waren. 
Am 10.09.2016 war die Notunterkunft mit einem Stand beim Taunusstraßenfest ‚Miteinander (!) 
Leben‘ vertreten, der von Frauen aus der Unterkunft und Ehrenamtlichen unterstüt zt wurde. So

00623636 
haben die Frauen traditionelle Backwaren gegen Spende ausgegeben. In Kooperation mit der 
Grundschule Westerwaldstr. wurden die Backwaren von den Frauen zuvor in der schuleigenen Küche 
selbstständig hergestellt. Aus dieser Backaktion ist die Id ee entstanden, ein regelmäßiges 
Kochprojekt für Frauen anzubieten, damit sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt landestypische 
Speisen zubereiten können. Das Projekt ist derzeit in der Planung. 
Zudem konnte die Grundschule Westerwaldstraße dabei unters tützt werden ein offenes Spiel - und 
Bewegungsangebot für Kinder auf dem Schulhof der Schule zu realisieren, die in unmittelbarer Nähe 
zur Notunterkunft liegt. Dieses Angebot wurde ebenfalls von Ehrenamtlichen unterstützt. 
 
Taunusstraßenfest „Miteinander (!) leben“ 
Im Zusammenhang mit mehreren Razzien auf der Taunusstraße in Humboldt -Gremberg bildete sich 
im März 2016 eine Nachbarschaftsinitiative aus Anwohnern, die mit einem Straßenfest ein positives 
Signal für den Stadtteil setzen wollte. Die Sozialraumkoo rdination unterstützte die 
Nachbarschaftsinitiative logistisch sowie finanziell über sozialräumliche Mittel. Die 
Sozialraumkoordination war eng in die Planungen des Straßenfestes eingebunden und konnte 
Kontakte in die Verwaltung bzw. in den Sozialraum verm itteln. Die Nachbarschaftsinitiative stellte 
sich ebenfalls am Runden Tisch Humboldt -Gremberg vor und warb für die Teilnahme am Fest. Das 
Integrationshaus übernahm die Trägerschaft des Festes. In Kooperation mit der Notunterkunft 
Westerwaldstr. präsentiert e sich die Sozialraumkoordination mit einem Stand, an dem geflüchtete 
Frauen traditionelle Backwaren gegen Spende herausgaben. Viele weitere Akteure wie das 
Jugendzentrum Gremberg, der Fröbelkindergarten Taunuspänz, Invia und viele Bürgerinnen und 
Bürger u nterstützten das Fest. Das Taunusstraßenfest fand unter Beteiligung der 
Sozialraumkoordination am 10.09.2016 statt und war ein großer Erfolg. 
Kalker Adventsmarkt 
Die Sozialraumkoordination übernahm im März 2016 die Organisation und Steuerung des Kalker 
Adventsmarktes vom ehemaligen Bürgeramtsleiter Michael Eppenich. Die Sozialraumkoordination 
und weitere Teilnehmer*innen des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk -Nord organisierten 
den Adventsmarkt mit Unterstützung vom Bürgeramt Kalk und der GAG. 
Der gemeinnützige Kalker Adventsmarkt fand 2016 nunmehr zum dritten Mal auf dem Kalker Markt 
statt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei den Teilnehmenden (23 Teilnehmer*innen) und 
bei den Besucher*innen. Dank der ehrenamtlichen Teilnahme vieler Vereine, I nstitutionen und 
Bürger*innen aus Kalk können Jung und Alt zu familienfreundlichen Preisen einen 
vorweihnachtlichen Tag in ihrem Veedel erleben. Neben vielfältigen selbst hergestellten Speisen und 
Getränken und verschiedenen selbst gebastelten Geschenkidee n wird das Bühnenprogramm unter 
anderem von Kindern aus dem Veedel gestaltet. Im Jahr 2016 wurde zum ersten Mal ein Zirkuszelt 
vom Zirkus - und Artistikzentrum Köln aufgebaut, in dem verschiedene Angebote für Kinder 
stattgefunden haben. 
Der Adventsmarkt auf  dem Kalker Markt sorgt für eine lebendige Nachbarschaft und verschafft dem 
Platz eine positive Außenwirkung. Ein großes Anliegen ist, den nachbarschaftlichen Austausch in Kalk 
zu fördern und einen Beitrag zu leisten für eine stärkere Identifikation mit de m Wohnumfeld und 
dem Veedel. 
 
Kalkfest 
Die Sozialraumkoordination unterstützte die Organisation des Kalkfestes, welches ebenfalls jedes 
Jahr auf dem Kalker Markt stattfindet, um den Kalker Markt zu beleben und den nachbarschaftlichen 
Austausch in Kalk zu f ördern. Die Organisation des Festes übernimmt ein Zusammenschluss

00623636 
verschiedener Institutionen aus dem Bezirk und dem Bürgeramt Kalk. Am Kalkfest nehmen 
Einrichtungen und Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Stadtbezirk teil. Aufgrund schlechter 
Wetterverhältnisse musste das Kalkfest am 04.06.2016 leider abgesagt werden. 
 
Sozialraum-VeHiKel und Öffentlichkeitsarbeit 
Auch in 2016 war die Sozialraumkoordination bei verschiedenen Festen und Aktivitäten mit dem 
Sozialraumvehikel präsent, um über die Angebote im Stadtteil zu informieren. Die Einsätze haben 
jedoch gezeigt, dass das Konzept des Vehikels in 2017 überdacht werden muss, um Bürger*innen in 
benachteiligten Gebieten verstärkt zu erreichen. Zum einen fehlt es an zeitlichen Ressourcen 
Bürger*innen vor Or t aufzusuchen und zum anderen müssen Methoden, wie z.B. Nadelmethode 1, 
zum Einsatz kommen, um mit den Menschen stärker ins Gespräch über ihren Stadtteil zu kommen. 
Die Sozialraumhomepage ‚kalk-vernetzt.info‘ wurde regelmäßig  gepflegt und verstärkt beworbe n. Es 
haben bis zum 31.12.2016 monatlich im Durchschnitt 400 Seitenaufrufe stattgefunden. Aufgrund der 
geringen Zahl an Nutzer*innen ist anzunehmen, dass die Homepage nicht aktuellen 
Benutzeranforderungen entspricht und den Ansprüchen von Web 2.0 bisher nicht gerecht wird. 
2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln 
3  Zielerreichung 
                                            
1 Bei der Nadelmethode werden Menschen dazu eingeladen, jeden ihrer Lieblingsorte (rote Nadeln) und ‚Angst -Orte‘ 
(schwarze Nadeln) auf einem vorbereiteten Stadtplan zu markieren. 
Projekte und Aktivitäten  
03.03.2016 Mobile Anpassung Internetplattform ‚kalk-vernetzt.info‘  
08.07.2016 Stadtteilbegehung ‚Gut älter werden in Kalk‘  
10.09.2016 Taunusstraßenfest ‚Miteinander (!) leben‘  
03.12.2016 Kalker Adventsmarkt  
12.12.2016 Support Internetplattform ‚kalk-vernetzt.info‘  
HZ Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung 
Erwar
t.-
Wert 
Ist-Wert Status 
1 Jahresschwerpunktthema -  
Stärkung der Teilhabe durch eine 
verbesserte Grundbildung  
 
Ideenworkshop in 3 Gremien: AK 
Kita, Runder Tisch Humboldt-
Gremberg, Runder Tisch 
Quartiersentwicklung Kalk-Nord 
bis 29.06.2016 
 
 
 
Gremien 
 
 
 
 
3 
 
 
 
1 
3 
 
 
 
1 
 
  Bildung einer gremien-
übergreifenden Arbeitsgruppe 
bestehend aus 5 Akteuren bis zum 
08.07.2016 
 
Arbeitsgrup
pe 
1 1

00623636 
  Ein erstes konkretes Projekt 
beginnt bis zum 31.10.2016 
 
Projekt 1 1  
2 Sozialraumübergreifender Ziel - 
Optimierung der Zusammenarbeit 
mit Politik, Verwaltung und freier 
Wohlfahrtspflege 
Die Sozialraumkoordinator*innen 
waren an der Mitgestaltung des 
Fachtags anlässlich 10 Jahre 
Lebenswerte Veedel – Bürger -und 
Sozialraumorientierung in Köln am 
25.11.2016 im Historischen 
Rathaus beteiligt. Prägnante 
Projekte und Aktivitäten aus den 
Sozialraumgebieten wurden auf 
dem als Marktplatz konzipierten 
Lichthof dargestellt 
Fachtag 1 1  
3 Sozialraumspezifische Ziele: 
 
Erhöhung der Partizipation von 
Bürgerinnen und Bürgern aus 
Humboldt-Gremberg und Kalk 
 
 
 
Stadtteilbegehung in Kalk-Nord 
mit ca. 15 Personen unter 
Beteiligung von Seniorinnen und 
Senioren und Vertretern aus 
Verwaltung und Politik bis 
08.07.2016 
 
Begehung 
 
1 
 
1 
 
  Durchführung einer 
Bürgerveranstaltung anknüpfend 
an die Begehung mit ca. 30 
Personen aus Bürgerschaft, 
Verwaltung und Politik bis 
30.09.2016 
Bürgervera
nstaltung 
1 1  
  Initiierung eines ehrenamtlichen 
Unterstützerkreises mit ca. 5 
engagierten Bürgerinnen und 
Bürgern und Schaffung eines 
Freizeitangebotes für die 
geflüchteten Familien in der 
Notunterkunft Westerwaldstr. bis 
30.06.2016 
Arbeitstreff
en 
 
Freizeitang
ebot 
1 
 
1 
3 
 
2 
 
  Unterstützung einer 
Nachbarschaftsinitiative bei der 
Durchführung und Organisation 
des Taunusstraßenfestes bis  zum 
10.09.2016 
Straßenfest 1 1  
 Erhöhte Präsenz und 
Sichtbarmachung der Arbeit der 
Sozialraumkoordination für die 
Bürgerinnen und Bürger in den 
Sozialräumen Humboldt-
Gremberg und Kalk 
Bürgerinnen und Bürger werden 
i.d.R. 1x im Monat mit dem 
Sozialraum-Vehikel erst auf dem 
Wochenmarkt in Humboldt-
Gremberg und dann am Kalker 
Laden auf der Kalker Hauptstraße 
aufgesucht (Januar bis Dezember 
2016) 
 
Einsätze 
 
 
 
 
22 
 
 
 
12 
 
 
 
 
 
  Präsenz mit dem Sozialraum-
Vehikel am 04.06.2016 auf dem 
Kalkfest und am 03.12.2016 auf 
dem Kalker Adventsmarkt 
Feste 2 2

00623636 
4 Ausblick Folgejahr 
 
Sozialraum-VeHiKel und Öffentlichkeitsarbeit 
Die Einsätze in 2016 haben gezeigt, dass das Konzep t des Sozialraum -VeHiKels in 2017 überdacht 
werden muss, um Bürger*innen in benachteiligten Gebieten verstärkt zu erreichen. Zum einen fehlt 
es an zeitlichen Ressourcen Bürger*innen vor Ort aufzusuchen und zum anderen müssen Methoden, 
wie z.B. Nadelmethode zum Einsatz kommen, um mit den Menschen stärker ins Gespräch über ihren 
Stadtteil zu kommen. 
Für den offenen Bücherschrank der Sozialraumkoordination soll 2017 ein neuer Standort in 
Humboldt-Gremberg gefunden werden. 
Sozialraumkonferenz 
Die Sozialraumkoordination plant am 26.09.2017 eine Sozialraumkonferenz unter dem Titel „Hotspot 
Veedel! Kommunikation und Engagement in analogen und digitalen Netzwerken – Was geht? Wie 
geht’s? Wo geht’s hin?“ 
Digitale Kommunikation gewinnt auch im sozialen Bereich immer m ehr an Bedeutung. Viel 
Engagement im Sozialraum findet im Netz statt, sodass es notwendig erscheint, die verschiedenen 
analogen und digitalen Beteiligungsformen sichtbar zu machen. Die Sozialraumkonferenz möchte 
neben den klassischen Kommunikations- und Beteiligungsformaten, die Chancen und Potenziale aber 
auch Risiken des Austauschs in Sozialen Medien für die Arbeit im Sozialraum darstellen.  
Seniorennetzwerk Kalk 
Das Seniorennetzwerk Kalk plant unter der Moderation der Sozialraumkoordination eine 
Informationsveranstaltung für Seniorinnen und Senioren, die folgendes Thema zum Inhalt haben soll: 
Muss ich eine Patientenverfügung haben? Wie formuliere ich eine Patientenverfügung richtig? 
Unterstützer*innenkreis Notunterkunft Westerwaldstr. 
Mit der Eröffnung ei ner neuen Unterkunft für Geflüchtete in Humboldt -Gremberg plant der 
Unterstützer*innenkreis mit den Bewohner*innen Kontakt aufzunehmen und die Bedarfe zu 
erfragen. Daraus ergibt sich möglicherweise ein neues Angebot für die Bewohner*innen. 
 
Kalkfest und Kalker Adventsmark 
Die Sozialraumkoordination wird sich abermals aktiv an den Vorbereitungen zum Kalkfest und zum 
Adventsmarkt auf dem Kalker Markt beteiligen. 
 
 
 
  Die Sozialraumhomepage ‚kalk-
vernetzt.info‘ wird regelmäßig  
gepflegt und verstärkt beworben. 
Es haben bis zum 31.12.2016 
monatlich 600 Seitenaufruf e 
sattgefunden 
Seitenaufru
fe 
600 400  
Erläuterung

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Neue Stelle für Gemeinwesenarbeit in Kalk-Nord 
Ab 01.01.2017 übernimmt der Verein Veedel e.V. die Gemeinwesenarbeit in Kalk-Nord im Auftrag der 
Stadt Köln. Für diese Aufgabe stehen für 4 Jahre 0,5 Stellen zur Verfügung. Der 
Sozialraumkoordinator moderiert den Runden Tisch Quartiersentwicklung Kalk -Nord, der eine 
entscheidende Rolle in der Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit spielen wird. Hier werden in 
Abstimmung mit den Akteuren gemeinsame Projekte und Maßnahmen für das Quartier geplant.    
 
Runder Tisch Quartiersentwicklung Kalk-Nord 
Der Runde Tisch Quartiersentwicklung Kalk -Nord hat sich als Schwerpunktthema für 2017 darauf 
verständigt, die Aufwertung des Breuerparks in Kalk-Nord in den Fokus zu nehmen. 
 
Runder Tisch Humboldt-Gremberg 
Der Runde Tisch Humboldt-Gremberg plant am 19.05.2017 einen Aktionstag „Humboldt-Gremberg - 
bunt und schön“. Unter Beteiligung möglichst vieler Einrichtungen aus dem Stadtteil sollen an einem 
Tag Stadtteilverschönerungsmaßnahmen im Umfeld der beteiligten Institutionen vorgenommen 
werden. 
 
Integriertes Handlungskonzept (IHK) „Starke Veedel – Starkes Köln“ 
Erste ESF -Maßnahmen werden voraussichtlich im April 2017 beginnen. ESF -Maßnahmen wurden 
unabhängig von städtebaulichen Maßnahmen über die Fachämter beantragt. Hier steht die 
Sozialraumkoordination als Schnittstelle und Sprachrohr in den Sozialraum zur Verfügung. 
 
 
Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg/Kalk 
Alexander Tschechowski

Beratungsverlauf (1)

07.09.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (17)

  • Kantstraße
  • Westerwaldstraße
  • Manteuffelstraße
  • Burgenlandstraße
  • Vietorstraße
  • Taunusstraße
  • Kalker Hauptstraße
  • Rothenburger Straße
  • Passauer Straße
  • Mathias-Kann-Pfad
  • Hardtgenbuscher Kirchweg
  • Buchheimer Weg
  • Nürnberger Straße
  • Lustheider Straße
  • Gernsheimer Straße
  • Fuldaer Straße
  • Markt

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Details

Aktenzeichen
2424/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
11.08.2017
Erstellt
04.08.2017 12:50