Mandari Insight

4452/2021

Probleme mit den KVB-Rädern

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 03.01.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 18.01.2022, TOP 6.2

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

· application/pdf

Ansehen

Anlage1_Nutzerzahlen KVB-Rad

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4782 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/661/4 
661/4 
Vorlagen-Nummer  03.01.2021 
 4452/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 18.01.2022 
 
Probleme mit den KVB-Rädern 
hier: Anfrage der FDP-Fraktion in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 23.11.2021, TOP 
5.2.3 
Die FDP-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. „Was für eine Zwischenbilanz ziehen KVB und Verwaltung, auch im Hinblick auf die Zufrieden-
heit der Nutzerinnen und Nutzer mit der verkleinerten Flexzone und der neugeschaffenen Stati-
onszone? 
 
2. Inwieweit hat sich die Regelung bewährt, die Abstellmöglichkeiten in bestimmten Grünanlagen 
und Uferzonen abzuschaffen? 
 
3. Wie bewertet die Verwaltung die Tatsache, dass man die Miete der Fahrräder nicht an beliebten 
Zielpunkten wie z.B. am Bahnhof Ehrenfeld (Venloer Str. sowie Fahrradabstellflächen an der 
Bartholomäus-Schink-Str.) oder am Bezirksrathaus Ehrenfeld beenden kann, weil die Flexzone 
jeweils nur wenige Meter über die Straßenbreite hinausreicht und auf der Venloer Straße sogar 
unterbrochen ist? 
 
4. Wie bewertet die Verwaltung die Tatsache, dass die Flexzone hinter dem Gürtel und teilweise 
auch rechtsrheinisch gar keine richtige Flexzone mehr ist, weil das Abstellen der Fahrräder nur 
an wenigen größeren Straßen möglich ist? 
 
5. Wie oft kommt es zu „technischen Fehlern bei der Verortung“, sodass die Nutzerinnen und Nut-
zer mit einer Gebühr von 20 Euro belastet werden, obwohl sie ihr Rad korrekt in den blauen 
Zonen (in unserem Test am Rudolfplatz) abgestellt haben?“ 
 
 
Antwort der Verwaltung in Abstimmung mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB): 
 
Von Ende März bis April fand der Austausch der alten Flotte (1.500 Räder) durch die neue Flotte 
statt, die bis Ende Juni auf insgesamt 3.000 Räder vergrößert wurde. Am 3.9.2021 wurden die ersten 
Stationen in Lindenthal in Betrieb genommen. Mit Stand 23.11.2021 werden insgesamt 37 Stationen 
des „Basisnetzes 50“ in Betrieb sein. Weitere 50 Stationen sind vorgesehen, um den gewünschten 
Nutzen zu erzielen. 
 
Zu Frage 1: 
Bezüglich der Stationszone ist eine valide Beurteilung wegen der noch nicht abgeschlossenen Auf-
bauphase sowie der kurzen Betriebszeit noch nicht möglich. Lediglich die stark steigenden Nutzer-
zahlen (Anlage 1), wie auch die geringe Anzahl von Beschwerden geben einen Hinweis darauf, dass 
die Neuerungen insgesamt gut angenommen werden. So hat gerade im Bereich Stationszone die 
Verfügbarkeit des Angebotes durch die Bündelung der Räder deutlich zugenommen. Die Zwischenbi-
lanz fällt daher insgesamt positiv aus.

2 
 
 
Zu Frage 2:  
Diese Regelung hat sich sehr gut bewährt, da unerwünschte Abstellungen in Grünanlagen, Hinterhö-
fen, Gewerbegebieten und Uferzonen damit effektiv vermieden werden und so die Verfügbarkeit zu-
sätzlich erhöht wird. Zudem führen diese Regelungen zu einem geringeren Dispositionsaufwand und 
entlasten damit die Kosten und die Umwelt. 
 
 
Zu Frage 3: 
Beliebte und häufig frequentierte Zielpunkte sollen im System als Rückgabezone hinterlegt sein, so-
fern die Platzverhältnisse dort ausreichend sind. So wurde beispielsweise die Fahrradabstellfläche an 
der Bartholomäus-Schink-Str. am Bahnhof Ehrenfeld bereits entsprechend angepasst. Die KVB wird 
das Abstellverhalten weiter beobachten und bei Bedarf und Möglichkeit weitere sinnvolle Anpassun-
gen vornehmen. 
 
 
Zu Frage 4: 
Es hat sich gezeigt, dass in diesen Bereichen die Räder vielfach sehr vereinzelt und teilweise auch in 
Hinterhöfen abgestellt worden sind und dann nicht gefunden oder genutzt werden konnten. Die An-
passung hat die Verfügbarkeit und auch die Nutzung deutlich erhöht. Die Praktikabilität dieser Rege-
lung wird aber weiter beobachtet. 
 
 
Zu Frage 5: 
Die Abweichungen in der GPS-Ortung vom tatsächlichen Standort liegen systembedingt im Mittel bei 
10-15 Meter. Dies kann durch Gebäude, Unterführungen und andere Hindernisse in Ausnahmen 
deutlich abweichen. Die GPS-Module in der neuen Leihradflotte orten mit einer Genauigkeit, die ver-
gleichbar ist mit der Handyortung. Sie wird zudem laufend nach dem Stand der Technik verbessert. 
Bislang hat sich diese Konfiguration als praxisgerecht erwiesen. Zusätzlich wird der Rückgabestatus 
(erlaubt/nicht erlaubt) durch grünes bzw. rotes Blinken einer Leuchtdiode am Hinterrad signalisiert. 
Falls es bei dem geschilderten Fall am Rudolfplatz zu einem seltenen Ortungsproblem gekommen ist, 
so müsste dieses für den Nutzenden an der rot blinkenden LED erkennbar gewesen sein. Dennoch 
prüft die KVB bei systemseitigen Problemen immer auch, ob eine Kulanzregelung für den Einzelfall 
angebracht ist. 
 
 
Anlage  
Nutzerzahlen KVB-Rad (2020-2021) 
 
Gez. Egerer

Anlage1_Nutzerzahlen KVB-Rad

87 Zeichen

z3q AON IE ıd ZIN

q34
li | U SE S aa Hels

60ES07
Heeel

TZ0Z-0720z reuoyy OJd usyuyey

Beratungsverlauf (1)

18.01.2022 Verkehrsausschuss
TOP 6.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4452/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
03.01.2022
Erstellt
27.12.2021 13:02