Mandari Insight

V/0673/2018

Basisinformationen Jobcenter

Vorlagen 31.07.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung, Sitzung am 12.09.2018, TOP 10

Anlage A

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Ansehen

Anlage_2_Mittelabfluss_EGT

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Anlage_1_Glossar

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Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage A

1458 Zeichen

Anlage A zur V/0673/2018 
Kurzüberblick 
Die Vorlage, die regelmäßig im Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucher-
schutz und Arbeitsförderung erscheint, gibt einen Überblick über die Strukturdaten im Jobcenter 
sowie den aktuellen Stand der Zielerreichung bezogen auf die mit dem Ministerium für Arbeit, 
Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vereinbarten Ziele. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Vorlage wird das Ziel verfolgt, dem zuständigen Gremium einen laufenden Überblick über  
den Stand der Zielerreichung zu geben sowie der Entwicklung der Strukturdaten im Jobcenter zu  
geben, um seitens des Jobcenters – notwendigenfalls in Abstimmung mit dem Ausschuss –  
geeignete Maßnahmen zur Zielerreichung zu planen. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja X Nein

Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Keine Relevanz

Anlage_2_Mittelabfluss_EGT

3496 Zeichen

Anlage 2: Mittelabflussbericht Eingliederungstitel (EGT) 
Stand: 31.07.2018 
 
 
Vermittlungsbudget 665.694,67 6,26% 311.145,60 2,93% 177.688,92 1,67% 176.860,15 1,66%
Reisekosten für Meldepflichten 300,00 0,00% 238,66 0,00% 0,00 0,00% 61,34 0,00%
Aktivierung und berufliche Eingliederung 3.674.585,01 34,58% 2.820.267,70 26,54% 649.827,94 6,12% 204.489,37 1,92%
Summe 4.340.579,68 40,85% 3.131.651,96 29,47% 827.516,86 7,79% 381.410,86 3,59%
Förderung berufl.  Weiterbildung (FbW) 1.424.111,76 13,40% 1.198.110,92 11,28% 21.826,83 0,21% 204.174,01 1,92%
Summe 1.424.111,76 13,40% 1.198.110,92 11,28% 21.826,83 0,21% 204.174,01 1,92%
Eingliederungszuschüsse (EGZ) 498.879,07 4,69% 357.491,16 3,36% 40.336,13 0,38% 101.051,78 0,95%
Eingliederungszuschuss für AN ab 50 Jahre 15.529,91 0,15% 529,91 0,00% 0,00 0,00% 15.000,00 0,14%
unbefristeter Beschäftigungszuschuss (BEZ) (bis 31.03.2012) 575.639,00 5,42% 265.777,11 2,50% 286.831,24 2,70% 23.030,65 0,22%
Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV( (ab 01.04.2012) 571.235,85 5,38% 535.485,94 5,04% 6.863,54 0,06% 28.886,37 0,27%
Einstiegsgeld 47.586,70 0,45% 45.486,55 0,43% 0,00 0,00% 2.100,15 0,02%
Begleitende Hilfen für Selbstständige 25.325,00 0,24% 4.161,70 0,04% 18.592,00 0,17% 2.571,30 0,02%
Summe 1.734.195,53 16,32% 1.208.932,37 11,38% 352.622,91 3,32% 172.640,25 1,62%
Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen 195.477,95 1,84% 75.070,51 0,71% 76.986,84 0,72% 43.420,60 0,41%
Einstiegsqualifizierung (EQ) 104.550,81 0,98% 70.093,04 0,66% 6.295,64 0,06% 28.162,13 0,27%
ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) 493.040,00 4,64% 145.080,00 1,37% 347.960,00 3,27% 0,00 0,00%
assistierte Ausbildung 23.544,50 0,22% 14.046,00 0,13% 5.498,50 0,05% 4.000,00 0,04%
Summe 816.613,26 7,68% 304.289,55 2,86% 436.740,98 4,11% 75.582,73 0,71%
Ausbildungszuschuss 47.344,28 0,45% 4.032,00 0,04% 38.312,28 0,36% 5.000,00 0,05%
Probebeschäftigung behinderter Menschen 25.000,00 0,24% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 25.000,00 0,24%
Probebeschäftigung schwerbehinderter Menschen 39.570,41 0,37% 28.441,16 0,27% 7.021,61 0,07% 4.107,64 0,04%
Eingliederungszuschüsse f. Behinderte [222] 48.052,97 0,45% 36.208,10 0,34% 3.540,31 0,03% 8.304,56 0,08%
Eingliederungszuschüsse f. Schwerbehinderte [223] 242.231,78 2,28% 82.299,40 0,77% 152.872,69 1,44% 7.059,69 0,07%
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung Reha 254.936,14 2,40% 155.695,68 1,47% 20.419,22 0,19% 78.821,24 0,74%
Summe 657.135,58 6,18% 306.676,34 2,89% 222.166,11 2,09% 128.293,13 1,21%
Arbeitsgelegenheit  Mehraufwand 1.003.140,82 9,44% 400.468,69 3,77% 568.680,59 5,35% 33.991,54 0,32%
Summe 1.003.140,82 9,44% 400.468,69 3,77% 568.680,59 5,35% 33.991,54 0,32%
Freie Förderung (§ 16f + 16h SGB II) 317.007,37 2,98% 157.182,60 1,48% 64.115,20 0,60% 95.709,57 0,90%
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen (§16h SGB II) 183.350,00 1,73% 97.666,95 0,92% 69.913,10 0,66% 15.769,95 0,15%
Summe 500.357,37 4,71% 254.849,55 2,40% 134.028,30 1,26% 111.479,52 1,05%
Sonstiges 150.000,00 1,41% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 150.000,00 1,41%
Summe 150.000,00 1,41% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 150.000,00 1,41%
Gesamtsumme 10.626.134,00 € 100,00% 6.804.979,38 € 64,04% 2.563.582,58 € 24,13% 1.257.572,04 € 11,83%
Beschäftigung schaffende Leistungen
Freie Förderung
Sonstiges
Ausgaben 
2018
Mittelbindungen 
2018
Beratung und Unterstützung der Arbeitsuche
Qualifizierung
Beschäftigung begleitende Leistungen
Maßnahmen für Jüngere
Budget 2018 % % % Verfügbares 
Budget 2018 %
Leistungen für Menschen mit Behinderung

Anlage_1_Glossar

9040 Zeichen

Anlage 1 zur Basisinformation des Jobcenter Münster 
Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik (häufig verwendete Begriffe und Abkürzungen) 
 
Aktivierung Arbeitsmarktpolitische Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung zur beruflichen Eingliederung/ 
Weiterbildung (z. B. Umschulung). 
Aktivierungsquote  
der Langzeitleis-
tungsbeziehenden 
(K3E2) 
Quotient aus der Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden  in einer Maßnahme der aktiven A r-
beitsförderung im Berichtsmon at (Zähler) und der Zahl der La ngzeitleistungsbeziehenden 
gesamt im Berichtsmonat (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wi rd die Aktivi e-
rungsquote der Langzeitleistungsbeziehenden jeweils als Jahresdurchschnittswert abgebildet. 
Alo = Arbeitslose 
Personen, die nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige 
zumutbare Beschäftigung suchen, dabei den Vermittlungsbemühungen zur Verfügung stehen 
und sich bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos gemeldet haben. 
Arbeitslosenquote Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen zum Stichtag (Zähler) und der Anzahl 
der zivilen Erwerbspersonen zum Stichtag (Nenner). Die Zahl der zivilen Erwerbspersonen 
setzt sich zusammen aus den abhängigen zivilen Erwerbstätigen sowie den Selbstständigen 
und den mithelfenden Familienangehörigen.  
Asu = Arbeitsuchende 
Personen, die eine versicherungspflichtige Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen. Der B e-
griff ist weiter gefasst als der des Arbeitslosen und enthält zusätzlich auch die nicht arbeit slo-
sen Arbeitsuchenden. Das sind die Personen, die eine Beschäftigung suchen, auch wenn sie  
beispielsweise bereits eine Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit ausüben oder sich 
in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden. 
AUS = Vom Leistungsanspruch ausgeschlossene Personen 
Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, selbst aber keinen Anspruch auf Leistun-
gen nach dem SGB II haben. Hierunter fallen u. a. Leistungsberechtigte nach dem Asylbe-
werberleistungsgesetz und Personen mit einem Anspruch auf Altersrente. 
 
BG = Bedarfsgemeinschaft 
Personen, die in einem Haushalt und in einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft 
miteinander leben und wirtschaften. Hierzu gehören die engsten Familienangehörigen (Ehe-
gatten/ Partner und Kinder unter 25 Jahre), nicht aber Großeltern/ Verschwägerte. Bedarfs-
gemeinschaften lassen sich differenzieren nach Regelleistungs-Bedarfsgemeinschaften und 
sonstige Bedarfsgemeinschaften. 
BM = Berichtsmonat 
Monat, über den sich die jeweilige Berichterstattung erstreckt. Er beginnt am Tag nach dem 
statistischen Stichtag des vorangegangenen Berichtsmonats und endet mit dem nächsten 
statistischen Stichtag (jeweils ca. Mitte eines Monats). 
ELB = Erwerbsfähige Leistungsberechtigte 
Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze noch nicht erreicht haben, 
die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der BRD haben. 
gE = gemeinsame Einrichtung 
Gemeinsame Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit und der kreisfreien Städte sowie 
Kreise zur einheitlichen Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Gebiet des 
kommunalen Trägers.  
Integration Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, voll qualifizierenden beruflichen 
Ausbildung oder selbständigen Tätigkeit eines erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. 
Integrationsquote  
(K2) 
Quotient aus der Summe der Integrationen im Berichtsmonat und den vorangegangenen elf 
Monaten (Zähler) und dem durchschnittlichen Bestand der erwerbsfähigen Leistungsberech-
tigten im Vormonat und den vorangegangenen elf Monaten (Nenner). In der Basisinformation

des Jobcenters wird die Integrationsquote als Jahresfortschrittswert abgebildet (entsprechend 
der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). 
JDW = Jahresdurchschnittswert  
Durchschnitt von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. 
JFW = Jahresfortschrittswert  
Summe von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. 
Jugendarbeitslosen-
quote 
Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen unter 25 Jahren zum Stichtag (Zähler) 
und der Anzahl der zivilen Erwerbspersonen unter 25 Jahren zum Stichtag (Nenner). In der 
Basisinformation des Jobcenters wird die Jugendarbeitslosenquote jeweils als Jahresdurch-
schnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen 
Zielvereinbarung). 
KOL = Kind ohne Leistungsanspruch 
Minderjährige, unverheiratete Kinder in Bedarfsgemeinschaften, die ihren individuellen Bedarf 
durch eigenes Einkommen decken können und daher nicht hilfebedürftig sind.  
 
LB = Leistungsberechtigte 
Personen in Bedarfsgemeinschaften, die einen Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialge-
setzbuch Zweites Buch Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) haben. Leistungsberech-
tigte lassen sich differenzieren nach Regelleistungs-Berechtigten und sonstigen Leistungsbe-
rechtigten. 
 
LfU = Leistungen für Unterkunft und Heizung 
Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Bedarfe, die die Unterkunft betreffen (z. B. Kaltmiete, 
Neben- und Heizkosten).  
LLU = Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes 
Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Regelbedarfe (z. B. Ernährung, Kleidung, Haushaltsener-
gie) und Mehrbedarfe (z. B. Alleinerziehung, Schwangerschaft und Geburt).  
LZA = Langzeitarbeitslose 
Personen, die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind. 
LZB = Langzeitleistungsbeziehende 
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 
Monate hilfebedürftig waren. Um nicht Zeiten der Nichterwerbsfähigkeit (vor Vollendung des 
15. Lebensjahres) mit einzubeziehen, werden ausschließlich Zeiten berücksichtigt, in denen 
die Person als erwerbsfähiger Leistungsberechtigte im Bezug stand. 
Nachhaltigkeit Eine Integration gilt als nachhaltig, wenn die Person zwölf Monate nach Aufnahme des Be-
schäftigungsverhältnisses sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. 
Nachhaltigkeitsquote 
(K2E3) 
Quotient aus der Summe der nachhaltigen Integrationen in den vergangenen zwölf Monaten 
(Zähler) und der Summe der Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in 
den vergangenen zwölf Monaten (Nenner). 
NEF = Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte 
Personen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft, die selbst noch nicht im erwerbsfähigen Alter 
sind (unter 15 Jahren) oder aufgrund ihrer gesundheitlichen Leistungsfähigkeit oder evtl. 
rechtlicher Einschränkungen nicht in der Lage sind, mindestens drei Stunden täglich unter den 
üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu arbeiten. Sie erhalten Sozialgeld. 
NLB = Nicht Leistungsberechtigte 
Personen ohne Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II. Hierzu gehören vom Leistungsan-
spruch ausgeschlossene Personen und Kinder ohne Leistungsanspruch. 
 
PERS = Personen in Bedarfsgemeinschaften 
Personen, die in einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft leben. Es lässt sich

differenzieren zwischen Leistungsberechtigten und nicht Leistungsberechtigten. 
 
RLB = Regelleistungs-Berechtigte 
Personen mit Anspruch auf Gesamtregelleistungen. Hierzu gehören u. a. Regelbedarfe (Ar-
beitslosengeld II oder Sozialgeld), Mehrbedarfe sowie laufende und einmalige Leistungen für 
Unterkunft und Heizung. 
 
RL-BG = Regelleistungs-Bedarfsgemeinschaft 
Zu dieser Bedarfsgemeinschaft gehört mindestens ein Regelleistungsberechtigter, zusätzlich 
können auch Personen mit anderem Status dazugehören. 
 
Sanktionen Prozentuale Absenkung des Regelbedarfes bei Pflichtverletzungen oder Meldeversäumnisse 
durch den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten.  
Sanktionsquote Quotient aus der Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit mindestens einer gül-
tigen Sanktion zum Stichtag (Zähler) und allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten  zum 
Stichtag (Nenner).  
S-BG = Sonstige Bedarfsgemeinschaften 
Zu dieser Bedarfsgemeinschaft gehört kein Regelleistungs-Berechtigter, dafür jedoch mindes-
tens ein sonstiger Leistungsberechtigter. 
 
SLB = Sonstige Leistungsberechtigte 
Personen ohne Anspruch auf Gesamtregelleistungen, die ausschließlich sonstige Leistungen 
erhalten. Hierzu gehören u. a. Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung, abweichend 
zu erbringende Leistungen wie die Erstausstattung der Wohnung, Leistungen für Auszubil-
dende und Leistungen zur Bildung und Teilhabe.  
 
Veränderungsrate des 
Bestands der Lang-
zeitleistungsbezie-
henden (K3) 
Quotient aus der Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat (Zähler) und der 
Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat des Vorjahres (Nenner). In der 
Basisinformation des Jobcenters wird die Veränderungsrate jeweils als Jahresdurchschnitts-
wert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielverein-
barung). 
zkT = zugelassener kommunaler Träger  
Trägerschaft der Grundsicherung für Arbeitsuchende zur alleinigen Wahrnehmung (Options-
kommune) – z. B. Jobcenter Münster

Berichtsvorlage

12014 Zeichen

V/0673/2018 
V/0673/2018 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Basisinformationen Jobcenter 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   12.09.2018 Ausschuss für Soziales,  Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r-
schutz und Arbeitsförderung 
Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht Grundsicherungsdaten nach dem SGB II grundsätzlich 
nach dem so genannten Wartezeitkonzept, da es sich um dynamische Daten handelt. Dies b e-
deutet, dass den Jobcentern ein dreimonatiges Zeitfenster für Nacherfassungen (z. B. nachträ g-
lich bekannt gewordene Arbeitsaufnahmen) zur Verfügung steht. Erst nach dieser Wartezeit ge l-
ten die Daten als festgeschrieben und werden als öffentliche Statistik zur Verfügung gestellt. 
 
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Basisinformationen liegen festgeschriebene Grundsich e-
rungsdaten für den Berichtsmonat März 2018 vor. Um aktuellere Daten zur Verfügung stellen zu 
können, werden die Daten für die Monate April 2018 bis Juni 2018 - sofern möglich - entspre-
chend hoch gerechnet und als Prognose ausgewiesen. Dies betrifft neben Strukturdaten und 
Kennzahlen auch die Daten zur Zielerreichung.  
 
Die durch das Jobcenter Münster eigenständig errechneten Prognosewerte können von den D a-
ten der öffentlichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit, die sukzessive in den nächsten Mon a-
ten veröffentlicht werden, abweichen. 
 
Arbeitsmarktdaten (z. B. Daten zu Arbeitslosen) werden bereits regulär am aktuellen Rand v eröf-
fentlicht, das Wartezeitkonzept gilt nicht. Aktueller Datenstand ist hier der Monat Juni 2018. 
 
 
Jobcenter 
 
01.08.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Reckfort 
Telefon: 492-9002 
ReckfortS@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0673/2018 
1. Strukturdaten, Kennzahlen und Ergänzungsgrößen 
 
Nach aktueller Hochrechnung für den Berichtsmonat Juni 2018 erhalten 22.450 Personen in 11.108 
Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II (vgl. Abbildung 1).  
Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten beläuft sich für Juni 2018 auf 14.921 Personen. 
Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 4,1 % zurückg e-
gangen. Bei der Zahl der Leistungsberechtigten in der Zielgruppe der 15 bis 24 -jährigen konnte dabei 
ein Rückgang von 7,9 % gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.  
 
Strukturdaten
- Prognose
April 2018 Mai 2018 Juni 2018
Veränderung 
Apr 18 zu 
Jun 18 Juni 2017
Veränderung 
Jun 17 zu Jun 
18
Durchschnitt 
2017
Bedarfsgemeinschaften (BG) 11.076     11.111     11.108     0,3% 11.507     -3,5% 11.443       
Personen in Bedarfsgemeinschaften 22.387     22.456     22.450     0,3% 23.222     -3,3% 23.126       
Nichterwerbsfähige Leistungberechtigte (NEF) 6.519       6.539       6.537       0,3% 6.745       -3,1% 6.736         
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB) 14.879     14.925     14.921     0,3% 15.561     -4,1% 15.437       
Männer 7.522       7.544       7.525       0,0% 7.882       -4,5% 7.801         
Frauen 7.357       7.381       7.396       0,5% 7.678       -3,7% 7.636         
15 bis 24 Jahre 2.916       2.917       2.894       -0,7% 3.143       -7,9% 3.080         
25 bis 54 Jahre 9.681       9.706       9.678       0,0% 10.177     -4,9% 10.115       
55 Jahre und älter 2.282       2.303       2.349       3,0% 2.241       4,8% 2.243         
Deutsche 9.466       9.478       9.504       0,4% 10.088     -5,8% 10.004       
Ausländer 5.347       5.379       5.351       0,1% 5.392       -0,8% 5.350         
Erwerbstätige Leistungsbeziehende 4.331       4.330       4.308       -0,5% 4.484       -3,9% 4.502         
 
Abbildung 1: Strukturdaten - Prognose Jobcenter Münster 
 
Die Ausgabensumme für Leistungen zum Lebensunterhalt ist zwischen April 2018 und Juni 2018 
leicht zurückgegangen (vgl. Abbildung 2). Bei Betrachtung der Differenz zum Vorjahresmonat ist s o-
wohl bei Ausgaben für die Leistungen zum Lebensunterhalt als auch bei Ausgaben für Leistungen für 
Unterkunft und Heizung ein Rückgang von jeweils über 3 % zu beobachten.  
 
Kennzahlen
- Prognose
April 2018 Mai 2018 Juni 2018
Veränderung 
Apr 18 zu 
Jun 18 Juni 2017
Veränderung 
Jun 17 zu Jun 
18
Durchschnitt 
2017
K1 - Leistungen zum Lebensunterhalt (Bund)
Monatswert (in Mio. €) 4,47        4,47        4,45        -0,3% 4,59        -3,1% 4,57          
Jahresfortschrittswert (in Mio. €) 18,33       22,82       27,26       25,77       5,8%
K1E1 - Leistungen für Unterkunft und Heizung (Stadt)
Monatswert (in Mio. €) 4,74        4,77        4,77        0,6% 4,92        -3,2% 4,90          
Jahresfortschrittswert (in Mio. €) 19,76       24,64       29,46       27,42       7,4%
 
Abbildung 2: Kennzahlen - Prognose Jobcenter Münster

- 3 - 
V/0673/2018 
Die Arbeitslosenquote der Stadt Münster ist zuletzt rechtskreisübergreifend auf 4,9 % gesunken (vgl. 
Abbildung 3). Im Vergleich zu den Quoten des Bundes (5,0 %) und Landes (6,7 %) liegt Münster we i-
terhin auf niedrigem Niveau. Vom zuletzt festzustellenden Rückgang sind insbesondere Personen in 
der Altersgruppe „55 Jahre und älter“ sowie langzeitarbeitslose Personen berührt.  
 
Arbeitsmarkt
- keine Prognose
April 2018 Mai 2018 Juni 2018
Veränderung 
Apr 18 zu 
Jun 18
Juni 2017
Veränderung 
Jun 17 zu 
Jun 18
Durchschnitt 
2017
 Arbeitslosenquote Münster (in %) 5,0    4,9    4,9    -2,0% 5,2    -5,8% 5,4            
davon: Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) 1,6    1,5    1,6    0,0% 1,5    6,7% 1,6            
davon: Rechtskreis SGB II (Jobcenter) 3,4    3,4    3,4    0,0% 3,7    -8,1% 3,8            
Rechtskreis SGB II unter 25 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) 2,4    2,3    2,3    -4,2% 2,4    -4,2% 2,6            
 Bestand Arbeitslose SGB II 5.658       5.678       5.732       1,3% 6.163       -7,0% 6.215         
 Männer 3.210       3.206       3.235       0,8% 3.553       -9,0% 3.559         
 Frauen 2.448       2.472       2.497       2,0% 2.610       -4,3% 2.655         
    15 bis 24 Jahre 505         504         512         1,4% 507         1,0% 538           
 25 bis 54 Jahre 4.277       4.295       4.347       1,6% 4.509       -3,6% 4.567         
    55 Jahre und älter 876         879         873         -0,3% 1.147       -23,9% 1.110         
 Deutsche 3.864       3.857       3.878       0,4% 4.255       -8,9% 4.257         
    Ausländer 1.794       1.821       1.854       3,3% 1.908       -2,8% 1.958         
    Langzeitarbeitslose 3.092       3.040       3.016       -2,5% 3.510       -14,1% 3.497         
 
Abbildung 3: Arbeitsmarkt - Daten der Bundesagentur für Arbeit 
 
Im Berichtsmonat März 2018 sind 277 Sanktionen wirksam geworden, (vgl. Abbildung 4). Die Sankt i-
onsquote liegt bei 1,4 %, der durchschnittliche Kürzungsbetrag hat sich zuletzt auf 101,37 € erhö ht. 
Beide Werte liegen jedoch weiterhin unter dem Landes- und Bundesschnitt.  
 
Sanktionen
-keine Prognose Januar 
2018
Februar 
2018 März 2018
Veränderung 
Jan 18 zu 
Mrz 18 März 2017
Veränderung 
Mrz 17 zu 
Mrz 18
Durchschnitt 
2017
 Anzahl der wirksamen Sanktionen 152        267        277        82,2% 442        -37,3% 373               
 Anzahl Personen mit mindestens einer Sanktion 126        204        203        61,1% 322        -37,0% 273               
 Deutsche 89           142        149        67,4% 244        -38,9% 211               
 Ausländer 37           62           54           45,9% 78           -30,8% 62                 
 Sanktionsquote 
 Münster 0,8          1,4          1,4          61,4% 2,1          -34,7% 1,8                
 Nordrhein-Westfalen 2,6          2,7          2,6          2,6% 2,7          -1,4% 2,7                
 Deutschland 3,1          3,2          3,1          -0,4% 3,0          3,2% 3,1                
 Durchschnittliche Höhe der Kürzung 
 Münster 100,76 €  97,13 €    101,37 €  0,6% 86,86 €    16,7% 85,75 €           
 Nordrhein-Westfalen 104,99 €  105,44 €  106,07 €  1,0% 104,52 €  1,5% 103,59 €        
 Deutschland 108,79 €  110,72 €  110,50 €  1,6% 109,25 €  1,1% 108,62 €        
 
Abbildung 4: Sanktionen - Daten der Bundesagentur für Arbeit

- 4 - 
V/0673/2018 
Im zweiten Quartal 2018 wurden 164 Verfahren zwecks Prüfung einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet 
(vgl. Abbildung 5). Insgesamt 12 Bußgeldbescheide wurden im Quartal rechtskräftig.  
 
Ordnungswidrigkeiten
April 18 Mai 18 Juni 18 Summe Quartal
Anzahl Prüfverfahren 55                    53                    56                    164                   
Anzahl neu erlassene Bußgeldbescheide 12                    1                      8                      21                    
Anzahl rechtskräftige Bußgeldbescheide 8                      2                      2                      12                    
0,00 € bis  200,00 € 4                      1                      -                    5                      
200,00 € bis  500,00 € 1                      -                    2                      3                      
500,00 € bis 1.000,00 € 3                      1                      -                    4                      
Eingegangene Einsprüche 4                      1                      1                      6                      
 
Abbildung 5: Ordnungswidrigkeiten - Daten Jobcenter Münster 
 
 
Die nachfolgende Abbildung zeigt sowohl die Eintritte  als auch die Anzahl der Teilnahmen in Ang e-
boten des Perspektivzentrums im Jahr 2018. 
Im ersten Halbjahr 2018 sind  insgesamt 79 erfolgreiche Eintritte in das Angebot „Impulse für E r-
werbsarbeit“ des Perspektivzentrums zu zählen (vgl. Abbildung 6). Schwerpunkte bilden weiterhin die 
Module „Einstiegsberatung“ und „Standortbestimmung“. 
Insgesamt haben im Jahr 2018 bisher 128 Personen an Angeboten des Perspektivzentrums teilg e-
nommen.  
 
 
Abbildung 6: Perspektivzentrum - Daten Jobcenter Münster

- 5 - 
V/0673/2018 
2. Zielerreichung 
 
Die Zielerreichung zwischen dem Land NRW  und der Stadt Münster wird am Jahresende auf 
Grundlage der Jahresfortschritts- bzw. Jahresdurchschnittswerte mit einer Wartezeit T0 überprüft. 
 
Da Daten mit untererfasster Wartezeit (Datenstände T -0 bis T -2) jedoch nicht veröffentlicht we r-
den dürfen, werden diese Daten – wie eingangs erläutert – hochgerechnet und als Prognose aus-
gewiesen. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Daten am Jahresende von der tatsächlichen 
Zielnachhaltung zwischen dem Land NRW und der Stadt Münster in geringem Maße abweichen. 
 
a) Integrationen 
 
In den Monaten Januar bis Juni 2018 werden insgesamt 1403 Integrationen prognostiziert. Der ve r-
einbarte Zielwert für den Monat Juni 2018 wird damit um voraussichtlich 89 Integrationen überschri t-
ten. (vgl. Abbildung 7). Der Zielwert für den Monat Juni 2018 wird damit erreicht.   
 
 
Abbildung 7: Summe der Integrationen im Jahresfortschritt

- 6 - 
V/0673/2018 
Zur Integrationsquote sollte im Monat Juni 2018 ein Zielwert von 8,7 % erreicht werden. Der aktuelle 
errechnete Wert liegt ebenfalls bei voraussichtlich 9,4 %, sodass nach aktuellen Berechnungen das 
vereinbarte Ziel erreicht wird. 
 
 
Abbildung 8: Integrationsquote im Jahresfortschritt 
 
 
b) Langzeitleistungsbezug 
 
Der durchschnittliche Bestand der Langzeitleistungsbeziehenden liegt im Berichtsmonat Juni 2018 
hochgerechnet bei 9.248 Personen. Vereinbart mit dem Land ist, dass der durchschnittliche Bestand 
an Langzeitleistungsbeziehern im Jahresdurchschnitt um nicht mehr als 6,3 % steigt. Diese vereinbar-
te Zielgröße kann daher zum derzeitigen Zeitpunkt (Juni 2018) gehalten werden.  
 
 
Abbildung 9: Bestand Langzeitleistungsbeziehende

- 7 - 
V/0673/2018 
Hinsichtlich der Integrationsquote der Langzeitleistungsbeziehenden zeigt sich im Jahresverlauf, dass 
die die Integrationsquote im Juni 2018 um 1,3 % über dem vereinbarten Wert liegt. Vereinbart mit 
dem Land ist hier, dass die Integrationsquote aus dem Jahr 2017 gehalten wird.  
 
 
Abbildung 10: Integrationsquote Langzeitleistungsbeziehende 
 
 
 
 
 
Im Auftrag 
 
Gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 – Glossar 
Anlage 2 – Abflussbericht Eingliederungstitel (EGT)

Beratungsverlauf (1)

12.09.2018 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0673/2018
Typ
Vorlagen
Datum
31.07.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37