AN/1565/2024
Pendlerströme in die Stadtbahn bringen – Nachbarkommunen anbinden!
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Anlage, Auszug Verkehrsausschuss 26.11.2024
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Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax: (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 13.12.2024 Auszug aus der Niederschrift der 39. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 26.11.2024 öffentlich 1.3 Antrag der SPD-Fraktion vom 14.11.2024 betr. Pendlerströme in die Stadtbahn bringen – Nachbarkommunen anbin- den! AN/1565/2024 RM Lorenz nimmt Stellung zum eingereichten Antrag und äußert erneut seine Ver- wunderung über die von der OB vorgelegte Mitteilung 3331/2024. Auch für die Nach- barkommunen sei hiermit ein falsches Signal verbunden. Er wirbt daher um Zustim- mung zum Antrag. RM Wahlen stellt fest, dass sowohl die Planungen zur Linie 4 als auch zur Linie 17 weiterlaufen. Einen aktueller Handlungsbedarf sehe er nicht. Andererseits habe die Priorisierung Auswirkungen sowohl auf das Personal als auch auf den städtischen Haushalt, von daher schlage er vor, den Antrag zur weiteren Diskussion in die Haus- haltsplanberatungen zu verweisen. Auch RM De Bellis-Olinger teilt mit, dass ihre Fraktion über die vorgelegte Mitteilung im Hauptausschuss sehr verwundert gewesen und diese Vorgehensweise unglücklich sei; insbesondere bei den hier in Rede stehenden beiden Projekten. Eine bessere Kommunikation über die Intention dieser Mitteilung wäre hilfreich gewesen. Irritationen in den Nachbarkommunen sollten tunlichst vermieden werden. Von Interesse sei noch, ob der Rhein-Erft-Kreis zwischenzeitlich einen Beschluss über die Linie 4 ge- fasst habe. Sie bitte um Information auch im Hinblick auf die anstehenden Haushalts- planberatungen. SE Bankert sieht hier eine Dringlichkeit zur Beschlussfassung des Antrages und teilt die Zustimmung der Fraktion Die Linke. mit. Die zur Diskussion stehenden Maßnah- men hätten einen großen Mehrwert. Auch SB Dr. Beese könnte dem Antrag heute bereits zustimmen. Wichtig sei, die Pla- nungen weiter voran zu treiben, wenngleich die Haushaltslage momentan nicht gut sei. BG Egerer bestätigt, dass beide Projekte von hoher, verkehrspolitischer Bedeutung seien und eine Verschiebung oder gar Einstellung nicht in seinem Interesse sei. Das, was mit den Projektpartnern bisher vereinbart sei, werde auch uneingeschränkt fortge- führt. Die Arbeit in den Lenkungskreisen laufe dementsprechend weiter. Dennoch müsse er darauf hinweisen, dass man sich in einem sehr frühen Planungsstadium be- finde, der Umsetzungszeitraum liege jenseits vom Jahr 2035. Für den kurz- bzw. mit- telfristigen Finanzierungszeitraum seien die Projekte daher als nicht prioritär eingeord- net worden, um der prekären Haushaltslage Rechnung zu tragen. Im Übrigen verweist er auf den Sachstand zur ÖPNV-Netzentwicklung; die Mitteilung werde voraussichtlich in der Sitzung am 28.01.2025 vorgelegt. Geänderter Beschluss (mündlicher Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen): Der Antrag der SPD-Fraktion, AN/1565/2024, der da lautet „Der Verkehrsausschuss beschließt, die Stadtbahnausbauprojekte mit den Nachbar- gebietskörperschaften entgegen der Mitteilung 3331/2024 mit hoher Priorität weiter zu planen. Dies betrifft insbesondere die Stadtbahnprojekte nach Niederkassel (Linie 17) samt der 2. Baustufe der Linie 7 und nach Bergheim-Niederaußem (Linie 4).“ wird zur weiteren Beratung und Entscheidung in die Haushaltsplanberatungen verwie- sen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Fraktionen von SPD, Die Linke. und FDP
SPD Antrag nach § 3
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An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Lino Hammer SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 14.11.2024 AN/1565/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 26.11.2024 Finanzausschuss 17.01.2025 Pendlerströme in die Stadtbahn bringen – Nachbarkommunen anbinden! Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr V orsitzender, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die T agesordnung der nächsten Sitzung des V erkehrsausschusses zu setzen. Beschluss: Der Verkehrsausschuss beschließt, die Stadtbahnausbauprojekte mit den Nachbargebiets- körperschaften entgegen der Mitteilung 3331/2024 mit hoher Priorität weiter zu planen. Dies betrifft insbesondere die Stadtbahnprojekte nach Niederkassel (Linie 17) samt der 2. Bau- stufe der Linie 7 und nach Bergheim-Niederaußem (Linie 4). Begründung: Ein Großteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in Köln wird aus der äußeren Stadt bzw. aus den direkten Nachbarkommunen nach und durch Köln getragen. Um dem Ziel einer weiteren Reduzierung des MIV näher zu kommen, ist es notwendig, den Pendlerinnen und Pendlern nach Köln hinein ein attraktives ÖPNV-Angebot zu machen. Gerade der Anschluss von Niederkassel, das bisher über keinerlei Schienenanbindung verfügt, ist von enormer Bedeutung. Mit der in der V orlage 3331/2024 vorgenommenen Posterisierung, also der Herabstufung der Priorität der V erlängerung der Linie 17 über Niederkassel nach Bonn, handelt die Stadt Köln gegen ihre mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn geschlossene V ereinbarung, zumal unklar ist, ob die Stadt Köln diese - 2 - V ereinbarung überhaupt einseitig aufkündigen kann. Dazu kommt, dass zu dieser V erlängerung auch erst kürzlich per Dringlichkeitsentscheidung die V ergabe einer Umweltverträglichkeitsprüfung vorbereitet und diese Dienstleistung wohl auch bereits durch den Rhein-Sieg-Kreis vergeben wurde. Auch die V erlängerung der Linie 4 bis Niederaußem würde gerade auch in Köln-Widdersdorf, Pulheim und Bergheim erhebliche Fahrgastpotentiale für den ÖPNV heben und entsprechend perspektivisch den MIV in Köln entlasten. Beide regional bedeutsamen Projekte wurden und werden seitens der Nachbarkommunen mit großem Engagement vorangetrieben. Auch wurden sie bereits durch den Regionalrat für den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW angemeldet. Die Stadtbahn Köln-Niederkassel-Bonn wurde dabei sogar unmittelbar in den Bedarfsplan aufgenommen. Eine V erschiebung oder gar Einstellung dieser Projekte wäre weder im Interesse der Stadt Köln als verlässliche Nachbarin des Rhein-Erft- bzw. des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn, noch wäre sie im Sinne der Mobilitätswende für unsere Stadt sinnvoll und angemessen. Mit freundlichen Grüßen gez. Thomas Breustedt SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1565/2024
- Typ
- SPD Antrag nach § 3
- Datum
- 13.12.2024
- Erstellt
- 14.11.2024 10:12