Mandari Insight

V/0052/2014

Ausbau der Julius-Voos-Gasse

Vorlagen 21.01.2014

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 25.03.2014, TOP 4.2

Plan

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Plan

281 Zeichen

E7 "GEHBAHN - GEHWEGPLÄTTEN

BLAUBASALT KLEINPFLASTER

in BÖGEN

onen KNIEHOLM KLEIMANN

stumm: BANK ÄHNLICH STUBENGÄASSE
% LEUCHTE

@ VORHANDENER. BAUM

@) NEUER BAUM

Neugestaltung der Julius-Voos-Gasse

Entwurfsplanung M

Städtische Denkmalbehörde| Stadtgestaltung
Dezember 2013

Beschlussvorlage

6630 Zeichen

V/0052/2014 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Tiefbauamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Ausbau der Julius-Voos-Gasse 
- Planungs- und Baubeschluss - 
 
Beratungsfolge 
 
 
25.02.2014 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Die Bezirksvertretung Münster -Mitte stimmt der aufgestellten Planung aus Deze mber 2013 und 
der baulichen Ausführung zu. 
 
Der Baubeschluss erfolgt unter dem Vorbehalt, dass, wie dem Grunde nach mit dem Bau - und 
Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW vereinbart, neben der in 2009 erworbenen Teilfläche eine 
weitere für den Ausbau erforderliche Fläche vor der Pol izeiwache unent geltlich  an die Stadt 
Münster übertragen wird. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Stadt Münster Baukosten von ca. 195.000,00 € ent-
stehen. 
 
Folgekosten fallen nicht an, da eine vorhandene Anlage umgebaut wird. 
 
Die v. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Teilfinanzplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrs- 
flächen und –anlagen 
   
Investitionsmaßnah-
me 
4154 Julius-Voos-Gasse    
Auszahlungen   2014 195.000  
Einzahlungen      
Summe aller Auszahlungen/Saldo  195.000  
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0052/2014 
Auskunft erteilt: 
Herr Grimm 
Ruf: 
492 66 00 
E-Mail: 
Grimm@stadt-muenster.de  
Datum: 
21.01.2014 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0052/2014 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2014 bei der o. g. 
Projektgruppe veranschlagt. 
 
 
Begründung: 
 
1. Voraussetzungen 
 
 Nach Fertigstellung der Polizeiwache an der Julius -Voos-Gasse sollen Freiflächen und Gas-
se neu gepflastert werden. Die Öffnung des Tores in der historischen Ruinenwand bietet nun 
eine großzügige Wegeverbindung zwischen Salzstraße und dem Alten Steinweg. Statt der 
engen Gasse öffnet sich eine n eue städtische Platzfläche, die, dem historischen Ort ang e-
messen, qualitätvoll gestaltet werden soll. Der lineare Charakter der Gasse und die Weg e-
verbindung Salzstraße - Alter Steinweg sollen betont werden, insbesondere soll die in die 
Platzfläche hineinragende Ruinenwand durch Entfernen des Heckenrestes freigestellt we r-
den.  
  
 In der Sitzung des Beirates für Stadtgestaltung am 02.10.2012 zur Freiflächengestaltung 
beim Neubau der Polizeiwache (Alter Steinweg/ Julius -Voos-Gasse) begrüßt der Beirat den 
von der Verwaltung vorgestellten Entwurf einer gemeinsamen Platzfläche un d empfiehlt, die 
Lösungsvariante mit dem Kleinpflaster und den Gehwegstreifen umzusetzen. 
 
2. Beschreibung der Baumaßnahme 
 
 Pflasterung: 
  
 Die Pflasterung soll einheitlich in Kleinpflaster Basalt, in Bögen verlegt, ausgeführt werden. 
  
 Diese Gestaltung entwickelt sich aus der Salzstraße heraus, wo vor dem Portal der Domin i-
kanerkirche in Bögen verlegtes Natursteinpflaster liegt. Um ein einheitliches Bild zu wahren 
und gestalterisch zusammen zu binden, soll die Pflasterung von dem Vorplatz Dominikaner-
kirche bis zum Alten Steinweg fortgesetzt werden. Die Verwendung von Natursteinpflaster al-
lein kann diesem historischen Ort und der historischen Wegeverbindung gerecht werden.  
 
 Alternative Möglichkeiten der Oberflächengestaltung als Einsparungspotenzial kommen a us 
Gründen der Stadtbildpflege und Stadtgestaltung nicht in Frage, zudem am Baustandard wie 
z. B. beim Aufbau der Tragschichten und des Oberbau nicht gespart werden kann.  
 
 Im Allgemeinen gilt die Ausführung mit Kleinpflaster auch als barrierefrei, jedoch  soll, um die 
Barrierefreiheit noch mehr zu verbessern , die Gasse als Verbindung Salzstraße – Alter 
Steinweg barrierefrei mit einer 2,00 m breiten Gehbahn aus glatten Materialien (Gehwegplat-
ten Beton) hergestellt werden. Zu beiden Seiten wird die Gehbahn m it Kleinpflaster eing e-
fasst, um den historischen Charakter der Gasse zu entsprechen. 
 
 Grün: 
 
 Die drei vorhandenen Hainbuchen sollen erhalten werden. Wegen des Gefälles in der Gasse 
muss ein Hochbeet zum Schutz dieser Bäume vorgesehen werden. Der vorhande ne Ahorn 
soll mit einer ausre ichend großer Pflanzscheibe und einem niedrigen Knieholm versehen 
werden. Die Eibe wird zugunsten einer besseren Durchlässigkeit nicht erhalten, die Hecke n-
reste werden entfernt. 
 
 Von den drei ehemals vorhandenen Akazien auf de r Fläche vor dem Portal der Dominik a-
nerkirche sind nur noch zwei überalterte Exemplare erhalten. Im Zuge der Baumaßnahme 
sollen sie gegen drei neue kleinkronige Bäume in verbesserten Baumscheiben ersetzt we r-
den. Der Wegfall der 3 Baumstandorte zugunsten ei nes einzigen prominenten Baumes an

- 3 - 
V/0052/2014 
der Salzstraße kann aus technischen Gründen nicht verwirklicht werden, da zu viele Leitu n-
gen an dieser Stelle verlaufen, die nur das Pflanzen von kleinwüchsigen Bäumen erlaubt. 
 
 Sitzgelegenheit: 
 
 Die Einfassung des vorgesehenen Hochbeetes soll als Sitzmöglichkeit ausgebildet werden: 
 
 Je eine Sitzbank b egrenzt das Hochbeet zur Julius -Voos-Gasse und zur Platzfläche vor der 
Polizeiwache. An den kurzen Seiten wird das Beet lediglich durch eine niedrigere Einfassung 
begrenzt. Die Bank mit einer Holzauflage wird ähnlich der Bänke an der Stubengasse au s-
gebildet (s. Plan). Die Kosten werden auf ca. 20.000,00 Euro geschätzt. Der Pflegeaufwand 
für die langgezogenen Bänke beträgt ca. 400 € jährlich. 
 
 Diese Gestaltungsvariante ist die Reduktionsvariante zu einer Planung, die ein großflächiges 
Holzpodest als Sitzmöglichkeit zur Abdeckung des Hochbeetes vorsieht. Die Kosten dafür 
werden auf ca. 83.00 0,00 Euro geschätzt. Zudem würden  noch hohe Kosten durch den i n-
tensiveren Pflegeaufwand hinzukommen. Es wird dabei von einem täglichen Reinigungsb e-
darf ausgegangen. Ersparnis durch die Reduktionsvariante: 63.000,00 Euro. 
 
 Fahrradständer: 
 
 Auf der Fläche u nter dem Vordach des Gebäudes, das an den Alten Steinweg grenzt , die 
bisher u. a. zum Abstellen von Kraftfahrzeugen genutzt wurde, sollen Fahrradanlehnbügel 
installiert werden, um dort eine überdachte Abstellmöglichkeit anzubieten. 
 
 Die Julius–Voos–Gasse ist ein Bodendenkmal gemäß § 2 DSchG NRW, deshalb müssen 
sämtliche Bodeneingriffe, wie beim Neubau der Polizeiwache bereits erfolgt,  archäologisch 
begleitet werden. 
 
3. Ausschreibung 
 
Die Baumaßnahme soll nach dem Baubeschluss ausgeschrieben werden. Mit dem Bau soll 
im Frühjahr 2014 begonnen werden. 
 
4. Beitrag Dritter / Zuschüsse 
 
 KAG-Beiträge fallen bei der Maßnahme nicht an. 
 
 Die Maßnahme kann nicht gefördert werden. 
 
In Vertretung 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen

Beratungsverlauf (1)

25.03.2014 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Julius-Voos-Gasse
  • Salzstraße
  • Stubengasse
  • Alter Steinweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0052/2014
Typ
Vorlagen
Datum
21.01.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37