V/0124/2006
Umbau der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten, Hohe Geist 8, 48163 Münster,
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Anlage 1
778 Zeichen
124/2006 Anlage 1 zur Vorlage-Nr.: Jeisaunssauuanago peis em Ns :Bunysjpeloid (so) Ne] cıd’90-10-50-dvTnue ü ar u Now x Po ızıo uaßenayun S6E0-080007LE0 wu” Selsbjsıds nızı BEE OL AnI4 Eu sazı 1tı AEIFTEIESEIFSEI FEN DREIEN eu I , 23 g2 | EE | % |888 wo i anel0480 aneipuno anecusan 3135| 3 | #5 [os pun anyıny any wnıo4 = = h u" wur wu ainyassnueßpnT Jap sjleyun es Jap Bunisewug pun nequun ‘negyany Yaınp Bunyyamug ® bizs JajsunW Ipels Anyıny pun ejnyag Any wnIoJ zeı x|I2 :usyneg :uegeyioaneg | | pas 5 [7] 1 \ zu va sısı N =; En | a DS \ Na B Zr And 15199 SUPH Er . om x = m = 1X wa. - = 8 18199 OyOH 000.:1 :qeIsyenN 3 = 1 ueldaße Jeysıpluy ! ol nıd azeıd a sh x zrı -asoz S NS DAN N ueyysegıyBunylewao LWNVYSLSYLYWI CNN "SONNSSINUIA LaviS [ER ER ER ER non 5 sol
Anlage 3
686 Zeichen
124/2006 namen Sure bahehiun ALHIISINVHIVA - IN383 34340 Anlage 3 zur Vorlage-Nr.: A AUSFÜHRUNG OBERE EBENE urezke ar usmagen | IV : sr S6ED- omoozıeo ES 7 A H Soc ammageme _ ono. an ana Do m FIR UBRZE R H 5 i) . E # = u + ar t E vr Foses ee ger d Seen ; Fer Aireinen. IN Artinen ı + ger mr ) j ar Bi Scnoazvarsng mr un ABRBABFNARRBERT H ver p" For + ver Io; Fir Buruapuy Jap uw Ds I 2 sr Ds ton sr " ee N er ac RIND EN a1 Fr ==) u he E E H 2} [eo] 5 [0 num ven } Emil rear nem E BE ER f E vn I mamana hi 43 ®] ®] 3=} 3 @o- 84403 En 056 + =unaa nao Te Eu ' EE . Hi el | 4 Ir — a | | l i | ® @ © ® ” = m = H—r 3 ER TETTOVEr NE = Fr t + = + Fr Eros vaes Sumaaın owanae] "3GON3931
Anlage 10
3703 Zeichen
Anlage 10 zur Vorlage-Nr. 124/2006 Kostenanschlag nach DIN 276 Bauvorhaben: Haus der Begegnung, Albachten Bauort: Hohe Geist 8, 48163 Münster Bauherr: Stadt Münster Planung: Ausführungsplanung des Amtes für Gebäudeman agement Stand: Januar 2006 Bauart: Massivbauweise in Mauerwerks- und Stahlbeton konstruktion, Kosten: Kosten in Euro einschl. 16 % MWSt. Kostenstand: Januar 2006 100 Baugrundstück ist vorhanden 0,00 € 200 Herrichten und Erschließen 210 Herrichten 15.000,00 € Teilrückbau der Turnhalle 25.000,00 € 220 Öffentliche Erschließung 221 Abwasserentsorgung 9.600,00 € 222 Wasserversorgung 3.900,00 € 225 Stromversorgung 13.200,00 € 226 Telekommunikation 150,00 € Summe Gruppe 200 66.850,00 € 66.850,00 € Umbau- und Erweiterung der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten zu einem Forum für Schule und Kultur Die Turnhalle wird bis auf die Stahlbetonsohle, -stützen und -Dachbinder zurückgebaut. Die eingeschossigen Nebengebäude werden komplett abgebrochen. Die Turnhalle wird zum Veranstaltungsraum mit Bühne umgebaut. Das Foyer, die Sanitärräume, der Mehrzweckraum, die Küche, die Mehrzweckräume und Nebenräume werden in einem eingeschossigen Nebentrakt untergebracht. Rückbau der Sanitär- und Umkleideräume und Geräteräume Umlegen der Versorgungsanschlüsse 300 Bauwerk - Baukonstruktion Bereich Halle 310 und 320 Baugrube und Gründung 48.400,00 € 330 Außenwände 155.200,00 € 340 Innenwände 73.400,00 € 350 Decken 10.200,00 € 360 Dächer 87.400,00 € 370 Baukonstruktive Einbauten 52.000,00 € Bereich seitlicher Anbauten 310 und 320 Baugrube und Gründung 83.600,00 € 330 Außenwände 115.700,00 € 340 Innenwände 53.800,00 € 350 Decken 0,00 € 360 Dächer 92.200,00 € 370 Baukonstruktive Einbauten 9.500,00 € Summe Gruppe 300 781.400,00 € 781.400,00 € 400 Bauwerk - Technische Anlagen 410 - 480 Technische Anlagen Kostengr. 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 26.000 ,00 € 420 Wärmeversorgungsanlagen 43.000,00 € 430 Lufttechnische Anlagen 76.000,00 € 440 Starkstromanlagen incl. Bühnentechnik 126.000,0 0 € 450 Fernmelde-u. Informationstechn. 15.000,00 € 480 Gebäudeautomation 20.000,00 € Summe Gruppe 400 306.000,00 € 306.000,00 € 500 Außenanlagen 510 Geländeflächen 9.200,00 € 520 Befestige Flächen 25.500,00 € 530 Baukonstruktionen der Außenanlagen 16.600,00 € 540 Technische Anlagen in den Außenanlagen 6.400,00 € 550 Einbauten in Außenanlagen 3.000,00 € 590 Sonstige Maßnahmen in Außenanlagen 3.300,00 € Grundstück freimachen 2.500,00 € Summe Gruppe 500 66.500,00 € 66.500,00 € 600 Ausstattung und Kunstwerke 610 Ausstattung Ansatz für Ausstattung 30.000,00 € (ohne Bestuhlung des Saals und Mehrzweckraums) Summe Gruppe 600 30.000,00 € 30.000,00 € 700 Baunebenkosten 710-730 Architekten- und Ingenieurleistungen 28.000,00 € 740 Gutachten und Beratung Beratung für Durchführung des Abbruchs 600,00 € Bodengutachten 500,00 € SIGE-Koordination 5.000,00 € 9.000,00 € 770 Allgemeine Baunebenkosten Veröffentlichen der Ausschreibung 1.000,00 € Gebühren, Dokumentation usw. 1.000,00 € Richtfest 500,00 € Summe Gruppe 700 45.600,00 € 45.600,00 € Summe 1.296.350,00 € Ansatz für Unvorhersehbares 3.650,00 € Gesamtbaukosten 1.300.000,00 € aufgestellt: 21.02.2006 Stadt Münster Amt für Gebäudemanagement I. A. I.A. gez. gez. Voßkuhl Michel (Kostenanschlag.xls) Tragwerksplanung, Wärmeschutznachweis und Schallschutznachweis Sachverständigenhonorare: Akustik, Bühnentechnik und Sonstiges Die Objektplanung und Projektleitung des Gebäudes erfolgt durch das Amt für Gebäudemanagement. Die Planung der Freianlagen erstellt das Amt für Grünflächen und Umweltschutz. Für diese Leistungen der städtischen Ämter sind keine Kosten angesetzt.
Anlage 9
4937 Zeichen
Amt für Gebäudemanagement der Stadt Münster
Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien
Planung
1. Darstellung des Energiesparkonzeptes
Kompaktes eingeschossige Mehrzweckhalle mit seitlic h anschließendes,
eingeschossiges Gebäude für Foyer, Mehrzweckräume, Sanitärräume und Lagerräume.
Die Gebäudehülle wird in der Sohle, den Außenwänden und Dach hoch wärmegedämmt.
2. Jahres-Heizwärmebedarf
gem. Rechenverfahren EnEV 2002
Primärenergiebedarf: Geplant: QP = 20,2 kWh /(m
2 * a)
Zulässig: QP = 21,6 kWh /(m 2 * a)
Transmissionswärmeverlust: geplant: HT = 0,3 W/(m²k)
zulässig: HT = 0,85 W/(m²k)
Damit wird auch die Anforderung an Niedrigenergiehäuser der Stadt Münster erfüllt, wonach HT
um mindestens 30 % unterschritten werden muss!
Jahres-Heizwärmebedarf nach gesonderte Methode
Methode: Wärmeschutzverordnung 1995
Jahres-Heizwärmebedarf: 47 in kWh /( m
2 * a)
3. Verhältnis wärmeübertragende Gebäudehülle (A) zu m beheizten
Bauwerksvolumen (V)
A / V : 0,48 ( m
-1 )
4. Wärmeerzeugung
über
Einzelheizung
Zentralheizung
mit
Gas, Oel, Strom
sonstige Wärmelieferung
Nahwärmesystem
Fernwärmesystem
Anlage 9 zur Vorlage-Nr. 124 /2006
5. Sonnenenergienutzung, aktiv
Sonnenkollektoren
zur
Warmwassererzeugung für Gerätewartwohnung
Beheizung
Stromerzeugung
6. Wasser/Begrünung
Regenwassernutzung
Keine
Regenwasserverrieselung
Eine Regenwasserverrieselung kann wegen der Bodenverhältnisse nicht erfolgen.
Versiegelung des Grundstückes (%)
Die behaute Fläche des Um- und Erweiterungsbaus ist nur geringfügig größer als die derzeit
überbaute Fläche.
Ersatzmaßnahmen
Ersatzmaßnahmen sind nicht geplant.
Dach-/Fassadenbegrünung
Es ist keine Dach- oder Fassadenbegrünung geplant.
7. Maßnahmen zum Immissionsschutz
Schall / Lärm
Die erforderlichen Schallschutzwerte werden eingehalten.
Altlasten /Schadstoffe
Die vorhandene Turnhalle mit dem Nebengebäude wird bis auf die Stahlbetontragkonstruktion
der Turnhalle zurückgebaut. Die Rückbauarbeiten wer den von einem Fachunternehmen
durchgeführt. Dabei wird die asbesthaltige Dacheind eckung der Turnhalle abgetragen und
sach- und fachgerecht entsorgt.
8. Sonstige Angaben
keine
Ausführung
1. wesentliche Baustoffe
Tragwerk
Kalksandsteinmauerwerk, Stahlbetondecken, -stützen und -dachbinder
Fassade
Hallengebäude: Wärmedämm-Verbundsystem mit farbige m Oberputz
Nebengebäude: zweischalige, wärmegedämmte Klinkerf assade
Dach
Hallengebäude: farbbeschichteten Aluminiumblechpan ellen über einer dicken
Mineralfaserdämmlage
. Nebengebäude: Dachabdichtung auf Bitumendachbahne n über einer
dicken Mineralfaserdämmlage
Fenster
Aluminiumfensterprofile mit Wärme-Isoliergläser (Ug-Wert = 1,1 W/m2 K)
Innenwände
massive Kalksandsteinwände
Bodenbeläge
Keramikbodenplatten, Hochkantlamellenparkett und Linoleumbodenbelag
Verkleidungen
Verputzte Innenwände
Anstriche
Wände und Decken: mit lösungsmittel- und weichmach erfreier Dispersionsfarbe
Holz- und Stahlteile: Acrylack
2. Einsatz von durch Ratsbeschlüsse indizierte Bau stoffe
PVC
Tropenholz
FCKW / HFCKW -haltige Baustoffe
Begründung für Einsatz:
3. Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung
(Es sind jeweils die Kenndaten Beleuchtung, Lüftun g, Kühlung, Bürogeräte und Heizungs pumpe
aufzuführen. Für den Luftdichtigkeitstest gilt DIN 4108, Beiblatt(Entwurf))
Wesentlichen Komponenten des Heizsystems
Der Neubau wird an das vorhandene Heizungssystem der Schule angeschlossen
Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung
In der Mehrzweckhalle und 2 Mehrzweckräumen wird ei ne Lüftungsanlage mit Wärmerück-
gewinnung eingebaut.
.
Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtu ngstechnik
Es wird eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung mit Energiesparleichten eingebaut.
Wasserspartechniken
Es werden Druckventile an den Waschtischen eingebaut; die WC’S erhalten Spartaster.
Luftdichtigkeit des Gebäudes
Die Luftdichtigkeit des Gebäudes wird durch den Einbau entsprechender Folien und Dichtungen
garantiert.
4. Abfallvermeidungskonzept
Einsatz von Recyclingstoffen
keine
Abfallvermeidungskonzeptes in der Planung- und Bau ausführung
Darstellung der wesentlichen Aspekte, z.B. Vermeidung von Verbundwerkstoffen Reduzierung von Bau-
stoffverpackungen, Reststoffbehälter nach Arten differenzieren und kennzeichnen.
Für die Baumaßnahme werden Verbundwerkstoffe nicht verarbeitet. Für die Müllentsorgung
werden die Abfallstoffe getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt.
aufgestellt: 21.02.2006
i.A.
gez. Voßkuhl
(OECO-Ceckliste.doc)
Anlage 7
204 Zeichen
namen Sun BR 124/2006 ren she: ensoQuepeng ayıs| nalkoisnv Anlage 7 zur Vorlage-Nr.: ua] 30 2020 won vonumenwa T T T T T T T T T T T T ern ua aus ana u Nun Buruanıy enuy Frer lit N3A43NS N31SO Se
Anlage 6
168 Zeichen
124/2006 namen Sun BR ren she: uasayyuanıon avıs] NAHdsNV Anlage 6&zur Vorlage-Nr.: 30 2020 won vonumenwa ern ua aus ana u Nun Buruanın Jana NFAUON N31S3M [1
Anlage 8
354 Zeichen
Syrlsjj | MÜNSTER LEGEND! = EN = Sazmteeenen ep Bitargfdienaern I 1 sersfea de hu part das chen, Ami mu ver a Stud armen m Printer 1] Ay Aug Ierthea ds Sbckreme nn heat Immer! Manch ar iraaraungen re 5 ® | | Eur gager SHOazirzLo/n abepon nz g abepuy Arc RE Sachen Urea. Forum für Schule und Kultur Lurigerusschule Älbachten Lagen Frege Erd
Anlage 2
142 Zeichen
1242006 namen SSOHISFOUF Anlage 2 zur Vorlage-Nr.: na SÄKRTETHRB SAN anna "3QN3931 Garn zu zopa aupaue, ee Ei AO AUSFÜHRUNG ERGESCHOSS
Anlage 5
398 Zeichen
124/2006 namen ren she; 33/00 ads | EV GEED- oamoozıco 000-+ = a33 vom T NN Anlage 5 zur Vorlage-Nr.: na ana ram na re RHERREN anntrena var nn HRRRRAERNER Buruanıny Jnuy RR SER anna :JON3931 3-3 LLINHOS Q-Q LLINHOS == = 71T zemsthuen ME Fe E se Fr N eesN | en | | _ An we= tr N A 7 Ps T T T T jwir= T i i ! l u" At ! | i i 4 i “ T ! E j © [6] © o | a D wenn wnuncce seriünnaneen ws
Beschlussvorlage
15114 Zeichen
V/0124/2006
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Gebäudemanagement
Betrifft
Umbau der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten, Hohe Geist 8, 48163 Münster, zu einem
Forum für Schule und Kultur
- Zustimmung zur Planung und Baubeschluss -
Beratungsfolge
16.03.2006 Bezirksvertretung Münster-West Entscheidung
Beschlussvorschlag:
Sachentscheidung:
1. Der Umbau und die Erweiterung der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten zu einem Forum
für Schule und Kultur wird nach den Pl änen des Amtes für Gebäudemanagement vom Januar
2006 ausgeführt (Anlage 1 - 7).
2. Der Planung und Bauausführung der Freianlagen im Umfeld der Baumaßnahme wird gemäß
der Planung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz, Plan Nr. V 257.1 vom 17.02.2006
(Anlage 8) zugestimmt.
3. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologi scher Kriterien wird zur Kenntnis genommen
(Anlage 9).
4. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen werden
zur Kenntnis genommen.
5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit dem Bau im April 2006 begonnen wird und die Fer-
tigstellung voraussichtlich im Frühjahr 2007 erfolgt.
6. Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die laufende Nutzung zwischen Verein, Schule und
Stadt Münster eine Nutzungsvereinbarung auf der Grundlage der Eckpunkte (s. Begründung zu
6) geschlossen wird.
Kosten/Folgekosten
7. Es wird zur Kenntnis genommen, dass Investitionskosten gemäß Kostenanschlag nach DIN 276
vom 21.02.2006 in Höhe von 1.300.000,00 Euro (Anlage 10) und über die Gesamtnutzungs-
dauer von 60 Jahren Mehraufwendungen in Höhe von jährlich ca. 44.100,00 € entstehen.
Vorlagen-Nr.:
V/0124/2006
Auskunft erteilt:
Herr Voßkuhl
Ruf:
492 65 21
E-Mail:
VosskP@stadt-muenster.de
Datum:
15.02.2006
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0124/2006
Mittelbereitstellung/Finanzierung
8. Die oben genannte Sachentscheidung ist wie folgt finanziert:
Ausgaben
Haush.-
Stelle
Bezeichnung Haush.-
Jahr
Betrag
Euro
Bemerkung
7605.940.1000.7 BK Haus der Begegnung Alb-
achten
2004 30.000
2005 70.000
2006 1.200.000
Insgesamt: 1.300.000
Einnahmen
Haush.-
stelle
Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
Euro
Bemerkung
7605.368.1000.6 Haus der Begegnung Alb-
achten
2006 30.000
Befristung
keine
Begründung:
Bisherige Beschlüsse
Mit der Vorlage V/0317/2005 für den Errichtungsbeschluss wurde am 27.10.2005 die Bezirksver-
tretung Münster-West angehört. Die Vorlage wurde am 18.10.2005 im Kulturausschuss und Aus-
schuss für Umweltschutz und Bauwesen, am 20. 10.2005 im Sportausschuss, am 25.10.2005 im
Ausschuss für Schule und Weiterbildung, am 09.12.2005 im Hauptausschuss beraten und am
09.11.2005 im Rat beschlossen.
Zu 1.: Planung - Hochbau
Die Planung vom Amt für Gebäudemanagement sieht den Rückbau der vorhandenen Turnhalle bis
auf das Stahlbetonskelett vor. Das seitlich anschließende Gebäude mit den Sanitärräumen, Lager-
räumen usw. wird abgetragen, da eine Weiternutzung für das Forum für Schule und Kultur wegen
der geringen Raumabmessungen und Raumhöhen nicht möglich ist.
Die ehemalige Turnhalle wird für den Einbau des Bühnenbereiches einschl. der Bühnenneben-
räume um ca. 5,60 m zur Westseite erweitert. In der vormaligen Turnhalle entsteht ein ca. 150 m²
großer Veranstaltungsraum mit 199 Sitzplätzen. An den Veranstaltungsraum schließt ein ca. 130
m² großer Raum für eingeschränkten Sportbetrieb an, der mit einer mobilen Trennwand vom Ver-
anstaltungsraum getrennt ist. Wenn die mobilen Trennwand geöffnet wird, erhält man einen ca.
280 m² großen Veranstaltungsraum, der ca. 350 Personen Sitzplatz bietet.
Auf der Südseite der Halle schließt sich ein eingeschossiger Neubau an. Darin ist das Foyer als
verbindendes Element zwischen der Mehrzweckhalle und den drei Mehrzweckräumen unter-
- 3 -
V/0124/2006
schiedlicher Größe sowie Foyer, Toiletten, Lagerraum und Küche angeordnet. Der Haupteingang
zum Gebäude liegt auf der Ostseite von der Halle an gut erreichbarer Stelle in der Nähe der Stra-
ßenkreuzung Hohe Geist/Steinkuhle.
Die Planung, die dem Errichtungsbeschluss zur Grunde lag, wurde im Zuge der Ausführungspla-
nung weiterentwickelt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die folgenden Umgestaltungen:
- der Gebäudeteil mit den Mehrzweckräumen, der Küche und dem Lager erhält eine lichte
Raumhöhe von ca. 3,90 m und statt des Satteldaches ein Flachdach.
- der Lagerraum wurde zwischen den beiden Mehrzweckräumen angeordnet
- die Hauptbühne erhält einen trapezförmigen Grundriss
- das seitlich anschließende Gebäude erhält eine Klinkerfassade und das Hallengebäude ein
Wärmedämm-Verbundsystem mit farbigen Oberputz
- die Fensterabmessungen und Aufteilung wurden weiterentwickelt
Das Gebäude wird in Massivbauweise erstellt. Das leicht geneigte Satteldach der vormaligen
Turnhalle wird hoch wärmegedämmt und mit farbbeschichteten Aluminiumblechpanellen gedeckt.
Der seitlich anschließende Neubau erhält ein hoch gedämmtes Flachdach mit einer Dachabdich-
tung aus Bitumenbahnen. Die Fassade des Hallengebäudes erhält eine außenseitige Wärme-
dämmung mit farbigem Oberputz und der seitliche Neubau mit den Mehrzweckräumen, Foyer usw.
eine zweischalige, wärmegedämmte Klinkerfassade. Die Fenster- und Türrahmen werden aus far-
bigen Aluminiumprofilen hergestellt.
Die Räume werden zurückhaltend neutral gestaltet. Die Mehrzweckhalle und Mehrzweckräume
erhalten eine Akustikdecke. In der Mehrzweckehalle werden Deckenstrahlheizplatten in der Akus-
tikdecke integriert. Als Fußbodenbelag ist im Foy er, den Verkehrsflächen und Sanitärräumen Ke-
ramikbodenplatten, in den Mehrzweckräumen ein Linoleumbodenbelag und in der Mehrzweckhalle
ein Hochkantlamellenparkett vorgesehen.
Die Planung ist mit den beteiligten Ämtern, de r Schulleitung der Ludgerusschule Albachten und
dem Förderverein Haus der Begegnung abgestimmt.
Zu 2.: Planung - Freianlagen
Erläuterung der Freianlagenplanung
Das Forum für Schule und Kultur wird aus einem bestehenden Gebäude mit gewachsenem grü-
nem Umfeld entwickelt. Entsprechend nimmt der Entwurf für die Freianlagen die bestehenden
Qualitäten auf und erhält den grünen Charakter des Hallenumfeldes. Baumfällungen und Rodun-
gen erfolgen nur in dem Umfang, in dem es für die bauliche Erweiterung der Gebäude erforderlich
ist. Der Freiraum zwischen Gebäude und Halle wird auch zukünftig als geschlossene Rasenfläche
erlebbar sein.
Entsprechend der Bedeutung des Gebäudes wird der Hauptzugang an der nordwestlichen Gebäu-
deecke als Platzfläche ausgebildet. Sie dient bei Veranstaltungen auch als Aufenthaltsbereich und
zum „Luft holen“ in Pausen.
In den Betonstein-Belag eingelegte Plattenbänder führen optisch zum Eingang, seitlich der Platz-
fläche angeordnete Sitzelemente aus Sichtbeton unterstreichen den Charakter als Aufenthaltsflä-
che. Im Verlauf der Steinkuhle, nahe dem Eingang zum Gebäude gelegen, werden ca. 38 Fahr-
radständer angeordnet.
Der Innenhof zwischen Schulgebäude und Forum wird mit den vorhandenen Waschbetonplatten
neu verlegt. Hier werden weitere. 24 Fahrradständer sowie der erforderliche Standort für Abfallbe-
hälter angeordnet. Der Hof dient auch als kurzer Verbindungsweg zwischen der Schule und dem
Forum sowie zur Erschließung des Schulgartens.
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V/0124/2006
Der Schulgarten muss im Rahmen der Bautätigkeiten komplett für Baustelleneinrichtungen über-
plant werden. Im Anschluss wird die Fläche in Abstimmung mit der Ludgerusschule wieder so her-
gerichtet, dass er den bislang gewohnten Nutzungsanforderungen gerecht wird.
Da sich das Gebäude in Richtung Schulgarten sowie in Richtung Bolzplatz ausdehnt, muss der
bestehende Bolzplatz um ca. 3 Meter verkürzt werden. Er hat dann eine noch immer vielfältig
nutzbare Abmessung von 24 m x 14 m. Zum Forum wird das Spielfeld keinen Ballfangzaun erhal-
ten, damit die Aussicht aus den Mehrzweckräumen nicht gestört wird. Die Fenster werden durch
geeignetes Sicherheitsglas geschützt.
Kosten
Die Baukosten belaufen sich auf geschätzte 66.500,- € und sind durch den Kostenansatz für die
Kostengruppe 500 abgedeckt.
Stellplätze
Für die Baumaßnahme sind 20 Stellplätze nachzuweisen. Sie werden auf dem Parkplatz der be-
nachbarten Sportanlage untergebracht.
Zu 3.: Checkliste bauökologische Kriterien
Im Rahmen der Energieeinsparung ist vorgesehen die Wärmedämmung der Gebäudehülle über
die bestehenden Anforderungen der Wärmeschutzverordnung hinaus zu erhöhen. Der geforderte
Maximalwert der Stadt Münster von 50 kWh/qm x a wird unterschritten.
Weitere Angaben sind der Checkliste für bauökologische Kriterien zu entnehmen. (Anlage 9)
Zu 4.: Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen
Die vorhandene Einrichtung wird ebenerdig erschlossen. Alle Veranstaltungs- und Mehrzweck-
räume können barrierefrei erreicht werden. Für Menschen mit Behinderungen ist in der Erweite-
rung eine behindertengerechte Toilette geplant.
Zu 6.: Nutzungsvereinbarung
Das Gebäude bringt mit dem Umbau die Nutzungs vorstellungen von Schule und Trägerverein in
Einklang und bietet zusätzliche Nutzungsoptionen für Dritte. So werden dem Verein Haus der Be-
gegnung e. V. mit seinen Mitgliedsorganisationen und der Ludgerusschule Albachten jeweils feste
Räume für ihre Zwecke zur Verfügung gestellt, darüber hinaus wird auch die Möglichkeit geschaf-
fen, in einem neuen erweiterbaren Veranstaltungssaal des Gebäudes größere Veranstaltungen
durchzuführen. Auch Dritten, insbesondere aus dem Stadtteil Albachten, soll es ermöglicht wer-
den, Räume für verschiedenste Anlässe zu nutzen. Zwischen dem Verein, der Schule und der
Stadt soll eine Vereinbarung geschlossen werden, um zum einen den laufenden Betrieb sicherzu-
stellen und zum anderen die Funktion des Gebäudes als Multifunktionshaus zu ermöglichen und
zu erhalten.
Eckpunkte dieser Vereinbarung sollen sein:
Das Haus wird in städtischer Trägerschaft geführt
Bauunterhaltung und Grünflächenunterhaltung verbleiben bei der Stadt, Schönheitsreparaturen
übernimmt der Verein für die durch ihn genutzten Räume
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V/0124/2006
Es wird keine Miete vom Verein oder von der Schule erhoben
Die Betriebs- und die verbrauchsabhängigen Kosten werden von der Stadt getragen
Beteiligung des Vereins an den Betriebskosten durch Kostenpauschale (5.000 € p.a.)
Einvernehmliche Verteilung fester Räume an den Verein und die Schule
Schlüsselgewalt für Schule und Verein
Möglichkeit auch für Dritte, das Haus zu nutzen
Vergaben für private Feiern oder Geschäftsfeiern werden ausgeschlossen
Verbindliche Regelung zu Haftungsfragen; die Haftungsrisiken, die der Verein trägt, müssen
nachweislich versichert sein
Laufzeit der Vereinbarung zunächst 1 Jahr
Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten vor Ablauf des ersten Jahres und ggf. Anpassung
der Vereinbarung
Zu 7.: Kosten/Folgekosten
Für den Kostenanschlag nach DIN 276 (Anlage 10) wurden andere vergleichbare Bauten zugrunde
gelegt. Reduzierungen des Ausbaustandards wurde überall dort berücksichtigt, wo dies ohne Ein-
schränkungen der Funktionsfähigkeit möglich ist. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betra-
gen 1.300.000,00 € für die Kostengruppen 200 – 700. Die Kosten für das Bauwerk (KG 300 Bau-
konstruktion und KG 400 technische Anlagen) betragen 215 € pro cbm umbauter Raum (BRI) und
1360 € pro qm Bruttogeschossfläche (BGF).
Durch den Umbau der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten zu einem Forum für Schule und
Kultur entstehen über die Gesamtnutzungsdauer von 60 Jahren Mehraufwendungen in Höhe von
jährlich ca. 44.100,00 €. Diese Aufwendungen belasten zukünftig den gesamtstädtischen NKF-
Haushalt über die Ergebnisrechnung und müssen in Hinblick auf einen ausgeglichenen Haushalt
gemäß § 75 (2) GO durch die Stadt Münster erwirtschaftet werden. Diese Mehraufwendungen
kommen wie folgt zustande.
vor Umbau nach Umbau
Abschreibungen 14.300,00 € 27.300,00 €
Instandhaltungspauschale 10.300,00 € 20.000,00 €
Verwaltungskostenanteil Amt 65 4.200,00 € 4.200,00 €
jährliche Kaltmiete 28.800,00 € 51.500,00 €
Energiekosten (Strom, Gas, Wasser) 6.900,00 € 8.600,00 €
Fremdreinigungskosten 6.400,00 € 8.000,00 €
Grünflächenpflege 1.000,00 € 1.200,00 €
Grundbesitzabgaben 600,00 € 800,00 €
Nebenkosten 14.900,00 € 18.600,00 €
Gesamtmiete 43.700,00 € 70.100,00 €
Differenz: 26.400,00 €
Zinsen: 17.700,00 €
Summe 44.100,00 €
Erläuterungen:
Abschreibungen
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V/0124/2006
Abschreibungen werden im NKF linear durch die Aufteilung der Investitionskosten auf die Nut-
zungsdauer des Objektes ermittelt. Dadurch wird dem Sachverhalt der intergenerativen Gerechtig-
keit Rechnung getragen, d. h. dass die Generationen, die das Objekt nutzen, auch für deren Kos-
ten aufkommen.
Der Umbau der Turnhalle hat eine Werterhöhung in Höhe der Umbaukosten inklusive der durch
das Gebäudemanagement erbrachten Architektenleistungen, sowie eine Laufzeitverlängerung des
Gebäudes. Dadurch erhöhen sich die Abschreibungen, die im Ergebnisplan / in der Ergebnisrech-
nung als Aufwand verbucht und über die zu erwirtschaftenden Erträge ausgeglichen werden müs-
sen.
Instandhaltungspauschale
Die Instandhaltungspauschale wird mit Hilfe eines Prozentsatzes vom Gebäudewert ermittelt. Die-
se Pauschale dient zur Deckung der unterjährig anfallenden Bauunterhaltungsaufwendungen. Die-
se konkreten Bauaufwendungen sind dann auch über die Ergebnisrechnung / den Ergebnisplan zu
erwirtschaften.
Der hier festgelegte Satz von 1,2 % wird von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwal-
tungsmanagement (KGSt) empfohlen.
Verwaltungskostenanteil Amt 65
Durch die Umlage der Kosten des Gebäudemanagements, ohne die Kosten der Abteilung „Pro-
jektbezogenes Bauen“, auf die gesamte, zu bewirtschaftende Netto-Standortfläche der Stadt
Münster wurde ein Ansatz von 6,70 € pro m² und Jahr ermittelt.
Da durch den Umbau im Gebäudemanagement kein zusätzliches Personal benötigt wird, findet
hier auch keine Kostenanpassung statt.
Nebenkosten
Bei den Energiekosten und den Kosten für die Fremdreinigung wurden ebenfalls Preise pro m²
angesetzt. Die verwendeten Werte basieren auf Erfahrungs- und Durchschnittswerten der Fach-
stellen Energiemanagement und Infrastruktur.
Die Kosten für die Grünflächenpflege wurden mit Hilfe eines Pflegesatzes pro m² und dem prozen-
tualen Flächenanteil des Objektes an der gesamten Liegenschaft ermittelt. Der Pflegesatz wurde
vom Amt 67 ermittelt.
Nach gleicher Vorgehensweise wurden die anteiligen Grundbesitzabgaben berechnet.
Zinsbelastung
Für die Investition wird ein Kredit aufgenommen. Die Zinsbelastung für die Nutzungsdauer liegt bei
durchschnittlich 17.700,00 € jährlich. Auch dieser Aufwand, der durch die Errichtung des Forums
verursacht wird, muss im Ergebnisplan / in der Ergebnisrechnung über die zu erwirtschaftenden
Erträge ausgeglichen werden.
I. V.
gez.
Joksch
- 7 -
V/0124/2006
Anlage 4
542 Zeichen
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Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Hohe Geist 8
- Steinkuhle
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0124/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 15.02.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37