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V/0124/2006

Umbau der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten, Hohe Geist 8, 48163 Münster,

Vorlage 15.02.2006

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 16.03.2006, TOP 4.2

Anlage 1

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Ansehen

Anlage 3

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Ansehen

Anlage 10

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Ansehen

Anlage 9

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Ansehen

Anlage 7

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Ansehen

Anlage 6

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Ansehen

Anlage 8

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Ansehen

Anlage 2

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Ansehen

Anlage 5

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 4

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Ansehen

Anlage 1

778 Zeichen

124/2006

Anlage 1 zur Vorlage-Nr.:

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Anlage 3

686 Zeichen

124/2006

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Anlage 3 zur Vorlage-Nr.:

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Anlage 10

3703 Zeichen

Anlage 10 zur Vorlage-Nr. 124/2006 
Kostenanschlag nach DIN 276 
Bauvorhaben: Haus der Begegnung, Albachten 
Bauort: Hohe Geist 8, 48163 Münster 
Bauherr: Stadt Münster 
Planung: Ausführungsplanung des Amtes für Gebäudeman agement 
Stand: Januar 2006 
Bauart: Massivbauweise in Mauerwerks- und Stahlbeton konstruktion, 
Kosten: Kosten in Euro einschl. 16 % MWSt. 
Kostenstand: Januar 2006 
100 Baugrundstück ist vorhanden 0,00 €
200 Herrichten und Erschließen 
210 Herrichten 
15.000,00 €
Teilrückbau der Turnhalle 25.000,00 €
220 Öffentliche Erschließung 
221 Abwasserentsorgung 9.600,00 €
222 Wasserversorgung 3.900,00 €
225 Stromversorgung 13.200,00 €
226 Telekommunikation 150,00 €
Summe Gruppe 200 66.850,00 € 66.850,00 €
Umbau- und Erweiterung der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten zu einem 
Forum für Schule und Kultur 
Die Turnhalle wird bis auf die Stahlbetonsohle, -stützen und -Dachbinder 
zurückgebaut. Die eingeschossigen Nebengebäude werden komplett abgebrochen. 
Die Turnhalle wird zum Veranstaltungsraum mit Bühne umgebaut. Das Foyer, die 
Sanitärräume, der Mehrzweckraum, die Küche, die Mehrzweckräume und 
Nebenräume werden in einem eingeschossigen Nebentrakt untergebracht. 
Rückbau der Sanitär- und Umkleideräume und 
Geräteräume 
Umlegen der Versorgungsanschlüsse

300 Bauwerk - Baukonstruktion 
Bereich Halle 
310 und 320  Baugrube und Gründung 48.400,00 €
330  Außenwände 155.200,00 €
340  Innenwände 73.400,00 €
350  Decken 10.200,00 €
360  Dächer 87.400,00 €
370  Baukonstruktive Einbauten 52.000,00 €
Bereich seitlicher Anbauten 
310 und 320  Baugrube und Gründung 83.600,00 €
330  Außenwände 115.700,00 €
340  Innenwände 53.800,00 €
350  Decken 0,00 €
360  Dächer 92.200,00 €
370  Baukonstruktive Einbauten 9.500,00 €
Summe Gruppe 300 781.400,00 € 781.400,00 €
400 Bauwerk - Technische Anlagen 
410 - 480 Technische Anlagen 
Kostengr. 410  Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 26.000 ,00 €
420  Wärmeversorgungsanlagen 43.000,00 €
430  Lufttechnische Anlagen 76.000,00 €
440  Starkstromanlagen incl. Bühnentechnik 126.000,0 0 €
450  Fernmelde-u. Informationstechn. 15.000,00 €
480  Gebäudeautomation 20.000,00 €
 Summe Gruppe 400 306.000,00 € 306.000,00 €
500 Außenanlagen 
510 Geländeflächen 9.200,00 €
520 Befestige Flächen 25.500,00 €
530 Baukonstruktionen der Außenanlagen 16.600,00 €
540 Technische Anlagen in den Außenanlagen 6.400,00 €
550 Einbauten in Außenanlagen 3.000,00 €
590 Sonstige Maßnahmen in Außenanlagen 3.300,00 €
Grundstück freimachen 2.500,00 €
Summe Gruppe 500 66.500,00 € 66.500,00 €

600 Ausstattung und Kunstwerke 
610 Ausstattung 
Ansatz für Ausstattung 30.000,00 €
(ohne Bestuhlung des Saals und Mehrzweckraums) 
Summe Gruppe 600 30.000,00 € 30.000,00 €
700 Baunebenkosten 
710-730 Architekten- und Ingenieurleistungen 
28.000,00 €
740 Gutachten und Beratung 
Beratung für Durchführung des Abbruchs 600,00 €
Bodengutachten 500,00 €
SIGE-Koordination 5.000,00 €
9.000,00 €
770  Allgemeine Baunebenkosten 
Veröffentlichen der Ausschreibung 1.000,00 €
Gebühren, Dokumentation usw. 1.000,00 €
Richtfest 500,00 €
Summe Gruppe 700 45.600,00 € 45.600,00 €
Summe 1.296.350,00 €
Ansatz für Unvorhersehbares 3.650,00 €
Gesamtbaukosten 1.300.000,00 €
aufgestellt: 21.02.2006 
Stadt Münster 
Amt für Gebäudemanagement 
I. A.   I.A. 
gez. gez. 
Voßkuhl Michel 
(Kostenanschlag.xls) 
Tragwerksplanung, Wärmeschutznachweis und 
Schallschutznachweis 
Sachverständigenhonorare: Akustik, 
Bühnentechnik und Sonstiges 
Die Objektplanung und Projektleitung des Gebäudes erfolgt durch 
das Amt für Gebäudemanagement. Die Planung der Freianlagen 
erstellt das Amt für Grünflächen und Umweltschutz.  Für diese 
Leistungen der städtischen Ämter sind keine Kosten angesetzt.

Anlage 9

4937 Zeichen

Amt für Gebäudemanagement der Stadt Münster  
 
 
Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien 
 
 
Planung  
 
1. Darstellung des Energiesparkonzeptes 
 
Kompaktes eingeschossige Mehrzweckhalle mit seitlic h anschließendes, 
eingeschossiges Gebäude für Foyer, Mehrzweckräume, Sanitärräume und Lagerräume. 
Die Gebäudehülle wird in der Sohle, den Außenwänden und Dach hoch wärmegedämmt. 
 
  
2. Jahres-Heizwärmebedarf  
 
gem. Rechenverfahren EnEV 2002 
 
 Primärenergiebedarf:    Geplant: QP = 20,2 kWh /(m
2 * a) 
     Zulässig: QP = 21,6 kWh /(m 2 * a) 
 
 Transmissionswärmeverlust:    geplant:    HT = 0,3   W/(m²k) 
               zulässig:   HT = 0,85 W/(m²k) 
 
Damit wird auch die Anforderung an Niedrigenergiehäuser der Stadt Münster erfüllt, wonach HT 
um mindestens 30 % unterschritten werden muss!  
  
 
 Jahres-Heizwärmebedarf nach gesonderte Methode 
 
 Methode: Wärmeschutzverordnung 1995 
 
 Jahres-Heizwärmebedarf:  47 in kWh /( m 
2 * a)  
 
 
3. Verhältnis wärmeübertragende Gebäudehülle (A) zu m beheizten 
Bauwerksvolumen (V) 
        
 A / V :  0,48 ( m 
-1 ) 
 
 
4. Wärmeerzeugung 
 
  über 
   Einzelheizung   
   Zentralheizung  
 
 mit 
 
  Gas,    Oel,    Strom  
 
 sonstige Wärmelieferung 
 
  Nahwärmesystem  
   Fernwärmesystem  
Anlage 9 zur Vorlage-Nr. 124 /2006

5. Sonnenenergienutzung, aktiv 
  
 
 Sonnenkollektoren  
 
 zur 
 
 
 Warmwassererzeugung für Gerätewartwohnung  
  Beheizung   
  Stromerzeugung  
 
 
6. Wasser/Begrünung 
 
 Regenwassernutzung 
  
Keine 
            
 Regenwasserverrieselung 
  
Eine Regenwasserverrieselung kann wegen der Bodenverhältnisse nicht erfolgen. 
  
 Versiegelung des Grundstückes (%)  
  
Die behaute Fläche des Um- und Erweiterungsbaus ist  nur geringfügig größer als die derzeit 
überbaute Fläche. 
 
 Ersatzmaßnahmen 
  
Ersatzmaßnahmen sind nicht geplant. 
 
 Dach-/Fassadenbegrünung  
  
Es ist keine Dach- oder Fassadenbegrünung geplant. 
 
7. Maßnahmen zum Immissionsschutz 
 
 Schall / Lärm 
  
Die erforderlichen Schallschutzwerte werden eingehalten. 
 
 Altlasten /Schadstoffe 
  
Die vorhandene Turnhalle mit dem Nebengebäude wird bis auf die Stahlbetontragkonstruktion 
der Turnhalle zurückgebaut. Die Rückbauarbeiten wer den von einem Fachunternehmen 
durchgeführt. Dabei wird die asbesthaltige Dacheind eckung der Turnhalle abgetragen und 
sach- und fachgerecht entsorgt.  
 
8. Sonstige Angaben 
 
 keine

Ausführung  
 
1.  wesentliche Baustoffe 
 
 Tragwerk 
 
 Kalksandsteinmauerwerk, Stahlbetondecken, -stützen  und -dachbinder 
 
 Fassade  
 
 Hallengebäude: Wärmedämm-Verbundsystem mit farbige m Oberputz 
 Nebengebäude: zweischalige, wärmegedämmte Klinkerf assade 
 
  
 Dach  
 
 Hallengebäude: farbbeschichteten Aluminiumblechpan ellen über einer dicken  
Mineralfaserdämmlage 
. Nebengebäude: Dachabdichtung auf Bitumendachbahne n über einer  
dicken Mineralfaserdämmlage 
 
 Fenster  
  
 Aluminiumfensterprofile mit Wärme-Isoliergläser (Ug-Wert = 1,1 W/m2 K) 
      
 Innenwände 
  
massive Kalksandsteinwände 
 
 Bodenbeläge 
  
Keramikbodenplatten, Hochkantlamellenparkett und Linoleumbodenbelag 
    
 Verkleidungen 
  
Verputzte Innenwände 
 
 Anstriche 
  
Wände und Decken:  mit lösungsmittel- und weichmach erfreier Dispersionsfarbe 
Holz- und Stahlteile:  Acrylack 
 
 
2. Einsatz  von durch Ratsbeschlüsse indizierte Bau stoffe 
 
 
 PVC   
  Tropenholz  
  FCKW / HFCKW -haltige Baustoffe       
  
 Begründung für Einsatz:

3. Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung 
 (Es sind jeweils die Kenndaten Beleuchtung, Lüftun g, Kühlung, Bürogeräte und Heizungs pumpe 
aufzuführen. Für den Luftdichtigkeitstest gilt DIN 4108, Beiblatt(Entwurf)) 
 
 Wesentlichen Komponenten des Heizsystems 
 
Der Neubau wird an das vorhandene Heizungssystem der Schule angeschlossen 
 
 Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung 
  
In der Mehrzweckhalle und 2 Mehrzweckräumen wird ei ne Lüftungsanlage mit Wärmerück-
gewinnung eingebaut. 
. 
 Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtu ngstechnik 
  
Es wird eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung mit Energiesparleichten eingebaut.  
  
 Wasserspartechniken 
  
Es werden Druckventile an den Waschtischen eingebaut; die WC’S erhalten Spartaster.  
 
 Luftdichtigkeit des Gebäudes 
  
Die Luftdichtigkeit des Gebäudes wird durch den Einbau entsprechender Folien und Dichtungen 
garantiert. 
 
 
4. Abfallvermeidungskonzept 
 
 Einsatz von Recyclingstoffen 
  
keine 
 
 Abfallvermeidungskonzeptes in der Planung- und Bau ausführung 
Darstellung der wesentlichen Aspekte, z.B. Vermeidung von Verbundwerkstoffen Reduzierung von Bau- 
stoffverpackungen, Reststoffbehälter nach Arten differenzieren und kennzeichnen.  
 
Für die Baumaßnahme werden Verbundwerkstoffe nicht verarbeitet. Für die Müllentsorgung 
werden die Abfallstoffe getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt. 
   
 
 
 
aufgestellt: 21.02.2006 
i.A. 
gez. Voßkuhl 
 
 
 
 
(OECO-Ceckliste.doc)

Anlage 7

204 Zeichen

namen

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124/2006

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Anlage 7 zur Vorlage-Nr.:

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Anlage 6

168 Zeichen

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Anlage 6&zur Vorlage-Nr.:

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Anlage 8

354 Zeichen

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Forum für Schule und Kultur
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Anlage 2

142 Zeichen

1242006

namen

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Anlage 2 zur Vorlage-Nr.:

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Anlage 5

398 Zeichen

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Anlage 5 zur Vorlage-Nr.:

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Beschlussvorlage

15114 Zeichen

V/0124/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Gebäudemanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Umbau der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten, Hohe Geist 8, 48163 Münster, zu einem 
Forum für Schule und Kultur 
- Zustimmung zur Planung und Baubeschluss - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
16.03.2006 Bezirksvertretung Münster-West Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
1. Der Umbau und die Erweiterung der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten zu einem Forum 
für Schule und Kultur wird nach den Pl änen des Amtes für Gebäudemanagement vom Januar 
2006 ausgeführt (Anlage 1 - 7). 
 
2. Der Planung und Bauausführung der Freianlagen im Umfeld der Baumaßnahme wird gemäß 
der Planung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz, Plan Nr. V 257.1 vom 17.02.2006 
(Anlage 8) zugestimmt. 
 
3. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologi scher Kriterien wird zur Kenntnis genommen 
(Anlage 9). 
 
4. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen werden 
zur Kenntnis genommen. 
 
5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit dem Bau im April 2006 begonnen wird und die Fer-
tigstellung voraussichtlich im Frühjahr 2007 erfolgt. 
 
6. Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die laufende Nutzung zwischen Verein, Schule und 
Stadt Münster eine Nutzungsvereinbarung auf der Grundlage der Eckpunkte (s. Begründung zu 
6)  geschlossen wird. 
 
 
Kosten/Folgekosten 
 
7. Es wird zur Kenntnis genommen, dass Investitionskosten gemäß Kostenanschlag nach DIN 276 
vom 21.02.2006 in Höhe von 1.300.000,00 Euro (Anlage 10) und über die Gesamtnutzungs-
dauer von 60 Jahren Mehraufwendungen in Höhe von jährlich ca. 44.100,00 € entstehen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0124/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Voßkuhl 
Ruf: 
492 65 21 
E-Mail: 
VosskP@stadt-muenster.de  
Datum: 
15.02.2006 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0124/2006 
Mittelbereitstellung/Finanzierung 
 
8. Die oben genannte Sachentscheidung ist wie folgt finanziert:   
 
Ausgaben 
 
Haush.- 
Stelle 
Bezeichnung Haush.-
Jahr 
Betrag 
Euro 
Bemerkung 
7605.940.1000.7  BK Haus der Begegnung Alb-
achten 
2004 30.000       
            2005 70.000       
            2006 1.200.000       
 
Insgesamt: 1.300.000       
   
Einnahmen 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
Euro 
Bemerkung 
7605.368.1000.6 Haus der Begegnung Alb-
achten 
2006 30.000       
 
 
Befristung 
 
keine 
 
 
 
Begründung: 
 
Bisherige Beschlüsse 
 
Mit der Vorlage V/0317/2005 für den Errichtungsbeschluss wurde am 27.10.2005 die Bezirksver-
tretung Münster-West angehört. Die Vorlage wurde am 18.10.2005 im Kulturausschuss und Aus-
schuss für Umweltschutz und Bauwesen, am 20. 10.2005 im Sportausschuss, am 25.10.2005 im 
Ausschuss für Schule und Weiterbildung, am 09.12.2005 im Hauptausschuss beraten und am 
09.11.2005 im Rat beschlossen. 
 
 
Zu 1.:  Planung - Hochbau 
 
Die Planung vom Amt für Gebäudemanagement sieht den Rückbau der vorhandenen Turnhalle bis 
auf das Stahlbetonskelett vor. Das seitlich anschließende Gebäude mit den Sanitärräumen, Lager-
räumen usw. wird abgetragen, da eine Weiternutzung für das Forum für Schule und Kultur wegen 
der geringen Raumabmessungen und Raumhöhen nicht möglich ist. 
 
Die ehemalige Turnhalle wird für den Einbau des Bühnenbereiches einschl. der Bühnenneben-
räume um ca. 5,60 m zur Westseite erweitert. In der vormaligen Turnhalle entsteht ein ca. 150 m² 
großer Veranstaltungsraum mit 199 Sitzplätzen. An den Veranstaltungsraum schließt ein ca. 130 
m² großer Raum für eingeschränkten Sportbetrieb an, der mit einer mobilen Trennwand vom Ver-
anstaltungsraum getrennt ist. Wenn die mobilen Trennwand geöffnet wird, erhält man einen ca. 
280 m² großen Veranstaltungsraum, der ca. 350 Personen Sitzplatz bietet. 
 
Auf der Südseite der Halle schließt sich ein eingeschossiger Neubau an. Darin ist das Foyer als 
verbindendes Element zwischen der Mehrzweckhalle und den drei Mehrzweckräumen unter-

- 3 - 
V/0124/2006 
schiedlicher Größe sowie Foyer, Toiletten, Lagerraum und Küche angeordnet. Der Haupteingang 
zum Gebäude liegt auf der Ostseite von der Halle an gut erreichbarer Stelle in der Nähe der Stra-
ßenkreuzung Hohe Geist/Steinkuhle. 
 
Die Planung, die dem Errichtungsbeschluss zur Grunde lag, wurde im Zuge der Ausführungspla-
nung weiterentwickelt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die folgenden Umgestaltungen:  
 
- der Gebäudeteil mit den Mehrzweckräumen, der Küche und dem Lager erhält eine lichte 
Raumhöhe von ca. 3,90 m und statt des Satteldaches ein Flachdach.  
- der Lagerraum wurde zwischen den beiden Mehrzweckräumen angeordnet 
- die Hauptbühne erhält einen trapezförmigen Grundriss 
- das seitlich anschließende Gebäude erhält eine Klinkerfassade und das Hallengebäude ein 
Wärmedämm-Verbundsystem mit farbigen Oberputz  
- die Fensterabmessungen und Aufteilung wurden weiterentwickelt 
 
Das Gebäude wird in Massivbauweise erstellt. Das leicht geneigte Satteldach der vormaligen 
Turnhalle wird hoch wärmegedämmt und mit farbbeschichteten Aluminiumblechpanellen gedeckt. 
Der seitlich anschließende Neubau erhält ein hoch gedämmtes Flachdach mit einer Dachabdich-
tung aus Bitumenbahnen. Die Fassade des Hallengebäudes erhält eine außenseitige Wärme-
dämmung mit farbigem Oberputz und der seitliche Neubau mit den Mehrzweckräumen, Foyer usw. 
eine zweischalige, wärmegedämmte Klinkerfassade. Die Fenster- und Türrahmen werden aus far-
bigen Aluminiumprofilen hergestellt.  
 
Die Räume werden zurückhaltend neutral gestaltet. Die Mehrzweckhalle und Mehrzweckräume 
erhalten eine Akustikdecke. In der Mehrzweckehalle werden Deckenstrahlheizplatten in der Akus-
tikdecke integriert. Als Fußbodenbelag ist im Foy er, den Verkehrsflächen und Sanitärräumen Ke-
ramikbodenplatten, in den Mehrzweckräumen ein Linoleumbodenbelag und in der Mehrzweckhalle 
ein Hochkantlamellenparkett vorgesehen. 
 
Die Planung ist mit den beteiligten Ämtern, de r Schulleitung der Ludgerusschule Albachten und 
dem Förderverein Haus der Begegnung abgestimmt. 
 
 
Zu 2.:  Planung - Freianlagen 
 
Erläuterung der Freianlagenplanung
 
 
Das Forum für Schule und Kultur wird aus einem bestehenden Gebäude mit gewachsenem grü-
nem Umfeld entwickelt. Entsprechend nimmt der Entwurf für die Freianlagen die bestehenden 
Qualitäten auf und erhält den grünen Charakter des Hallenumfeldes. Baumfällungen und Rodun-
gen erfolgen nur in dem Umfang, in dem es für die bauliche Erweiterung der Gebäude erforderlich 
ist. Der Freiraum zwischen Gebäude und Halle wird auch zukünftig als geschlossene Rasenfläche 
erlebbar sein. 
 
Entsprechend der Bedeutung des Gebäudes wird der Hauptzugang an der nordwestlichen Gebäu-
deecke als Platzfläche ausgebildet. Sie dient bei Veranstaltungen auch als Aufenthaltsbereich und 
zum „Luft holen“ in Pausen. 
In den Betonstein-Belag eingelegte Plattenbänder führen optisch zum Eingang, seitlich der Platz-
fläche angeordnete Sitzelemente aus Sichtbeton unterstreichen den Charakter als Aufenthaltsflä-
che. Im Verlauf der Steinkuhle, nahe dem Eingang zum Gebäude gelegen, werden ca. 38 Fahr-
radständer angeordnet. 
 
Der Innenhof zwischen Schulgebäude und Forum wird mit den vorhandenen Waschbetonplatten 
neu verlegt. Hier werden weitere. 24 Fahrradständer sowie der erforderliche Standort für Abfallbe-
hälter angeordnet. Der Hof dient auch als kurzer Verbindungsweg zwischen der Schule und dem 
Forum sowie zur Erschließung des Schulgartens.

- 4 - 
V/0124/2006 
 
Der Schulgarten muss im Rahmen der Bautätigkeiten komplett für Baustelleneinrichtungen über-
plant werden. Im Anschluss wird die Fläche in Abstimmung mit der Ludgerusschule wieder so her-
gerichtet, dass er den bislang gewohnten Nutzungsanforderungen gerecht wird.  
 
Da sich das Gebäude in Richtung Schulgarten sowie in Richtung Bolzplatz ausdehnt, muss der 
bestehende Bolzplatz um ca. 3 Meter verkürzt werden. Er hat dann eine noch immer vielfältig 
nutzbare Abmessung von 24 m x 14 m. Zum Forum wird das Spielfeld keinen Ballfangzaun erhal-
ten, damit die Aussicht aus den Mehrzweckräumen nicht gestört wird. Die Fenster werden durch 
geeignetes Sicherheitsglas geschützt. 
 
Kosten
 
 
Die Baukosten belaufen sich auf geschätzte 66.500,- € und sind durch den Kostenansatz für die 
Kostengruppe 500 abgedeckt. 
 
Stellplätze
 
 
Für die Baumaßnahme sind 20 Stellplätze nachzuweisen. Sie werden auf dem Parkplatz der be-
nachbarten Sportanlage untergebracht. 
 
 
Zu 3.:  Checkliste bauökologische Kriterien 
 
Im Rahmen der Energieeinsparung ist vorgesehen die Wärmedämmung der Gebäudehülle über 
die bestehenden Anforderungen der Wärmeschutzverordnung hinaus zu erhöhen. Der geforderte 
Maximalwert der Stadt Münster von 50 kWh/qm x a wird unterschritten.  
 
Weitere Angaben sind der Checkliste für bauökologische Kriterien zu entnehmen. (Anlage 9) 
 
 
Zu 4.:  Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 
 
Die vorhandene Einrichtung wird ebenerdig erschlossen. Alle Veranstaltungs- und Mehrzweck-
räume können barrierefrei erreicht werden. Für Menschen mit Behinderungen ist in der Erweite-
rung eine behindertengerechte Toilette geplant.  
 
 
Zu 6.:  Nutzungsvereinbarung 
 
Das Gebäude bringt mit dem Umbau die Nutzungs vorstellungen von Schule und Trägerverein in 
Einklang und bietet zusätzliche Nutzungsoptionen für Dritte. So werden dem Verein Haus der Be-
gegnung e. V. mit seinen Mitgliedsorganisationen und der Ludgerusschule Albachten jeweils feste 
Räume für ihre Zwecke zur Verfügung gestellt, darüber hinaus wird auch die Möglichkeit geschaf-
fen, in einem neuen erweiterbaren Veranstaltungssaal des Gebäudes größere Veranstaltungen 
durchzuführen. Auch Dritten, insbesondere aus dem Stadtteil Albachten, soll es ermöglicht wer-
den, Räume für verschiedenste Anlässe zu nutzen. Zwischen dem Verein, der Schule und der 
Stadt soll eine Vereinbarung geschlossen werden, um zum einen den laufenden Betrieb sicherzu-
stellen und zum anderen die Funktion des Gebäudes als Multifunktionshaus zu ermöglichen und 
zu erhalten. 
 
Eckpunkte dieser Vereinbarung sollen sein: 
 
Das Haus wird in städtischer Trägerschaft geführt 
Bauunterhaltung und Grünflächenunterhaltung verbleiben bei der Stadt, Schönheitsreparaturen 
übernimmt der Verein für die durch ihn genutzten Räume

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Es wird keine Miete vom Verein oder von der Schule erhoben 
Die Betriebs- und die verbrauchsabhängigen Kosten werden von der Stadt getragen 
Beteiligung des Vereins an den Betriebskosten durch Kostenpauschale (5.000 € p.a.)  
Einvernehmliche Verteilung fester Räume an den Verein und die Schule 
Schlüsselgewalt für Schule und Verein 
Möglichkeit auch für Dritte, das Haus zu nutzen 
Vergaben für private Feiern oder Geschäftsfeiern werden ausgeschlossen 
Verbindliche Regelung zu Haftungsfragen; die Haftungsrisiken, die der Verein trägt, müssen 
nachweislich versichert sein 
Laufzeit der Vereinbarung zunächst 1 Jahr 
Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten vor Ablauf des ersten Jahres und ggf. Anpassung 
der Vereinbarung 
 
 
Zu 7.:  Kosten/Folgekosten 
 
Für den Kostenanschlag nach DIN 276 (Anlage 10) wurden andere vergleichbare Bauten zugrunde 
gelegt. Reduzierungen des Ausbaustandards wurde überall dort berücksichtigt, wo dies ohne Ein-
schränkungen der Funktionsfähigkeit möglich ist. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betra-
gen 1.300.000,00 € für die Kostengruppen 200 – 700. Die Kosten für das Bauwerk (KG 300 Bau-
konstruktion und KG 400 technische Anlagen) betragen 215 € pro cbm umbauter Raum (BRI) und 
1360 € pro qm Bruttogeschossfläche (BGF). 
 
 
Durch den Umbau der Turnhalle der Ludgerusschule Albachten zu einem Forum für Schule und 
Kultur entstehen über die Gesamtnutzungsdauer von 60 Jahren Mehraufwendungen in Höhe von 
jährlich ca. 44.100,00 €. Diese Aufwendungen belasten zukünftig den gesamtstädtischen NKF-
Haushalt über die Ergebnisrechnung und müssen in Hinblick auf einen ausgeglichenen Haushalt 
gemäß § 75 (2) GO durch die Stadt Münster erwirtschaftet werden. Diese Mehraufwendungen 
kommen wie folgt zustande. 
 
vor Umbau nach Umbau 
Abschreibungen 14.300,00 € 27.300,00 €
Instandhaltungspauschale 10.300,00 € 20.000,00 €
Verwaltungskostenanteil Amt 65 4.200,00 € 4.200,00 €
jährliche Kaltmiete 28.800,00 € 51.500,00 €
Energiekosten (Strom, Gas, Wasser) 6.900,00 € 8.600,00 €
Fremdreinigungskosten 6.400,00 € 8.000,00 €
Grünflächenpflege 1.000,00 € 1.200,00 €
Grundbesitzabgaben 600,00 € 800,00 €
Nebenkosten 14.900,00 € 18.600,00 €
Gesamtmiete 43.700,00 € 70.100,00 €
  
Differenz: 26.400,00 € 
Zinsen: 17.700,00 € 
Summe 44.100,00 € 
 
 
Erläuterungen: 
 
Abschreibungen

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Abschreibungen werden im NKF linear durch die Aufteilung der Investitionskosten auf die Nut-
zungsdauer des Objektes ermittelt. Dadurch wird dem Sachverhalt der intergenerativen Gerechtig-
keit Rechnung getragen, d. h. dass die Generationen, die das Objekt nutzen, auch für deren Kos-
ten aufkommen. 
 
Der Umbau der Turnhalle hat eine Werterhöhung in Höhe der Umbaukosten inklusive der durch 
das Gebäudemanagement erbrachten Architektenleistungen, sowie eine Laufzeitverlängerung des 
Gebäudes. Dadurch erhöhen sich die Abschreibungen, die im Ergebnisplan / in der Ergebnisrech-
nung als Aufwand verbucht und über die zu erwirtschaftenden Erträge ausgeglichen werden müs-
sen. 
 
Instandhaltungspauschale
 
 
Die Instandhaltungspauschale wird mit Hilfe eines Prozentsatzes vom Gebäudewert ermittelt. Die-
se Pauschale dient zur Deckung der unterjährig anfallenden Bauunterhaltungsaufwendungen. Die-
se konkreten Bauaufwendungen sind dann auch über die Ergebnisrechnung / den Ergebnisplan zu 
erwirtschaften. 
 
Der hier festgelegte Satz von 1,2 % wird von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwal-
tungsmanagement (KGSt) empfohlen.  
 
Verwaltungskostenanteil Amt 65
 
 
Durch die Umlage der Kosten des Gebäudemanagements, ohne die Kosten der Abteilung „Pro-
jektbezogenes Bauen“, auf die gesamte, zu bewirtschaftende Netto-Standortfläche der Stadt 
Münster wurde ein Ansatz von 6,70 € pro m²  und Jahr ermittelt.  
 
Da durch den Umbau im Gebäudemanagement kein zusätzliches Personal benötigt wird, findet 
hier auch keine Kostenanpassung statt. 
 
Nebenkosten
 
 
Bei den Energiekosten und den Kosten für die Fremdreinigung wurden ebenfalls Preise pro m² 
angesetzt. Die verwendeten Werte basieren auf Erfahrungs- und Durchschnittswerten der Fach-
stellen Energiemanagement und Infrastruktur. 
 
Die Kosten für die Grünflächenpflege wurden mit Hilfe eines Pflegesatzes pro m² und dem prozen-
tualen Flächenanteil des Objektes an der gesamten Liegenschaft ermittelt. Der Pflegesatz wurde 
vom Amt 67 ermittelt.  
 
Nach gleicher Vorgehensweise wurden die anteiligen Grundbesitzabgaben berechnet. 
 
Zinsbelastung
 
 
Für die Investition wird ein Kredit aufgenommen. Die Zinsbelastung für die Nutzungsdauer liegt bei 
durchschnittlich 17.700,00 € jährlich. Auch dieser  Aufwand, der durch die Errichtung des Forums 
verursacht wird, muss im Ergebnisplan / in der Ergebnisrechnung über die zu erwirtschaftenden 
Erträge ausgeglichen werden. 
 
 
I. V. 
 
 
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Joksch

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V/0124/2006

Anlage 4

542 Zeichen

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Anlage 4 zur Vorlage-Nr.:

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Beratungsverlauf (1)

16.03.2006 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 4.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Hohe Geist 8
  • Steinkuhle

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0124/2006
Typ
Vorlage
Datum
15.02.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37