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0561/2018

Barrierefreie Vermittlungsangebote in den Museen der Stadt Köln

Mitteilung Ausschuss 21.02.2018

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Nächste Beratung: Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, Sitzung am 22.03.2018, TOP 5.2

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

3091 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/4522 
 
Vorlagen-Nummer  21.02.2018 
 0561/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 06.03.2018 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 22.03.2018 
Barrierefreie Vermittlungsangebote in den Museen der Stadt Köln 
Der Museumsdienst Köln gehört seit über 50 Jahren zu den wichtigsten Institutionen der Kulturellen 
Bildung in Köln. Er arbeitet für die neun städtischen Museen Kölns sowie die Gedenkstätte NS-
Dokumentationszentrum und ist verantwortlich für die Bildung und Vermittlung in diesen Museen. Das 
Hauptgewicht liegt auf der persönlichen Vermittlung, nicht auf der medialen. Die Besucherinnen und 
Besucher werden möglichst adäquat angesprochen, daher ist das buchbare Vermittlungsangebot 
zielgruppenorientiert ausgerichtet. Dazu gehören auch Angebote für Menschen mit Beeinträchtigun-
gen. 
 
Die Konzepte im Bereich von Vorschule und Primarstufe sind alle inklusiv ausgerichtet. Im Kontext 
der UN-Behindertenkonvention werden auch die weiteren Schulangebote für Sekundarstufe I und II 
inklusiv ausgerichtet. So können alle Schulkassen im Rahmen des inklusiven Unterrichts die Angebo-
te nutzen. Die hauptamtlichen Museumspädagogen und die freiberuflichen Guides des Museums-
dienstes sind entsprechend fortgebildet und im Umgang mit inklusiven Schulklassen geübt. 
 
Im Rahmen der Verwaltungsreform hat der Museumsdienst nun auch die Gruppenangebote für Er-
wachsene überarbeitet und in einer Broschüre publiziert. Dabei werden besondere Objekte einge-
setzt. Es handelt sich hierbei um Museumsobjekte, die in die Hand genommen und benutzt werden 
können – von antiken Funden bis zum Seidenkimono. In enger Abstimmung mit Peer Groups wurden 
und werden Führungsangebote entwickelt, die eine ganzheitliche Erfahrung zum Ziel haben. Taktile 
Zugänge stehen im Mittelpunkt. So wurden für mehrere Museen Einheiten entwickelt, bei denen Ob-
jekte der museumsdidaktischen Sammlungen die Erläuterungen im Museumsraum vertiefen. So lässt 
sich im Museum für Ostasiatische Kunst eine Chinesische Teezeremonie erleben, und im Museum 
Schnütgen die Kunst des Mittelalters „begreifen“. Das Programm im Museum für Angewandte Kunst 
Köln wendet sich an Gruppen von Blinden und Sehbehinderten und widmet sich dem Thema „Kostba-
re Scherben!“. Hierbei haben die Besucher Gelegenheit, an Tastobjekten unterschiedliche Stadien 
der Porzellanherstellung zu erfahren. Auch dieses Programm ist in Abstimmung mit Experten in eige-
ner Sache entwickelt worden.  
 
Schließlich hat der Museumsdienst zusammen mit dementia+art in den vergangenen Jahren fünf An-
gebote geschaffen, die sich an Menschen mit demenziellen Veränderungen wenden. Im Museum 
Ludwig, im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, im Museum für Angewandte Kunst Köln, 
im Kölnischen Stadtmuseum und im Museum für Ostasiatische Kunst können Menschen, die von 
Demenz betroffen sind, eine schöne Zeit erleben.  
 
Die Angebote sind auch unter www.museenkoeln.de aufrufbar und können online gebucht werden. 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf (2)

06.03.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.03.2018 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0561/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.02.2018
Erstellt
20.02.2018 14:14