AN/0770/2017
Verkehrsentwicklung im Kölner Süden
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SPD Anfrage nach § 4
3784 Zeichen
An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 11.05.2017 AN/0770/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 18.05.2017 Verkehrsentwicklung im Kölner Süden Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 18.05.2017 aufzunehmen: Die Verkehrsbelastung im Stadtbezirk Porz ist in den letzten Jahrzehnten und ganz besonders in den letzten Jahren dramatisch gestiegen, ohne dass die fort- währenden Diskussionen um die Umgehungsstraßen L82 bzw. L 274n zu einem Ergebnis respektive der Umsetzung von Maßnahmen zur Entlastung der Situation vor Ort geführt haben. Die örtlichen Bürgervereine, Bürgerbündnisse und Interessengruppen der Porzer Mitte haben im Rahmen der jüngsten Bürgerinformationen eigene sehr engagier- te Vorschläge zur weiträumigen „Umleitung“ des Durchgangsverkehrs einge- bracht. In öffentlichen Informationsveranstaltungen u. a. mit Vertretern der zu- ständigen Landesministerien (Verkehr, Umwelt) wurde nach Ortsterminen mit den Beteiligten ein gemeinsam mit den Nachbarstädten des Rhein-Sieg-Kreises zu erarbeitendes Verkehrskonzept verabredet. Das Ergebnis sollte bis Ende letz- ten Jahres in Form einer Machbarkeitsstudie vorgelegt werden. Die bereits in höchstem Maße angespannte Verkehrssituation droht sich nun wei- ter zu verschärfen und erfordert dringend kurzfristiges Handeln seitens der Ver- waltung, um Porz vor einem drohenden Verkehrskollaps zu bewahren. Denn mit dem bevorstehenden Abbruch des Hertie-Areals nach den Sommerferien wird sich das Verkehrsaufkommen alleine auf der Porzer Hauptstraße durch mehrere Hundert Lkw-Transporte drastisch erhöhen und verschärfen. Hinzu kommt, dass ab Herbst die Hauptstraße in insgesamt 3 Bauabschnitten umgebaut und teils - 2 - durch verbreiterte Radwege im Querprofil noch reduziert wird (Beschluss aus 2008). Zur Lösungsfindung beabsichtigt die Verwaltung, einen „Verkehrsgipfel“ für den Porzer Süden anzuberaumen, um entsprechende Handlungsvorschläge für die politischen Entscheidungsträger zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung um die Beantwor- tung folgender Fragen: 1. Wann soll der „Verkehrsgipfel“ stattfinden und wie setzt sich der Teilneh- merkreis zusammen? Wie werden die Bürgervereine, Bürgerbündnisse und Interessengruppen beteiligt? 2. Warum wurde die zwischenzeitlich vorliegende Machbarkeitsstudie bereits am 03. April 2017 im Rhein-Sieg-Kreis den beteiligten Nachbargemeinden, nicht jedoch den zuständigen Porzer Gremien oder der Porzer Öffentlich- keit vorgestellt? Welche Ergebnisse beinhaltet das Gutachten? 3. Wie beurteilt die Verwaltung die Auswirkungen der gleichzeitigen Abbruch- arbeiten und der anstehenden Umbauarbeiten auf der Hauptstraße ange- sichts einer etwa 18-monatigen Dauer und zusätzlicher Verkehrslast be- dingt durch die Abbruchtransporte? 4. Welche kurzfristigen verkehrslenkenden Maßnahmen plant die Verwaltung? Wie beurteilt die Verwaltung die eingebrachten Vorschläge aus der Bürger- schaft, die ein Einbahnstraßensystem für die Porzer Mitte mit Tempolimit 30 vorsehen, um zur Entschärfung der Verkehrsbelastung beizutragen? 5. Wie ist der aktuelle Stand der Beteiligung der Stadt am Planungsverfahren für die neue Rheinbrücke mit eigener Autobahnzuführung zum Porzer Sü- den zur A59, die in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde? Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD-Fraktionsgeschäftsführerin
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Hauptstraße
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0770/2017
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 11.05.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27