AN/0441/2018
3.1.2 Antrag der SPD-Fraktion betreffend "Parkplätze und Supermärkte mit Wohnungen überdachen!"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Änderungsantrag nach § 13 (CDU)
4012 Zeichen
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Ratsgruppe GUT An die Vorsitzende des Kölner Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: AN/0441/2018 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung 3.1.2 Antrag der SPD-Fraktion betreffend "Parkplätze und Supermärkte mit Wohnungen überdachen!" Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie folgenden Änderungsantrag zu TOP 3.1.2 auf die Tagesordnung der Ratssit- zung am 20.03.2018 zu setzen: Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt: I. Wohnungen über Lebensmittelmärkten Die Verwaltung wird beauftragt, im Stadtentwicklungsausschuss aktuelle Projekte vorz u- stellen, die die integrierte Nutzung von Einzelhandel und Parkraum plus Wohnen in ihre Planungen aufgenommen haben. Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, Instr u- mente zu entwickeln, damit auf die Eigentümer von Liegenschaften zugegangen werden kann. Diese zu entwickelnden Instrumente haben das Ziel, die Eigentümer zu motivieren ihre Grundstücke qualitativ und quantitativ nachzuverdichten, damit eine integrierte Nu t- zung entstehen kann. Dies e Instrumente und Anreize müssen den Vorgaben des Ei n- zelhandels- und Zentrenkonzepts entsprechen. II. Parkplätze überbauen 1. Die Verwaltung wird ferner beauftragt, spätestens bis Ende des Jahres 2018 zu pr ü- fen, welche Parkplätze mit Wohnungen in Stelzenbauweise überbaut werden kö n- nen. Um die personellen Kapazitäten der Verwaltung möglichst effektiv zu binden, sollen in einem ersten Schritt insbesondere größere Parkplatzflächen in Betracht gezogen werden, die hohe Mengenpotenziale bieten und auf die die Stadt Köl n rechtlichen Zugriff hat. Dies gilt vor allem für öffentliche Parkplatzflächen der Stadt Köln und der Unternehmen aus dem Konzern Stadt (KölnBäder GmbH etc.). Dabei - 2 - sind städtebauliche, planungs - und baurechtliche Aspekte sowie die geltenden R e- gelungen für die Errichtung von sozialem Wohnungsbau zu beachten. Es gilt die a k- tuell rechtlich möglichen Materialen (v.a. der Bau in Holz bzw. Holzmodulbauweise) maximal auszunutzen, um dadurch mehr Wohnraum zu schaffen. 2. Flächen, die nach der Prüfung unter II.1 eine Wohnbebauung ausschließen, sind z u- sätzlich hinsichtlich einer Überbaubarkeit mit dem Ziel einer anderweitigen Nu tzung, wie z.B. Büronutzung, Start-Ups, kleine Handwerksunternehmen zu prüfen. 3. Flächen, die in Landschaftsschutzgebieten sind, sind sowohl für Wohnungsbau als auch für eine anderweitige Nutzung ausgeschlossen. Begründung: Die Stadt Köln hat ein stetiges und weiter andauerndes Bevölkerungswachstum. Daraus resultiert ein dringender Bedarf an neuen Wohnungen. Auch der Bedarf an weiteren Bürofl ä- chen ist vorhanden. Bereits am 15.09.2016 hat die Verwaltung zum Thema Überdachung von Supermärkten in der Vorlage 2270/2016 geschrieben, dass „die Realisierung einer g e- mischten Nutzung (Einzelhandel plus Wohnen oder alternativ gewerbliche Nutzung) generell Grundlage aller Beratungsgespräche mit Investoren ist, um Grundstücke besser, sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht, bebauen zu können.“ Unbenommen dessen, ist es notwendig Flächen zu akquirieren und Anreize schaffen, dass die mindergenutzten Flächen aktiviert werden, um mehr Wohnraum zu schaffen. Die wac h- sende Metropole Köln muss bei der Schaffung von neuen Wohnungen und gewerblichen Flächen kreative Wege gehen. Dies betrifft sowohl die Materialität, wie auch die Mischung und auch die Orte der Bebauung. gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Niklas Kienitz SPD-Fraktionsgeschäftsführerin CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Jörg Frank gez. Ulrich Breite Fraktionsgeschäftsführer FDP-Fraktionsgeschäftsführer Bündnis 90/Die Grünen gez. Thor Zimmermann Ratsgruppe GUT
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0441/2018
- Typ
- Gem. Änderungsantrag (CDU)
- Datum
- 20.03.2018
- Erstellt
- 20.03.2018 15:25