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AN/1024/2019

Vollwertige Umweltspur für die Linien 172 und 173 einrichten! - Änderungsantrag zu Top 10.8 "Busnetzerweiterung Interim"

Die Linke. Änderungsantrag nach § 13 04.07.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 09.07.2019

Linke Änderungsantrag nach § 13

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Linke Änderungsantrag nach § 13

2172 Zeichen

An die Vorsitzende des Rates 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
 
Henriette Reker 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 04.07.2019 
AN/1024/2019 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 09.07.2019 
 
Vollwertige Umweltspur für die Linien 172 und 173 einrichten! - Änderungsantrag zu Top 
10.8 "Busnetzerweiterung Interim" 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 10.8 „Busnetzerweiterung 
Interim“ auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Rates zu nehmen: 
 
Beschluss: 
Im Beschlusstext werden nach dem letzten Spiegelstrich folgende Sätze eingefügt:  
Im Linienverlauf der Linien 172 und 173 wird eine Umweltspur ausschließlich für Busse, 
Taxen, Fahrräder, Rettungs- und Polizeifahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen, rund um die 
Uhr eingerichtet. Diese Umweltspur ist baulich vom MIV zu trennen. Dies gilt für alle 
Bereiche, in welchen derzeit zwei oder mehr Streifen pro Fahrtrichtungen für den MIV zur 
Verfügung stehen. 
Die separate Führung ist insbesondere für die Aachener Straße von Müngersdorf bis 
Universität sowie für die Innere Kanalstraße zwischen Venloer Straße und Aachener Straße 
herzustellen. 
 
Begründung: 
Nur mit schnellen und attraktiven Verbindungen im ÖPNV wird es gelingen, Autofahrer*innen zum 
Umstieg vom Auto in den ÖPNV zu bewegen. Ein Expressbus kann eine solche attraktive

Verbindung sein, aber dazu braucht er freie Fahrt auf einer eigenen Spur. Das seitens der 
Verwaltung vorgeschlagene Stückwerk erfüllt diesen Zweck absehbar nicht. 
Die Reduzierung des Autoverkehrs und der Umstieg auf den ÖPNV verringert die örtliche NO2-
Belastung. Durch eine Busspur kann die Belastung um bis zu 3 Mikrogramm/Kubikmeter Luft 
gesenkt werden. So wird die Gesundheit der Menschen geschützt und drohende Fahrverbote 
vermieden. 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. 
Michael Weisenstein 
Geschäftsführer 
Fraktion DIE LINKE

Beratungsverlauf (1)

09.07.2019 Rat
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Aachener Straße
  • Innere Kanalstraße
  • Venloer Straße

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Details

Aktenzeichen
AN/1024/2019
Typ
Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
Datum
04.07.2019
Erstellt
04.07.2019 12:16