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AN/1068/2021

Psychosoziale Betreuung des Kölner Klinik- und Altenpflegepersonals

Die Linke. Anfrage nach § 4 18.05.2021

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 08.06.2021, TOP 4.4

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

2618 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln 
 
An die Oberbürgermeisterin 
Frau Henriette Reker 
 
An den Ausschussvorsitzenden  
Herrn Dr. Ralf Unna 
 
Rathaus, Spanischer Bau 
 50667 Köln 
Postanschrift: 
Postfach 103564 · 50475 Köln 
Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 18.05.2021 
AN/1068/2021 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Gesundheitsausschuss 08.06.2021 
 
Psychosoziale Betreuung des Kölner Klinik- und Altenpflegepersonals 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung 
des Gesundheitsausschusses. 
Nicht nur die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) oder die 
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin stellen fest, dass die Coronapandemie das 
Klinikpersonal vor besondere psychische Herausforderungen stellt. In einer „Empfehlungen zur 
Unterstützung von belasteten, schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen in der 
Corona-Pandemie aus palliativmedizinischer Perspektive“ kommen die beteiligten Organisationen 
zu dem Schluss: „Psychosoziale Unterstützung und Hilfestellung soll an den jeweiligen 
Bedürfnissen der Mitarbeiter*innen der jeweiligen Einrichtungen orientiert sein und für akut 
Belastete verlässlich verfügbar sein.“ Ähnliche Belastungen ergeben sich für die Beschäftigten in 
der Altenpflege. 
Dazu hat die Fraktion DIE LINKE folgende Fragen: 
1. Sieht die Stadtverwaltung die Notwendigkeit, dem medizinischen und Altenpflege-Personal 
in Einrichtungen gerade in der Coronakrise psychosoziale Betreuung zur Verfügung zu 
stellen, um Ausfälle und Langzeitfolgen zu verhindern? 
2. Die Städt. Kliniken bieten für ihre Mitarbeiter*innen die Möglichkeit von Supervision an, 
ganz im Sinne der oben genannten Empfehlungen. Andere Kliniken in Köln tun das nicht. 
Sieht die Stadtverwaltung hier Möglichkeiten, krankenhausübergreifend Supervision 
anzubieten?

3. Kann die Stadt hier anregen, eigene Beratungsmöglichkeiten für Mitarbeitende z. B. bei den 
Kliniken oder der Feuerwehr kostenpflichtig auch anderen Häusern zur Verfügung zu 
stellen? 
4. Können diese Angebote der Supervision für Dritte geöffnet werden? 
5. Welche Möglichkeiten der Finanzierung sieht die Stadtverwaltung, um selbst stadtweit 
Supervision für medizinisches und Altenpflege-Personal anzubieten? 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Gez. 
Michael Weisenstein 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

08.06.2021 Gesundheitsausschuss
TOP 4.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1068/2021
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
18.05.2021
Erstellt
18.05.2021 12:17