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2432/2021

Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Umgestaltung „Platz der Kinderechte“ (ehemals Heinz-Mohnen-Platz)

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 06.10.2021

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Anlage 2 - Bürgereingaben

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Anlage 3- weitere Eingabe

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 2 - Bürgereingaben

23883 Zeichen

1.Bürgereingabe
vor bald zehn Jahren hat die Stadt Köln mit der Vergabe von Baugrundstücken auf dem 
ehemaligen Kinderheimgelände an Baugruppen einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan. 
Dies zahlt sich bis heute aus. Auf dem Platz in der Mitte des Quartiers treffen sich Kinder, 
Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Er ist ein lebendiger Mittelpunkt geworden. 
Leider ist der Platz nicht nach den ursprünglichen Plänen des Architekten Thomas Luzcak 
gestaltet worden. Aus finanziellen Gründen hat die Stadt Köln den Platz überwiegend 
versiegelt. Das hat für die Anwohnerinnen und Anwohner zwei unerträgliche Folgen: 
1. Die Lärmbelästigung durch die Außenraumgestaltung des Platzes mit vorwiegend
harten Oberflächen, die den Schall verstärken, ist immens.
2. Die Hitzeentwicklung auf dem Platz im Sommer ist enorm. Durch den Klimawandel
werden extrem heiße Tagen im Sommer auch für Köln "normal" werden.
Weil Sie sich für eine gute Stadtentwicklung einsetzen, möchten wir Sie um Unterstützung
über die Kommunalwahl hinaus bitten.
Wir fordern eine Entsiegelung und Begrünung des Platzes und Unterstützung bei der
Begrünung unserer Fassaden. Bepflanzung wirkt dämmend und verbessert das Klima auf
dem Platz.
Außerdem bitten wie Sie, für geeignete Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche im
Stadtviertel zu sorgen. Auch das kann zu einer Entspannung auf dem Platz beitragen.
Bitte setzen Sie sich für unser Anliegen ein!
Die AnwohnerInnen des Platzes der Kinderrechte
weiteres Schreiben der Petentin: 
hiermit beantragen die Anwohner:innen des Quartiers auf dem ehemaligen 
Kinderheimgelände eine Entsiegelung des Platzes der Kinderrechte. 
Begründung: 
Der Platz wurde 2014 erstellt, ohne dabei die Freiflächengestaltung von Architekt Luczak zu 
beachten. Aufgrund der Gestaltung mit Asphalt und glatten Bodenplatten entwickelt sich 
zum einen starke Hitze im Sommer durch Sonneneinstrahlung, zum anderen werden 
Schallwellen verstärkt, sodass es teilweise zu extremer Lärmbelästigung kommt. 
Die Anwohner:innen des Quartiers auf dem ehemaligen Kinderheimgeländes beantragen die 
Entsiegelung im Sinne des Beschlusses zur Entsiegelung von Flächen und Plätzen im 
Stadtbezirk Lindenthal vom 9. Dezember 2019: 
8.1.6 Entsiegelung von Flächen und Plätzen im Stadtbezirk Lindenthal 
Gemeinsamer Antragder CDU-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grü-nen, SPD-Fraktion, 
von 
Gerd Kaspar/FDP, Rolf Kremers/FWK und Lothar Müller/Die Linke 
AN/1613/2019 
Beschluss: 
Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, welche versiegelten Flächen und Plätze im 
Stadtbezirk entsiegelt werden können, um sie anschließend mit Rasen und/oder Bäumen zu 
bepflanzen. 
Die Verwaltung bittet die Einwohner/innen des Stadtbezirks, versiegelte Flächen im 
öffentlichen Raum zu nennen, die entsiegelt werden könnten. 
Die Verwaltung geht bei der Prüfung stadtteilweise vor und erstattet nach jedem geprüften 
Stadtteil einen Zwischenbericht an die Bezirksvertretung. 
Antrag der Anlieger des Platzes der Kinderrechte: 
Die Anwohner:innen beantragen, dass der Platz der Kinderrechte entsiegelt wird: 
1. Asphaltdecke aufbrechen und durch ungebundene Decke ersetzen.
2. Bodenplatten durch solche ersetzen, die das Versickern von Niederschlag zulassen
1

und nicht zum Skateboardfahren einladen. 
3. Mehr Pflanzen, die für ein besseres Klima auf dem Platz sorgen und auch helfen, den 
Lärm zu dämmen. 
4. Unterstützung der Eigentümergemeinschaften bei der Fassadenbegrünung 
Als Beispiel Ausschnitt aus dem Bebauungsplan: 
 
 
 
In der ursprünglichen Planung war keine Totalversiegelung, wie sie jetzt existiert, 
vorgesehen, sondern eine ungebundene Decke mit Elbenwürfeln. 
Es besteht bereits eine Bürgereingabe nach § 24 GO – "Umgestaltung "Platz der 
Kinderrechte" (ehemals Heinz-Mohnen-Platz)". Zu dieser Eingabe erfolgte am 11. September 
2020 eine Eingangsbestätigung mit dem Aktenzeichen 159/20 B. Nachdem ein halbes Jahr 
lang keine Reaktion erfolgte, reichen wir erneut eine nun etwas detailliertere Eingabe ein. 
Des Weiteren begrüßen wir die Ankündigung der Bezirksbürgermeisterin Cornelia 
Weitekamp vom 30. März 2021, einen neuen Skaterpark in Sülz am Militärring einzurichten, 
sodass es auch dadurch zu einer gewissen Entlastung des Platzes kommt. 
 
 
2. Bürgereingabe: 
 
ich schreibe Ihnen heute als Bürger dieser Stadt und Bewohner des Stadtbezirks Lindenthal, 
um Sie auf eine Wohnsituation in Köln-Sülz aufmerksam zu machen, die mehr als 
beunruhigend geworden ist, die zu eskalieren droht und die ein zusehends wachsendes 
soziales Konfliktpotential in sich trägt. Ich schreibe Sie direkt an, weil ich glaube, dass in 
diesem Fall die Politik direkt gefragt ist, da alle anderen Kanäle entweder versagen oder 
aber nicht in der formalrechtlichen Lage sind, das Problem zu beheben.  
Es geht um die Situation auf dem Platz der Kinderrechte (vorm. Heinz-Mohnen-Platz) direkt 
vor der Kirche zur Heiligen Familie, den Sie möglicherweise kennen.  
Wir bewohnen dort zusammen mit 12 anderen Parteien ein Haus, das wir als Baugruppe 
geplant und errichtet haben (offizielle Anschrift: Münstereifelerstr. 61 ).  
Wir haben wie alle anderen Anrainer geduldig auf das Ende der Arbeiten zur Fertigstellung 
des Platzes, des Kirchenumbaus und der umliegenden Häuser der Genossenschaft 
gewartet, und zwar acht Jahre lang, und haben uns auf eine beruhigte Wohnsituation nach 
Ende der Arbeiten gefreut. Leider ist das genaue Gegenteil eingetreten, und zwar nicht nur 
für uns, sondern für alle Anrainer rund um den Platz, insbesondere für die Parteien, die -wie 
2

wir -nicht das Glück haben, über ein Zimmer zu der dem Platz abgewandten Seite zu 
verfügen.  
Wir wussten damals bei der Kaufentscheidung nicht, dass wir ein Wohneigentum auf einem 
Skateboardplatz erwerben würden, denn zu einem solchen hat sich der "Platz der 
Kinderrechte" mittlerweile entwickelt. Wir sind hier alle in unserer Lebensführung völlig 
abhängig geworden vom Kommen und Gehen der unterschiedlichsten Skateboardgruppen 
von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in der Regel ab mittags bis häufig spät 
abends den Platz bevölkern und dabei einen (durch die schlechte Akkustik des Platzes 
verstärkten) Lärmpegel erzeugen, der einfach nicht mehr hinnehmbar ist und inzwischen 
eine wirkliche Gesundheitsbeeinträchtigung darstellt. Wohl gemerkt: Ich rede hier über einen 
Zeitraum von mindestens 6 -8 Stunden täglich. Wir müssen -wie auch viele unserer 
Nachbarn -alle Rollläden schließen und leben dann eben im Dunkeln, bis irgendwann der 
Lärm nachlässt. Die Skater finden hier ideale Bedingungen für ihren Sport vor: große, mit 
glatten Steinen gepflasterte Alleen; Beleuchtung der Skateboardbahnen nachts inklusive, 
Treppen, von denen man runterspringen und sich dabei filmen lassen kann; flache Mauern 
rund um die Kirche, die sich hervorragend zum Surfen mit Skateboards und 
Sprungexperimenten eignen etc. etc.  
Es handelt sich bei unserem Platz und den zuführenden Alleen um eine Fußgängerzone, die 
man, wenn ich mich richtig informiert habe, allenfalls auf einem Skateboard rollend 
durchqueren kann. Hier aber treffen sich immer größere Jugendgruppen, die sich hier zum 
sportlichen Trainieren verabreden, und das bedeutet konkret stundenlanges Springen auf 
und mit den Skateboards die Kirchenstufen rauf und runter.  
Dass dieser zweckentfremdete Platz der Begegnung irgendwann zu gravierenden Unfällen 
führen wird, ist klar und nur eine Frage der Zeit. Dabei meine ich gar nicht das 
Verletzungsrisiko der Skater selber, die sich die Treppen herunterstürzen, sondern die 
Tatsache, dass sich nachmittags auf dem Platz vor allem viele kleine Kinder, ältere oder 
behinderte Menschen bewegen, verweilen oder spielen - was nur zu begrüßen ist. Die 
Kollision eines Hochgeschwindigkeitsskaters mit einem kleinen Kind oder einem älteren 
Menschen ist praktisch vorprogrammiert, und es ist beklagenswert, erst darauf warten zu 
müssen, dass etwas passiert, damit es Konsequenzen geben kann.  
Die ursprüngliche Idee des Platzes im historischen Bewusstsein der ehemaligen städtischen 
Kinderheime und des gesamten Bebauungskonzepts, das von der Stadt Köln mit den besten 
Vorsätzen geplant worden war, hat sich durch die konkrete bauliche Gestaltung des Platzes 
leider dramatisch in ihr Gegenteil verwandelt! Die Zukunft des Projekts rund um die Kirche 
zur Heiligen Familie im Sinne des gedeihlichen Miteinanders von Jung und Alt, Familien mit 
und ohne Kinder, Menschen mit oder ohne Einschränkungen, Mietern und Eigentümern sieht 
schwarz aus - die Aggression steigt überall sichtbar; immer häufiger kommt es zu 
Zusammenstößen zwischen Anwohnern am Rande des Nervenzusammenbruchs und 
Kindern und Jugendlichen, die ungerührt aller Beschwerden weitermachen.  
Der "Platz der Kinderrechte" ist seit Monaten auf dem besten Wege, zum sozialen Hotspot 
mitten in Köln-Sülz zu werden. Denn neben den unterschiedlichen Gruppen von Kindern, 
Jugendlichen und Erwachsenen von Nah und Fern aus Köln, die das Areal hier vor der 
Kirche als öffentlichen Skateboard-Trainingsplatz entdeckt haben, kommen ab abends 
andere Gruppen, die das Gelände hier als Terrain zum Feiern entdeckt haben. Von Corona-
Regeln braucht man hier natürlich erst gar nicht zu reden.  
Alle Versuche unserer Hausgemeinschaft und unserer Nachbarn, mit den Kindern und 
Jugendlichen zu reden, einvernehmliche Lösungen in beiderseitigem Interesse herzustellen 
(nicht jeden Tag skateboarden oder zumindest nicht sechs Stunden am Stück, ab und zu mal 
den Ort wechseln, erklären, dass das Auf- und Abspringen mit den skateboards - manchmal 
3

über Stunden an der gleichen Stelle - irgendwann nicht mehr zu ertragen ist, etc. etc.) haben 
nichts gefruchtet. Vielleicht bleiben sie einmal einen Tag aus, und dann geht's von Neuem 
los. An Tagen mit gutem Wetter und Sonnenschein kann man die Wohnung eigentlich 
morgens sofort verlassen und erst abends wiederkommen, denn "normales" Wohnen ist 
dann nicht mehr möglich. Und Frühjahr und Sommer kommen erst noch - man darf gar nicht 
daran denken ... Alle Gesprächsversuche werden von den Kindern und Jugendlichen 
inzwischen unisono mit dem Verweis auf den "Platz der Kinderrechte" abgeschmettert, auf 
dem sie nun 
mal alles machen dürften, worauf sie Lust haben .... 
Ich bin, wir sind am Ende unseres Lateins. Wir wissen nicht mehr ein noch aus und werden 
vielleicht alle bald hier wieder ausziehen müssen. Einige Nachbarn in den Häusern rund um 
den Platz haben schon das Handtuch geworfen und vor den Skatern kapituliert. Keiner von 
uns hatte auf der Rechnung, dass wir unser Projekt erfolgreich realisieren und alle 
Schwierigkeiten meistern würden, um am Ende in einem skateboard-Paradies zu leben, das 
uns nervlich und gesundheitlich ruiniert.  
Die Polizei, für die unsere Anrufe schon Routine geworden ist und die den Platz inzwischen 
als sehr einschlägig registriert hat, kommt meistens schon gar nicht mehr. Sie verweist 
regelmäßig auf das Ordnungsamt der Stadt Köln. Dieses kommt ab und zu, räumt manchmal 
auch den Platz, wenn es allzu arg geworden ist, und verweist ansonsten auf die Politik, die 
hier gefragt sei. Kurzum: Wir drehen uns im Kreise, und deswegen wende ich mich heute 
hilfesuchend direkt an Sie als die Oberbürgermeisterin unserer Stadt in der Hoffnung, dass 
Sie eine Änderung der Situation in Bewegung setzen können. So jedenfalls meine dringende 
Bitte an Sie, mit der ich hier nicht alleine stehe.  
Denn der Kreis der Aggression dreht sich immer schneller, und eine soziale Eskalation der 
Konflikte kann keine Lösung sein!  
Meine persönlichen Bitten an Sie: Lassen Sie bitte überprüfen, ob das Skateboarden auf 
diesem Platz nicht endlich untersagt werden kann!  
Es ist hier öffentlicher Raum, aber kein Skater-Trainingsplatz. Alle anderen Spiele auf 
diesem Platz sind wunderbar und sollten auch sein, weil es für alle eine Bereicherung ist. 
Nur das stundenlange Springen der skateboard-Fahrern auf ihren Brettern ist eine Tortur für 
alle hier. Und zweitens: Auf diesen Platz gehören regelmäßig Besuche des Ordnungsamtes 
möglichst zu den problematischen Zeiten nachmittags, die die Situation kontrollieren, am 
besten in verdeckter Form, weil sich das als sehr effektiv erwiesen hat. Und sehr gut wäre 
drittens der Einsatz von Sozialarbeitern bzw. streetworkern, die nach dem Rechten sehen 
und verhindern, dass das soziale Gefüge vor Ort weiter degeneriert und eskaliert.  
Die Situation ist erkennbar absurd geworden, und wir hoffen hier alle auf ein baldiges und 
nachhaltiges Eingreifen der Politik in Form von eindeutigen Verboten (die dann auch 
kontrolliert werden) einerseits und dem Schaffen von Alternativen für die Jugendlichen 
andererseits.  
Ich hoffe, Ihnen die Dringlichkeit meines und unseres Anliegens habe vermitteln zu können. 
Zusätzlich zu meiner Mail erlaube ich mir, Ihnen mein Schreiben auf postalischem Wege 
zukommen zu lassen.  
Über Ihre Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Als Bürger dieser Stadt wäre ich 
ansonsten ratlos, an wen man sich in einer offenkundigen kollektiven sozialen 
Problemsituation sonst noch wenden könnte.  
Mit freundlichen Grüßen 
 
4

3. Bürgereingabe:  
 
wir sind Anwohner am Platz der Kinderrechte/Münstereifeler Str. 61 in Köln Sülz mit 
Wohnungsausrichtung zum Platz der Kinderrechte. Dieser Platz ist ein wunderbarer Ort der 
Begegnung, was sehr schön ist. Am Morgen treffen sich die KITA Kids, am Nachmittag die 
Skater und KITA Kids und am Abend die Jugendlichen in großer Runde. Das der Platz durch 
diese Anzahl an Personen auch Spuren hinterlässt ist leider immer wieder fest zustellen. 
Dies ist das eine Problem - die Müllverschmutzung. Ein anderes, welches sich erst seit 
diesem Herbst hier entwickelt hat und es tut mir sehr leid zu sagen, dass es ein Problem sei 
- sind die Skater! Seit das Gelände um die Kirche fertiggestellt wurde und ein wunderbares 
Mäuerchen diese umgibt, haben dies auch die Skater für sich entdeckt. Dort werden von 
dem Mäuerchen und von den Treppenstufen zur Kirche Sprünge und sonstiges geübt. Das 
flanierende Publikum muss stets auf der Hut sein, nicht in einen anfliegenden Skater zu 
geraten. Aber können Sie sich vorstellen, welchen Lärm Skatboard machen die durch die 
Luft fliegen und auf die Pflastersteine knallen?? Bitte kommen Sie mal vorbei und hören 
selbst! Dieser Lärm wird leider durch die Platzsituation: zu viel Beton, zu viele versiegelte 
Flächen und megabreite Pflasterwege ENORM verstärkt!! Diese Problem ist der ehemaligen 
Bezirksbürgermeisterin bekannt, da sie auch mehrfach vor Ort war. 
Wir für unseren Teil, finden es schade, das wir die Kids und Jugendlichen als Störfaktor in 
ihrer tollen Freitzeitaktivität wahrnehmen, da sie nichts dafür können, dass sie einfach keinen 
geeigneten Platz hier in Sülz/Klettenberg/Lindenthal finden. Es ist uns ein großes Anliegen, 
dass hier Abhilfe geschaffen wird, durch die Homeoffice Zeit ist es teilweise nicht zu 
ertragen. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge. 
== 
Wir sind uns sehr bewusst, dass in diesen besonderen Zeiten besondere Herausforderungen 
zu stemmen sind, aber wir sind auch fest davon überzeugt, dass eine Lösung möglich ist und 
bitten um Prüfung, ob nicht über das Mäuerchen, welches die Kirche umgibt, Stopper oder 
irgendwelche Erhebungen angebracht werden können, damit das Runterfahren und 
Springen verhindert wird.  
Des Weiteren sollte dringend über die Begrünung und Entsiegelung des Platzes 
nachgedacht und geplant werden (extreme Schallweitergabe und Aufheizung im Sommer - 
Thema urbanes grün!!).  
Auch möchten wir darauf hinweisen, dass nach Genehmigung der Stadt Köln auf dem 
ehemaligen Kinderheimgelände Wohnraum für ca. 1.000 Menschen geschaffen wurde, 
allerdings wenig geeignete Spielstätten für die heranwachsende Kinder/Jugendliche. Der 
Park bietet zwar einen Kinderspielplatz, aber mehr nicht. Mittlerweile ist auch eine Petition 
für einen Skaterpark in Sülz im Umlauf und wird sicherlich alsbald auch an offizieller Stelle 
vorliegen.  
Das Thema treibt die Menschen in Sülz um, polarisiert und was sich immer mehr 
herausstellt, es liegt eine enorme Energie in der Luft und wir sehen hier leider auch die 
Gefahr der Eskalation und das gilt es doch schnellstens abzuwenden. Hierzu kann Ihnen 
sicherlich das zuständige Ordnungsamt und die Polizei Auskunft geben. 
Wir hoffen auf Ihre positive Nachricht und Problemlösung und freuen uns von Ihnen zu 
hören.  
 
 
 
5

4. Bürgereingabe:  
 
im Stadtteil Sülz erfreut sich der Platz der Kinderrechte auf dem ehemaligen Gelände des 
Kinderheims großer Beliebtheit. Seit über einem Jahr sind die Anwohner*innen mit der 
Bezirksvertretung Lindenthal, Jugendamt und Polizei im Gespräch wegen Lärmbelästigung 
und Umgestaltung des Platzes.  
 
Wer denkt, es kommen in Corona-Zeiten weniger Menschen, täuscht sich. Das Ordnungsamt 
und die Polizei haben schon geräumt, aber oft dauert es Stunden, bis sie reagieren. Denn 
auf dem Platz treffen sich nicht nur Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft, sondern 
es kommen Skater-Gruppen aus ganz Köln, weil der Platz für ihren Sport viele Vorteile 
bietet. Zum Nachteil der Anwohner*innen. Denn der Platz ist nicht wie ursprünglich von 
Archtikt Thomas Luczak geplant gestaltet worden. Aus Geldknappheit wurde die Fläche in 
der Mitte des Platzes asphaltiert.  
 
Das war 2014. Inzwischen gibt es Konzepte in der Stadt für mehr Grün. Die Anwohner*innen 
wollen, das ein solches Konzept auch auf ihrem Platz umgesetzt wird. Weg mit dem Asphalt, 
der dafür sorgt, dass der Platz im Sommer zum Backofen wird. Mehr Grün und Pflanzen, die 
für ein besseres Klima auf dem Platz sorgen und auch helfen, den Lärm zu dämmen. Andere 
Pflastersteine, die nicht zum Skaten einalden, dafür aber ein Skater-Park für die 
Jugendlichen zum Beispiel im Beethovenpark.  
 
Es gibt viele Ideen im Quartier, doch leider interessiert sich die Politik nicht dafür. Schreiben 
wie an den Ausschuss Grün oder den Ausschuss Anregungen und Themen bei der Stadt 
Köln vom 7.9.20 sind unbeantwortet geblieben. Stattdessen kommt es zu hässlichen Szenen 
auf dem Platz, weil Anwohner*innen  - im Homeoffice - schon mal die Nerven durchgehen 
wegen des Lärms durch die Skater, und weil teilweise die Jugendlichen aggressiv auf die 
Beschwerden reagieren.  
 
Nach vergeblichen Bemühungen mit der Bezirksverwaltung wenden wir uns jetzt auch an die 
Presse, um so mehr Aufmerksamkeit für unser Problem zu bekommen. Kommen Sie selbst 
zum Platz der Kinderrechte und machen Sie sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort 
macht. Eine gute Uhrzeit ist ab 16 Uhr.  
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie unser Anliegen im Sinne des Beschlusses zur 
Entsiegelung von Flächen und Plätzen im Stadtbezirk Lindenthal vom 9.2.2019 
unterstützen würden. 
 
weiteres Schreiben des Petenten 
 
hiermit beantragen die Anwohner*innen des ehemaligen Kinderheimgeländes ein 
sofortiges Skate- und Kickboard-Fahrverbot auf dem Platz der Kinderrechte. 
Begründung: 
Der Platz ist nicht wie ursprünglich von Architekt Thomas Luczak geplant 2014 gestaltet 
worden. Die Fläche in der Mitte des Platzes wurde asphaltiert und rundherum glatte 
Bodenplatten verlegt. Optimale Bedingungen für Skater, die aus ganz Köln kommen. 
Belästigung und Gefährdung von Passant:innen und Lärm durch Skater sind in Köln kein 
neues Problem. Wir verweisen auf das Skateboard-Verbot auf der Domplatte. Der 
Verwaltungsrechtler Heribert Johlen von der Kanzlei Lenz und Johlen hat 2010 in einem 
Rechtsgutachten festgestellt, "dass alle, über die reine Fortbewegung hinausgehenden 
Aktivitäten der Skater mit der Zweckbestimmung des Fußgängerbereichs nicht vereinbar 
6

sind und eine unzulässige Sondernutzung darstellen." 
Laut dem Rechtsgutachten verstoßen die Skateboard-Fahrer gegen die 
Straßenverkehrsordnung, da sie sich nicht an eine "an Fußgänger angepasste 
Geschwindigkeit" halten. Durch das Ausüben von Skateboard-Sprüngen würden Passanten 
auf der Domplatte belästigt. Erschwerend komme die Masse an Skateboardfahrern und die 
Intensität der Nutzung hinzu. Der Verwaltungsrechtler forderte damals, dass die Stadt "eine 
sachgerechte Entscheidung" treffen und dabei auch die Interessen der Anlieger 
berücksichtigen müsse. 
Die Anwohner*innen des Platzes der Kinderrechte beschweren sich täglich und teils 
mehrfach direkt bei den Skatern. Außerdem melden sie dem Ordnungsamt und der Polizei 
Ansammlungen von Menschen auf dem Platz, die sich dort zum Skaten verabreden, und 
beschweren sich über den Lärm durch das Skaten. Oft dauert es aber Stunden, bis die 
Ordnungskräfte eintreffen. Diese Maßnahmen führen nicht zu einer dauerhaften Lösung. 
Meist kehren die Skater wenige Minuten später zurück oder eine neue Gruppe trifft sich auf 
dem Platz. 
Der Platz wird von verschiedenen Anwohner:innen genutzt, die sich durch die sportlichen 
Aktivitäten der Skater belästigt fühlen. So halten sich dort Kleinkinder, Senior:innen und 
Bewohner:innen mit körperlichen Beeinträchtigungen aus den Wohngruppen auf. 
Die Anwohner*innen haben stichprobenartig an verschiedenen Tagen die Schalldruckpegel 
gemessen. Der Spitzenwert liegt bei 88 Dezibel, im Schnitt werden zwischen 67 bis 88 
Dezibel gemessen. 
Zum Vergleich, welche Werte zulässig sind: 
7

Andauernder Lärm führt zu Stress, der auf Dauer krank macht. Mutwillig verursachter 
Lärm 
gehört nicht zu einer "normalen" Geräuschkulisse. Wir beziehen uns auf § 117 des 
Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG): 
(1) Ordnungswidrig handelt, wer ohne berechtigten Anlass oder in einem unzulässigen oder 
nach den Umständen vermeidbaren Ausmaß Lärm erregt, der geeignet ist, die Allgemeinheit 
8

oder die Nachbarschaft erheblich zu belästigen oder die Gesundheit eines anderen zu 
schädigen. 
Deshalb beantragen die Anwohner*innen des Platzes der Kinderrechte ein sofortiges 
Skateund 
Kickboard-Fahrverbot auf dem Platz. Wir begrüßen die Ankündigung der 
Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp vom 30. März 2021, einen neuen Skaterpark in 
Sülz am Militärring einzurichten. Da aber noch nicht feststeht, bis wann dieser installiert sein 
wird, und ungewiss ist, wie er von den Skatern angenommen wird, werden wir weiter auf ein 
Verbot für Skate- und Kickboardfahren auf dem Platz der Kinderrechte beharren. 
Gegen diese massive Lärmbelästigung auf einem öffentlichen Platz kann nur die 
Bezirksvertretung Abhilfe durch entschiedenes Handeln schaffen. 
5. Bürgereingabe:
Man liest und hört immer: Mehr Grün, grün, grün. 
Man sieht aber immer: Mehr grau, grau, grau. 
Mir geht es hier vor allem um die großzügigen Freiflächen der beiden Plätze: 
,,Elisabeth-von-Mumm -Platz" und ,"Platz der Kinderrechte" (z.Zt noch Heinz- 
Mohnen-Platz) auf dem Gebiet des ehemaligen Kinderheimes in Köln- 
Sülz mit seinen Neubauten. 
Auf diesen heute grauen Freiflächen hätte man wunderbar einige Grünflächen 
mit verwinkelten oder geschwungenen Laufwegen unterbringen können. Nun 
sieht man hier nur eine große Plattenwüste, die sich im Sommer wunderbar von 
der Sonne aufheizen lässt. Inzwischen haben sich Kinder und Jugendliche, die 
teilweise sogar von ihren Eltern mit den Autos gebracht werden, diese Fläche als 
ihre Skater-Fläche erobert, leider mit sehr viel Lärm und einer entsprechenden 
Vermüllung. Selbstverständlich sollen sich Kinder auch austoben dürfen, aber 
muss dies mit Nach-teilen wie Schmutz, Müll, Lärm und Sommerhitze für alle 
Anwohner verbunden sein? 
Ich meine nein! So wie man für  die Kleinkinder im Beethoven-Park einige 
Spielplätze errichtet hat, könnte man doch sicher eine geeignetere Möglichkeit 
auch für die Jugendlichen finden. Damit könnte man auch gleichzeitig die im 
Sommer z
u erwartende Aufheizung des gesamten Gebäudekomplexes mit seinen 
großen Freiflächen etwas abmildern und hätte etwas Gutes für unsere Umwelt 
und die Zukunft der Kinder getan. Mit der Bitte um Überprüfung verbleibe ich 
9

Anlage 3- weitere Eingabe

778 Zeichen

Anlage 3 
 
Eingang per Mail am 29.07.2021  
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren der Bezirksvertretung 3, Köln Lindenthal,  
  
im Auftrag meiner Schwester, Frau xxxx, wohnhaft xxx, die 
krankheitsbedingt diesen Brief nicht selber schreiben kann, möchte ich folgende Anregung vortragen: 
  
Auf den durchgehenden Mauern des Platzes der Kinderrechte, die schon jetzt als Sitzgelegenheiten dienen, 
sollten vereinzelte einfache Einzelsitze aus einer Metall-Holzkonstruktion angebracht werden. Dieses Statmobiliar 
würde den Platz weiter aufwerten und auch eine nicht erwünschte (weil besonders lärmintensive) Nutzung durch 
Skater unterbinden.  
  
Ich habe ein Beispielbild solcher Sitzbänke vor dem Kaiser -Wilhelm-Museum der Stadt Krefeld hinzugefügt. 
  
Mit freundlichen Grüßen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3813 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/664/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 2432/2021 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingaben gem. § 24 GO, betr.: Umgestaltung „Platz der Kinderechte„ (ehemals Heinz-
Mohnen-Platz) (AZ: 02-1600-123/21 & 159/20) und „Platz der Kinderrechte- Sitzbänke- Krefeld- 
Kaiser-Wilhelm-Museum“ (AZ: 02-1600-157/21) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Lindenthal dankt den Petenten für die Anregungen. Die Bezirksvertretung Lin-
denthal beschließt die Prüfung einer dauerhaften Einrichtung eines Skaterparks im Beethovenpark. 
Die bereits versiegelte Fläche liegt auf dem Parkplatz östlich der Militärringstraße im Bereich der 
Fußgängerüberführung, die den Beethovenpark mit dem Stadtwald verbindet. Bis zur endgültigen 
Herrichtung der Skaterfläche wird versucht, diese Fläche zur Straße hin mit einer Zaunanlage abzusi-
chern und kleinere Rampen zur Zwischennutzung aufzustellen. Auf eine Umgestaltung des Platzes 
für Kinderrechte wird verzichtet. 
 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 02.11.2021

2 
Sachverhalt: 
Die Petent*innen fordern die Entsiegelung und Begrünung des Platzes sowie Unterstützung bei der 
Begrünung der Fassaden. Weiterhin soll eine geeignete Aufenthaltsmöglichkeit für Jugendliche im 
Stadtviertel gefunden und das Skaten auf dem Platz der Kinderrechte verboten werden. 
 
Begründung: 
Die Erstellung des Bebauungsplanes Nr. 64424/02 „Kinderheime Sülz“ in Köln-Sülz und die darauf 
aufbauende Ausführungsplanung der Platz- und Freiraumflächen der öffentlichen Verkehrsfläche ist 
in einem sehr intensiven Dialog mit den Planenden, den Anwohner*innen, der Politik und der Verwal-
tung entstanden. Im Vordergrund der Planung stand eine Durchgrünung des neuen Quartiers unter 
Berücksichtigung aller notwendigen sonstigen Anforderungen (Feuerwehrzufahrten und -
aufstellplätze, Müllabfuhr usw.). Des Weiteren handelt es sich bei dem Bereich um eine öffentliche 
Verkehrsfläche für zu Fuß Gehende und Radfahrende. Bei der Auswahl der Materialität wurden die 
Anforderungen der beiden Verkehrsarten sowie der Barrierefreiheit berücksichtigt. Die Situation vor 
Ort ist das Ergebnis dieses partizipatorischen Prozesses und der Abwägung der beschriebenen sons-
tigen Vorgaben. Die Verwaltung sieht deshalb keinen Spielraum für eine weitere Entsiegelung und 
den Austausch des Plattenbelages. 
 
Die Hauseigentümer*innen können für Fassadenbegrünung das Förderprogramm der Stadt Köln 
„GRÜN hoch 3“ in Anspruch nehmen. 
 
Im Bereich der Fußgängerzone sind Mitarbeitende des Ordnungsdienstes nicht befugt, grundsätzlich 
alle Personen des Platzes zu verweisen oder das Skaten einstellen zu lassen, soweit sich jeder Ein-
zelne an die gelten Bestimmungen wie z. B. den nächtlichen Ruheschutz hält. 
 
Um eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu erreichen, ist den Kindern und Jugendlichen 
eine qualitativ hochwertige Alternative zum Skaten zur Verfügung zu stellen. Diese Alternative sollte 
in räumlicher Nähe sein und zeitgleich aus Gründen des Lärmschutzes einen gewissen Abstand zur 
vorhandenen Wohnbebauung aufweisen. 
 
Im Stadtteil Sülz besteht im Beethovenpark die Möglichkeit zur Errichtung eines Skaterparks. Östlich 
der Militärringstraße befindet sich im Bereich der Fußgängerüberführung ein kleiner Parkplatz, der 
aus Sicht der Verwaltung für Kinder und Jugendliche hergerichtet werden kann. 
 
Es wird ein Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gebildet, 
der über Interimslösungen oder Nutzungszeiten eine Einigung erzielen soll. 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz: 
keine 
 
Anlagen 
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung 
Anlage 2 Bürgereingaben 
Anlage 3 weitere Eingabe

Beratungsverlauf (1)

02.11.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 5.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2432/2021
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
06.10.2021
Erstellt
28.06.2021 08:43