2240/2023
Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt betreffend "Öffentlich wirksame Veranstaltung zum Thema "Frau und Beruf" und "beruflicher Wiedereinstiieg""
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 25.07.2023 2240/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 31.08.2023 Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt betreffend "Öffentlich wirksame Veranstaltung zum Thema „Frau und Beruf„ und „beruflicher Wiedereinstieg“" In seiner Sitzung am 12. Juni 2023 bittet der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern darum, den einstimmig beschlossenen Antrag (AN/1165/2022) der Stadt AG Queer- politik zur Kenntnis zu geben. Der Antrag ist als Anlage beigefügt. Gez. Blome
AN_1165_2023_Gem_Antrag_nach_167_3_CDU_
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Kölner Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Frau Teresa De Bellis-Olinger Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/1165/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 12.06.2023 Öffentlich wirksame Veranstaltung zum Thema „Frau und Beruf„ und „beruflicher Wiedereinstieg“ Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau De Bellis-Olinger die Antragstellenden bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung für die Sitzung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 12.06.2023 auf die Tages- ordnung zu setzen: Beschluss: Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern wird damit beauftragt, möglichst im Jahr 2023 und Vorzugsweise in Kooperation mit Competentia, dem Jobcenter Köln und der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Köln, eine öffent- lich wirksame Veranstaltung zu den Themen „Frau und Beruf“ und „beruflicher Wiederein- stieg“ zu organisieren. Hierfür sollte nach Möglichkeit auf das vorhandene „Netzwerk W Köln“ zurückgegriffen wer- den, das letztmalig in 2019 eine sehr erfolgreiche Veranstaltung zu den Themen realisiert hat. Außerdem ist zu prüfen, inwieweit ein gemeinsames Format mit IHK, HWK und der Kreis- handwerkschaft dazu beiträgt, gezielt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu generieren, um allgemein stärker für das Thema (Wieder-) Einsteigerinnen zu sensibilisieren und auch Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 12. Juni 2022 -TOP 2.2- - 2 - den Blick für die bedarfsgerechte Unterstützung spezifischer Gruppen der (Wieder-) Einstei- gerinnen zu schärfen. Der Gleichstellungsausschuss stellt für dieses Projekt ein Budget von 20.000 € zur Verfü- gung. Die erforderlichen Mittel sind im Haushaltsplan 2023/2024, Produktbereich 01 – Innere Verwaltung -, Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung, hinterlegt. Sollte die Durchführung der Veranstaltung in 2023 nicht mehr möglich sein, ist von der Ver- waltung sicherzustellen, dass eine rechtzeitige Anmeldung auf Übertragung der Mittel erfolgt, um eine Realisierung der Veranstaltung in 2024 zu gewährleisten. Begründung: Bundesweit ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen in den vergangenen Jahren gestiegen. Im bundesweiten Vergleich zeigt sich jedoch, dass diese in NRW deutlich unter der der Männer und auch erheblich unterhalb der der Frauen anderer Bundesländer liegt. Trotz vieler unter- stützender Initiativen zur Förderung des Zugangs zum Arbeitsmarkt besteht in NRW – auch in der Stadt Köln – hier weiterhin hoher Handlungsbedarf, denn es sind nach wie vor die Frauen, die ihre Erwerberbstätigkeit aus familiären Gründen häufiger und länger als Männer unterbrechen oder ihre Berufstätigkeit einschränken. Die Berufsrückkehr der Frauen in gerin- ger, oft prekärer Teilzeit ist weit verbreitet und erfolgt weiterhin nicht selten unterhalb ihrer Qualifikation. Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Familienzeit erweist sich auch in Köln immer noch als eine kritische Übergangsphase im Lebensverlauf von Frauen, mit Folgen für ihre berufli- che Entwicklung und die eigenständige Existenzsicherung, auch im Alter. Dies betrifft: - klassische Berufsrückkehrerinnen - noch immer geringfügig erwerbstätige Mütter, darunter Alleinerziehende und Frauen ohne Berufsabschluss - aber auch Frauen, die Angehörige pflegen sowie - Eltern mit Migrations- und Fluchthintergrund Aus den vorgenannten Gründen soll die Veranstaltung dazu beitragen, den beruflichen Wie- dereinstieg für Mütter nach einer Familienzeit zu verbessern, Wege zur Umsetzung eines wirksamen Familienmanagements sowie eine dauerhafte, existenzsichernde und qualifikati- onsgerechte Erwerbstätigkeit aufzuzeigen und damit gute und passgenaue berufliche Per- spektiven für Berufsrückkehrende in Köln weiterzuentwickeln. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer - 3 -
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2240/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 25.07.2023
- Erstellt
- 11.07.2023 16:48