2952/2017
Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII; gemeinnützige "CK CreaKids Germany GmbH"
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/510/32 17 01 Vorlagen-Nummer 2952/2017 Freigabedatum 18.10.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII; gemeinnützige "CK CreaKids Germany GmbH" Beschlussorgan Jugendhilfeausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Jugendhilfeausschuss – Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie – beschließt, die gemeinnüt- zige „CK CreaKids Germany GmbH“, Geschäftsanschrift: Bismarckstr. 11-13, 50672 Köln als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 Absatz 1 SGB VIII anzuerkennen. Die Anerkennung ist zunächst für 2 Jahre befristet. Jugendhilfeausschuss 07.11.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Die gemeinnützige „CK CreaKids Germany GmbH“, Geschäftsanschrift: Bismarckstr. 11-13, 50672 Köln wurde am 08.03.2017 gegründet und am 21.03.2017 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB-Nr. 90543 eingetragen. Der alleinige Geschäftsführer der Gesellschaft, Herr Gunnar Johansson beantragt, vertreten durch das Anwaltsbüro CBH Köln, die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe. Unternehmensgegenstand der gemeinnützigen „CK CreaKids Germany GmbH“ ist gemäß § 2 der Satzung die Jugendhilfe sowie die Erziehung und Bildung zum Gemeinwohl der Bevölkerung nach- haltig zu fördern. Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck insbesondere durch: - die Trägerschaft, den Betrieb und den Unterhalt von Kindertagesstätten und sonstigen Einrich- tungen der Kinderbetreuung sowie der Erziehung in der Familie. - die Beschaffung von Geld- und Sachmitteln zur Verwendung für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne von Absatz 1 der Satzung. Der Antragsteller beabsichtigt im Stadtgebiet Köln eine oder mehrere Kindertageseinrichtungen zu errichten und zu betreiben. Konkrete Räumlichkeiten wurden noch nicht gefunden. Die konzeptionelle Ausrichtung der geplanten Einrichtungen geht von einer weltoffenen und ganzheit- lichen Sichtweise des Kindes als Individuum aus. Die Grundlagen der pädagogischen Konzeption und Arbeit stützen sich auf der Annahme des Kindli- chen Lernens am Modell, bezogen auf seine Erlebniswelt und der Vorbildfunktion der Erwachsenen, sowie der eigenen Wahrnehmung und Erfahrung. Die pädagogischen Fachkräfte dienen als Vermittler von Fähigkeiten und Förderung der eigenen Entwicklung im alltäglichen Erleben beim Besuch der Kindertagesstätte(n). Entsprechend des gesetzlichen Bildungsauftrages im Elementarbereich sowie der frühkindlichen Bildung sind beispielhaft folgende Lernfelder aus der pädagogischen Konzeption zu benennen: - Sprache (Sprachförderung) - Mathespiel (zählen, Zahlenverständnis) - das „Herzprogramm“, (soziale Kompetenz) - Kreativität Zur betrieblichen Umsetzung will sich der Träger an die durch den Landschaftsverband Rheinland vorgegebenen Betriebsbedingungen halten und die Räumlichkeiten entsprechend ausstatten. Da die Gesellschaft CreaKids in Norwegen seit Jahren weit mehr als 100 Einrichtungen betreibt, kann hier von einer Erfahrung des Betreibers im Bereich der Jugendhilfe ausgegangen werden. Die Gesellschaft möchte Zuschüsse nach dem Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern – Kinderbildungsgesetz – (KiBiz) erhalten. Das Finanzamt Köln-Mitte hat am 20.04.2017 einen Bescheid nach § 60a Absatz 1 Abgabenordnung über die gesonderte Feststellung der Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 Abgabenordnung erteilt. Die Satzung der Gesellschaft erfüllt demnach die für die Anerkennung als steuerbegünstigte Körperschaft erforderlichen Voraussetzungen. 3 Für den Geschäftsführer, Herrn Gunnar Johansson liegen folgende Führungszeugnisse vor: - polizeiliches Führungszeugnis aus Norwegen in englischer Sprache, welches besagt, dass keine kriminellen Eintragungen vorliegen, (Herkunftsland des Geschäftsführers). - beglaubigtes, behördliches Führungszeugnis des Bundesamtes für Justiz, (sogenannter „Son- derprivatauszug aus dem schweizerischen Strafregister“) ohne Eintragungen. (Wohnsitz des Geschäftsführers). Der Sonderprivatauszug entspricht den Ansprüchen, die an das hiesige erweiterte Führungs- zeugnis nach § 30a BZRG zur Vorlage bei Behörden gestellt werden. Die Gesellschaft gewährleistet nach Ansicht der Jugendverwaltung eine den Zielen des § 75 Absatz 1 SGB VIII zu Grunde liegende förderliche Arbeit. Sie lässt aufgrund der fachlichen und personellen Voraussetzungen erwarten, dass sie im Stande ist, einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben der Jugendhilfe zu leisten. Da jedoch zur Zeit noch keinerlei Tätigkeiten stattfinden und die Planung in den Anfängen ist, schlägt die Verwaltung die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 Absatz 1 SGB VIII zunächst befristet für 2 Jahre vor. Der Gesellschaftsvertrag/Satzung und die Konzeption sind als Anlagen 1-2 unter Session-Nr. 2952/2017 hinterlegt.
Anlage 2 CK CreaKids Germany gGmbH Pädagogisches Konzept
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CreaKids-Kindergarten – Pädagogisches Konzept 1. Zusammenfassung CreaKids steht für eine einzigartige Idee, Familien die Möglichkeit einer Einrichtung zur umfassenden Förderung ihrer Kinder zur Verfügung zu stellen, und wir möchten dieses Konzept so vielen Familien wie möglich anbieten. Der grundlegende Gedanke hinter den CreaKids-Kindergärten liegt darin, ein pädagogisches Konzept zu bieten, das den Kindern eine große Erlebnisvielfalt und ausgewogene Chancen zum Lernen ermöglicht – darauf sollte jedes Kind Anspruch haben. 2. Strategie & Philosophie Unser Ziel Unser Ziel ist es, die Entwicklung und Erziehung von Kindern durch Wissen, Freundschaft, Sicherheit und Fröhlichkeit zu fördern. CreaKids baut bewusst einen sicheren und unberührten Bereich auf, in dem spielerisches Lernen Geist, Körper und Selbstbewusstsein durch einzigartige, umfassende Methoden und aktive Betreuung durch Erwachsene fördert. Das Herz ist die Basis unserer Aufgabe und der Kultur in unseren Kindergärten. Alles in unserer Wer- te-Plattform steht unter dem Dach des Herzprogramms. Wir sind überzeugt davon, dass in Lernsituati- onen mit Kindern ein emotionaler, warmherziger und positiver Ansatz unabdingbar ist für eine gesunde Entwicklung und künftige Erfolge. Unsere Aktivitäten basieren auf der Überzeugung, dass Kinder wertvoll sind und das auch wissen sollten! Es gibt nichts wichtigeres als eine vorbehaltlose Unterstützung der positiven und vertrauensvollen Ent- wicklung der Kinder, und daher müssen wir unsere Priorität darin sehen, dies mit all unseren Kräften zu tun. Unsere Vision Jeder in den CreaKids-Kindergärten ist davon überzeugt, dass wir eine fortschrittliche, fördernde Umge- bung zu schaffen können, in der jedes Kind sich gehört, gesehen und geschätzt fühlt. Jeder bedeutet, dass dies eine gemeinsame Anstrengung ist. Kinder sind der wichtigste Teil unserer weltweiten Gemein- schaft, weil sie die Zukunft gestalten werden. Stellen Sie sich vor, jedes Kind fühlte sich wertvoll! Das ist die Idee, die unsere gesamte Organisation antreibt. Unsere Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen gehen mit dem Ziel an ihre Arbeit, unsere gemeinsame Vision zu verwirklichen. Die Eigentümer von CreaKids sind selbst überzeugte Pädagogen mit einer langfristigen Vision und möchten ein wachsendes, aufgeschlossenes Unternehmen anbieten, in dem jedes einzelne Kind, jede Familie, jede/r Mitarbeiter/Mitarbeiterin und jedes Mitglied der Gemeinde willkommen ist. Wir stellen uns dieser Aufgabe mit Demut und sind dankbar dafür, sie ausüben zu dürfen. Unsere Werte Energisch & bestimmt Wir zeigen einen authentischen Führungsstil in Aktion. Wir glauben an Enthusiasmus, Esprit und Wärme in Kombination mit der Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, Aufgaben zu delegieren und ehrlich und in aller Klarheit zu kommunizieren. Großzügigkeit & Stärke Wir geben unseren kreativen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen Raum und Freiheit innerhalb eines klar festge- legten Rahmenplans aus Richtlinien, Standards und Kriterien; damit können unsere Mitarbeitern/Mitarbei- terinnen klar, vertrauensvoll und großzügig agieren. Unsere Versprechen Unser Versprechen an die Kinder Wir werden dich unterstützen, damit du die beste Ausgabe deiner selbst werden kannst, und dich immer so schätzen, wie du bist. Unser Versprechen an die Eltern/Erziehungsberechtigten Wir stehen zur Verfügung und möchten der ideale Partner für Eltern/Erziehungsberechtigte werden und eine sichere, fördernde Lernumgebung mit nachhaltigen, positiven Auswirkungen schaffen. Unser Versprechen an unsere Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Bei uns haben Sie alle Möglichkeiten, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln und die wichtigste Arbeit der Welt zu erfüllen. Wir wissen, dass glückliche Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen zu glücklichen Kindern und zufriedenen Eltern/Erziehungsberechtigten führen. Wir bemühen uns, Ihre Anforderungen und Ambiti- onen offen und aufnahmebereit zu unterstützen. Unser Versprechen an die Gemeinde Mit Hochachtung bieten wir den Gemeinden, die uns einladen, unsere Dienstleistungen an. Wir wissen lo- kale Mitsprache, örtliche Konzepte und Werte, die schon vor uns da waren, sehr zu schätzen. Wir werden auf allen Ebenen gemeinschaftlich zusammenarbeiten, unsere bewährten Methoden mit Ihnen teilen und in die Kulturen der etablierten Nachbarschaften integrieren. Unsere Philosophie Unsere Philosophie beinhaltet und betont den Wert jedes einzelnen Kindes und fördert gleichzeitig Lernen durch Spielen und Bewegung in Interaktion mit anderen Kindern und Erwachsenen. Unsere Kindergärten orientieren sich an sozialen, entwicklungsbezogenen und konstruktivistischen Ansätzen, angelehnt an Pädagogen und Vordenker wie z. B. Erickson, Vygotsky und Piaget. Unsere Erzieher/Erzieherinnen unterstützen die Entwicklung des „gesamten“ Kindes, indem sie den indivi- duellen Bedürfnissen Rechnung tragen. Sie bieten eine sichere Umgebung für die Kinder, damit diese: • unterschiedliche Arten von Beziehungen erkunden können, • spielerisch lernen und die Welt entdecken können, • Ideen und Möglichkeiten bestaunen und erforschen können, • Projekte anlegen und fertigstellen können, und • viele unterschiedliche Situationen erkennen und trainieren und so ihre eigene Identität und ein multi- kulturelles Bewusstsein entwickeln können. Wir glauben an Lokale Kultur Wir gehen davon aus, dass hoch-qualitative Kindergärten durch lokale Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen geführt werden sollte, die mit den Gemeinden, in denen die Kindergärten sich befinden, vertraut und leidenschaftlich involviert sind. Wir reagieren auf die Einflüsse lokaler Kulturen an allen Standorten unserer Kindergärten. Uns verbindet die gemeinsame Vision, unsere Werte, unsere Prioritäten und das aufrichtige Bestreben, jedes Kind nach seinen eigenen Möglichkeiten zu fördern. Eine Kultur des Teilens Unsere Kultur des Teilens bedeutet, dass gute Ideen aus einem Kindergarten mit allen anderen Kinder- gärten geteilt werden. Erfahrungen aus den Kindergeräten in Norwegen werden daher an alle anderen CreaKids-Kindergärten weltweit weitergegeben; dadurch entstehen Kontinuität und unbegrenzte Möglich- keiten für weitere Ideen und motiviertes Handeln. Wir glauben an das Potential von Best Practices, da wir danach streben, die einzigartigen Qualitäten unserer Organisation mit den Vorgehensweisen in Einklang zu bringen, die wir mit anderen Organisationen gemeinsam haben. Die diesbezüglichen Erfahrungen, Informationen und Updates stehen für jedermann auf unserer Website zur Verfügung – weltweit. Eigentümer, die auch Pädagogen sind Das Unternehmen CreaKids gehört den Pädagogen, die es geschaffen haben. Was hat uns dazu mo- tiviert, unsere Ziele, Erfahrungen und Hingabe für unsere Leidenschaft in der Realität umzusetzen? Wir möchten die ganzheitliche Entwicklung der Kinder fördern und sehen, wie sie gedeihen! Uns ist aber auch das Wachstum und die Weiterentwicklung der Eltern/Erziehungsberechtigen und unserer Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen wichtig. Alles, was wir tun, konzentriert sich auf das große Ganze, neue Möglichkeiten, unsere Ziele und die Aufgabe, den für alle Beteiligten optimalen Kindergarten aufzubauen. 3. Pädagogisches Programm und Unterstützung der Kinder CreaKids: Pädagogik Unsere Pädagogik umfasst alles – von Leitprinzipien bis hin zu detaillierten und freien Lehrplänen für un- sere Themen wie Sprache, das Mathespiel, das Herzprogramm, Natur und Kreativität. Die Lehrpläne der CreaKids-Kindergärten sind darauf ausgelegt, dass alle Bereiche der Kindesentwick- lung – kognitiv, sozial, emotional, physisch und kreativ – unterstützt werden. Im Kindergarten ist Lernen praxisbezogen und ganzheitlich. Wenn ein Kind z. B. draußen im Garten In- sekten jagt, fördert dies sowohl seine „Lernbereitschaft“ als auch seine kognitive Entwicklung: • Wissenschaft – Welche Art von Käfer ist das? Was essen diese Käfer? • Mathematik – Ist er größer oder kleiner als der andere Käfer? Wie viele davon hast du heute gefunden? • Sprache – Schmetterlinge gibt es in vielen Farben. Lass uns ein Gedicht über Schmetterlinge machen! • Soziale Kompetenzen – Wie können wir alle abwechselnd gucken? Du bist als nächster dran. • Motorische Entwicklung – hinter dem Schmetterling herlaufen, vorsichtig den Pflanzen ausweichen, Umgang mit dem Schmetterlingsnetz • Kreativität – Lass uns ein Bild des Schmetterlings in seinem Lebensraum machen, lass uns wie ein Schmetterling bewegen und tanzen. Es gibt keine festgelegten „Zeiten“ für Mathematik, Wissenschaft oder Sprache. Lernen findet immer und überall statt! Unsere Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen sind dafür ausgebildet, basierend auf den Bedürf- nissen und Interessen der Kinder Momente des Entdeckens und Lernens zu suchen und zu schaffen. Sie planen praxisbezogene, den Verstand fördernde Erlebnisse für drinnen und draußen, basierend auf ihrem Knowhow über kindliche Entwicklung und den Best Practices sowie den eigenen Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Unsere Themen Unsere Programme decken fünf Hauptthemen ab, die in unserem Pädagogik-Baum abgebildet sind. Die Themen umfassen: • Sprache • Mathespiel • Das Herzprogramm • Natur • Kreativität Um diese Themenbereiche zu illustrieren und es für alle Kinder, Erziehungsberechtigten und Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen leichter zu machen, sich diese einzuprägen, haben wir jeder Kategorie einen farben- prächtigen Repräsentanten zugeordnet – eine einfache, aber bezaubernde Puppe. Anhand unserer Puppen können die Kinder Themen einfacher identifizieren und Puppenspiele als Lernwerkzeug nutzen. (Beispiel: Sprach-Simon regt zum Spielen mit Rhythmen und Reimen an.) Quer durch alle Themenbereiche werden wöchentliche und monatliche Projekte organisiert. Das bedeutet ein durchgängiges Lernen zu einem bestimmten Punkt, der sich wie ein roter Faden durch die unter- schiedlichen Themen der wöchentlichen und/oder monatlichen Lernerfahrungen zieht. Lernziele Sprachentwicklung Die Kinder bei CreaKids haben Spaß beim Lernen! Sie lernen, angeleitet in liebevoller Begeisterung, Anweisungen zu befolgen, aufmerksam zuzuhören und sich flüssig in vollständigen Sätzen auszudrücken – und dabei amüsieren sie sich bei Spielen und körperlichen Aktivitäten, die mit Sprache in Verbindung stehen. Die Erzieher/Erzieherinnen ermutigen die Kinder, indem sie ihnen zahlreiche Gelegenheiten bieten, ihre Gedanken in einer unterstützenden Umgebung auszudrücken – Lernen durch fantasievolle, intelligen- te Freizeitgestaltung. ABC Das Erlernen von Grundlagen wie dem ABC erfolgt in einer fröhlichen Atmosphäre mit Musik und Spielen. Wir setzen einheitliche Methoden wie z. B. taktiles Lernen ein um sicherzustellen, dass die Kinder das Alphabet erlernen. Beim taktilen Lernen zeigen wir den Kindern die Form der Buchstaben, wie sich diese Formen anfühlen und geschrieben werden und wie sie den entsprechenden Laut aussprechen können. Unser Auftrag liegt darin, die Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und erfolgreich zu fühlen, wenn sie neue Ideen erfassen und ihre Fähigkeiten ausbauen. Rhythmus-Silben Die Kinder werden auf unterschiedlichste Arten mit flüssigem Lesen vertraut gemacht – über Sprachspie- le, Lieder und einzigartige interaktive Aktivitäten einschließlich sogenannter Rhythmus-Silben. Linguistisch gesehen repräsentieren diese Rhythmus-Silben echte Laute – das bedeutet sie klingen wie die Rhythmen, die sie darstellen. Diese spannende Methode fördert das Interesse der Kinder und ihre Fähigkeit zu erken- nen, dass gesprochene Sprache eine Zusammensetzung aufeinanderfolgender Laute ist. Wortschatz Lernenden dabei zu helfen, unabhängig ihren Wortschatz weiter auszubauen, beginnt mit einer wortrei- chen Umgebung. Der Wortschatz ist der Schlüssel zum Leseverständnis. Je mehr Wörter ein Kind kennt, desto besser wird es einen Text verstehen. Die Erzieher/Erzieherinnen in den CreaKids-Kindergärten vermitteln den Wortschatz direkt und indirekt mittels vieler spannender Methoden; dazu gehören: • Wiederholung von Wörtern im täglichen Umgang • Spezielle Aktivitäten mit Wortkarten • Gedächtnisspiele • Farbenfrohe Spiele mit Fallschirmen • Paare-finden-Spiele • Rollenspiele und Pantomime Symbolerkennung Die Erzieher/Erzieherinnen helfen den Kindern zu verstehen, dass Gedrucktes eine Botschaft übermittelt; sie lernen, sogenannte „Sichtwörter“ zu identifizieren sowie den Unterschied zwischen gedruckten Wör- tern und Bildern. Symbolerkennung ist einer der ersten Schritt hin zur Worterkennung und einem ver- besserten Wortschatz. Das Zuordnen der Namen von Objekten zu den entsprechenden Bildern in einer Vielzahl von Spielen baut den Wortschatz aus und eröffnet die Möglichkeit, spielerisch weitere Definitionen zu erlernen. In den CreaKids-Kindergärten werden dazu z. B. die vertrauten, alltäglichen Schilder wie Verkehrszeichen und Produktetiketten, zu denen die Kinder sehr einfach Bezüge herstellen können, als erfolgreiches Lernwerkzeug genutzt. Texterkennung Zu Beginn entwickeln Kinder über Illustrationen mit mündlichen Beschreibungen und einfachen Texten eine Vorstellung vom Schreiben. Über Kinderliteratur, z. B. Märchen, erfundene Geschichten und andere spannende Texte erlernen die Kinder unterschiedliche Klassifizierungen in erzählerische, informative oder antwortartige Texte. Mit zunehmendem Wissen werden Konzepte gedruckter Texte – Seiten werden von links nach rechts und von oben nach unten gelesen, zwischen den Wörtern gibt es Zwischenräume, usw. – eingeführt. Wir bieten den Kindern stets eine Vielzahl von Verständnisstrategien und zusätzlichen Anre- gungen an – z. B. entsprechende Bastelarbeiten – und ermutigen sie, sich eigene Geschichten auszuden- ken; dadurch entwickeln sie Selbstvertrauen und Lust auf das geschriebene Wort. Reime Reimen ist eine Art der Wahrnehmung, bei dem Kinder lernen, den Klängen gesprochener Sprache zuzuhören, sie zu identifizieren und zu verändern. Kinder haben mehr Kontrolle über ihre Sprache, wenn man sie ermutigt, sie zu verändern und mit ihrer Art zu Sprechen herumzuspielen. Die Erzieher/Erziehe- rinnen in den CreaKids-Kindergärten kombinieren Reime mit anderen Aktivitäten wie Tanzen, Seilspringen und Pantomime. Forschungen zeigen einen Zusammenhang zwischen der Fertigkeit des Reimens, der Lesebereitschaft und einer Verbesserung der gesprochenen Sprache. In Reimspielen dürfen Kinder ihre Sprache manipulieren, und dies ermutigt sie dazu, mit Sprache auch in anderen Zusammenhängen krea- tiv zu sein. Zu unserer ausgereiften CreaKids Symbol-Methode gehören auch die bezaubernden Puppen, zu denen die Kinder eine nahezu familiäre Beziehung herstellen können. Laute und Artikulation / Lautbildung Artikulation ist die Fähigkeit, Laute verständlich zu machen. Kinder lernen die korrekte Aussprache von Lauten durch Zuhören und Imitieren entsprechender Sprachvorbilder. Alle für das gesprochene Wort verwendeten Laute können spielerisch geübt werden. CreaKids erzielt fan- tastische Ergebnisse bei den Kindern, weil wir ihre Sprache sprechen – im Spiel! Je intensiver Laute geübt und verfeinert werden, desto klarer werden sie ausgesprochen. Bei der Erweiterung des Wortschatzes durch verbale Übungen sind Spiele sehr wichtig: • Fragen nach Aktionswörtern, beschreibenden Wörtern und Nutzung unserer Vorstellungskraft • Bild- und Memory-Karten • Spielzeuge und Spiele • Rollenspiele • Lieder und Musik Lebendiges, spielerisches Lernen ist die Basis unserer CreaKids-Methode, und alle unsere Aktionen ba- sieren auf dem Grundsatz, dass der Erwerb von Wissen Spaß machen soll. Gegensätze Das Spielen mit „Gegensätzen“ eignet sich ideal dazu, die Kommunikationsfähigkeiten der Kinder zu verbessern. Das Hinzufügen beschreibender Wörter zum Wortschatz erhöht die Detailgenauigkeit in der Kommunikation der Kinder. Wir vermitteln „Gegensätze“ nicht nur mittels Spielen, Basteln, Spielzeugen oder Bewegungen, sondern unternehmen mit den Kindern auch spannende Spaziergänge in der Natur und suchen nach Gegensätzen zu den Dingen, die uns in der Natur begegnen. „Großer Baum – kleiner Baum“ ist ein Beispiel für eine eindrucksvolle Lektion zum Thema „Gegensätze“. Lernziele Mathematik Zahlen Wir bringen den CreaKids-Kindern die Bedeutung, Verwendung und Darstellung von Zahlen näher. Sie haben Spaß bei Zähl-Aktivitäten, z. B.: • Zuordnen von Zahlen zu lustigen Objekten • Spiele zur Zahlenerkennung • Zähl-Aktivitäten bei Spaziergängen in der Natur • Gestaltung von Kunstprojekten mit Bezug zu Zahlen Phantasievolle Aktivitäten fördern die Lernumgebung, stellen Beziehungen zwischen Zahlen bzw. zwi- schen Zahlen und Objekten her. Geometrie (Formen) Die Kinder gewinnen Einblicke in die sie umgebende physische Welt mittels geometrischer Konzepte wie Form, Ausrichtung, räumliche Beziehungen und dem dazugehörigen Wortschatz. Dank unterhaltsamer, spielerischer Aktivitäten wie z. B. Spiele mit Fallschirmen erkennen sie Formen und erstellen Muster. Die Kinder identifizieren, benennen und beschreiben einfache zwei- und dreidimensionale Formen. Sie bauen mit Hilfe einfacher Formen und ihrem räumlichen Verständnis Objekte aus ihrer Umgebung und konstruie- ren daraus noch komplexere Formen – und genießen dabei gleichzeitig eine spielerische Umgebung, die den Spaß am Lernen betont. Position Die Kinder beschäftigen sich mit anregenden Aktivitäten mit lebendigen Illustrationen und Beispielen für „drinnen/draußen“, „vor/hinter“, „über/unter“ und „neben“. Zusätzlich dazu entdecken sie einfache Bewe- gungsabläufe und körperliche Posen und definieren dabei Konzepte zum Thema Position. Die Erzieher/ Erzieherinnen kombinieren faszinierende Geschichten mit Bildern zum Thema Position, die die Kinder zeichnen oder malen können. Outdoor-Aktivitäten und Mathe-Spiele helfen ebenfalls dabei, ein Verständ- nis für „Position“ zu entwickeln. Größe, Muster, Sortierung Sortieren, klassifizieren und in Muster unterteilen bilden die Grundlage für unser analytisches und lo- gisches Denken. Kindergartenkinder üben das Sortieren, indem sie Objekte basierend auf sichtbaren Eigenschaften wie Größe, Form, Farbe oder Zahl in unterschiedliche Gruppen verschieben. Mathe-Spiele nutzen markante Objekte wie z. B. Kugeln in unterschiedlichen Größen und Farben, Perlen, Bauklötze, um Kinder beim Lernen dazu anzuregen, auch die Eigenschaften der jeweiligen Gruppen zu beachten. Dadurch erwerben Kinder ein gewisses Verständnis für Konzepte, die die Basis für das Verständnis ma- thematischer Funktionen bilden. Maße und Gewichte Kinder finden das Erlernen der Konzepte für Maße und Gewichte in vielen Umgebungen spannend. Auf Entdeckungsreisen – ob drinnen oder draußen – lernen die Kinder zu verstehen, wie physikalische Größen wie Länge, Zeit, Temperatur oder Volumen in unterschiedlichen Maßeinheiten ausgedrückt werden kön- nen. Spaziergänge in der Natur geben den Kindern Gelegenheit, die Unterschiede zwischen groß/klein oder schwer/leicht mittels Bäumen, Blättern, Steinen und anderen natürlichen Ressourcen zu erfahren. Augenmaß, Wiegen und andere Verfahren werden den Kindern in spielerischer Weise nahe gebracht. Das Herz-Manifest: Ich-Du-Wir Das Herz (Sozialkompetenz) Das Herz ist unser Symbol für die Themenbereiche, die sich mit Ethik, Philosophie, Philanthropie und hu- manitärer Gesinnung beschäftigen. Wir betreuen Kinder mit dem Ziel, in ihnen ein offenes Herz, Verständ- nis für andere, Toleranz und Empathie zu entwickeln und gleichzeitig ihr Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Können zu steigern. Das Herzprogramm zielt darauf ab, Kinder zu fördern, damit sie starke Individu- en und Teil einer handlungsorientierten Gemeinschaft werden. Das stellt hohe Anforderungen an unsere Erzieher/Erzieherinnen. Zusätzlich zu ihrem Fachwissen und einer akademischen Ausbildung brauchen sie jene wichtigen menschlichen Eigenschaften, die den Kindern Wohlbefinden, Stärke und ein soziales Bewusstsein vermitteln. Im Themenbereich Herz machen wir die Kinder mit ihrer lokalen Umgebung und Gemeinschaft vertraut. Wir bringen den Kleinen bei, wie sie Freunde gewinnen, die Freundschaften pflegen und wie sie mit vielen Kindern Freundschaften aufbauen können. Unser Herzprogramm ist außerdem die ideale Plattform dafür, den Kinder Informationen zum Thema „Internationale Solidarität“ nahezubringen – ausgedrückt in den Worten der Kinder bedeutet das ungefähr so viel wie „Wir denken an und helfen Menschen in anderen Ländern“. In einer Reihe ansprechender Projekte lenken wir den Fokus der Kinder auf unterschiedliche Kulturen und Traditionen und führen sie an wohltätige und nachbarschaftliche Konzepte und Werte heran. Außerdem versuchen wir leidenschaftlich, den Kindern die Fähigkeit zu vermitteln, den Wert ihres eige- nen, inneren Wesens zu erkennen und zu schätzen. Ein Beispiel für unsere wirkungsvollen, positiven Aktivitäten zum Thema Selbstbewusstsein ist der Rosen- stuhl. Die Kinder dürfen einzeln nacheinander auf dem Rosenstuhl Platz nehmen, und während sie dort sitzen, sagen die anderen Kinder ringsum abwechselnd nette Dinge über die speziellen guten Eigenschaf- ten des auf dem Stuhl sitzenden Kindes. Gute Erfahrungen in unserem täglichen Leben können bleibende Eindrücke hinterlassen. Das Herzpro- gramm ist konzentriert sich in hohem Maße darauf, wie wir uns gegenüber anderen verhalten und wie wir uns selbst akzeptieren und lieben. Jeder von uns hat einen besonderen Platz innerhalb unserer Gemein- schaft – eine wertvolle Position, die kein anderer ausfüllen kann. Lernziele Natur CreaKids interessiert sich sehr für eine verantwortungsbewusste Nutzung ökologischer Ressourcen. Unsere Erzieher/Erzieherinnen nähern sich den Themen Erde, Luft, Energie und Wasser geschickt durch Spiele und fantasievolle Interaktionen an. Ein großer Respekt vor der Ökologie hat langfristige Auswir- kungen darauf, wie Kinder die Natur um sie herum wahrnehmen und pflegen. Kinder sind von Natur aus neugierig, und wir sind davon überzeugt, dass sie lernen, indem sie Lebewesen beobachten, sehen was passiert und registrieren, was sie finden. Es ist nicht nur wichtig zu erkennen, wie Lebewesen unterein- ander interagieren, sondern auch wie sie mit ihrer physischen Umgebung interagieren – am Beispiel von Tieren und deren Lebensräumen auf der ganzen Welt; das ist für alle faszinierend, die sich mit unseren Lernzielen im Bereich der Natur beschäftigen. Mittels interaktiver Outdoor-Aktivitäten lernen Kinder mehr über die Beziehungen von Lebewesen unter- einander und zu ihren jeweiligen Umgebungen. Aktivitäten wie zum Beispiel das Experimentieren mit Was- ser und Wärme, um gute Wachstumsbedingungen für eine Pflanze herauszufinden, und dieser Pflanze dann beim Wachsen zuzusehen sind eine bereichernde Erfahrung für jedes Kind. Durch lebhafte Diskus- sionen, Einheiten zum Thema Recycling, interaktives Lernen und Exkursionen lernen Kinder, die Natur zu respektieren – und dies garantiert eine bessere Zukunft für unsere wichtigsten Ressourcen, zu deren wichtigsten sie selbst zählen. Lernziele Kreativität Im Mittelpunkt der CreaKids-Programme für bildende Künste und Bewegung steht die Kreativität. Kinder lernen den Umgang mit unterschiedlichen Materialien, Werkzeugen, Verfahren und Medien zu schätzen. Sie lernen, Entscheidungen zu treffen, durch die sie ihre Vorstellungen besser kommunizieren können. Wir ermutigen die Kinder, durch die Interaktion mit Kunstwerken und eine Einführung in die Schönheit ihres Umfeldes sowie der Weltkultur ein ästhetisches Empfinden zu entwickeln. Das CreaKids-Modul „Kreatives Gestalten“ ist unterteilt in neun unterschiedliche Kategorien, in denen wir versuchen, in jedem Kind das Interesse für Kunst und Bewegung zu wecken und zu befriedigen. • Zeichnen • Malerei • Bildhauerei • Textiles Arbeiten • Schauspiel • Musik-Gesang-Tanz • Film & Fotografie • Holzbearbeitung • Design & Architektur Unsere Programme im Bereich Kreativität bieten den Kindern viele Möglichkeiten für ihre persönliche Weiterentwicklung. Vom sozialen Gesichtspunkt aus haben die Kinder die Möglichkeit, ihre eigenen Kunstwerke zu betrachten, darauf zu reagieren und sich darum zu kümmern, und können ebenso die Werke anderer Kinder begutachten und darauf reagieren. Mittels der Kunst lernen Kinder unverzichtbare Hauptelemente kennen, zum Beispiel: • Identifizieren und Zeichnen unterschiedlicher Arten von Linien (gerade, gekrümmt, kantig, breit oder schmal) und geschlossener Linien, mit deren Hilfe Formen erzeugt werden • Identifizieren der primären und sekundären Farben, schwarz und weiß sowie hell und dunkel • Erkennen und Identifizieren unterschiedlicher Oberflächenstrukturen in der Umgebung • Identifizieren grundlegender geometrischer Formen Zusätzlich lernen die Kinder, indem sie mit einer Vielzahl von Medien wie zum Beispiel Ton, Kleber, Farbe, Papier, Textilien usw. spielen, die Beherrschung verschiedener Verfahren sowie die Pflege der jeweiligen Werkzeuge. Die Musik- und Theater-Programme von CreaKids sind legendär. Wir bieten den Kindern die Chance, über Gesang und Tanz voller Energie all ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Unser wunderbares Teilpro- gramm „Tanzend Sprache Lernen“ ist nicht nur eine unterhaltsame körperliche Übung; es verbessert die Koordination, Haltung und Balance, stärkt das Selbstvertrauen, verbessert die Gedächtnisleistung und lehrt Grundzüge der gewünschten Sprachen – und erhöht gleichzeitig die Menge bestimmter Chemikalien im Gehirn, die das Wachstum der Nervenzellen fördern. Da wir für spezielle Gesangs- und Bewegungs-Programme auch Gast-Dozenten einsetzen, haben die Kinder die Möglichkeit, direkt bei CreaKids interessante Performance-Künstler kennenzulernen. Zentrale Prinzipien unserer pädagogischen Arbeit Spielerisches Lernen Spielen ist wichtig bei CreaKids. Wir möchten, dass die Kinder sich Wissen und Kompetenzen spielerisch aneignen – sei es in Mathematik, Kunst, Tanz oder bei körperlichen Aktivitäten in der Natur. SPIELEN macht das Lernen lustig, unkompliziert und leicht zu meistern. Beim Spielen trainieren die Kinder ihre sozialen Fähigkeiten, Empathie und ihr Selbstbewusstsein. Spielen stimuliert die natürliche Fantasie und Interaktion zwischen Kindern und ist damit der Kern unserer pädagogischen Arbeit. Interaktion Interaktion mit anderen Menschen ist entscheidend für die Entwicklung der Kinder. Das zwischenmensch- liche Zusammenspiel im Kindergarten gehört zu den wichtigsten sozialen Lernbereichen überhaupt. Dort erarbeiten die Kinder gemeinsame Lösungen; sie hören einander zu und verstehen einander – in einer vertrauten Atmosphäre, in der auch die eigenen Bedürfnisse geäußert werden dürfen. Vielleicht ist genau das die wichtigste Aufgabe eines Kindergartens. Rechnen und Schreiben sind toll – die Interaktion mit anderen Kindern und Erwachsenen hat aber eine größere Qualität. Meistern Einer unserer wichtigsten Theoretiker ist Albert Bandura. Seine Gedanken zum „Meistern“ bilden die Grundlage für unser pädagogisches Konzept. Sein Hauptaugenmerk auf Vorbildern und seine Ideen dazu, wie positives Engagement seitens der Erwachsenen die Erwartungen und das Können der Kinder be- einflussen, sind im täglichen Betrieb der CreaKids-Kindergärten von zentraler Bedeutung. Das zeigt sich auch an einem unserer Leitsätze: Wir möchten, dass Kinder die Freude am Gefühl des Meisterns erfah- ren. Der Kindergarten soll Glauben an sich und an andere vermitteln. Die Freude am Versuchen, etwas Neues zu schaffen, und das Gefühl des Meisterns sind positiver Ballast für den Rest des Lebens. Daher stellen wir auch Ansprüche an die Kinder, die etwas von ihnen fordern – und geben Unterstützung und Geborgenheit, damit sie den Mut finden, diese Herausforderungen zu bewältigen. In den CreaKids-Kin- dergärten gelingt allen Kindern etwas, jeden Tag. Jedes Kind wird gesehen; jedes Kind wird anerkannt und geschätzt. Selbstwert Jedes Kind ist kompetent und verfügt über viele eigene Qualitäten – und wir möchten, dass sie diese tagtäglich im Kindergarten nutzen und ausdrücken können. Die Neugier und das Staunen der Kinder bil- den die Basis für lebenslanges Lernen. Kinder sollten dazu ermutigt werden, sich auszudrücken, sichtbar zu werden und im gesellschaftlichen Umfeld ihren Teil beizutragen. Es geht insbesondere darum, Kindern Raum zu geben – sowohl physisch als auch mental – sich selbst im Zusammenhang mit anderen auszu- drücken. Jedes Kind sollte die Erfahrung machen, von wertschätzenden, klaren und verantwortungsbe- wussten Erwachsenen gesehen, gehört und verstanden zu werden. Aktive Erwachsene Aktive Erwachsene sind ein zentraler Bestandteil der CreaKids-Kindergärten – Erwachsene, die jedes ein- zelne Kind sehen, die zuhören und sich darüber Gedanken machen, was Kinder ihnen vermitteln möch- ten; Erwachsene mit einem ausgeprägten Interesse an der Kultur der Kinder, die sich in der Interaktion mit jedem einzelnen Kind als bewusste Förderer von Werten, Wissen und Haltungen begreifen. Die Qualität der Interaktion zwischen den Kindern und den Erziehern/Erzieherinnen ist entscheidend dafür, welche nützlichen Vorteile und Erfahrungen die Kinder im Kindergarten erfahren. Aktive und klare Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen sind daher eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau eines warmen und einladenden sozialen Umfeldes. Die Erwachsenen in unseren Kindergärten bieten Fürsorge und Aufmerksamkeit und ermöglichen den Kindern die Entwicklung ihrer eigenen Empathie-Fähigkeit. Sie sind aufmerksame Beob- achter und ermöglichen jedem Kind seine eigenen Lern- und Entwicklungsprozesse – und wägen dabei ihre eigene Beteiligung und Einbindung sorgfältig ab. Konzeptuelles Lernen Ein zentrales Thema bei CreaKids ist „Konzeptuelles Lernen“. In praxisnahen Situationen, die sich regel- mäßig im Kindergarten wiederholen, lernen die Kinder Begriffe und Konzepte des täglichen Gebrauchs. Für Kinder ist es wichtig, Wörter und deren Bezug zu Aktionen in realen Situationen zu erfahren. Im „Kon- zeptuellen Lernen“ spielen wir mit Sprache und ihrer Vielseitigkeit und nutzen dabei eine breite Palette konkreter Situationen. Dadurch können Kinder lernen, mit anderen zu interagieren und praktische Erfah- rungen in der Nutzung von Sprache erwerben. Wiederholung und der Spiralen-Ansatz Laut unserem Curriculum sollen Kinder Spaß an Wiederholungen haben; wir erreichen das durch sys- tematische Wiederholung von allem, womit wir arbeiten. Wir nennen dies das Wiederholungs-Prinzip. Themen werden in regelmäßigen Abständen wiederholt, damit sie sich tief verwurzeln und die Kinder sich an ihrer „Meisterschaft“ erfreuen können. Wir nutzen den Spiralen-Ansatz, um im tagtäglichen Leben im Kindergarten Fortschritte sicherzustellen. Kinder freuen sich darüber, bei bekannten Themen immer wieder erfolgreich zu sein. Gleichzeitig sollte die Spirale ständig erweitert werden – mit neuen Kenntnissen und Fertigkeiten, die auf dem aufbauen, was die Kinder bereits wissen und kennen. Durch das systema- tische Aufbauen auf vorherigen Erfahrungen und Kenntnissen erreichen wir, dass sich die Kinder darüber freuen können, noch mehr erreicht zu haben. Interaktive Zusammenkünfte und Gruppen Zusammenkünfte sollten Spaß machen und interaktiv sein. Das bedeutet, dass es hier eine aktive Inter- aktion zwischen den Kindern und den Erwachsenen gibt – das ist spannend, macht Spaß und weckt die Aufmerksamkeit der Kinder. Zusammenkünfte bestehen aus festen Bestandteilen und Faktoren, die mit dem Tagesthema verknüpft sind. Die Wiederholung ist eines der grundlegenden Prinzipien unserer Zusammenkünfte. Wir bei CreaKids sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, Kinder in kleinere Gruppen aufzuteilen. Für Kinder ist es wichtig, die Chance zu haben, alleine zu arbeiten und so ihre eigenen Lösungen zu finden; das Erleben gruppendynamischer Prozesse ist ebenfalls von Bedeutung. Das primäre Ziel dieser Gruppen ist es, ein Gemeinschaftserlebnis zu erzielen und in einer Gemeinschaft von vielen Sicherheit und Gebor- genheit zu erfahren. Förderndes Umfeld Unser Curriculum betont, dass Kinder Zugang zu einer breiten Palette an Materialien haben sollten, die das Spielen und ihren Entdeckergeist stimulieren. Alle unsere Kindergärten haben Zugang zu pädago- gisch wertvollen Spielen und Materialien. CreaKids fördert die Neugier, die Kreativität und den Entdecker- geist der Kinder. Wir stellen die Kinder vor Herausforderungen – basierend auf ihren Interessen, Kenntnis- sen und Fertigkeiten. Wir legen außerdem großen Wert auf die Möblierung und Ausstattung unserer Kindergärten und bieten den Kindern dadurch eine Einrichtung, in der sie in Sicherheit spielen, ihr „Können“ erfahren und aktiv am täglichen Leben teilnehmen können. Lehrplan für Babies • Unsere Baby-Zimmer sind dafür geplant, ein liebevolles Zuhause abzubilden, eine gemütliche Um- gebung zum lernen, spielen und wachsen. Wir achten sorgfältig darauf, den Babies eine warme und interaktive Umgebung zu bieten. Unser/e Kindergartenleiter/Kindergartenleiterin und unsere Erzieher/ Erzieherinnen kümmern sich um alle Eltern und Babies, um diesen einen reibungslosen Übergang in unser Baby-Programm zu ermöglichen. Wir versuchen, zu allen Babies eine enge Bindung aufzubau- en, damit sie sich in unserem Kindergarten sicher, geborgen und geliebt fühlen. • Alle unsere Babies essen, schlafen und spielen nach ihrem eigenen Rhythmus. Unsere Erzieher/ Erzieherinnen bieten eine warme, liebevolle und verantwortungsvolle Fürsorge in einer ansprechend gestalteten, Baby-gerechten Umgebung. Sie sind erfahren und dafür ausgebildet, die individuellen emotionalen, physischen und sozialen Anforderungen jedes Babies zu erfüllen. • Unsere Erzieher/Erzieherinnen stimulieren die kognitive und physische Entwicklung durch interaktive Betreuung und Baby-gerechtes Spielen. Jeder Tag umfasst auch besondere Kuschelzeiten mit vielen Umarmungen und individueller Zuwendung. • Die Erzieher/Erzieherinnen fördern die sprachliche Entwicklung, indem sie während des Fütterns, Wickelns und Spielen mit den Babies sprechen. Babies lernen Spielzeuge zu begreifen und damit zu spielen, Laute zu artikulieren, vertraute Objekte/Bilder zu erkennen und Gefallen an Büchern zu finden. • Die ausgewählten Spielzeuge fördern die sensorische Wahrnehmung, Feinmotorik und Grobmoto- rik. Die Entdeckung unterschiedlicher Oberflächen, Farben und Formen bietet optische und taktile Stimuli. • Zur auditiven Stimulation führen wir sanfte Kindergarten-Musik und -Spielzeuge ein. Unsere individu- ellen, täglichen Berichte informieren die Eltern in geschriebener Form über ihre Babies – Fläschchen, Mahlzeiten, Wickel- und Schlafzeiten. • Wir dokumentieren die Entwicklungsschritte jedes einzelnen Kindes; diese Dokumentationen können von den Eltern/Erziehungsberechtigten jederzeit eingesehen werden. • Die Eltern/Erziehungsberechtigten der CreaKids können sich sicher fühlen, während sich ihr Baby in unserem Kindergarten befindet – sie wissen, dass ihr kostbares Baby von qualifizierten Erziehern/Er- zieherinnen umsorgt wird, die sich wirklich kümmern! Lehrplan für Kleinkinder • Die Erzieher/Erzieherinnen bei CreaKids bieten unseren Kleinkindern eine sichere, fördernde Umge- bung, in dem sich jedes Kind natürlich, individuell und glücklich weiterentwickeln kann. Unser speziel- les Curriculum für Kleinkinder umfasst Aktivitäten, die die soziale, physische und emotionale Entwick- lung fördern. • Die Erzieher/Erzieherinnen bieten bereichernde Aktivitäten, die unseren Kleinkindern helfen, mit Spra- che vertrauter zu werden. Die Erzieher/Erzieherinnen gestalten Sprache und lesen Bücher vor, und helfen so den Kleinkindern, ihr Vokabular zu erweitern. Die Kinder haben den ganzen Tag über die Möglichkeit, Musik zu hören, Lieder zu singen, die Gebärdensprache zu erlernen und mittels Finger- spielen die Sprachentwicklung weiter zu fördern. • Die Kinder beginnen, für kurze Zeitabschnitte in Gruppen zusammen zu sitzen, können jedoch nach Belieben kommen und gehen. Einfache mathematische Konzepte wie z. B. Größe, Zählen, Formen und Farben werden eingeführt. • Bewegungsaktivitäten helfen den Kleinkindern, sich ihres Körpers bewusster zu werden, indem sie ihre grobmotorischen Fähigkeiten üben und weiterentwickeln – Greifen, Werfen, Schieben, Ziehen, Gehen und Klettern. • Kleinkinder entdecken Gestaltungsmittel wie Buntstifte, Kreide, Fingerfarben oder Kleber. Sie konzen- trieren sich mehr auf das Erforschen, Experimentieren und Untersuchen der Gestaltungsmittel und nicht auf das Endprodukt. • Durch tägliche sensorische Erlebnisse kann das Kind Oberflächen, Muster, Größen, Formen, Gerü- che, Gewichte und Geschmacksrichtungen entdecken. • Mittels kognitiver Erfahrungen lernen Kindern mehr über Kategorisieren, Sortieren, Ursache und Wir- kung, räumliche Beziehungen, Objektpermanenz und Problemlösung. • Szenische Spiele bieten weitere Stimuli, wenn die Kinder „Vater-Mutter-Kind“ spielen, sich um Pup- pen kümmern und mit Bauklötzen, Spielzeug-Autos oder -Lastwagen spielen. • Die Erzieher/Erzieherinnen fördern die Liebe zur Musik, indem sie Lieder singen, eine Vielzahl von Musikinstrumenten spielen und ihre Körper oder andere Objekte zur Musik bewegen. • Die Erzieher/Erzieherinnen zeigen den Kleinkindern geeignete Mittel und Wege, ihre Wünsche und Gefühle auszudrücken. Sobald die Kleinkinder beginnen, ihre sozialen Fähigkeiten auszubilden, helfen die Erzieher/Erzieherinnen ihnen dabei zu lernen, andere bewusster wahrzunehmen und mit anderen zu interagieren. • Unsere individuellen, täglichen Berichte informieren die Eltern über Zwischenmahlzeiten, Mahlzeiten, Wickel- und Schlafzeiten. • Wir dokumentieren die Entwicklungsschritte jedes einzelnen Kindes; diese Dokumentationen können von den Eltern/Erziehungsberechtigten jederzeit eingesehen werden. • Die Kleinkinder in unseren CreaKids-Kindergärten finden zahlreiche Möglichkeiten, sich zu beschäf- tigen – wir stellen jedoch sicher, dass sie sich jeden Tag auch Zeit zum Umarmen und Kuscheln nehmen! Lehrplan für Vorkindergarten-Kinder • Die Vorkindergarten-Kinder lernen in lustigen und aufregenden Gruppen- und Einzel-Erfahrungen ihrer Entwicklung entsprechende, Themen-basierte Konzepte kennen. Dank unserer reichhaltig ausgestat- teten Gruppenräume und ihrer Entwicklung entsprechenden Erfahrungen lernen Kinder ihr Selbstver- trauen zu entwickeln und Freundschaften zu schließen. Wir ermutigen die Kinder dazu, alle Bereiche des Gruppenraumes zu entdecken – sie wachsen und lernen durch sowohl wiederholte als auch neue Erfahrungen. • Wir legen einen wichtigen Schwerpunkt auf soziale Interaktion und emotionale Entwicklung. Kinder lernen, Anweisungen zu befolgen und sich abzuwechseln. Sie bekommen viele Gelegenheiten, Ent- scheidungen zu treffen, und werden ermutigt gute Entscheidungen zu treffen. • Mit dem Kreis lernen Kindern, wie sie in einer Gruppe agieren können, dass es Zeiten zu sprechen gibt und Zeiten um zuzuhören, wie sie Ideen untereinander austauschen und voneinander lernen können. • Aktivitäten in der großen Gruppe, der kleinen Gruppe und Einzelaktivitäten ermöglichen eine Vielzahl von Erfahrungen, dank derer die Kinder in allen Bereichen wachsen und sich weiterentwickeln kön- nen. • Tägliche Sprech- und Lese-Übungen unterstützen die Sprachentwicklung und den Ausbau des Wort- schatzes. • Kinder werden an Buchstaben und Laute herangeführt. Sie lernen, dass es im Alphabet unterschiedli- che Buchstaben gibt, dass diese unterschiedliche Formen haben und unterschiedliche Laute ergeben – und wenn man sie auf unterschiedliche Art und Weise zusammensetzt, ergeben sie Wörter. • Durch praktische Übungen werden die mathematischen Fähigkeiten weiterentwickelt – die Kinder zählen, sortieren, vergleichen, klassifizieren und messen. • Wir stärken die Feinmotorik der Kinder über Spiele mit Knetmasse, kreative Tischspiele, Materialien unterschiedlicher sensorischer Qualitäten und eine Vielzahl anderer Erfahrungen im künstlerischen Bereich. • Kinder haben Spaß an der Kunst und werden sowohl durch von den Erziehern/Erzieherinnen angelei- tete Projekte als auch durch ihre unabhängige Entdeckung von Kunstmaterialien eingeführt. • Spezielle Tages- und Wochenthemen oder saisonabhängige Aktivitäten bieten Abwechslung und Span- nung. • Die Arbeiten jedes einzelnen Kindes werden in individuellen Mappen gesammelt und bewertet und dokumentieren so die Fortschritte. • Wir nutzen das neue Leseprogramm mittels unterschiedlicher Medien: das Leseparadies, unsere Leihbücherei, Anhören von Audio CDs und paralleles Lesen der entsprechenden Texte sowie unser Vorleseprogramm mit freiwilligen Eltern/Erziehungsberechtigten. Diese unterschiedlichen Lese-Medi- en helfen Kindern dabei, vorbereitende Fähigkeiten zum Lesen zu entwickeln, die sie benötigen, um erfolgreiche und begeisterte Leser zu werden. • Das Sprachprogramm führt Kinder in die Welt der Namen, Formen und Laute von Buchstaben ein. Ein ansprechendes, unterhaltsames Format und ein sich ständig weiterentwickelndes Abenteuer bieten reichlich Gelegenheit für lebhafte Gruppendiskussionen, in denen Kinder lernen, ihr Sprachver- ständnis zu entwickeln – einschließlich der Rekapitulation der Ereignisse, Beschreibung, Reihenfolge, Ursache und Wirkung sowie einer Interpretation der Motive. • Ein Besuch von IQIDS oder FANTASY BEAR führt Kinder ebenfalls in andere wichtige Konzepte ein, zum Beispiel Richtung und Position, Farberkennung, Namen- und Zeichenerkennung, Muster, Formen, Unterscheidung von Buchstaben, alphabetische Reihenfolge, Funktion von Buchstaben und Augenbewegung von links nach. Die Kinder lernen eine magische Welt aus Animation, Schauspiel und Rollenspiel kennen. Sie lieben diese Interaktionen und freuen sich auf jeden Besuch! • Das Curriculum und das soziale Umfeld bieten den Vorkindergarten-Kinder alle Möglichkeiten, in ih- rem eigenen Tempo zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Sie entwickeln die sozialen Kompeten- zen und das Selbstvertrauen und freuen sich aufgeregt auf ihre nächsten Schritte im Vorkindergarten. Lehrplan für Kindergarten-Kinder • Die Kindergarten-Kinder sind eifrig und aktiv und wachsen sowohl sozial als auch intellektuell, wäh- rend sie sich auf ihre nächste Etappe vorbereiten. Unser ihrer Entwicklung entsprechendes Pro- gramm ermöglicht es ihnen, ein positives Selbstwertgefühl, Neugier auf die Welt um sie herum sowie eine Liebe zum Lernen zu entwickeln. • Die Kinder lernen eine breite Palette feinmotorischer Aktivitäten kennen, mit deren Hilfe sie die Fer- tigkeiten entwickeln können, die sie zum Schreiben von Buchstaben brauchen. Unabhängig davon, ob sie nun mit Rasierschaum schreiben, Buchstaben mittels Pauspapier und Schleifpapier aufspüren oder Buchstaben stempeln – die Kinder sehen und fühlen die Entstehung jedes einzelnen Buch- stabens. Sie fangen mit Kurven und Linien an und formen schließlich Buchstaben. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, auf einer Vielzahl von Medien – darunter Diagrammpapier, Kreidetafeln oder Trockenlöschtafeln – zu schreiben und zeichnen. • Die umfangreiche Auswahl an Sprach-, Lese- und Schreibmaterialien in den CreaKids-Kindergärten fördert die Entwicklung der anfänglichen Schreibfähigkeiten. Jede Gruppe hat dedizierte Zeiten für ihre Protokolle, wobei die Erzieher/Erzieherinnen die Kinder nach Bedarf unterstützen. Damit die Kin- der auch in frei ausgewählten Zeiten ihre Protokolle schreiben können, stehen ebenfalls entsprechen- de Materialien zur Verfügung. Diese Protokolle geben unseren Kindergarten-Kinder die Möglichkeit, ihre Gedanken, Gefühle und ihre Kreativität in Bildern und/oder Worten auszudrücken. • Wir legen einen wichtigen Schwerpunkt auf soziale Interaktion, emotionale Entwicklung und Unab- hängigkeit. Kinder lernen, Anweisungen zu befolgen, sich abzuwechseln, zu teilen und zu koope- rieren. Sie bekommen viele Gelegenheiten, Entscheidungen zu treffen, und werden ermutigt gute Entscheidungen zu treffen. • Mit dem Kreis lernen Kindern, wie sie in einer Gruppe agieren können, dass es Zeiten zu sprechen gibt und Zeiten um zuzuhören, wie sie Ideen untereinander austauschen und voneinander lernen können. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Englisch wird kurz vorgestellt. • Arbeiten in einer großen Gruppe, der kleinen Gruppe und Einzelaktivitäten ermöglichen eine Vielzahl von Erfahrungen, dank derer die Kinder in allen Bereichen wachsen und sich weiterentwickeln kön- nen. • Durch praktische Übungen werden in der Gruppe oder in Einzelaktivitäten die mathematischen Fähig- keiten weiterentwickelt. Die mathematischen Erfahrungen der Kinder werden erweitert, indem sie im höheren Zahlenraum zählen, mehr vergleichen, Grafiken anfertigen, ihre gestalterischen Fähigkeiten ausbauen und mit dem Addieren und Subtrahieren beginnen. • Kinder haben Spaß an der Kunst und werden sowohl durch von den Erziehern/Erzieherinnen angelei- tete Projekte als auch durch ihre unabhängige Entdeckung von Kunstmaterialien eingeführt. • Spezielle Tages- und Wochenthemen oder saisonabhängige Aktivitäten bieten Abwechslung und Spannung. • Die Arbeiten jedes einzelnen Kindes werden in individuellen Mappen gesammelt und bewertet und dokumentieren so die Fortschritte. • CreaKids setzt auf ein neues Leseprogramm, mit dem das Erlernen von Buchstaben aufregend gestaltet wird und Spaß macht. Die jeweiligen Lektionen konzentrieren sich auf den „Buchstaben der Woche“, mit einer Figur und einer Handlung, die den Buchstaben und den Laut dieses Buchstabens ständig wiederholt. • Das Programm legt den Schwerpunkt auf das phonetische Lesen (Lautiermethode) und die phonemi- sche Wahrnehmung; hierbei erlernen die Kinder den Klang der jeweiligen Buchstaben. Die Lektionen werden durch praktische Aktivitäten gefestigt. Mittels einer nach dem Kindergarten stattfindenden Theater-Klasse unterstützen wir Rollenspiele und kreativen Ausdruck. • Das Programm vermittelt Namen, Formen und Laute der einzelnen Buchstaben und wie diese Laute in Kombination miteinander Wörter und Sätze ergeben. Ein ansprechendes, unterhaltsames Format und ein sich ständig weiterentwickelndes Abenteuer bieten reichlich Gelegenheit für lebhafte Grup- pendiskussionen, in denen Kinder lernen, ihr Sprachverständnis zu entwickeln – einschließlich der Rekapitulation der Ereignisse, Beschreibung, Reihenfolge, Ursache und Wirkung sowie einer Interpre- tation der Motive. • CreaKids-Kinder sind gut auf einen erfolgreichen Weg im Kindergarten vorbereitet – sie nehmen die nächsten Schritte mit Selbstvertrauen und einer Liebe zum Lernen fröhlich in Angriff. • Zusätzlich zu den oben erwähnten Lernbereichen verzweigen sich die Kernbereiche des FS2 Curricu- lums wie folgt: Sprache – Sprechen, Zuhören, Schreiben Mathematik – Zahlen und Mengen, Grundrechenarten und mathematische Denkweisen, Zahlen und Operationen im Zahlenraum bis Zehn, Messen, Daten und Geometrie Wissen und Verständnis der Welt um uns herum – Lernen und Zusammenarbeit, Sozialwissenschaf- ten, Geografie, Wissenschaften, Naturwissenschaften, Biowissenschaften, Geowissenschaften, For- schung und Experimentieren Bildende und darstellende Kunst – Tanz, Schauspiel, bildende Künste Gesundheitserziehung – Ernährung und körperliche Aktivitäten, Wachstum und Entwicklung, Verlet- zungsprävention und Sicherheit, mentale, emotionale und soziale Gesundheit, persönliche und gesell- schaftliche Gesundheitsthemen Körperliche Entwicklung – Bewegungs-Konzepte, Body Management, Bewegungsapparat, mani- pulative Fähigkeiten, rhythmische Fähigkeiten, Fitness-Konzepte, Aerobic-Fähigkeiten, Muskelkraft und Ausdauer, Flexibilität, Körperbau (Einzelheiten zu den Curriculum-Überblicken und den Lernergebnissen für die Kindergar- ten-Gruppen werden gesondert dargestellt) Beteiligung der Eltern/Erziehungsberechtigten Der Kindergarten verwaltet und stellt die Einrichtungen zur Verfügung, die die Anforderungen der Kin- der bezüglich Betreuung und Spielen erfüllen – in Zusammenarbeit mit und unter Berücksichtigung des Wohnumfeldes. Wir fördern und bieten Erziehung und Ausbildung als Grundlage für eine umfassende Weiterentwicklung. Um die Zusammenarbeit mit dem Wohnumfeld der Kinder zu gewährleisten, verfügt jeder Kindergarten über einen Elternbeirat und einen Betriebsrat. Der Elternbeirat besteht aus gewählten Vertretern aus allen Eltern/Erziehungsberechtigten des Kinder- gartens – mit jeweils einem gewählten Vertreter aus jeder Gruppe. Der Elternbeirat ist unter anderem im Kindergarten für die Organisation kultureller Feierlichkeiten und Feiern zu besonderen Anlässen verant- wortlich. Der Betriebsrat umfasst einen Vertreter der Eigentümer, zwei Vertreter der Eltern/Erziehungsberechtigten sowie zwei Vertreter der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen. Der Betriebsrat bildet die Verbindung zwischen den Eltern/Erziehungsberechtigten und dem Kindergarten. Dadurch haben die Eltern/Erziehungsberechtigten Einblick in den Betrieb des Kindergartens und erheblichen Einfluss, insbesondere auf die Jahresplanung. Der Kindergarten strebt eine positive und enge Beziehung zu den Eltern/Erziehungsberechtigten an. Diese wird gefördert durch täglichen Kontakt zwischen Kindergarten und Eltern/Erziehungsberechtigten, Gespräche und Beratungen zwischen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und Eltern/Erziehungsberechtigten sowie durch eine Reihe gesellschaftlicher Veranstaltungen und Zusammenkünfte. Beteiligung der Kinder Die Beteiligung der Kinder ist in der UN-Kinderrechtskonvention und dem Kindergarten Gesetz (§3) fest- gelegt. Im Kindergarten Gesetz heißt es: • Kinder in Kindertagesstätten haben ein Recht darauf, ihre Ansichten und Meinungen bezüglich der täglichen Aktivitäten in der Kindertagesstätte frei zu äußern. • Den Kindern sollte regelmäßig Gelegenheit gegeben werden, aktiv an der Planung und Bewertung der täglichen Aktivitäten der Kindertagesstätte mitzuwirken. • Die Meinungen des Kindes sollte seinem Alter und seiner Reife nach gewertet werden. Wie definieren wir die Beteiligung der Kinder in unseren Kindergärten? Kinder haben ein Recht darauf, dabei unterstützt zu werden, wenn sie sich ausdrücken, sichtbar sein und Einfluss innerhalb ihres sozialen Kontextes ausüben möchten. Unser Ziel ist es, den Kindern Raum zu geben – sowohl physisch als auch mental – damit sie sich ausdrücken und mit anderen kooperieren und interagieren können. Das Herzprogramm bei CreaKids sichert das Recht der Kinder auf Beteiligung in unseren Kindergärten. Das Herzprogramm steht im Mittelpunkt all unserer Aktivitäten, und sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder erleben es hautnah. Jedes einzelne Kind wird von wertschätzenden, klaren und verantwortungs- bewussten Erwachsenen gesehen, gehört und verstanden. Einige Beispiele für die Beteiligung der Kinder und ihre Einflussnahme auf ihr eigenes tägliches Leben in den CreaKids-Kindergärten: • Planung einzelner Punkte für Geburtstagsfeiern und Zusammenkünfte • Teilnahme an von Erwachsenen betreuten Meetings bei den monatlichen „Happenings“ • Sich abwechseln bei der Ausführung speziellen Aufgaben und Pflichten im Gruppenraum • Auswahl der Spiele und Spielstationen während der Pausenzeiten • Unterstützung beim Kochen und anderen praktischen Tätigkeiten Charakterbildung durch Fürsorge, Spielen und Lernen Charakterbildung Charakterbildung ist ein lebenslanger Prozess, zu dem unter anderem die Entwicklung der Fähigkeit zum Hinterfragen des eigenen Tuns und Verhaltens gehört. Unsere Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen leiten die Kinder bei ihrem fortschreitenden Austausch zwischen den sozialen Anforderungen der Gesellschaft und ihrem eigenen, natürlichen Ich an. Kinder brauchen Orientierung und Unterstützung im Hinblick auf ihre eigene Wahrnehmung akzeptabler Grenzen des Verhaltens in Gegenwart anderer. Als Teil unseres positiven Wertesystems setzen wir uns für Menschrechte und Achtung von Vielfalt und Gleichheit ein und streben danach, Werte in einer positiven Weise zu lehren. Wir leiten die Kinder bei der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen an und begleiten sie dabei, und sie entwickeln dabei die Fähig- keit, Fürsorge und Zuneigung zu geben und anzunehmen. Die Erziehung im Bereich der Charakterbildung findet in enger Absprache mit den Eltern/Erziehungsbe- rechtigten und unter Berücksichtigung des Wohnumfeldes der Kinder, ihrer familiären Dynamik und ihrer kulturellen Gepflogenheiten statt. Fürsorge Kinder, die eine Verbindung zu einem oder mehreren Erwachsenen aufbauen, haben mehr Möglichkeiten, ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu entwickeln. Ein Kennzeichen unserer Kindergärten sind die engen und liebevollen Kontakte zwischen den Kindern und den Erwachsenen. Wir streben danach, allen Kindern für den Zeitraum, den sie bei uns verbringen, eine liebevolle Fürsorge angedeihen zu lassen. Fürsorge wird in allen täglichen Situationen zum Ausdruck gebracht und zeigt sich insbesondere wenn Kinder spielen, lernen und an einer Vielzahl von Routineaktivitäten teilnehmen wie z. B. Mahlzeiten, Anzie- hen, Erkundungen, usw. In den CreaKids-Kindergärten ist die Fürsorge authentisch, und wir sind erfolg- reich, weil wir mit Hingabe und Engagement danach streben, eine Atmosphäre einer wirklich herzlichen Fürsorge zu schaffen. Spielen Spielen ist ein fundamentaler Bestandteil des Lebens und Lernens; Kinder können sich dadurch aus- drücken, und Spielen liegt im Zentrum all unserer Aktivitäten. Eines unserer Ziele ist die Implementierung einer Reihe von Spielen, die als fester Bestandteil der täglichen Abläufe im Kindergarten Lernen und Ent- decken fördern. Spielen soll zu einer sozialen Lernumgebung für alle Kinder werden. Wir erreichen dies durch ständige Wechsel zwischen Pausen, sozialen Gruppen, organisiertem Spielen und Spielbereichen, in denen Erwachsene zu von den Kindern festgelegten Bedingungen teilnehmen können. Wir möchten Bereiche schaffen, in denen Lernen durch Spielen die Kinder stimuliert, ihnen Vorteile bringt, Spaß macht und eine Atmosphäre schafft, in der der Erfolg wächst und gedeiht. Lernen Kinder in unseren Kindergärten erhalten genau die Unterstützung, die sie benötigen, um ihre Neugierde, Kreativität und Lernbegierde weiterzuentwickeln. Kinder lernen durch alles, was sie erleben – in all ihren Lebensbereichen. Die Qualität der konzentrierten, positiven Interaktion zwischen Kindern und Erwachse- nen ist daher von entscheidender Bedeutung. Im Kindergarten wird Lernen mit sowohl formeller als auch informeller Erziehung verknüpft, und unterschiedliche Themenbereiche müssen mittels unterschiedlicher Methoden unterrichtet werden. Wir stellen die Mittel zur Verfügung, die Kinder auf ihrem eigenen Level herauszufordern, und freuen uns, wenn wir sie ein bisschen weitergebracht haben. Einer unserer Grund- sätze lautet: „Lasst Kinder nicht zu passiven Empfängern werden, macht sie zu aktiven Teilnehmern.“ CreaKids setzt darauf, dass Kinder jedes zur Verfügung stehende Werkzeug zu ihrem Vorteil nutzen und dadurch wachsen und ihr Wissen durch täglich neue Erfahrungen und Lebenssituationen erweitern werden. Entwicklung Wir gestalten eine natürliche Weiterentwicklung der Inhalte für unsere Kindergärten und stellen die Mittel zur Verfügung, die für den Erfolg durch spielerisches Lernen – basierend auf Alter, Reife und den persönlichen Wünschen der Kinder – erforderlich sind. Wir nutzen den Spiralen-Ansatz für unsere sich erweiternde Arbeit und bauen dabei auf der Basis des bereits vorhandenen Wissens der Kinder auf. Laut Rahmenplan erfahren Kinder „Freude durch Anerkennung, und die Inhalte sollten ständig weiterentwickelt werden, wobei jeder Themenbereich laufend und in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden sollte.“ Wir nutzen das Prinzip der Wiederholung, indem wir Themen regelmäßig wiederholen und den Kindern dadurch ermöglichen, sich über Erfolgserlebnisse zu freuen. Die zuvor bereits erworbenen Fähigkeiten werden laufend durch neue Kenntnisse und Fertigkeiten erwei- tert. Wir versuchen, für die Kinder Gelegenheiten zu schaffen, bei denen sie sich darüber freuen können, sich selbst weitergebracht zu haben. Themen- und Projektarbeit Themenarbeit bedeutet Konzentration auf einen spezifischen und genau umrissenen Informationsbereich, den die Erwachsenen geplant haben, über einen bestimmten Zeitraum. Wir bei CreaKids versuchen, die Neugier und Lernbegierde der Kinder aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Blickwinkel zu erfüllen. Dazu gehört der Wechsel zwischen der Arbeit mit spannenden Themen, die mit jährlichen Events, Traditi- onen und kulturellen Zusammenhängen verknüpft sind, ebenso wie das völlige Eintauchen in Projekte, die die Kinder selbst initiiert haben. Projektarbeit entsteht und wird gestaltet aus den Ideen, Interessen und dem Erstaunen der Kinder heraus. Ziel dieser Projekte ist es herauszufinden, wofür sich die Kinder interessieren, und ihnen entsprechende Aktivitäten, Spiele und Lernmöglichkeiten zu ermöglichen und sie dafür zu inspirieren und zu motivieren. Die Arbeit mit spezifischen Projekten eröffnet Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, sich intensiv mit einem Thema zu befassen und gemeinsam über ein vorgegebenes Thema nachzudenken. Die Kinder erhalten so ständig die Gelegenheit, ihre eigenes tägliches Leben und ihre eigenen Lernprozesse zu be- einflussen. Sowohl Team- als auch Projektarbeit sind elementare Bestandteile der pädagogischen Arbeit in unseren Kindergärten. Dokumentation und Evaluation CreaKids-Kindergärten sind lernende Organisationen mit vorhandenen Routinen und Methoden, die ein „Learning by Doing” gewährleisten. Wir stellen den Eltern, den Gemeinden, und den Behörden mittels entsprechender Dokumentation Informationen über unsere Organisation zur Verfügung. Dies ermöglicht uns außerdem, unser eigenes Verhalten zu analysieren und unsere Fortschritte und Bedeutung zu über- denken und zu verbessern. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Weiterentwicklung und die Lernprozesse der Kinder ist die Qualität im täglichen Umgang zwischen den Menschen in unseren Kindergärten. Der Grad der Zufrie- denheit in den Kindergruppen und der einzelnen Kinder sollte daher laufend beobachtet und evaluiert werden. Die Interaktionen zwischen den Kindern untereinander, zwischen den Kindern und den Erziehern/ Erzieherinnen sowie allen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen des Kindergartens müssen ständig aufmerksam beobachtet werden. Die Arbeit und alle Aktivitäten des Kindergartens werden bewertet, d. h. sie werden klar beschrieben, analysiert und interpretiert. Das interne Qualitätssicherungssystem von CreaKids definiert bestimmte Punkte, die der Kindergarten jährlich evaluiert. Bis Ende August jedes Jahres wählt jeder Kindergarten ein Schwerpunktthema aus unserem Rahmenplan, Aktivitätenplan oder dem Jahresplan. Jeder Kindergarten entwickelt einen Plan, der festlegt, wer wie und wann dieses Schwerpunktthema bewerten und evaluieren soll. Der Plan umfasst spezifische Kriterien für die Erreichung der Ziele. • Was: Kinder lernen unterschiedliche Formen des Ausdrucks aus den Themenbereichen Kunst, Kultur und Kreativität. Wir möchten diesen Themenbereich mit einer gemeinsamen Ausstellung für den ge- samten Kindergarten abschließen. • Wer: Die Kinder und der Elternbeirat werden in die Bewertung mit einbezogen. • Wie: Umfrage • Wann: Wird im Plan festgelegt
Anlage 1 Satzung der CK CreaKids Germany gGmbH
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SATZUNG der CreaKids gemeinnützige Gesellschaft mbH & 1 Firma, Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet CreaKids gemeinnützige Gesellschaft mbH (2) Sitz der Gesellschaft ist Köln. (3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr. & 2 Gesellschaftszweck, Gegenstand des Unternehmens (1) Zweck der Gesellschaft ist es die Jugendhilfe sowie die Erziehung und Bildung zum Gemeinwohl der Bevölkerung nachhaltig zu fördern. (2) Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck insbesondere durch folgende Maßnahmen, die den Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft bilden: « Die Trägerschaft, den Betrieb und den Unterhalt von Kindergärten, Kindertagesstätten oder sonstigen Einrichtungen der Kinderbetreuung und der Erziehung in der Familie nach Erhalt der jeweils gegebenenfalls erforderlichen Betriebserlaubnisse sowie die Beschaffung von Geld- und Sachmitteln zur Verwendung für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne von Absatz 1. « Die Förderung der Entwicklung und Erziehung von Kindern durch Wissen, Freundschaft, Sicherheit und Fröhlichkeit. « Den Aufbau sicherer und unberührter Bereiche für Kinder, in dem spielerisches Lernen sowohl Geist, Körper als auch Selbstbewusstsein durch einzigartige, umfassende Methoden und aktive Betreuung durch Erwachsene fördert. (3) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Gesellschafter erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendung aus Mitteln der Gesellschaft. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Gesellschaftszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. (4) Ein Rechtsanspruch auf Leistung der Gesellschaft besteht nicht. 8 3 Stammkapital, Einlagen (1) Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 200.000,00 EUR (in Worten: Zweihunderttausend Euro). 2) Auf das Stammkapital übernimmt die HJR Utalnd 3. AS in Ullensaker, Norwegen, als alleinige Gesellschafterin 200.000 Geschäftsanteile von je 1,00 Euro (Geschäftsanteile Nrn. 1 - 200.000). (3) Die Einlagen auf die Geschäftsanteile sind sofort in voller Höhe in Geld zu leisten. (4) Das der Erfüllung des Gesellschaftszwecks dienende wesentliche Vermögen der Gesellschaft ist wertmäßig in seinem Bestand zu erhalten. 8 4 Jahresabschluss, Gewinnverwendung (1) Die Geschäftsführer haben den Jahresabschluss und — soweit erforderlich - den Lagebericht innerhalb der gesetzlichen Frist aufzustellen. (2) Über die Gewinnverwendung beschließt die Gesellschafterversammlung unter Berücksichtigung der satzungsmäßigen Zwecke. Die Gesellschafter dürfen keine Gewinnanteile erhalten. (3) Rücklagen dürfen gebildet werden, soweit dies der steuerlichen Gemeinnützigkeit nicht entgegensteht. 8 5 Organe der Gesellschaft Die Organe der Gesellschaft sind: a) die Geschäftsführung b) die Gesellschafterversammlung & 6 Geschäftsführung, Vertretung (1) Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer, die von der Gesellschafterversammlung bestellt oder abberufen werden. (2) Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. (3) Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen vertreten. (4) Die Gesellschafterversammlung ist berechtigt, einem oder mehreren Geschäftsführern die Befugnis zur Einzelvertretung der Gesellschaft sowie einzelnen oder allen Geschäftsführern Befreiung von den Beschränkungen des $ 181 BGB zu erteilen. (5) Bei Abschluss, Änderung oder Beendigung von Anstellungsverträgen mit den Geschäftsführern wird die Gesellschaft durch die Gesellschafterversammlung vertreten. (6) Die Gesellschafterversammlung ist berechtigt, eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführung zu erlassen. Die Geschäftsführung kann in der Geschäftsordnung verpflichtet werden, bestimmte Geschäfte nicht ohne Zustimmung der Gesellschafter vorzunehmen. 8 7 Gesellschafterversammlungen (1) Gesellschafterversammlungen werden durch die Geschäftsführer oder durch einen Gesellschafter einberufen. Es genügt die Einberufung durch einen Geschäftsführer. (2) Die Einberufung erfolgt durch eingeschriebenen Brief, per Fax oder per E-Mail an jeden Gesellschafter unter Angabe von Tagungsort, Tag, Zeit und Tagesordnung mit einer Frist von 2 Wochen. Der Tag der Absendung und der Tag der Versammlung werden bei der Fristberechnung mitgerechnet. (3) Eine Gesellschafterversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens 75% des Stammkapitals vertreten sind. Sind weniger als 75% vertreten, ist unter Beachtung von Absatz 1 und 2 unverzüglich eine neue Gesellschafterversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die vertretenen Stimmen beschlussfähig, falls hierauf in der Einberufung hingewiesen wird. “ = Te TTS UNE TeTe (4) In der Gesellschafterversammlung kann sich jeder Gesellschafter durch einen anderen Gesellschafter oder durch einen zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Bevollmächtigten vertreten oder begleiten lassen. Die Vollmacht bedarf der Schriftform. (5) Sind die für die Einberufung und Ankündigung geltenden gesetzlichen oder gesellschaftsvertraglichen Vorschriften nicht eingehalten worden, können Beschlüsse nur gefasst werden, wenn die von dem Mangel betroffenen Gesellschafter anwesend oder vertreten sind und der Beschlussfassung nicht widersprechen. & 8 Gesellschafterbeschlüsse (1) Die Gesellschafterversammlung beschließt grundsätzlich in Versammlungen. Beschlüsse der Gesellschafter können auch im schriftlichen Verfahren (auch durch Telefax oder E-Mail) gefasst werden, wenn sich sämtliche Gesellschafter mit einer solchen Beschlussfassung einverstanden erklären oder sich an ihr beteiligen und keine zwingenden gesetzlichen Formvorschriften entgegenstehen. (2) Gesellschafterbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit nicht Gesetz oder Gesellschaftsvertrag eine andere Mehrheit vorsehen. (3) Je 1,00 EUR eines Geschäftsanteils gewähren 1 Stimme. Gesellschafter müssen auf sie entfallende Stimmen stets einheitlich abgeben. (4) Grundsätzlich ist über Verhandlungen der Gesellschafterversammlung und über Gesellschafterbeschlüsse, soweit nicht eine notarielle Niederschrift aufgenommen wird, eine Niederschrift binnen 7 Tagen zu erstellen, in welcher der Tag der Versammlung, Teilnehmer, Ort, sonstige Anträge und Ergebnisse sowie die gefassten Beschlüsse anzugeben sind. Die Niederschrift ist durch den Versammlunggsleiter, der durch die Gesellschafter mit einfacher Mehrheit zu Beginn jeder Versammlung zu bestimmen ist, zu unterzeichnen. Jeder Gesellschafter erhält unverzüglich eine Abschrift der Niederschrift zugesandt. Bei Beschlüssen ohne förmliche Versammlung ist über Inhalt, Abstimmungsverfahren und Abstimmungsergebnis von einem bei der‘Abstimmung bestimmten Gesellschafter oder Geschäftsführer ein Protokoll anzufertigen, zu unterschreiben und unverzüglich an alle Gesellschafter zu übersenden. (4) Anfechtungsklagen gegen Gesellschafterbeschlüsse müssen innerhalb von zwei Monaten nach Kenntniserlangung von der Beschlussfassung erhoben werden. Die Anfechtungsfrist ist nur gewahrt, wenn innerhalb der Frist die Klage zugestellt ist. Die Anfechtung ist ausgeschlossen, wenn seit der Beschlussfassung 6 Monate verstrichen sind. Bis zur rechtskräftigen Feststellung ihrer Nichtigkeit sind die Gesellschafterbeschlüsse als wirksam zu behandeln. & 9 Satzungsänderungen, Umwandlung (1) Der Zweck der Gesellschaft und der Gegenstand des Unternehmens soll nur geändert werden, wenn die Erfüllung der bisherigen Gesellschaftszwecke unmöglich oder wirtschaftlich sinnlos geworden ist. (2) Über die Änderung der Satzung beschließt die Gesellschafterversammlung. Beschlüsse über die Änderung der Satzung und die Zustimmung zu Umwandlungen bedürfen einer einstimmigen Entscheidung aller Gesellschafter. (3) Das Gesellschaftsvermögen ist auch nach einer Änderung der bisherigen Zwecke ausschließlich zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die Änderung des Gesellschaftszwecks und des Unternehmensgegenstandes dürfen nur dann erfolgen, wenn die Änderungen die Steuerbegünstigung nach verbindlicher Zusage der zuständigen Finanzbehörde nicht berühren. & 10 Verfügung über Geschäftsanteile (1) Die Abtretung und Teilung von Geschäftsanteilen ist nur mit Zustimmung der Gesellschaft zulässig. Die Zustimmung soll nur erteilt werden, wenn der Erwerber Gewähr für die dauerhafte Erfüllung der in 82 Abs. 1 genannten Zwecke bietet. W (2) Die Zustimmung bedarf eines einstimmigen Beschlusses aller Gesellschafter. (3) Die Belastung von Geschäftsanteilen ist unzulässig. Entsprechendes gilt für die Begründung eines Treuhandverhältnisses, der Einräumung von Unterbeteiligungen sowie die sonstige Einräumung von Rechten an den Gesellschaftsanteilen für dritte Personen, die nicht ihrerseits Gesellschafter sind. & 11 Einziehung (1) Die Einziehung von Geschäftsanteilen ist zulässig. Die Einziehung wird mit Zugang des Einziehungsbeschlusses beim betroffenen Gesellschafter wirksam. ® (2) Die Zustimmung des Gesellschafters bzw. von dessen Erben zur Einziehung seines Geschäftsanteils ist nicht erforderlich, wenn a) die Einziehung wegen Ablebens des Gesellschafters erfolgt, b) über das Vermögen des Gesellschafters das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, c) der Geschäftsanteil gepfändet und die Pfändung nicht innerhalb von drei Monaten nach Zustellung des Pfändungsbeschlusses wieder aufgehoben wird, d) ein sonstiger wichtiger Grund in der Person des Gesellschafters vorliegt, aus dem nach 88 133,140 HGB der Gesellschafter einer Personenhandelsgesellschaft aus dieser ausgeschlossen werden könnte. (3) Soweit für die Gesellschaft zumutbar, soll in den Fällen des Abs. 2 lit. c) und d) der auszuschließende Gesellschafter mit einer angemessenen Frist zur Behebung des Ausschlussgrundes abgemahnt werden. (4) Steht ein Geschäftsanteil mehreren Mitberechtigten ungeteilt zu, so ist die Einziehung gemäß Absatz 2 auch zulässig, wenn ihre Voraussetzungen nur in der Person eines Mitberechtigten vorliegen. m (5) Die übrigen gesetzlichen Voraussetzungen der Einziehung, insbesondere die Volleinzahlung der Einlage und die Begleichung der Abfindungszahlung aus gebundenem Vermögen, bleiben unberührt. (6) Die Einziehung wird durch die Geschäftsführung erklärt. Sie bedarf eines Gesellschafterbeschlusses, der mit 75%iger Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst werden muss. Der betroffene Gesellschafter bzw. dessen Erben sind nicht stimmberechtigt. Ab dem Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Einziehung gewährt der betroffene Geschäftsanteil bis zur Wirksamkeit der Einziehung bzw. bis zum Abschluss des Abtretungsverfahrens nach Abs. 8 kein Stimmrecht. Die Einziehung hat zur Folge, dass der betroffene Gesellschafter mit unmittelbarer Wirkung aus der Gesellschaft ausscheidet, auch wenn Streit über das Vorliegen eines wichtigen Grundes bzw einer sonstigen Voraussetzung der Einziehung besteht. Die Gesellschaft wird von den übrigen Gesellschaftern fortgesetzt. (7) Die Einziehung ist mit einer Kapitalherabsetzung, einer Aufstockung der vorhandenen Geschäftsanteile oder der Neubildung der untergegangenen Geschäftsanteile und deren Übernahme durch die Gesellschaft, einen Gesellschafter oder einen Dritten zu verbinden. (8) Statt der Einziehung kann die Gesellschaft beschließen, dass der betroffene Gesellschafter seinen Geschäftsanteil an die Gesellschaft, einen anderen Gesellschafter oder einen Dritten abtritt. Der Abtretungsbeschluss wird mit Zugang beim betroffenen Gesellschafter und formwirksamer Annahmeerklärung des betreffenden Erwerbers wirksam. (9) Der Gesellschafter erhält im Fall der Einziehung oder der Abtretung kein Entgelt. & 12 Austritt (1) Jeder Gesellschafter kann aus der Gesellschaft austreten. Der Austritt kann nur mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres durch eingeschriebenen Brief erfolgen. (2) Der austretende Gesellschafter ist nach Wahl der Gesellschaft verpflichtet, die Einziehung seines Geschäftsanteils zu dulden oder diesen an die Gesellschaft, einen anderen Gesellschafter oder einen Dritten zu übertragen. (3) Der Gesellschafter erhält im Falle der Einziehung und Abtretung kein Entgelt. 8 13 Auflösung (1) Die Gesellschaft soll nur aufgelöst werden, wenn die Erfüllung des Gesellschaftszwecks unmöglich oder wirtschaftlich sinnlos geworden ist. (2) Die Auflösung der Gesellschaft ist nur durch einstimmigen Beschluss der Gesellschafterversammlung zulässig. (3) Die Gesellschafter erhalten im Fall der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile zurück. 8 14 Vermögensbindung Bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke oder Auflösung der Gesellschaft fällt das Vermögen der Gesellschaft, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Gesellschafter übersteigt, an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Jugendhilfe sowie die Erziehung und Bildung zum Gemeinwohl der Bevölkerung. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile übersteigt, dürfen erst nach einer verbindlichen Zusage der zuständigen Finanzbehörde hinsichtlich der Steuerbegünstigung des Anfallsberechtigten gefällt werden. 8 15 Bekanntmachungen Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger. & 16 Gründungsaufwand Die Gesellschaft trägt die mit ihrer Gründung verbundenen Kosten (Notar-, Gerichts- und Veröffentlichungskosten sowie etwaige im Zusammenhang mit der Gründung entstandene Beratungskosten) trägt der Gründer. & 17 Salvatorische Klausel Sollte eine Bestimmung dieser Urkunde ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Das gleiche gilt, falls sich herausstellen sollte, dass eine Regelungslücke vorhanden ist. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung oder zur Ausfüllung der Regelungslücke soll dann eine angemessene Regelung getroffen werden, die dem am nächsten kommt, was die Gesellschafter gewollt hätten, wenn sie die Unwirksamkeit, Undurchführbarkeit oder Lückenhaftigkeit gekannt bzw. erkannt hätten. Das gleiche gilt, wenn die Unwirksamkeit einer Bestimmung auf einem in dieser Urkunde vorgeschriebenen Maß der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) beruht. In diesem Fall soll das Maß der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) als vereinbart gelten, das rechtlich zulässig ist und dem Gewollten möglichst nahe kommt. “ir
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2952/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 18.10.2017
- Erstellt
- 21.09.2017 16:14