3980/2017
Hundefreilauffläche in Vingst
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/67/0 Vorlagen-Nummer 3980/2017 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Hundefreilauffläche in Vingst Beschlussorgan Bezirksvertretung 8 (Kalk) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk bedankt sich für die Eingabe der Bürgerin. Die Bezirksvertretung lehnt die Einrichtung einer Hundefreilauffläche in Vingst an den vorgeschlage- nen Standorten ab. Alternativ: Die Bezirksvertretung beschließt die Einrichtung einer Hundefreilauffläche neben dem Vingster Markt entlang der Ostheimer Straße. Die finanziellen Mittel werden aus dem „Stadtverschönerungspro- gramm“ genommen. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 25.01.2018 2 Begründung: Die beiden für die Einrichtung einer Hundefreilauffläche vorgeschlagenen Flächen sind ungeeignet. Die Fläche am Josef-Boschbach-Weg gehört nach Auskunft des Amtes für Liegenschaften und Ka- taster zum Schulgrundstück und kann somit nicht für die Öffentlichkeit genutzt werden. Vermutlich würde auch der Schulbetrieb durch Hundegebell und die Rufe von „Frauchen“ und „Herrchen“ gestört werden. Die zweite vorgeschlagene Fläche liegt diesbezüglich zwar günstiger, müsste wegen der direkt an- grenzenden Ostheimer Straße zweckmäßigerweise aber eingezäunt werden. Außerdem grenzt die Fläche direkt an den Vingster Markt, wo hier ohne Umzäunung Konflikte mit Marktbesuchern vorpro- grammiert sind. Bei einer Umzäunung bleibt es jedoch nicht bei der einmaligen Ausgabe für Anschaffung und Bau des Zaunes. Die Stadt Köln hätte für die Anlage auch die Verkehrssicherungspflicht, sodass jährlich wei- tere Kosten für den Unterhalt, also Kontrolle und Reparatur, z.B. nach Vandalismus, anfielen. Dafür sind beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen jedoch keine finanziellen Mittel vorhanden. Neben den genannten technischen und finanziellen Gesichtspunkten sprechen auch einige rechtliche Vorgaben, u.a. wie sie sich aus Kölner Stadtordnung (KSO) ergeben, gegen die Einrichtung einer Hundefreilauffläche. Die KSO schränkt die Nutzung öffentlicher Grünanlagen im Bereich der Hunde- freilaufflächen für andere Bürgerinnen und Bürger für Sport und Spiele durch den § 24 (6) Nr.5 KSO sehr stark ein und nach § 26 KSO wäre dort dann z.B. auch Grillen verboten. Erfahrungsgemäß wird zudem der Hundekot von den Tierhaltern nicht, wie auch für Freilaufflächen gesetzlich vorgegeben, eingesammelt. Dies alles würde eine größere Bevölkerungsgruppe zugunsten der kleineren der Hun- dehalter benachteiligen. Zudem befinden sich ganz in der Nähe der vorgeschlagenen Flächen zwei große Freilaufflächen in den angrenzenden Stadtvierteln Ostheim und Merheim mit den Nummern 84 und 81. Damit wäre die Gegend aus Sicht des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen hinreichend mit Hundefreilauf- flächen ausgestattet. Sollte die Einrichtung einer Freilauffläche von der Bezirksvertretung dennoch beschlossen werden, müsste auch die Finanzierung gesichert sein. Eventuell könnten hierfür Mittel aus dem sog. Stadtver- schönerungsprogramm verwendet werden. Anlagen
HFF Anl 2 Ostheimer-Vingster Ring
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P1: 15m P2: 33m P3: 52m P4: 64m P5: 141m P6: 191m P7: 245m P8: 306m P9: 323m P10: 337m P11: 459m E 32361463 N 5644213 E 32361151N 5644031 Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Die Geoinformationen sind gesetzlich geschützt und nur für den Dienstgebrauch zu verwenden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit sind die jeweiligen Herausgeber verantwortlich. Diese sind auch für die Genehmigung weitergehender Nutzung zuständig. Auszug aus: Luftbild 2016, Flurstuecke, Gebaeude u.a. Maßstab 1:1250 Datum: 19.12.2017 KölnGIS 100 m
HFF Anl 3 Eingabe Ewert
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Kim Ramona Ewert Köln, 23.07.2017 Heßhofstr. 23 51107 Köln Hundefreilauffläche Köln-Vingst Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Kim Ramona Ewert, ich bin 27 Jahre alt und lebe mit meinem Golden Retriever Ben in Köln-Vingst. Ich wende mich heute mit einem Anliegen an Sie und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können und wollen. Es geht darum, dass es im Stadtteil Köln-Vingst keine einzige Hundefreilauffläche gibt. Ich bin somit darauf angewiesen, mit dem Auto in einen Nachbarstadtteil (oder weiter) zu fahren, damit Ben die Möglichkeit hat mit anderen Hunden zusammen zu spielen und zu toben. Es ist nicht nur sehr schön den Hunden zuzusehen wie glücklich sie sind, wenn sie miteinander spielen können, es ist auch sehr wichtig für das Sozialverhalten der Tiere. Aus diesem Grund habe ich mich an des Bürgertelefon gewandt, um mich zu informieren, wie man eine neue Hundefreilauffläche beantragt. Nach einigen Telefonaten habe ich die Telefonnummer von Frau Pitterek erhalten, die – so sagte man mir – für das Thema „Hunde und Hundefreilaufflächen“ zuständig sei. Ich habe sie sofort angerufen und sie sagte mir, dass vor einigen Jahren in den verschiedenen Stadtteilen Kölns überprüft wurde, wo Hundefreilaufflächen entstehen können. Das dies jedoch nicht in jedem Stadtteil möglich sei läge daran, dass es dann generell zu wenig Grünflächen gäbe und man die wenigen Grünflächen den Menschen nicht „wegnehmen“ könne. Ich solle jedoch mein Glück versuchen und mich an die Bezirksvertretung Kalk wenden und mein Anliegen schildern. Aus diesem Grund wende ich mich heute an Sie. In der unmittelbaren Umgebung meines Wohnhauses sind einige Parks, Wälder und Grünflächen zu finden. Speziell eine kleine Wiese in der Nachbarschaft wird jedoch zu keiner Tageszeit von Menschen genutzt, da nebenan eine weitere große Wiese und daneben ein Spielplatz liegen. Nachfolgend finden Sie einen Ausschnitt aus Google Maps, in dem ich diese Wiese rot gekennzeichnet habe. Auch bei folgende Wiese habe ich persönlich noch nie gesehen, dass diese von Menschen so genutzt wurde. Lediglich Hundebesitzer sieht man hier hin und wieder mit ihren Vierbeinern spazieren gehen. Da eine recht viel befahrene Straße neben der Wiese liegt und auch ein Kinderspielplatz auf der anderen Seite nicht weit ist, ist diese Wiese für Kinder und Familien auch nicht besonders attraktiv. Nachfolgend auch ein Ausschnitt aus Google Maps zu dieser Wiese. Ich möchte Sie hiermit bitten zu überprüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, eine Hundefreilauffläche auf einer dieser zwei Wiesen (oder auch an einem anderen Ort in Köln-Vingst) genehmigen zu lassen. Ähnlich wie bei der Hundewiese im V olksgarten sollte die Hundewiese von einem Zaun umgeben sein, da auf der einen Wiese in der Nähe zwei Schulen und ein Kindergarten liegen und in der Nähe der zweiten Wiese eine recht viel befahrene Straße, was ein zu hohes Risiko für die Hunde darstellen würde. Sollte es Gründe geben, die gegen diese Wiesen als Hundefreilauffläche sprechen, so möchte ich Sie bitten, mir Informationen zukommen zu lassen, nach welchen Kriterien solche Anträge geprüft werden. Ich werde mich dann nach weiteren Möglichkeiten umsehen. Über eine zeitnahe Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Sollte mein Anliegen bei Ihnen nicht richtig platziert sein, so bitte ich Sie mir mitzuteilen, an wen ich mich hierfür wenden kann. Vielen Dank im V oraus für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen Kim Ewert
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3980/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 19.01.2018
- Erstellt
- 19.12.2017 09:32