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Chlorung des Trinkwassers am Wasserwerk Höhenhaus
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates AN/2163/2022 vom 21.11.2022
Stand: Am 28.11.2022 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 51065 Köln - Wiener Platz 2a -------------------------------------------------------------------------- Gleichlautend an: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus Köln Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs Bezirksrathaus Köln-Mülheim Köln, den 19.11.2022 Anfrage zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung: Chlorung des Trinkwassers am Wasserwerk Höhenhaus Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die SPD - und CDU -Fraktion, sowie die FDP in der Bezirksvertretung Mülheim bitte n Sie, die nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen: Per Pressemitteilung vom 10.11.2022 kündigte die RheinEnergie an, aufgrund des Auftretens von coliformen Keimen ab sofort vorübergehend das Trinkwasser am Wasserwerksausgang des Wasserwerks Höhenhaus leicht zu chloren. Dieses Wasserwerk versorgt die Stadtteile Flittard, Dünnwald, Höhenhaus, Stammheim und den nördlichen Teil von Mülheim, allerdings sei nicht nur das Trinkwassernetz in diesen Stadtteilen hiervon betroffen, sondern auch die Stadtteile Dellbrück und Holweide. Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie stellt sich dieser Vorgang im Detail dar – wann fand die von der RheinEnergie erwähnte routinemäßige Untersuchung statt, im Rahmen derer die coliformen Bakterien entdeckt worden sind, wann begann daraufhin die Chlorung des Trinkwassers , in welchem Umfang findet diese Chlorung statt und ist inzwischen absehbar, wie lange sie noch anhalten wird? 2. Laut Pressebericht des Kölner Stadt -Anzeigers vom 15.11.2022 gibt Herr Christoph Preuß, Sprecher der RheinEnergie, an, dass die Herkunft der coliformen Bakterien möglicherweise nie ermittelt werden könnte. Finden derzeit denn och Ermittlungen statt, die dem Ursprung der Bakterien auf den Grund gehen? 3. Gibt es Anlass dafür, dass Maßnahmen für eine bessere Prävention der zukünftigen Verunreinigung des Trinkwassers durch coliforme Bakterien getroffen werden müssen? 4. Mehrere Bürgerinnen und Bürger berichten, sie hätten erst nach einigen Tagen und aus den Medien von der Chlorung erfahren. Aus welchen Gründen hat sich die RheinEnergie für die Kommunikation dieser Maßnahmen per Pressemitteilung entschieden, bzw. warum erfolgte di e Kommunikation per Pressemitteilung, anstatt per E -Mail oder sonstigen Maßnahmen, die sicherstellen könnten, dass die Kundinnen und Kunden diese Information erhalten? 5. Gibt es öffentlich zugängliche Informationen für Personen, die etwaige gesundheitlich negative Folgen infolge der Chlorung erleiden? gez. Alexander Lünenbach gez. Thomas Portz gez. Torsten Tücks Alexander Lünenbach Dr. Thomas Portz Torsten Tücks (SPD- Fraktionsvorsitzender) (CDU- Fraktionsvorsitzender) (FDP)
Beratungsverlauf
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