AN/2163/2022
Chlorung des Trinkwassers am Wasserwerk Höhenhaus
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AnfrageChlorung
3016 Zeichen
SPD-Fraktion in der
Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
51065 Köln - Wiener Platz 2a
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Gleichlautend an:
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Rathaus Köln
Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs
Bezirksrathaus Köln-Mülheim
Köln, den 19.11.2022
Anfrage zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung:
Chlorung des Trinkwassers am Wasserwerk Höhenhaus
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
die SPD - und CDU -Fraktion, sowie die FDP in der Bezirksvertretung Mülheim bitte n Sie, die
nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen:
Per Pressemitteilung vom 10.11.2022 kündigte die RheinEnergie an, aufgrund des Auftretens
von coliformen Keimen ab sofort vorübergehend das Trinkwasser am Wasserwerksausgang des
Wasserwerks Höhenhaus leicht zu chloren. Dieses Wasserwerk versorgt die Stadtteile Flittard,
Dünnwald, Höhenhaus, Stammheim und den nördlichen Teil von Mülheim, allerdings sei nicht
nur das Trinkwassernetz in diesen Stadtteilen hiervon betroffen, sondern auch die Stadtteile
Dellbrück und Holweide.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie stellt sich dieser Vorgang im Detail dar – wann fand die von der RheinEnergie
erwähnte routinemäßige Untersuchung statt, im Rahmen derer die coliformen Bakterien
entdeckt worden sind, wann begann daraufhin die Chlorung des Trinkwassers , in
welchem Umfang findet diese Chlorung statt und ist inzwischen absehbar, wie lange sie
noch anhalten wird?
2. Laut Pressebericht des Kölner Stadt -Anzeigers vom 15.11.2022 gibt Herr Christoph
Preuß, Sprecher der RheinEnergie, an, dass die Herkunft der coliformen Bakterien
möglicherweise nie ermittelt werden könnte. Finden derzeit denn och Ermittlungen statt,
die dem Ursprung der Bakterien auf den Grund gehen?
3. Gibt es Anlass dafür, dass Maßnahmen für eine bessere Prävention der zukünftigen
Verunreinigung des Trinkwassers durch coliforme Bakterien getroffen werden müssen?
4. Mehrere Bürgerinnen und Bürger berichten, sie hätten erst nach einigen Tagen und aus
den Medien von der Chlorung erfahren. Aus welchen Gründen hat sich die RheinEnergie
für die Kommunikation dieser Maßnahmen per Pressemitteilung entschieden, bzw.
warum erfolgte di e Kommunikation per Pressemitteilung, anstatt per E -Mail oder
sonstigen Maßnahmen, die sicherstellen könnten, dass die Kundinnen und Kunden diese
Information erhalten?
5. Gibt es öffentlich zugängliche Informationen für Personen, die etwaige gesundheitlich
negative Folgen infolge der Chlorung erleiden?
gez. Alexander Lünenbach gez. Thomas Portz gez. Torsten Tücks
Alexander Lünenbach Dr. Thomas Portz Torsten Tücks
(SPD-
Fraktionsvorsitzender)
(CDU-
Fraktionsvorsitzender)
(FDP)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2163/2022
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 21.11.2022
- Erstellt
- 21.11.2022 15:39