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0601/2023

Ausbau der S-Bahn-Strecke S16 im Rahmen des Bebauungsplanungen des Deutzer Hafens

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 02.03.2023

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 07.03.2023, TOP 6.3

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4152 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/681/1 
 
Vorlagen-Nummer  02.03.2023 
 0601/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 07.03.2023 
 
Ausbau der S-Bahn-Strecke S16 im Rahmen der Bebauungsplanungen des Deutzer 
Hafens 
hier: Anfrage der KlimaFreunde zur Sitzung am 24.01.2023, TOP 5.2.5, AN/0047/2023 
Die Gruppe Klima Freunde bittet um die Beantwortung folgender Fragen:  
„1. Bis wann kann mit einer Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie zur S16 gerechnet wer-
den?  
2. Welche Probleme gibt es bei der Erreichung eines positiven Nutzen-Kosten-Indikators bei 
der S-Bahn-Strecke S16?  
3. Wie wird das Umsteigen zur KVB-Stadtbahnlinie 7 ermöglicht (z. B. Fahrstühle, Treppen-
häuser, Verlegung von Haltestellen)?  
4. Welchen Platzbedarf werden die S-Bahn-Anlagen und die Anlagen zum Umsteigen auf die 
KVB haben?  
5. Lassen die Neubauten auf dem STRABAG-Gelände noch Platz für die neue S-Bahn-Trasse 
und einen Radschnellweg (vorzugsweise auf Gleisniveau) nach Kalk?“ 
Antworten der Verwaltung 
Zu 1.: Der Zweckverband go.Rheinland teilt hierzu mit, dass eine Veröffentlichung der Mach-
barkeitsstudie nicht vorgesehen ist, gibt aber nachfolgenden Sachstand: 
Die erste Machbarkeitsstudie zur S16 wurde bereits 2020 unter Anwendung der Ver-
fahrensanleitung 2016 der Standardisierten Bewertung abgeschlossen. Der Nutzen-
Kosten-Indikator (NKI) bei dieser Untersuchung war nicht auskömmlich, sodass der 
volkswirtschaftliche Nutzen für das Projekt leider nicht nachgewiesen werden konnte. 
Zwischenzeitlich wurde die neue Verfahrensanleitung 2016+ veröffentlicht. Vor diesem 
Hintergrund soll die Studie erneut in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln überarbeitet 
werden. Dabei soll die neue Verfahrensanleitung 2016+ angewendet und weitere Op-
timierungen hinsichtlich einer verbesserten Anbindung der S 16 an die rechtsrheini-
sche Schieneninfrastruktur vorgenommen werden. Hierdurch soll eine Verbesserung 
des NKI als wichtiger Schritt hin zu einer Förderfähigkeit des Projektes erreicht wer-
den. 
Zu 2.: Der Zweckverband go.Rheinland teilt hierzu mit: 
Insbesondere die erforderliche Erweiterung der Südbrücke ist sehr kostspielig und 
geht zulasten des NKI. go.Rheinland befindet sich im frühzeitigen Austausch mit der 
DB und den potenziellen Fördergebern des Bundesprojektes, um eine mögliche Lö-

2 
 
sungsstrategie zu entwickeln. Durch die Anwendung der neuen Verfahrensanleitung 
2016+ werden zudem Optimierungspotenziale hinsichtlich der Nutzengenerierung 
durch neu hinzugekommene Komponenten und Wertansätze gesehen. 
Zu 3.: Der Zweckverband go.Rheinland teilt hierzu mit: 
Bei einer Machbarkeitsstudie handelt es sich um ein Vorabuntersuchung, die die tech-
nische, betriebliche und wirtschaftliche Machbarkeit eines Projektes untersucht. Im Be-
reich des Deutzer Hafens wird dabei u.a. auch ein neuer Haltepunkt „Köln Deutzer Ha-
fen/-Poll“ untersucht, der Umstiegsmöglichkeiten zur Stadtbahnlinie 7 ermöglichen soll. 
Die genaue Ausgestaltung der neuen Verkehrsstationen wird noch nicht im Rahmen 
der Machbarkeitsstudie, sondern erst im Rahmen der Vor- und Entwurfsplanung be-
stimmt, sobald der Deutschen Bahn ein konkreter Planungsauftrag vorliegt. 
Zu 4.: Der Zweckverband go.Rheinland teilt hierzu mit: 
Nach dem derzeitigen Stand der Machbarkeitsstudie ist im Bereich Deutzer Hafen die 
Erweiterung um ein weiteres Gleis nördlich der bestehenden Trasse sowie die Errich-
tung eines Bahnsteiges erforderlich. Die konkrete Dimensionierung des Bahnsteiges 
sowie der Umstiegsanlagen kann erst im Laufe des noch ausstehenden Planungspro-
zesses geklärt werden. 
Zu 5.: Eine Vorstudie zur aktuellen Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass der S-Bahn-
Ausbau mit einem zusätzlichen Gleis auf der Nordseite grundsätzlich möglich ist. Hier-
bei wurde seinerzeit jedoch nicht die mögliche Umsetzung eines Radschnellwegs mit-
betrachtet. Diese Fragestellung wird derzeit innerhalb der Verwaltung geprüft und mit 
dem Zweckverband go.Rheinland erörtert. Sobald erste Ergebnisse vorliegen, wird die 
Verwaltung dies den politischen Gremien mitteilen. 
 
 
Gez. Egerer

Beratungsverlauf (1)

07.03.2023 Verkehrsausschuss
TOP 6.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0601/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
02.03.2023
Erstellt
15.02.2023 12:40