AN/1456/2018
Einrichtung eines „Kreativhauses“
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
4646 Zeichen
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Ratsgruppe GUT An den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Herrn Jörg van Geffen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 24.10.2018 AN/1456/2018 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Wirtschaftsausschuss 06.11.2018 Einrichtung eines „Kreativhauses„ Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragstellenden möchten Sie bitten, folgenden Antrag in die Tagesordnung des nächs- ten Wirtschaftsausschusses am 06.11.2018 aufzunehmen: Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, den Aufbau und den Betrieb eines „Kreativhauses“ als städ- tisches Angebot in einer städtischen Gewerbeimmobilie unter folgenden Maßgaben umzu- setzen: 1. Es soll eine geeignete städtische Immobilie für das „Kreativhaus“ z. B. im Bereich Kalk-Süd bereitgestellt werden; 2. Das Haus soll Co-Working-Space-Arbeitsplätze, Einzelbüros, Projekträume und Eventflächen zu erschwinglichen Konditionen bieten und allen Branchen der Kreativ- wirtschaft zur Verfügung stehen; 3. Der Betrieb des Kreativhauses durch einen erfahrenen externen Dienstleister soll ausgeschrieben werden. Begründung: Aus dem „Datenreport zur Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft in Köln“ (2017) leitet sich ab, dass ein städtisch bereitgestelltes „Kreativhaus“ die Branchen stärkt. Aufgrund der ange- - 2 - spannten Lage auf dem Kölner Büromarkt, der durch eine extrem geringe Leerstandsquote (3,6%) und deutlich steigende Büromieten (Spitzenwert 21,50 Euro/qm) geprägt wird, finden die Nachfragen aus den Kreativbranchen immer weniger erschwinglichen Büroraum für Co- Working-Space-Nutzungen. Das gilt auch für junge Gründerinnen und Gründer. Die Situation in Köln wird zusätzlich dadurch verschärft, dass mit der nun anstehenden Schließung des „SolutionSpace“ und des „Clusterhaus“ gleich zwei Einrichtungen für diese Zielgruppen mit passenden Angeboten nicht mehr zur Verfügung stehen. „SolutionSpace“ am Dom und „Clusterhaus“ im Gerling-Quartier waren als Zwischennutzende in großen Im- mobilien untergebracht, die nun durch Immobilienentwickler höherwertig umgenutzt werden. Es besteht dringender Bedarf nach einem Kreativzentrum, das neben Arbeitsräumen insbe- sondere auch Unterstützung, Networking, Events etc. für die Vielfältigkeit der Kreativwirt- schaft anbietet und durch ein aktives Veranstaltungsmanagement zu einer lebendigen Community beiträgt. Die Anzahl von höherwertigen Coworking Spaces in Köln steigt zwar, was auch ein Beleg für die wachsende Community innovativer Gründerinnen und Gründer ist. Diese Spaces bewe- gen sich jedoch durch ihr professionelles Ambiente und qualitativ hochwertige Inneneinrich- tungen bereits in einem anspruchsvolleren und höherpreisigen Bürosegment. Das „Kreativhaus“ bietet Büro-, Coworking-Space- und Event-Flächen, die organisatorisch und preislich auf die Bedarfe der Kreativszene zugeschnitten sein sollen, Es soll die ver- schiedenen Branchen der Kreativwirtschaft in Köln gezielt fördern, dazu zählen u.a. die De- sign-, Musik- und Medienbranche, wie es die Kultur- und Kreativwirtschafts-Reports auswei- sen. Freelancern, Gründerinnen und Gründern sowie Einzel.- und Kleinunternehmen soll damit ein Zentrum der Zusammenarbeit und des Austauschs zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung wird durch diesen Antrag beauftragt, eine geeignete städtische Immobilie vorzugsweise im Bereich Kalk-Süd zur Verfügung zu stellen, in der zu günstigen Preisen Büroflächen angeboten werden können. In diesem Bereich stehen solche Immobilien zur Verfügung. Kalk-Süd zeichnet sich durch eine gute ÖPNV Anbindung, die Nähe zur Techni- schen Hochschule und zum RTZ und eine positive Entwicklung und Atmosphäre aus, die inzwischen das Interesse von Investoren aus der Kreativwirtschaft weckt. Unter dem Titel „Kreativhaus“ stehen im Haushalt 2018 1,2 Mio. Euro und im HPL 2019 wei- tere 0,5 Mio. Euro als Investitionsmittel für die sachgerechte Instandsetzung, Ausstattung und Nutzung einer städtischen Immobilie zur Verfügung. Der Betrieb des Kreativhauses soll durch einen Betreiber/eine Betreiberin mit nachgewiese- ner Erfahrung im Bereich „Coworking- und Community Management“ erfolgen. Mit freundlichen Grüßen gez. Niklas Kienitz gez. Jörg Frank CDU-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite gez. Thor Zimmermann FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ratsgruppe GUT
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1456/2018
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
- Datum
- 24.10.2018
- Erstellt
- 24.10.2018 11:42