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0608/2018

Erste Rückmeldung zu Fragen und Hinweisen zur Kölner Jugendbefragung 2018 aus der JHA-Sitzung 16.01.2018

Mitteilung Ausschuss 23.02.2018

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 27.02.2018, TOP 8.2.1

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

5210 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer  23.02.2018 
 0608/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 27.02.2018 
 
Erste Rückmeldung zu Fragen und Hinweisen zur Kölner Jugendbefragung 2018 aus der JHA-
Sitzung 16.01.2018 
Im Jugendhilfeausschuss am 16.01.2018 wurden auf der Basis der Mitteilung 4042/2017 das Durc h-
führungskonzept und der Fragebogen der Jugendbefragung besprochen. Die daraus resultierenden 
Rückfragen sollen nun aufgegriffen und beantwortet werden.   
Rückfragen zur Kölner Jugendbefragung 2018 
Anmerkungen zum Fr a-
gebogen 
 
Die Anregungen zum Fragebogen wurden gesammelt sowie ein weit e-
rer Input der FDP -Fraktion seitens aufgenommen. In der Folge werden 
die einzelnen Punkte auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten geprüft. B e-
sonders sind hier die Punkte „offene Antwortmöglichkeiten“, „nicht soz i-
alpädagogische Jugen dtreffs“ und „Budget der Jugendlichen“ zu ne n-
nen. 
Die letzte Prüfung des Fragebogens und wird durch Jugendliche selbst 
innerhalb eines Pre -Tests Anfang März durchgeführt. Da die Partizip a-
tion an dem und die Mitgestaltung der Befragung durch die Jugendl i-
chen ein zentraler Baustein des Befragungsvorhabens ist, ist das V o-
tum der Jugendlichen der letztendliche Gradmesser, um über Veränd e-
rungen im Fragebogen zu entscheiden. Die Ergebnisse des Pre -Testes 
werden im darauffolgenden Jugendhilfeausschuss dargestellt werden. 
Gerade auch hinsichtlich der Länge des Fragebogens ist der Pre -Test 
ein wichtiges Instrument zur Überprüfung. 
Zusätzlich ist am 26.04.2018 ein qualitativer Workshop geplant, der zur 
vertieften Betrachtung einzelner Themen genutzt wird. Hier kann mi t 
Jugendlichen innerhalb eines Diskurses detaillierter und im Gegensatz 
zu einem Fragebogen interaktiv gearbeitet werden. Die Konzeption wird 
mit dem Jugendring, Vertreter*innen Kölner Jugendeinrichtungen sowie 
Jugendlichen erarbeitet. Es ist geplant aktiv ierende Elemente wie zum 
Beispiel den Mitmach -Parcours der Stadtgespräche der Oberbürge r-
meisterin einzubauen. 
Einbindung von Schulen Die offene Online -Befragung wird über die verschiedensten Kanäle 
publik gemacht. Hier sind vor allem die Social-Media-Kampagne, die 
Plakatbewerbung in der Stadtöffentlichkeit und die Bewerbung über 
verschiedene Multiplikatoren zu benennen. Die Kölner Schulen sind ein 
wichtiger Partner, um die Jugendlichen zu erreichen. Neben der Koop e-

2 
 
ration mit der Bezirkssch üler*innenvertretung wurde auf diversen Ve r-
anstaltungen, über Infomails, bei Gesprächsrunden, über die Schulpost 
und tIPS ein Aufruf zur Unterstützung abgegeben. Diese kann durch 
Bewerbung mit Plakaten und Infokarten sowie auf verschiedenen digit a-
len Forma rten erfolgen oder auch durch einen intensiveren Einbezug 
der Jugendbefragung beispielsweise im (Sozialwissenschafts -
)Unterricht oder einer Projektwoche. 
Nachhaltiger Kontakt zu 
Jugendlichen 
 
Das Befragungsvorhaben ist zu jedem Zeitpunkt im Austausch mit Ju-
gendlichen aufgestellt wurden. Diesem Gedanken folgend, soll auch der 
Kontakt zu den Jugendlichen, die den Fragebogen ausfüllen, gehalten 
werden. Auf der letzten Seite des Fragebogens soll es die Möglichkeit 
geben, zum einen an einem Gewinnspiel teilzune hmen und zum and e-
ren seine E-Mailadresse für einen weiteren Kontakt bzw. das Zusenden 
der Befragungsergebnisse hinterlassen zu können. 
Barrierefreiheit 
 
Die Barrierefreiheit der Jugendbefragung ist fester Bestandteil der Ko n-
zeptüberlegungen. Mit der Diens tstelle Diversity ist hierzu Rücksprache 
gehalten worden. 
Es wird die Möglichkeit geben, eine gedruckte Version des Frageb o-
gens anzufordern, außerdem eine Funktion, sich den Fragebogen vo r-
lesen zu lassen. Neben der Möglichkeit alternative Sprachen mit dem 
Fokus auf Jugendliche mit Fluchterfahrungen auszuwählen, soll es 
auch eine Fassung in „leichter Sprache“ geben. 
Bei der Gestaltung des Fragebogens war die barrierefreie Programmi e-
rung (beispielsweise Linksbündigkeit, keine Abkürzungen, Bildunte r-
schriften, Farbwahl und so weiter) ein wichtiges Kriterium der Auftrag s-
vergabe. 
Wie in einem der vorherigen Abschnitt erwähnt, werden die Schulen 
breit in die Bewerbung und Bekanntmachung eingebunden, so auch die 
Förderschulen. Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit,  Kontakt mit der 
Stabstelle Integrierte Jugendhilfe - und Schulentwicklungsplanung für 
eine umfassendere Kooperation aufzunehmen.  
Eine Information auch der Eltern Minderjähriger über die Befragung ist 
vorgesehen. Durch die Bewerbung in der Stadtöffentlichk eit in Form 
von Plakaten und Infokarten sowie über die Social -Media-Kanäle und 
einer Präsenz in den Medien wie beispielsweise einem Artikel in dem 
Magazin Känguru Plus wird dies gefördert. 
Änderung des Zeitplans 
 
Basierend auf der Anregung aus dem Jugendhilfeausschuss ist es g e-
plant, die Berichterstattung zweizuteilen. Zum ersten Jugendhilfeau s-
schuss nach den Sommerferien (13.09.2018) ist ein erster Kurzbericht 
zu Ergebnissen der Befragung geplant.  Die ausführliche Berichtersta t-
tung nach eingehende r Auswertung der Jugendbefragung erfolgt sp ä-
ter, aber schnellstmöglich.  
 
Gez. Dr. Klein

Beratungsverlauf (1)

27.02.2018 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0608/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.02.2018
Erstellt
22.02.2018 14:17