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3563/2025

Benennung von drei Mitgliedern des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration für das Kuratorium für ein Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse

Beschlussvorlage Ausschuss 22.12.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration, Sitzung am 13.01.2026, TOP 8.5

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

896 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie 
bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Sonstiges 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
Es handelt sich um einen internen Beschluss des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und 
Integration zur Entsendung von Mitgliedern in das schon bestehende Kuratorium zum NSU-
Mahnmal. 
 
 
Kontakt 
OB/1 Büro des Oberbürgermeisters 
OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 31122 
E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de 
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Beschlussvorlage Ausschuss

5973 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162 
 
Vorlagen-Nummer 
 3563/2025 
Freigabedatum 
 22.12.2025 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Benennung von drei Mitgliedern des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und 
Integration für das Kuratorium für ein Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der 
Keupstraße und der Probsteigasse  
Beschlussorgan 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wählt folgende Mitglieder 
 
Name: 
 
Name: 
 
Name: 
 
in das Kuratorium für ein Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der 
Probsteigasse. 
 
Die Entsendung gilt für die Wahlzeit des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integra-
tion (2025 -2030), verlängert sich jedoch bis zu der Ratssitzung nach der Neuwahl, in der die 
Mitglieder des Kuratoriums gewählt werden.  
Sie endet in jedem Fall mit dem Ausscheiden aus dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit 
und Integration vor Ablauf der Wahlzeit. 
 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 13.01.2026

2 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Zusammenfassung in Einfacher Sprache: 
In den Jahren 2001 und 2004 explodierten in der Probsteigasse und in der Keupstraße in Köln 
zwei Bomben, die viele Menschen schwer verletzten. Der Künstler Ulf Aminde hat ein Denk-
mal zur Erinnerung an diese Taten und die Opfer entworfen, das in Mülheim errichtet werden 
soll.  
 
Ein Kuratorium wird die Gestaltung des Denkmals begleiten. Dies ist eine Gruppe, die sich da-
rum kümmert, dass alle betroffenen Menschen gehört werden. Der Ausschuss für Chancenge-
rechtigkeit und Integration kann drei Mitglieder benennen, die zu dieser Gruppe gehören sol-
len. Wer das sein wird, muss der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration be-
schließen. 
 
Begründung: 
Mit Beschluss vom 26.10.2023 (1060/2023) hat der Rat der Stadt Köln das Konzept für ein 
Kuratorium für ein Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probstei-
gasse verabschiedet. 
 
Das Kuratorium begleitet die inhaltliche Gestaltung des Denkmals zur Erinnerung an die Na-
gelbombenanschläge des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse in den Jahren 2001 
und 2004 nach dem Entwurf des Künstlers Ulf Aminde. „...Es gewährleistet, dass das Kölner 
Denkmal ein Ort der Erinnerung wie auch des Austausches werden kann, in dem sich – aus-
gehend von der Anerkennung der Erfahrung und Perspektiven der Betroffenen – Menschen 
mit verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen wiederfinden...“ 
 
Das Kuratorium umfasst gemäß Konzept „...zwölf Personen (sowie ein Ehrenmitglied), zu de-
nen vor allem die Betroffenen der Anschläge bzw. deren Vertreter*innen sowie Vertreter*innen 
aus Zivilgesellschaft, Kunst & Kultur, Kölner Schüler*innen sowie Vertreter*innen des Integra-
tionsrates zählen. Es trifft sich einmal im Jahr, um bspw. Filmprojekte oder ähnliche Projekte 
zu vergeben bzw. auszuwählen. Das Kuratorium soll laut eines Beschlusses des Rates vom 
09.11.2021 „...mehrheitlich von Personen besetzt sein, die die Betroffenenperspektive einneh-
men...“. Es ist mit vorliegendem Konzept kein statisches Gebilde, das sich aus dem immer 
gleichbleibenden Personenkreis zusammensetzt. Vielmehr folgt es inhaltlich und strukturell 
dem Gedanken von Dialog, Partizipation und stetiger Wandelbarkeit. Gleichermaßen sind die 
Aufgaben auf einen längerfristigen Prozess angelegt. Auch diese können (und werden) sich 
im Laufe der Zeit verändern. So ist dieses Gremium selbst ein Beispiel für demokratische Aus-
handlungsprozesse. 
 
Das Kuratorium hat die Aufgabe, neue mediale Inhalte auszuwählen, die in das Denkmal ein-
gespielt werden. Zunächst soll kein offener Aufruf stattfinden, sondern das Kuratorium wird 
Medienproduktionen mit einer vorgegebenen inhaltlichen Klammer explizit beauftragen. Diese 
Beauftragung muss nicht an professionelle Filmschaffende gehen, sondern kann auch z. B. in 
Form eines Medien-Workshops mit Jugendlichen stattfinden. Auch eine einjährige Koopera-
tion mit einer festgelegten Schule wäre möglich. Bei der Vergabe von Filmen können auch 
Fachleute zum jeweils geplanten Themenbereich hinzugezogen werden. 
 
Im Kuratorium sollen die Betroffenen und Menschen aus der Keupstraße und der Probstei-
gasse im Mittelpunkt stehen. Damit wird die Idee des Co-Curating aufgegriffen, die Ausdruck

3 
 
von Transformationsprozessen in kulturellen Institutionen ist (und auch in Köln bereits in An-
sätzen verschiedener Kultureinrichtungen praktiziert wird). Indem Wissen und Expertise nicht 
allein bei den etablierten Akteur*innen im Kultur- oder Politikbetrieb verortet werden, werden 
auch Machtasymmetrien abgebaut und divergente Perspektiven in die kuratorische Arbeit in-
tegriert. Von großer Bedeutung ist daher, dass sich in diesem Gremium auch und insbeson-
dere Menschen entfalten können, deren Alltag nicht von entsprechenden Sitzungen geprägt 
ist. Das stärker experimentell gedachte Konzept folgt dem Grundsatz, dass das situierte Wis-
sen der Betroffenen (bspw. um Rassismus und Diskriminierung) diese zu kuratorischer Arbeit 
befähigt. Das Kuratorium ist somit auch ein Diskursraum, der von Fragen bestimmt ist wie: 
Wer spricht (für wen)? Wem wird zugehört? Wer wird wahrgenommen? 
 
Das Kuratorium übernimmt die Aufgaben einer Jury. Dazu gehören:  
• Entscheidung über die Vergabe von Filmen u. Ä. im Rahmen der zur Verfügung stehenden 
Mittel  
• Entscheidung über die Annahme von Filmen u. Ä., die in das Denkmal eingespielt werden 
(ab Fertigstellung des Denkmals).“ 
 
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration entscheidet über die Entsendung 
von drei Mitgliedern aus seiner Mitte. Die nächste Sitzung des Kuratoriums findet am 24. März 
2026 statt. 
 
 
Anlage 
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

Beratungsverlauf (1)

13.01.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 8.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3563/2025
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
22.12.2025
Erstellt
12.12.2025 14:34