0008/2025/1
Evaluation von ÖPP-Projekten - halbjährlicher Bericht, Stand 30. September 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 09.12.2025 0008/2025/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 27.01.2026 Rechnungsprüfungsausschuss 03.02.2026 Evaluation von ÖPP-Projekten - halbjährlicher Bericht, Stand 30. September 2025 Entsprechend dem Beschluss vom Rechnungsprüfungsausschuss am 18. Februar 2016 be- richtet die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln halbjährlich zum ÖPP-Projekt (ÖPP P3). Historie Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 8. April 2014 den Beschluss gefasst, ein drit- tes Los – es betrifft die Sanierung und den Teilneubau von vier Schulen an drei Schulstandor- ten - zu realisieren. Die Auswertung der finalen Angebote wurde im Juli 2017 beendet. Das Vergabeverfahren wurde anschließend mit Ratsbeschluss vom 28. September 2017 formal abgeschlossen. Der Vertragsabschluss konnte planmäßig am 12. Oktober 2017 mit dem Bestbieter, der VINCI Facilities SKE GmbH, erfolgen. Der Betrieb der Schulen ist einheitlich ab 1. Januar 2018 auf den Vertragspartner übergegan- gen. An allen Standorten erfolgen die Baumaßnahmen parallel zum laufenden Schulbetrieb und umfassen komplexe Interimskonzepte zur Auslagerung auf dem jeweiligen Gelände. Die vertraglich vereinbarten Bauzeiten für die Standorte betragen zwei beziehungsweise vier Jahre. Zu den drei Standorten wird berichtet: Standort Mülheim, Fürstenbergstraße/Lassallestraße Projektfortschritt Der Umzug in den Neubau ist in den Herbstferien 2020 erfolgt. Die Abnahme des 1. Bauabschnitts des zu generalsanierenden Gebäudes hat im April 2023 erfolgreich stattgefunden. Seitdem ist dieser Gebäudeteil in Schulbetrieb gegangen. Die Abnahme des 2. Bauabschnittes des zu generalsanierenden Gebäudes hat im Mai 2024 erfolgreich stattgefunden. Dieser Gebäudeteil befindet sich auch seitdem im Betrieb. Die Außenanlagen wurden bereits abgenommen. Damit sind dann alle Bauarbeiten an diesem Standort abgeschlossen. Kostenrisiken Auf Grund der Fertigstellung der Baumaßnahmen sind keine weiteren Risiken vorhanden. Es ist davon auszugehen, dass die prognostizierten Mehrkosten die Grenze von circa 22 % nicht überschreiten werden (Worst-Case zum Stichtag 30.09.2025). 2 Derzeit laufen Nachtragsverhandlungen über strittige Nachträge. Aufgrund der bereits in den Nachtragsverhandlungen zum Thema Bauzeit und Betonsanie- rung erzielten Ergebnisse und der daraus abgeleiteten Selbstverschuldensanteile des Auftrag- nehmers konnten die prognostizierten Mehrkosten von circa 30 % (Stand 31.03.25) auf circa 22 % gesenkt werden. Terminrisiken Es bestehen keine Risiken, da die Maßnahmen baulich abgeschlossen sind. Standort Weiden, Ostlandstraße 39 Projektfortschritt Die Neubauten A und B wurden gemäß Terminplan pünktlich fertiggestellt und in den Herbst- ferien 2020 bezogen. Die Sanierung des Bauteils D (Naturwissenschaftsräume) ist abgeschlossen. Die Abnahme der Leistungen hat stattgefunden. Das Gebäude ist in Betrieb gegangen. Der Abbruch des alten Schulgebäudes ABC ist bereits im I. Quartal 2025 abgeschlossen. Die Sanierung der Mehrzweckhalle ist bereits abgeschlossen. Die Außenanlagen werden voraussichtlich zum II: Quartal 2026 fertiggestellt. Kostenrisiken - Allgemeine Risiken bei Bestandssanierungen in Bauteil F (Sporthallen) durch Unwägbarkeiten in der vorhandenen Bausubstanz - Weitere Asbestverdachtspunkte im Bereich der Brandschutztüren und Rohrdichtun- gen. - Neuausschreibung der erforderlichen Gewerke und zusätzliche Leistungen für die Sa- nierung der Mehrzweckhalle erfordern eine Preisanpassung. Aktuell ist damit zu rechnen, dass die prognostizierten Mehrkosten bei circa 25% bleiben. (Worst-Case zum Stichtag 30.09.2025). Terminrisiken - Die beim Abriss des alten Gebäudes Bauteil ABC entstehenden Verzögerungen haben keine Auswirkungen auf den Schulbetrieb. Standort Ossendorf, Wilhelm-Schreiber-Straße 36 Projektfortschritt Die Maßnahme wurde im April 2022 fertiggestellt. Alle Gebäudeteile sind in Betrieb gegangen. Die Nachträge sind alle geprüft. Im Rahmen mehrerer Verhandlungen konnte man sich auf niedrigere Forderungssummen einigen, als ursprünglich von dem Auftragnehmer verlangt. Hierbei konnte die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln bei der Prüfung der jeweiligen Nachträge unter anderem nachweisen, dass gewisse, seitens des Auftragnehmers als Zusatzleistung an- gegebene Forderungen, im Sinne des pauschalen Hauptvertrages bereits abgegolten waren. Weiterhin konnten die Streitigkeiten mit Hilfe eines Mediators - also ohne Klageverfahren – zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung gebracht werden. So ist es gelungen, die prognos- tizierte Kostenfortschreibung von 34 % auf 28 % zu drücken. In absoluten Zahlen bedeutet das bei einem Hauptauftrag von 14,5 Mio. Euro eine Nachtragssumme von rund 4 Mio. Euro. gez. Greitemann
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0008/2025/1
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.12.2025
- Erstellt
- 02.09.2025 13:54