0306/2019
Kunst an Kölner Litfaßsäulen
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41 Vorlagen-Nummer 30.01.2019 0306/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Kunstbeirat Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2019 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 31.01.2019 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 04.02.2019 Stadtentwicklungsausschuss 07.02.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.02.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 25.02.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 14.03.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 18.03.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.03.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 25.03.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.03.2019 Kunst an Kölner Litfaßsäulen Nach langen, aber nun erfolgreichen Verhandlungen zwischen der Verwaltung, den Stadtwerken und der Firma Ströer werden ab Februar 2019 bis 2029 in Köln 25 alte Litfaßsäulen aus Beton, die ur- sprünglich zum Abriss bestimmt waren, mit Kunstmotiven ganzflächig plakatiert. Eine Aktion, die von 2015 bis 2018 in Kooperation von Kulturamt, KHM und Ströer bereits erfolgreich durchgeführt wurde und nun verstetigt werden kann. Für das Projekt hatten sich 1.200 Unterzeichner im Rahmen der AIC- Petition (Art Initiatives Cologne) ausgesprochen (Dez. 2016), der Kunstbeirat (03.11.2016), die BV Ehrenfeld (07.11.2016) und der Ausschuss für Kunst und Kultur (06.12.2016). Köln ist die erste Stadt weltweit, in der dies nun möglich wird und ein wechselndes Kunstprogramm auf alten Litfaßsäulen im öffentlichen Raum ganzjährig zu sehen sein wird: ein Museum auf der Stra- ße. Das Kulturamt hat in Abstimmung mit Ströer die Auswahl der 25 Betonsäulen-Standorte aus einer Liste von 200 möglichen Orten getroffen. Die ausgewählten Kunstsäulen stehen nicht nur in den Stadtbezirken der Innenstadt, sondern auch an vielen dezentralen Orten (Chorweiler, Seeberg, Hol- weide, Neu-Brück, Longerich u.a.m.). Die gute Einsehbarkeit war ein weiteres wichtiges Kriterium. Im Idealfall wurden Säulen an Plätzen und viel frequentierten Orten ausgewählt. 2 Frau Oberbürgermeisterin Reker hat am 01.12.2018 die Nachtragsvereinbarung zum Werbenut- zungsvertrag (WNV) mit den Stadtwerken darüber unterzeichnet. Die Stadtwerke setzen nun die Ab- bauverpflichtung gegenüber der Firma Ströer aus. Gleichzeitig regelt der Bewirtschaftungsvertrag, der zwischen dem Dezernat Kunst und Kultur und der Ströer Media Deutschland GmbH am 15.01.2019 geschlossen wurde, Details zur Bewirtschaftung. Die Firma Ströer bleibt im Besitz der Kunstsäulen, deren Abbauverpflichtung nach Ende des WNV wieder einsetzt. Der Bewirtschaftungsvertrag legt ferner fest, dass Ströer die entstehenden Kosten der Subunternehmer nur an die Stadt weitergibt und keine zusätzliche Miete für die 25 Kunstsäulen erhält. Allerdings wurde vereinbart, dass weitere 25 Betonsäulen, die eigentlich zum Abbau bestimmt wären, von Ströer in ihr Kontingent der Kulturwerbe- flächen aufgenommen werden. Dies unterstützt die Stadt, da die Flächen für kleinformatige Kultur- werbung im Zuge des neuen Werbenutzungsvertrages reduziert wurden. Außerdem handelt es sich bei den nun Begünstigten hauptsächlich um von der Stadt geförderte Kulturveranstalter oder kulturel- le Einrichtungen. Für die zweite Februarwoche 2019 plant das Kulturamt eine erste Plakatierung mit zwei Motiven des Kölner Künstlers Philipp Hamann. Der Auftakt des Kunstprojektes „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ wird mit einem Pressegespräch eingeläutet. Frau Oberbürgermeisterin Reker prüft, ob sie zum Auftakt der Kunstaktion selbst vor Ort sein kann. Zu diesem Anlass wird die Standortliste der Kunstsäulen veröf- fentlicht, die anschließend auch auf der Projekt-Webseite des Kulturamtes einzusehen sein wird. Zur Auswahl der maximal zwei Kunstmotive in Ganzsäulenbeklebung pro Plakatierung ist eine öffent- liche Ausschreibung in Vorbereitung. Sie wird sich an Kölner, aber auch internationale Künstlerinnen und Künstler richten. Auch Kuratoren und Kultureinrichtungen können Künstlerinnen und Künstler vorschlagen und Bewerbungsunterlagen einreichen. Eine vom Kulturamt einberufene Jury wird die Auswahl aus den konkreten Motivvorschlägen treffen. Die Jury wird nach derzeitigem Planungsstand aus Künstlerinnen und Künstler bestehen, die bereits in der Zeit zwischen Oktober 2015 und 2018 die Kunstsäulen mit einem Motiv bespielt und aus nächster Nähe Erfahrungen mit dem Projekt gesam- melt haben, sowie einer Vertreterin der KHM, einem Vertreter von Ströer und der Referentin für Bil- dende Kunst des Kulturamtes. Geplant sind vier bis fünf Plakatierungen pro Jahr, die dann eine Laufzeit und Sichtbarkeit von zwei bis drei Monaten haben werden. Es wird vorerst darauf geachtet, dass drei bis vier Plakatierungen von Kölner Künstlerinnen und Künstler stammen. Der internationalen Ausstrahlung ist es aber dien- lich – so befürwortete es der Fachbeirat Bildende Kunst – auch internationale Künstlerinnen und Künstler anzusprechen. Für die Motivauswahl ab 2020 wird es eine jährliche Ausschreibung und eine jährliche Jurysitzung geben. Die Kosten für die Plakatierung von „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ werden aus der Projektförderung des Kulturamtes getragen, konkret aus den Zusetzungen durch die Leitprojektmittel 2019ff. Dem hat der Fachbeirat Bildende Kunst in seiner Sitzung am 04.10.2018 bereits zugestimmt. gez. Laugwitz-Aulbach
Mitteilung Ausschuss (1)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41 Vorlagen-Nummer 25.01.2019 0306/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2019 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 31.01.2019 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 04.02.2019 Stadtentwicklungsausschuss 07.02.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.02.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 25.02.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 14.03.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 18.03.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.03.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 25.03.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.03.2019 Kunst an Kölner Litfaßsäulen Nach langen, aber nun erfolgreichen Verhandlungen zwischen der Verwaltung, den Stadtwerken und der Firma Ströer werden ab Februar 2019 bis 2029 in Köln 25 alte Litfaßsäulen aus Beton, die ur- sprünglich zum Abriss bestimmt waren, mit Kunstmotiven ganzflächig plakatiert. Eine Aktion, die von 2015 bis 2018 in Kooperation von Kulturamt, KHM und Ströer bereits erfolgreich durchgeführt wurde und nun verstetigt werden kann. Für das Projekt hatten sich 1.200 Unterzeichner im Rahmen der AIC- Petition (Art Initiatives Cologne) ausgesprochen (Dez. 2016), der Kunstbeirat (03.11.2016), die BV Ehrenfeld (07.11.2016) und der Ausschuss für Kunst und Kultur (06.12.2016). Köln ist die erste Stadt weltweit, in der dies nun möglich wird und ein wechselndes Kunstprogramm auf alten Litfaßsäulen im öffentlichen Raum ganzjährig zu sehen sein wird: ein Museum auf der Stra- ße. Das Kulturamt hat in Abstimmung mit Ströer die Auswahl der 25 Betonsäulen-Standorte aus einer Liste von 200 möglichen Orten getroffen. Die ausgewählten Kunstsäulen stehen nicht nur in den Stadtbezirken der Innenstadt, sondern auch an vielen dezentralen Orten (Chorweiler, Seeberg, Hol- weide, Neu-Brück, Longerich u.a.m.). Die gute Einsehbarkeit war ein weiteres wichtiges Kriterium. Im Idealfall wurden Säulen an Plätzen und viel frequentierten Orten ausgewählt. 2 Frau Oberbürgermeisterin Reker hat am 01.12.2018 die Nachtragsvereinbarung zum Werbenut- zungsvertrag (WNV) mit den Stadtwerken darüber unterzeichnet. Die Stadtwerke setzen nun die Ab- bauverpflichtung gegenüber der Firma Ströer aus. Gleichzeitig regelt der Bewirtschaftungsvertrag, der zwischen dem Dezernat Kunst und Kultur und der Ströer Media Deutschland GmbH am 15.01.2019 geschlossen wurde, Details zur Bewirtschaftung. Die Firma Ströer bleibt im Besitz der Kunstsäulen, deren Abbauverpflichtung nach Ende des WNV wieder einsetzt. Der Bewirtschaftungsvertrag legt ferner fest, dass Ströer die entstehenden Kosten der Subunternehmer nur an die Stadt weitergibt und keine zusätzliche Miete für die 25 Kunstsäulen erhält. Allerdings wurde vereinbart, dass weitere 25 Betonsäulen, die eigentlich zum Abbau bestimmt wären, von Ströer in ihr Kontingent der Kulturwerbe- flächen aufgenommen werden. Dies unterstützt die Stadt, da die Flächen für kleinformatige Kultur- werbung im Zuge des neuen Werbenutzungsvertrages reduziert wurden. Außerdem handelt es sich bei den nun Begünstigten hauptsächlich um von der Stadt geförderte Kulturveranstalter oder kulturel- le Einrichtungen. Für die zweite Februarwoche 2019 plant das Kulturamt eine erste Plakatierung mit zwei Motiven des Kölner Künstlers Philipp Hamann. Der Auftakt des Kunstprojektes „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ wird mit einem Pressegespräch eingeläutet. Frau Oberbürgermeisterin Reker prüft, ob sie zum Auftakt der Kunstaktion selbst vor Ort sein kann. Zu diesem Anlass wird die Standortliste der Kunstsäulen veröf- fentlicht, die anschließend auch auf der Projekt-Webseite des Kulturamtes einzusehen sein wird. Zur Auswahl der maximal zwei Kunstmotive in Ganzsäulenbeklebung pro Plakatierung ist eine öffent- liche Ausschreibung in Vorbereitung. Sie wird sich an Kölner, aber auch internationale Künstlerinnen und Künstler richten. Auch Kuratoren und Kultureinrichtungen können Künstlerinnen und Künstler vorschlagen und Bewerbungsunterlagen einreichen. Eine vom Kulturamt einberufene Jury wird die Auswahl aus den konkreten Motivvorschlägen treffen. Die Jury wird nach derzeitigem Planungsstand aus Künstlerinnen und Künstler bestehen, die bereits in der Zeit zwischen Oktober 2015 und 2018 die Kunstsäulen mit einem Motiv bespielt und aus nächster Nähe Erfahrungen mit dem Projekt gesam- melt haben, sowie einer Vertreterin der KHM, einem Vertreter von Ströer und der Referentin für Bil- dende Kunst des Kulturamtes. Geplant sind vier bis fünf Plakatierungen pro Jahr, die dann eine Laufzeit und Sichtbarkeit von zwei bis drei Monaten haben werden. Es wird vorerst darauf geachtet, dass drei bis vier Plakatierungen von Kölner Künstlerinnen und Künstler stammen. Der internationalen Ausstrahlung ist es aber dien- lich – so befürwortete es der Fachbeirat Bildende Kunst – auch internationale Künstlerinnen und Künstler anzusprechen. Für die Motivauswahl ab 2020 wird es eine jährliche Ausschreibung und eine jährliche Jurysitzung geben. Die Kosten für die Plakatierung von „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ werden aus der Projektförderung des Kulturamtes getragen, konkret aus den Zusetzungen durch die Leitprojektmittel 2019ff. Dem hat der Fachbeirat Bildende Kunst in seiner Sitzung am 04.10.2018 bereits zugestimmt. gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (12)
Beschluss: Kenntnis genommen
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- Aktenzeichen
- 0306/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 30.01.2019
- Erstellt
- 22.01.2019 15:19