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AN/1753/2021

Digitale Kompetenz der Schüler*innen sichern

SPD Anfrage nach § 4 25.08.2021

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Nächste Beratung: Digitalisierungsausschuss, Sitzung am 22.11.2021, TOP 1.1

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

3649 Zeichen

An den Vorsitzenden  
des Digitalisierungsausschusses 
Herrn Manuel Jeschka 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker  
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.08.2021 
 
AN/1753/2021 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Digitalisierungsausschuss 30.08.2021 
 
Digitale Kompetenz der Schüler*innen sichern 
Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,  
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Digitalisierungsausschusses 
am 30.08.2021 zu setzen.  
 
Die „digitalen Anteile“ an Wertschöpfungsketten in allen Arbeits- und Lebensbereichen nehmen kon-
tinuierlich zu. Zudem liefern Technologien immer mehr wichtige Ansatzpunkte für Probleme unserer 
Zeit, wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Mobilität, Bildung, Weiterbildung und vieles 
mehr. Das Interesse und die notwendigen Kompetenzen, um sich später in der sich grundlegend ver-
ändernden Welt auch für wissensbasierte und technologieorientierte Berufe zu interessieren, müs-
sen früh entwickelt und gefördert werden, um dem immer stärkeren Fachkräftemangel entgegenzu-
wirken. 
 
Dies gilt allgemein, aber insbesondere auch für Mädchen, die in diesen Berufsfeldern stark unterre-
präsentiert sind. Die wachsende Digitalbranche kann es sich jedoch nicht leisten, auf das weibliche 
Potenzial zu verzichten – zum einen aufgrund des grundsätzlichen Fachkräftebedarfs, zum anderen, 
um Diversität neuer Entwicklungen zu gewährleisten. 
Um notwendiges Interesse, erforderliche Kompetenzen und den Frauenanteil in der digitalen Welt zu 
erhöhen, muss früh angesetzt werden. Dies gilt insbesondere für junge Mädchen, denen die IT gezielt 
„schmackhaft“ gemacht werden muss. 
 
Laut der Unesco-Studie „Cracking the Code“ unterscheiden sich beide Geschlechter bis zu einem 
Alter von etwa elf Jahren kaum in ihrem Interesse an MINT-Fächern. Danach beginnt die Prägung auf 
„typisch männlich“ bzw. „typisch weiblich“ zuzunehmen. Im Alter von 15 bis 16 Jahren bricht das 
Interesse von Mädchen an IT so stark ein, dass es nie wieder an das der Jungen anschließt. Dafür 
sorgt auch das verzerrte Bild des typischen Informatikers: Ein „uncooler“ Nerd mit wenig sozialem 
Kontakt. Das Programmieren und Knacken von Codes gilt außerdem als unweiblich. Es muss also an

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mehreren Stellen und sehr früh angesetzt werden, um Interesse an IT-Kompetenzen und eine dauer-
hafte Liaison zwischen Mädchen und IT zu schaffen. 
 
Vor diesem Hintergrund fragen wir: 
 
1. Ist es richtig, dass in „neuen Schulen“ keine Computerräume mehr vorgesehen sind und die 
Stadtverwaltung für die Zukunft nur noch auf „Bring Your Own Device“-Konzepte setzt?  
2. Wie viele Computerräume existieren an Kölner Grundschulen, wie viele an den weiterführenden 
Kölner Schulen, aufgeteilt nach Schulform? 
3. Welche Entwicklung hat der Einsatz von Coding-Anwendungen an den Grundschulen seit 2018 
genommen, nachdem in Folge des SPD-Antrags AN/0903/2017 ausgewählte Grundschulen mit 
Mini-Computern ausgestattet wurden?  
4. Welche Anstrengungen werden unternommen, um an den Grundschulen beim Einsatz von 
Coding-Anwendungen gezielt auf Mädchenförderung zu achten?  
5. Wie lang sind die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten von Störungstickets der Schul-IT betref-
fend 1. Smartboards und 2. andere im Unterricht eingesetzte Endgeräte? 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Mike Homann  
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

22.11.2021 Digitalisierungsausschuss
TOP 1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
AN/1753/2021
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
25.08.2021
Erstellt
25.08.2021 09:30