Jahresbericht 2017 der Koordinationsstelle Klimaschutz
Mitteilung Ausschuss 1050/2018 vom 12.04.2018
Stand: Am 28.06.2018 im Stadtentwicklungsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Jahresbericht 2017
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Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2017 Ausblick 2018 Jahresbericht 2017 2 Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt Koordinationsstelle Klimaschutz, V-7 Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Telefon: 0221/221-29378 Telefax: 0221/221-6569695 Email: Klimaschutz@stadt-koeln.de Jahresbericht 2017 3 Inhalt Einleitung .................................................................................................................... 4 Koordinationsstelle Klimaschutz ................................................................................. 5 Klimaschutzziele der Stadt Köln ................................................................................. 6 Stadtradeln 2017 ........................................................................................................ 8 Energieberatungsinitiative AltBauNeu ........................................................................ 9 Kommunale Klimapartnerschaft Köln-Yarinacocha (Peru) ....................................... 10 Kompetenzteam KlimaBildung Köln ......................................................................... 13 Klimaschutzcommunity Köln ..................................................................................... 14 Aktivitätsbericht Initiative SmartCity Cologne ........................................................... 15 SmartCity Cologne Projekte ..................................................................................... 17 EU-Projekt GrowSmarter .......................................................................................... 18 EU-Projekt CELSIUS ................................................................................................ 33 Neue SCC-Projekte .................................................................................................. 37 #erklimadasmal: Regionale Begleitkampagne zur Weltklimakonferenz in Bonn ....... 43 Veranstaltungen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit ................................................... 43 Planspiel Südsicht .................................................................................................... 45 Rat und Ausschüsse ................................................................................................. 46 Ausblick 2018 ........................................................................................................... 47 Jahresbericht 2017 4 Einleitung Im Laufe der Geschichte verändert sich das Klima auf unserer Erde immer wieder, doch Wechsel zwischen Kälte- und Wärmeperioden hatten stets natürliche Ursachen. Spricht man heute von Klimawandel, sind Veränderungen gemeint, die von Men- schenhand verursacht oder zumindest verstärkt worden sind. „Wie schon in den Jahren zuvor traten auch 2017 deutschlandweit viele extreme Wettersituationen auf, die durch ihre Auswirkungen, vor allem durch Sturm, Starknie- derschläge, Blitzschlag, Nebel, Glätte, Hagel und Tornados, direkt oder indirekt zahl- reiche Menschenleben forderten. Unwetter sorgen zudem regelmäßig in Deutschland für empfindliche Störungen der Infrastruktur, insbesondere im Flug-, Schiffs-, Auto- und Schienenverkehr. Gelegentlich sind diese Beeinträchtigungen von katastropha- lem Ausmaß, in jedem Fall jedoch begleitet von beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden.“1 Im vierten Rekordjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen fegten drei starke Orka- ne über das Land hinweg, die Hauptstadt Berlin versank in Wassermassen und auch in Köln war der Klimawandel deutlich spürbar. Die Welt verändert sich und mit ihr das Bewusstsein der Menschen, etwas aktiv zum Schutze unseres Klimas beizutragen. Im November 2017 fand in Bonn die UN-Klimakonferenz COP23 statt, dessen Be- schlüsse das Fundament zur Umsetzung des Paris-Abkommens legen. Um den Ehr- geiz zur Erreichung der ambitionierten Ziele bis 2020 zu erhöhen, wurde zudem in Bonn vereinbart, bereits 2018 und 2019 zu bilanzieren, inwieweit die Staaten ihren Verpflichtungen zur Minderung der Treibhausgase nachkommen konnten. Im Zuge der Verhandlungen kündigte die EU zudem an, das Doha-Amendment des Kyoto-Protokolls zeitnah zu ratifizieren. Einen positiven Beitrag zur entstandenen Dynamik leistete dabei die Bundesrepublik Deutschland, die noch während der Kli- makonferenz in Bonn ihre Ratifikationsurkunde in New York hinterlegte. 1 Deutscher Wetterdienst: https://www.dwd.de/DE/leistungen/jahresrueckblicke/rb_2017.pdf?__blob=publicationFile&v=3 , Jahresbericht 2017 5 Koordinationsstelle Klimaschutz Der Schutz des Klimas ist zu einer der zentralen Herausforderungen für uns alle ge- worden. Als Stabsstelle des Dezernates V – Soziales, Integration und Umwelt ist die Koordinationsstelle Klimaschutz treibende Kraft der vielfältigen Klimaschutzaktivitä- ten der Stadt Köln. Mit Ratsbeschluss vom 20.12.2011 „Klimaschutzkonzept Köln – vorgezogenes So- fortmaßnahmenprogramm 2012“ wurde die Koordinationsstelle eingerichtet und mit der strategischen Ausrichtung des gesamtstädtischen Klimaschutzprozesses und der Initiierung und Koordinierung von Klimaschutzprojekten betraut. Der operative Klima- schutz wurde aufgrund der fachlich geprägten Aufgaben beim Umwelt- und Verbrau- cherschutzamt angebunden. Im August 2017 wurde mit dem Ziel der Bündelung aller Aufgaben der Klimaschutz bei der Stadt Köln neu ausgerichtet und bei der Koordina- tionsstelle Klimaschutz sowohl der strategische wie auch operative Teil angesiedelt. Zum Stichtag 31.12.2017 waren bei der Koordinationsstelle Klimaschutz sieben Mit- arbeiterinnen und Mitarbeiter (5,7 Stellen vollzeitverrechnet) beschäftigt und 2,5 Stel- len vakant. Abbildung 1: Koordinationsstelle Klimaschutz Jahresbericht 2017 6 Aufgaben Die zentralen Aufgaben der Koordinationsstelle Klimaschutz sind: die Initiierung und ressortübergreifende, interdisziplinäre, gesamtstädtische, pro- zessorientierte Koordinierung von Klimaschutzprojekten die strategische Ausrichtung und Fortentwicklung des gesamtstädtischen Klima- schutzprozesses Fortschreibung der Energie- und CO2-Bilanz Klimaschutzmonitoring, Berichtswesen die Leitung der Initiative SmartCity Cologne (SCC) Projektleitung der SCC-Projekte GrowSmarter und Celsius Projektleitung European Energy Award die Vernetzung mit und Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren zur Erreichung der städtischen Klimaschutzziele, Vertretung in Arbeitskreisen und re- gionalen, nationalen und internationalen Netzwerken Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, verwaltungsinterne und externe Kommunikation Klimaschutzziele der Stadt Köln Köln ist seit 1993 Mitglied im Klimabündnis und hat sich damit zu einer kontinuierli- chen Reduktion der Treibhausgasemissionen verpflichtet. Ziel ist es, den CO2- Ausstoß alle fünf Jahre (bezogen auf das Beitrittsjahr) um zehn Prozent zu reduzie- ren2. Bezogen auf das Basisjahr 1990 bedeutet dies eine Halbierung der Emissionen pro Einwohner bis 2030. Bis zum Jahr 2030 sollen die gesamtstädtischen CO2- Emissionen in Bezug auf das Basisjahr 1990 halbiert werden. Langfristig sollen die Emissionen auf 2,5 Tonnen CO2-Äquivalente pro Einwohner und Jahr gesenkt wer- den. Ergänzend trat die Stadt Köln 2008 dem Europäischen Bürgermeisterkonvent bei. Die Ziele des Bürgermeisterkonvents sind eine mindestens 20 prozentige Steigerung 2 http://www.klimabuendnis.org/home.html; http://www.klimabuendnis.org/ueber-uns.html Jahresbericht 2017 7 der Energieeffizienz, eine mindestens 20 prozentige Erhöhung des Anteils erneuer- barer Energieträger am Energiemix und eine mindestens 20 prozentige Senkung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020. Abbildung 2: Wo steht Köln in 20303 3 Angaben auf Basis der CO2-Bilanz 2008 und vorläufige Bilanz 2015 Jahresbericht 2017 8 Stadtradeln 2017 Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr beteiligte sich die Stadt Köln auch 2017 wieder an der Aktion Stadtradeln. Vom 19. Juni bis 07. Juli 2017 radelten insgesamt 2.911 Teilnehmer in 189 Teams in Köln um die Wette und stellten somit einen neuen Teilnehmerrekord auf. So konnten in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum im Vergleich zu einer Autofahrt der Ausstoß von fast 92.000 Kilogramm Kohlenstoffdioxid vermieden werden4. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die geradelten Kilometer um 130.137 (+ 25 Pro- zent), die Zahl der Teilnehmenden um 642 (+ 28,3 Prozent) und die Anzahl der Teams um 54 (+ 40 Prozent) gesteigert werden. In dem bundesweiten Wettbewerb des Klima-Bündnis e.V., dem größten kommuna- len Netzwerk zum Klimaschutz, messen sich kleine und große deutsche Kommunen im Sinne des Klimaschutzes miteinander. Die Kölnerinnen und Kölner sowie jeder, der in der Stadt Köln arbeitet, einem Verein angehört oder eine (Hoch-) Schule be- sucht, war aufgerufen, für drei Wochen das Auto stehen zu lassen und in die Pedale zu treten. Zusammen mit Kommunalpolitikerinnen und – politikern galt es möglichst viele Radkilometer für Köln zu sammeln, CO2 einzusparen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln ist ein Gemein- schaftsprojekt der Koordinationsstelle Klimaschutz und des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln. 4 Die Berechnung basiert auf der Angabe des Umweltbundesamtes, das jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, 142 g CO2 vermeidet. Jahresbericht 2017 9 Energieberatungsinitiative AltBauNeu AltBauNeu ist ein kommunales überregionales Netzwerk von 23 Kommunen und Kreisen aus Nordrhein-Westfalen, um den Bürgerinnen und Bürgern bei der energe- tischen Sanierung ihrer Gebäude eine Hilfestellung zu geben. Durch die Kooperation der nordrhein-westfälischen Kommunen und Kreise können wesentliche Synergien erzielt werden. Die gemeinsame Entwicklung von Materialien und Projekten sowie der landesweite Know-how-Transfer zwischen den Projektteilnehmern sorgen dafür, dass sich der Arbeits- und Kostenaufwand der einzelnen Kommunen und Kreise we- sentlich reduziert. Die Stadt Köln hat sich im November 2015 dem landesweiten Netzwerk AltBauNeu angeschlossen, um die Beratung der Bürgerinnen und Bürger und Gebäudeeigentümer zur energetischen Gebäudesanierung und zum Klima- schutz voranzubringen. Zentrales Element von AltBauNeu ist die Öffentlichkeitsarbeit. Grundbaustein ist da- bei das Internetportal www.alt-bau-neu.de/koeln. Dort gibt es allgemeine Informatio- nen und Erläuterungen zu den Themen Gebäudedämmung, Heizungs- oder Lüf- tungsanlage, Energieausweis, gesetzliche Vorgaben, Fördermöglichkeiten und Mo- dernisierungsratgeber sowie lokale Informationen wie zum Beispiel eine Datenbank mit lokalen Dienstleistern und Experten (Architekten, Ingenieure, Energieberater und Handwerker). Die Teilnahme an dem Projekt dient auch dem Klimaschutz, da das größte CO2- Minderungspotenzial im Bereich der Sanierung des Wohnungsbestandes liegt. In Köln sind etwa 73 Prozent der Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverord- nung 1978 errichtet worden, vielfach noch unsaniert und somit in einem energetisch schlechten Zustand. Eine Sanierung dieser Gebäude würde eine Verringerung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen sowie eine wesentliche Reduktion der Energiekosten bedeuten. Das Internetprotal AltBauNeu wurde im Jahr 2017 ins- gesamt 4.327 Mal aufgerufen. Mit dem Kooperationspartner Verbraucherzentrale NRW wurde eine LED-Tauschaktion durchgeführt sowie das Portal beworben. Jahresbericht 2017 10 Kommunale Klimapartnerschaft Köln-Yarinacocha (Peru) Der Rat hat in seiner Sitzung am 11.07.2017 die Verwaltung beauftragt, im Rahmen ihrer Aktivitäten für Klimapartnerschaften im Klima-Bündnis der europäischen Städte und Gemeinden eine weitere Klimapartnerschaft mit einer indigenen Gemeinde im Amazonasgebiet Feconau/Yarinacocha in der Provinz Pucallpa in Peru aufzubauen. Mit dieser Klimapartnerschaft soll die indigene Gemeinschaft in ihrem Engagement für den Erhalt des Regenwaldes und ihrer Lebensgrundlagen unterstützt werden. Die Klimapartnerschaft soll mit der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) sowie mit dem „Klimabündnis“ und mit Beteiligung von in Köln bereits aktiven bürger- schaftlichen Initiativen (NGOs) und Institutionen, wie z.B. dem Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie (INFOE), entwickelt werden. Die SKEW – langjähriger Partner der Stadt Köln Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) unterstützt Kommunen da- bei, sich in Entwicklungs- und Klimapartnerschaften für Nachhaltigkeitsziele einzu- setzen. Seit der ersten Projektphase im Jahr 2012 begleitet die SKEW kommunale Partnerschaften zwischen Städten in Deutschland und Städten in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Stadt Köln ging bereits 2012 zwei kommunale Klimapartnerschaf- ten im Rahmen der vierten Projektphase der SKEW ein. Sie ist seither sowohl Part- ner der Gemeinde Corinto/ El Realejo in Nicaragua und der Stadt Rio de Janeiro. Auftaktworkshop für Köln-Yarinacocha Die kommunale Klimapartnerschaft zwischen Köln und Yarinacocha startete mit der sechsten Projektphase der SKEW, die Mitte 2017 begann. Die Partnerschaft wurde beim Auftaktworkshop in Bremen, vom 09. bis 11. Oktober 2017, bekannt gegeben. Hier trafen sich zum ersten Mal die Verantwortlichen beider Partnergemeinden. Während des Workshops lernten sich die Vertreter jeder Stadt kennen und initiierten die ersten gemeinsamen Arbeitsprozesse. Ziel des Workshops war es, ein grundle- gendes Vertrauensumfeld zwischen den Partnern aufzubauen. Des Weiteren wurden die Hauptprobleme benannt, die der Klimawandel in beiden Kommunen verursacht und in Zukunft verursachen wird. Jahresbericht 2017 11 Abbildung 3: Yarinacocha und Köln analysieren die wichtigsten Umweltprobleme, Foto: Martin Magunia Darüber hinaus wurden mögliche Projektlösungen vorgeschlagen und die Hauptak- teure in beiden Kommunen identifiziert, die in der Klimapartnerschaft beteiligt werden sollen. Diese Akteure wurden drei Gruppen zugeteilt: Koordination, Kernteam, Steue- rungsgruppe. Während der nächsten Treffen und Besuche zwischen beiden Kom- munen sollen die Mitglieder dieser Gruppen endgültig festgelegt und eine gemein- same Kommunikationsstrategie für die kommenden Monate entwickelt werden. Erster Arbeitsbesuch in Köln Im Anschluss an den Auftaktworkshop in Bremen besuchten die peruanischen Part- ner aus Kommunalverwaltung und -politik auch ihre Partnerstadt Köln. Dafür bereite- ten die deutschen Kollegen Treffen mit kommunalen Unternehmen, wie die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) und sozialen Organisationen, etwa dem Institut für Öko- logie und Aktions-Ethnologie (INFOE e.V.) vor, um Ideen für das gemeinsame Hand- lungsprogramm zu sammeln. Jahresbericht 2017 12 Abbildung 4: Treffen mit der KVB, Foto: Andreas Wolter Schwerpunktthemen beider Kommunen zu Klimaschutz und Klimafolgenan- passung nach der Arbeitswoche in Deutschland: Für Köln: Für Yarinacocha: Energieeffizienz Erneuerbare Energien Erneuerbare Energien Abfallwirtschaft Energieeinsparung Entwaldung Mobilität Biologische Vielfalt und Landwirtschaft Ausblick auf 2018 Im Februar 2018 wird eine mehrtägige Entsendung von Experten aus Köln nach Ya- rinacocha stattfinden. Hauptziel wird ein erstes Vorort-Kennenlernen der Partner- kommune und möglicher weiterer Akteure der Klimapartnerschaft sein. Daran wird sich die Teilnahme des Kölner Bürgermeisters Andreas Wolter und Aldo Pérez, der Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln, am 2. Netzwerktreffen deutscher Kommunen mit Klimapartnerschaften in Schwäbisch Hall anschließen. Zu Beginn bis Mitte des zweiten Halbjahrs 2018 ist die zweite Experten-Entsendung geplant. Dabei Jahresbericht 2017 13 werden die peruanischen Partner zu Arbeitsgesprächen nach Köln reisen und kon- kretere Abstimmungen zu den Projektthemen und -zielen treffen. Im Vorfeld und Anschluss an diese Partnerbesuche werden Treffen der Kernarbeits- gruppe der eigenen Kommune durchgeführt und die Ergebnisse regelmäßig zwi- schen beiden Städten ausgetauscht werden. Kompetenzteam KlimaBildung Köln „Als Netzwerk zentraler Akteure der Klimaschutz-Bildung in der Region Köln ist das Kompetenzteam interdisziplinär mit Mitgliedern aus unterschiedlichsten Institutionen besetzt. Es verfügt somit über eine hohe Fach- und Praxiskompetenz sowie ein gro- ßes Multiplikatorpotenzial, um Menschen in verschiedenen gesellschaftlichen Zu- sammenhängen und Ebenen anzusprechen. Es zeichnet sich durch Unabhängigkeit und Vielfältigkeit aus. Das Team ist dem Ziel, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Region Köln zu stärken, verpflichtet. […] Ziel des Kompetenzteams ist es, den Klima- schutz-Prozess in der Region Köln durch zielgruppenspezifische Wissens- und ins- besondere Kompetenzvermittlung zu beschleunigen und somit die Stadt als auch das Umland lebenswerter zu gestalten. Insbesondere soll das Klimaschutzbewusstsein der Zielgruppen für die Notwendigkeiten und Erfordernisse des Klimaschutzes sowie die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten im Alltag gefördert und gestärkt werden.5. Die Koordinationsstelle Klimaschutz ist Mitglied im Kompetenzteam KlimaBildung Köln. 5 Siehe http://www.klimabildung- koeln.de/?Das_Kompetenzteam_KlimaBildung_Koeln___Selbstverstaendnis_und_Zielsetzung Jahresbericht 2017 14 Klimaschutzcommunity Köln Als Nachfolgeprojekt der erfolgreich beendeten Aktion „Köln spart CO2“ engagierte sich die Klimaschutz Community Köln neun Monate lange für mehr Nachhaltigkeit und eine klimafreundlichere Stadt Köln. Die "Klimaschutz Community Köln" ist Nachfolger der erfolgreichen Plattform "Köln spart CO2" aus dem Jahr 2013/2014, unterstützt durch die Stiftung Umwelt und Ent- wicklung NRW, die Stadt Köln und den Klimakreis Köln. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Henriette Reker sind alle Kölne- rinnen und Kölner als Mitglied eines Teams oder als Einzelperson aufgerufen, einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und dabei durch Verhaltensände- rung Klimaschutz in den Alltag zu integrieren. Zur Anregung dienten dabei zahlreiche Beispiele auf der Kampagnenwebsite, durch die sich mit einfachen Mitteln ein Beitrag zum Klimaschutz leisten lässt. Sei es Fahrradfahren, saisonales Einkaufen oder der Verzicht auf Einweg-Kaffeebecher. Individuelle Schritte bewirken eine Veränderung und in einer Gemeinschaft kann damit eine Menge erreicht werden. Zusammen mit Freunden, Mitbewohnern und Kollegen konnten Community- Mitglieder sich gegenseitig zum CO2-Sparen motivieren und mit anderen Gruppen in den Wettbewerb treten. Im Rahmen von vier Aktionsmonaten sowie einem Sonder- monat wurden die fleißigsten Teams und Einzelsparer mit Preisen für einen nachhal- tigen Alltag prämiert. Im Ergebnis konnten 33 Teams fast 180 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen. Als positive Rückmeldung diente eine digitale Übersicht, die jedem Community- Mitglied die persönlichen sowie die gemeinsamen Erfolge veranschaulicht hat. Auf diese Weise wurden die Zusammenhänge des eigenen Handelns mit dem Klima di- rekt erkennbar. Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich ihre individuellen Beiträge von Experten im Hinblick auf ihre Klimafreundlichkeit bi- lanzieren lassen. Jahresbericht 2017 15 Aktivitätsbericht Initiative SmartCity Cologne SmartCity Cologne ist eine Plattform für unterschiedliche Projekte zum Klimaschutz und zur Energiewende. Mitmachen kann jeder: Privatleute, Unternehmen, Verbände und Initiativen. Gemeinsam werden intelligente Ideen und zukunftsweisende Techno- logien entwickelt, die Köln lebenswerter machen. In 2017 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz die Implementierung des elektromo- bilen Verkehrs in Köln federführend begleitet und im Herbst die Federführung für das Thema Elektromobilität an das neu installierte Dezernat für Mobilität und Verkehrsinf- rastruktur übergeleitet. RheinEnergie AG und die Stadtverwaltung haben 18 Standorte für Schnellladeinfra- struktur identifiziert und einen Antrag zur Förderung beim BMWI gestellt. Ein erstes Standortkonzept für E-Mobilität liegt vor und wird derzeit verwaltungsintern abge- stimmt. Eine Mitteilung in den Rat soll im ersten Quartal 2018 erfolgen. Weiterhin unterstützte die Koordinationsstelle Klimaschutz stadtinterne Bemühungen um die Anzahl von Fahrzeugen mit erneuerbaren Antriebsenergien innerhalb der Stadtverwaltung zu erhöhen. Sowohl in der Antragsberatung zur Erlangung von Fördermitteln als auch in der Prü- fung des möglichen Bedarfs sowie in der Umsetzung der Anschaffung stand die Ko- ordinationsstelle Klimaschutz den Dienststellen und Ämtern beratend und vernetzend zur Verfügung. Im Rahmen der Initiative SmartCity Cologne wurde die gemeinsame Strategie zur Umsetzung und Implementierung nachhaltiger Projekte mit dem Partner RheinEner- gie AG erfolgreich vorangebracht. Die am 26.04.2017 ausgerichtete SmartCity Cologne Konferenz zum Thema Mobilität ist Beleg für die erfolgreiche Arbeit. Unter der Überschrift: „Köln mobil 2025 Plus“ konnten ca. 500 Besucherinnen und Besucher und Ausstellende zu aktuellen Sach- ständen informiert und über Zukunftsaussichten ins Bild gesetzt werden. Jahresbericht 2017 16 Abbildung 5: Impressionen der SmartCity Cologne Konferenz KONFERENZERGEBNISSE ca. 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kein Erkenntnisproblem. Alle sind motiviert, etwas zu ändern. Nun in die Um- setzung der vielen guten Ideen, Strategien und Konzepte gehen. Konferenzziel erreicht: Alle in einem Boot, keine ideologischen Fronten. Ge- genseitiges Verständnis für Bedürfnisse/Anforderungen verschiedener Ver- kehrsteilnehmer/-träger ist vorhanden. Positive Resonanz von Konferenzteilnehmenden, Konferenzmoderatorin, World-Café-Moderatoren, Ideen aus World-Café werden in geeignete Prozesse, Planungen und Aktivitä- ten oder neue Projekte eingebracht, Veröffentlichung der Impressionen, Konferenzergebnisse und nächsten Schrit- te auf www.smartcity-cologne.de, Information dazu über Pressemitteilung und Rundschreiben an Konferenzteilnehmer/-verteiler. Jahresbericht 2017 17 Abbildung 6: Graphik Recording Plakat SmartCity Cologne Projekte In 2017 ist die Initiative SmartCity Cologne auf über 40 Projekte und mehr als 50 Partner gewachsen. Abbildung 7: Projektübersichtskarte SmartCity Cologne Jahresbericht 2017 18 EU-Projekt GrowSmarter Das EU-Projekt „GrowSmarter“, für das die Stadt Köln sich im Jahr 2014 in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Tochtergesellschaft RheinEnergie AG und den Städten Stockholm und Barcelona erfolgreich beworben hatte, befand sich 2017 im dritten und damit im letzten Jahr der Umsetzung der Maßnahmen. In den Jahren 2018/ 2019 folgt die Phase der Evaluierung. Das Kölner Konsortium besteht aus der Stadt Köln, Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH (DEWOG), RheinEnergie AG, ampido GmbH, Stattauto Köln (cambio Köln), Kölner-Verkehrs-Betriebe AG, Urban Institute (UI), AGT Group GmbH und Microsoft. Die Koordinationsstelle Klimaschutz hat die Kölner Gesamtprojektleitung sowie die EU-weite Leitung des Arbeitspaketes 3 - Integrierte Infrastruktur. Zu Köln Im September 2017 stellte sich die Koordinationsstelle Klimaschutz gemeinsam mit den nationalen und internationalen Partnern Stockholm und Barcelona dem Review Meeting der EU. Hier wurden der aktuelle Stand und das weitere Vorgehen darge- stellt. Die EU Behörde INEA (The Innovation and Networks Executive Agency), die mit der Verwaltung und Aufsicht des Projekts anvertraut ist, war über den Fortschritt in Köln sehr erfreut. Das Team konnte sich also erneut über positive Resonanz aus Brüssel freuen. Energie Der erste Bauabschnitt in der Stegerwaldsiedlung wurde Ende 2017 fertig gestellt. Auch die Arbeiten der zweiten und dritten Bauabschnitte waren im Jahr 2017 in Um- setzung. Ein letzter Bauantrag des dritten Bauabschnitts wartet auf die Einreichung und die darauf folgende Bearbeitung beim Bauaufsichtsamt der Stadt Köln. Die Sa- nierung der Stegerwaldsiedlung schritt 2017 schnell voran. Wegen des großen Vo- lumens der zum Teil sich wiederholenden Arbeiten und diverser Verzögerungen wur- Jahresbericht 2017 19 de eine Verlängerung der zweiten Bauphase bis ins erste Quartal 2018 und der drit- ten Bauphase bis Ende 2018 gewährt. Abbildung 8: Blick in die Adam-Stegerwald-Str. mit Gebäuden aus der ersten Bauphase im Vordergrund und aus der zweiten Phase im Hintergrund Jahresbericht 2017 20 Abbildung 9: Lageplan der in GrowSmarter renovierten Gebäude der Stegerwaldsiedlung mit Markierung der Die Gebäudehüllen, Kellerdecken und Dächer wurden isoliert und in einigen Gebäu- den Dreifachverglasung eingesetzt. Die Treppenhausbeleuchtung wurde durch effizi- ente LED Beleuchtung ersetzt und energieeffiziente Aufzüge sind installiert. Alle Ge- bäude, die mit Photovoltaik Anlagen versehen sind, erbringen eine Gesamtkapazität von 875 kWP. Ende 2017 waren noch nicht alle PV Anlagen angeschlossen, dies ist für Anfang 2018 geplant. Die Wärmepumpen und Batteriespeicher wurden unter er- schwerten Bedingungen wegen Verzögerungen durch Funde aus dem zweiten Welt- krieg und daraus resultierender Suche nach neuen Standorten installiert. Jahresbericht 2017 21 Gebäude PV [kWp] Speicher- kapazität [kWh] Wärmepumpen Quantity kW total Adam Stegerwald Str. 16- 26 66,3 25 3 48 1.Bauabschnitt Adam Stegerwald Str. 19- 25 80 60 2 32 Edith Stein Str. 1-7 56,16 35 3 48 Edith Stein Str. 2-6 32,5 35 2 32 Deutz-Mülheimer-Str. 152- 168 79,2 160 3 48 2.Bauabschnitt Deutz-Mülheimer-Str. 170- 182 80,64 160 3 48 Gaußstr. 2-4 9,99 10 1 16 Legienstr. 1-7 46 35 2 32 Legienstr. 2-10 56,16 75 2 32 Sonnenscheinstr. 1-3 93,6 125 3 48 Adam Stegerwald Str. 11- 17 80 40 2 32 3.Bauabschnitt Edith Stein Str. 14-16 20 2 2 32 Edith Stein Str. 18-22 23,04 4 2 32 Edith Stein Str. 26-34 61,92 75 3 48 Sonnenscheinstr. 2-8 80 50 2 32 Ulitzkastr. 1 9,99 5 1 16 Summe 875,5 896 36 576 Abbildung 10:Tabelle der in GrowSmarter mit PV-Anlagen ausgestatteten Gebäude Das dynamische Preismodell des Mieterstromangebots und die damit einhergehen- den Anschlüsse der Fernwärme, Elektrizität und Wasser wurden weitestgehend fertig gestellt. Der sogenannte Mieterstrom erlaubt Anwohnern günstigeren Strom über die PV-Anlagen in der Siedlung zu kaufen. Der Tarif ist ein Mischprodukt aus der PV Elektrizität und erneuerbaren Energien aus dem Netz. Je nach Leistung der Batterien wird die Mischung aus ca. 30-50% PV Strom und ca. 50-70% erneuerbarer Energie Jahresbericht 2017 22 bestehen. Der Strom aus den PV Anlangen wird nur indirekt zum Heizen genutzt, da dieser für den Betrieb der Wärmepumpen genutzt wird. Abbildung 11: Systemtopologie Siedlungsmanagement der RheinEnergie 41 Luftwärmepumpen mit einer Kapazität von insgesamt 576 kW und 16 Speicher- batterien mit einer Kapazität von 655 kW sind am Ende eingebaut. Alle Geräte sind dem sog. Siedlungsmanagement angeschlossen. Diese Software hat Anfang 2018 angefangen, Daten zu sammeln. Das Siedlungsmanagement ist ein intelligentes Energiemanagementsystem, das von der RheinEnergie AG in der Stegerwaldsiedlung installiert wurde. Dieses Energiema- nagementsystem optimiert den Stromverbrauch der Anlagen sowie die Wärmeerzeu- gung des Wohngebiets und maximiert damit die Autarkie der Siedlung. Das Mana- gementsystem steuert sowohl interne (PV, Luft / Wasser Wärmepumpen, Batterie- speicher) als auch externe (Fernwärme) Energieerzeuger. Die internen und externen Energieerzeuger im Projektgebiet Stegerwaldsiedlung sind: PV-Module auf allen Dächern (ca. 5.600 m², 875 kWp) Jahresbericht 2017 23 41 Luft-Wasser-Wärmepumpen (429 kWth) Fernwärme für Spitzenlasten (1.743 kW) 16 Batteriespeicher (210 kW, 655 kWh) Diese Energieerzeuger liefern die Energieversorgung für: 16 Wohnblöcke Wohnfläche ca. 33.500 m² > 700 Wohneinheiten > 1.000 Mieter Im Projekt ist die Siedlungsmanagement Software so ausgerichtet, dass die Optimie- rung unter ökologischen Gesichtspunkten erfolgt. Ziel ist es, Anfang des Jahres 2018 den zweiten Bauabschnitt abzuschließen und Daten für die Evaluierung zu sammeln. Mobilität Im Bereich Mobilität sind alle zehn Mobilstationen diverser Größen in Betrieb. Fast alle Partner haben 2017 die Stationen in Betrieb genommen. Es stehen 9 Carsha- ring-Stationen für 28 konventionelle und 17 E-Fahrzeuge und zehn dazugehörige E- Ladesäulen zur Verfügung. Auch die Parkplatzreservierung ist an 5 der Stationen für 15 PKWs angelaufen. Die 25 konventionellen Leihräder, 11 Pedelecs der Kölner Verkehrs-Betriebe AG-Betriebe kommen im ersten Quartal 2018 hinzu. Parallel haben cambio und die KVB eine gemeinsame App entwickelt, die eine inte- grierte Plattform bildet, um Carsharing und den öffentlichen Nahverkehr zu verbin- den. Die Übersicht zeigt die bisherigen Standorte. Die Sammlung und Auswertung der Daten zur Evaluierung startet ab Januar 2018. Jahresbericht 2017 24 Abbildung 12: Übersicht der Mobilstationen im Projekt GrowSmarter Über das Projekt hinaus hat sich die Idee der Mobilstation für die Stadt Köln schon in ein sog. Roll-out verwandelt, da derzeit Lösungsansätze für ein stadtweites Mobili- tätskonzept mit Mobilstationen zusammen mit einem Gutachter erarbeitet werden. Abbildung 13: Elektromobilität an der Mobilstation Stegerwaldsiedlung (Study Visit Herbst 2017) Jahresbericht 2017 25 In Zusammenarbeit mit dem Land NRW entstand eine einheitliche Darstellung der Mobilstationen, zuerst umgesetzt am Standort Charles-de-Gaulle Platz. Abbildung 14: Mobilstation Stele am Charles-de-Gaulle Platz mit beteiligten Partnern Integrierte Infrastrukturen Da weder Barcelona noch Stockholm die Maßnahme der umgerüsteten Laternen umsetzen konnte, wurden in der Klimastraße die ersten Ladestationen für Elektro- fahrzeuge an Kölner Laternenmasten im Bestand eingebaut. Damit ermöglicht die RheinEnergie AG nun erstmals auch „Laternenparkern“, die Fahrzeuge bequem und ortsnah aufzuladen. Jahresbericht 2017 26 Abbildung 15: Lageplan Klimastraße Abbildung 16: RheinEnergie Ladestation an einem Laternenmast Smart Meter können wegen fehlender Zertifizierung des Bundes nicht eingebaut werden. Anfang 2018 ist geplant, in der Stegerwaldsiedlung 50 SmartPlugs in Ver- bindung mit SmartHome Systemen einzubauen. Dies soll über den Verbrauch infor- mieren, das Nutzerverhalten vor Auge führen und zu positiven Verhaltensänderun- gen führen. Die Stadt Köln macht ganz neue Erfahrungen in dem Versuch, die Digitale Infrastruk- tur auszubauen. Dazu wird die seit einiger Zeit bestehende OpenData-Plattform www.offenedaten-koeln.de bereitgestellt, eine offizielle Webseite mit kostenfreiem Zugang zu etlichen Datensätzen aus Köln. Gewisse Datensätze können ein riesiges Potenzial bieten, um Städten ein nachhalti- ges Wachstum zu ermöglichen. Zudem können sie bei der Bewältigung umwelttech- nischer und ökonomischer Probleme helfen. Durch technische Umrüstungen könnte dieses Potenzial abgerufen werden und so eine vollintegrierte, strategisch orientierte „SmartCity“ entwickelt werden. Dieses Konzept ist ein wesentlicher Teil des GrowSmarter-Konzeptes. Das ultimative Ziel in Köln ist die Installation, Konfiguration und Verbesserung einer offenen urbanen Big-Data-Plattform, die in der Lage ist, urbane Daten in Echtzeit zu speichern und zu verarbeiten. Daten aller Abteilungen der Stadt Köln können ebenso Jahresbericht 2017 27 integriert werden wie Daten von Kölner Stadtwerken wie der RheinEnergie AG und der KVB sowie von Dritten wie den Kölner Projektpartnern Cambio und Ampido. Die- se Art von Plattform ist notwendig, um eine Stadt in eine Smart City zu verwandeln, daher soll sie das Erreichen der Ziele in GrowSmarter durch die Integration von Inf- rastrukturen auf der ICT-Ebene unterstützen. Darüber hinaus kann es als Planungs- und Entscheidungshilfe für alle Planer und Analysten der Stadtverwaltung eingesetzt werden. Die Plattform wird auch eine Grundlage für den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und der Geschäftswelt bilden, und zwar durch eine transparentere Ver- waltung und die Förderung von Kooperations- und Co-Creation-Prozessen. In GrowSmarter werden bisher alle Daten der Projektpartner als „closed data“ gesehen und nur projektintern, nicht also auf der Big-Data- Plattform angesiedelt. Abbildung 17: Übersicht Aufbau Big Data Plattform In Köln ist zur Erfüllung der Vorgaben im Projekt 2015 die UrbanPULSE Big Data Plattform der [ui!] eingerichtet worden. Seit dem ist die Plattform in Betrieb und konti- nuierlich angepasst worden. Zusätzlich zu der Plattform ist ein „Urban Cockpit“ im- plementiert. Das Urban COCKPIT ist eine wichtige Teilkomponenten der Plattform und dient der Visualisierung und Überwachung von Daten. Das Urban COCKPIT Jahresbericht 2017 28 selbst ist keine Open Urban Big Data Plattform. Nach der Integration, Konsolidierung, Aggregation und Nutzung vorhandener und neuer Sensordaten aus den Infrastruktu- ren wird dieses Cockpit Informationen bereitstellen und eine neue Grundlage für In- novationen schaffen, um eine neue Generation von Management, Kontrolle und Richtlinien zu unterstützen. Ziel ist es, den Status und die Auswirkungen verschiede- ner Maßnahmen in Echtzeit zu überwachen sowie kurz- und langfristige Szenarien detaillierter zu simulieren, um die Qualität von Entscheidungen zu verbessern. Auf diese Weise kann eine Stadt die Auswirkungen auf die Umwelt und andere Aspekte effizienter bewältigen sowie für neue Generationen von Politiken offen sein und die Innovation neuer Dienste auf der Grundlage der offenen und verfügbaren Daten be- schleunigen. Abbildung 18: GrowSmarter Urban Cockpit Die Informationen können auch dazu verwendet werden, die Stadt bei der Steuerung und Optimierung von Verkehrsströmen, Energieverbrauch und -produktion sowie Umweltbelastung für zukünftige Stadtplanung zu unterstützen und herauszufinden, welche Maßnahmen die größten Auswirkungen auf die Ziele von Horizont 2020 ha- ben. Dies kann auch helfen herauszufinden, welche Maßnahmen für die Replikation in Folgestädten am interessantesten sein könnten. Jahresbericht 2017 29 Intentionen: 1. Integration von Asset-Daten und Überwachung der Leistung 2. Aktivieren der Echtzeitmessung und Verifizierung von GrowSmarter- Messungen 3. Generierte GrowSmarter-Daten für Verwaltung, Auswertung und Richtlinien zugänglich machen 4. Smart-City-Dienste ermöglichen 5. Ermöglichung des Dialogs mit Bürgern und Geschäftsleuten 6. Ermöglichung von Einblicken in die städtischen Räume, die von diesen Senso- ren stammen Die Plattform ist nun erstellt und bietet Nutzern den Zugang z.B. zu Verkehrsdaten, derzeit aber nicht in Echtzeit. Es ist sehr ermutigend, dass ein offensichtlicher Zu- wachs und ein stetiges Interesse an Kölns offenen Daten bestehen. Beachtenswert ist auch die Tatsache, dass die Stadt Köln internationale Aufmerksamkeit erfährt. Dies ermutigt zu weiteren Fortschritten im OpenData-Projekt in Köln. Die detaillierten Auswertungen, besonders auf monatlicher und täglicher Basis, sind als offene Daten erhältlich und können unter https://offenedaten-koeln.de/dataset/monitoring-offene- daten-koeln-2017 abgerufen werden. Öffentlichkeitsarbeit Im November 2017 wurden die Mieter zu einer ersten öffentlichen Informationsveran- staltung eingeladen. Dort haben die Vertreter der Stadt Köln und der Industriepartner über den Stand des Projekts informiert und konnten direkt Fragen beantworten. Wünsche und Fragen wurden protokollarisch festgehalten und die Antworten an die Beteiligten gegeben sowie mitgeteilt, welche Anregungen umgesetzt werden können. Die öffentlichen Veranstaltungen wurden filmisch dokumentiert und von der Gruppe der sog. Community Reporter begleitet. Diese Gruppe gibt Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit Geschichten über ihr Hobby, ihr Projekt oder ihre Nachbarschaft zu erzählen. Die Volkshochschule Köln bietet hierzu kostenlose Schulungen an. Die Community Reporter haben bei GrowSmarter Veranstaltungen Mieter und die Pro- jektpartner interviewt und bisher einen Film gedreht. So kann der Fortgang im Projekt durch eine „Außenperspektive“ ergänzt werden. Der Film kann unter Jahresbericht 2017 30 http://www.joachimsack.de/cr/GrowSmarter.mp4 angesehen werden und steht unter http://www.joachimsack.de/cr/GrowSmarter.zip als Download zur Verfügung. Abbildung 19: Mieterveranstaltung in der Stegerwaldsiedlung, November 2017 Während der ersten drei Jahre der Umsetzung in GrowSmarter hatten alle Mieter der Stegerwaldsiedlung die Gelegenheit, sich in regelmäßig angebotenen Sprechstun- den der Stadt Köln über den Verlauf des Projektes zu informieren. Diese gab den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie allen Interessierten die Möglichkeit, Fragen zum Projekt vor Ort zu platzieren oder grundsätzliche Informationen einzuholen. Auch die Wohnungsbaugenossenschaft DEWOG bietet jede Woche dienstags eine Sprechstunde an. Ein Aushang im Büro in der Siedlung informiert zusätzlich über Ansprechpersonen bei der Stadt Köln und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Zu wichtigen Ereignissen, wie z.B. der Umstellung der Heizanlage informiert die DE- WOG die Mieter mit einem persönlichen Anschreiben. Über die neuen Mobilstationen im gesamten Gebiet Mülheim werden die Anwohner und Geschäftsleute mittels Flyer, Facebook, Instagram, twitter, Blog und durch persönliche Ansprache informiert. Bei zahlreichen Veranstaltungen stellte sich GrowSmarter auf lokaler, nationaler so- wie auf internationaler Ebene vor, in Köln zum Beispiel in Ratsausschüssen, der SmartCity Cologne Konferenz oder dem digitalen Stadtgipfel. Auch wurden zahlrei- che Study Visits angeboten, wie z.B. im Rahmen der Weltklimakonferenz COP23. National war GrowSmarter bei Messen wie u.a. der CeBIT vertreten, sowie internati- onal von chinesischer Delegation besucht und bei den Generalversammlungen des Projekts in Cork und Porto. Jahresbericht 2017 31 Übersicht Veranstaltungen Hack your City Konferenz im März Teilnahme CeBIT im März 2017, Hannover Messe im April 2017 Earth Hour im April 2017 GrowSmarter Study Visit im April 2017 SmartCity Cologne Konferenz im April 2017 Smart Suisse in Basel im April 2017 IT-Gipfel in Ludwigshafen im Mai 2017 General Assembly in Cork im Mai/ Juni 2017 EUSW in Brüssel im Juni 2017 Besuch der Uni Bonn im Juni 2017 Besuch einer chinesischen Delegation im Juli 2017 Parking day in Köln im Juli 2017 Straßenfeste: Tag des guten Lebens, Deutz feiert, Agnesviertel, Klimastraßen- fest in Nippes INEA review meeting in Brüssel im September 2017 SmartCity Kongress in Esch-sur-Alzette im September 2017 Teilnahme am digitalen Stadtgipfel im Oktober 2017 Smart Cities - was passiert im Rheinland im Oktober 2017 Infoveranstaltung für die Mieter der Stegerwaldsiedlung im November 2017 COP 23 Study Visit im November 2017 General Assembly in Porto im November 2017 SmartCity Konferenz in Barcelona im November 2017 Jahresbericht 2017 32 Abbildung 20: GrowSmarter Wärmepumpen in der Stegerwaldsiedlung bei einer Study Visit zur COP 23 und für Aus- schussmitglieder Fazit Der integrierte Ansatz aus dem EU-Projekt GrowSmarter soll als Blaupause für eine nachhaltige Stadtentwicklung bei der Entwicklung weiterer Stadtentwicklungsgebiete wie Mülheim-Süd, Parkstadt-Süd, Deutzer Hafenareal eingebracht werden. Schon die Denkansätze der Mobilitätslösungen finden in der Bearbeitung und Beeinflussung der Bebauungspläne große Akzeptanz und Verwendungen und kommen in stadtwei- ten Überlegungen zum Einsatz. Ausblick Im Projekt GrowSmarter ist es Ziel, Ende 2018 den dritten Bauabschnitt abschließen zu können. Im Bereich Mobilität sollen konventionelle Fahrräder und Pedelecs im ersten Quartal 2018 an den Mobilstationen genutzt werden können. Die Plattform „urban cockpit“ ist nun erstellt und bietet Nutzern den Zugang z.B. zu Verkehrsdaten, derzeit aber nicht in Echtzeit. Der Anschluss zum alten und neuen Verkehrsrechner wird Mitte 2018 stattfinden. Gleichzeitig werden ab Anfang 2018 technische sowie finanzielle Daten zur Evaluierung gesammelt und in sog. „implementation und eva- luation reports“ der einzelnen Themenbereiche festgehalten, um das Projekt Ende 2019 ganzheitlich auswerten und Schlüsse ziehen zu können. Eine weitere Mieterveranstaltung ist für Mitte Mai geplant, um die einzelnen Maß- nahmen wie das neue Heizungssystem, die Mobilstationen, die SmartHome und SmartPlugs, sowie den Mieterstrom zu erklären. Jahresbericht 2017 33 EU-Projekt CELSIUS Das EU-Projekt "CELSIUS - Combined Efficient Large Scale Integrated Systems" zielt darauf ab, eine effiziente großstädtische Energieversorgung zu implementieren. Im Rahmen der SmartCity Cologne-Initiative der EU-Kommission wurde den Städten Göteborg (Leitung), London, Rotterdam, Genua und Köln unter CELSIUS im Jahr 2013 ein Projekt bewilligt, das die Entwicklung und Anwendung regenerativer Tech- nik zur Wärme- und Kälteversorgung im großen Maßstab fördert. Gemeinsam mit den Kölnern Projektpartnern RheinEnergie AG, Technische Hoch- schule Köln und den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, AöR wurden an drei Stand- orten in Mülheim, Nippes und Porz/Wahn Demonstrationsanlagen errichtet. Hier- durch können insgesamt sechs Kölner Schulen und zwei Schulkantinen mit Wärme versorgt werden, die vorrangig aus Abwasser gewonnen wird. Haupterrungenschaften CELSIUS Toolbox: Alle Kenntnisse, die durch die Untersuchungen der CELSIUS- Demonstrationsanlagen gewonnen wurden, werden auf der Wiki-Webseite CELSIUS Toolbox dargestellt. Artikel über die Konzepte der Demonstratoren sowie deren Leis- tung sind enthalten. Darüber hinaus gibt es eine Videothek mit allen Workshops, Präsentationen und Webinaren der CELSIUS Partner, CELSIUS Cities und CELSIUS City Unterstützer. Bisher umfasst die Videothek mehr als 80 Videos. CELSIUS Member Cities: CELSIUS hatte das Ziel, 50 Städte in ganz Europa zu rek- rutieren, die seine Vision teilen und mit denen wertvolles Wissen ausgetauscht wird. Aktuell umfasst das Netzwerk 67 Städte. CELSIUS City Supporters: Nach dem Erhalt vieler Anfragen von Forschungszentren, Unternehmen und anderen EU-Projekten beschloss CELSIUS eine neue Option für Mitglieder zu schaffen. Die CELSIUS City Supporters unterstützt Einzelpersonen und Organisationen, wie Forschungszentren, Unternehmen und andere EU-Projekte, die Jahresbericht 2017 34 Teil des CELSIUS-Netzwerks sein wollen. Bisher nehmen so 68 Organisationen und Einzelpersonen teil. KlimaExpo.NRW: Das EU-Projekt CELSIUS wurde durch die KlimaExpo.NRW als Best Practice Beispiel ausgezeichnet. Das Projekt zeigt, wie neue Technologien zu einer klimafreundlichen und zuverlässigen Wärmeversorgung in Großstädten beitra- gen können. EUSEW17: Die EU sustainable energy awards sind ein wichtiges Merkmal der jährli- chen EUSEW-Konferenz. Unter insgesamt 12 nominierten Projekten, die eine ökolo- gisch nachhaltige Energiewirtschaft fördern, erhielt die Stadt Göteborg stellvertretend für CELSIUS am 20. Juni 2017 von EU-Kommissar Caňete in Brüssel die Auszeich- nung. Abbildung 21: Celsius Kollegen nehmen den EUSEW-Preis entgegen (die ersten vier von links Simon Wyke, Sarah Johns- tone, Sebastian Marx, Katrina Folland) Workshops und andere Veranstaltungen Um das CELSIUS Netzwerk auszubauen und Wissen auszutauschen, nahm das Kölner CELSIUS Team (RheinEnergie AG, Stadt Köln und die TH Köln) an folgenden Kongressen, internationalen Messen und Workshops in 2017 teil: Jahresbericht 2017 35 Technische Umsetzung und Betriebserfahrungen in CELSIUS - Treffen mit Mit- gliedern des Ausschusses Umwelt und Grün (AUG) bei der RheinEnergie AG (13.06.2017) Von Seiten der RheinEnergie AG wurde zunächst durch die Herren Georg Tillmann und Heinz Menda detaillierte Einblicke und Ergebnisse der Abwärmerückgewin- nungsdemonstrationsanlagen in Köln gegeben. Von der Stadt Köln nahm Herr Aldo Pérez teil; von Seiten des AUG, die Herr Gerd Brust und Dietmar Donath. Am Ende der Präsentation wurden Fragen zu den Technologien, den Prinzipien und den Vor- teilen gegenüber anderen gestellt und vorgeschlagen, alternative Wärmequellen wie z.B. Solarthermie und Wärmepumpen zu erforschen. CELSIUS Talk: Two CELSIUS Demonstrators: Genoa and Cologne (05.07.2017) Im Rahmen des Vernetzungsabkommens mit anderen Städten und Institutionen hat das CELSIUS Projekt mehrere Webinare mit Experten u.a. zu den verschiedenen Demonstrationsanlagen angeboten. Im Juli 2017 stellte Herr Pérez (Stadt Köln) die Eigenschaften und Leistungen der Kölner Standorte vor. Herr Dr. Kreisl vom Wärme- pumpenhersteller Viessmann sprach über die technischen Details und über ähnliche Projekte in Deutschland. Abschließend stellte Herr Dr. Hirschnitz-Garbers die Her- ausforderungen bei der Entwicklung der Kölner Demonstratoren dar. Im gleichen Webinar sprachen Experten aus Genua über deren Demonstrationsanlage (the Tur- boexpander). Link zum Webinar: http://toolbox.CELSIUScity.eu/index.php/CELSIUS_Talk:_Two_CELSIUS_Demonstra tors_-_Genoa_and_Cologne CELSIUS Vortrag: „Abwasserwärme Potenzial Web-App für EU-Cities” auf der SDEWES Konferenz (Oktober 2017) Einer der wichtigsten Bestandteile des CELSIUS Projektes ist die Reproduzierbarkeit der Demonstratoren. Ziel des Projektes ist nicht nur die Erprobung innovativer Tech- nologien, sondern auch die Replikation dieser Technologien in der EU. Herr Pérez präsentierte auf der SDEWES-Konferenz die Ergebnisse seiner Forschung auf die- sem Gebiet. Diese sowie die entwickelte Web-App werden in Kürze in der CELSIUS Toolbox verfügbar sein. Link zur Toolbox: http://toolbox.CELSIUScity.eu/index.php/Main_Page Jahresbericht 2017 36 CELSIUS Vortrag: „Klimaschonende Nahwärmeversorgung durch Abwasser- wärmenutzung im Projekt CELSIUS, Standort Köln“ bei der 3. BMUB- Fachtagung Klimaschutz durch Abwärmenutzung (Oktober 2017) Aufgrund des steigenden Interesses an der Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Deutschland organisierte das BMUB die 3. Fachtagung Klimaschutz durch Abwär- menutzung. Vertreter einiger Kommunen mit Erfahrung zu diesem Thema stellten die laufenden Projekte vor. Köln präsentierte seine Erfahrungen im Rahmen von CELSI- US. Die Veranstaltung war von großer Bedeutung, da sie es ermöglichte, sich mit den meisten deutschen Stakeholdern in diesem Bereich auszutauschen. Außerdem wurde das Förderungsprogramm „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0“ vorge- stellt. Das Förderungsprogramm wird für zukünftige Projekte zur Wärmerückgewin- nung sehr wichtig sein. Link zum Programm: http://www.izes.de/de/content/3-bmub-fachtagung-klimaschutz- durch-abw%C3%A4rmenutzung CELSIUS Talk: Electricity to heat (04.10.2017) Die Stadt Köln organisierte zusammen mit Gotebörgenergy ein Webinar zur Integra- tion von fluktuierendem Strom aus erneuerbaren Energiequellen im Wärmesektor. Experten aus Deutschland, Dänemark und Schweden präsentierten und diskutierten über verschiedene hierzu. Eine der Präsentationen im Webinar war die von Herrn Kühne von der AGFW, der den Stand der Wärmekraftprojekte in Deutschland und die wesentlichen Anforderungen dieser Betriebsstrategie im Land erläuterte. Link: http://toolbox.CELSIUScity.eu/index.php/CELSIUS_Talk:_Integration_of_heat,_powe r_and_intermittent_renewables CELSIUS Summit: The power of networks, Gothenburg (27.-28.11.2017) CELSIUS veranstaltete eine Abschlusskonferenz, um die neuesten Forschungser- gebnisse und technologischen Entwicklungen zu präsentieren, die Bewältigung der zentralen Herausforderungen, mit denen Städte bei der Planung, Entwicklung und Optimierung ihrer Fernwärmesysteme konfrontiert sind, um das CELSIUS-Netzwerk zusammenzubringen und es zu stärken und die Entwicklung intelligenter Fernwärme- und -Kühlungslösungen fortzusetzen. Die Konferenz stand ganz im Zeichen der Netzwerke, seien sie nun infrastruktureller oder persönlicher Art. Besondere Aktivitä- ten waren eine Reihe von Live-Interviews, Kurzfilme, Eins-zu-Eins-Matchmaking- Jahresbericht 2017 37 Sitzungen und Round-Table-Diskussionen. Die Veranstaltung endete mit einem Ga- ladinner, bei dem einige CELSIUS Städte für ihre Innovation oder als Start-up ausge- zeichnet wurden. Neue SCC-Projekte Die neuen Projekte werden im Folgenden kurz vorgestellt: Nahwärmenetz Niehl der AVG Ressourcen GmbH Abbildung 22: Hackschnitzellager für den Heizkessel Die AVG Ressourcen GmbH, betreibt seit April 2017 an ihrem Standort Niehl in der Geestemünder Straße ein Wärmenetz für die eigenen Betriebsgebäude sowie die umliegenden Institutionen wie ein Flüchtlingsheim der Stadt Köln, die Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB), die Kultureinrichtung „Kantine“ und die Feuer- wehr. Zentrales Herzstück ist ein Holzhackschnitzelkessel, der mit Qualitätsholzhackschnit- zeln aus der Altholzverwertung betrieben wird. Als Rohstoff kommen unbehandelte Vollholzsortimente wie Paletten zum Einsatz, aus denen ein hochwertiger klimaneut- raler Brennstoff erzeugt wird. Für die Wärmeproduktion wird insgesamt ca. 350 – 400 Tonne Altholz pro Jahr benötigt. Der gesamte Wärmebedarf von rund 1,2 Millionen Kilowattstunden im Jahr entspricht dabei dem von ca. 48 Einfamilienhäusern. Allein die Stadt Köln spart durch den Anschluss des Flüchtlingsheims rund 50.000 Euro jährlich an Heizkosten und die CO2-Emissionen reduzieren sich um fast 240 Jahresbericht 2017 38 Tonnen jährlich. Dank des Austauschs der Heizungen spart die AVG rund 500 Ton- nen CO2 pro Jahr ein. Die Investitionskosten betrugen ca. 700.000 Euro, davon 85.000 Euro KfW- Förderung. nebenan.de - der smarte Austausch Abbildung 23: Portal www.nebenan.de nebenan.de ist eine kostenlose, lokale Plattform zum Aufbau und zur Pflege nach- barschaftlicher Beziehungen. Kennenlernen, teilen, helfen, schenken, informieren, zusammenkommen – nebenan.de bietet Nachbarn die Möglichkeit in Kontakt zu tre- ten und Nachbarschaft aktiv zu leben. Auf das Kölner Angebot des lokalen Austausches greifen aktuell ca. 33.000 Nutzer in 120 Netzwerken in den Stadtvierteln zu. Jahresbericht 2017 39 ICE-Werk in Köln-Nippes Abbildung 24: ICE-Instandhaltungswerk in Köln-Nippes Im Kölner Stadtteil Nippes ist das modernste ICE-Instandhaltungswerk Europas ver- ortet. Bei der Planung ging die Deutsche Bahn neue Wege: Durch den Einsatz mo- dernster Umwelttechnologien entwickelte das Unternehmen hier das erste klimaneut- rale Instandhaltungswerk Deutschlands und verzichtet gänzlich auf die Nutzung fos- siler Energien. Auf einer Fläche von 23 Hektar wird das Bauwerk Anfang 2018 in Be- trieb gehen. Jahresbericht 2017 40 Honig Connection Abbildung 25: Honig Connection Der Kölner Imkerverein von 1882 e.V. startet 2018 seine Umweltbildungsoffensive „HonigConnection“. In einer Smart City dürfen die Bienen nicht fehlen! Wichtige Themen wie Biodiversität, Umwelterwärmung und -belastung, der Umgang mit Grünflächen in der Stadt, regionale Produktion und Ernährung etc. sind für den Insektenbestand relevant. Jahresbericht 2017 41 Modernisierung Hallentechnik LANXESS Arena Abbildung 26: SCC-Projekt Modernisierung der Hallentechnik Lanxess Arena Zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 ist das gesamte Energiesystem für ca. 0,5 Mio. Euro optimiert worden. Auf diese Weise wird eine Energieeinsparung von ca. 50% der bisherigen Verbräuche in diesem Bereich erzielt. Es ist angedacht, die Partnerschaft mit der Lanxess Arena auch für die Promotion von SCC Themen zu nutzen, soweit dies beidseitig möglich ist. Ausblick 2018 Abbildung 27: Weiterentwicklung der SCC-Vision Abbildung 28: Weiterentwicklung des Monitoringsystems SCC Jahresbericht 2017 43 #erklimadasmal: Regionale Begleitkampagne zur Weltklimakonfe- renz in Bonn Die Koordinationsstelle Klimaschutz hat die regionale Begleitkampagne zur Weltkli- makonferenz am 26.10.2017 entscheidend mitgestaltet. 26 Projekte, auch aus der Projektlinie SmartCity Cologne (u.a. GrowSmarter), haben sich im Rahmen einer Veranstaltungsreihe ab dem 26.10.2017 interessierten Zuschauern aus Köln und der Region präsentiert. Die Eröffnungsveranstaltung auf der „MS RheinEnergie“ hat ein- leitend den Bürgerinnen und Bürgern vermittelt, wie Nachhaltigkeit interaktiv erfragt, erlernt, erläutert und verbreitet werden kann. Die Vertreter indigener Völker haben ihre Vorberatungen zum Weltklimagipfel am 4. und 5. November 2017 im Rathaus zu Köln durchgeführt. Bürgermeister Andreas Wolter hat am Abend des 4.November einen Empfang im Hansasaal für die Vertreter der indigenen Völker ausgerichtet, die sich in das Goldene Buch der Stadt eingetra- gen haben. Zur Weltklimakonferenz war eine dreiköpfige Delegation aus Corinto, Nicaragua, zu Besuch in Köln. Gemeinsam mit dem Bürgermeister, dem Stadtdirektor und dem Umweltdezernenten aus Corinto wurde das Treffen der lokalen Bürgermeister in Bonn besucht. Veranstaltungen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Eine Aufgabe der Koordinationsstelle Klimaschutz ist die Kommunikation mit verwal- tungsinternen und externen Akteuren und Zielgruppen. Hierzu zählen auch die Pres- searbeit und Veröffentlichungen zum Klimaschutz und SmartCity Cologne. In 2017 war SmartCity Cologne auf vier Messen und über 20 Veranstaltungen vertre- ten. Es wurden drei Anzeigen und ca. 40 Pressemeldungen herausgegeben und vier Artikel für Magazine erstellt, so z.B. IzR/BBSR >Köln auf dem Weg zur Smart City Eurowings >Advertorial im Bordmagazin Die Welt >Crossmediale Kampagne Beilage Jahresbericht 2017 44 FAZ >“Stadt der Zukunft“ Beilage Stadionwelt Inside >Sonderausgabe Sport und Umwelt Auf den nachfolgend genannten Veranstaltungen wurde SmartCity Cologne als Pro- jektlinie vor- und die Erfolge und Wirkungen für die Stadt Köln dargestellt. Stadt Hamm, Stadtplanungsamt Konrad-Adenauer-Stiftung, Journalistenschulung Web de Cologne Kreativwirtschaft Stadt Köln, digitaler Stadtgipfel Eco, Verband der Internetwirtschaft Koordinierungsbüro Normungsarbeit der Umweltverbände Barcelona, Smart City Expo Frankfurt, Blisscity- the Smart City Convention Abbildung 29: Beispiele für Veröffentlichungen zu SmartCity Cologne Jahresbericht 2017 45 Planspiel Südsicht Planspiel Südsicht ist ein klimapolitischer Perspektivwechsel, welcher Jugendliche ab 15 Jahre dazu herausfordert, das eigene Handeln im globalen Kontext reflektieren zu lernen. Es ist ein fiktives Spiel, welches an die Realität angepasst wurde. Auf Initiative und Begleitung der Koordinationsstelle Klimaschutz wurde mit dem Team von Planspiel Südsicht der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e. V. (LAG 21 NRW) und einem Oberstufenkurs des Hölderlin-Gymnasiums aus Köln Mül- heim das Planspiel im Dezember 2017 in Köln durchgeführt. Abbildung 30: Planspiel Südsicht Die Mitspielenden vertraten zwei Parteien, welche unterschiedliche Interessen hat- ten, die sich an realen politischen Gegebenheiten in Matagalpa (Nicaragua) orientier- ten. Die Rollen des Bürgermeisters und der Fraktions- und Ausschussvorsitzenden wurden durch einfache Mehrheitsentscheidungen der Anwesenden gewählt. Der Stadtrat musste nun stellvertretend für die Bevölkerung entscheiden, in welche Projekte das Haushaltsbudget investiert werden soll: Hochwasserschutz? Kläranla- gen, Trink- und Abwassersystem? Erneuerbare Energien oder Müllentsorgung? Jahresbericht 2017 46 Kritisch diskutierten die fiktiven Stadträte aus der Sicht ihrer neuen Rollen über mög- liche Entwicklungs- und Klimaanpassungsmaßnahmen. Die Parteien des Rates entwickelten mit Unterstützung der Fachausschüsse Lö- sungsmöglichkeiten und Strategien auf der Basis von Maßnahmenvorschlägen und entsprechender Finanzpläne sowie einer Übersicht aller möglichen Fördermittelgeber aus dem In- und Ausland. Am Ende entschied der Stadtrat mit einer Mehrheitsabstimmung über die Empfeh- lungen. Danach wurde über die Gefühlslage während des Planspiels diskutiert und die Schülerinnen und Schüler kamen zu dem Ergebnis, dass sie alle ein wenig über- fordert damit waren eine optimale Lösung zu finden. Durch das Planspiel wurde den Schülern das Ausmaß und die Folgen des Klimawandels bewusster und die Sensibili- tät für die Thematik erhöht. Das Planspiel Südsicht leistet einen wichtigen Beitrag, um das Verständnis für globa- le Zusammenhänge des Klimawandels und besonders deren Folgen für die Bevölke- rung in Entwicklungsländern zu vermitteln. Es verdeutlicht die Prozesse politischer Entscheidungsfindung und die Auswirkung des Klimawandels hautnah und lehrt, sich auch in Konflikten mit fachlichen Argumenten selbstbewusst zu positionieren. Rat und Ausschüsse Im Jahr 2017 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz zu den Themen Klimaschutz und SmartCity Cologne in Ratsausschüssen und Bezirksvertretungen berichtet: Präsentation zu GrowSmarter (Ausschuss Umwelt und Grün am 02.02.2017, Stadtentwicklungsausschuss am 09.02.2017, Study Visit am 13.11.2017) Förderung der Elektromobilität (2598/2017; 2596/2017; 2369/2017; 1983/2017; 1558/2017; 1391/2017; 1275/2017; 0802/2017; 0147/2017) Nutzung von Landstrom (3675/2017) Mitteilung zum Förderaufruf „KommunalerKlimaschutz.NRW“ (2066/2017; 0351/2017) Klimaschutz durch Fassadenbegrünung (1486/2017) Stadtradeln 2017 (2461/2017; 1237/2017) Jahresbericht 2016 der Koordinationsstelle Klimaschutz (1996/2017) Jahresbericht 2017 47 SmartCity Cologne Konferenz 2017 (2572/2017) Schadstoffemissionen durch die Braunkohlegranulat -Wirbelschichtfeuerung im Heizkraftwerk Köln Merkenich (2594/2017) Ausblick 2018 Ziele und Vision Das Thema Klimaschutz soll Mainstream in der Kölner Stadtgesellschaft werden. Die Stadtgesellschaft erkennt das Thema als eine der zentralen Herausforderung der Gegenwart an und berücksichtigt den Klimaschutz in ihren alltäglichen Entscheidun- gen. Durch gemeinschaftliche Handlungen kommt die Stadtgesellschaft ihren gesteckten Zielen näher, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 20% und bis 2030 um 50% zu senken. Hierzu sind CO2 Einsparungen von noch ca. 300.000 Tonnen (bis 2020) und 3,9 Mil- lionen Tonnen (bis 2030) erforderlich. Folglich muss Köln seine Anstrengungen er- höhen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Klimaschutzstrategie Um die Klimaschutzziele der Stadt Köln zu erreichen wird eine Weiterentwicklung des Klimaschutzes in Köln angestrebt. Dabei sollen die bisherigen Maßnahmen und Aktivitäten durch neue Konzepte und Ideen ergänzt werden. Die wesentlichen Elemente für die Weiterentwicklung des Klimaschutzes sind wie folgt: 1. Priorität soll auf der konkreten Umsetzung von sichtbaren Maßnahmen auf dem Gebiet der Stadt Köln liegen. Dabei sollen besonders integrierte Projekte mit Prio- rität umgesetzt werden, welche neben einer primären Wirkung auf den Klima- schutz auch wichtige sekundäre Wirkungen auf andere Ziele der Stadtentwicklung haben. Dies soll auch der Tatsache Rechnung tragen, dass die finanziellen Res- sourcen der Stadt Köln auf absehbare Zeit knapp bleiben werden und Synergien folglich sehr wünschenswert sind. In 2018 soll ein Klimaschutzumsetzungspro- gramm 2020 und 2030 mit den Schwerpunkten Mobilität und Energie erstellt wer- Jahresbericht 2017 48 den. Zudem soll ein Monitoringsystem für Klimaschutzmaßnahmen und eine re- gelmäßige CO2-Bilanzierung (alle 2-3 Jahre) etabliert werden. Die Energieagentur NRW wird in der Kölner Stadtverwaltung das Projekt Mission E (Projekt zur Motivation der Beschäftigten im Rahmen einer Energieeffizienz- kampagne) durchführen, um alle Potentiale des Klimaschutzes in der Verwaltung zu heben. Das externe Audit durch den TÜV zum European Energy Award, einem Quali- tätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffi- zienz und Klimaschutzaktivitäten, steht im September an. 2. Die Organisationsstruktur des Klimaschutzes in der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft soll neu ausgerichtet werden. Hierzu ist bis zum Sommer die Besetzung der vier offenen Stellen geplant. Der Klimaschutz benötigt zudem eine Organisationsstruktur (Runder Tisch Klimaschutz) mit Einbindung der wichtigsten Klimaakteure der Stadtgesellschaft und regelmäßigen Treffen. Zu- sätzlich zu den Vertretern der Stadtverwaltung und der städtischen Betriebe sind Vertreter der Unternehmen und Organisationen sowie Bürgerschaft zu berück- sichtigen (IHK, HWK, Universitäten, Kreishandwerkerschaft, VZ, KölnAgenda, Agora, Architektenkammer…). Neben einer großen Runde sind themenspezifi- sche Arbeitsgruppen geplant. Der Fokus liegt auf der Identifizierung und Umset- zung von Maßnahmen. Dabei können die hier gennannten Akteure auch Projekt- partner sein. Gerade an den Universitäten ist ein hohes Maß an Kompetenz zu vermuten, welches für den Klimaschutz aktiviert werden soll. 3. Um die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger zur energetischen Sanierung zu verstärken soll 2018 die von der Koordinationsstelle Klimaschutz entwickelte För- derrichtlinie „Altbausanierung und Energieeffizienz - klimafreundliches Wohnen“ sowie das Konzept zur Einrichtung eines Zentrums für Energieef- fizienz nach politischer Beschlussfassung umgesetzt werden. 4. Ein stadtweiter Dialog für den Klimaschutz in Köln (Kölner Klimadialog) mit Exper- ten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft an verschiedenen Orten in Köln soll entwickelt werden. Die Koordinationsstelle Klimaschutz plant hierzu eine Serie von Klimagesprächen mit Vertretern aus der Wissenschaft, Wirtschaft Jahresbericht 2017 49 und Kultur an verschiedenen Vortragsorten in Köln. Dabei werden Experten aus anderen Teilen der Region, aber auch gute Beispiele aus Deutschland und der EU nach Köln geholt. Ziel ist es, alle Potentiale aus diesen Bereichen für den Kli- maschutz in Köln zu bündeln und ein gutes Klima für das Thema zu schaffen. Damit wird die Umsetzung bei allen Akteuren verstärkt. 5. Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz und SmartCity Colog- ne. Hier sollen vor allem auch neue, digitale Medien genutzt werden. 6. Zusätzlich sollen neue Leuchtturmprojekte eingeworben werden. Fördergelder sollen vorzugswiese von Nationalen Geldgeben eingeworben werden, welche ei- nen geringen bürokratischen Aufwand erwarten lassen. Die Koordinationsstelle Klimaschutz wird hierzu mit den jeweiligen Fachämtern zusammenarbeiten. 7. (Internationale) Vernetzung zum Klimaschutz und Lobbyarbeit Die Stadt Köln ist durch die Aktivitäten der letzten Jahre international (Bsp. GrowSmarter, CELSIUS, Aktivitäten während COP23, Klimapartnerschaften etc.) und national sehr gut vernetzt. Die Koordinationsstelle wird die Zusammenarbeit in den nationalen und internationalen Netzwerken stärken und Lobbyarbeit für den weltweiten Klimaschutz aber auch für die Unterstützung der Stadt Köln durch das Land und den Bund leisten. Wichtige Netzwerke sind das Klimabündnis, Eu- rocities, Polis, Bürgermeisterkonvent, Rat für Nachhaltigkeit, AltBauNeu, Morgen- stadtnetzwerk, SmartCity Forum. Die Stadt Köln hat drei Klimapartnerschaften mit Partnerstädten in Süd- und Mittelamerika. Köln wird auch in Zukunft für eine in- ternationale Kooperation im Klimaschutz eintreten und dabei den Schutz des Weltklimas durch Umsetzung von konkreten Maßnahmen fördern und vor allem auch gemeinsam mit nationalen und internationalen Netzwerken Einfluss auf die Klimaschutzgesetzgebung nehmen. Jahresbericht 2017 50 -
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/V/7 Vorlagen-Nummer 12.04.2018 1050/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Umwelt und Grün 24.04.2018 Stadtentwicklungsausschuss 26.04.2018 Verkehrsausschuss 15.05.2018 Jahresbericht 2017 der Koordinationsstelle Klimaschutz Mit dem Jahresbericht „Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2017, Ausblick 2018“ stellt die Koordinations- stelle Klimaschutz die wesentlichen Aktivitäten des vergangenen Jahres dar und gibt Ausblicke in aktuelle und künftige Schwerpunkte/ Aktivitäten. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf
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24.04.2018
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 3.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
28.06.2018 zuletzt
TOP 17.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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