1486/2025
Unfallhäufungen und tödliche Verkehrsunfalle des Jahres 2024 im Stadtbezirk Rodenkirchen
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UHS 2024 nach 3JB - Anlage 2 - BV 2
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Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis 4ategorien 1 - 4 lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe 76 Vorgebirgstraße/Bischofsweg/Vorgebirgs- glacisweg 2 0 0 7 0 7 0 0 7 R 7 R X 102 Brühler Landstraße - Strecke zwischen Militärringstraße und Parkplatz Brühler Landstraße 2 0 2 6 0 7 0 1 R 5 R 6 R X 177 Höninger Weg - zwischen Theophanostraße und Gottesweg 2 0 3 15 0 18 0 1 R, 1 EKF 15 R 16 R. 1 EKF X 179 Raderberger Straße - zwischen Mergentheimer Straße und Gerhard-vom-Rath-Straße 2 0 0 5 0 5 0 0 3 F, 2 R, 1 EKF 3 F, 2 R, 1 EKF X * Unfallkategorien 1 - Unfall mit einer getöteten Person 2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden Prüfuung ist erfolgt - keine geeignete Maßnahme ersichtlich Anlage 2 Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungslinien und -stellen im Jahr 2024 (Jahre 2020 - 2023) im Straßennetz der Stadt Köln Unfälle Radfahrende (R), Elektro-Roller (ER) und zu Fuß Gehende (F) nach Kategorien Maßnahmen sind erfolgt Maßnahmen in Vorbereitung / werden geprüft
2024 Tödliche VU - Anlage 3 - BV 2
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Anlage 3 Datum Uhrzeit Bezirk Straße Beteiligung (Alter) Folgen Ursache 06.03.2024 11:22 Sürth Heinrich-Erpenbach- Straße/Bahnhofstraße/Unter Buschweg Pkw (32) - R (68) 1 T (68) R missachtet Vorfahrt und wird von Pkw erfasst. 17.08.2024 00:32 Rondorf Rodenkirchener Straße 180 Pkw (24) - F (27) - F (21) 1 T (27) - 1 SV (21) - 1 LV (24) Alkoholisierter Pkw-Fahrer kommt bei schneller Fahrt von der Fahrbahn ab und erfasst die F auf dem Gehweg 18.11.2024 14.25 Raderthal Brühler Landstraße 2 Pkw (36, 70) - Pkw (21) 1 T (70), 1 SV (36) 1 LV (21) Pkw schert auf Gegenfahrbahn aus und kollidiert mit Pkw im Gegenverkehr 04.12.2024 17:30 Immendorf Godorfer Straße 29 R (66) 1 T (66) R wird tot oder bewusstlos an einem Baum lehnend gefunden und stirbt am Auffindeort T - Getöte/r R - Radfahrer*in LV - Leichtverletze/r F - Fußgänger*in SV - Schwerverletzte/r Tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2024 im Stadtbezirk Rodenkirchen
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle III/64/644/5 644/5 Vorlagen-Nummer 1486/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 30.06.2025 Unfallhäufungen und tödliche Verkehrsunfalle des Jahres 2024 im Stadtbezirk Rodenkirchen Die Arbeit der Unfallkommission bezieht sich auf Unfallhäufungsstellen und –linien sowie auf die Untersuchung von tödlichen Verkehrsunfällen. Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung vom 10.06.2021 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der Einjahresbetrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1 – 4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Poli- zei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung eines Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle führt, erhöhen. Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden Kategorien 5 – 7: Sonstige Sachschadenunfälle Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei grundsätzlich Unfälle nach der Drei- jahresbetrachtung. Bei dieser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als Unfallhäu- fung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jahren fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese Zahl – unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung innerhalb der Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn in einem Knoten oder einer Strecke innerhalb dieses Zeitraums drei Verkehrsteilnehmer*innen schwer verletzt oder getötet wurden. Außer diesen Betrachtungen werden auch die tödlichen Verkehrsunfälle, die sich auf dem Köl- ner Stadtgebiet – mit Ausnahme der Unfälle auf den Autobahnen – ereigneten, besprochen. Nach Meldung der Unfallhäufungsstelle tritt die Unfallkommission, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Köln und der Polizei zusammensetzt, zusammen und entscheidet – meistens unter direkter Beteiligung der Bezirksregierung – über Maßnahmen, die zur Reduzie- rung des Unfallaufkommens geeignet sind. 2 Im Jahr 2023 wurde im Zuge der Einjahresbetrachtung für den Stadtbezirk Rodenkirchen sechs Kreuzungen und zwei Strecken als Unfallhäufungen gemeldet. Im Bereich der Immendorfer Haupstraße/Vor dem Dorf ereigneten sich Unfälle, bei denen Pkw-Fahrende, die aus der Straße „Vor dem Dorf“ ausfuhren, die Vorfahrt der Verkehrsteil- nehmer auf der Immemdorfer Haupstraße missachteten. Hier veranlasst die Verwaltung, dass die Beschilderung auf der Straße „Vor dem Dorf“ angepasst wird. So wird die Strecke, auf der die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30km/h reduziert ist, verkürzt und beginnt erst kurz vor der Einmündung, damit so die Aufmerksamkeit der Fahrenden erhöht wird. Das Unfallgeschehen im Bereich Industriestraße/Bunsenstraße war in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Linksabbiegende von der Industriestraße mit dem bevorrechtigten Ge- genverkehr kollidierten. In einem ersten Schritt lässt die Verwaltung mit den Straßen NRW als ausführender Stelle die Markierungen auf der Industriestraße anpassen. In einem weiteren Schritt sollen die Detektoren für die Linksabbiegenden der Industriestraße verstärkt und er- gänzt werden. Abbiegende Fahrzeuge können dann besser erfasst und so möglicherweise de- ren - mit Grünpfeil gesicherten - Linksabbiegezeiten verlängert werden. Im Abfahrtbereich Kiesgrubenweg / Anschlussstelle Rodenkirchen Autobahn beruhte das Unfallgeschehen mehrheitlich darauf, dass Linksabbiegende vom Kiesgrubenweg in Richtung Autobahn mit dem bevorrechtigen Gegenverkehr kollidierten. Hier soll die Beschilderung so geändert werden, dass zwischen dem Kreisverkehr und der Zufahrt zur Autobahn die Ge- schwindigkeit für beide Fahrtrichtungen auf 50 km/h festgelegt wird. Zwischen der Godorfer Hauptstraße und der Auffahrt auf die Autobahn wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h festgesetzt. Zusätzlich wird die Vorankündigung des Kreisverkehrs optimiert. Bei der Kreuzung Leyboldstraße/Lindenallee waren in erster Linie Pkw-Fahrende beteiligt, die die Leyboldstraße in Richtung Osten befuhren und mit Fahrzeugführenden auf der Lin- denallee kollidierten. Hier veranlasste die Verwaltung auf Weisung der Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde, dass die vorhandenen Haltelinien zur Verdeutlichung der Vorfahrtsregelung zu demarkieren waren. Ferner wurde die Vollständigkeit der Tempo 30-Zonen-Tafeln geprüft, damit jeder Verkehrsteilnehmende weiß, dass er sich in einer Zone befindet. Ergänzungen waren aber nicht notwendig. Für die Dreijahresbetrachtung wurden eine Unfallhäufungsstelle und drei –linien in der Unfall- kommission behandelt. Diese Häufungen sind in der Anlage 2 aufgestellt. Alle Örtlichkeiten wurden geprüft, angemessene verkehrstechnische Maßnahmen, die zu einer gezielten Erhö- hung der Verkehrssicherheit hätten führen können, waren hier allerdings nicht ersichtlich. 2024 ereigneten sich im Stadtbezirk Rodenkirchen vier tödliche Verkehrsunfälle. Sie wurden alle in den Sitzungen der Unfallkommission besprochen. Eine verkehrstechnische Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit konnte aber nur für den Bereich Heinrich-Erpenbach- Straße/Bahnhofstraße erkannt werden. Hier wurde die Aufstellung der Vorfahrtbeschilderung optimiert. Anlagen 1. Unfallhäufungsstellen 2024 nach Einjahresbetrachtung 2. Unfallhäufungen 2024 nach Dreijahresbetrachtung 3. Tödliche Verkehrsunfälle 2024
UHS 2024 nach 1JB - Anlage 1 - BV 2
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Unfallhäufungsstellen 2024 im Bezirk Rodenkirchen Anlage 1 Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4* davon Verkehrs- unfälle mit zu Fuß Gehenden davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrenden Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt / LV - Leicht- verletzt Maßnahmen sind erfolgt Maßnahmen in Vor- bereitung / werden geprüft Kreuzung/Strecke wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich Bonner Straße/Marktstraße/Schönhauser Straße Bayenthal 13 1 0 24 LV X Godorfer Hauptstraße - Strecke zwischen Kiesgrubenweg und Otto-Hahn-Straße Godorf 3 0 0 1 SV, 8 LV X Höninger Weg - zwischen Gothaerer Allee und Sibille-Hartmann-Straßé Zollstock 3 0 3 3 LV X Immendorfer Hauptstraße/Vor dem Dorf Immendorf 3 0 0 3 LV X Industriestraße/Bunsenstraße Godorf 5 0 0 8 LV X Kiesgrubenweg/Anschlussstelle Rodenkirchen Immendorf 6 0 0 1 SV, 5 LV X Leyboldstraße/Lindenallee Marienburg 3 0 1 3 LV X Zollstockgürtel/Kalscheurer Weg Zollstock 3 1 1 3 LV X * Unfallkategorien 1 - Unfall mit einer getöteten Person 2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (32)
- Vorgebirgstraße
- Brühler Landstraße 2
- Militärringstraße
- Theophanostraße
- Raderberger Straße
- Bonner Straße
- Godorfer Hauptstraße
- Immendorfer Hauptstraße
- Industriestraße
- Leyboldstraße
- Höninger Weg
- Gottesweg 2
- Buschweg
- Kiesgrubenweg
- Gerhard-vom-Rath-Straße 2
- Heinrich-Erpenbach-Straße
- Rodenkirchener Straße 180
- Mergentheimer Straße
- Schönhauser Straße
- Godorfer Straße 29r
- Otto-Hahn-Straße
- Zollstockgürtel
- Bahnhofstraße
- Kalscheurer Weg
- Unter Buschweg
- Marktstraße
- Vor dem Dorf
- Bunsenstraße
- Bischofsweg
- Straße 18
- Lindenallee
- Straße 2 0
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Details
- Aktenzeichen
- 1486/2025
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 27.05.2025
- Erstellt
- 13.05.2025 11:26