AN/0989/2025
Änderungsantrag der SPD-Fraktion "Benennung der Porzer Rheinpromenade"
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Änderungsantrag SPD - Benennung Rheinpromenade
3300 Zeichen
Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln SPD -Fraktion in der Bezirksvertretung Porz Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln-Porz fon 0221. 221 97303 fax 0221. 221 97304 mail SPD-BV7@stadt-koeln.de web www.porzspd.de Köln-Porz, 18.06.2025 Änderungsantrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 26.06.2025 zum Antrag der CDU-Fraktion "Benennung der Porzer Rheinpromenade in „Bürgermeister-Lütz-Ufer" AN/0867/2025 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, es wird beantragt, dass die Bezirksvertretung Porz beschließt, die Rheinpromenade vor dem Porzer Bezirksrathaus nach der Vikarin, Pastorin und Pfarr erin Frau Sigrid Volkmann zu benennen. Die Verwaltung wird gebeten, die hierfür notwendigen Sc hritte vorzunehmen und die Benennung umzusetzen. Begründung: Die Stadt Köln verfolgt seit Jahren das Ziel, die Gleichstellung von Frauen und Männern auch im Stadtbild herzustellen. Bereits 2017 hat die SPD-Fraktion eine Anpassung der Benennungsrichtlinien eingefordert. 2022 fasste der Rat dann den Beschluss, dass Frauen bei Straßenneubenennungen vorrangig berücksichtigt werden sollen. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen nach Frauen und nach Männern benannten Straßen. Sigrid Volkmann hat als eine der ersten Frauen innerdienstlich in der Rheinischen Landeskirche und der Evangelischen Kirche der Union den Kampf gegen die Diskriminierung von evangelischen Theologinnen bestanden. Ihr Wirken an der dem Porzer Rathaus nahegelegenen Lukaskirche und später der Markuskirche war geprägt von dem Auf- und Ausbau eines neuen Seelsorgebezirks in der aufstrebenden ehemaligen Stadt Porz. Es ist weiter davon geprägt, dass evangelische Theologinnen die Gleichberechtigung in der Gemeindearbeit auf Kirchenebene durchsetzten. In den schnell wachsenden Neubaugebieten der ehemaligen Stadt Porz kümmerte Sigrid Volkmann sich ganz besonders um die große Anzahl protestantischer Ostflüchtlinge und Heimatvertriebener, aber auch um die vielen Bundeswehrsoldaten, die hier ihren oft wechselnden Standort hatten. So ist ihre Tätigkeit eng verbunden mit der Bewältigung des Ausbaus des Stadtbezirks Porz. 1962 war ein Drittel der Porzer Bevölkerung evangelisch und wiederum ein Drittel dieser evangelischen Bevölkerung lebte in den damaligen Neubaubezirken von Eil, Urbach und dem heutigen Finkenberg und damit in dem Bereich, für den Sigrid Volkmann zuständig war. Sich gleichzeitig um den großen Anteil dieser zugezogenen Bevölkerung zu kümmern und dabei 1963 die erste ordinierte Pfarrerin im Rheinland zu sein, ist das große Verdienst dieser sehr gebrechlichen Frau. Im Jahr 2025, indem sich die Eingemeindung nach Köln 50 Jahre jährt, ist es an der Zeit, die Verdienste dieser für die wachsenden Porzer Stadtbezirke so nachhaltig tätigen Persönlichkeit zu erinnern. Die bereits seit geraumer Zeit laufende verwaltungsmäßige Überprüfung der Ehrwürdigkeit des Namens Sigrid Volkmann kann angesichts des vielen Schriftmaterials endlich positiv zum Abschluss gebracht werden, so dass zur Eröffnung des neuen Rheinboulevards eine Umbenennung möglich ist. Jutta Komorowski Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (1)
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0989/2025
- Typ
- Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
- Datum
- 24.06.2025
- Erstellt
- 24.06.2025 07:59