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0693/2025

Bewerbung der Stadt Köln für Olympische und Paralympische Spiele Rhein Ruhr für das Jahr 2036 oder 2040

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 24.03.2025

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung

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Beschlussvorlage Rat

16397 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/52/522 
 
Vorlagen-Nummer 
 0693/2025 
Freigabedatum 
24.03.2025  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bewerbung der Stadt Köln für Olympische und Paralympische Spiele Rhein Ruhr für 
das Jahr 2036 oder 2040  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Rat der Stadt Köln begrüßt und unterstützt die Initiative des Deutschen Olympi-
schen Sportbundes (DOSB), eine Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für Olympische 
und Paralympische Spiele für das Jahr 2036 oder 2040 zu prüfen. Er bittet die Verwal-
tung, eine Bewerbung für die Region Rhein-Ruhr weiterhin positiv zu begleiten. Die 
Unterstützung erfolgt vorbehaltlich künftiger Entscheidungen über die bei einer etwai-
gen internationalen Bewerbung anfallenden Kosten. Diese werden zu einem späteren 
Zeitpunkt evaluiert werden. 
 
Der Rat beauftragt die Verwaltung, sich strukturell auf die Unterstützung des Projektes 
vorzubereiten, um im Falle einer Olympiakandidatur durch den DOSB mit der Region 
Rhein-Ruhr die kurzfristige Handlungsfähigkeit der Stadt Köln zu gewährleisten.  
 
Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung ist es, dass das Vorhaben von der Stadt-
gesellschaft mitgetragen wird. Deshalb hält es der Rat für erforderlich, dass eine Be-
völkerungsbeteiligung in geeigneter Form in der gesamten Region durchgeführt wird 
und die Bürger*innen hierdurch an der Gestaltung und Ausrichtung der Olympischen 
und Paralympischen Sommerspiele an Rhein und Ruhr mitwirken können. 
 
 
Sportausschuss 27.03.2025 
Rat 03.04.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Bewerbung der Stadt Köln für Olympische und Paralympische Spiele Rhein-Ruhr 
für das Jahr 2036 oder 2040 
 
Begründung:  
 
Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind die größte Sportveranstaltung der 
Welt. Junge Menschen aus allen Kontinenten messen sich in den unterschiedlichsten 
Sportarten. Rund 200 Nationen nehmen alle vier Jahre an diesem weltumspannenden 
Ereignis teil. Bei den Olympischen Spielen wetteifern 10.500 Athlet*innen, bei den Pa-
ralympischen Spielen rund 4.000 Sportler*innen um die Medaillen. Mit der Bezeichnung 
„Olympische und Paralympische Spiele“ sind grundsätzlich die Sommerspiele gemeint. 
 
Bereits am 06.02.2020 hatte der Rat der Stadt Köln beschlossen, die damalige Initia-
tive „Rhein Ruhr City 2032“ positiv zu begleiten (4480/2020). Diese hatte zum Ziel, die 
Olympischen und Paralympischen Spiele in die Region Rhein-Ruhr zu holen und be-
ruhte auf einem besonders nachhaltigen Konzept. Die aktuellen Pläne für eine Bewer-
bung um Olympische und Paralympische Spiele basieren umfänglich auf dem Kon-
zept von Rhein Ruhr City 2032.  
 
Die Olympischen und Paralympischen Spiele von Paris im Jahr 2024 haben gezeigt, 
dass dieses Ereignis nachhaltig organisiert werden kann und nicht nur sportliche Best-
leistungen fördert, sondern zu Völkerverständigung und Toleranz beiträgt. Die Begeis-
terung der Kölner*innen für die Spiele war nicht zuletzt bei dem herausragenden Emp-
fang für die Deutschen Athlet*innen vor dem Kölner Dom und später im Rathaus spür-
bar. 
 
Köln erhält durch eine Bewerbung die historische Gelegenheit, an der größten Sport-
veranstaltung und dem größten Festival der Welt zur Völkerverständigung als Gastge-
ber maßgeblich mitzuwirken. Als einzige Millionenstadt und attraktive Metropole in 
Nordrhein-Westfalen steht Köln immer im Fokus und ist für die Idee Olympischer und 
Paralympischer Spiele an Rhein und Ruhr ein wichtiges Zugpferd. Köln ist eine Stadt 
mit großer Expertise bei der Ausrichtung nationaler wie internationaler Sporthighlights 
höchster Kategorie. Besonders in Erinnerung sind die beiden Europameisterschaften 
im Handball und Fußball im Jahr 2024 mit professioneller Organisation und bunten, 
stimmungsvollen und emotionalen Bildern, die um die Welt gingen. Mit dieser Exper-
tise – verbunden mit dem Vorhandensein hochwertiger und vielfältiger Sportstätten – 
wird Köln eine aktive und führende Rolle in einem starken Team für die Olympischen 
und Paralympischen Spiele Rhein-Ruhr einnehmen.

3 
1. Die Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)  
 
(a) Entw icklung 
 
Nachdem die Olympischen und Paralympischen Spiele für 2032 nach Brisbane 
(Australien) vergeben sind, hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) 
eine Bewerbung für Deutschland angeschoben, die zunächst als „Deutschland-
Bewerbung“ konzipiert war. In der Mitgliederversammlung 2023 in Frankfurt 
wurde entschieden, dass man eine Bewerbung für Olympische und Paralympi-
sche Spiele in Angriff nimmt. In der Folge hat der DOSB in den verga ngenen 
zwei Jahren verschiedene Konzepte für unterschiedliche Städte und Regionen 
in Deutschland bewertet. Dabei wurden insbesondere die Ballungsräume Berlin, 
München, Hamburg und Rhein-Ruhr betrachtet. Vorhandene Sportstätten, We-
gebeziehungen und Know-how in der Planung und Durchführung von Sportgroß-
veranstaltungen spielten dabei eine Rolle. Auch die Kombinationen von den je-
weiligen Regionen bzw. Städten für eine gemeinsame Bewerbung wurde disku-
tiert. 
 
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die Kombination von zwei oder 
mehreren Städten/Regionen und die damit verbundene Aufteilung der Athlet*in-
nen auf zwei oder mehr olympische/paralympische Dörfer keine Erfolgsaus-
sichten im internationalen Wettbewerb bzw. beim Internationalen Olympischen 
Komitee (IOC) hat. In der Folge rückten Konzepte in den Mittelpunkt, die sich 
im Wesentlichen auf einen Standort konzentrieren. Dies sind „Berlin +“, „Ham-
burg“, „München +“ und „Rhein-Ruhr“. Das „+“ steht dabei für Sportstätten, die 
deutlich außerhalb des jeweiligen Ballungsraumes liegen. Über die Entwicklung 
der jeweiligen Konzepte wurden Bund und Länder regelmäßig auf dem Laufen-
den gehalten. Als kommunaler Vertreter für NRW war die Landeshauptstadt 
Düsseldorf mit der städtischen Tochter D.SPORTS (Betreiberin verschiedener 
Sportstätten wie Merkur-Spiel-Arena, PSD Bank Dome, Mitsubishi Electric 
Halle und Castello) in den Prozess eingebunden. 
 
In der Mitgliederversammlung des DOSB am 6. Dezember 2024 in Saarbrücken 
wurde beschlossen, dass der DOSB in den sog. „continous dialogue“ mit dem 
IOC eintreten möchte. Das bedeutet, dass der DOSB einen offiziellen, aber un-
verbindlichen Dialog über die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen 
Spielen in Deutschland mit dem IOC beginnt. Gleichzeitig hat das Präsidium des 
DOSB entschieden, im Sinne einer nationalen Vorauswahl die an einer Bewer-
bung interessierten Städte/Regionen in Deutschland zur Abgabe jeweils eigener 
Konzepte beim DOSB aufzufordern. Die bisher durch den DOSB erarbeiteten 
Konzepte und Dokumente wurden dazu an die Länder übermittelt.  
 
(b) Bew erbungsleitfaden DOSB 
 
Der DOSB hat Ende Dezember 2024 einen „Bewerbungsleitfaden“ an die Länder 
verschickt, der vorgibt, wie die jeweiligen Konzepte zu verfeinern sind bzw. wel-
che zusätzlichen Angaben gemacht werden sollen. Die Frist zu Einreichung der 
Unterlagen hat der DOSB auf den 31. Mai 2025 gesetzt. Die Staatskanzlei des 
Landes Nordrhein-Westfalen hat die Landeshauptstadt Düsseldorf gebeten, die-
sen Prozess für Rhein-Ruhr federführend zu koordinieren, woraufhin D.SPORTS 
mit der Koordination beauftragt wurde. 
 
Der Bewerbungsleitfaden des DOSB fordert Informationen zu den folgenden 
Themen:

4 
 Vision, Wirkung und Legacy, 
 Nachhaltigkeit, 
 Sportstättenkonzept, 
 Olympisches und Paralympisches Dorf, 
 Einbeziehung der Bevölkerung, 
 Politische Hintergründe lokal, regional und national, 
 u.a.m. 
 
Die geforderten Informationen sind im Umfang der Antworten allerdings begrenzt 
(rd. 4.000 Zeichen pro Thema). Zur Beantwortung der weichen Faktoren wie Vi-
sion und Narrativ hat D.SPORTS ein Workshopverfahren aufgesetzt, das die 
Eingaben der beteiligten Kommunen und Institutionen berücksichtigt. Für die Be-
antwortung der Fachfragen wurden jeweils Expertenrunden ins Leben gerufen, 
an denen Land, Kommunen, der Landessportbund, der Behinderten- und Reha-
bilitationssportverband NRW, Athlet*innen sowie Hochschulvertreter*innen be-
teiligt sind. 
 
Um dem Bewerbungsprozess entsprechenden Rückenwind zu geben, sollen 
analog zur Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ Ratsbeschlüsse in den in NRW be-
teiligten Kommunen gefasst werden, die dokumentieren, dass der weitere Pro-
zess und damit eine Bewerbung Rhein-Ruhr nachdrücklich unterstützt wird. 
 
2. Konzept Olympische und Paralympische Spiele Rhein-Ruhr 
 
Im Konzept „Rhein-Ruhr“ sind aktuell die Städte Aachen, Bochum, Düss eldorf, 
Dortmund, Duisburg, Essen, Köln, Mönchengladbach und Kiel (Segeln) berück-
sichtigt. Die Sport- und Trainingsstätten sollen möglichst in einem 50 Kilometer-
Radius um das Olympische und Paralympische Dorf liegen bzw. innerhalb von 
60 Minuten erreichbar sein. Zur Festlegung des Standortes werden aktuell ver-
schiedene Optionen durch die Staatskanzlei NRW in Absprache mit den jeweili-
gen Rechteinhabern geprüft. 
 
Mit dem Konzept, das bis zum 31. Mai 2025 einzureichen ist, erfolgt eine vorläu-
fige Festlegung der Standorte für die unterschiedlichen Sportarten. 
 
Dabei werden folgende Aspekte zu Grunde gelegt: 
 
 Berücksichtigung der Kernsportarten und Disziplinen des Olympischen bzw. 
des Paralympischen Programms gemäß der Olympischen und Paralympi-
schen Spiele 2024 
 
 Maximale Nutzung bestehender oder temporärer Wettkampfstätten 
 
 Maximierung des Anteils der Athlet*innen, die in einem Dorf untergebracht 
werden können 
 
 Maximierung der Zuschauer*innen-Kapazitäten und Ticketpotenziale unter 
Berücksichtigung der üblichen Kapazitäten der letzten zwei und nächsten 
zwei Editionen der Spiele  
 
 Popularität der Sportarten / Disziplinen in Deutschland 
 
 Nutzung von bestehenden Wettkampfstätten mit Erfahrung in der Ausrichtung 
von internationalen Wettkämpfen

5 
 
 Wo möglich, Kombination mehrerer Sportarten und Disziplinen in gemeinsa-
men Wettkampfstätten, um Synergien in der Vorbereitung und Durchführung 
zu nutzen 
 
3. Effekte 
 
Standortmarketing 
 
Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind friedlicher Wettstreit und ge-
lebte Vielfalt, Toleranz, Solidarität und Völkerverständigung und passen damit 
hervorragend zum Land Nordrhein -Westfalen, der Region Rhein -Ruhr und der 
Stadt Köln. Eine Bewerbung und die Ausrichtung der Spiele stellen für die Stadt 
Köln als Partner im Verbund mit den anderen teilnehmenden Städten in Nord-
rhein- Westfalen eine großartige Chance dar, durch gemeinsame Projekte und 
Investitionen den Bedarfen und Herausforderungen de r Zukunft zu begegnen 
und sich gleichzeitig weltweit als gastfreundliche und weltoffene Region zu prä-
sentieren. Neben auf der Hand liegenden Effekten hinsichtlich des Standortmar-
ketings sowie direkten und indirekten fiskalischen und privatwirtschaftlichen Ef-
fekten, die unmittelbar durch die Veranstaltung ausgelöst werden, kann die Per-
spektive „Olympia und Paralympics Rhein -Ruhr“ auch Katalysator für wichtige 
Zukunftsthemen sein. 
 
Vernetzte Mobilität 
 
Ein die Kommunen verbindendes Konzept für die Sportstättenverteilung der 
Olympischen und Paralympischen Spiele fordert ein zentral gesteuertes Mobili-
tätskonzept für die Verkehrsinfrastruktur. Dieses ist nicht nur für die erfolgreiche 
Umsetzung Olympischer und Paralympischer Spiele an Rhein und Ruhr von Nut-
zen. Eine höhere Vernetzung im Bereich der Mobilität wird zwangsläufig zu einer 
Steigerung der Wirtschaftskraft der Region führen. Der Rhein -Ruhr-Express 
(RRX) verbindet die Olympia-Region von Aachen über Köln, Düsseldorf und das 
Ruhrgebiet bis nach Dortmund. Der RRX könnte die publikumsintensiven olym-
pischen Standorte im 15 Minutentakt verbinden. Mit dem Olympia-Zuschlag wür-
den die städtischen Aktivitäten zur „Connected Mobility“ beflügelt werden, um 
eine emissionsfreie Olympia-Mobilität zu gewährleisten. 
 
Digitalisierung  
 
Die Initiative einer Olympiabewerbung kann ebenso Beschleuniger für die Ent-
wicklung einer zukünftigen tragfähigen digitalen Infrastruktur sein. Als Austra-
gungsort von Olympischen und Paralympischen Spielen muss sich die Region 
Rhein Ruhr auch in diesen Bereich weiterentwickeln. In diesen Bereichen viel-
fach bereits angestoßene Maßnahmen würden durch die Veranstaltung zusätz-
lichen Rückenwind erhalten. 
 
Förderung des Sports 
 
In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 17.450 Sportvereine mit 5,3  Millionen Mit-
gliedern. 500.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in diesen Organisati-
onen. Die Durchführung von olympischen und paralympischen Spielen ist gleich-
zeitig eine aktive Förderung der bestehenden Strukturen im Sport.  
 
Der Sport als wichtige r Faktor für die gesellschaftliche Entwicklung muss ein

6 
Schwerpunkt der Strategie im Vorfeld, während und nach der Durchführung von 
olympischen und paralympischen Spielen sein. Das reicht von den Themen Ge-
sundheit, Förderung von Sport bei Kindern und Jugendlichen bis hin zur Nutzung 
von Sport zur Rehabilitation. 
 
Inklusion 
 
Die Region Rhein-Ruhr und das Paralympische Zentrum NRW bieten für den 
Paralympischen Spitzensport – im nationalen und im internationalen Vergleich – 
einzigartige Bedingungen. Die NRW-Sportler*innen im Team D Paralympics ha-
ben beispielsweise mit 3x Gold, 7x Silber und 10x Bronze erneut eindrucksvoll 
ihre internationale Spitzenklasse bei den Paralympics 2024 unter Beweis gestellt 
und NRW in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht beste ns repräsentiert. 
Dieser sportliche Erfolg ist das Ergebnis exzellenter Trainings - und Wettkampf-
bedingungen im Paralympischen Zentrum NRW und der Region Rhein-Ruhr. Die 
Durchführung von paralympischen Spielen würde auch dem lokalen, regionalen 
und nationalen Parasport einen Schub verleihen. 
 
4. Kosten 
 
Für die beteiligten Städte fallen für die Bearbeitung des Leitfadens der DOSB bis 
zum 31. Mai 2025 keine Kosten an.  
 
Die Kosten und auch die Finanzierung einer möglichen internationalen Bewer-
bung von Deutschland sollen zu einem späteren Zeitpunkt evaluiert und mit den 
jeweils betroffenen Gebietskörperschaften (Bund, Land, Kommunen) und Insti-
tutionen abgestimmt werden.  
 
5. Weitere Vorgehensweise 
 
Nach der Einreichung der Bewerbungskonzepte bis zum 31. Mai 2025 wird  der 
DOSB zunächst die sportfachliche Bewertung der Konzepte vornehmen. Im 
nächsten Schritt sollen die finanzielle Bewertung der Konzepte durchgeführt und 
Finanzierungsmöglichkeiten evaluiert werden. Die Ausgestaltung der Einbezie-
hung der Bevölkerung wird durch die beteiligten Gebietskörperschaften (Bund, 
Länder, Kommunen) festgelegt. Aktuell plant der DOSB, sich auf der Mitglieder-
versammlung im Dezember 2026 auf eines der dann eingereichten und evaluier-
ten Konzepte festzulegen. Aktuell wird eine Bewerbung für 2036 oder 2040 dis-
kutiert. Auch wenn viele Aspekte für eine Bewerbung für das Jahr 2040 sprechen, 
ist hier noch keine finale Entscheidung getroffen. 
 
6. Fazit 
 
Die Durchführung von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in 
Deutschland und speziell i n der Region Rhein-Ruhr wären eine große Chance 
mit verschiedenen Aspekten und könnte als Katalysator für eine Aufbruchsstim-
mung in Deutschland und Europa sorgen. Die Spiele in Paris 2024 haben ge-
zeigt, wie wichtig dieses Ereignis für das friedliche Miteinander der Nationen und 
speziell auch für die europäische Wertegemeinschaft sein kann. In den kommen-
den Jahren müssen in Deutschland und auch in der Region Rhein -Ruhr maß-
gebliche Zukunftsthemen vorangebracht werden. Die Entwicklung der Sportstät-
teninfrastruktur, die Förderung des Sports in der Breite und in der Spitze sowie 
die Förderung der T eilhabe von Kindern und Jugendlichen im Sport sind als 
Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung essentiell. Es gilt, sich bei der Orga-
nisation an den nachhaltigen Konz epten von München (1972), London (2012)

7 
und Paris (2024) zu orientieren und diese entsprechend den aktuellen Anforde-
rungen weiterzuentwickeln. Für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein deutliches 
Bekenntnis zu einer angestrebten Beteiligung der Stadt Köln notwendig.  
 
Die Klärung der finanziellen Grundlagen sowie die Einbindung der Bevölkerung 
ist dabei die Grundlage für einen nachhaltigen Erfolg. 
 
Anlagen

Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung

1205 Zeichen

Anlage 0  
 
Begründung der Dringlichkeit 
Der Prozess der Bewerbung der Region Rhein Ruhr für Olympische und 
Paralympische Spiele ist zentral vorgegeben über den Deutschen Olympischen 
Sportbund (DOSB). Dieser verschickte im Dezember 2024 einen 
„Bewerbungsleitfaden“ an die interessierten Länder. Die Frist zur Einreichung der 
Unterlagen hat der DOSB auf den 31. Mai 2025 gesetzt. Für die Region Rhein Ruhr 
hat die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen die Landeshauptstadt 
Düsseldorf gebeten, den Prozess federführend zu koordinieren. 
Analog zur Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ soll dem Bewerbungsprozess 
Rückenwind verliehen werden, indem in den beteiligten Kommunen Ratsbeschlüsse 
gefasst werden, die dokumentieren, dass der weitere Prozess und damit die 
Bewerbung Rhein Ruhr nachdrücklich unterstützt wird.  
Die Anforderung eines entsprechenden Ratsbeschlusses wurde erst sehr kurzfristig 
zwischen der Staatskanzlei NRW und den beteiligten Kommunen vereinbart. Deshalb 
war eine frühere Einbringung nicht möglich. 
Aufgrund der bis 31. Mai beim DOSB einzureichenden Bewerbungsunterlagen ist es 
zwingend erforderlich, die Vorlage in die Ratssitzung am 03. April 2025 einzubringen.

Beratungsverlauf (2)

27.03.2025 Sportausschuss
TOP 4.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum behandelt

Zur Sitzung
03.04.2025 Rat
TOP 10.22 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0693/2025
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
24.03.2025
Erstellt
06.03.2025 10:57