2010/2023
Bericht über die Entwicklung der Ertrags- und Aufwandspositionen in der Ergebnisrechnung sowie investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung 2023 (Berichtswesen)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
786 Zeichen
Dezernat, Dienststelle II/20/202/1 Vorlagen-Nummer 28.08.2023 2010/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Finanzausschuss 04.09.2023 Bericht über die Entwicklung der Ertrags- und Aufwandspositionen in der Ergebnisrechnung sowie investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung 2023 (Berichtswesen) hier: Prognosebericht auf Basis des Buchungsstandes 30.04.2023 Die Verwaltung stellt dem Finanzausschuss und der Öffentlichkeit den zweiten Bericht über die Entwicklung der Ertrags- und Aufwandspositionen in der Ergebnisrechnung sowie investi- ver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung 2023 (Berichtswesen) zur Verfügung. Anlagen: Anlage 1 – Prognosebericht auf Basis des Buchungsstandes 30.04.2023, inkl. Anhang Gez. Prof. Dr. Diemert
Anlage 1 - Prognosebericht auf Basis des Buchungsstandes 30.04.2023, inkl. Anhang
85776 Zeichen
Bericht über die Entwicklung der Ertrags- und Auf- wandspositionen in der Ergebnisrechnung sowie inves- tiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung 2023 (Berichtswesen) Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 20 – Kämmerei Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 1 Inhalt Vorwort ....................................................................................................................... 2 1 Entwicklung der Gesamtergebnisrechnung ......................................................... 3 1.1 Ordentliche Erträge ....................................................................................... 5 1.2 Personalaufwendungen ................................................................................. 8 1.3 Ordentliche Aufwendungen, hier ohne Personal ........................................... 9 1.4 Finanzergebnis ............................................................................................ 11 1.5 Außerordentliches Ergebnis ........................................................................ 12 2 Entwicklung der investiven Finanzrechnung ...................................................... 13 3 Bewertung ......................................................................................................... 14 Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 2 Vorwort Der Bericht enthält eine Prognose zum voraussichtlichen Gesamtergebnis 2023 zum Buchungsstand 30.04.2023 (Anlage 1) und Erläuterungen zu den Prognosewerten ab 2,5 Mio. € Abweichung zwischen Prognose und Haushaltsplanwert (Anlage 2) so- wie die Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung (Anla- gen 3 und 4). Den Dezernaten und Dienststellen wurden aus dem vorhandenen Planungs- und Bu- chungssystem zum Buchungsstand 30.04.2023 die aktuellen Planungs- und Bewirt- schaftungsdaten des Jahres 2023 zur Verfügung gestellt; diese Daten wurden von den Dienststellen um eine Prognose zum voraussichtlichen Jahresergebnis ergänzt. Im Bereich der konsumtiven Ergebnisrechnung sind die Ermächtigungsübertragun- gen in allen Darstellungen nicht im fortgeschriebenen Plan enthalten. Die Prognose hingegen berücksichtigt die Inanspruchnahme der übertragenen Er- mächtigungen, was die Abweichung zum ursprünglichen Plan weitestgehend begrün- det. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 3 1 Entwicklung der Gesamtergebnisrechnung Das voraussichtliche Jahresergebnis 2023 der Stadt Köln wird vor allem von höheren Transferaufwendungen geprägt. Diese Mehraufwendungen wirken sich nicht vollum- fänglich auf das Jahresergebnis aus, da die Entwicklung der Gewerbesteuer in 2023 derzeit deutlich besser als geplant verläuft und die hier prognostizierten Mehrerträge die Belastungen fast vollständig kompensieren können. Auch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges machen sich weiterhin im Jahresergeb- nis bemerkbar. Der in diesem Zusammenhang entstehende Schaden wird durch die Bilanzierungshilfe nach dem NKF-COVID-19-Ukraine-Isolierungsgesetz (NKF-CUIG) isoliert, indem in Höhe des prognostizierten Schadens im Haushaltsjahr 2023 ein ent- sprechender zusätzlicher außerordentlicher Ertrag eingebucht und hierdurch der Schaden neutralisiert wird (s. außerordentliches Ergebnis). Ohne die Isolierung nach dem NKF-CUIG stellt sich die finanzwirtschaftliche Lage wie folgt dar: Gegenüber dem Planansatz werden ordentliche Mehrerträge i. H. v. rd. 104,4 Mio. € prognostiziert. Bei den ordentlichen Aufwendungen werden allerdings gegenläufige Mehraufwendungen von rd. 119,3 Mio. € erwartet. Das ordentliche Ergebnis würde somit gegenüber dem Plan um rd. 15,0 Mio. € schlechter ausfallen. Das prognosti- zierte Finanzergebnis fällt gegenüber dem Plan um 4,9 Mio. € besser aus. Demzu- folge ergäbe sich zum Jahresabschluss 2023 ein ordentliches Jahresergebnis (ohne NKF-CUIG-Isolierung) von rd. -201,3 Mio. €, was gegenüber dem geplanten Defizit von -191,2 Mio. € eine Ergebnisverschlechterung von rd. 10,1 Mio. € bedeuten würde. Die Isolierung des Corona- und Ukraine-Krieg-bedingten Schadens wurde im Haus- haltsplan 2023 mit außerordentlichen Erträgen von 194,1 Mio. € berücksichtigt. Die aktuelle Prognose beziffert diesen voraussichtlichen Schaden in Folge der verbes- serten Steuerentwicklung und aufgrund der voraussichtlich erst ab Herbst 2023 ein- tretenden Energiepreissteigerungen nur noch auf 113,1 Mio. €. In dieser Höhe wird daher ein außerordentlicher Ertrag zwecks Isolierung angenommen. Bei den außerordentlichen Erträgen aus der Isolierung nach dem NKF-CUIG handelt es sich jedoch nicht um eine tatsächliche Verbesserung, sondern um eine Verschie- bung der Haushaltsbelastung in die Zukunft, da die mit der Isolierung zu bildende Bi- lanzierungshilfe nach NKF-CUIG später ratierlich über 50 Jahre abzuschreiben bzw. alternativ im Jahresabschluss 2026 einmalig ganz oder anteilig mit der allgemeinen Rücklage zu verrechnen ist und damit die zukünftigen Haushalte und nachfolgenden Generationen belastet. Mit den aktuell prognostizierten außerordentlichen Erträgen aus der Isolierung nach dem NKF-CUIG beläuft sich das voraussichtliche Jahresergebnis daher auf einen Fehlbetrag i. H. v. 88,2 Mio. €, was gegenüber der Planung (mit einem Überschuss von 2,9 Mio. €) eine Verschlechterung von 91,1 Mio. € bedeutet. Die Verschlechterung im außerordentlichen Ergebnis ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass bereits in der Haushaltsplanaufstellung berücksichtigte Corona- und Ukraine-Krieg bedingte Belastungen insbesondere im Bereich der Einkommensteuerausfälle durch das zugrundeliegende Berechnungsverfahren Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 4 (gem. § 5 Abs. 4 i. V. m. Abs. 3 NKF-CUIG) nicht zusätzlich in der Isolierung be- rücksichtigt werden und die Isolierung somit geringer ausfällt. Dies erscheint nicht konsistent zum Grundgedanken der Bilanzierungshilfe. Aus diesem Grund wird bis zum nächsten Berichtswesen eine Klärung über den Deutschen Städtetag angefragt. Zusammenfassung (Angaben in €) Plan Haushalt Ist (30.04.2023) Prognose Plan Haushalt- Prognose Summe ordentliche Erträge -5.412.287.978 -3.307.163.608 -5.516.654.107 104.366.129 Summe ordentliche Aufwen- dungen 5.600.407.075 1.888.331.750 5.719.736.467 -119.329.392 Ordentliches Ergebnis 188.119.097 -1.418.831.858 203.082.360 -14.963.263 Finanzergebnis 3.093.193 10.487.837 -1.797.105 4.890.298 Ordentliches Jahresergeb- nis 191.212.289 -1.408.344.021 201.285.255 -10.072.966 Außerordentliches Ergebnis -194.092.651 0 -113.092.267 -81.000.384 Jahresergebnis -2.880.362 -1.408.344.021 88.192.988 -91.073.349 Erträge werden mit negativem Vorzeichen dargestellt, bei allen dargestellten Plan -Prognose-Abwei- chungen bedeuten negative Werte Verschlechterungen und positive Werte Verbesserungen. Die Prognose des Jahresergebnisses ist von einer Vielzahl von gegenläufigen Effek- ten geprägt. Auf die wesentlichen Entwicklungen wird in den nachstehenden Ausfüh- rungen eingegangen. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 5 1.1 Ordentliche Erträge ordentliche Erträge (Angaben in €) Plan Haushalt Ist (30.04.2023) Prognose Plan Haushalt- Prognose 01 - Steuern und ähnliche Ab- gaben -2.732.348.801 -2.020.846.662 -2.824.940.409 92.591.608 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen -1.205.048.715 -864.533.395 -1.248.738.422 43.689.707 03 - sonstige Transfererträge -81.525.875 -33.844.033 -87.879.876 6.354.000 04 - öffentl.rechtl. Leistungs- entgelte -375.250.708 -116.621.415 -377.572.227 2.321.519 05 - privatrechtl. Leistungsent- gelte -96.033.471 -43.597.877 -95.673.895 -359.576 06 - Kostenerstattungen und Umlagen -712.087.303 -185.133.819 -669.124.032 -42.963.270 07 - sonstige ordentliche Er- träge -208.393.104 -42.586.407 -211.013.200 2.620.097 09 - Bestandsveränderungen -1.600.000 0 -1.712.045 112.045 Summe ordentliche Erträge -5.412.287.978 -3.307.163.608 -5.516.654.107 104.366.129 Die deutliche Verbesserung in der Zeile 01 von insgesamt rd. 92,6 Mio. € ist insbe- sondere auf eine verbesserte Prognose bei den Steuererträgen zurückzuführen. Die Prognosen aus der Steuerschätzung 05/23 ergeben für die Gewerbesteuer einen Mehrertrag i. H. v. rd. 114,8 Mio. €. Darüber hinaus fallen die Kompensationszahlun- gen für den Familienleistungsausgleich im Vergleich zum Planansatz deutlich höher aus als erwartet, sodass Mehrerträge i. H. v. 18,6 Mio. € prognostiziert werden. We- nigererträge werden hingegen beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer i. H. v. 30,9 Mio. €, bei der Vergnügungssteuer und Steuer auf sexuelle Vergnügen i. H. v. 2,8 Mio. € erwartet. Beim Ansatz der Landeszuweisungen für „erspartes Wohngeld“ werden basierend auf dem niedrigen Vorjahresergebnis Wenigererträge i. H. v. 7,0 Mio. € prognostiziert. In Zeile 02 wird mit einer Verbesserung von rd. 43,7 Mio. € gerechnet. Die Entwick- lung ist durch eine Vielzahl von teilweise gegenläufigen Positionen geprägt. Die Ver- besserung ist insbesondere auf Mehrerträge aus nicht eingeplanten, zweckgebunde- nen Zuweisungen für die Finanzierung der Ukraine-Krieg-bedingten Aufgaben von rd. 37,2 Mio. € zurückzuführen. Dies umfasst Bundesmittel aus der dritten Tranche für geflüchtete Personen aus der Ukraine, eine Sonderförderung des Bundes sowie eine Landesförderung aus dem 3-Säulen-Modell zur Krisenbewältigung. Zudem tragen Mehrerträge im Bereich der Kindertagesbetreuung i. H. v. 15,6 Mio. € zu der Verbes- serung bei. Diese sind überwiegend auf die prozentuale Erhöhung der vom Land ge- zahlten Kindpauschale zurückzuführen. Bei den Schulträgeraufgaben führen im We- sentlichen nicht geplante Landeszuweisungen zu Mehrerträgen i. H. v. 14,1 Mio. €. Zum Großteil sind dies Zuweisungen für den Belastungsausgleich G9, den Digital- pakt NRW und Corona-bedingte Hilfsprogramme. Weitere Mehrerträge von rd. 11,5 Mio. € resultieren aus Kostenerstattungen anderer Verkehrsverbünde für die Leis- tungsausweitungen der KVB AG (rd. 5,5 Mio. €) sowie aus Billigkeitsleistungen der Bezirksregierung Köln für Energiepreissteigerungen im ÖPNV (rd. 6,0 Mio. €), die je- Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 6 doch wieder vollumfänglich (in der Teilplanzeile 15) abfließen und insoweit ergebnis- neutral sind. Für die Kontaktnachverfolgung durch Aushilfskräfte im Zuge der Corona-Pandemie erhält das Gesundheitsamt eine Zuweisung der Bezirksregierung, die zu Mehrerträgen von rd. 3,5 Mio. € führt. Gegenläufig zu diesen Mehrerträgen kommt es zu Wenigerträgen von rd. 18,4 Mio. € bei den sozialen Pflichtleistungen, da der Anteil der Personen, die nach § 15a Auf- enthaltsgesetz vom Land NRW auf die Kommunen verteilt werden und für die dann eine Kostenpauschale nach § 4 Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) abgerechnet werden kann, stark rückläufig ist. Die laut Festsetzungsbescheid geringer ausfallen- den Schlüsselzuweisungen führen in der Allgemeinen Finanzwirtschaft außerdem zu Ertragsausfällen von rd. 17,1 Mio. €. Die Mehrerträge in der Zeile 03 (i. H. v. rd. 6,4 Mio. €) resultieren u. a. aus dem För- derprogramm „Gute Schule 2020“. Aufgrund von nicht förderfähigen Einzelmaßnah- men konnten die Fördermittel in den Vorjahren nicht vollständig abgerufen werden und sollen durch Ersatzmaßnahmen in 2023 möglichst vollständig verausgabt wer- den, wodurch prognostizierte Mehrerträge i. H. v. 3,5 Mio. € anfallen. Weiterhin füh- ren Rückzahlungen von Billigkeitsleistungen im Bereich der Jugendhilfe, die im ver- gangenen Jahr an freie Träger ausgezahlt wurden und nicht zweckentsprechend ver- wendet werden konnten, zu Mehrerträgen von rd. 2,5 Mio. €. Weitere Mehrerträge i. H. v. 2,0 Mio. € ergeben sich durch höhere Erstattungen des Jobcenters für in Vor- leistung gewährte Sozialtransferleistungen an ukrainische Schutzsuchende, da zahl- reiche Fälle aus dem Vorjahr erst jetzt abgerechnet werden können. Die Mehrerträge werden um Wenigererträge i. H. v. 2,6 Mio. € im Rahmen der Leistungen nach dem SGB XII reduziert, da durch die Einführung des Angehörigenentlastungsgesetzes we- niger Unterhaltsansprüche geltend gemacht werden können. Die Verbesserung i. H. v. rd. 2,3 Mio. € in Zeile 04 ist zum Großteil auf Mehrerträge im Bereich der Rettungsdienstgebühren zurückzuführen. Mit Änderung der Rettungs- dienstsatzung wurde der Gebührentarif für den Transport mit dem Rettungswagen angehoben, was zu Mehrerträgen von rd. 9,9 Mio. € führt. Die sich positiv entwickeln- den Auslastungszahlen der Innenstädte führen bei den prognostizierten Parkgebüh- renerträgen zu Mehrerträgen i. H. v. 2,2 Mio. €. Bei den Sondernutzungserlaubnissen für Baustelleneinrichtungsflächen lässt sich unter Berücksichtigung der bereits be- kannten Bauprojekte ein Mehrertrag von 1,0 Mio.€ prognostizieren. Demgegenüber stehen Ertragsausfälle i. H. v. 11,8 Mio. € im Bereich der Kindertagesbetreuung. Diese resultieren daraus, dass zum Zeitpunkt der Planung von einer positiveren Ent- wicklung der Elternbeiträge ausgegangen werden konnte, welche jedoch auch auf- grund der weiterhin Corona-bedingten verschlechterten Einkommenssituation der El- tern voraussichtlich nicht realisiert werden kann. In der Zeile 05 werden saldierte Wenigererträge von rd. 0,4 Mio. € prognostiziert. Diese resultieren zum Großteil aus Mehrerträgen von rd. 2,2 Mio. € im Bereich Wirt- schaft und Tourismus durch die Neuberechnung der Werbenutzungsentgelte für das Jahr 2023 sowie einer Nachzahlung aus 2022. Demgegenüber stehen Wenigerer- träge i. H. v. 1,9 Mio. € bei den Teilnehmerbeiträgen und Kursgebühren der Volks- hochschule durch ein noch immer zögerliches Anmeldeverhalten im Nachlauf der Corona-Pandemie. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 7 Die Verschlechterung in Zeile 06 i. H. v. rd. 43,0 Mio. € ist auf geringere Erträge aus der Bundeserstattung im Bereich der Kommunalen Leistungen nach dem SGB II zu- rückzuführen. Die in den Kosten der Unterkunft enthaltenen Heizkosten sind noch nicht wie bisher erwartet gestiegen und auch die Fallzahlen der Leistungsberechtig- ten sind rückläufig. Dies führt zu geringeren Aufwendungen und damit korrespondie- rend zu Wenigererträgen i. H. v. 74,0 Mio. €. Bei den Leistungen nach dem SGB XII hingegen kommt es zu höheren Transferaufwendungen (vgl. Teilplanzeile 15), so- dass dementsprechend Mehrerträge i. H. v. 26,5 Mio. € entstehen. Im Bereich der Unterbringung von Schutzsuchenden müssen wegen steigender Flüchtlingszahlen kostenintensive Hotelzimmer angemietet werden, sodass höhere Erstattungen von rd. 5,4 Mio. € durch den Sozialhilfeträger zu erwarten sind. In der Zeile 07 ergeben sich die Mehrerträge von 2,6 Mio. € aus Steuererstattungen des Finanzamtes aus der Beteiligung der Stadtwerke Köln und dem BgA-U-Bahnbau aus den Steuererklärungen der Vorjahre (rd. 13,3 Mio. €). Weitere Verbesserungen i. H. v. 5,3 Mio. € resultieren aus diversen einzelnen Positionen. Demgegenüber ste- hen Wenigererträge i. H. v. 16,0 Mio. € bei den Erstattungszinsen im Bereich der Ge- werbesteuer (Reduktion von 6 % auf nur 1,8 % im Jahr). Bei den ordentlichen Erträgen werden somit insgesamt Mehrerträge i. H. v. 104,4 Mio. € prognostiziert. Prägend hierfür sind im Wesentlichen die Steuermehrerträge (99,6 Mio. €), insbesondere im Bereich der Gewerbesteuer. Diese werden in Bezug auf die Auswirkungen hinsichtlich des Jahresergebnisses durch eine geringere Isolie- rung nach NKF-CUIG kompensiert. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 8 1.2 Personalaufwendungen Personalaufwendungen (Angaben in €) Plan Haus- halt Ist (30.04.2023) Prognose Plan Haushalt- Prognose 11 - Personalaufwendungen 1.284.023.900 399.974.204 1.315.948.127 -31.924.227 12 - Versorgungsaufwendungen 57.026.619 41.442.299 57.026.619 0 Die Personalaufwendungen werden aktuell mit einer Überschreitung von rd. 31,9 Mio. € gegenüber der Planung prognostiziert. Diese Entwicklung ergibt sich durch mehrere - zum Teil gegenläufige - Sachverhalte. Größter Einzelsachverhalt im Bereich der Mehraufwendungen ist das Ergebnis der Tarifverhandlungen. Es wird ein zusätzlicher Aufwand von rd. 50,6 Mio. € prognosti- ziert. Die Prognose geht hierbei von einer zeit- und wertgleichen Übernahme des Verhandlungsergebnisses für Beamt*innen aus, welche durch die Erfahrungswerte der Vorjahre sowie aktuelle Medienberichte und Pressemitteilungen als wahrschein- lich gilt. Durch bereits im Haushalt für Tarifsteigerungen vorsorglich veranschlagte Mittel von rd. 42,7 Mio. € ergibt sich gegenüber dem Planansatz somit eine Mehrbe- lastung von rd. 7,9 Mio. €. Eine weitere große Position im Bereich der Mehraufwendungen ist auf die zum Zeit- punkt der Haushaltsplanung noch nicht bekannte Reform im Bereich des Wohngelds zurückzuführen, in welchem durch einen deutlich ausgeweiteten Personalbestand mit rd. 10,8 Mio. € Mehraufwand gerechnet werden muss. Zusätzlich erhöhen organisa- torische und personalwirtschaftliche Maßnahmen den Personalaufwand um weitere 4,1 Mio. € (u.a. Tarifabschluss im Sozial- und Erziehungsdienst, Erhöhung des Fami- lienzuschlages der Beamt*innen). Diese Sachverhalte stellen zusammen mit mehreren kleinen Anpassungen die Mehr- aufwandstreiber im Bereich der Personalaufwendungen dar. Demgegenüber stehen durch Vakanzen noch nicht anfallende Aufwendungen sowie die Inanspruchnahme von gebildeten Rückstellungen, welche saldiert zum o. g. Er- gebnis von rd. 31,9 Mio. € Mehraufwand führen. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 9 1.3 Ordentliche Aufwendungen, hier ohne Personal ord. Aufwendungen ohne Personal (Angaben in €) Plan Haushalt Ist (30.04.2023) Prognose Plan Haushalt- Prognose 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstl. 782.418.871 183.729.509 814.228.345 -31.809.474 14 - Bilanzielle Abschreibungen 181.271.887 52.738.155 179.956.241 1.315.646 15 - Transferaufwendungen 2.097.361.372 850.219.175 2.216.118.723 -118.757.351 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen 1.198.304.426 360.228.408 1.136.458.413 61.846.014 Summe ord. Aufw. ohne Personal 4.259.356.556 1.446.915.247 4.346.761.721 -87.405.165 Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (Zeile 13) werden gegenüber dem beschlossenen Plan um 31,8 Mio. € höher prognostiziert. Die Verschlechterung ergibt sich unter anderem aus Mehraufwendungen für die Bereitstellung und Bewirt- schaftung von Wohnraum von Geflüchteten. Für die Umsetzung und Schaffung von Kapazitäten entstehen Mehraufwendungen i. H. v. 9,8 Mio. €. Für die Reinigung der Wohnheime, in denen Schutzsuchende aus der Ukraine untergebracht sind, werden Mehraufwendungen i. H. v. 6,3 Mio. € prognostiziert. Außerdem kommt es zu unge- planten Mehraufwendungen für die Umsetzung von Förderprogrammen im Bereich der Schulträgeraufgaben (rd. 7,9 Mio. €), die jedoch mit entsprechenden Mehrerträ- gen in der Teilplanzeile 02 und 03 einhergehen. Aufgrund steigender Bezugskosten am Energiebezugsmarkt steigen die Aufwendungen für den Betrieb der öffentlichen Straßenbeleuchtung (4,3 Mio. €) sowie der Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet (1,5 Mio. €). In der Zeile 14 wird mit einer Verbesserung von rd. 1,3 Mio. € gerechnet. Da in den Kölner Schulen keine weiteren Luftreinigungsanlagen beschafft werden, kommt es zu geringeren Abschreibungswerten i. H. v. 2,0 Mio. € bei den Schulträgeraufgaben. Zu- dem werden bei den Forderungsverlusten im Bereich Kindertagesbetreuung für El- ternbeiträge und Mittagessenentgelte entgegen der Planungsannahme Wenigerauf- wendungen i. H. v. 1,5 Mio. € erwartet. Demgegenüber stehen Mehraufwendungen i. H. v. 2,1 Mio. € für Forderungsverluste aus niedergeschlagenen Unterhaltsforderun- gen nach dem UVG und Rückforderungen des Jobcenters im Bereich der Leistungen nach dem SGB XII. Die Mehraufwendungen in der Zeile 15 i. H. v. 118,8 Mio. € resultieren zu einem Großteil aus Mehraufwendungen i. H. v. rd. 42,1 Mio. € in der Jugendhilfe aufgrund steigender Fallzahlen und Kostensteigerungen bei einigen Angeboten sowie Mehr- kosten bei den Inobhutnahmen als Folgen der Corona-Pandemie. Im Bereich der Leistungen nach dem SGB XII führt die Erhöhung der Regelsätze der Grundsiche- rung zum 01.01.2023 zu Mehraufwendungen von rd. 29,5 Mio. €, die jedoch mit an- nähernd korrespondierenden Mehrerträgen in der Teilplanzeile 06 einhergehen (vgl. 1.1). Die Weiterleitung von Kostenerstattungen für die Ausweitung ihrer Leistungen in anderen Verkehrsbünden sowie die Weiterleitung von Billigkeitsleistungen der Be- zirksregierung Köln für Energiepreissteigerungen im ÖPNV an die KVB AG führen zu Mehraufwendungen i. H. v. 11,5 Mio. €, die jedoch vollumfänglich durch Mehrerträge Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 10 in der Teilplanzeile 02 gedeckt sind (vgl. 1.1). Weitere Mehraufwendungen i. H. v. 8,5 Mio. € ergeben sich im Rahmen der Gewerbesteuerumlage aufgrund der höheren Gewerbesteuerprognose. Im Bereich der Kindertagesbetreuung führen die weiterge- führten Billigkeitsleistungen aus dem „Alltagshelfer-Programm“ zu Mehraufwendun- gen i. H. v. 7,7 Mio. €. Zuletzt ergeben sich durch den Anstieg der Fallzahlen von un- tergebrachten wohnungslosen Personen höhere Aufwendungen für die Anmietung von Unterkünften (rd. 3,6 Mio. €). Die im Vergleich zum Planansatz gesunkenen Aufwendungen in der Zeile 16 i. H. v. rd. 61,8 Mio. € sind insbesondere auf die doch geringer als angenommenen Auswir- kungen der Energiepreissteigerung zurückzuführen. Die erhöhten Energiepreise im Bereich der Kosten der Unterkunft im SGB II werden erst ab Herbst 2023 erwartet und führen zusammen mit der geringeren Zahl an Leistungsberechtigten zu Weni- geraufwendungen i. H. v. 105,1 Mio. €. Gegenläufig dazu wirken Mehraufwendungen im städtischen Grünvermögen aufgrund von der Übertragung von Festwertaufwen- dungen für die Fortführung investiver Maßnahmen (rd. 9,3 Mio. €). Bei den Schulmie- ten kommt es zu Mehraufwendungen i. H. v. 8,3 Mio. € durch die Erhöhung der Flä- chenverrechnungspreise. In der Allgemeinen Finanzwirtschaft wird mit höheren Auf- wendungen von rd. 7,8 Mio. € durch nicht planbare Einstellungen in die Einzelwert- berichtigungen gerechnet. Ferner ergeben sich mit der Teilplanzeile 13 einherge- hende Mehraufwendungen für die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum von Geflüchteten. Für die Umsetzung und Schaffung von Kapazitäten entstehen Mehraufwendungen i. H. v. 8,0 Mio. €. Bei den ordentlichen Aufwendungen (ohne Personalaufwendungen) insgesamt wer- den somit Mehraufwendungen i. H. v. insgesamt rd. 87,4 Mio. € prognostiziert, wel- che zum Großteil auf höhere Aufwendungen in der Jugendhilfe sowie auf die Erhö- hung der Regelsätze in der Grundsicherung nach dem SGB XII zurückzuführen sind. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 11 1.4 Finanzergebnis Finanzergebnis (Angaben in €) Plan Haushalt Ist (30.04.2023) Prognose Plan Haushalt- Prognose 19 - Finanzerträge -85.920.769 -5.163.971 -92.074.813 6.154.044 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 89.013.961 15.651.808 90.277.708 -1.263.746 Finanzergebnis 3.093.193 10.487.837 -1.797.105 4.890.298 Die Verbesserung beim Finanzergebnis resultiert in erster Linie aus höheren Finan- zerträgen durch die höher als geplant ausfallende Dividendenausschüttung der GruBo GmbH aus dem Jahresergebnis 2022 (rd. 3,8 Mio. €). Insgesamt ergibt sich damit eine Verbesserung des Finanzergebnisses im Vergleich zum Planansatz i. H. v. 4,9 Mio. €. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 12 1.5 Außerordentliches Ergebnis außerordentliches Ergebnis (Angaben in €) Plan Haushalt Ist (30.04.2023) Prognose Plan Haushalt- Prognose 23 - außerordentliche Erträge -194.092.651 0 -113.092.267 -81.000.384 24 - außerordentliche Aufwen- dungen 0 0 0 0 Außerordentliches Ergebnis -194.092.651 0 -113.092.267 -81.000.384 Im außerordentlichen Ergebnis wird der Corona- und Ukraine-Krieg-bedingte Scha- den der Stadt Köln im Haushaltsjahr 2023 kumuliert ertragswirksam nach NKF-CUIG isoliert. Bei den prognostizierten außerordentlichen Erträgen resultiert der Großteil der prognostizierten Wenigererträge mit 51,2 Mio. € aus der Verbesserung der Steu- ererträge auf Basis der Steuerschätzung 05/23. Im Bereich der Einkommensteuer ist der Ertragsausfall nicht so groß wie geplant, bei der Gewerbesteuer werden Mehrer- träge erwartet, sodass die Isolierung vollständig entfällt. Wenigeraufwendungen i. H. v. rd. 33,0 Mio. € entstehen aufgrund der verzögerten Auswirkungen der Energie- preissteigerungen im Bereich der Kosten der Unterkunft nach dem SGB II, wodurch sich die Isolierungsposition entsprechend verringert. Zu einer weiteren Reduzierung der Isolierungssumme führt die nicht mehr notwendige Beschaffung von Luftreini- gungsgeräten in den Kölner Schulen. Hieraus resultieren Wenigeraufwendungen bei den Wartungskosten und den Abschreibungen i. H. v. insgesamt 3,4 Mio. €. Demge- genüber stehen Mehraufwendungen von rd. 6,3 Mio. € für die zusätzliche Reinigung von Wohnheimen, in denen Schutzsuchende aus der Ukraine untergebracht sind. Insgesamt reduziert sich der Corona- und Ukraine-Krieg-bedingte Schaden und somit das außerordentliche Ergebnis gegenüber der Planung um 81,0 Mio. €. Die detaillierten Erläuterungen zu allen Abweichungen > 2,5 Mio. € je Teilplan und Teilplanzeile sind der Anlage 2 zu entnehmen. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 13 2 Entwicklung der investiven Finanzrechnung In den Anlagen 3 (Dezernatssummen) und 4 (Abweichungen > 2,5 Mio. €) wird die Entwicklung der Investitionstätigkeit im Jahr 2023 dargestellt. Zusammengefasst zeichnet sich auf Basis der Prognosen gegenüber dem beschlos- senen Plan (Plan-Prognose) eine Verschlechterung der investiven Finanzrechnung um rd. 211,7 Mio. € ab. Entsprechend den Prognosen werden die investiven Einzah- lungen um 23,2 Mio. € unter dem ursprünglich geplanten Betrag liegen. Auf der Aus- zahlungsseite werden rund 188,5 Mio. € investive Mehrauszahlungen erwartet. Zusammenfassung investiv (Angaben in €) Plan Haus- halt Fortg. Plan Ist (30.04.2023) Prognose Plan Haushalt- Prognose Summe investive Einzahlungen -201.373.562 -201.373.562 -35.097.849 -178.177.237 -23.196.324 Summe investive Auszahlungen 1.016.393.135 1.318.650.000 117.499.627 1.204.878.486 -188.485.351 Saldo 815.019.573 1.117.276.438 82.401.778 1.026.701.248 -211.681.675 In 2022 konnte ein Teil der investiven Maßnahmen aufgrund von Verzögerungen bei diversen Projekten nicht durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang wurden in- vestive Auszahlungsermächtigungen von 2022 nach 2023 übertragen. Die Differenz zwischen dem beschlossenen und dem fortgeschriebenen Plan bei den investiven Auszahlungen (302,3 Mio. €) ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen und zu ei- nem geringen Anteil auf benötigte unechte Deckungen. Im Vergleich des fortge- schriebenen Planwertes mit der Prognose ergibt sich entsprechend auf Auszahlungs- seite eine gesamtstädtische Verbesserung in Höhe von rd. 113,8 Mio. €. Prognosebericht auf Basi s des Buchungsstandes 30.04.2023 14 3 Bewertung Die Abweichung zwischen beschlossenem Plan und prognostiziertem Jahresergeb- nis 2023 der Stadt Köln wird im Wesentlichen von der Entwicklung der außerordentli- chen Erträge nach dem NKF-CUIG im außerordentlichen Ergebnis geprägt. Die im Bereich der ordentlichen Aufwendungen gestiegenen Transferaufwendungen schla- gen sich nicht auf das Jahresergebnis durch, da die Entwicklung der Gewerbesteuer in 2023 im Bereich der ordentlichen Erträge derzeit deutlich besser als geplant ver- läuft und die hier prognostizierten Mehrerträge die zusätzlichen Belastungen fast voll- ständig kompensieren können. Der zu isolierende Corona- und Ukraine-Krieg-bedingte Schaden im Haushaltsjahr 2023 wird derzeit mit 113,1 Mio. € prognostiziert. Unter Berücksichtigung dieser Iso- lierung wird die Stadt Köln voraussichtlich ein Jahresergebnis mit einem Fehlbetrag von 88,2 Mio. € erreichen. Gegenüber dem geplanten Jahresergebnis mit einem Überschuss von 2,9 Mio. € ergibt sich eine Verschlechterung um 91,1 Mio. €. Diese hängt maßgeblich mit den geringer als angenommenen Auswirkungen des Ukraine- Krieges im Hinblick auf die Energiepreissteigerungen und Steuerausfälle zusammen. Durch diese wird im Vergleich zur Planung ein um 81,0 Mio. € geringerer Corona- und Ukraine-bedingter Schaden als Isolierungssumme angenommen. Die aus den Isolierungen resultierende Bilanzierungshilfe wird in den Folgejahren ra- tierlich abgeschrieben oder alternativ ganz oder anteilig unmittelbar mit der Allgemei- nen Rücklage verrechnet werden, wodurch zukünftige Haushalte respektive Genera- tionen belastet werden. Durch den für das Jahr 2023 geringer angenommenen Scha- den verringert sich somit die Belastung der nachfolgenden Generationen, auch wenn dies für das aktuelle Jahresergebnis im Vergleich zur Planung zunächst eine Ver- schlechterung bedeutet. Das nächste Prognoseberichtswesen ist zum Buchungsstand 31.08.2023 geplant. Plan HPL Ist 30.04.2023 Prognose 31.12.2023 zum Buchungsstand 30.04.2023 Plan HPL - Prognose 31.08.2022 01 - Steuern und ähnliche Abgaben -2.732.348.801 -2.020.846.662 -2.824.940.409 92.591.608 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen -1.205.048.715 -864.533.395 -1.248.738.422 43.689.707 03 - sonstige Transfererträge -81.525.875 -33.844.033 -87.879.876 6.354.001 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte -375.250.708 -116.621.415 -377.572.227 2.321.519 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte -96.033.471 -43.597.877 -95.673.895 -359.576 06 - Kostenerstattungen und Umlagen -712.087.303 -185.133.819 -669.124.032 -42.963.271 07 - sonstige ordentliche Erträge -208.393.104 -42.586.407 -211.013.200 2.620.096 08 - aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 0 09 - Bestandsveränderungen -1.600.000 0 -1.712.045 112.045 10 - ordentliche Erträge -5.412.287.978 -3.307.163.608 -5.516.654.107 104.366.129 11 - Personalaufwendungen 1.284.023.900 399.974.204 1.315.948.127 -31.924.227 12 - Versorgungsaufwendungen 57.026.619 41.442.299 57.026.619 0 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 782.418.871 183.729.509 814.228.345 -31.809.474 14 - Bilanzielle Abschreibungen 181.271.887 52.738.155 179.956.241 1.315.646 15 - Transferaufwendungen 2.097.361.372 850.219.175 2.216.118.723 -118.757.351 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen 1.198.304.426 360.228.408 1.136.458.413 61.846.013 17 - ordentliche Aufwendungen 5.600.407.075 1.888.331.750 5.719.736.467 -119.329.392 18 - ordentliches Ergebnis (10 und 17) 188.119.097 -1.418.831.858 203.082.360 -14.963.263 19 - Finanzerträge -85.920.769 -5.163.971 -92.074.813 6.154.044 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 89.013.961 15.651.808 90.277.708 -1.263.747 21 - Finanzergebnis (19 und 20) 3.093.193 10.487.837 -1.797.105 4.890.298 22 - ordentliches Jahresergebnis (18 und 21) 191.212.289 -1.408.344.021 201.285.255 -10.072.966 23 - außerordentliche Erträge -194.092.651 0 -113.092.267 -81.000.384 26 - Jahresergebnis (22 und 25) -2.880.362 -1.408.344.021 88.192.988 -91.073.350 Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“: (-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) Prognose zum Gesamtergebnisplan Berichtszyklus: 2023-04 Anlage 1 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 01 - Steuern und ähnliche Abgaben Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -2.675.309.489 -2.675.309.489 -2.020.846.662 -2.774.901.097 99.591.608 Aufgrund der Steuerschätzung von 05/23 werden Mehrerträge von 114,8 Mio. € bei der Gewerbesteuer prognostiziert. Wenigererträge werden beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer von 30,9 Mio. € sowie beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer von 1,5 Mio. € erwartet. Die Kompensationszahlungen für den Familienleistungsausgleich weisen laut Festsetzungsbescheid vom 20.04.2023 Mehrerträge von 18,6 Mio. € aus. Bei der Grundsteuer B wird ein Mehrertrag von 0,5 Mio. € erwartet. Bei der Vergnügungssteuer und Steuer auf sexuelle Vergnügen ist insgesamt mit Wenigererträgen von rund 2,8 Mio. € zu rechnen. Weitere Mehrerträge ergeben sich bei der Hundesteuer (0,9 Mio. €). 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II -57.000.000 -57.000.000 0 -50.000.000 -7.000.000 Im Vorjahr wurde der Ansatz der Landeszuweisungen für "erspartes Wohngeld" deutlich verfehlt. In der aktuellen Prognose wird unverändert von einem Aufwachs der Erträge, aber nun basierend auf dem niedrigeren Ergebnis 2022 ausgegangen. Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste -8.836.716 -420.000 -311.665 -1.091.688 -7.745.028 Das Projekt "Breitbandausbau" wurde im Haushaltsplan zunächst konsumtiv veranschlagt. Es handelt sich jedoch um eine investive Maßnahme. Eine entsprechende Mittelumschichtung wurde veranlasst. Die zu erwartenden Bundes- und Landeszuschüsse werden zukünftig in der investiven Finanzrechnung dargestellt. 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung -4.658.150 -4.658.150 0 -825.500 -3.832.650 Die beiden Einzelmaßnahmen Bürgerhaus MüZe und Kulturbunker Mülheim aus dem Stadtentwicklungsprogramm Starke Veedel Starkes Köln werden nicht umgesetzt, da eine flankierende Förderung aus der Städtebauförderung nicht mehr möglich ist. Für die Umsetzung der beiden Einzelmaßnahmen waren Erträge i.H.v. insgesamt rd. 3,6 Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 1 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Mio. € vorgesehen. 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -582.104.605 -582.104.605 -565.394.815 -568.104.581 -14.000.023 Die Schlüsselzuweisung fällt laut Festsetzungsbescheid vom 20.01.2023 um insgesamt rund 17,1 Mio. € geringer als geplant aus. Im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsprogramms entsteht aufgrund von baulichen Verzögerungen ein Mehrertrag aufgrund von zusätzlichen Mittelabrufen für die Baumaßnahme Im Weidenbruch in 2023 in Höhe von 3,0 Mio. €. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben -116.311.838 -116.311.838 -84.829.636 -130.373.203 14.061.366 Die Mehrerträge resultieren im Wesentlichen aus nicht geplanten Landeszuweisungen von rd. 14 Mio. €. Insbesondere werden Mehrerträge von rd. 7,3 Mio. € zum Ausgleich für die einmaligen Kosten für die Schaffung und Ausstattung von Schulraum als Folge der Einführung einer zusätzlichen Jahrgangsstufe in der Sek I von Gymnasien (Belastungsausgleich G9) erzielt. Darüber hinaus werden Mehrerträge im Rahmen des Digitalpaktes NRW von rd. 2,5 Mio. € sowie im Bereich der Offenen Ganztagsschule von rd. 1,3 prognostiziert. Zudem resultieren Corona-bedingte Mehrerträge aus dem "Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" von rd. 2,9 Mio. € und der Förderung von außerschulischen Bildungs- und Betreuungsangeboten im Ganztagsbereich von rd. 0,45 Mio. €. Die Mehrerträge werden geringfügig geschmälert, da laut aktuellem Zuschussbescheid weniger Bildungspauschalmittel von rd. 0,5 Mio. € überwiesen werden. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0503 - Weitere soziale Pflichtleistungen -34.427.460 -34.427.460 -4.075.602 -16.004.118 -18.423.342 Der Anteil der Personen, für die eine Kostenpauschale nach § 4 FlüAG abgerechnet werden kann, ist stark rückläufig. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass in den letzten Monaten wieder sehr viele Zugänge aus Staaten des Westbalkans zu verzeichnen sind, die nicht nach § 15a Aufenthaltsgesetz vom Land NRW auf die Kommunen verteilt wurden. So lange jedoch keine Verteilung erfolgt, besteht kein Anspruch auf eine pauschale Kostenerstattung nach § 4 FlüAG. Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 2 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung -334.595.288 -334.595.288 -129.244.963 -350.193.800 15.598.512 Generell sind die planübersteigenden Ertragserwartungen auf die gesetzlich festgelegte, indexbasierte prozentuale Erhöhung der vom Land monatlich gezahlten Kindpauschalen zurückzuführen sowie fortlaufende Steigerungen der Platzzahlen. Weiterhin kommt es zu Ertragssteigerungen i. H. v. rd. 4,4 Mio. € aufgrund des Landeszuschusses zur Abfederung der Energiepreissteigerungen in Kitas und Tagespflege (vgl. Vorlagen-Nr. 1349/2023 v. 25.04.2023). Kurzfristig hat sich das Land NRW dazu bereit erklärt, die Billigkeitsleistungen aus dem "Alltagshelfer-Programm" über den 31.07.2023 hinaus bis zum Jahresende zu gewähren. Daraus werden voraussichtlich etwa weitere 5,5 Mio. € generiert. 53 - Gesundheitsamt 0701 - Gesundheitsdienste -1.794.816 -1.794.816 -4.818.746 -5.287.077 3.492.261 Zuweisung von der Bezirksregierung für die Kontaktnachverfolgung durch Aushilfskräfte (Verträge laufen zum 31.05.23 aus). 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum -4.971.471 -4.971.471 -37.567.651 -42.174.710 37.203.239 Die Betreuungspauschale gem. § 4 Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW (FlüAG) wird als Zuweisung für laufende Zwecke vom Land eingestuft. Die Mehrerträge resultieren insbesondere aus der 3. Tranche Bundesmittel für geflüchtete Personen aus der Ukraine (rd. 9,1 Mio. €), der Sonderförderung des Bundes vom 02.11.2022 (rd. 7,3 Mio. €) sowie aus der Landesförderung aus dem 3-Säulen-Modell zur Krisenbewältigung (rd. 19,9 Mio. €). 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV -18.305.532 -18.305.532 -14.186.893 -29.834.545 11.529.013 Aufgrund von Leistungsausweitungen der KVB AG im Rahmen der Durchführung von interlokalen Verkehren auf den Gebieten der Verkehrsverbünde des Umlandes müssen diese entsprechend höhere Kostenerstattungen leisten, die vollumfänglich an die KVB AG als Leistungserbringerin weiterzuleiten sind. Dies führt zu Mehrträgen in Höhe von 5,5 Mio. €. Diese fließen vollumfänglich in der Teilplanzeile 15 wieder ab. Weiterhin wurden durch die Bezirksregierung Köln Billigkeitsleistungen auf der Basis der Richtlinien Energiepreissteigerung ÖPNV in Höhe von 6,0 Mio. € Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 3 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung gewährt. Diese Beihilfen werden ebenfalls an die KVB AG weitergeleitet und fließen über die Teilplanzeile 15 ab. Teilplanzeile: 03 - sonstige Transfererträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben -3.000.000 -3.000.000 -316.164 -6.543.043 3.543.043 Es resultieren Mehrerträge von rd. 3,5 Mio. € aus dem Förderprogramm Gute Schule 2020. Die Fördermittel im Rahmen von Gute Schule 2020 sind bis Ende des Jahres 2023 zu verausgaben. Die Maßnahmen beim Fördermittelprogramm Gute Schule 2020 werden zu 100% vom Fördermittelgeber, der NRW.BANK, gefördert. Aus diesem Grund entspricht die Höhe der Prognose der Höhe der Aufwendungen. Die teils hohen Abweichungen der Prognosewerte ergeben sich aus der Tatsache, dass berücksichtigt worden ist, dass in den bereits erstellten und auch noch bis zum Ende des Förderprogramms zu erstellenden Verwendungsnachweisen Beträge enthalten sind bzw. sein werden, die seitens des Fördermittelgebers als nicht förderfähig eingestuft werden. Für diese Differenzbeträge sollen bis zum Ende des Förderprogramms Ersatzmaßnahmen gefunden werden, sodass ein möglichst hoher Anteil der Fördermittel durch die Stadt Köln abgerufen werden kann. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0501 - Leistungen nach dem SGB XII -9.690.000 -9.690.000 -3.547.554 -7.105.000 -2.585.000 Die Erträge reduzieren sich seit Jahren immer weiter, vor allem infolge der Einführung des Angehörigenentlastungsgesetzes. Hierdurch können weniger Unterhaltsansprüche geltend gemacht werden. Teilplanzeile: 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, -99.084.650 -99.084.650 -2.169.065 -108.935.642 9.850.992 Am 08.12.2022 hat der Rat die Änderung der Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 4 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Rettungsdien Rettungsdienst Rettungsdienstsatzung der Stadt Köln beschlossen (Vorlagen-Nr. 3651/2022). In der seit 22.12.2022 gültigen Satzung wurde der Gebührentarif für den Transport mit einem Rettungswagen angehoben. Der neue Gebührentarif führt zu erheblichen Mehrerträgen im Bereich der Rettungsdienstgebühren. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung -74.736.484 -74.736.484 -26.055.554 -62.900.000 -11.836.484 Der gegenwärtige Buchungsstand bei den Elternbeiträgen lässt den Schluss zu, dass die Erträge aus den Planerwartungen in diesem Jahr nicht realisiert werden können. 64 - Amt für Verkehrsmanagement 1201 - Straßen, Wege, Plätze -23.262.400 -23.262.400 -8.583.491 -26.592.867 3.330.467 Bei den Parkgebührenerträgen setzt sich die bereits 2022 zu beobachtende positive Gesamttendenz unverändert fort. Das Nutzungsverhalten entspricht wieder den vor den pandemiebedingten Einschränkungen geltenden Mustern. Dies führt zu einer positiven Entwicklung bei den Auslastungszahlen. Da bei der Aufstellung des Haushaltsplanes diese Entwicklungen noch nicht hinreichend stabil waren, wurde seinerzeit eine eher moderate Ertragsplanung verfolgt. Weiterhin führt die Verzögerung bei der Einrichtung von geplanten Bewohnerparkgebieten dazu, dass die damit verbundenen dauerhaften Ertragsausfälle frühestens ab dem Haushaltsjahr 2024 anfallen. Insgesamt lassen diese Entwicklungen Ertragssteigerungen von rund 2,2 Mio. € erwarten. Bei den Sondernutzungserlaubnissen für Baustelleneinrichtungsflächen lässt sich unter Berücksichtigung der bereits bekannten, für das restliche Kalenderjahr noch geplanten, Bauprojekte ein Mehrertrag von 1,0 Mio.€ prognostizieren. Die verbleibenden Mehrerträge werden im Rahmen der Erlaubniserteilung zur Durchführung von Schwerlasttransporten entstehen. Teilplanzeile: 06 - Kostenerstattungen und Umlagen Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 5 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 06 - Kostenerstattungen und Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 50 - Amt für Soziales und Senioren 0501 - Leistungen nach dem SGB XII -219.530.847 -219.530.847 -61.417.125 -246.065.292 26.534.445 Leistungen der Grundsicherungen werden vom Bund erstattet, so dass korrespondierend zu den höheren Transferaufwendungen Mehrerträge entstehen. 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II -352.652.233 -352.652.233 -104.260.640 -278.700.000 -73.952.233 Die in den Kosten der Unterkunft enthaltenen Heizkosten sind bislang noch nicht wie erwartet gestiegen. Zudem ist die Fallzahl - bereinigt um Personen mit Fluchtmigrationshintergrund - rückläufig. Dies führt zu deutlich geringeren Kosten als geplant und entsprechend niedrigeren Erstattungszahlungen. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum -21.531.100 -21.531.100 -175.765 -26.895.761 5.364.661 Wegen steigender Flüchtlingszahlen müssen kurzfristig kostenintensive Hotelzimmer angemietet werden. Dadurch sind höhere Erstattungen durch den Sozialhilfeträger zu erwarten. Teilplanzeile: 07 - sonstige ordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1501 - Wirtschaft und Tourismus -5.275.000 -5.275.000 -2.211 -18.570.096 13.295.096 Hierbei handelt es sich um Erstattungen des Finanzamtes aus der Beteiligung Stadtwerke Köln und Betrieb gewerblicher Art U-Bahn- / Stadtbahnbau aufgrund nun vorliegender Steuerbescheide aus Vorjahren. 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -30.200.100 -30.200.100 -8.766.432 -14.183.888 -16.016.212 Aufgrund des Beschlusses des BVerfG vom 08. Juli 2021, 1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17, veröffentlicht am 18.08.2021, wurde der Gewerbesteuerzins nach § 233a AO von 6% auf 1,8% im Jahr gesenkt, was zu Wenigererträgen bei den Erstattungszinsen führt. Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 1000 - Zentrale Dienste 0106 - Zentrale 42.766.139 42.766.139 14.275.834 49.205.400 -6.439.261 Im Reinigungsbereich werden Mehrleistungen für die Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 6 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Dienstleistungen Reinigung von Wohnheimen, in denen Ukraine-Flüchtlinge untergebracht sind, erbracht. 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste 26.081.423 16.729.516 3.031.435 17.012.309 9.069.114 Das Projekt "Breitbandausbau" wurde im Haushaltsplan zunächst konsumtiv veranschlagt. Es handelt sich jedoch um eine investive Maßnahme. Eine entsprechende Mittelumschichtung wurde veranlasst. Die anfallenden Auszahlungen werden zukünftig in der investiven Finanzrechnung dargestellt. 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung 7.771.960 7.771.960 332.400 2.251.353 5.520.607 Die beiden Einzelmaßnahmen Bürgerhaus MüTZe und Kulturbunker Mülheim aus dem Stadtentwicklungsprogramm Starke Veedel Starkes Köln werden nicht umgesetzt, da eine flankierende Förderung aus der Städtebauförderung nicht mehr möglich ist. Für die Umsetzung der beiden Einzelmaßnahmen waren Aufwendungen i.H.v. insgesamt rd. 5,1 Mio. € vorgesehen. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 186.267.485 186.267.485 53.744.985 197.098.475 -10.830.991 Die prognostizierten Mehraufwendungen resultieren insbesondere aus der Umsetzung von Förderprogrammen von rd. 7,9 Mio. € (Gute Schule 2020, Digitalpakt NRW, Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche etc.) und können durch entsprechende Mehrerträge in der Teilplanzeile 02 und 03 kompensiert werden. Im Schulbau werden vor dem Hintergrund der bisherigen Ausgaben sowie im Hinblick auf die allgemeine Kostensteigerung zudem Mehraufwendungen von rd. 1,9 Mio. € im Bereich der konsumtiven Einrichtungskosten prognostiziert. Auch im Bereich der Auszahlungen an die OGS-Trägervereine werden Mehraufwendungen von rd. 1 Mio. € erwartet. Der Planansatz 2023 basiert hier auf den Schülerzahlen zum Stand Anfang 2022. Gerade durch den starken Zuzug von Flüchtlingskindern haben sich die Schülerzahlen erhöht. Darüber hinaus werden Mehraufwendungen von rd. 0,7 Mio. € bedingt durch deutlich höhere Erstattungen bei der Beihilfe-Fallkostenpauschale sowie bei der Programmierung und Beschaffung einer Schulverwaltungssoftware von rd. 0,5 Mio. € entstehen. Die Mehraufwendungen können durch Wenigeraufwendungen Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 7 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung insbesondere bei den Unterhaltungsaufwendungen für Luftreinigungsanlagen an Kölner Schulen von rd. 1,4 Mio. € geschmälert werden. Hinzu kommt eine Aufwandsverschiebung von rd. 0,7 Mio. € zulasten der Teilplanzeile 16 - sonstige ordentliche Aufwendungen sowie Wenigeraufwendungen bei der Abrechnung von Planungskosten mit der Gebäudewirtschaft von rd. 0,6 Mio. € aufgrund einer Verfahrensumstellung. 450 - Referat für Museumsangelegenheiten 0401 - Museumsreferat 4.448.206 4.082.706 26.076 6.982.247 -2.534.040 Die Abweichung resultiert aus höherem Aufwand für die Beleuchtung/Verdunklung für das Museum für Angewandte Kunst, für die Erneuerung der Schließanlage und LED- Beleuchtung im Museum Ludwig und der weiteren Digitalisierung der Infrastruktur der Museen. Die Maßnahme hat sich von 2022 nach 2023 verschoben. 4518 - Kölnisches Stadtmuseum 0408 - Kölnisches Stadtmuseum 1.279.449 1.279.449 196.151 4.240.560 -2.961.111 Die Abweichung ergibt sich aus Mitteln für die Herrichtung des Interims "Modehaus Sauer", welche dieses Jahr noch verausgabt werden. Die Maßnahme hat sich von 2022 nach 2023 verschoben. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum 83.967.797 83.967.797 19.720.492 93.766.890 -9.799.093 Grundlage der Haushaltsplanung 2023/2024 bildeten die angenommenen Flüchtlingszahlen von (7.000 gefl. Personen, zuzügl. 5.800 gefl. Personen aus der Ukraine). Derzeit befinden sich insgesamt 11.409 Flüchtlingen in städtischer Unterbringungen. Mit Beschluss-Nr. 1050/2023 hat der Rat am 16.05.2023 den Bedarf von bis zu 15.200 Unterbringungsplätzen bis zum 31.03.2024 festgestellt und die Verwaltung im Bedarfsfall mit der Umsetzung aller zur Schaffung dieser Aufnahmekapazitäten und deren Betriebe erforderlichen Maßnahmen beauftragt. 64 - Amt für Verkehrsmanagement 1201 - Straßen, Wege, Plätze 44.449.979 44.449.979 8.477.213 50.273.532 -5.823.553 Der deutliche Mehraufwand entsteht insbesondere aufgrund des weiterhin hohen Preisniveaus am Energiebezugsmarkt. Der Rheinenergie Köln AG als Vertragspartnerin der Stadt Köln entstehen als Folge des Auslaufens bisheriger preisgebundener Bezugsverträge ab 2023 erhebliche höhere Bezugskosten, die im Rahmen der bestehenden Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 8 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Vertragsbeziehungen bei dem Amt für Verkehrsmanagement geltend gemacht werden. Betroffen sind hier zum einen die Kostenerstattungen für den Betrieb der öffentlichen Beleuchtung auf Basis des bestehenden Dienstleistungsvertrages. Die erhebliche Kostensteigerung beim Energiebezug zieht eine Erhöhung der zu leistenden Zahlungen um rund 4,3 Mio. € nach sich. Weiterhin betroffen sind Stromkostenzahlungen für den Betrieb der Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet. Die bisherigen Abschlagsforderungen lassen bis Jahresende einen Mehrbedarf von 1,5 Mio. € erwarten. 67 - Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 1301 - Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen 19.044.437 18.688.135 3.213.851 21.665.699 -2.621.262 Die Abweichung ist in großen Teilen auf das Stadtverschönerungsprogramm der Bezirke zurückzuführen. Mangels Personalkapazitäten können die freiwilligen Maßnahmen des Stadtverschönerungsprogramms nur nachrangig abgewickelt werden. Für die Umsetzung der in 2022 beschlossenen Maßnahmen wurden Mittel in Höhe von 1,78 Mio. € nach 2023 übertragen, die nur bei entsprechender Personalverfügbarkeit zeitnah umgesetzt werden können. Des Weiteren konnten Mittelbereitstellungen aus dem politischen Veränderungsnachweis 2022 noch nicht vollständig umgesetzt werden. Teilplanzeile: 15 - Transferaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft 519.935.841 514.935.841 190.178.891 529.850.199 -9.914.359 Bei den Transferaufwendungen ergibt sich eine Verschlechterung i. H. v. rund 9,9 Mio. € zum Planansatz. Aufgrund der Steuerschätzung 05/23 werden bei der Gewerbesteuerumlage Mehraufwendungen von 8,5 Mio. € prognostiziert. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0501 - Leistungen nach dem SGB XII 411.931.218 411.931.218 172.849.538 441.436.198 -29.504.980 Die Aufwandssteigerung betrifft vornehmlich die Grundsicherung und ist maßgeblich auf die Erhöhung der Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 9 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 15 - Transferaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 50 - Amt für Soziales und Senioren Regelsätze zum 1.1.2023 zurückzuführen. Leistungen der Grundsicherungen werden vom Bund erstattet, so dass insoweit entsprechende Mehrerträge entstehen (27,8 Mio. €). Mehraufwendungen infolge höherer Regelsätze entstehen außerdem bei der Hilfe zum Lebensunterhalt; (1,8 Mio. €) diese Kosten sind allein aus dem kommunalen Haushalt zu finanzieren. 1005 - Leistungen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit 36.332.239 36.332.239 14.263.964 39.977.925 -3.645.685 Die Zahl der Unterbringungsfälle steigt weiter an und damit auch die Ausgaben für die Anmietung gewerblicher Unterkünfte (in der Regel Hotels). 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung 427.022.577 427.022.577 176.019.513 439.151.900 -12.129.323 Für die prognostizierte Aufwandsüberschreitung des Planansatzes sind im Wesentlichen drei Punkte verantwortlich: Die Billigkeitsleistungen aus dem "Alltagshelfer- Programm" (ca. 7,7 Mio. €) an die freien Träger werden in 2023 fortgesetzt. Dieser Umstand war zum Zeitpunkt der Haushaltsplan-Aufstellung zum Doppelhaushalt 2023/2024 nicht bekannt bzw. wurde u. a. vom Land NRW nicht kommuniziert. Weiterhin hat der Landschaftsverband Rheinland der Stadt Köln mit Bescheid vom 15.03.2023 Landesmittel in Höhe von rd. 4,4 Mio. € zur Abfederung der gestiegenen Energiekosten für Kitas und Tagespflege bewilligt. Davon gehen etwa 2,66 Mio. € an die trägerbasierten Kitas; ca. 404.000 € werden an Tagespflegepersonen im laufenden Jahr ausgezahlt. Aufgrund der Kurzfristigkeit dieser Entscheidung (vgl. Vorlagen-Nr. 1349/2023 v. 25.04.2023) ist der resultierende Mehraufwand nicht im Planansatz 2023 enthalten. 0606 - Hilfe für junge Menschen und ihre Familien 243.281.483 243.650.633 105.641.500 285.378.000 -42.096.517 Der prognostizierte Mehrbedarf ist zum Einen auf einen Anstieg der Fallzahlen zurückzuführen. Gleichzeitig entstehen bei den Inobhutnahmen Mehrkosten. Diese resultieren u. a. aus überproportionalen Kostensteigerungen bei einigen Angeboten sowie aus Folgen der Coronapandemie (u. a. deutlich längere Dauer der Inobhutnahmen wegen Verzögerungen bei der Vermittlung Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 10 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 15 - Transferaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie in Anschlusshilfen, z. B. aufgrund von Corona- bedingten Gruppenschließungen). Des Weiteren sind die Aufwendungen für schulische Integrationshilfen überplanmäßig gestiegen. 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV 17.870.473 17.870.473 3.485.000 29.399.486 -11.529.013 Aufgrund von Leistungsausweitungen der KVB AG im Rahmen der Durchführung von interlokalen Verkehren auf den Gebieten der Verkehrsverbünde des Umlandes müssen diese entsprechend höhere Kostenerstattungen leisten, die vollumfänglich an die KVB AG als Leistungserbringerin weiterzuleiten sind. Dies führt zu Mehraufwendungen in Höhe von 5,5 Mio. €. Diese sind vollumfänglich durch Mehrerträge in der Teilplanzeile 02 gedeckt. Weiterhin wurden durch die Bezirksregierung Köln Billigkeitsleistungen auf der Basis der Richtlinien Energiepreissteigerung ÖPNV gewährt. Diese Beihilfen werden ebenfalls an die KVB AG weitergeleitet. Dies führt zu Mehraufwendungen in Höhe von 6,0 Mio. €. Diese sind ebenfalls vollumfänglich durch Mehrerträge in der Teilplanzeile 02 gedeckt. Teilplanzeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft 23.188.200 29.588.933 8.867.727 31.814.341 -8.626.141 Die Mehraufwendungen sind auf Einstellungen in Einzelwertberichtigung von rund 7,8 Mio. € zurückzuführen. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 248.301.837 248.301.837 75.262.833 256.896.274 -8.594.437 Die Verschlechterung ist insbesondere auf den Bereich der Schulmieten mit einem Felhbedarf von rd. 8,3 Mio. € zurückzuführen. Maßgeblicher Grund hierfür ist die Erhöhung der Flächenverrechnungspreise (FVP) seitens der Gebäudewirtschaft, welche rückwirkend ab 01.05.2023 berechnet wird. Zudem resultieren Mehraufwendungen von rd. 1,6 Mio. € aus der Rückzahlung an die Bezirksregierung im Rahmen des Helferprogrammes im Ganztagsbereich. Die Mehraufwendungen werden vollständig durch Mehrerträge im Bereich Trägerrückforderungen gedeckt. Hinzu kommt Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 11 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung eine budgetneutrale Aufwandsverschiebung von rd. 0,7 Mio. € aus der Teilplanzeile 13 - sonstige Sach- und Diensleistungen). Der Mehraufwand kann geringfügig geschmälert werden, da im Zusammenhang mit der Bildungspauschale NRW Wenigeraufwenungen von rd. 1,6 Mio. € aus der Auflösung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten für geleistete Zuwendungen erwartet werden. Außerdem kommt es bei der Schülerunfallversicherung zu einem Wenigeraufwand von rd. 0,6 Mio. € laut aktuell vorliegendem Bescheid 2023 der Unfallkasse NRW. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II 530.336.138 530.336.138 135.893.073 426.783.812 103.552.326 Die bei der Haushaltsplanaufstellung erwartete drastische Erhöhung der Heizkosten ist bislang nicht eingetreten. Spürbare Auswirkungen gestiegener Energiepreise werden sich voraussichtlich erst ab Herbst 2023 zeigen und wegen der mittlerweile gedeckelten Strom- und Gaspreise auch geringer ausfallen. Zudem ist die Zahl der Leistungsberechtigten ohne Fluchtmigrationshintergrund deutlich zurückgegangen. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung 38.635.549 38.635.549 16.623.655 41.268.498 -2.632.949 Die Abweichung resultiert hauptsächlich aus der Aufwandsüberschreitung der an 26 zu entrichtenden Kita- Mieten. Hier wurde bei der Planung zum Doppelhaushalt 2023/2024 ein zu niedriger Wert angenommen. Weiterhin kommt es nach wie vor zu auffällig vielen Rückabwicklungen von konsumtiven Zuwendungen (Billigkeitsleistungen) aus dem "Alltagshelfer-Programm". Wie es scheint, können die freien Träger die zuvor vom LVR über das Jugendamt abgerufenen Mittel nicht (vollständig) in dem dafür vorgesehenen Zeitraum verwenden. Diese Mittel werden nach Ablauf der Verwendungsfrist von den Trägern zurückgefordert und anschließend an den LVR zurückerstattet. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum 62.525.179 62.525.179 28.950.102 70.495.045 -7.969.866 Grundlage der Haushaltsplanung 2023/2024 bildeten die angenommenen Flüchtlingszahlen von 7.000 geflüchteten Personen zuzügl. von 5.800 geflüchteten Personen aus der Ukraine. Derzeit befinden sich insgesamt 11.409 Flüchtlinge Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 12 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung in städtischen Unterbringungen. Mit Beschluss-Nr. 1050/2023 hat der Rat am 16.05.2023 den Bedarf von bis zu 15.200 Unterbringungsplätzen bis zum 31.03.2024 festgestellt und die Verwaltung mit der Umsetzung aller zur Schaffung dieser Aufnahmekapazitäten und deren Betriebe erforderlichen Maßnahmen beauftragt. 67 - Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 1301 - Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen 11.058.666 11.414.969 4.168.888 20.614.980 -9.556.314 Die prognostizierte Abweichung basiert überwiegend auf Festwert-Aufwendungen für die Fortführung investiver Maßnahmen im städtischen Grünvermögen. Das städtische Grünvermögen wurde in der Eröffnungsbilanz als Festwert bilanziert. Der Festwert verursacht keine lfd. Abschreibungen, im Gegenzug sind alle Investivmaßnahmen neben der investiven Auszahlung in gleicher Höhe mit Aufwand zu buchen. Des Weiteren wurde eine Kostenerstattung an die Gebäudewirtschaft in Höhe von rd. 1,5 Mio. € für die Herstellung des Neumarktbrunnens nach 2023 übertragen. Teilplanzeile: 19 - Finanzerträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1003 - Wohnraumförderung, Wohnungserhaltung u. - pflege, Hilfen für Wohnungssuchende -8.787.148 -8.981.209 -12.776 -12.574.091 3.786.943 Nach Vorlage der Jahresabschlusses 2022 der GruBo GmbH hat sich eine höhere Dividendenausschüttung ergeben. Teilplanzeile: 23 - außerordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 1000 - Zentrale Dienste 0106 - Zentrale Dienstleistungen 0 0 0 -6.300.000 6.300.000 Im Reinigungsbereich werden Mehrleistungen für die Reinigung von Wohnheimen, in denen Ukraine-Flüchtlinge untergebracht sind, erbracht. Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 13 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2023-04 Teilplanzeile: 23 - außerordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -107.253.352 -107.253.352 0 -56.017.686 -51.235.666 Hintergrund der Abweichung ist, dass die Bilanzierungshilfe nach dem NKF-CUIG geringer ausfällt. Maßgeblichen Einfluss auf deren Prognose hat das Ergebnis der Steuerschätzung 05/23. Die Steuerschätzung geht von Wenigererträgen von rund 30,9 Mio. € im Bereich der Einkommensteuer aus. Geplant wurde mit Wenigererträgen von rund 75,8 Mio. €. Bei der Gewerbesteuer werden Mehrerträge erwartet, so dass eine Isolierung von 6,8 Mio. € nicht vorgenommen werden muss. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben -3.630.894 -3.630.894 0 -246.557 -3.384.336 Da in 2023 keine weiteren Luftreinigungsanlagen für Kölner Schulen beschafft werden, entstehen Corona-bedingte Wenigeraufwendungen von rd. 3,4 Mio. € bei den zugehörigen Wartungskosten (rd. 1,4 Mio. €) und Abschreibungswerten (rd. 2,0 Mio. €). 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II -51.860.093 -51.860.093 0 -18.860.093 -33.000.000 Die bei der Haushaltsplanaufstellung erwartete drastische Erhöhung der Heizkosten ist bislang nicht eingetreten. Spürbare Auswirkungen gestiegener Energiepreise werden sich voraussichtlich erst ab Herbst 2023 zeigen und wegen der mittlerweile gedeckelten Strom- und Gaspreise auch geringer ausfallen. Zudem ist die Zahl der Leistungsberechtigten ohne Fluchtmigrationshintergrund deutlich zurückgegangen. Aus diesem Grund wird die Differenz der geplanten Steigerung der Kosten der Unterkunft und Heizung aufgrund erhöhter Strom- und Gaspreise reduziert. Buchungsstand 30.04.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 14 Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Einzahlung -71.175 -71.175 -20 0,03% -71.175 0 Auszahlung 828.550 971.050 120.486 14,54% 973.050 - 144.500 Saldo 757.375 899.875 120.466 15,91% 901.875 - 144.500 Einzahlung -2.287.000 -2.287.000 -110.316 4,82% -2.409.489 1 22.489 Auszahlung 45.186.746 59.188.379 18.822.644 41,66% 56.912.851 - 11.726.105 Saldo 42.899.746 56.901.379 18.712.328 43,62% 54.503.362 - 11.603.616 Einzahlung -72.789.589 -72.789.589 -20.198.045 27,75% -57.747.626 - 15.041.963 Auszahlung 385.959.477 592.136.827 48.724.071 12,62% 560.298.149 - 174.338.672 Saldo 313.169.888 519.347.238 28.526.026 9,11% 502.550.523 - 189.380.635 Einzahlung -56.057.961 -56.057.961 -6.006.477 10,71% -45.546.950 - 10.511.011 Auszahlung 177.690.804 177.701.992 24.218.545 13,63% 153.103.744 2 4.587.060 Saldo 121.632.843 121.644.031 18.212.069 14,97% 107.556.794 1 4.076.049 Einzahlung -21.895.729 -21.895.729 -1.867.848 8,53% -16.979.700 - 4.916.029 Auszahlung 120.903.748 159.752.390 8.700.526 7,20% 121.917.195 - 1.013.448 Saldo 99.008.019 137.856.661 6.832.679 6,90% 104.937.495 - 5.929.477 Einzahlung -517.724 -517.724 -1.519 0,29% -525.992 8 .268 Auszahlung 52.388.975 54.600.590 4.292.292 8,19% 51.640.768 7 48.207 Saldo 51.871.251 54.082.866 4.290.773 8,27% 51.114.776 7 56.475 Einzahlung -600.000 -600.000 -168.872 28,15% -600.000 0 Auszahlung 2.318.000 2.653.299 212.190 9,15% 2.597.050 - 279.050 Saldo 1.718.000 2.053.299 43.318 2,52% 1.997.050 - 279.050 Einzahlung -5.041.966 -5.041.966 -145.228 2,88% -5.680.520 6 38.554 Auszahlung 77.861.700 88.259.541 4.428.402 5,69% 90.930.057 - 13.068.357 Saldo 72.819.734 83.217.575 4.283.174 5,88% 85.249.537 - 12.429.803 Einzahlung -37.461.687 -37.461.687 -5.900.784 15,75% -37.748.485 2 86.798 Auszahlung 132.447.156 148.909.144 6.682.252 5,05% 139.075.895 - 6.628.739 Saldo 94.985.469 111.447.458 781.468 0,82% 101.327.410 - 6.341.941 Einzahlung -4.650.731 -4.650.731 -698.742 15,02% -10.867.300 6 .216.569 Auszahlung 20.807.979 34.476.787 1.298.219 6,24% 27.429.727 - 6.621.748 Saldo 16.157.248 29.826.056 599.477 3,71% 16.562.426 - 405.178 815.019.573 1.117.276.438 82.401.778 10,11% 1.026.701.24 8 -211.681.675 27.06.202313:39:06 ( -) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Spalte „Plan HPL - Prognose“: Dezernat-IX G esamtsaldo Dezernat-IV Dezernat-V Dezernat-VI Dezernat-VII Dezernat-VIII Dezernat-OB Dezernat-I Dezernat-II Dezernat-III Entwicklung der investiven Finanzrechnung – Dezernatssummen Anlage 3 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat- I 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst Interimsstand ort Neubau F euerwache 1 Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 3.500.000 10.000 0 0,00% 0 3.500.000 Im Juni 2020 wurde der Grundsatz- und Planungsbeschluss zum Neubau der Feuer- und Rettungswache 1 (Innenstadt) gefasst (0286/2020). Während der Bauphase ist der Betrieb der Feuerwache 1 an dem Standort nicht möglich, sodass eine interimsweise Verlagerung erfolgen muss. Am Interimsstandort sind umfangreiche Umbaumaßnahmen erforderlich. Entgegen der ursprünglichen Planungen handelt es sich jedoch voraussichtlich um konsumtive anstatt investive Kosten. Dezernat- I 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst Leitstellenrec hner Ausz. f. Erwer b von Vermöge nsgeg (außer G WG) Auszahlung 700.000 6.221.000 1.835.752 262,25% 6.221.000 -5.521.000 Aufgrund von Mängeln beim Kommunikationssystem wurde der Vertrag mit dem Unternehmen gekündigt. Die Leistungen für das Kommunikationssystem mussten neu vergeben werden. Diese Umstände haben zu erheblichen Verzögerungen im Projekt geführt. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0416 - Kulturförderung AG Zoologis cher Garten K öln Auszahlungen f ür den Erwerb v on Finanzanlag en Auszahlung 0 4.050.000 0 3.050.000 -3.050.000 Je nach Baufortschritt werden die Mittel seitens des Zoos abgerufen. Aufgrund des Fachkräftemangels bzw. verzögerter Lieferketten wird der Abschluss der 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Projektmaßnahmen erst in 2024 erwartet. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0701 - Gesundheitsdienste Kliniken Zuwe isungen ARA P Investitionszuw endung an verb U/Beteilig/Sond erverm Auszahlung 13.400.000 13.400.000 0 0,00% 9.000.000 4.400.000 Gemäß Ratsbeschluss (Ds-Nr. 2587/2022) wird durch die überarbeitete Planung nur noch ein Investitionskostenzuschuss von rund 9,0 Mio. Euro zur Sanierung des Medizinischen Versorgungszentrum für Strahlentherapie benötigt. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0701 - Gesundheitsdienste Klinken der St adt Köln Ausleihung an verbUnt/Beteilig ungen/Sonderv ermögen Auszahlung 49.400.000 161.621.000 30.000.000 60,73% 161.621.000 -112.221.000 Laut Wirtschaftsplan 2023 der Kliniken beläuft sich der Liquiditätsbedarf auf 161,6 Mio. Euro. Er wird finanziert durch Mittel aus 2022 (30,0 Mio. Euro) sowie 131,6 Mio. Euro, die mit Ratsbeschluss vom 23.03.2023 (Ds-Nr.: 0712/2023) zur Verfügung gestellt wurden. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0701 - Gesundheitsdienste Klinken der St adt Köln Rückflüsse von Ausleihung an verbU/Bet./Son derverm Einzahlung -3.652.000 -3.652.000 0 0,00% 0 -3.652.000 Die mit den Kliniken abgeschlossenen Verträge sehen zunächst keine Tilgungen vor. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0801 - Sportförderung/ Unterhaltung von Sportstätten Ksportstätten Radsportzent rum Ausleihung an verbUnt/Beteilig ungen/Sonderv ermögen Auszahlung 12.514.000 32.514.000 0 0,00% 2.398.836 10.115.164 Der Projektzeitplan für den Bau des Radsportzentrums hat sich grundsätzlich nach hinten verschoben. Verzögerungen ergeben sich bei Ausschreibung und Vergabe sowie der Bauvorbereitung. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, KVB Niederfl urwagen Ausleihung an verbUnt/Beteilig Auszahlung 80.271.368 145.874.260 18.000.000 22,42% 62.089.714 18.181.654 Im Rahmen der Lieferung der Niederflurwagen 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung ÖPNV ungen/Sonderv ermögen konnten bisher seit 2021 wegen Lieferschwierigkeiten diverse Meilensteine, die zu einer Auszahlung hätten führen können, nicht erreicht werden. Im Laufe des Jahres erfolgt eine weitere Aktualisierung des Zahlungsplans. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV KVB Niederfl urwagen Rückflüsse von Ausleihung an verbU/Bet./Son derverm Einzahlung -4.153.000 -4.153.000 0 0,00% -1.530.000 -2.623.000 Aufgrund von Lieferschwierigkeiten und späteren Darlehensvergaben, ist von geringeren Einzahlungsbeträgen im Jahr 2022 auszugehen. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1501 - Wirtschaft und Tourismus BioCampus Ausleihung an verbUnt/Beteilig ungen/Sonderv ermögen Auszahlung 0 5.400.000 0 5.400.000 -5.400.000 Die in 2023 außerplanmäßig bereitgestellten Mittel werden für ein Darlehen zur Finanzierung der Projektplanungskosten für ein Neubauprojekt auf dem Gelände des BioCampus benötigt. Danach entscheidet der Rat über die Fortführung des Projekts. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Ausleihungen Ausleihung an verbUnt/Beteilig ungen/Sonderv ermögen Auszahlung 186.600.000 148.979.000 0 0,00% 236.600.000 -50.000.000 Im Rahmen dieses Budgets sind den Klinken weitere Mittel über 82,2 Mio. Euro zur Verfügung gestellt worden (s. DS-Nr. 0712/2023, Fist. 2010-0701-0-0001). Dezernat- II 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Ausleihungen Rückflüsse von Ausleihung an Einzahlung -10.042.000 -10.042.000 0 0,00% -1.800.000 -8.242.000 Es sind deutlich weniger Gesellschafterdarlehen 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung verbU/Bet./Son derverm vergeben worden, als geplant. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Investitionen f . Erwerb v. Fi nanzanlagen Auszahlungen f ür den Erwerb v on Finanzanlag en Auszahlung 10.000.000 35.898.824 0 0,00% 35.898.824 -25.898.824 Die Mittel werden u.a. für die Umsetzung der Projekte zu Parkstadt-Süd und dem neuen Stadtteil Kreuzfeld benötigt. Dezernat- III 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Ersatzneubau Brücke Liebig straße Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 3.000.000 3.000.000 0 0,00% 150.000 2.850.000 Die Maßnahme hat sich auf Grund von noch nicht abgeschlossenen aufwendigen Abstimmungen mit internen und externen Partnern verzögert. Diese sind jedoch für eine Ausschreibung und ein Fortschreiten der Maßnahme unerlässlich. Die Maßnahme soll an einen Totalunternehmer (Planung und Bau in einer Hand) vergeben werden. Dezernat- III 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Umgestaltg D omumgebung 2. BA -Master plan Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 3.500.000 3.500.000 0 0,00% 0 3.500.000 Die Vergabe der Bauleistungen Abbruch und Rohbau konnte aus vergaberechtlichen Gründen nicht beauftragt werden. Auf Grund der EM 2024 mit Spielen in Köln wird der Beginn der Maßnahme bis nach der EM 2024 verschoben. Dezernat- IV 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben Gute Schule 2020 Ausz. f. Erwer b von Vermöge nsgeg (außer G WG) Auszahlung 0 4.481.526 273.304 4.481.526 -4.481.526 Die Fördermittel im Rahmen von Gute Schule 2020 sind bis Ende des Jahres 2023 zu verausgaben. Daher entspricht die Prognose 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung der Höhe des noch zur Verfügung stehenden Anteils der Fördermittel für investive Maßnahmen. Die teils hohen Abweichungen der Prognosewerte ergeben sich aus der Tatsache, dass berücksichtigt worden ist, dass in den bereits erstellten und auch noch bis zum Ende des Förderprogramms zu erstellenden Verwendungsnachweisen Beträge enthalten sind bzw. sein werden, die seitens des Fördermittelgebers als nicht förderfähig eingestuft werden. Für diese Differenzbeträge sollen bis zum Ende des Förderprogramms Ersatzmaßnahmen gefunden werden, sodass ein möglichst hoher Anteil der Fördermittel durch die Stadt Köln abgerufen werden kann. Dezernat- IV 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben Präsent.-/Anz eigetechnik - DigitalPakt Ausz. f. Erwer b von Vermöge nsgeg (außer G WG) Auszahlung 6.408.250 10.381.511 53.656 0,84% 2.686.917 3.721.333 Die Stadt Köln hat für den DigitalPakt Anträge auf Förderungen für Touchpanels an diversen Kölner Schulen gestellt. Aufgrund von Lieferverzögerungen bei den Touchpanels verschiebt sich jedoch der Mittelabruf auf 2024. 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat- IV 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben Präsent.-/Anz eigetechnik - DigitalPakt Investitionszuw eisungen vom L and Einzahlung -5.677.425 -5.677.425 0 0,00% -2.418.225 -3.259.200 Die Stadt Köln hat für den DigitalPakt Anträge auf Förderungen für Touchpanels an diversen Kölner Schulen gestellt. Aufgrund von Lieferverzögerungen bei den Touchpanels verschiebt sich jedoch der Mittelabruf auf 2024. Dezernat- IV 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0604 - Kinder- und Jugendarbeit Spielplätze Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 6.500.000 6.500.000 779.180 11,99% 3.000.000 3.500.000 Aufgrund der Personalsituation bei 51 und dem Fachkräftemangel auf dem freien Markt kommt es zu Verzögerungen der Maßnahmen. Dezernat- IV 52 - Sportamt 0801 - Sportförderung/ Unterhaltung von Sportstätten SpA Humbold tstr. Platz 1 Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 1.527.085 2.727.085 522.445 34,21% 4.425.000 -2.897.915 Durch die generelle Preiserhöhung im Bausektor und die gestiegenen Preise von Kupfer, Zementprodukten, Stahl, Aluminium und Erdölprodukten aufgrund der Ukraine-Krise und der hieraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen wird die Maßnahme rd. 2,9 Mio. � teurer als ursprünglich geplant. Die Kostenerhöhung wurde dem Rat bereits mit der Haushaltsrechtlichen Unterrichtung 3830/2022 bekanntgegeben. Dezernat- V 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Flüchtlings-W H Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 4.000.000 251.982 0 0,00% 0 4.000.000 Bei der Finanzstelle handelt es sich um ein Programmbudget. Die veranschlagten 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Finanzmittel werden durch Umschichtung zur Finanzierung von Einzelmaßnahmen genutzt. Dezernat- VII VII/3 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum 0413 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum Archäologisc he Zone und Jüdisches Mu seum Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 14.940.000 19.380.000 2.211.322 14,80% 19.380.000 -4.440.000 Mit neuer Vergabe der Stahlbauarbeiten kann der Museumsbau fortgesetzt werden. Eine solide Mittelabfluss-Prognose wird jedoch erst zum Termin 31.08.2023 möglich sein, zu diesem Zeitpunkt soll der Kosten-Zeit-Plan von 26 vorliegen. Dezernat- VII 4512 - Römisch- Germanisches Museum 0403 - Römisch- Germanisches Museum Sanierung Rö misch-Germa nisches Muse um Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 19.749.100 19.749.100 705.510 3,57% 15.000.000 4.749.100 Die Planungen der Maßnahme verzögern sich, da aufgrund der Erkenntnisse des vorgezogenen und derzeit noch andauernden Rückbaus die Planungen erfolgen sollen. Dezernat- VII 4518 - Kölnisches Stadtmuseum 0408 - Kölnisches Stadtmuseum Historische M itte Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 13.746.880 13.746.880 0 0,00% 19.180.746 -5.433.866 Der Abruf der Mittel aus dem Budget des KSM erfolgt gemäß der Rechnungen durch die GbR Historische Mitte, Diese werden jährlich aufgrund der Grundlagen des Wirtschaftsplanes des Lenkungskreises festgelegt. Dezernat- IX 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste Breitbandaus bau Investitionszuw eisungen vom Bund Einzahlung 0 0 0 -4.775.216 4.775.216 Das Projekt "Breitbandausbau" wurde im Haushaltsplan zunächst konsumtiv veranschlagt. Es handelt sich jedoch um 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2023-04 Berichtsstand 30.04.2023 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung eine investive Maßnahme. Aus diesem Grund sind zu erwartende Bundeszuschüsse nicht in der investiven Finanzrechnung eingeplant. Dezernat- IX 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste Breitbandaus bau Investitionszuw eisungen vom L and Einzahlung 0 0 0 -3.820.173 3.820.173 Das Projekt "Breitbandausbau" wurde im Haushaltsplan zunächst konsumtiv veranschlagt. Es handelt sich jedoch um eine investive Maßnahme. Aus diesem Grund sind zu erwartende Landeszuschüsse nicht in der investiven Finanzrechnung eingeplant. Dezernat- IX 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste Breitbandaus bau Investitionszuw endung an verb U/Beteilig/Sond erverm Auszahlung 0 9.351.907 0 9.550.431 -9.550.431 Das Projekt "Breitbandausbau" wurde im Haushaltsplan zunächst konsumtiv veranschlagt. Es handelt sich jedoch um eine investive Maßnahme. Aus diesem Grund sind zu erwartende Mittelabflüsse nicht in der investiven Finanzrechnung eingeplant. Dezernat- IX 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung aRAP pRAP - Lindweiler St adtsanierung/ -e Investitionszuw endungen an s onstige Bereich e Auszahlung 5.286.200 5.286.200 11.121 0,21% 627.000 4.659.200 Der geplante Baubeginn der Einzelmaßnahme hat sich wegen erheblicher Kostensteigerungen deutlicher verzögert. Die Förderung endet am 31.12.2024. 13:58:46 27.06.2023 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2010/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 28.08.2023
- Erstellt
- 16.06.2023 13:01