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0060/2023

Berichte zur Situation Geflüchteter

Mitteilung Ausschuss 16.01.2023

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38. Bericht zur Situation Geflüchteter

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38. Bericht zur Situation Geflüchteter

15136 Zeichen

Situation Geflüchteter in Köln 
 
 
 
38. Bericht 
 
(III. Quartal 2022) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Oberbürgermeisterin    
Dezernat für Soziales, Gesundheit und 
Wohnen 
Amt für Wohnungswesen 
 
 
Stand 30.09.2022

1 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
Inhalt 
Einleitung  ............................................................................................................................................... 2 
1. Zahlen und Daten  ............................................................................................................................. 2 
1.1. Gesamtzahlen  ..................................................................................................................... 2 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft  ........................................................................... 3 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart ........................................................ 4 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk  .............................................................................. 5 
2. Ressourcenmanagement  ................................................................................................................ 6 
2.1. Entwicklungen III. Quartal 2022  ....................................................................................... 6 
2.2. Sachstand  ............................................................................................................................ 6 
3. Internetanbindung der Unterbringungsstandorte für Geflüchtete aus der Ukraine  ................ 6 
4. Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine  ....................................................................... 8 
4.1. Unterbringung von gesundheitlich beeinträchtigten Geflüchteten  .............................. 8 
4.2. Verlängerung der Belegung von Beherbergungsbetrieben  ......................................... 8

2 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
Einleitung 
 
Die Stadt Köln erfüllt mit der Unterbringung und sozialen Betreuung von Geflüchteten ihren 
gesetzlichen Auftrag aus dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) sowie dem 
Ordnungsbehördengesetz NRW (OBG NRW) und stellt die Unterbringung für alle Personen 
(auch unerlaubt Eingereiste) sicher, die durch die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen 
werden.  
Hierfür hält die Stadt selbst eine Vielzahl an Unterkünften im gesamten Stadtgebiet vor, 
beziehungsweise hat Gebäude zur Unterbringung Geflüchteter langfristig angemietet. Die 
soziale Betreuung der Geflüchteten wird durch städtische Mitarbeiter*innen sowie kirchliche 
und private Träger sichergestellt und von einer großen Anzahl ehrenamtliche Helfender 
unterstützt. 
Der Bericht erscheint quartalsweise und bezieht sich aktuell auf den Zeitraum bis 
30.09.2022. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass zu einzelnen Punkten bereits aktuellere 
Erkenntnisse vorliegen. 
1. Zahlen und Daten 
1.1. Gesamtzahlen 
In der Gesamtentwicklung ist die Zahl der untergebrachten Geflüchteten, aufgrund der 
Auseinandersetzungen in der Ukraine seit März 2022 stark steigend. 
Die Zuweisungen durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgen im Rahmen der 
Familienzusammenführung und der Aufnahme afghanischer Ortskräfte und lagen seit Anfang 
des Jahres durchschnittlich bei 5 bis 6 Personen pro Woche. Weil derzeit noch nicht alle 
tatsächlich in Köln aufgenommenen Geflüchteten aus der Ukraine vom Ausländeramt 
registriert sind, wird zugunsten der Stadt Köln angenommen, dass sich ca. 14.300 
geflüchtete Ukrainer*innen im Stadtgebiet aufhalten. 
Die Zuweisungsquote lag zum Stichtag 30.09.2022 bei 105,33 %. 
Jahreswerte 2010 - 2022: 
 
 
*Stand 30.09.2022

3 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
Die Zahlen der Geflüchteten, die in Köln untergebracht werden, steigen langsam aber 
kontinuierlich, seit der deutlichen Erhöhung im März. Derzeit sind wieder fast so viele 
GefIüchtete untergebracht wie in den Jahren 2015, 2017 und 2018 obwohl die Kapazitäten in 
den letzten Jahren deutlich reduziert wurden. 
Die für die Versorgung dieser Menschen benötigten Unterbringungsmöglichkeiten sollen dem 
vom Rat beschlossenen Standard entsprechen („Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung 
von Flüchtlingen in Köln“ vom 20.07.2004). Insbesondere die Maßgabe, dass an einem 
Standort höchstens 80 Menschen untergebracht werden sollen, kann derzeit oft nicht erfüllt 
werden.  
Monatliche Entwicklung der Gesamtzahlen seit September 2021 in Kombination mit der 
monatlichen Veränderung: 
 
 
 
Der auffällige Zugang im März ist die Folge des Beginns der Auseinandersetzungen in der 
Ukraine. 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft 
Im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedarfe an sozialer Infrastruktur wird jeweils zum 
30.06. und 31.12. des Jahres eine Analyse der Personenstruktur erstellt.  
 
 
43 
-28 
9 135 39 
-44 
3.425 
47 161 156 60 187 211 
5.648 5.620 5.629 5.764 5.803 5.759 
9.184 9.231 9.392 9.548 9.608 9.795 10.006 
-1.000 
0
1.000 
2.000 
3.000 
4.000 
5.000 
6.000 
7.000 
8.000 
9.000 
10.000 
11.000 
12.000 
Sep 21 Okt 21 Nov 21 Dez 21 Jan 22 Feb 22 Mrz 22 Apr 22 Mai  22 Jun 22 Jul 22 Aug 22 Sep 22 
monatliche Entwicklung der Unterbringung 
Veränderung zum Vormonat Bestand

4 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart 
Zur Unterbringung geflüchteter Menschen werden unterschiedliche Unterkunftsarten genutzt, 
die sich hinsichtlich der Privatsphäre für die Menschen erheblich unterscheiden 
(Unterbringungsqualität). 
Differenziert wird: 
• Notaufnahme (Herkulesstraße) 
• Notunterkunft 
• Beherbergungsbetrieb 
• Leichtbauhalle 
• Wohnheim 
• Mobile Wohneinheit 
• Systembau 
• Systembau Holz 
• Wohnung (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Einzelwohnun gen) 
 
Ausführliche Erläuterungen hinsichtlich Bauart, Unterbringungsqualität und Nutzungsart sind 
im 20. Bericht zu finden. 
Tatsächliche Belegung je Unterkunftsart jeweils zum Ende des Monats: 
 
 
Grafische Darstellung der Verteilung zum 30.06.2022: 
  
Stichtag 31.12.2021 31.03.2022 30.06.2022 31.07.2022 31. 08.2022 30.09.2022 
Notaufnahme 359 422 360 369 340 372 
Notunterkünfte 0 726 525 363 494 595 
Leichtbauhallen 674 515 563 593 634 
Beherbergungsbetriebe 200 1.250 1.908 1.942 1.985 2.000 
Mobile Wohneinheiten 813 905 813 803 802 793 
Systembauten 1472 1.885 1.850 1.829 1.856 1.858 
Systembau, Holz 159 136 140 131 134 
Wohnungen 2209 2.233 2.426 2.453 2.459 2.504 
Wohnheime 711 930 1.015 1.146 1.135 1.116 
Summe 5.764 9.184 9.548 9.608 9.795 10.006

5 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk 
Die Verteildichte gibt, basierend auf der tatsächlichen Belegung zum Stichtag, das Verhältnis 
von Einwohnern eines Stadtbezirks (Stand 31.12.2021) zu den in diesem Bezirk 
untergebrachten geflüchteten Menschen an. Durch Aus- und Umzüge, Verlegungen in 
andere Unterkünfte etc. sind diese Zahlen in ständiger dynamischer Entwicklung.  
Dargestellt ist die reale Belegung zum dritten Quartalsende 2022 sowie der voraussichtliche 
Anteil geflüchteter Menschen im Stadtbezirk im Dezember 2022 unter Berücksichtigung der 
bis Jahresende erwarteten Inbetriebnahme neuer bzw. Aufgabe noch belegter Objekte. 
Die Veränderung der Verteildichte zum Jahresende wird außerdem von der Entwicklung der 
Gesamtzahl Geflüchteter beeinflusst. Sinkt die Gesamtfallzahl, so sinkt die Verteildichte 
ebenfalls. 
Auf Grund der unter Punkt 1.1 aufgezeigten Prämissen für die Fallzahlentwicklung, der 
weiterhin in der Diskussion befindlichen Asylpolitik von Bund und Land und der kaum 
vorhersehbaren politischen Entwicklung in den Hauptherkunftsländern der geflüchteten 
Menschen ist eine seriöse Prognose nicht möglich.

6 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
2. Ressourcenmanagement 
Das Ressourcenmanagement wurde entwickelt, um einerseits den durch kommunal nicht 
beeinflussbare Ursachen bedingten deutlichen Schwankungen der Anzahl geflüchteter 
Menschen gerecht zu werden, andererseits auch um die Qualität der Unterkünfte - gerade 
hinsichtlich der notwendigen Privatsphäre - für die geflüchteten Menschen stetig zu 
verbessern. 
Neben der Qualität der Unterbringung steht dabei auch die mittelfristige Rückkehr zu den in 
den Kölner Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung Geflüchteter festgelegten Standards 
im Fokus. 
2.1. Entwicklungen III. Quartal 2022 
Der Rat der Stadt Köln hat mit Beschluss vom 04.02.2021 die konkrete Vorgabe gemacht, 
die Quote der geflüchteten Menschen, die von der Stadt Köln in abgeschlossenen 
Wohneinheiten untergebracht werden, schrittweise jährlich um 5 % zu steigern. Diese 
Vorgaben konnten aufgrund des Krieges gegen die Ukraine nicht erfüllt werden.  
Mit Stand 30.09.2022 waren 75,1% der in städtischen Ressourcen (ohne die Notaufnahme 
Herkulesstraße und ohne Beherbergungsbetriebe) versorgten Geflüchteten in Unterkünften 
untergebracht, deren Wohneinheiten abgeschlossen sind und die sowohl über eigene 
Sanitäranlagen als auch über eigene Küchen verfügen. Aufgrund der derzeitigen 
Entwicklung und Planung ist davon auszugehen, dass das Ziel der Erhöhung des Anteils der 
Unterbringung in abgeschlossenen Wohneinheiten zum Ende des Jahres nicht erreicht wird.  
 
Durch Neubau von Unterkünften und Sanierung bestehender Unterkünfte wird insgesamt 
eine verbesserte Unterbringungsqualität für Geflüchtete angestrebt, sodass insbesondere die 
überwiegende Mehrheit der untergebrachten Geflüchteten in abgeschlossenen 
Wohneinheiten versorgt werden kann.  
2.2. Sachstand 
Eine Erhaltung oder Steigerung der Unterbringungsqualität hängt von vielfältigen 
Einflussfaktoren ab und soll durch konkrete Maßnahmen erreicht werden, die sich wie folgt 
darstellen: 
Insbesondere durch die signifikante Steigerung der um Unterbringung ersuchenden 
Personen aus der Ukraine und der damit einhergehenden signifikanten Steigerung der 
Gesamtzahl der untergebrachten Personen kommt eine Aufgabe von 
Unterbringungsstandorten derzeit nicht in Betracht. Im Gegenteil musste für die Erfüllung des 
gesetzlichen Auftrages der Unterbringung wohnungsloser Personen außer dem Aufbau und 
der Auslastung der vorgehaltenen Reserve eine Vielzahl von Vereinbarungen mit 
Beherbergungsbetrieben abgeschlossen werden. Außerdem mussten kurzfristig 
Unterbringungsmöglichkeiten von sozialen Trägern und der GAG akquiriert werden, die 
zunächst instand zu setzen waren. 
3. Internetanbindung der Unterbringungsstandorte für Geflüchtete 
aus der Ukraine 
Internet ist heute ein wesentlicher Bestandteil der Teilhabe an Information und Bildung sowie 
elektronisches Mittel zur Erledigung zahlreicher alltäglicher Aufgaben.  
Auch wenn fast alle Unterkünfte für Geflüchtete grundsätzlich eine Internetversorgung 
haben, kann es bei hohen Zugriffsraten zu einer Verlangsamung des Datenempfangs 
kommen. Das Amt für Wohnungswesen hat daher diverse Verbesserungsmaßnahmen zur 
Internetversorgung in zahlreichen Unterkünften beauftragt und umgesetzt.

7 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
Fertigstellungen in 2022:  
• Aloys-Boecker-Str. 4  
Anschluss mit Glasfaser für 1-GB-Leitung 
• Am Springborn 7-9  
Das Leitungsvolumen lag bisher bei 250 MB. Aufstockung auf 1 GB  
• Boltensternstr. 10A  
Glasfaseranschluss mit 1 GB-Leitung 
• Bonner Wall 21  
Glasfaseranschluss mit 1-GB-Leitung 
• Herkulesstr. 42 (Wohncontainer)  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung  
• Luzerner Weg 70a  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung  
• Mathias-Brüggen-Str.  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung 
• Michaelshovener Str. 6,7,8  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung  
• Neusser Landstr. 2  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung  
• Poller Holzweg 10  
Die vorhandene DSL-Leitung wurde im November 2022 auf das dort technisch 
mögliche Maximum von 50 MB im Download (Upload 10 MB) erhöht, statt wie bisher 
mit 6 MB. Es ist ferner eine Erweiterung des Systems der W-LAN-Antennen geplant, 
um das Signal in der Unterkunft besser zu verteilen. Von einem Glasfaseranschluss 
(1-GB-Leitung) wurde aufgrund der hohen Kosten Abstand genommen. 
• Stolzestr. 5-7  
Verbesserung der Internetleitung auf 250 MB. Ferner wurde das W-LAN-Antennen-
System im Haus verbessert. Ein Glasfaseranschluss wurde wegen der 
unverhältnismäßigen Kosten nicht in Auftrag gegeben. 
• Winterberger Str. 9 
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung 
 
In Auftrag gegebene Internetverbesserungen, die 2023 fertiggestellt werden 
• Broichstr. 48  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung wurde im November 2022 beauftragt,  
• Hardtgenbuscher Kirchweg 104  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung wurde im März 2022 beauftragt 
• Methweg 2  
Glasfaseranschluss mit 1 GB- Leitung wurde im Dezember 2022 beauftragt,  
 
Bei den folgenden neuen Standorten wurde nach einer Beauftragung im August 2022 
bereits ein Glasfaserkabel mit 1 GB – Leitung verlegt, aber es stehen noch 
Anschluss- und Verteilerarbeiten vor Ort aus:  
• Hermann-Heinrich-Gossen-Str.  
• Kronstädter Str.  
• Langenbergstr. 30a  
• Nikolausstr. 57a  
• Vorgebirgstr. 72

8 
 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2022 
4. Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine  
Nach dem starken Anstieg der städtisch unterzubringenden Geflüchteten aus der Ukraine im 
März und April 2022 stabilisierte sich im weiteren Jahresverlauf die Zahl auf knapp 4.000 
Menschen. Dies hängt in erster Linie mit der Erfüllung der Aufnahmequote der Stadt Köln 
nach § 3 Flüchtlingsaufnahmegesetz mit zuletzt 106,07 Prozent (Stand 23.09.2022) 
zusammen. Damit ist Köln berechtigt, neu ankommende Geflüchtete in Köln in 
Landeseinrichtungen weiterzuleiten. 
4.1. Unterbringung von gesundheitlich beeinträchtigten Geflüchteten  
Die Unterbringung von vulnerablen Geflüchteten stellt das Ressourcen- und 
Belegungsmanagement bei der Unterbringung vor besondere Herausforderungen.  
Ein Teil der Geflüchteten aus der Ukraine sind ältere Menschen, welche häufig 
altersbedingte chronische gesundheitliche Probleme oder körperliche Beeinträchtigungen 
haben und daher einer besonderen Unterbringung und Betreuung bedürfen, teilweise mit 
notwendigen pflegerischen Bedarfen.  
Auch mussten Ukrainer*innen, die teils schwerste Kriegsverletzungen erlitten haben und 
erstmals akut behandlungsbedürftige Geflüchtete und deren Angehörige untergebracht 
werden. 
Das Unterbringungssystem hat nur eine begrenzte Zahl an Möglichkeiten für diesen 
Personenkreis. Insbesondere fehlt es an barrierefreien und rollstuhlgerechten Unterkünften.  
4.2. Verlängerung der Belegung von Beherbergungsbetrieben  
Im Rahmen des Ressourcenmanagements im Bereich der Hotelakquise wurden weitere 
gewerbliche Unterkünfte mit der Möglichkeit einer eigenständigen Essensversorgung (eigene 
Küche oder Gemeinschaftsküche) angemietet. Im Gegenzug wurden gewerbliche 
Unterkünfte mit einer zentralen Essensversorgung abgemietet. 
 
 
Der nächste Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln wird vom Amt für Wohnungswesen 
turnusmäßig zum 31.12.2022 erstellt.

37. Bericht zur Situation Geflüchteter

17037 Zeichen

Situation Geflüchteter in Köln 
 
 
 
37. Bericht 
 
(II. Quartal 2022) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Oberbürgermeisterin    
Dezernat für Soziales, Gesundheit und 
Wohnen 
Amt für Wohnungswesen 
 
 
Stand 30.06.2022

1 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
Inhalt 
Einleitung  ............................................................................................................................................... 2 
1. Zahlen und Daten  ............................................................................................................................. 2 
1.1. Gesamtzahlen  ..................................................................................................................... 2 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft  ........................................................................... 3 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart ........................................................ 5 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk  .............................................................................. 6 
2. Ressourcenmanagement  ................................................................................................................ 8 
2.1. Entwicklungen II. Quartal 2022  ........................................................................................ 8 
2.2. Sachstand  ............................................................................................................................ 8 
3. Internetanbindung der Unterbringungsstandorte für Geflüchtete  ............................................. 9 
4. Geflüchtete aus der Ukraine  ........................................................................................................... 9

2 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
Einleitung 
 
Die Stadt Köln erfüllt mit der Unterbringung und sozialen Betreuung von Geflüchteten ihren 
gesetzlichen Auftrag aus dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) sowie dem 
Ordnungsbehördengesetz NRW (OBG NRW) und stellt die Unterbringung für alle Personen 
(auch unerlaubt Eingereiste) sicher, die durch die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen 
werden.  
Hierfür hält die Stadt selbst eine Vielzahl an Unterkünften im gesamten Stadtgebiet vor, 
beziehungsweise hat Gebäude zur Unterbringung Geflüchteter langfristig angemietet. Die 
soziale Betreuung der Geflüchteten wird durch städtische Mitarbeiter*innen sowie kirchliche 
und private Träger sichergestellt und von einer großen Anzahl ehrenamtlich Helfender 
unterstützt. 
Der Bericht erscheint quartalsweise und bezieht sich aktuell auf den Zeitraum bis 
30.06.2022. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass zu einzelnen Punkten bereits aktuellere 
Erkenntnisse vorliegen. 
1. Zahlen und Daten 
1.1. Gesamtzahlen 
In der Gesamtentwicklung ist die Zahl der untergebrachten Geflüchteten aufgrund des 
russischen Kriegsangriffs auf die Ukraine seit März 2022 stark steigend. 
Die Zuweisungen durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgen im Rahmen der 
Familienzusammenführung und der Aufnahme afghanischer Ortskräfte und lagen seit Anfang 
des Jahres durchschnittlich bei 5 bis 6 Personen pro Woche.  
Die Zuweisungsquote lag zum Stichtag 30.06.2022 bei 100,71 %. 
Jahreswerte 2010 - 2022: 
 
*Stand 30.06.2022 
1.638 1.949 2.196 
3.072 
5.141 
10.153 
13.253 
10.189 10.216 
7.460 
6.176 5.764 
9.548 
0
2.000 
4.000 
6.000 
8.000 
10.000 
12.000 
14.000 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 202 2 
Anzahl untergebrachter Geflüchteter (Stichtag 
31.12.)*

3 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
Die Zahlen der Geflüchteten, die in Köln untergebracht werden, stiegen im März 
überproportional an. In den Folgemonaten stieg die Anzahl der Geflüchteten kontinuierlich, 
aber eher im niedrigen Bereich. 
Die für die Versorgung dieser Menschen benötigten Unterbringungsmöglichkeiten sollen dem 
vom Rat beschlossenen Standard entsprechen („Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung 
von Flüchtlingen in Köln“ vom 20.07.2004). Insbesondere die Maßgabe, dass an einem 
Standort höchstens 80 Menschen untergebracht werden sollen, kann derzeit oft nicht erfüllt 
werden.  
Monatliche Entwicklung der Gesamtzahlen seit Juni 2021 in Kombination mit der 
monatlichen Veränderung: 
 
Der sprunghafte Anstieg der Zugangszahlen im März 2022 ist auf den russischen 
Angriffskrieg auf die Ukraine zurückzuführen. 
 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft 
Im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedarfe an sozialer Infrastruktur wird jeweils zum 
30.06. und 31.12. des Jahres eine Analyse der Personenstruktur erstellt. Betrachtete 
Aspekte sind hier Alter, Familie und Herkunft. 
Im folgenden Diagramm zur Altersstruktur ist insbesondere das Segment der unter 3-
Jährigen sowie der Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren beachtenswert. Bei beiden 
Teilbereichen ist, im Gegensatz zum letzten Halbjahresintervall, ein leichter Rückgang zu 
verzeichnen. 
 
Weiterhin ist eine Steigerung des Anteils bei der Gruppe der 26 bis 65-Jährigen Personen 
festzustellen. 
-58 -192 
253 43 
-28 
9 135 39 
-44 
3.425 
47 161 156 
5.544 5.352 5.605 5.648 5.620 5.629 5.764 5.803 5.759 
9.184 9.231 9.392 9.548 
-1.000 
0
1.000 
2.000 
3.000 
4.000 
5.000 
6.000 
7.000 
8.000 
9.000 
10.000 
Jun 21 Jul 21 Aug 21 Sep 21 Okt 21 Nov 21 Dez 21 Jan 22 Feb  22 Mrz 22 Apr 22 Mai 22 Jun 22 
monatliche Entwicklung der Unterbringung 
Veränderung zum Vormonat Bestand

4 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
 
 
Geflüchtete leben weiterhin zu über 80 % in familiären Strukturen. Der Anteil von Familien 
ist in den vergangenen Jahren gestiegen und hat sich aktuell kaum signifikant verändert. 
Im Segment der alleinreisenden Männer lässt sich eine Minderung verzeichnen. Die 
Teilbereiche der alleinerziehenden Männer sowie der alleinreisenden und alleinerziehenden 
Frauen sind dagegen angestiegen. 
 
.

5 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
Diese obige Darstellung betrachtet nicht den Personenkreis der unbegleiteten 
minderjährigen Ausländer. Diese werden nicht durch das Amt für Wohnungswesen 
untergebracht und betreut, sondern durch das Amt für Kinder, Jugend und Familie. 
 
Die Schutzsuchenden reisen aus folgenden Herkunftsländern ein: 
 
 
*sonstige Ägypten, Äthiopien, Bangladesch, China, Dschibuti, Israel, Mongolei, Philippinen, Sri Lanka, Venezuela, sowie Staatenlose bzw. Menschen mit ungeklärter 
Nationalität) 
 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart 
Zur Unterbringung geflüchteter Menschen werden unterschiedliche Unterkunftsarten genutzt, 
die sich hinsichtlich der Privatsphäre für die Menschen erheblich unterscheiden 
(Unterbringungsqualität). 
Differenziert wird: 
• Notaufnahme (Herkulesstraße) 
• Notunterkunft 
• Beherbergungsbetrieb 
• Leichtbauhalle 
• Wohnheim 
• Mobile Wohneinheit 
• Systembau 
• Systembau Holz 
• Wohnung (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Einzelwohnun gen)

6 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
Ausführliche Erläuterungen hinsichtlich Bauart, Unterbringungsqualität und Nutzungsart sind 
im 20. Bericht zu finden. 
Tatsächliche Belegung je Unterkunftsart jeweils zum Ende des Monats: 
 
 
 
Grafische Darstellung der Verteilung zum 30.06.2022: 
 
 
 
 
 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk 
Die Verteildichte gibt, basierend auf der tatsächlichen Belegung zum Stichtag, das Verhältnis 
von Einwohnern eines Stadtbezirks (Stand 31.12.2021) zu den in diesem Bezirk 
untergebrachten geflüchteten Menschen an. Durch Aus- und Umzüge, Verlegungen in 
andere Unterkünfte etc. sind diese Zahlen in ständiger dynamischer Entwicklung.  
Stichtag 31.12.2020 31.12.2021 31.03.2022 30.04.2022 31. 05.2022 30.06.2022 
Notaufnahme 119 359 422 331 367 360 
Notunterkünfte 87 0 726 577 535 525 
Leichtbauhallen 0 674 566 606 515 
Beherbergungsbetriebe 402 200 1.250 1.697 1.822 1.908 
Mobile Wohneinheiten 911 813 905 864 814 813 
Systembauten 1.442 1472 1.885 1.778 1.809 1.850 
Systembau, Holz 159 138 144 136 
Wohnungen 2.370 2209 2.233 2.315 2.341 2.426 
Wohnheime 845 711 930 965 954 1.015 
Summe 6.176 5.764 9.184 9.231 9.392 9.548

7 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
Dargestellt ist die reale Belegung zum zweiten Quartalsende 2022 sowie der 
voraussichtliche Anteil geflüchteter Menschen im Stadtbezirk im Dezember 2022 unter 
Berücksichtigung der bis Jahresende erwarteten Inbetriebnahme neuer bzw. Aufgabe noch 
belegter Objekte. 
Die Veränderung der Verteildichte zum Jahresende wird außerdem von der Entwicklung der 
Gesamtzahl Geflüchteter beeinflusst. Sinkt die Gesamtfallzahl, so sinkt die Verteildichte 
ebenfalls. 
Auf Grund der unter Punkt 1.1 aufgezeigten Prämissen für die Fallzahlentwicklung, der 
weiterhin in der Diskussion befindlichen Asylpolitik von Bund und Land und der kaum 
vorhersehbaren politischen Entwicklung in den Hauptherkunftsländern der geflüchteten 
Menschen ist eine seriöse Prognose nicht möglich.

8 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
2. Ressourcenmanagement 
Das Ressourcenmanagement wurde entwickelt, um einerseits den durch kommunal nicht 
beeinflussbare Ursachen bedingten deutlichen Schwankungen der Anzahl geflüchteter 
Menschen gerecht zu werden, andererseits auch um die Qualität der Unterkünfte - gerade 
hinsichtlich der notwendigen Privatsphäre - für die geflüchteten Menschen stetig zu 
verbessern. 
Neben der Qualität der Unterbringung steht dabei auch die mittelfristige Rückkehr zu den in 
den Kölner Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung Geflüchteter festgelegten Standards 
im Fokus. 
2.1. Entwicklungen II. Quartal 2022 
Der Rat der Stadt Köln hat mit Beschluss vom 04.02.2021 die konkrete Vorgabe gemacht, 
die Quote der geflüchteten Menschen, die von der Stadt Köln in abgeschlossenen 
Wohneinheiten untergebracht werden, schrittweise jährlich um 5 % zu steigern. Diese 
Vorgaben konnten aufgrund des Krieges gegen die Ukraine nicht erfüllt werden.  
Mit Stand 30.06.2022 waren 76,42% der in städtischen Ressourcen (ohne die Notaufnahme 
Herkulesstraße und ohne Beherbergungsbetriebe) versorgten Geflüchteten in Unterkünften 
untergebracht, deren Wohneinheiten abgeschlossen sind und die sowohl über eigene 
Sanitäranlagen als auch über eigene Küchen verfügen. Aufgrund der derzeitigen 
Entwicklung und Planung ist davon auszugehen, dass das Ziel der Erhöhung des Anteils der 
Unterbringung in abgeschlossenen Wohneinheiten zum Ende des Jahres nicht erreicht wird.  
 
Durch Neubau von Unterkünften und Sanierung bestehender Unterkünfte wird insgesamt 
eine verbesserte Unterbringungsqualität für Geflüchtete angestrebt, sodass insbesondere die 
überwiegende Mehrheit der untergebrachten Geflüchteten in abgeschlossenen 
Wohneinheiten versorgt werden kann. Eine Aufgabe von Wohneinheiten dieser Art ist 
dennoch manchmal notwendig, wenn sich das Objekt in einem sanierungsbedürftigen 
Zustand befindet oder die Vertragslaufzeit für die Anmietung des Objekts endet. 
2.2. Sachstand 
Eine Erhaltung oder Steigerung der Unterbringungsqualität hängt von vielfältigen 
Einflussfaktoren ab und soll durch konkrete Maßnahmen erreicht werden, die sich wie folgt 
darstellen: 
Insbesondere durch die signifikante Steigerung der um Unterbringung ersuchenden 
Personen aus der Ukraine und der damit einhergehenden signifikanten Steigerung der 
Gesamtzahl der untergebrachten Personen kommt eine Aufgabe von 
Unterbringungsstandorten derzeit nicht in Betracht. Im Gegenteil musste für die Erfüllung des 
gesetzlichen Auftrages der Unterbringung wohnungsloser Personen außer dem Aufbau und 
der Auslastung der vorgehaltenen Reserve eine Vielzahl von Vereinbarungen mit 
Beherbergungsbetrieben abgeschlossen werden. Außerdem mussten kurzfristig 
Unterbringungsmöglichkeiten von sozialen Trägern und der GAG akquiriert werden, die 
zunächst instand zu setzen waren.

9 
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
3. Internetanbindung der Unterbringungsstandorte für Geflüchtete 
Auch wenn alle Unterkünfte für Geflüchtete grundsätzlich eine Internetversorgung haben, 
kann es bei hohen Zugriffsraten zu einer Verlangsamung des Datenempfangs kommen. Es 
wurden daher diverse Verbesserungsmaßnahmen in einzelnen Unterkünften in 2022 
umgesetzt und abgeschlossen:  
Am Springborn 7-9  
Das Leitungsvolumen lag bisher bei 250 MB. Aufgrund des technischen Fortschritts sind die 
Anschlüsse inzwischen 1 GB fähig. Es wurde eine entsprechende Erweiterung beauftragt.  
Poller Holzweg 10  
Der Anschluss wurde auf das dort technisch mögliche Maximum von 50 MB im Download 
(Upload 10 MB) erhöht, statt wie bisher mit 6 MB. Von einem Glasfaseranschluss (1-GB-
Leitung) wurde aus Kostengründen Abstand genommen. 
4. Geflüchtete aus der Ukraine 
Am 24.02.2022 marschierte Militär der Russischen Föderation in den Nordwesten und Osten 
der Ukraine ein. Der Krieg in der Ukraine führte Ende Februar zur Flucht von vielen 
Ukrainer*innen in die Nachbarländer und auch in die Bundesrepublik Deutschland.  
Der Europäische Rat hat am 3. März 2022 den erforderlichen Beschluss zur Aufnahme der 
Kriegsflüchtlinge nach Artikel 5 Absatz 1 der Richtlinie 2001/55/EG des Rates vom 20. Juli 
2001 über die Gewährung vorübergehenden Schutzes getroffen. Geflüchtete aus der 
Ukraine, die nach der Richtlinie vorübergehenden Schutz erhalten, können nach § 24 Abs.1 
Aufenthaltsgesetz ohne weitere Voraussetzungen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Die 
Stellung eines Asylantrages ist nicht erforderlich. Ukrainische Geflüchtete mit einen 
biometrischen Pass konnten sich zunächst 3 Monate lang visumfrei in Deutschland 
aufhalten. Diese Frist wurde bis zum 23. Mai 2022 pauschalisiert und bis zum 31. August 
2022 verlängert.  
Anfang März 2022 wurde zunächst die städtische Unterbringungsreserve von 1.500 
Unterbringungsplätzen in Leichtbauhallen innerhalb weniger Tage aktiviert und vollständig 
belegt. Weil die Unterbringungsreserve schnell erschöpft war, wurden die Standorte 
Boltensternstraße 10 A sowie die Katastrophenschutzeinrichtung in der Boltensternstraße 2-
4 aktiviert.  
Die untergebrachten ukrainischen Geflüchteten in Köln setzen sich nach einer qualifizierten 
Schätzung aus 55 Prozent erwachsenen Frauen, 35 Prozent minderjährigen Kindern und 10 
Prozent Männern zusammen. Daher sind mit ukrainischen Geflüchteten belegte Unterkünfte 
häufig reine Unterkünfte für Frauen mit Kindern. Bei den Männern handelt es sich 
größtenteils nicht um die Ehemänner, sondern um die Väter oder andere ältere männliche 
Verwandte.  
Anfang März 2022 wurde am Breslauer Platz ein Ankunftszentrum (Welcome Center 
Cologne) geschaffen. Dort wurden die Ankommenden vorab auf eine Coronainfektion 
getestet und mit Getränken und Essen versorgt. Außerdem wurde geklärt, ob eine 
Unterbringung in Köln benötigt wird. Gerade in der Anfangsphase bis Mitte März 2022 gab 
es eine hohe Fluktuation, das heißt 10 bis 20 Prozent der Untergebrachten benötigten nur 
eine Übernachtungsmöglichkeit und sind dann weiter zu Verwandten, Freunden oder 
Bekannten im Bundesgebiet gereist oder anderweitig in Köln untergekommen.  
Zum 17. März 2022 wurde die von der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln angemietete 
Messehalle 3, als Notaufnahme- und Verteilungszentrum für ukrainische Geflüchtete mit

10  
 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.06 .2022 
einer Kapazität von 1.100 Personen in Betrieb genommen. Dort gab es mit Feldbetten 
ausgestattete Kojen als Rückzugsräume. Damit wurde eine Unterbringung für ein bis drei 
Nächte gewährleistet, um die Zuweisung einer adäquaten regulären Unterkunft durch den 
Sozialen Dienst des Amtes für Wohnungswesen zu ermöglichen. Bereits in den ersten 
Tagen wurde mit 1.000 Personen der Höchststand der Belegung erreicht, der sich dann 
jedoch sukzessive bis Ende des Monats auf 170 Personen am Tag reduzierte.   
Im Laufe des März 2022 hat sich die Zahl der von der Stadt Köln untergebrachten 
Geflüchteten aus der Ukraine auf 3.482 (Stand 31.03.2022) erhöht. Die Unterbringung 
erfolgte zusätzlich zu der bereits bestehenden Unterbringung von 5.800 weiteren 
Geflüchteten.  
Ab dem 05.03.2022 wurden zur weiteren Unterbringung von Geflüchteten insgesamt 59 
Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 2.882 Unterbringungsplätzen akquiriert.  
Ab dem 21.03.2022 ermöglichte das Land NRW die Weiterleitung eines Teils der 
ukrainischen Geflüchteten in Landesunterkünfte, um die Kommunen zu entlasten.  
Eine besondere Herausforderung im Rahmen der Unterbringung waren die Haustiere, die 
von den Geflüchteten aus der Ukraine mitgebracht wurden. Mitgebrachte exotische 
Haustiere mussten in einem Tierheim untergebracht werden.  
Der enorme Anstieg der Geflüchteten aus der Ukraine stellte alle Mitarbeitenden des 
Wohnungsamtes sowie die Träger der Einrichtungen vor enorme personelle 
Herausforderungen. 
 
 
Der nächste Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln wird vom Amt für Wohnungswesen 
turnusmäßig zum 30.09.2022 erstellt.

Mitteilung Ausschuss

1819 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/56 
 
Vorlagen-Nummer 16.01.2023 
 0060/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Runder Tisch für Flüchtlingsfragen  
Integrationsrat 17.01.2023 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 19.01.2023 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 23.01.2023 
Gesundheitsausschuss 24.01.2023 
Jugendhilfeausschuss 31.01.2023 
Finanzausschuss 06.02.2023 
 
Berichte zur Situation Geflüchteter 
Am 24.02.2022 begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Infolge des Angriffs flüch-
tete eine Vielzahl an Ukrainer*innen aus der Ukraine und suchten in den europäischen Nach-
barländern Schutz. 
Auch die Stadt Köln wurde seit März 2022 mit der Herausforderung konfrontiert, den Geflüch-
teten aus der Ukraine notwendige Unterbringungsangebote zur Verfügung zu stellen. 
 
Die Aktivierung und Akquise von einer großen Anzahl neuer Unterbringungsressourcen sowie 
die umfangreiche Berichterstattung zur aktuellen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine 
erforderte den Einsatz aller verfügbaren Personalressourcen des Wohnungsamtes. 
Hierbei musste auch die regelmäßige und etablierte Quartalsberichterstattung zur Situation 
der Geflüchteten in Köln vorübergehend zurückgestellt werden. 
 
Nachfolgend stellt die Verwaltung den Fachgremien und der Öffentlichkeit den I. Quartalsbe-
richt 2022 (Stichtag 31.03.2022), den II. Quartalsbericht 2022 (Stichtag 30.06.2022) und den 
III. Quartalsbericht 2022 (Stichtag 30.09.2022) zur aktuellen Situation Geflüchteter in Köln zur 
Verfügung. 
Besonderheiten zur Situation aus der Ukraine-Krise werden in den Quartalsberichten in einem 
separaten Kapitel dargestellt. 
 
Anlage  
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln 
37. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln 
38. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln 
 
Gez. Dr. Rau

36. Bericht zur Situation Geflüchteter

21511 Zeichen

Situation Geflüchteter in Köln 
 
 
 
36. Bericht 
 
(I. Quartal 2022) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Oberbürgermeisterin    
Dezernat für Soziales, Gesundheit und 
Wohnen 
Amt für Wohnungswesen 
 
 
Stand 31.03.2022

1 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Inhalt 
Einleitung  ............................................................................................................................................... 2 
1. Zahlen und Daten  ............................................................................................................................. 2 
1.1. Gesamtzahlen  ..................................................................................................................... 2 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft  ........................................................................... 3 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart ........................................................ 3 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk  .............................................................................. 4 
2. Ressourcenmanagement  ................................................................................................................ 5 
2.1. Entwicklungen I. Quartal 2022  ......................................................................................... 6 
2.2. Sachstand  ............................................................................................................................ 6

2 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Einleitung 
 
Die Stadt Köln erfüllt mit der Unterbringung und sozialen Betreuung von Geflüchteten ihren 
gesetzlichen Auftrag aus dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) sowie dem 
Ordnungsbehördengesetz NRW (OBG NRW) und stellt die Unterbringung für alle Personen 
(auch unerlaubt Eingereiste) sicher, die durch die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen 
werden.  
Hierfür hält die Stadt selbst eine Vielzahl an Unterkünften im gesamten Stadtgebiet vor, 
beziehungsweise hat Gebäude zur Unterbringung Geflüchteter langfristig angemietet. Die 
soziale Betreuung der Geflüchteten wird durch städtische Mitarbeitende sowie kirchliche und 
private Träger sichergestellt und von einer großen Anzahl ehrenamtlich Helfender 
unterstützt. 
Der Bericht erscheint quartalsweise und bezieht sich aktuell auf den Zeitraum bis 
31.03.2022. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass zu einzelnen Punkten bereits aktuellere 
Erkenntnisse vorliegen. 
1. Zahlen und Daten 
1.1. Gesamtzahlen 
In der Gesamtentwicklung ist die Zahl der untergebrachten Geflüchteten seit Anfang 2019 
rückläufig. Dieser Trend hat sich seit dem Beginn der Auseinandersetzungen in der Ukraine 
umgekehrt. Seit Mitte März ist die Zahl der untergebrachten Geflüchteten stark steigend. 
Die Zuweisungen durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgen im Rahmen der 
Familienzusammenführung und der Aufnahme afghanischer Ortskräfte und lagen seit Anfang 
des Jahres durchschnittlich bei acht bis neun Personen pro Woche. Weil derzeit noch nicht 
alle tatsächlich in Köln aufgenommenen Geflüchteten aus der Ukraine vom Ausländeramt 
registriert sind, wird angenommen, dass sich ca. 10.000 geflüchtete Ukrainer*innen im 
Stadtgebiet aufhalten. 
Die Zuweisungsquote lag zum Stichtag 31.03.2022 bei 84,94 %, weil noch nicht alle 
ukrainischen Geflüchteten registriert sind. 
Jahreswerte 2010 - 2022: 
 
*Stand 31.03.2022 
1.638 1.949 2.196 
3.072 
5.141 
10.153 
13.253 
10.189 10.216 
7.460 
6.176 5.764 
9.184 
0
2.000 
4.000 
6.000 
8.000 
10.000 
12.000 
14.000 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 202 2 
Anzahl untergebrachter Geflüchteter (Stichtag 
31.12.)*

3 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Die Zahlen der Geflüchteten, die in Köln untergebracht werden, steigen seit dem Beginn der 
Ukraine-Krise rasant an. Im Vergleich zu den Vorjahren werden wieder deutlich mehr 
Geflüchtete in Köln untergebracht und betreut. 
Damit die Geflüchteten aus der Ukraine untergebracht werden konnten, wurden die zu 
Beginn des Jahres bestehende Reserve von 1.500 Plätze und die bereits leergezogenen 
Leichtbauhallen aktiviert. Für die weitere Unterbringung konnte eine große Anzahl an 
Vereinbarungen mit Beherbergungsbetrieben geschlossen werden. 
Monatliche Entwicklung der Gesamtzahlen seit März 2021 in Kombination mit der 
monatlichen Veränderung: 
 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft 
Im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedarfe an sozialer Infrastruktur wird jeweils zum 
30.06. und 31.12. des Jahres eine Analyse der Personenstruktur erstellt. Im 35. Bericht zur 
Situation Geflüchteter sind die statistischen Merkmale zum Stichtag 31.12.2021 ausführlich 
dargestellt. 
 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart 
Zur Unterbringung geflüchteter Menschen werden unterschiedliche Unterkunftsarten genutzt, 
die sich hinsichtlich der Privatsphäre für die Menschen erheblich unterscheiden 
(Unterbringungsqualität). 
Differenziert wird: 
• Notaufnahme (Herkulesstraße) 
• Notunterkunft 
• Leichtbauhalle 
• Beherbergungsbetrieb 
• Wohnheim 
• Mobile Wohneinheit 
• Systembau 
• Systembau in Holzbauweise 
• Wohnung (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Einzelwohnun gen) 
-197 -117 -70 -58 -192 
253 43 
-28 
9 135 39 
-44 
3.425 
5.789 5.672 5.602 5.544 5.352 5.605 5.648 5.620 5.629 5.764 5.803 5.759 
9.184 
-1.000 
0
1.000 
2.000 
3.000 
4.000 
5.000 
6.000 
7.000 
8.000 
9.000 
10.000 
Mrz 21 Apr 21 Mai 21 Jun 21 Jul 21 Aug 21 Sep 21 Okt 21 Nov  21 Dez 21 Jan 22 Feb 22 Mrz 22 
monatliche Entwicklung der Unterbringung 
Veränderung zum Vormonat Bestand

4 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Ausführliche Erläuterungen hinsichtlich Bauart, Unterbringungsqualität und Nutzungsart sind 
im 20. Bericht zu finden. 
Tatsächliche Belegung je Unterkunftsart jeweils zum Ende des Monats: 
 
*Holzbauweise 
 
 
Grafische Darstellung der Verteilung zum 31.03.2022: 
 
 
Weil der Standort Erbacher Weg nun nicht mehr als Quarantäne-Standort genutzt wird, kann 
die Unterbringung der Geflüchteten auch in einem Systembau in Holzbauweise erfolgen.  
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk 
Die Verteildichte gibt, basierend auf der tatsächlichen Belegung zum Stichtag, das Verhältnis 
von Einwohnern eines Stadtbezirks (Stand 31.03.2022) zu den in diesem Bezirk 
Stichtag 31.12.2021 31.01.2022 28.02.2022 31.03.2022 
Notaufnahme 359 317 316 422 
Notunterkünfte 0 0 0 726 
Leichtbauhallen 674 
Beherbergungsbetriebe 200 196 161 1.250 
Mobile Wohneinheiten 813 874 871 905 
Systembauten 1472 1.499 1.499 1.885 
Systembauten * 159 
Wohnungen 2209 2.186 2.173 2.233 
Wohnheime 711 731 739 930 
Summe 5.764 5.803 5.759 9.184 
Beherbergungsbe 
triebe; 1.250; 14% 
Leichtbauhallen; 
674; 7% 
Mobile Wohneinheiten; 
905; 10% 
Notaufnahme; 422; 5% 
Notunterkünfte; 726; 
8% Systembauten; 
1.885; 20% 
Systembauten*; 
159; 2% 
Wohnheime; 
930; 10% 
Wohnungen; 
2.233; 24% 
Verteilung der Unterbringungsarten 31.03.2022

5 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
untergebrachten geflüchteten Menschen an. Durch Aus- und Umzüge, Verlegungen in 
andere Unterkünfte etc. sind diese Zahlen in ständiger dynamischer Entwicklung.  
Dargestellt ist die reale Belegung zum ersten Quartalsende 2022 sowie der voraussichtliche 
Anteil geflüchteter Menschen im Stadtbezirk im Dezember 2022 unter Berücksichtigung der 
bis Jahresende erwarteten Inbetriebnahme neuer bzw. Aufgabe noch belegter Objekte. 
Die Veränderung der Verteildichte zum Jahresende wird außerdem von der Entwicklung der 
Gesamtzahl Geflüchteter beeinflusst. Sinkt die Gesamtfallzahl, so sinkt die Verteildichte 
ebenfalls. 
Auf Grund der unter Punkt 1.1 aufgezeigten Prämissen für die Fallzahlentwicklung, der 
weiterhin in der Diskussion befindlichen Asylpolitik von Bund und Land und der kaum 
vorhersehbaren politischen Entwicklung in den Hauptherkunftsländern der geflüchteten 
Menschen ist eine seriöse Prognose nicht möglich. 
 
 
 
2. Ressourcenmanagement 
Das Ressourcenmanagement wurde entwickelt, um einerseits den durch kommunal nicht 
beeinflussbare Ursachen bedingten deutlichen Schwankungen der Anzahl geflüchteter

6 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Menschen gerecht zu werden, andererseits auch um die Qualität der Unterkünfte - gerade 
hinsichtlich der notwendigen Privatsphäre - für die geflüchteten Menschen stetig zu 
verbessern. 
Neben der Qualität der Unterbringung steht dabei auch die mittelfristige Rückkehr zu den in 
den Kölner Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung Geflüchteter festgelegten Standards 
im Fokus. 
 
2.1. Entwicklungen I. Quartal 2022 
Mit Stand 31.03.2022 waren (außerhalb der Notaufnahme Herkulesstraße) 74,04% der in 
städtischen Ressourcen (ohne Beherbergungsbetriebe) versorgten Geflüchteten in 
Unterkünften untergebracht, deren Wohneinheiten abgeschlossen sind und die sowohl über 
eigene Sanitäranlagen als auch über eigene Küchen verfügen.  
 
Durch Neubau und Sanierung der Unterkünfte wird eine verbesserte Unterbringungsqualität 
angestrebt, sodass die überwiegende Mehrheit der untergebrachten Geflüchteten in 
abgeschlossenen Wohneinheiten versorgt werden kann. 
Der Rat der Stadt Köln hat mit Beschluss vom 04.02.2021 die konkrete Vorgabe gemacht, 
die Quote der geflüchteten Menschen, die in Köln in abgeschlossenen Wohneinheiten leben, 
schrittweise um 5 % jährlich zu steigern.  
Diese neuen Vorgaben können aufgrund der veränderten weltpolitischen Situation 
voraussichtlich in 2022 nicht erfüllt werden. 
2.2. Sachstand 
Eine Erhaltung oder Steigerung der Unterbringungsqualität hängt von vielfältigen 
Einflussfaktoren ab und soll durch konkrete Maßnahmen erreicht werden, die sich wie folgt 
darstellen: 
Zur Erhaltung des Qualitätsstandards für die Unterbringung Geflüchteter ist vorgesehen, 
kostenintensive Standorte und solche mit geringen Qualitätsstandards sukzessive zu 
schließen. Dabei stehen u.a. die Standorte mit mobilen Wohneinheiten der ersten und 
zweiten Containergeneration im Fokus. Sie verfügen nur über Gemeinschaftsküchen bzw. -
sanitäreinrichtungen. Durch diese Bauweise ergeben sich u.a. besondere brandschutz-
rechtliche Aspekte, die sehr kostenintensiv sind.  
In der Unterkunftsart „Wohnungen“ befinden sich Objekte, die zwar abgeschlossene 
Wohneinheiten bieten, deren Bausubstanz und -zustand aber die Betreibung als 
Geflüchtetenunterkunft sehr kostenintensiv machen (marode Elektrik- und Wasserinstallation 
und/oder marode Bausubstanz). Daher müssen auch Objekte der Unterkunftsart 
„Wohnungen“ zur Schließung vorgesehen werden. 
Zum 31.03.2022 konnte die Unterbringungen an keinem Standort vollständig beendet 
werden.  
Zusätzlich zu der deutlich engeren Belegung der bereits in Betrieb befindlichen Standorte 
mussten die als Reserve vorgehaltenen Leichtbauhallen und Notunterkünfte in Betrieb 
genommen werden um der stark steigenden Anzahl der Menschen gerecht zu werden, die 
um Unterbringung ersuchten. Außerdem wurde die Kapazität der Notaufnahme 
Herkulesstraße voll ausgeschöpft und 2 Hallen der Messe für die vorübergehende akute 
Unterbringung der Menschen angemietet. Zusätzlich wurden bereits leer gezogene 
Standorte erneut in Betrieb genommen.

7 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Folgende Unterkünfte wurden bis 31.03.2022 bezugsfertig hergerichtet und belegt, um den 
Unterbringungsanspruch der hohen Anzahl der Menschen aus der Ukraine zu erfüllen. 
 
Stand 31.03.2022 wurden folgende, teilweise neu angemietete Standorte umgebaut bzw. 
saniert oder hergerichtet, um in Kürze für die Unterbringung Geflüchteter zur Verfügung zu 
stehen. 
 
Projekt Haus Nr, Unterkunftsart B
e
z
i
r
Stadtteil Status Bau vorauss. 
Fertigstellung 
max. 
Belegung 
Belegt 
am 
31.03. 
2022 
Geisbergstraße 51a Wohnungen 3 Klettenberg Belegung 07.03 .2022 14 16 
Geisbergstraße 51b Wohnungen 3 Klettenberg Belegung 07.03 .2022 17 13 
Geisbergstraße 51c Wohnungen 3 Klettenberg Belegung 07.03 .2022 17 12 
Weißdornweg 21 Systembauten 2 Rondorf Belegung 28.03.202 2 15 15 
Weißdornweg 21a Systembauten 2 Rondorf Belegung 28.03.20 22 15 15 
Weißdornweg 21b Systembauten 2 Rondorf Belegung 28.03.20 22 15 15 
Weißdornweg 21c Systembauten 2 Rondorf Belegung 28.03.20 22 15 15 
108 101 
Projekt Haus Nr, Unterkunftsart B
e
z
i
r
Stadtteil Status Bau vorauss. 
Belegung 
vorauss. 
Fertigstellung 
max. 
Belegung 
Alte Kölnstraße 18 Wohnungen 2 Meschenich Belegung Famili en 15.03.2022 10 
Berrischstraße 132 Wohnheime 6 Roggendorf/Thenhoven Belegung Familien 01.07.2022 20 
Boltensternstraße 16 Wohnungen 5 Riehl Belegung vulnerabl e 
Frauen 
01.04.2022 31 
Bonner Straße 360 Wohnungen 2 Marienburg Belegung  30.04. 2022 5
Brandenburger Straße 8 Wohnungen 1 Altstadt-Nord Belegun g Familien 15.03.2022 23 
Broichstraße 48 Wohnungen 8 Brück Belegung Familien 15.06. 2022 169 
Elisabethstraße 3 Wohnungen 7 Wahnheide Sanierung Familie n 01.09.2022 4
Elisabethstraße 9 Wohnungen 7 Wahnheide Sanierung Familie n 01.09.2022 4
Elisabethstraße 11 Wohnungen 7 Wahnheide Sanierung Famili en 01.09.2022 4
Florenzer Straße 2 Wohnungen 6 Chorweiler Belegung Famili en 01.05.2022 12 
Florenzer Straße 6 Wohnungen 6 Chorweiler Belegung Famili en 01.05.2022 15 
Florenzer Straße 8 Wohnungen 6 Chorweiler Belegung Famili en 01.05.2022 3
Florenzer Straße 12 Wohnungen 6 Chorweiler Belegung Famil ien 01.05.2022 4
Florenzer Straße 14 Wohnungen 6 Chorweiler Belegung Famil ien 01.05.2022 3
Florenzer Straße 20 Wohnungen 6 Chorweiler Belegung Famil ien 01.05.2022 3
Gernsheimer Straße 23 Wohnungen 8 Ostheim Belegung Famili en 15.03.2022 4
Ikarosstraße 5 Wohnungen 4 Ossendorf Sanierung Familien 08 .07.2022 6
Jesuitengasse 61 Wohnungen 5 Weidenpesch Belegung Familie n 30.04.2022 6
Jesuitengasse 63 Wohnungen 5 Weidenpesch Belegung Familie n 30.04.2022 8
Kalk-Mülheimer Straße 204 Wohnungen 8 Kalk Belegung Famil ien 15.03.2022 7
Ludwigsburger Straße 21 Wohnheime 5 Bilderstöckchen Bele gung Familien  80 
Michaelshovener Straße 6 Wohnungen 2 Rodenkirchen Belegu ng Familien 01.08.2022 34 
Michaelshovener Straße 7 Wohnungen 2 Rodenkirchen Belegu ng Familien 01.08.2022 36 
Michaelshovener Straße 8 Wohnungen 2 Rodenkirchen Belegu ng Familien 01.08.2022 36 
Neuer Grüner Weg 21 Wohnungen 3 Müngersdorf Belegung Fami lien  18 
Pallenbergstraße 8 Wohnungen 5 Weidenpesch Belegung Famil ien 30.04.2022 8
Pallenbergstraße 10 Wohnungen 5 Weidenpesch Belegung Fami lien 15.05.2022 4
Ringstraße 38 - 44 Notunterkünfte 2 Rodenkirchen Belegun g Familien 01.08.2022 400 
Robert-Bosch-Straße 43 Wohnheime 6 Merkenich Belegung Fam ilien 01.06.2022 200 
Speyerer Straße 10 Wohnungen 5 Bilderstöckchen Sanierung Familien 31.03.2022 5
Sportplatzstraße 121 Wohnungen 7 Wahnheide Sanierung Fami lien 01.09.2022 4
Steinfelder Gasse 13 Wohnungen 1 Altstadt-Nord Belegung F amilien 15.03.2022 4
Stolzestraße 5-7 Wohnheime 1 Neustadt-Süd Belegung Famili en  132 
Subbelrather Straße 15b Wohnheime 4 Ehrenfeld Belegung F amilien 19.04.2022 38 
Thieboldsgasse 96 Wohnungen 1 Altstadt-Süd Belegung Famil ien 15.03.2022 26 
Venloer Straße 601-603 Wohnungen 4 Bickendorf Belegung Fa milien  15 
von-Sparr-Straße 58 Wohnungen 9 Mülheim Belegung Familien  24 
Werthmannstraße 3a Wohnheime 3 Lindenthal Belegung LSBTI 1 5.03.2022 6
Zugweg 29-31 Wohnheime 1 Neustadt-Süd Belegung Familien 01 .04.2022 56 
1.467

8 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Außerdem ist es gelungen mit den Betreibern folgender Beherbergungsbetriebe 
Vereinbarungen für die Nutzung als Unterkunft abzuschließen:  
 
 
Projekt Haus Nr, Unterkunftsart B
e
z
i
r
Stadtteil Status Bau vorauss. 
Belegung 
vorauss. 
Fertigstellung 
max. 
Belegung 
Belegt 
am 
31.03. 
2022 
Aachener Straße 1059-1061 Beherbergungsbetriebe 3 Junkersdorf Belegung Familien 20.03.2022 194 184 
Aachener Straße 1128 Beherbergungsbetriebe 3 Weiden Akquise Familien 01.04.2022 45  
Adam-Stegerwald-Straße 9 Beherbergungsbetriebe 3 Junkersdorf Belegung Familien 19.03.2022 226 139 
An den Dominikanern 4a Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Belegung Familien 20.03.2022 48 47 
Bennoplatz 2 Beherbergungsbetriebe 8 Höhenberg Belegung Familien 03.03.2022 94 85 
Bergisch Gladbacher Straße 406 Beherbergungsbetriebe 9 Holweide Akquise Familien 18.03.2022 80  
Bischofsweg 52 Beherbergungsbetriebe 2 Raderberg Akquise Familien 18.03.2022 43  
Blaubach 13 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Süd Belegung Frauen 13.03.2022 82 47 
Brüsseler Straße 40-42 Beherbergungsbetriebe 1 Neustadt-Süd Akquise Familien 06.04.2022 76  
Clemensstraße 8 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Süd Akquise Familien 01.04.2022 17  
Deutz-Mülheimer Straße 186 Beherbergungsbetriebe 9 Mülheim Akquise Familien 18.02.2022 18  
Domstraße 10-16 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 20.03.2022 36  
Dreikönigenstraße 1-3 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Süd Akquise Familien 18.03.2022 18  
Dürener Straße 287 Beherbergungsbetriebe 3 Lindenthal Akquise Familien 18.03.2022 20  
Fischmarkt 1-3 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 18.03.2022 40  
Frankenwerft 9 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 18.03.2022 9  
Friesenwall 68-72 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 18.03.2022 39  
Gaußstraße 29-31 Beherbergungsbetriebe 9 Mülheim Akquise Familien 23.03.2022 56  
Geldernstraße 22 Beherbergungsbetriebe 5 Bilderstöckchen Belegung Familien 18.03.2022 86 49 
Glockengasse 64 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 01.04.2022 10  
Graf-Geßler-Straße 13-15 Beherbergungsbetriebe 1 Deutz Akquise Familien 11.04.2022 47  
Große Sandkaul 24-26 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 18.03.2022 6  
Hansaring 100 Beherbergungsbetriebe 1 Neustadt-Nord Akquise Familien 18.03.2022 48  
Hans-Imhoff-Straße 1 Beherbergungsbetriebe 1 Deutz Belegung Familien 20.03.2022 50 45 
Heidestraße 244 Beherbergungsbetriebe 7 Wahnheide Akquise Familien 16.03.2022 27  
Hohe Straße 30a Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Belegung Familien 18.03.2022 70 34 
Hohenzollernring 95-97 Beherbergungsbetriebe 1 Neustadt-Nord Akquise Familien 15.04.2022 90  
Im Stavenhof 22 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 01.04.2022 33  
Kaiserstraße 52 Beherbergungsbetriebe 7 Urbach Akquise überwieg. 
Familien 
01.04.2022 58  
Kalker Hauptstraße 76 Beherbergungsbetriebe 8 Kalk Belegung überwieg. 
Familien 
04.03.2022 45 28 
Karlstraße 5-7 Beherbergungsbetriebe 1 Deutz Akquise Familien 21.03.2022 14  
Kupfergasse 4 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 01.04.2022 38  
Lina-Bommer-Weg 3 Beherbergungsbetriebe 7 Gremberghoven Belegung Familien 21.03.2022 27 20 
Lintgasse 14 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 10.04.2022 54  
Luxemburger Straße 124 Beherbergungsbetriebe 3 Sülz Akquise Familien 18.03.2022 87  
Magnusstraße 20 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Belegung Familien 31.03.2022 66 63 
Melatengürtel 15 Beherbergungsbetriebe 3 Braunsfeld Akquise Familien 15.03.2022 10  
Mengenicher Straße 12 Beherbergungsbetriebe 6 Pesch Akquise Familien 01.04.2022 18  
Merkenicher Straße 184 Beherbergungsbetriebe 5 Niehl Belegung überwieg. 
Familien 
15.03.2022 22 22 
Niehler Straße 104 Beherbergungsbetriebe 5 Nippes Akquise Familien 20.03.2022 30  
Norbertstraße 20 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 10.04.2022 20  
Perlenpfuhl 6 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 17.04.2022 40  
Rathenauplatz 6 Beherbergungsbetriebe 1 Neustadt-Süd Akquise überwieg. 
Familien 
 100  
Richartzstraße 14 - 16 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Belegung Männer 15.03.2022 130 36 
Servatiusstraße 73 Beherbergungsbetriebe 8 Ostheim Akquise Familien 18.03.2022 16  
Solinger Straße 1 Beherbergungsbetriebe 8 Kalk Belegung überwieg. 
Familien 
15.03.2022 154 164 
Tempelstraße 6 Beherbergungsbetriebe 1 Deutz Akquise Familien 11.04.2022 20  
Tempelstraße 26 Beherbergungsbetriebe 1 Deutz Akquise Familien 18.03.2022 18  
Thieboldsgasse 133-135 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Süd Akquise Familien 10.04.2022 64  
Unter Käster 9 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Akquise Familien 18.03.2022 24  
Ursulastraße 4-8 Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord Belegung Familien 01.04.2022 90 24 
Venloer Straße 39 Beherbergungsbetriebe 1 Neustadt-Nord Akquise Familien 18.03.2022 10  
Venloer Straße 350 Beherbergungsbetriebe 4 Ehrenfeld Akquise Familien 18.03.2022 44  
Vogelsanger Straße 282 Beherbergungsbetriebe 4 Ehrenfeld Belegung Familien 16.03.2022 140 95 
Waldstraße 255 Beherbergungsbetriebe 7 Grengel Akquise Familien 18.03.2022 20  
Wilhelm-Mauser-Straße 21 Beherbergungsbetriebe 4 Bickendorf Akquise Familien 18.03.2022 9  
2.976 1.082

9 
 
 
36. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31.03 .2022 
 
Aufgrund der in den Beherbergungsbetrieben verfügbaren besonderen Gegebenheiten und 
der sofortigen Möglichkeit der Inanspruchnahme dieser Standorte ergab sich allerdings auch 
die Notwendigkeit, an vielen Standorten gleichzeitig die Verpflegung sicherstellen zu 
müssen. Bei der Bewältigung dieser Herausforderung konnte auf die Unterstützung der 
Sozialen Träger sowie auch vieler ehrenamtlicher Helfer*innen zurückgegriffen werden. 
 
 
 
 
 
Der nächste Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln wird vom Amt für Wohnungswesen 
turnusmäßig zum 30.06.2022 erstellt. Darin ist ein ausführlicher Beitrag zur Situation 
ukrainischer Geflüchteter vorgesehen.

Beratungsverlauf (7)

23.01.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.01.2023 Gesundheitsausschuss
TOP 6.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.01.2023 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.02.2023 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen
TOP 5 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
06.02.2023 Finanzausschuss
TOP 2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.02.2023 Integrationsrat
TOP 5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.03.2023 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0060/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.01.2023
Erstellt
05.01.2023 12:57