Mandari Insight

V/0113/2025

Verkehrssicherheit 2025

Vorlagen 10.04.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für Verkehr und Mobilität, Sitzung am 18.06.2025, TOP 5.3

Anlage 2.1_Sichere Kreuzung - Musterblatt 1

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2.3_Sichere Kreuzung - Musterblatt 3

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage A

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Broschüre -Eine verkehrssichere Stadt für Alle - Stand 10.04.2025

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2.4_Sichere Kreuzung - Musterblatt 4

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2.2_Sichere Kreuzung - Musterblatt 2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2.1_Sichere Kreuzung - Musterblatt 1

200 Zeichen

Anlage 2.1 zur Vorlage
V/0113/2025

Sichere Kreuzung
Musterblatt 1

T-Einmündung ohne
Radwege mit Parken

| Leitplatte

bei erkennbarem
Bedarf Anlehnbügel
und Baken vorsehen

M1:25
Blatt 1/ 14.03.2025

Anlage 2.3_Sichere Kreuzung - Musterblatt 3

316 Zeichen

Pr Tu
Anlage 2.3 zur Vorlage
V/0113/2025

Radweg
Parken
Fahrbahn

Emm)

1
—

VIILLANNG
ML 1)

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je

Sichere Kreuzung
Musterblatt 3
T-Einmündung mit

Radwegen und
beidseitigem Parken

Nötige Absenkungen
vorsehen

Leitplatte

Bei erkennbarem
Bedarf Anlehnbügel
und Baken vorsehen

M 1: 250
Blatt 3/ 12.03.2025

Beschlussvorlage

11276 Zeichen

V/0113/2025 
V/0113/2025 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Verkehrssicherheit 2025 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   07.05.2025 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Broschüre zur Verkehrssicherheit „Eine verkehrssichere Stadt für Alle“ wird zur Kenntnis ge-
nommen. 
 
2. An Radwegen wird die historisch bestehende Kante zwischen Rad- und Gehweg aus Verkehrssi-
cherheitsgründen sukzessive entfernt. 
 
3. Die Musterblätter zur Verbesserung der Sichtbeziehungen zwischen querenden Fußgehenden und 
dem fließenden Kfz-Verkehr dienen als Grundlage für künftige Umplanungen. 
 
4. An Radverkehrsflächen werden bestehende Poller entfernt, sofern diese ein erhöhtes Verkehrssi-
cherheitsrisiko darstellen (Poller Erlass NRW). 
 
 
 
 
 
Begründung: 
 
Zu 1: 
 
Die Verkehrssicherheit ist ein zentrales Anliegen unserer Gesellschaft, das nicht nur die Lebensquali-
tät der Bürgerinnen und Bürger beeinflusst, sondern auch maßgeblich zur Reduzierung von Unfällen 
und deren Folgen beiträgt. Um die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern, wurde im 
Jahr 2009 ein umfassendes Verkehrssicherheitsprogramm ins Leben gerufen. Dieses Programm ver-
folgt das Ziel, die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden zu minimieren und die Schwere der Ver-
letzungen zu reduzieren. 
Durch gezielte Maßnahmen wie Aufklärungsarbeit, die Verbesserung der Infrastruktur und die Förde-
rung einer sicheren Verkehrsteilnahme konnten bereits positive Ergebnisse erzielt werden. Dennoch 
Amt für Mobilität und Tiefbau  
 
05.05.2025 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Pott 
Telefon: 492-6585 
Pott@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0113/2025 
bleibt die Herausforderung bestehen, insbesondere die gefährdeten Gruppen wie zu Fuß Gehende, 
Radfahrende, Kinder und Senioren zu schützen.  
Die Verwaltung erreichen immer wieder Anfragen zum Verkehrssicherheitsprogramm. Um einen bes-
seren Überblick über die vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Verkehrssicherheitsarbeit zu 
geben, wurde eine informative Broschüre erstellt. Diese Broschüre stellt verschiedene Initiativen und 
Projekte vor, die in unserer Stadt umgesetzt werden, und zeigt auf, wie gemeinsam an einer sicheren 
und lebenswerten Infrastruktur gearbeitet wird.  
Die Verkehrssicherheitsarbeit erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Po-
lizei, Stakeholdern, Ordnungspartnern und Zivilgesellschaft. Nur durch gemeinsame Anstrengungen 
können wir ein sicheres und verantwortungsvolles Miteinander im Straßenverkehr gewährleisten.  
 
 
Zu 2: 
 
Von der Fachhochschule Münster wurden die Radverkehrsunfälle im Jahr 2019 umfassend unter-
sucht.  Die Studie ist auch im Internet veröffentlicht.  
https://www.stadt-muenster.de/verkehrsplanung/verkehrssicherheit/verkehrssicherheitsprogramm 
Dabei ist u.a. aufgefallen, dass es eine größere Anzahl von Alleinunfällen mit verletzten Radfahren-
den in Münster gibt, die durch eine in früheren Jahren realisierte Kante zwischen dem Radweg und 
dem Gehweg zurückzuführen sind. Die Kante zwischen straßenbegleitenden getrennten Geh - und 
Radwegen stellt teilweise ein erhebliches Un fallrisiko nicht nur für Radfahrende, sondern auch für 
Fußgehende und seheingeschränkte Personen dar und sollte dringend entfernt werden. Mit einer 
Höhe von 1,5 bis 5 cm kann diese Abgrenzung zu einer ernsthaften Sturzgefahr werden. Wenn die 
Kante im spitzen Winkel mit dem Fahrrad befahren wird, verwandelt sie sich in eine gefährliche Sturz-
falle, die im Dunkeln oder bei Schnee nur schwer zu erkennen ist. 
Im Zuge von Umbaumaßnahmen inkl. richtlinienkonformen Ausbau der Radwege, wurden in der Ver-
gangenheit bereits etliche Kilometer der Kante entfernt. Doch bestehen aktuell immer noch etwa 20 
km im Stadtgebiet, die es sukzessive zu beseitigen gilt. Beispiele sind an der Andreas-Hofer-Straße, 
Dorbaumstraße, Dyckburgstraße oder am Hansaring zu finden. Diese Kante n bestehen häufig an 
nicht richtlinienkonform ausgebauten Radwegen.  
Es wird beschlossen, als fortzuführende Maßnahme diese Kanten zu entfernen, um die Sicherheit der 
Verkehrsteilnehmenden schnellstmöglich zu erhöhen. Die Verwaltung wird dabei anstreben, die Rad-
wege zeitgleich ERA-konform von den Breiten auszubauen. Der Beschluss legitimiert die Verwaltung 
aber auch, sofern ein bestehender Radweg wegen seiner mangelnden Flächenverfügbarkeit nicht 
ausgebaut werden kann, lediglich die Kante zu beseitigen, ggf . dabei auch altes Klinkerpflaster zu 
ersetzen. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisen, ist es unerlässlich, auf 
Bild 1: Kante zwischen Geh- und Radweg (Quelle: FH Münster)

- 3 - 
V/0113/2025 
eine höhenmäßige Abgrenzung zu verzichten. Eine durchgehende, ebene Fläche würde nicht nur das 
Unfallrisiko minimieren, sondern auch die Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit der Wege für alle 
erhöhen.  
Der Umbau soll im Rahmen der Radwegunterhaltung erfolgen. Die Verwaltung geht davon aus, dass 
im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten und Finanzmittel ca. 2 km Kanten pro Jahr beseitigt wer-
den können.  
 
 
Zu 3: 
 
Für die Gewährleistung der Sicherheit von Fußgehenden und Radfahrenden an Kreuzungen und 
Einmündungen sind die Sichtbeziehungen von entscheidender Bedeutung für die Verkehrssicherheit. 
Leider werden die Kreuzungsbereiche im Stadtgebiet teilweise bis in den Eckbereich zugeparkt. Das 
plötzliche Hervortreten hinter parkenden Fahrzeugen stellt ein erhebliches verkehrssicherheitstechni-
sches Problem dar, das dringend angegangen werden sollte. Um die Sichtbeziehungen zwische n 
Fußgehenden sowie Radfahrenden und dem fließenden Kfz-Verkehr zu verbessern, ist es unerläss-
lich die Sichtbeziehungen freizuhalten.  
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) verbietet Parken im Kreuzungsbereich ausdrücklich. Der §12 
Absatz 3 der Straßenverkehrs ordnung legt fest, dass das Parken in bestimmten Bereichen (5 m -  
bzw. 8 m -Zone) vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen unzulässig ist, um die Sicht für alle 
Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten. Die Beschlüsse zum integrierten Parkraumkonzept (Vorla-
ge V/0193/2024) führen bereits zu einer gezielten Entwicklung der Parkzonen. Im Hinblick auf die 
Verkehrssicherheit wird bei bestehenden Problemen – auch außerhalb der Parkzonen – der Bedarf 
gesehen, die Sichtdreiecke zu überprüfen und ggf. zu optimieren. 
Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat die Stadt Berlin seit 2023 eine Vielzahl von Einmündun-
gen und Kreuzungen außerhalb der Hauptverkehrsstraßen umgestaltet. Durch einfache und kosten-
günstige Maßnahmen, insbesondere durch die Anbringung von Markierungen , werden die Knoten-
punkte visuell eingeengt. Dies verbessert nicht nur die Sichtverhältnisse für Fußgehende, sondern 
auch für andere Verkehrsteilnehmende. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das illegale Parken in 
den kritischen 5m- und 8m-Bereichen zu verhindern und somit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die 
positiven Erfahrungen, die Berlin mit diesen Umgestaltungen gemacht hat, zeigen, dass solche Maß-
nahmen effektiv sind.  
Die Stadt Münster plant, diesem erfolgreichen Beispiel zu folgen und ebenfalls mit  vergleichsweise 
einfachen und kostengünstigen Maßnahmen die Sichtverhältnisse für Fußgehende zu verbessern. 
Hierzu wurden Musterblätter (Anlage 3 -6) erstellt, die die Anordnung von Sperrflächen im 5m - und 
8m-Bereich sowie die Schaffung besserer Querungsmöglichkeiten für Fußgehende beinhalten. Diese 
Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit signifikant zu erhöhen. Darüber hinaus 
besteht die Möglichkeit, zusätzliche Bereiche des Fahrradparkens zu integrieren, um die Verkehrsinf-
rastruktur weiter zu optimieren.  
Mit Hilfe der entwickelten Musterblätter wird eine vereinfachte Umsetzung der Maßnahmen ermög-
licht, die ohne großen Planungsaufwand realisiert werden kann. Dies fördert nicht nur die Sicherheit 
der Fußgehenden und Radfahrenden, sondern trä gt auch zur allgemeinen Verbesserung der Ver-
kehrssituation in Münster bei. Die Stadt setzt damit ein klares Zeichen für die Förderung des Fußver-
kehrs und die Schaffung sicherer Verkehrsbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger.  
 
 
Zu 4: 
 
Die Stadt Münster hat schon in der frühen Phase des Verkehrssicherheitsprogramms erkannt, dass 
viele Alleinunfälle von Radfahrenden im Zusammenhang mit Pollern stehen. Hierbei werden Poller 
teilweise durch vorausfahrende Radfahrende verdeckt und dadurch übersehen. Dies kann zu Stürzen 
und Verletzungen führen. Die Stadt Münster hat in den vergangenen Jahren im Rahmen der Radweg-
revision deshalb schon zahlreiche Poller entfernt. 
Auch das Land NRW hat diese Gefährdung von Radfahrenden durch Poller erkannt. Der sogenannte 
„Pollererlass“ des Umwelt - und Verkehrsministeriums fordert deshalb eine kritische Überprüfung in 
Nordrhein-Westfalen. Ziel dieses Erlasses ist es, Gefahrenquellen wie Poller, Sperrpfosten und ande-

- 4 - 
V/0113/2025 
re Wegsperren zu identifizieren und ggf. zu entfernen. Angesicht s der steigenden Zahl von Men-
schen, die das Fahrrad als umweltfreundliches und gesundes Fortbewegungsmittel nutzen, ist es 
entscheidend, die Radwege sicher und barrierefrei zu gestalten. Der Erlass fordert die Kommunen 
auf, aktiv an der Reduzierung von Gefahrenquellen zu arbeiten und die Radinfrastruktur kontinuierlich 
zu verbessern. 
 
Der Erlass definiert Poller und Sperrgitter an Radverkehrsanlagen als häufige Gefahrenquelle. Diese 
sollen nur in Ausnahmefällen und nach einer gründlichen Überprüfung eingese tzt werden. Tragi-
scherweise haben solche Gefahren bereits zu schweren Unfällen geführt. 
 
Darüber hinaus behindern viele dieser Einrichtungen Menschen mit Lastenrädern, Anhängern oder 
Dreirädern, was die Nutzung der Radverkehrsanlagen für diese Gruppen ersc hwert oder sogar un-
möglich macht. Auch Kinder und Menschen mit Behinderungen sind von diesen Wegsperren oft be-
troffen, was die Notwendigkeit einer Überprüfung und ggf. Entfernung dieser Einrichtungen unter-
streicht. 
 
Die Stadt Münster hat sich bereits dazu verpflichtet, die Poller auf Radverkehrsflächen systematisch 
zu überprüfen und ggf. zu beseitigen, um die Sicherheit und Zugänglichkeit für alle Radfahrenden zu 
erhöhen. Dabei stellt u.a. die Gefahr der Nutzung der R adwege durch Kraftfahrzeuge nach Entfer-
nung der Poller ein wichtiges Prüfkriterium dar.  
 
Die Verwaltung beabsichtigt eine Revision im Rahmen der Straßenunterhaltung aller Poller und 
Sperrgitter an Radverkehrsanlagen durchzuführen. Unterstützung wird durch die Zustandserfassung 
mit der Vorlage „V/0118/2025 Zustandserfassung und -bewertung von Radwegen“ erwartet. Im Rah-
men dieser Zustandserfassung soll das Radverkehrsnetz (ca. 425 km) mit einer Erfassungstechnik 
(Fahrzeug, Kamera, Laser, etc.) befahren werde n und möglichst auch Hindernisse wie Poller und 
Sperrgitter erhoben werden. 
 
Der Rückbau der als kritisch eingestuften Poller und Sperrgitter soll als laufendes Geschäft der Ver-
waltung im Rahmen der Straßenunterhaltung voraussichtlich bis Ende 2027 erfolgen. 
 
 
 
In Vertretung  
 
gez. 
 
 
Denstorff 
Stadtbaurat 
 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1   Broschüre Verkehrssicherheit – Eine verkehrssichere Stadt für Alle 
 
Anlage 2.1 – 2.4 Musterblätter Sichtbeziehungen 
 
Anlage A

Anlage A

1741 Zeichen

Anlage A zur V/0113/2025 
Kurzüberblick 
Die Verkehrssicherheit ist ein zentrales Anliegen unserer Gesellschaft, das nicht nur die Lebens-
qualität der Bürgerinnen und Bürger beeinflusst, sondern auch maßgeblich zur Reduzierung von 
Unfällen und deren Folgen beiträgt. Um die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbes-
sern, wurde im Jahr 2009 ein umfassendes Verkehrssicherheitsprogramm ins Leben gerufen. 
Dieses Programm verfolgt das Ziel, die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden zu minimieren 
und die Schwere der Verletzungen zu reduzieren. Mit der Vorlage werden die Ziele und der Kon-
text erläutert sowie die Schwerpunkte als Handlungsauftrag beschlossen. 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Verbesserung der Verkehrssicherheit – Eine verkehrssichere Stadt 
für Alle“ verfolgt. 
Die Teilziele lauten „Überblick zum Verkehrssicherheitsprogramm“, „Entfernung der Kante zwi-
schen Geh- und Radwegen“, „Verbesserung der Sichtbeziehungen“ und „Entfernung von Pollern 
auf Radverkehrsflächen“ 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 1201 Bereitstellung von Verkehrsflächen und -anlagen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig 
freiwillig 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)

Anlage 1_Broschüre -Eine verkehrssichere Stadt für Alle - Stand 10.04.2025

30709 Zeichen

Münsters mobile Vielfalt entdecken
EINE  
VERKEHRSSICHERE  
STADT FÜR ALLE

3 
Bei der Verkehrssicherheit geht es um 
Leben und T od, aber auch um die Lebens-
qualität einer Stadt. Denn nur, wer sich  
in seiner Mobilität sicher fühlt, fühlt sich 
auch wohl in seiner Stadt.
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen 
und die Anzahl der Unfälle zu reduzieren, 
hat Münster 2009 ein umfassendes Ver-
kehrssicherheitsprogramm gestartet. Mit 
gezielten Maßnahmen wie Verbesserungen 
in der Infrastruktur und Aufklärungsarbeit 
konnten bereits erste Erfolge verzeichnet 
werden. So ist zum Beispiel in den ver -
gangenen Jahren die Anzahl der Schwer-
verletzten im Verkehr spürbar runter ge-
gangen.  
Dennoch bleibt die Herausforderung, die 
Zahl weiter zu senken. Dabei stellt sich vor 
allem die Frage: Wie können wir besonders 
gefährdete Menschen wie Radfahrende, zu 
Fuß Gehende, Kinder und Ältere schützen?
In dieser Broschüre zeigen wir, was in 
Münster in der Zusammenarbeit vieler 
Partner passiert, um die Verkehrssicher-
heit für alle zu verbessern. Denn wir wollen, 
dass die Menschen in Münster sich wohl 
fühlen und sich sicher bewegen können, 
egal mit welchem Verkehrsmittel. 
Inhalt 
  4 ZAHLEN, DATEN, FAKTEN  
 6 VERKEHRSSICHERHEIT
  8 UNFALLZAHLEN
 10  ENTWICKLUNG
 11 HANDLUNGSFELDER 
  Überwachung und Ahndung
  Bau- und Verkehrstechnik
  Verkehrserziehung, Verkehrssicherheitsberatung
  Öffentlichkeitsarbeit
 22 FAZIT UND AUSBLICK

4  Zahlen, Daten, Fakten Zahlen, Daten, Fakten  5 
Münster wird immer größer. Seit 2009 
sind etwa 15 Prozent an Einwohnern und 
Einwohnerinnen dazu gekommen. Mittler-
weile leben hier 322.904 Menschen 
(Stand 2023). Mehr Menschen bedeutet 
auch mehr Verkehrsteilnehmende. Und 
das heißt in der Fahrradstadt Münster vor 
allem mehr Radfahrende. Unter den rund 
60.000 Studierenden ist das Rad die 
erste Wahl, um hier unterwegs zu sein. 
Insgesamt steigt fast die Hälfte aller Ver-
kehrsteilnehmenden aus Münster für 
die täglichen Wege durch das historisch 
geprägte Stadt- und Straßennetz auf das 
Fahrrad, die „Leeze“. Und es sollen gerne 
mehr werden, so der klimafreundliche 
Wunsch der Stadt. Im Schnitt sitzt jeder 
Münsteraner und jede Münsteranerin am 
Tag 20 Minuten im Sattel. Dabei legen die 
Menschen in Münster insgesamt 471.500 
Fahrten pro Tag mit dem Fahrrad zurück. 
Dafür stehen ihnen 470 Kilometer Rad-
wege zur Verfügung. 
MÜNSTER – ES WIRD MEHR 
Mit wachsenden Einwohnerzahlen steigt in  
der Stadt auch der V erkehr. 
V olle Straßen in der Stadt
Die Radfahrenden müssen sich in Münster 
aber auch viele Kilometer Straßen mit 
dem wachsenden Autoverkehr teilen. 
Denn mehr Einwohner bedeutet auch 
mehr Verkehr. Hinzu kommen jeden Tag 
93.652 Pendler (Stand 2023), die mit 
ihrem Auto in die Stadt kommen. Ins-
gesamt gibt es derzeit 221.461 Pendler-
bewegungen pro Tag in Münster, zählt 
man alle Autos, die auf ihrem Weg zur 
Arbeit und wieder zurück innerhalb 
der Stadt und über die Grenzen hinaus 
unterwegs sind. Das heißt volle Straßen 
mit verschiedenen Verkehrsmitteln – 
und unterschiedlichen Bedürfnissen in 
Sachen Verkehrssicherheit.
47 %
Radverkehr
19 %
Fußverkehr
26 %
Autoverkehr
8 %
ÖPNV
Radverkehrszählstelle Neutor
20.489
Radfahrende  
am 26. Juni 2024
Jeden Tag viel los  
Modalsplit  
Verkehrsverhalten 
der Bevölkerung
Umweltverbund
aus ÖPNV ,  
Fuß- und  
Radverkehr
65 %
35 %
20 %
80 %
Pendlerwege 
innerhalb der 
Stadt
Stadtgrenzen 
überschreitende 
Pendlerwege
Umweltverbund
Auto
221.461
Pendlerbewegungen pro Tag  
In die Stadt, aus der Stadt und innerhalb 
von Münster 
93.652
Einpendler pro Tag
34.281
Auspendler pro Tag
93.528
Binnenpendler pro Tag
T endenz steigend 
Entwicklung Einwohner
300 TSD
350 TSD
2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
61.188 
Studierende  
aus In- und Umland (WS 23/24) –  
hauptsächlich im Umweltverbund  
unterwegs
2024

Verkehrssicherheit  7 
Wir alle bewegen uns fort – zu Fuß, mit 
Kinderwagen und Rollstuhl oder mit den 
unterschiedlichsten Verkehrsmitteln wie 
Fahrrad, Roller, Auto, Bus oder Bahn. 
Dabei möchten wir entspannt und sicher 
von A nach B kommen können, ohne Un-
fall und großes Risiko. 
Das soll in Münster für alle Menschen 
möglich sein, ob jung oder alt, einge-  
schränkt oder nicht. Deshalb setzt die 
Stadt auf Verkehrssicherheit – zum  
Beispiel mit eigenen Wegen für Rad-
fahrende und Autos, Geschwindigkeits- 
begrenzungen und extra Ampelphasen 
für Abbiegende.  
Die Maßnahmen sind vielfältig. Denn  
es sollen unterschiedliche Aspekte  
und Bedürfnisse beachtet werden. Für 
die einen sind breite Wege und klare  
Abgrenzungen zu anderen Verkehrs- 
teilnehmenden besonders wichtig,  
für andere sind es klare Regeln und  
verständliche Verkehrszeichen. 
Bei allen Ideen und Maßnahmen gibt es 
aber immer eine Sache zu bedenken: Die 
Fläche, die in Münster dem Verkehr zu 
Verfügung steht, ist und bleibt begrenzt.
ENTSPANNT UND SICHER UNTERWEGS 
Münster hat ein Ziel:  
keine Schwerverletzten und T ote im V erkehr
VISION 
ZER0
Vision Zero: nur die Null ist  
akzeptabel 
Die Stadt Münster verfolgt mit ihrem 
Verkehrssicherheitsprogramm das Ziel 
„ Vision Zero“: null Schwerverletzte, null 
T ote im Verkehr. Das klingt ambitioniert, 
gibt aber die Richtung und Strategie  
vor, dass jeder Unfall vermeidbar ist.  
Wer das Bestmögliche erreichen will, 
muss das unmöglich Scheinende fordern.
Nicht nur Münster bekennt sich zu 
diesem langfristigen Handlungsziel. 
„ Vision Zero“ wird auch landes- und 
bundesweit sowie in der Europäischen 
Union verfolgt.
6  Verkehrssicherheit
   Der Mensch ist die Grenze.
   Der V erkehr muss an den Menschen  
angepasst werden – nicht umgekehrt.
   Das Leben und die körperliche  
Unversehrtheit ist nicht verhandelbar.
   Alle V erkehrsteilnehmenden haben  
das Recht und den Anspruch auf ein 
sicheres V erkehrssystem.
   Menschen sind fehlbar. Unser V erkehrs-
system ist viel zu selten daran angepasst. 
Wir müssen eine Infrastruktur und  
Kultur etablieren, die Fehler verzeiht. 
Die Stadt verfolgt folgende Leitmotive  
W ANN FÜHLT IHR  
EUCH SICHER AUF 
MÜNSTERS STRASSEN 
UND WEGEN?
„Zur Verkehrssicher-
heit gehören für mich  
Gehwege, die breit 
genug und getrennt 
vom Straßenverkehr 
sind.“
„Ich finde es gut,  
wenn die Polizei da 
ist und schaut, ob sich 
alle richtig verhalten.“ 
„In der Dunkel-
heit fühle ich 
mich mit meiner 
Warnweste  
sicherer.“ 
„Ich fühle mich sicher, 
wenn parkende  
Autos und Fahrräder 
meinen Gehweg nicht 
behindern.“ 
„Wenn ich als  
Radfahrer  
ausreichend Platz 
habe, dann  
fühle ich mich  
sicher.“
„Als Autofahrer  
fühle ich mich sicher,  
wenn ich Kreuzungen 
und Straßen gut  
einsehen kann.“

8  Unfallzahlen Unfallzahlen  9 
In Münster passieren leider immer noch 
viele Verkehrsunfälle. Auch wenn die 
Anzahl der Schwerverletzten zurück ge-
gangen ist.  
Wieso kracht es hier nach wie vor häufiger 
als in anderen Städten im Verkehr? Zum 
einen sind sehr viele Menschen mit dem 
Fahrrad unterwegs. 40 Prozent aller 
Wege werden mit dem Rad zurückgelegt. 
Zum anderen treffen sie auf Münsters 
Straßen auf viele Kraftfahrzeuge. Dabei 
lassen sich Konflikte nicht immer ver-
meiden. Häufig trifft es dabei die Rad-
fahrenden: Sie machen etwa 53 Prozent 
aller Verunglückten aus. 
Neue Herausforderungen im  
V erkehr
Die Mobilität in Münster hat sich in den 
vergangenen Jahren verändert: Immer 
mehr Menschen fahren Fahrrad, aber 
auch die Zahlen an Pkws sind gestiegen. 
Dazu bilden neue Verkehrsmittel eine 
weitere Herausforderung, wie Pedelecs 
und E-Roller. Sie alle sind gemeinsam in 
Münsters Verkehrsnetz unterwegs, nutzen 
zum T eil die gleichen Straßen und Wege. 
Mit seinem Sicherheitsprogramm möchte 
die Stadt alle Menschen im Straßenver-
kehr schützen und Unfälle vermeiden. Bei 
der Anzahl der Schwerverletzten ist eine 
positive Entwicklung bereits erkennbar. 
Aber nach wie vor ist jeder Unfall zu viel.
JEDER UNFALL IST ZU VIEL 
Fahrradfahrende sind besonders häufig betroffen  
Viele V erkehrsunfälle auf Münsters Wegen 
Die Anzahl der Verkehrsunfälle bleibt hoch. Gründe sind unter anderem 
steigende Einwohnerzahlen, mehr Radfahrende und Pedelec-Nutzer.
Weniger Schwerverletzte* 
V erunglückte nach V erkehrsmittel
Münster 2024
0
50.000
100.000
150.000
200.000
250.000
300.000
350.000
0
2.000
4.000
6.000
8.000
1.0000
12.000
Einwohner Verkehrsunfälle 
2009 2024
Schwerverletzte
2009
256
Schwerverletzte
2024
163
V erunglückte Personen  
2024
1.585
Personen im Stadtgebiet
610
Radfahrende
234
Pedelec-Fahrende
391
Pkw-Insassen
139
Fußgehende
88
E-Scooter-Fahrende
24,67 %
Pkw-Insassen
5,55 %
E-Scooter-Fahrende
53,25 %
Radfahrende und  
Pedelec-Fahrende
11.306
V erkehrsunfälle im Jahr 2024
Davon 1.385 mit Personenschaden
8,77 %
Fußgehende
7,76 %
Sonstige:  
LKW-Insassen, Bus-Insassen,  
Motorradfahrende, etc.
103
Kinder (Personen unter 15 Jahre)
247
Junge Erwachsene (18-24 Jahre)
242
Senioren (Personen ab 65 Jahre)
*  Personen, die nach einem Verkehrsunfall länger als 24 Stunden 
im Krankenhaus verbracht haben

10  Entwicklung Handlungsfelder  11 
Immer wieder war Münster in der Ver-
gangenheit auf den hinteren Rängen der 
landesweiten Unfallstatistik. Ein unhalt-
barer Zustand für eine Stadt, in der viele 
Menschen gerne Fahrradfahren und sich 
dabei wohl und sicher fühlen möchten. 
Weg von den hohen Unfallzahlen, vor 
allem mit Personenschaden, und hin zu 
einer möglichst gefahrlosen Mobilität für 
alle – mit diesem Ziel haben sich die Stadt 
Münster, die Polizei und weitere Partner 
2007 als „Ordnungspartnerschaft Ver-
kehrsunfallprävention“ zusammengetan.   
Ausgezeichnete Partnerschaft
Mit Analysen, Gutachten und Empfeh-
lungen hat diese – vom Land aus-
gezeichnete – Ordnungspartnerschaft 
ein umfassendes Verkehrssicherheits-
programm entworfen und umgesetzt. 
Die Inhalte wurden in den vergangenen 
Jahren immer wieder weiterentwickelt 
und als Projekt „Sicher durch Münster“ 
vorangetrieben.
Vor allem die besonders risikoreichen  
Unfallstellen wie Kreuzungen und Einmün-
dungen wurden dabei genau betrachtet. 
Damit hier gar nicht erst so viele Unfälle 
passieren, hat die Stadt zum Beispiel 
Ampelphasen angepasst und Wege für 
Radfahrende und Autos voneinander ge-
trennt. 
GEMEINSAM UNTERWEGS FÜR  
WENIGER UNFÄLLE 
Mit vielen Partnern zu mehr V erkehrssicherheit 
 
Gezielte V erbesserungen
Um die Verkehrssituationen genau an den 
richtigen Stellen und mit den passenden 
Ideen zu verbessern, wurden vier Hand-
lungsfelder zu unterschiedlichen Themen-
schwerpunkten gewählt. Sie wirken wie 
verzahnte Bausteine, die zusammen für 
mehr Verkehrssicherheit und weniger Un-
fälle sorgen. 
Münster hat mit seiner Ordnungspartner-
schaft ein starkes und vielfältiges Bünd-
nis, das die Menschen in der Stadt er -
reicht, egal, mit welchen Verkehrsmitteln 
sie unterwegs sind. Dabei geht der Blick 
auch in die Zukunft und auf mögliche Ver-
änderungen: Wie viele Menschen fahren 
in einigen Jahren noch mit dem Auto,  
wie viele steigen auf das Fahrrad oder 
in den ÖPNV um, was bringen uns neue 
Entwicklungen in der Elektromobilität? 
Das alles sind neue Herausforderungen 
für unseren Verkehr.
2007
Gründung der Ordnungspartnerschaft 
„ Verkehrsunfallprävention“ mit dem  
Motto „Sicher durch Münster“ durch Stadt 
Münster, Polizei und 24 weitere Partner 
2009
Ratsbeschluss zur Aufstellung eines 
V erkehrssicherheitsprogramms  
befristete Projektlaufzeit  
2011
Auszeichnung der  
Ordnungspartnerschaft  
mit Verkehrsprojekt „Sicher durch 
Münster“ – Landespreis NRW  
für innere Sicherheit 2011
2017
Ratsbeschluss zur dauerhaften 
Fortführung  
des Verkehrssicherheitsprogramms  
2024
Erneuerung der Gründungsurkunde  
Ordnungspartnerschaft  
(aktuell: 20 Ordnungspartner)
2025
Es geht weiter:  
Das Verkehrssicherheitsprogramm 
ist dauerhafter Bestandteil der 
Stadt Münster
4. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
3. VERKEHRSERZIEHUNG UND VERKEHRSSICHERHEITSBERATUNG 
2. BAU- UND VERKEHRSTECHNIK 
1. ÜBERWACHUNG UND AHNDUNG 
Handlungsfelder des  
V erkehrssicherheitsprogramms

12  Überwachung und Ahndung Überwachung und Ahndung  13 
Ist ein „Blitzer“ in Sicht, treten die meisten 
auf die Bremse und halten sich an die 
Richtgeschwindigkeit. Gibt es in einem 
Viertel häufig Strafzettel, parken die 
Autos hier weniger wild. 
Überall, wo der Verkehr regelmäßig kon-
trolliert wird, gibt es weniger Regelver-
stöße. Das belegen Zahlen und wissen-
schaftliche Studien. Außerdem können 
durch eine intensive Verkehrsüberwa-
chung mögliche Gefahrensituationen 
frühzeitig erkannt werden. Beides führt 
im Idealfall zu weniger Unfällen.
Münster setzt in seinem Handlungsfeld 
„Überwachung und Ahndung“ nicht  
nur auf Kontrolle. Sondern auch auf eine 
Aufklärungsarbeit, die vor Ort Risiken 
durch Verkehrsverstöße aufzeigt und so 
für ein „richtiges“ Verhalten wirbt. 
Gemalte Dank- und Denkzettel
Polizei und Ordnungsamt sind täglich  
auf den Wegen Münsters unterwegs,  
um den ruhenden und fließenden Verkehr 
zu überwachen. 
Vor Schulen und Kindergärten bekommen 
sie dabei Unterstützung von Kindern, 
mit denen sie gemeinsam sowohl Denk- 
als auch Dankzettel verteilen. Wer hier 
zu schnell fährt oder falsch parkt, be-
kommt einen Denkzettel, auf dem Kinder 
mögliche Gefahren gemalt haben. Wer 
alles richtig macht, bekommt einen liebe-
voll gestalteten Dankzettel.
Große Kontrollaktionen für  
mehr Sicherheit
In Münster gibt es zudem Aktionen, mit 
denen bestimmte Unfallursachen redu-
ziert werden sollen. Dazu gehören 
groß angelegte Kontrollen im gesamten 
Stadtgebiet, bei denen zum Beispiel 
auf die Handynutzung, das Stoppen an 
roten Ampeln oder das Einhalten von 
Geschwindigkeits- und Vorfahrtsregeln 
geachtet wird. Auch Alkohol- und Drogen-
tests werden sowohl bei Rad- als auch 
Autofahrenden regelmäßig durchgeführt. 
Alles, um für mehr Sicherheit im Verkehr 
zu sorgen.
LOB UND TADEL AUF MÜNSTERS STRASSEN 
Wird der V erkehr überwacht,  
kommt es zu weniger Unfällen 
Hilfestellung im V erkehr  
Aufklärungsarbeit, Überwachung und 
Kontrollen sorgen für weniger Unfälle

14  Bau- und Verkehrstechnik
Menschen machen Fehler – und ver-
ursachen damit Unfälle. Die meisten Ver-
kehrsunfälle passieren durch menschliche 
Fehleinschätzungen. So sind Fahrzeuge 
oftmals schneller oder langsamer unter -
wegs als wir auf den ersten Blick denken. 
„Das passt schon“, vermuten wir bei 
mancher Parkplatzwahl, Straßenbreite 
oder im Gegenverkehr. Leider passt es 
dann doch nicht immer. 
Mehr als 90 Prozent der Unfälle mit 
Personenschaden lassen sich in Deutsch-
land laut Statistik auf solche Fehlein-
schätzungen zurückführen. Ausschließen 
lassen sie sich nicht. Aber reduzieren: 
durch eine einheitliche und schnell 
begreifbare Verkehrsinfrastruktur, wie 
deutliche Markierungen, erkennbare 
Wegführungen, passende Ampel-
schaltungen und eindeutige Verkehrs-
zeichen.
Im Verkehrssicherheitsprogramm der 
Stadt Münster zielt das Handlungsfeld 
Bau- und Verkehrstechnik genau darauf 
ab: mit baulichen und technischen Ver-
besserungen die Anzahl von Verkehrs-
unfällen zu verringern. Dabei gibt es 
„reaktive Maßnahmen“ als Reaktion auf 
Unfallsituationen sowie „präventive  
Maßnahmen“, damit es gar nicht erst  
zu so vielen Unfällen kommt.
SCHLUSS MIT UNFALLSCHÄDEN
Kleine und große Baumaßnahmen sowie der  
Einsatz neuer T echnik sorgen für weniger Unfälle 
Die gefährlichen Spots im Fokus
Die Polizei und die Stadt Münster haben 
den Verkehr im Blick. Sie registrieren 
Unfälle, Unfallorte, mögliche Ursachen – 
und werten diese Daten regelmäßig aus. 
Auf Karten vermerken sie die Stellen, an 
denen es besonders häufig kracht und 
Menschen zu Schaden kommen, die so 
genannten Unfallhäufungsstellen und 
-linien. Wie lassen sie sich entschärfen? 
Dazu macht sich die Unfallkommission 
Gedanken, eine Arbeitsgruppe aus 
Polizei, Straßenverkehrs- und Straßen-
baubehörde. Gemeinsam finden sie 
Maßnahmen, die diese Gefahrenstellen 
sicherer machen. Jedoch kracht es in 
Münster nicht nur regelmäßig an den 
Unfallhäufungsstellen. Etwa zwei Drittel 
aller Verkehrsunfälle geschehen wo-
anders. Damit es insgesamt zu weniger 
Zusammenstößen kommt,  
ergreift die Stadt zusätzlich präventive, 
vorbeugende Maßnahmen.
Getrennte Abbiegung  
Radfahrende und Menschen, die zu Fuß 
gehen, geraten vor allem dann in Gefahr, 
wenn sie an Kreuzungen geradeaus unter-
wegs sind, während die Autos und Lkws 
abbiegen möchten. Kurz nicht aufgepasst, 
nicht genau hingeschaut oder im toten 
Winkel – und schon kann es zu einem 
schweren Unfall kommen. 
Die Stadt Münster hat bereits an vielen 
Stellen die Grünphasen für Rechtsab-
bieger getrennt signalisiert, so dass es 
hier zu weniger Rad- und Fußverkehrs-
unfällen kommt.
Unfallskizzen zeigen Problemstellen  
Von vielen Kreuzungen und Straßen gibt  
es Skizzen mit Verkehrsbewegungen und 
Unfallzahlen. So werden Problemstellen  
ersichtlich und Lösungen überprüft.
112 1
1
1
Albersloher Weg
Hafen-
platz V orher Auf dem Albersloher Weg hatten 
alle Verkehrsteilnehmenden auf Höhe des 
Hafenplatzes zeitgleich grün – sowohl die 
Rechtsabbiegenden als auch alle, die gera-
deaus unterwegs waren. Das ist bundesweit 
an den meisten Ampeln üblich: Alle Abbie-
genden müssen dem geradeaus fahrenden 
Verkehr Vorrang gewähren. In Münster 
führte das an dieser Stelle vor allem bei 
den Radfahrenden zu vielen Unfällen.
Anzahl an Unfällen
11  Kfz-Rechtsabbiegende <-> Radfahrende
1  Kfz-Rechtsabbiegende <-> Bus
Nachher 2024 wurden die beiden Ver-
kehrsströme durch eine unterschiedliche 
Ampelschaltung voneinander getrennt. 
Jetzt haben die rechts abbiegenden Autos 
rot, während die Ampel für den Rad- und 
Fußverkehr auf grün steht. Seitdem gab es 
hier keine registrierten Rad-Unfälle mehr.
Anzahl an Unfällen
0  Kfz-Rechtsabbiegende <-> Radfahrende
0  Kfz-Rechtsabbiegende <-> Bus 
Bau- und Verkehrstechnik  15 
01
1
0
Hafen-
platz
1
Albersloher Weg
über
90 %
aller V erkehrsunfälle
mit Personenschaden lassen 
sich deutschlandweit auf  
Fehleinschätzungen der 
Verkehrsteilnehmenden  
zurückführen
Reaktive Maßnahmen 
Unfallkommission
Auswertung der Unfälle
Unfallhäufungslinien
Unfallhäufungsstellen
… 
Unfallhäufungsstellen  
sicherer machen 
Präventive Maßnahmen 
Einheitliche Radwege
Anpassung von Ampelschaltungen
Geschwindigkeitsreduzierung
Verbesserung der Sichtbeziehungen
... 
Unfälle im V erkehr vorbeugen

16  Bau- und Verkehrstechnik  17 
Einheitliche Radwege 
Mehr als die Hälfte aller Verletzten in 
Münsters Verkehrsunfällen sind Rad-
fahrende. Um ihre Mobilität im gesamten 
Stadtgebiet sicherer und einfacher 
zu machen, wurden ihre Wege so ein-
heitlich wie möglich gestaltet. Gleiche 
Markierungen, Farben und Schilder  
sollen ganz offensichtlich sein und sofort 
Klarheit schaffen: Hier sind Radfahrende 
unterwegs, hier geht es für euch lang.
Starke Ampeln dank LED 
Alle 290 Lichtsignalanlagen in Münster 
werden nach und nach auf LED-Signale 
umgestellt. Damit haben die Ampeln 
eine höhere Leuchtkraft und sind 
besser erkennbar. Zudem erhalten sie 
blindengerechte akustische Signale und 
Vibrationstaster.
Rot, gelb, grün rund um die Uhr 
Auch in der Nacht sind in Münster die 
Ampeln aktiv. Die Stadt verzichtet auf 
eine Nachtabschaltung, um rund um 
die Uhr für mehr Verkehrssicherheit zu 
sorgen.
Raus aus dem T oten Winkel 
Vor allem für Radfahrende ist der „ T ote 
Winkel“ eine große Gefahr. Verkehrs-
spiegel helfen in Münster dabei, dass 
sie besser von Auto- und Lkw-Fahrern 
gesehen werden können. Außerdem 
machen Aufkleber an Bussen und  
Lastern auf die mögliche Gefahr durch 
den „ T oten Winkel“ aufmerksam.
Check up für Straßen und Wege 
Wo gibt es gefährliche Straßen- und  
Gehwegschäden? Wo fehlt eine 
Markierung oder ist ein Schild defekt? 
In Münster sind städtische Verkehrs-
kontrolleure dafür da, solche Schäden 
zu erfassen, damit sie zeitnah beseitigt 
werden können.
Kein Platz für „Dooring“ 
Wenn Autotüren ohne Blick auf den 
Verkehr aufgerissen werden, kann das 
vor allem für Radfahrende schmerzhaft 
werden. Als „Dooring“ bezeichnet man 
die Unfälle, bei denen Radfahrende  
gegen eine geöffnete Autotür knallen. 
T rennstreifen zwischen parkenden  
Autos und dem Radverkehr sollen das 
„Dooring“ verhindern.
Roter T eppich nur für Radfahrende 
Radfahrende dominieren Münsters 
Straßenraum. Im gemeinsamen Verkehr 
mit motorisierten Fahrzeugen ziehen sie 
aber häufig den Kürzeren, geraten oft in 
Unfälle und werden dabei verletzt. Daher 
macht die Stadt Münster auf diese Ver-
kehrsgruppe besonders aufmerksam und 
färbt alle Wege rot, die ausschließlich  
und überwiegend von Radfahrenden  
genutzt werden.
Weg mit Hindernissen 
An einigen Stellen mit besonders vielen 
Radunfällen ist der Grund schnell erkenn-
bar: Poller und Absperrgitter, die den 
Verkehr nicht sichern, sondern ihn ge-
fährlich machen. Nach einem NRW-Erlass 
sollen diese Hindernisse weichen und 
Gefahrenstellen damit reduziert werden.
Zwischen Rad- und Gehwegen gibt es 
immer wieder kleine Schwellen und 
Kanten. Sie sind häufig für „Allein-Unfälle“ 
von Radfahrenden verantwortlich. Diese 
Schwellen sollen verschwinden und so 
gestaltet werden, dass hier niemand ver-
unglückt.
Freie Sicht  
Um sicher in eine Straße einbiegen zu 
können, braucht es freie Sicht. Behindern 
zum Beispiel parkende Autos, Bäume 
oder Hecken den Blick, kann es hier 
schnell zu Unfällen kommen. Das kann vor 
allem für Fußgänger gefährlich werden. 
Deshalb bemüht sich die Stadt, diese so 
genannten „Sichtdreiecke“ und „Sicht-
beziehungen“ an den Straßen frei zu 
halten. Außerdem schafft sie mit Sonder -
flächen für Fußgänger auf den Straßen 
bessere Sicht.
T oter-Winkel-Spiegel 
machen Menschen und  
Fahrzeuge sichtbar. 
Alles im Blick  
Sonderflächen bieten  
Fußgängern freie Sicht  
für das Überqueren  
einer Straße und  
machen sie zugleich  
für andere sichtbar.
LED
T op ausgestattete Ampeln:  
starkes LED-Licht,  
blindengerechte  
akustische Signale und  
keine Nachtabschaltung
24h
Insgesamt
80
Dooring-Unfälle
(in Jahren 2022–2024)

18  Verkehrserziehung, Verkehrssicherheitsberatung Verkehrserziehung, Verkehrssicherheitsberatung  19 
Wer neu in Münster ist oder sich zum 
ersten Mal durch die Stadt fortbewegt, 
wird sich vielleicht wundern. „Fahrrad-
straße“ steht da zum Beispiel. Aber was 
bedeutet das genau? Es ist nicht sofort 
klar, dass hier keine Autos, aber dafür 
Fahrräder nebeneinander fahren dürfen.
Nur, wer die Verkehrsregeln kennt, kann 
sich an sie halten und Unfälle so ver-
meiden. Deshalb setzt die Stadt Münster 
auf Verkehrserziehung und Verkehrs-
sicherheitsberatung. Mit passenden 
Programmen für verschiedene Gruppen, 
zum Beispiel für Kinder und Jugendliche, 
für neu zugezogene Bürgerinnen und 
Bürger, für Menschen mit Behinderungen 
sowie für Seniorinnen und Senioren.
Erste Schritte und Pedaltritte  
im Straßenverkehr
Gerade Kinder benötigen besonderen 
Schutz auf ihren Wegen durch die 
Stadt. Deshalb gibt es für sie in 
Münster besondere Programme zur 
Verkehrserziehung. „An der Bordstein-
kante HALT – oder es KNALLT!“ Das 
lernen zum Beispiel Vorschulkinder von 
der Polizei, die mit eigenen Puppen-
theaterstücken in die Kindergärten 
kommen und spielerisch das richtige 
Überqueren von Straßen zeigen. Bei den 
Grundschulkindern dreht sich dann alles 
um das sichere Fahrradfahren. Dabei 
werden nicht nur Regeln erklärt, sondern 
es geht zum praktischen Üben mit den 
Rädern auf die Straße. 
Wer riskant unterwegs ist,  
lebt gefährlich
Die Polizei kommt auch in die weiterfüh-
renden Schulen. Denn wenn sich Schul-
weg und Verkehrsmittel ändern, können 
neue Gefahrenstellen auftauchen. Um 
die Unfallzahlen zu verringern, an denen 
junge Menschen beteiligt sind, hat die 
nordrhein-westfälische Polizei „Crash 
Kurs NRW“ ins Leben gerufen. Das Prä- 
ventionsprogramm richtet sich an zehnte 
und elfte Klassen und wird auch in 
„AN DER BORDSTEINKANTE HALT –  
ODER ES KNALLT!“ 
V erkehrsschulungen helfen dabei,  
sicher in Münster unterwegs zu sein 
Münster genutzt. Emotionale Berichte 
und Bilder zeigen, wie riskantes Verhalten 
und das Missachten von Verkehrsregeln 
Unfälle verursachen können – und wie sie 
vermeidbar sind.
Aber auch ältere Menschen brauchen 
Verkehrsschulungen, zum Beispiel wenn 
sie auf Pedelecs umsteigen. Die Verkehrs-
wacht Münster gibt deshalb regelmäßig 
Kurse für Senioren und Seniorinnen. 
So läuft das bei uns
Münster ist eine wachsende Stadt. Wer 
neu hierher zieht, kennt vielleicht nicht 
alle hier üblichen Verkehrsregeln und 
Besonderheiten. Wie zum Beispiel die 
rot gefärbten Fahrradstraßen, auf denen 
Autos sich dem Fahrradverkehr unter-
ordnen müssen. Auch die vielen eigenen 
Spuren für Abbieger sind für manche neu.
Polizei und extra ausgebildete Verkehrs-
sicherheitsberaterinnen und -berater 
unterstützen mit vielen Infos beim An-
kommen. Jedes Jahr begrüßen sie zum 
Beispiel die Studierenden an der Uni-
versität, für die das Fahrrad die erste 
Wahl ist, um in der Stadt mobil zu sein. 
Mit neuen Vokabeln wie Leezen (Fahr-
räder) und Velorouten erklären sie, wie 
das Radfahren in Münster für alle sicher 
und komfortabel sein kann.
Aufeinander Acht geben 
ist ebenso wichtig wie  
Verkehrserziehung.
Radfahrtraining für Schulkinder,  
Geflüchtete und Studierende  
Jeder soll Münsters beliebtestes  
Verkehrsmittel sicher nutzen können.
Wie komme ich sicher über 
die Straße?  Mit Puppen  
und Theaterstücken erklärt  
die Polizei Kindern richtiges 
Verhalten im Verkehr.

20  Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit  21 
Für eine verkehrssichere Stadt reicht 
es nicht aus, passende Pläne und Maß-
nahmen zu entwickeln. Die Mobilität 
in Münster wird nur dann gefahrloser, 
wenn die Menschen das Verkehrssicher-
heitsprogramm kennen und bereitwillig 
mitmachen. Mit kreativen Kampagnen, 
Aktionen, und Plakaten wirbt das Hand-
lungsfeld „Öffentlichkeitsarbeit“ für Auf-
merksamkeit, klärt über Gefahren und 
Maßnahmen auf, schärft das Bewusstsein 
und animiert zu einem besseren Ver-
halten im Verkehr.
Aktionen für mehr Sichtbarkeit 
Unter dem Motto „sehen und ge-
sehen werden“ verteilt die Ordnungs-
partnerschaft Verkehrsunfallprävention 
jeden Herbst etwa 4000 gelbe Warn-
westen an Radfahrende mit dem Logo 
„Sicher durch Münster“. Auch Erst-
klässlerinnen und Erstklässler werden mit 
Kinderwarnwesten mit reflektierenden 
Elementen ausgestattet.
Zu Beginn der Fahrrad-Saison im Früh-
jahr organisiert die Ordnungspartner-
schaft zudem den „Rollenden Verkehrs-
tag“. Dann gibt es in der ganzen Stadt 
Aktionen, die zeigen, wie das Fahrrad zu 
einem sicheren Verkehrsmittel wird.    
Um Sichtbarkeit in der Dunkelheit geht 
es bei der jährlichen Fahrrad-Lichtaktion. 
Auszubildende zum Zweiradmecha-
troniker kontrollieren jeden Herbst an 
Münsters Schulen Fahrräder auf ihre 
Verkehrssicherheit. Dabei schauen sie 
vor allem auf die funktionierende und 
richtig eingestellte Beleuchtung. Aber 
auch kleine Mängel werden direkt vor 
Ort behoben. Zusammen mit der Polizei 
sensibilisieren die angehenden Fach-
kräfte die Schülerinnen und Schüler 
dafür, wie wichtig es ist, im Straßenver-
kehr gut gesehen zu werden und mit ver-
kehrssicheren Rädern unterwegs zu sein.
ZEIG DICH VON DEINER  
SCHOKOLADENSEITE 
Mit kreativer Öffentlichkeitsarbeit wirbt  
Münster für richtiges V erhalten 
Hingucker regen zum  
Nachdenken an
Um eine möglichst große Reichweite und 
Aufmerksamkeit geht es bei Plakaten, 
Aufstellern und Postkarten, die regel-
mäßig in der Stadt verteilt werden.  
Überraschende Motive und emotionale 
Botschaften sollen die Menschen inne-
halten, staunen und begreifen lassen. 
Für die aktuelle Plakat-Kampagne zum 
Thema „Rücksicht und Perspektiv-
wechsel im Straßenverkehr“ haben 
Design-Studierende der Fachhoch-
schule Münster mehrere Entwürfe er-
arbeitet. Sieger wurde die Idee „Zeig 
dich von deiner Schokoladenseite!“ mit 
verschiedenen Motiven: Mal joggt die 
süße Schokolade mit Warnweste und 
Stirnleuchte über die Promenade, ein 
anderes mal wartet ein Schoko-Elternteil 
mit Schoko-Kind vor einer roten Ampel. 
Mit der Frage „Schon probiert?“ fordert 
die Kampagne dazu auf, sein eigenes Ver-
halten im Verkehr zu überdenken und 
sich rücksichtsvoll zu verhalten.
So sehen Sieger aus:  
Design-Studierende der Fachhochschule 
Münster präsentieren die vier Plakate ihrer 
Kampagne. (oben)
Aber auch alle anderen Motive bekamen von 
der Jury großes Lob. (unten)
Etwa
4.000
gelbe Warnwesten
werden jeden Herbst von der  
Ordnungspartnerschaft an  
Radfahrende in Münster verteilt
Am „Rollender V erkehrstag“  
finden in Münster verschiedene Akti-
onen zum Thema Verkehrssicherheit 
statt. Darunter auch eine Rallye mit 
Fahrrädern und Kettcars für Kinder.

22  Fazit und Ausblick
Impressum  
Herausgeberin und Kontakt 
Stadt Münster
Weitere Informationen: 
www.mobil-in-muenster.de
www.sicher-durch-muenster.de
www.stadt-muenster.de/verkehrsplanung/ 
verkehrssicherheit
Umsetzung
Alexandra Wolters (Text)
Franziska Holtmann (Gestaltung)
Derek Pommer (Illustration)
April 2025 
Die Bildrechte liegen vollumfänglich bei  
der Stadt Münster und dem Polizeipräsidium 
Münster
Quellen
Pendleratlas (2025), Pendlerstatistik Münster 2023,  
https:/ /pendleratlas.de/nordrhein-westfalen/muenster/,  
abgerufen am 09.02.2025
Polizeipräsidium Münster (2025). Verkehrsunfallstatistik 2024
Stadt Münster Statistikamt 
Stadt Münster Mobilitätsplanung (2023).  
Mobilitätsbefragung 2022 zum werktäglichen  
Verkehrsverhalten der Bevölkerung in Münster
Statistisches Bundesamt (2022). Verkehrsunfälle  
Fachserie 8 Reihe 7 2021, Seite 50
Für eine verkehrssichere Stadt verfolgen 
wir das Ziel „ Vision Zero“. Wir wollen, 
dass keine Menschen im Verkehr zu 
Schaden kommen. Die Sicherheit hängt 
für uns höher als die Leistungsfähig-
keit des Verkehrs. Unser besonderes 
Augenmerk liegt dabei auf dem nicht-
motorisierten Verkehr: auf den vielen 
Radfahrenden in unserer Stadt und allen, 
die zu Fuß unterwegs sind. 
Das haben wir bereits geschafft: Die Un-
fallzahlen haben sich nicht verschlechtert. 
T rotz steigender Einwohnerzahlen und 
immer mehr Radfahrenden in der Stadt, 
über die wir uns sehr freuen. 
So geht es weiter: Verkehrssicherheit ist 
eine Daueraufgabe, der wir uns mit aller 
Kraft annehmen. Neue Herausforderung 
durch Mobiltätswandel und Innovationen 
haben wir dabei ebenso im Blick, wie den 
sicheren Ausbau unserer Straßen und 
Wege.
Nur gemeinsam können wir es schaffen, 
den Verkehr in Münster sicherer zu 
machen. Dafür müssen alle bereit sein, 
Rücksicht zu nehmen und aufeinander  
zu achten. Das ist Gemeinschaft und 
unser Ziel. 
FAZIT UND AUSBLICK 
Gemeinsam machen wir Münster sicherer 
Regionalverband Münsterland
Ordnungspartner 2025 
Kommission zur Förderung  
der Inklusion von  
Menschen mit Behinderungen
Taxi-Zentrale Münster e.G.

Anlage 2.4_Sichere Kreuzung - Musterblatt 4

328 Zeichen

Sichere Kreuzung - Musterblatt 4

Anlage 2.4 zur Vorlage
V/0113/2025

Kreuzung mit Radwegen und beids. Parken

Fahrbahn

Bei erkennbarem

Bedarf Anlehnbügel
nd Bak orsehen

u en vorse Nötige Absenkungen

vorsehen

Leitplatte + Leitplatte

Parken

Bei erkennbarem
Bedarf Anlehnbügel
und Baken vorsehen M4:250

Blatt 4/ 14.03.2025

Anlage 2.2_Sichere Kreuzung - Musterblatt 2

262 Zeichen

u u |
Anlage 2.2 zur Vorlage

V/0113/2025

Radweg
Fahrbahn

Sichere Kreuzung
Musterblatt 2

T-Einmündung mit
Radwegen und Parken

Nötige Absenkungen
vorsehen

Leitplatte

Fahrbahn

Bei erkennbarem
Bedarf Anlehnbügel
und Baken vorsehen

1: 250
Blatt 2/ 12.03.2025

Beratungsverlauf (1)

18.06.2025 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 5.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Andreas-Hofer-Straße
  • Dorbaumstraße
  • Dyckburgstraße
  • Hansaring
  • Albersloher Weg
  • Promenade
  • Neutor 20

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0113/2025
Typ
Vorlagen
Datum
10.04.2025
Erstellt
05.03.2025 09:59