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4284/2018

Mündliche Anfrage in der Integrationsratssitzung am 29.10.2018 zu Top 5.1 "Bericht über die örtliche Planung nach § 7 Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW)" AN 1656/2018

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 02.01.2019

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 21.01.2019, TOP 3.1

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

5331 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 02.01.2019 
 4284/2018 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 21.01.2019 
 
Mündliche Anfrage in der Integrationsratssitzung am 29.10.2018 zu Top 5.1 "Bericht über die 
örtliche Planung nach § 7 Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW)" AN 
1656/2018 
IRM Frau Maleki bezieht sich auf Seite 99 des ‚Berichtes über die örtliche Planung‘ in dem auf sieben 
weitere Maßnahmen der Migrantenarbeit im Rahmen der offenen Seniorenarbeit verwiesen wird und 
bittet die Verwaltung darzustellen, welche Maßnahmen dies sind. 
 
Frau Maleki begrüßt, dass das Thema ‚Öffnung der Angebote in der Seniorenarbeit für Migranten‘ von 
der Verwaltung als Zukunftsaufgabe angesehen wird und bittet darum, im neuen Jahr einmal die Ge-
danken und Planungen der Verwaltung kurz im Integrationsrat vorzustellen. 
 
Frau Maleki beschreibt, das eine Ausweitung der Sprachkompetenzen der Seniorenberatung um die 
in Köln am meisten gesprochenen Fremdsprachen Türkisch, Russisch, Italienisch und Polnisch eine 
gute Möglichkeit seien, um den von der Verwaltung erkannten Beratungsbedarf für Senior*innen mit 
Migrationshintergrund zu decken. Sie bezieht sich auf die Beantwortung einer Anfrage zu den 
Sprachkompetenzen aus dem Jahr 2017 (0749/2017) in der damals Sprachkompetenzen der Senio-
renberatung in englischer, französischer, niederländischer und griechischer Sprache beschrieben 
wurden und fragt nach, ob sich seitdem etwas verändert habe. 
 
Die Verwaltung Herr Dr. Rau sagt eine schriftliche Beantwortung der Fragen, sowie eine Vorstellung 
der künftigen Planungen in der Arbeit für Senior*innen mit Migrationshintergrund zu. 
 
IRM Herr Vallecoccia bezieht sich auf Seite 69 des Berichtes und fragt nach, wann die muttersprach-
lichen Versionen in den aufgelisteten Sprachen zur Verfügung stehen.  
Herr Vallecoccia bittet darüber hinaus die Verwaltung um Information, wie aktuell der offenkundige 
Bedarf an mehrsprachigem Personal im Pflegebereich umgesetzt wird, d.h. an wie vielen Stellen in 
welchen Sprachen eine Verständigung mit den Patienten in ihrer Herkunftssprache möglich ist. 
 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Folgende Maßnahmen der Arbeit der Menschen mit Migrationshintergrund (Seite 99 des Berichtes 
über die örtliche Planung) werden im Rahmen der Offenen Seniorenarbeit von Seiten der Sozialver-
waltung finanziell gefördert: 
 Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Seniorenarbeit mit 
Menschen mit Migrationshintergrund des Caritasverbandes 
 Freizeitangebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund im Internationalen Zentrum Köln-
Sülz

2 
 
 Freizeitangebote für Seniorinnen und Senioren aus den Ländern der ehemaligen GUS im Begeg-
nungszentrum Porz der Synagogen-Gemeinde und eine Erholungsmaßnahme für den gleichen 
Personenkreis 
 Kultur- und Begegnungsangebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund im Offene 
Welt e.V. 
 Freizeitangebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund im Kultur- und Integrationszentrum 
Phoenix Köln e.V. 
 Kultur- und Begegnungsangebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund im Deutsch-
Türkischen Verein Köln e.V. 
 Häuslicher intergenerativer und interkultureller Besuchsdienst und Projektarbeit Alt/Jung des Ju-
gendhilfe und Schule e.V. 
 
 
Bei den Sprachkompetenzen der Seniorenberaterinnen und -berater hat es seit der letzten Abfrage in 
2017 (AN 0749/2017) keine Änderungen gegeben. Die Seniorenberaterinnen und -berater der Syna-
gogengemeinde sprechen muttersprachlich russisch, die Mitarbeiterin im Projekt "Veedel für Alle" 
berät muttersprachlich türkisch. Weitere Sprachkompetenzen sind englisch, französisch, niederlän-
disch und griechisch. 
 
 
Mit den Info-Karten (Seite 69 des Berichtes über die örtliche Planung)  wird die „Übersicht über die 
Beratungsleistungen“ zur Verfügung gestellt, die die Beratungsleistungen der in den Info-Karten auf-
geführten Beratungsstellen beschreibt.  
 
Damit es gelingt, auch die Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen und über die für sie be-
stehenden Beratungsangebote zu informieren, gibt es die „Übersicht über die Beratungsleistungen“ 
auch in folgenden Fremdsprachen: 
 Arabisch 
 Englisch 
 Französisch 
 Griechisch 
 Italienisch 
 Polnisch 
 Russisch 
 Spanisch 
 Türkisch. 
 
Sowohl die Info-Karten als auch die „Übersichten über Beratungsleistungen“ stehen im Internet zum 
Download zur Verfügung: 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/senioren/informationen-fuer-seniorinnen-und-
senioren-zu-den-stadtbezirken 
Sie sind zudem in den Bürgerämtern an der Information erhältlich und werden durch das Zentrale 
Beratungstelefon für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung zur Verfügung ge-
stellt. 
 
 
Die Fachverwaltung führt halbjährlich ein Auslastungsmonitoring der vollstationären Dauerpflegeein-
richtungen durch. Um belastbare Aussagen zur Sprachkompetenz des Personals im Pflegebereich 
treffen zu können, wird exemplarisch die wieder Anfang des Jahres 2019 anstehende Abfrage der 
Auslastungszahlen um die Frage der vorhandenen Sprachkompetenzen in der jeweiligen vollstationä-
re Dauerpflegeeinrichtung ergänzt. 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

21.01.2019 Integrationsrat
TOP 3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4284/2018
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
02.01.2019
Erstellt
21.12.2018 07:52