0004/2023/2
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 25. Mai 2023
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Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 05.06. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 06.06.2023 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Roncalliplatz 4 Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit: 2021 - 2025 Bauzeit Hauptmaßnahme: Teil des Ergebnisses Rückbau (abhängig v.d. Ergebnissen der vorgez. Maßnahme) Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss (1767/2017) 07/2017 Beauftragung Schutz Großexponate III/2022 Baubeschluss NM Decke DBH und Trafo (0244/2022) 03/2022 Beauftragung Sanierung DBH/Trafo II/ 2022 Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene III /2022 Beauftragung Ausbau restlicher Exponate I/2023 Maßnahmen Beauftragung Rückbau I/2023 Baubeginn vorgezogener Rückbau II/2023 Dringlichkeitsentscheidung II/ 2023 Baubeschluss Hauptmaßnahme IV/2023 Einreichung Bauantrag I/2024 Baubeginn Hauptmaßnahme Teil des Ergebnisses Rückbau (abhängig v.d. Ergebnissen der vorgez. Maßahme) Fertigstellung Bau Teil des Ergebnisses Rückbau (abhängig v.d. Ergebnissen der vorgez. Maßahme) Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand Mai 2023 Stand: 25.05.2023 Index: 05 Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst werden. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte DBH und Domplateau) durchgeführt. Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der Historischen Mitte. Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q 2 Q3 Q4 Soll Q3 2021 - Q4 2022 Ist Q3 2021 - Q3 2023 Soll Q3 2022 - Q3 2023 Ist Q3 2022 - Q4 2023 Soll Q2 2021 - Q1 2023 Ist Q2 2021 - Q4 2023 Soll Q4 2022 - Q1 2026 Ist Soll Q3 2023 - Q3 2026 Ist 2027 Sanierung DBH Planung bis Baubeschluss Ausführungsvorbereitung 2025 2026 vorgezogener Rückbau Bauausführung Hauptmaßnahme 2021 2022 2023 2024 1 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 05.06. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 06.06.2023 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 25.05.2023 Index: 05 3. Kosten Kostenschätzung LPH2, August 2022 Generalsanierung RGM Baukosten KG 200-600 43.035.541 € Baunebenkosten 17.185.074 € Gesamtsumme (brutto) 60.220.615 € Risikokosten 30.991.479 € Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 91.212.094 € Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017, Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022 und Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene Maßnahmen vom 19.09.2022 Planungsbudget bis LP 4 der Hauptmaßnahme 7 Mio. € 100% 1,5 Mio. € in Klärung 3,4 Mio. € 100% 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2022 (Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag und Ukraine Krieg) 9 Abbau von Exponaten (komplexe Demontage, aufwendig e technische Umsetzung) 10 Einlagerung von Exponaten (Folge der komplexen Dem ontage) 11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubeginn) 10 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 11 Statische Ertüchtigungen 12 Denkmalschutzauflagen 13 Urheberrecht, Röcke / Renner Finanzierungsanteil Stadt Köln : Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, Baubudget Decke Dombauhütte Finanzierungsanteil Stadt Köln: Baubudget vorgezogener Rückbau: Finanzierungsanteil Stadt Köln: €- €2.000.000 €4.000.000 €6.000.000 €8.000.000 €10.000.000 €12.000.000 €14.000.000 1 Projektbudget 11,9 Mio. € Projektbudget Verfügt Zahlungsstand Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: Verfügt 11.740.641 € Zahlungsstand 5.295.354 € 2 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 05.06. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 06.06.2023 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 25.05.2023 Index: 05 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Nächste Schritte: Abschluss Leistungsphase 3 offen Vorlage Baubeschluss planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko IV/2023 IV/2023 offen Die Leistungsphase 2 der Hauptmaßnahme wurde termingerecht abgeschlossen und befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 3, Entwurfsplanung. Auf Grundlage des Änderungsantrags zum erweiterten Planungsbeschluss Historische Mitte (Dezember 2021) befindet sich das Dezernat für Kunst und Kultur in einem Abstimmungsprozess zu einem kuratorischen Gesamtkonzept der Historischen Museen (KSM, RGM, NS-DOK und MiQua). Das Ergebnis könnte noch Einfluss auf die Ausstellungsplanung des RGM und der HMK nehmen. Der Baubeschluss zum vorgezogenen Rückbau wurde am 19.09.2022 gefasst. Das grundlegende Ausstellungskonzept wurde den Ausschüssen im Januar 2023 durch den Museumsdirektor vorgestellt. Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen. Die Kostenschätzung (LPH2) des Generalplaners liegt vor, ebenso die Kostenberechnungen (LPH3) für die vorgezogenen Maßnahmen. Diese wurden durch die Projektsteuerung hinsichtlich möglicher Risiken und Baupreissteigerungen bezogen auf die Bauzeit bewertet. Die Gesamtkostenprognose inklusive Risiko liegt bei 91 Mio. EUR brutto. Durch die zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen an der DBH/Trafo müssen die Kosten angepasst werden. Aktuell wird eine Dringlichkeitsentscheidung der Maßnahme DBH/Trafo wegen der oben beschriebenen Tatsachen erarbeitet, um die zusätzlichen Mittel bis zur Fertigstellung der Maßnahme zur Verfügung zu haben. 1. Sachstand DBH und Trafostation Bei der Freilegung der Decken über Trafo und DBH wurde erst im November mit Fortschreiten der Arbeiten festgestellt, dass der Rückbau erheblich aufwändiger ist als angenommen. Die vorab durchgeführten Bauteilöffnungen und die daraus gezogenen Erkenntnisse hinsichtlich des Aufbaus bewahrheiteten sich nicht für den gesamten Bereich und führen neben der umfangreicheren Schadstoffsanierung zu erheblichen Planungs- und Ausführungsänderungen und in Folge zu einer längeren Bauzeit. Durch den oben beschriebenen unvorhersehbaren zusätzlichen Sanierungsaufwand des nördlich angrenzenden Bereichs entstanden bereits im BA 1 Verzögerungen von mehreren Wochen, dieser wird vorraussichtlich im August 2023 abgeschlossen sein und der Durchgang zwischen Museum Ludwig und DBH kann wieder freigegeben werden. Im BA2 wurden ebenfalls erhöhter Sanierungsaufwand bekannt nachdem der Rückbau des Plattenbelags erfolgte. Nach aktuellen Planungen soll der BA2 im September 2023 abgeschlossen werden. 2. Sachstand Generalinstandsetzung Der geplante Abschluss der Leistungsphase 3 wird sich um ca. ein 3/4 Jahr verschieben. Anlass hierfür ist die Entscheidung, bereits jetzt das geräumte Gebäude dafür zu nutzen, vertiefte Bestandsuntersuchungen durchzuführen, um insbesondere den erforderlichen und gegebenenfalls kostenrelevanten Sanierungsaufwand der Tragstruktur und des baulichen Brandschutzes bereits in der Leistungsphase 3 und somit vor dem Baubeschluss zu kennen und bewerten zu können. Erst mit Gewinn dieser Kenntnisse soll die Leistungsphase 3 einschließlich Kostenberechnung abgeschlossen werden. Dies bedeutet nicht, dass der Fertigstellungstermin sich in gleicher Weise verzögert, da diese vorgezogenen Maßnahmen bereits Rückbaumaßnahmen sind! Ebenso sollen die Schadstoffuntersuchung und das 3D- Aufmaß des gesamten Gebäudes vollständig abgeschlossen werden. Erst nach dem Rückbau von Abhangdecken, Verkleidungen u.ä. ist eine unmittelbare Sichtung möglich. Zwar führt diese Vorgehensweise zu Verschiebungen der nachlaufenden Planungs- und Ausführungsphasen, liefert aber eine wichtige und fundiertere Planungsgrundlage. Es konnten aufgrund unvorhergesehener Schwierigkeiten bis Ende des Jahres 2022 noch nicht alle musealen Objekte aus dem Museum geräumt werden, was zu Verzögerungen des vorgezogenen Rückbaus führte. Der defekte Lastenaufzug sowie das defekte Tor zur Anlieferung wurden erneuert, so dass die vollständige Räumung des Nutzers im Mai 2023 abgeschlossen sein wird. Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 1. Sachstand Decke DBH und Trafostation Die Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) befindet sich nach wie vor in der Ausführung, Leistungsphase 8. Innerhalb des 1. Bauabschnittes sind die Schadstoffsanierung und der Rückbau bis auf die Rohdecke abgeschlossen und der Neuaufbau des Oberbelags beginnt. Im Übergang zum bereits 2016 sanierten Bereich sind weitere Bauschäden an der Decke der Dombauhütte sichtbar geworden. Dies löst einen zusätzlichen Sanierungsaufwand aus. Der 2. Bauabschnitt ist eingehaust, damit die Schadstoffsanierung dort starten kann. Aktuell führen Erkenntnisse auf der Baustelle zu zusätzlichem Sanierungsaufwand (deutlich höherer Aufwand der Schadstoff- und Betonsanierung, dadurch resultierende Störungen im Bauablauf und damit Bauzeitverlängerung und steigender BPI, statisch erforderliche Deckenunterstützungen). Die Verhandlungen mit der Hohen Domkirche zur Kostenteilung werden fortgeführt. 2. Sachstand vorgezogener Rückbau Die Einhausungen des Dionysos Mosaiks und des Poblicius Grabmals sind abgeschlossen. Alle weiteren im Museum befindlichen Exponate sind fachgerecht zurückgebaut und eingelagert. Das Gebäude ist an den Baustellenbetrieb übergeben worden und der bauliche Rückbau im Innenbereich des Museums hat im 2.Quartal 2023 begonnen. Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 3 von 3
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 02.06.2023 0004/2023/2 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 05.06.2023 Ausschuss Kunst und Kultur 06.06.2023 Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 25. Mai 2023 Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), Stand: 25. Mai 2023, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0004/2023/2
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 02.06.2023
- Erstellt
- 10.05.2023 10:35