AN/0426/2023
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen und der Einzelmandatsträger*innen Schroeder (Klimafreunde), Pöttgen (FDP) und Scholz (GUT), betr.: Einzäunung Hundefreilauffläche in Neuehrenfeld
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Sachstandsbericht BV
2360 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VIII/67/673
Vorlagen-Nummer
AN/0426/2023
Stand: 28.05.2024
Sachstandsbericht
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen und der Einzelmandatsträger*innen Schroeder
(Klimafreunde), Pöttgen (FDP) und Scholz (GUT), betr.: Einzäunung Hundefreilauffläche
in Neuehrenfeld
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt
1. die ausgewiesene Hundefreilauffläche in Neuehrenfeld zwischen Parkgürtel und
Wöhlerstraße (Zonen Nummer 87) mit geeigneten Maßnahmen (z.B. einer Hecke)
einzuhegen, um Hunden an dieser Stelle einen geschützten freien Auslauf zu er-
möglichen.
2. die notwendigen finanziellen Mittel hierfür aus den Stadtverschönerungs- und Kli-
mamitteln der Bezirksvertretung Ehrenfeld zu entnehmen
3. die Einhegung der Hundefreilauffläche so zu gestalten, dass sie auch von großen
Hunden nicht übersprungen werden kann, um die Gefährdung der Hunde, aber auch
von Dritten, insbesondere Kindern auszuschließen und diese mit einer selbstschlie-
ßenden Tür zu versehen
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Dieser Beschluss wurde in einer Sitzung der Fraktionsvorsitzenden zum Thema "Stadtver-
schönerungsmittel" gemeinsam mit der Verwaltung diskutiert.
Die Verwaltung hat bei dieser Besprechung u.a. folgende Bedenken formuliert:
- Die gestalterischen Ansprüche an die Grünanlagen müssen berücksichtigt werden.
Zäune und Hecken haben immer eine Abgrenzende und teilende Wirkung in einer
Grünanlage.
- Durch die Einzäunung von Freilaufflächen für Hunde wird der Eindruck erweckt, dass
die eingezäunte Fläche ausschließlich für den freien Auslauf von Hunden bestimmt ist.
- Sowohl Zaunanlagen wie auch Heckenpflanzungen bedeuten einen erheblichen Mehr-
aufwand in der Unterhaltung.
- Aufgrund einer Vielzahl von gleichlautenden Anfragen an die Verwaltung für weitere
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Hundefreilaufflächen soll die Schaffung von Präzedenzfällen vermieden werden.
- Da die konkret angesprochene Grünanlage in Gänze als Hundefreilauffläche ausge-
wiesen ist, eignet sie sich überdies besonders schlecht für eine Einzäunung.
Die Bedenken wurden in der Sitzung diskutiert und konnten von allen Anwesenden nach-
vollzogen und als schlüssig anerkannt werden. Aus diesem Grund wurde darauf verzich-
tet, für die Einzäunung Mittel aus dem Stadtverschönerungsfonds zur Verfügung zu stel-
len.
Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV4)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen SPD-Fraktion Fraktion Die Linke/DIE PARTEI CDU-Fraktion Elke Schroeder (Klima Freunde) Marlis Pöttgen (FDP) Tobias Scholz (GUT) Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Volker Spelthann Henriette Reker Venloer Str. 419 - 421 Hist. Rathaus 50825 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0426/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 20.03.2023 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen und der Einzelmandatsträger*innen Schroeder (Klimafreunde), Pöttgen (FDP) und Scholz (GUT), betr.: Einzäunung Hundefreilauffläche in Neuehrenfeld Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen sowie Einzelmandatsträger*innen bitten Sie folgen- den Antrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 20. März 2023 auf die Tagesordnung zu setzen. Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt 1. die ausgewiesene Hundefreilauffläche in Neuehrenfeld zwischen Parkgürtel und Wöhlerstraße (Zonen Nummer 87) mit geeigneten Maßnahmen (z.B. ei- ner Hecke) einzuhegen, um Hunden an dieser Stelle einen geschützten freien Auslauf zu ermöglichen. 2. die notwendigen finanziellen Mittel hierfür aus den Stadtverschönerungs- und Klimamitteln der Bezirksvertretung Ehrenfeld zu entnehmen 3. die Einhegung der Hundefreilauffläche so zu gestalten, dass sie auch von großen Hunden nicht übersprungen werden kann, um die Gefährdung der Hunde, aber auch von Dritten, insbesondere Kindern auszuschließen und diese mit einer selbstschließenden Tür zu versehen - 2 - Begründung Eingezäunte Hundewiesen stellen in Köln eine Rarität dar. Im Stadtbezirk Ehrenfeld gibt es bislang keine einzige gesicherte Hundefreilauffläche. Gerade an der Hunde- freilauffläche 87 ist eine Sicherung jedoch dringend geboten. Einige Hundebesit- zer*innen haben sich aus diesem Grund an die Bezirksvertretung mit dem Wunsch gewandt, die ausgewiesene Fläche durch geeignete Maßnahmen z.B. eine Hecke oder einen Zaun zu sichern. Momentan besteht nämlich die Gefahr, dass Hunde auf die A57 laufen, wodurch sowohl die Tiere als auch die Autofahrende an dieser Stelle gefährdet werden. Hunde sind gute und treue Begleiter gerader alter und einsamer Menschen. Die Großstadt ist zur Haltung von Hunden nicht geeignet, aber sie sind für die Men- schen gut. Hunde benötigen die Möglichkeit zum freien Auslauf. Darum muss ein Kompromiss gefunden werden zwischen den Bedürfnissen der Hunde nach freiem Auslauf und dem Anspruch von an deren Menschen, die keine Hunde halten, durch die Tiere unbehelligt zu bleiben. Eine Gruppe aus Hundehalter*innen, die die Freilauffläche regelmäßig nutzen, hat bereits eine Crowdfunding -Kampagne gestartet, um die notwendigen 30% der Kos- ten aufbringen zu können. Die restlichen Mittel hierfür sollen aus den vorhandenen Stadtklima- und Stadtverschönerungsmitteln der Bezirksvertretung Ehrenfeld zur Ver- fügung gestellt werden. Mit freundlichen Grüßen gez. gez. Esther Kings Petra Bossinger Fraktion Bündnis 90/Die Grünen SPD-Fraktion gez. gez. Ulrike Detjen Martin Berg Fraktion DIE LINKE/Die Partei CDU-Fraktion gez. gez. Marlis Pöttgen Elke Schroeder FDP KLIMA FREUNDE gez. Tobias Scholz GUT Köln Anhang Gebiet der Freilauffläche 87 - 3 -
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0426/2023
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV4 (Grüne)
- Datum
- 07.03.2023
- Erstellt
- 07.03.2023 08:14