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V/0232/2026

Neue Straßennamen für Lüderitzweg und Woermannweg

Vorlagen 31.03.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Südost, Sitzung am 21.04.2026, TOP 5.2

Anlage1_Liste_mit_Vorschlägen_Beteiligungsverfahren

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Ansehen

Anlage4_Leitlinien

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage3_Vorschläge_Vogelnamen

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Ansehen

Anlage2_Auswertung_Vorschläge_Beteiligungsverfahren

· application/pdf

Ansehen

Anlage1_Liste_mit_Vorschlägen_Beteiligungsverfahren

1626 Zeichen

V/0232/2026 - Anlage 1 
 
 Liste mit Vorschlägen aus dem Beteiligungsverfahren Lüderitzweg und Woermannweg  
mit Stadtteil- / Münsterbezug  ohne Stadtteil- / Münsterbezug mit Bezug zu Lüderit zweg und 
Woermannweg  
Bereits (oder in anderer Form) 
Vorhanden  
Bezug auf Vogelarten wie  
Rotkehlchenweg, Zaunkönigweg  
Dodoweg Herero-Weg und Nama-Weg Eichenweg Amselweg,  Bussardweg, 
Drosselweg, Eichelhäherweg, 
Eisvogelweg, Eulerstraße, 
Finkenstraße, Lärchenweg, 
Meisenweg, Storchenweg 
Eichenkamp  Margot -Friedländer -Weg  Anna -Mungunda -Weg  Eichenweg, Eichenhain u. a.  
Eichhörnchenweg Erna-de-Vries-Weg Cornelius Frederi cks Eichhornweg 
Veilchenweg  Nikolaus -Himmelmann -Straße  Louisa -Kamana -Weg   
Hugo-Hertz-Weg und Franz-Branse-
Weg  
Ursula-Fuchs-Weg Anton-Wilhelm-Amo-Weg  
St. -Ida -Weg  Charlotte -Schmitt -Straße  Rudolf -Manga -Bell -Weg   
Opfer aus Zwangsarbeiterlager 
Gremmendorf/Angelmodde  
Astrid-Lindgren-Straße Franz-Wilhelm-Yonga-Weg  
Titus-Dittmann-Weg Gustav-Noske-Straße   
Steffi -Stephan -Weg  Helmut -Schmidt -Straße    
Schwester-Euthymia-Üffing-Weg Ulrich-Wegener-Straße   Maria-Euthymia-Platz 
Dechant -Joseph -Lodde -Weg  Peter -Scholl -Latour -Straße    
Karl-Leisener-Weg Holger-Börner-Straße  Leisnerstra ße 
Jan -van -Leiden -Weg  Clara -Jaschke -Weg    
Amalie -von -Gallitzin -Weg  Esther -Bejarano -Weg   Gallitzinstraße  
Anna-Krückmann-Weg Inge-Deutschkron-Straße  Anna-Kr ückmann-Weg 
May -Ayim -Weg  Eva -Umlauf -Straße    
Van-Husen-Weg Marie-Juchacz-Weg  Marie-Juchacz-Weg 
Horst -Gärtner -Straße  Lotte -Lemke -Weg    
Waltraut-Seitter-Straße Franz-Wilhelm-Yonga-Weg

Anlage4_Leitlinien

7020 Zeichen

Anlage 1 zu V/0247/2024 
 1 
 
Anlage 1: 
Leitlinien für Ehrungen im öffentlichen Raum  
 
Die Stadt Münster betont ihre historische Bedeutung als eine europäische Friedensstadt und ruft zu 
„Toleranz durch Dialog“ auf. Daraus resultiert die Verpflichtung des Rates und der 
Bezirksvertretungen, die Menschenrechte, das Völkerrecht und demokratische Werte hoch zu 
halten. Sie leiten die demokratisch legitimierten Gremien der Stadt bei der Auswahl und Begründung 
von Ehrungen im öffentlichen Raum. Die nachstehenden Grundsätze und Kriterien sollen als 
Grundlage für die Entscheidungsträger*innen dienen und die Transparenz der 
Entscheidungsfindung für die Bürgerschaft erhöhen. Bei Umbenennungsvorhaben im öffentlichen 
Raum ist neben der historischen Faktenlage zu berücksichtigen, dass sie erhebliche Folgen für 
Anwohnende, Wirtschaft und Behörden haben, so dass sie auf die unabwendbaren Fälle zu 
beschränken sind. 
 
Ehrungen im öffentlichen Raum 
Für alle Formen von Ehrungen im öffentlichen Raum gilt: 
 
1. Münster versteht sich als Friedensstadt und will einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. 
Ehrungen im öffentlichen Raum müssen zu diesem Ziel passen. 
2. Eine Ehrung durch eine Benennung von öffentlicher Infrastruktur oder die Aufstellung eines 
Denkmals kann nur verstorbenen Personen zuteilwerden. Die Person sollte in der Regel 
mindestens 10 Jahre vor der Ehrung verstorben sein.  
3. Je sichtbarer und zentraler die Benennung positioniert wird, umso größer ist die Auszeichnung 
und umso unstrittiger sollte die zu ehrende Person/Ort/Thema sein.  
4. Die zu ehrende Person(-engruppe) sollte sich in der Regel außerordentlich um die Stadt 
Münster und/oder um ihre Stadtteile verdient gemacht haben. Fehlt ein Münsterbezug, muss 
diese Ehrung detailliert begründet werden. 
5. Ist eine überzeitlich herausragende Leistung nicht erkennbar, sollte auf eine Ehrung verzichtet 
werden.  
6. Verfolgte und Opfer des Nationalsozialismus und von Verbrechen gegen die Menschlichkeit 
können durch die Benennung von Infrastruktur geehrt werden, besonders wenn das erfahrene 
Unrecht in Münster stattfand oder die Betroffenen aus Münster stammen.  
7. Sollten bei der zu ehrenden Person(-engruppe) negative Eigenschaften oder Taten vorliegen, 
sind diese in einem Abwägungsprozess den positiven Faktoren gegenüberzustellen. Im Zweifel 
sind strenge Kriterien anzuwenden und es ist von einer Ehrung abzusehen. 
8. Die Wertmaßstäbe, die sich aus der europäischen Aufklärung entwickelt haben, können in 
Deutschland seit der Mitte des 19. Jahrhunderts als weitverbreitet und von breiten 
gesellschaftlichen Kreisen anerkannt gelten. Die Ehrung von Persönlichkeiten, deren 
Lebenszeit im Wesentlichen vor diesem Zeitraum liegt, kann deshalb nicht ohne Weiteres nach 
den hier aufgelisteten Wertmaßstäben erfolgen. Sie bedarf der Einzelfallprüfung. 
 
Benennung von Straßen und öffentlicher Infrastruktur 
 
1. Straßenbenennungen dienen in erster Linie der Orientierung und im Zusammenhang mit der 
Hausnummerierung der Auffindbarkeit aller Liegenschaften sowie der Gewährleistung der 
öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Vor diesem Hintergrund ist auch die Benennung von 
privaten Straßen möglich.  
2. Für Straßennamen wird in der Regel auf historische Ortsbezeichnungen (z.B. Flur-, 
Gemarkungs-, Gewannen-Bezeichnungen) zurückgegriffen. Die Benennung nach Personen(-
gruppen) stellt eine Ausnahme und besondere Ehrung dar; ein mahnender Charakter ist dabei 
nie intendiert.  
3. Straßennamen sollen aus höchstens 25 Zeichen einschließlich der notwendigen 
Zwischenräume bestehen. 
4. In den Fällen, in denen Orte, Landschaften oder abstrakte Begriffe wie „Frieden“ als 
Namensgeber verwendet werden, sind Anlass und Kontext der Benennung besonders 
V/0232/2026 - Anlage 4

Anlage 1 zu V/0247/2024 
 2 
 
bedeutsam. Revisionistisch motivierte und nationalsozialistische Propagandabegriffe eignen 
sich nicht zur Benennung öffentlicher Infrastruktur. 
5. Der Münsterbezug kann bei Straßenbenennungen gan zer Viertel entfallen, wenn man sich für 
ein semantisches Feld entscheidet.  
6. Unzulässig sind: 
6.1 Neubenennungen nach Personen, Organisationen und Einrichtungen, die Ziele, 
Handlungen oder Wertvorstellungen verkörpern, die dem Grundgesetz der 
Bundesrepublik Deutschland oder der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen 
entgegenstehen oder dem Ansehen der Stadt Münster schaden. 
6.2 Neubenennungen nach Person, die in Geschehnisse, die gegen die Allgemeine 
Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verstoßen, verstrickt sind 
oder die aktiv bei sonstigen menschenverachtenden Taten (z.B. sexuelle Gewalt 
oder Unterdrückung von Minderheiten) mitgewirkt haben, nach Orten und 
Ereignissen, die in oben genannten Zusammenhang Raum für Verstöße geben.  
6.3 Neubenennungen, die Anlässe zur Missdeutung oder Verspottung geben oder 
diskriminierende Wirkung haben können. 
7. Beschlüsse des Rates, der Bezirksvertretungen od er von Ausschüssen zum Thema 
Straßenbenennung sind zu berücksichtigen. Sollte dies bei der Auswahl eines neuen Namens 
durch Bürgerschaft oder Politik gewünscht sein, kann zunächst ein Gutachten des Stadtarchivs 
erfolgen. 
8. Eine Umbenennung sollte die Ausnahme darstellen,  nicht aus tagesaktuellen Erwägungen und 
auf Grundlage der folgenden Punkte erfolgen:  
8.1 Sie ist zulässig, wenn dies aus Gründen der besseren Orientierung geboten ist.  
8.2 Eine Umbenennung ist möglich, wenn Fakten und eine historische Bewertung 
vorliegen, die zweifelsfrei nachweisen, dass die Ehrung der Person(-engruppe) 
unzulässig ist (vgl. Ziffer 6) oder die ursprüngliche Straßenbenennung 
propagandistischen Zwecken der nationalsozialistischen Zeit diente. 
8.3 Für den Fall der Umbenennung soll die Beschilderung so erfolgen, dass die alten 
Straßennamen über einen Zeitraum von 3 Jahren neben/unter den neuen 
Straßennamen belassen werden. Der alte Name ist rot zu kreuzen. 
8.4 Beschlüsse über Straßennamen (Neu- / Umbenennungen) besitzen einen 
Bestandsschutz von 20 Jahren, wenn nicht eine neue Sachlage (z.B. das 
Bekanntwerden massiver Vergehen der geehrten Personen) vorliegt, die eine 
Neubewertung nötig macht. 
 
Denkmale und Ehrengräber  
 
1. Für den Errichtungsbeschluss eines neuen Denkmal s gelten die vorgenannten 
Bewertungsmaßstäbe in besonderem Maße, es sollte deshalb in den beschlussfassenden 
Gremien eine Zweidrittelmehrheit für die Errichtung angestrebt werden. 
2. Durch Ratsbeschluss kann einer Person ein Ehreng rab zuerkannt werden. Für die 
Entscheidung gelten die hier festgelegten Bewertungsmaßstäbe. Darüber hinaus steht 
Ehrenbürger*innen nach ihrem Tod ein Ehrengrab zu. Dieses Grab kann auf stadteigenen 
Friedhöfen (vgl. § 20 der Satzung für die Benutzung der Friedhöfe der Stadt Münster vom 
16.12.2023) oder auf Friedhöfen anderer Trägerschaft im Stadtgebiet liegen. Mit der 
Zuerkennung obliegt der Stadt Anlage und Unterhaltung des Grabes, sofern sie nicht durch 
die Angehörigen der verstorbenen Person übernommen werden.

Beschlussvorlage

4244 Zeichen

V/0232/2026 
V/0232/2026 
 
 
Öffentliche  Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Neue Straßennamen für Lüderitzweg und Woermannweg 
 
 
 
Beratungsfolge  
 
   21.04.2026 Bezirksvertretung Münster-Südost Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Lüderitzweg wird in Rotkehlchenweg und der Woermannweg in Zaunkönigweg umbenannt (s. 
Übersichtsplan in der Begründung). 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. 
 
 
Begründung: 
 
Die Bezirksvertretung Münster-Südost hat in ihrer Sitzung am 9. Dezember 2025 entschieden, den 
Lüderitzweg und den Woermannweg in Gremmendorf umzubenennen. Infolgedessen werden zwei 
neue Straßennamen benötigt. Die Bürgerinnen und Bürger hatten in der Zeit vom 5. März bis zum 22. 
März die Möglichkeit, der Verwaltung neue Namen für die beiden Straßen vorzuschlagen. Online 
wurden 53 Beiträge mit neuen Straßennamen über das Portal Beteiligung NRW eingegeben und be-
wertet. Per E-Mail wurden 20 Beiträge eingereicht und postalisch erreichten zwei Beiträge die Verwal-
tung. 
 
Die Vorschläge (siehe Anlage 1) wurden daraufhin von der Verwaltung sortiert und nach den städti-
schen Leitlinien für Ehrungen im öffentlichen Raum (siehe Anlage 2) geprüft. Die Leitlinien sehen vor, 
dass für neue Straßennamen in der Regel auf historische Ortsbezeichnungen zurückgegriffen wird. 
Die Benennung nach Personen erfolgt in Ausnahmefällen und ist als besondere Ehrung anzusehen. 
Laut Leitlinien kommen dafür Personen infrage, die einen engen Bezug zu Münster aufweisen und in 
der Regel seit mindestens zehn Jahren verstorben sind. Die zu ehrende Person sollte sich in der Re-
gel außerordentlich um die Stadt Münster und/oder um ihre Stadtteile verdient gemacht haben. Eh-
Vermessungs - und 
Katasteramt 
 
07.04.2026 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Schwabe 
Telefon: 492-6244 
SchwabeNora@stadt -
muenster.de

- 2 - 
V/0232/2026 
rungen bedeutender Frauen sind zu bevorzugen, da bislang deutlich mehr Straßen in Münster nach 
Männern benannt sind.  
 
Die geprüften Vorschläge werden hiermit an die Bezirksvertretung Münster-Südost weitergegeben, 
die über die neuen Straßennamen entscheidet. Der Anlage 2 sind die Vorschläge der Bürgerbeteili-
gung und die Ergebnisse der Prüfung gegen die Leitlinien zu entnehmen.  
 
Dabei können Vorschläge entsprechend der Leitlinien nicht berücksichtigt werden, 
 
▪ die Straßennamen enthalten, die es in Münster bereits so oder in ähnlicher Form gibt. (z. B. 
der Meisenweg), 
▪ die Personen vorschlagen, die entweder keinen Bezug zu Gremmendorf bzw. zu Münster ha-
ben (z.B. Astrid Lindgren) und 
▪ die Personen vorschlagen, die noch leben bzw. noch nicht seit 10 Jahren verstorben sind (z.B. 
Titus Dittmann, Margot Friedländer).  
 
Die Bewertungen der Vorschläge auf der Internetplattform Beteiligung NRW ergaben einen klaren 
Favoriten, der nicht auf die Ehrung oder die Erinnerung an Personen abzielt, sondern sich an der di-
rekten Nachbarschaft zum Vogelviertel orientiert. Die Benennung nach Vogelarten. Dazu gingen mit 
Abstand die meisten Beiträge ein. Bei den 28 eingereichten Vogelarten, ist das Rotkehlchen mit 25 
Nennungen der beliebteste Vogel, gefolgt vom Zaunkönig, der 13-mal vorgeschlagen wurde (siehe 
Anlage 3). Von den 42 Vorschlägen für Vogelarten konnten 16 den Anwohnenden der betroffenen 
Straßen zugeordnet werden.  
  
Die Benennung nach Vogelarten wird als passend angesehen, da in direkter Nachbarschaft der zu 
benennenden Straßen der Meisenweg, der Falkenweg sowie zehn weitere nach Vögeln benannte 
Straßen liegen. Den Rotkehlchenweg und den Zaunkönigweg gibt es noch nicht in Münster und sie 
sind für eine Benennung von reinen Wohnstraßen geeignet. Unter Beachtung der Vorschläge aus der 
Bürgerschaft und der Leitlinien empfiehlt die Verwaltung für den Lüderitzweg den Namen Rotkehl-
chenweg und für den Woermannweg den Name Zaunkönigweg (siehe Übersichtsplan).

- 3 - 
V/0232/2026 
Übersichtsplan 
 
 
 
In Vertretung 
gez. 
Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen:   
Anlage 1 Liste mit Vorschlägen aus dem Beteiligungsverfahren 
Anlage 2 Auswertung Vorschläge aus Beteiligungsverfahren 
Anlage 3 Vorschläge Vogelnamen 
Anlage 4 Leitlinien für Ehrungen im öffentlichen Raum

Anlage3_Vorschläge_Vogelnamen

611 Zeichen

V/0232/2026 - Anlage 3 
Vorschlag Anzahl 
Rotkehlchenweg 25 
Zaunkönigweg 13 
Buchfinkweg 6
Kleiberweg 5
Spatzenweg 4
Uhuweg 4
Waldkautzweg 4
Dohlenweg 4
Dompfaffweg 3
Stieglitzweg 3
Wachtelweg 3
Sperlingweg 3
Gimpelweg 2
Steinkautzweg 2
Zilpzalpweg 2
Bachstelzenweg 1
Girlitzweg 1
Goldammerweg 1
Goldhähnchenweg 1
Rebhuhnweg 1
Saftleckerweg 1
Türkentaubenstraße 1
Wiedehopfweg 1
Lachmöwenweg 1
Wanderfalkenweg 1
Häherweg 1
Habichtweg 1
Kolibriweg 1
25 
13 
6 5 4 4 4 4 3 3 3 3 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
0
5
10 
15 
20 
25 
30 
A N ZA HL D E R  VO RS C HLÄGE  F Ü R  D I E  E N T S P RECHE NDE  VO G LEART

Anlage2_Auswertung_Vorschläge_Beteiligungsverfahren

16736 Zeichen

V/0232/2026 - Anlage 2 
Auswertung der Vorschläge 
aus dem Beteiligungsverfahren 
Vorschläge Begründung durch Vorschlaggeber*innen Anzahl 
Vorschläge 
für den 
Vor- 
schlag* 
gegen 
den Vor- 
schlag* 
Person min. 
10 Jahre 
verstorben 
Münster- 
bezug 
Stadtteil- 
bezug weibl. 
schon 
vorhand 
en 
Bemerkung 
mit 
Stadtteilbezug 
Vogelarten 
Vorschläge: Amselgasse, Bachstelzenweg, Buchfinkengasse, Buchfinkweg, 
Bussardweg, Dohlenweg, Dompfaffweg, Drosselweg, Eichelhäherweg, 
Eisvogelweg, Eulenweg, Finkenweg, Gimpelweg, Girlitzweg, 
Goldammerweg, Goldhähnchenweg, Habichtweg, Häherweg, Kleiberweg, 
Kolibriweg, Lachmövenweg, Lerchenweg, Meisenweg, Rebhuhnweg, 
Rotkehlchenweg, Saftleckerweg, Spatzenweg, Sperlingweg, Steinkautzweg, 
Stieglitzweg, Storchenweg, Türkentaubenstraße, Uhuweg, Wachtelweg, 
Waldkautzweg, Wanderfalkenweg, Wiedehopfweg, Zaunkönigweg, 
Zilpzalpweg 
42 (davon 16 
Anwohnende 
der 
betroffenen 
Straßen) 
413 150 - ja ja - -
In direkter Nachbarschaft befindet sich ein 
'Vogelviertel'. In Münster existieren bereits die 
Straßen: Amselweg, Bussardweg, Drosselweg, 
Eichelhäherweg, Eisvogelweg, Eulerstraße, 
Finkenstraße, Lärchenweg, Meisenweg, 
Storchenweg 
Hugo-Hertz-Weg und 
Franz-Branse-Weg 
Als Erinnerung an diese tragische Familiengeschichte aber auch als 
Erinnerung an die mutige Zivilcourage von Franz Branse, fände ich es sehr 
gut, wenn diese Namen sich in den neuen Straßennamen wieder finden 
würden. 
4 14 38 ja ja ja nein nein 
Hugo Hertz gehörten die Grundstücke des späteren 
Woermann- und Lüderitzwegs. Er war Jude und hat 
sich am 24. Juni 1937 das Leben genommen. Sein 
Prokurist Franz Branse hat nach dem Krieg als 
Nachlassverwalter für die finanzielle 
Wiedergutmachung gesorgt. 
St. Ida-Weg 1 1 31 - ja ja - nein In Gremmendorf gibt es die St.-Ida-Ki rche. 
Opfer aus 
Zwangsarbeiterlager 
Gremmendorf/Angelmo 
dde 
[…]  Das sogenannte Lager Gremmendorf bzw. Lager Angelmodde befand 
sich im Gebiet zwischen der Heide-, Höfte- und Buschstraße sowie Flaßkuhl 
und beherbergte zwangsweise Menschen aus den Niederlanden, Belgien, 
Polen und der Sowjetunion unter teils fürchterlichen Bedingungen. [...] Um 
dieses Unrecht dauerhaft im kollektiven Gedächtnis des Stadtteils zu 
verankern, würde es sich anbieten, die frei gewordenen Straßennamen den 
Opfern von damals zu widmen. Ein Beispiel hierfür wäre Nikolaus Swilla, der 
im Lager geboren wurde und nur drei Wochen überlebte. Weitere Kinder, 
die im Lager gestorben sind, waren Alexei Mausch, Sawely Brilew sowie die 
Geschwister Baidakow (Info aus: Gisela Schwarze: Gefangen in Münster.  
Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Zwangsarbeiterinnen 1939 bis 1945, 
1999, S. 94). [...] 
1 4 6 - ja ja - nein 
mit Bezug zu 
bestehenden 
Straßennamen 
Herero-Weg und Nama- 
Weg 
Bezug nehmend auf einen ähnlichen Beitrag, um im historischen Kontext zu 
bleiben: Die Verbrechen des Völkermords an den Herero und Nama zählen 
zu den ersten Genoziden des 20. Jahrhunderts. Straßennamen können 
daran erinnern und Verantwortung sichtbar machen, so entsteht eine 
Erinnerungskultur im öffentlichen Raum. Straßennamen prägen das 
kollektive Gedächtnis. Mit Namen wie „Herero-Straße“ oder „Nama-Weg“ 
wird Geschichte nicht nur in Museen, sondern im Alltag präsent gehalten. 
Zudem schafft eine Umbenennung Raum für Perspektiven der Opfer 
kolonialer Gewalt. 
Straßen nach Herero und Nama zu benennen macht koloniale Gewalt 
sichtbar, stärkt eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur und setzt ein 
öffentliches Zeichen der Anerkennung gegenüber den Opfern des deutschen 
Kolonialismus. 
2 13 59 - nein nein - nein Bezug zum Thema Kolonialismus. 
Anna-Mungunda-Weg 1 6 27 ja nein nein ja nein 
Bezug zum Thema Kolonialismus. 2024 wurde in 
Berlin die Peters-Allee in Anna-Mungunda-Allee 
umbenannt. 
*Vorschläge die auf Beteiligung NRW gemacht wurden konnten bewertet werden Seite 1

V/0232/2026 - Anlage 2 
Auswertung der Vorschläge 
aus dem Beteiligungsverfahren 
Vorschläge Begründung durch Vorschlaggeber*innen Anzahl 
Vorschläge 
für den 
Vor- 
schlag* 
gegen 
den Vor- 
schlag* 
Person min. 
10 Jahre 
verstorben 
Münster- 
bezug 
Stadtteil- 
bezug weibl. 
schon 
vorhand 
en 
Bemerkung 
Cornelius-Fredericks- 
Weg 
Andere Städte in Deutschland haben Straßen mit namentlich bekannten 
Opfern wie Cornelius Fredericks oder Louisa Kamana (Erläuterung: 
Fredericks - große Persönlichkeit des Widerstands gegen die deutsche 
Kolonialherrschaft in Namibia…) umbenannt. 
1 3 34 ja nein nein nein nein 
Bezug zum Thema Kolonialismus. 2022 wurde in 
Berlin die Lüderitzstraße in Cornelius-Fredericks- 
Straße umbenannt. 2024 wurde in Hamburg der 
Woermannstieg in Cornelius-Fredericks-Stieg 
umbenannt. 
Louisa-Kamana-Weg 
Andere Städte in Deutschland haben Straßen mit namentlich bekannten 
Opfern wie ... Louisa Kamana (Erläuterung: ... Kamana – wurde bei einer 
Vergewaltigung von einem deutschen Händler erschossen) umbenannt. 
1 3 34 ja nein nein ja nein 
Bezug zum Thema Kolonialismus. 2024 wude in 
Hamburg der Woermannsweg in Louisa-Kamana- 
Weg umbenannt. 
Anton-Wilhelm-Amo- 
Weg 1 4 34 ja nein nein nein nein 
Bezug zum Thema Kolonialismus. Die Martin-Luther- 
Universität Halle-Wittenberg schreibt auf ihrer 
Homepage: Anton Wilhelm Amo gilt als erster und 
über sehr lange Zeit einziger afrodeutscher 
Akademiker. Er studierte in Halle und in Wittenberg, 
wo er 1734 auch promoviert wurde. 
Rudolf-Manga-Bell-Weg 
1 4 34 ja nein nein nein nein 
Bezug zum Thema Kolonialismus. 2022 wurde in 
Berlin der Nachtigalplatz in Manga-Bell-Platz 
umbenannt. 
Franz-Yonga-Weg 
Franz Wilhelm Yonga (ca. 1751--1798) war ein Afrodeutscher, der gegen 
seinen Sklavenstatus auf dem Gebiet des heutigen Westfalen-Lippe 
(Rahden, Kreis Minden-Lübbecke; Detmold) gerichtlich vorging. Er forderte 
eine Entschädigung dafür. Hierin war er vielleicht sogar der erste 
Afrodeutsche. Unterstützt von seinem Anwalt vertrat er im Sinne der 
Aufklärung und der Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution 
den Standpunkt, dass kein menschliches Geschöpf von anderen gekauft, 
verkauft oder verschenkt werden könne. Als der Prozess sich hinzog und 
sich die Erfolgsaussichten verschlechterten, schloss er einen Vergleich mit 
der Witwe seines ehemaligen, bereits verstorbenen Sklavenhalters. 
1 2 5 ja nein nein nein nein Bezug zum Thema Kolonialismus.
mit 
Münsterbezug 
Titus-Dittmann-Weg Bezug zu Münster vorhanden. 1 - - nein ja nein nein nein Titus Eberhard Dittmann (* 8. Dezember 1948) ist 
ein deutscher Unternehmer aus Münster. 
Steffi-Stephan-Weg Bezug zu Münster vorhanden. 1 - - nein ja nein nein nein 
Rockmusiker Steffi Stephan wurde 1947 in Münster 
geboren. Er gründete mit Udo Lindenberg 1973 das 
Panikorchester. 
Schwester-Euthymia- 
Üffing-Weg Schwester Euthymia Üffing als verdiente Ordensfrau, die in Münster starb 1 1 32 ja ja nein ja ja 2001 wurde der Maria-Euthymia-Platz in Münster- 
Mitte benannt. 
Dechant-Joseph-Lodde- 
Weg 
Dechant Joseph Lodde wurde als NS-Widerständler, der im KZ Dachau zu 
Tode gequält. 1 1 32 ja ja nein nein nein Joseph Lodde (* 26. Januar 1879 in Münster; † 28. 
Februar 1943 in Dachau) 
Karl-Leisner-Weg 1 1 31 ja ja nein nein ja 1974 wurde die Leisnerstraße in Münster-Hiltrup 
benannt. 
Jan-van-Leiden-Weg 1 2 27 ja ja nein nein nein Jan van Leyden (02.02.1509 - 22.01.1536) war einer 
der drei Anführer der Täuferbewegung in Münster. 
Amalie-von-Gallitzin- 
Weg 1 1 18 ja ja nein ja ja 1970 wurde die Gallitzinstraße in Münster- 
Angelmodde benannt. 
Anna-Krückmann-Weg 1 1 26 ja ja nein ja ja 2017 wurde der Anna-Krückmann-Weg in 
Rumphorst benannt. 
*Vorschläge die auf Beteiligung NRW gemacht wurden konnten bewertet werden Seite 2

V/0232/2026 - Anlage 2 
Auswertung der Vorschläge 
aus dem Beteiligungsverfahren 
Vorschläge Begründung durch Vorschlaggeber*innen Anzahl 
Vorschläge 
für den 
Vor- 
schlag* 
gegen 
den Vor- 
schlag* 
Person min. 
10 Jahre 
verstorben 
Münster- 
bezug 
Stadtteil- 
bezug weibl. 
schon 
vorhand 
en 
Bemerkung 
May-Ayim-Straße 
Mai Ayim (1960-1996) war eine afrodeutsche Dichterin, Diplom-Pädagogin 
und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung, Ihr starker Münster-Bezug wird 
daran deutlich, dass sie von von ihrem zweiten Lebensjahr bis zu ihrem 
Abitur an der Friedensschule Münster in der Stadt als lebte und zur Schule 
ging. Ihre Berliner Diplomarbeit "Afro-Deutsche: Ihre Kultur- und 
Sozialgeschichte auf dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen 
(1986)" wurde später auch in dem Sammelband "Farbe bekennen" 
veröffentlicht. Damals noch unter ihrem alten Namen May Opitz. Ihre 
Gedichte und andere Texte sind u.a. im Münsteraner Unrast-Verlag 
erschienen. 
2 2 5 ja ja nein ja nein Es gibt den May-Ayim-Platz an der Friedensschule in 
Münster, jedoch nicht als offizielle Lagebezeichnung. 
Van-Husen-Weg 
1 - - ja ja nein nein nein 
Paulus van Husen (1891 – 1971) nahm als Offizier 
am Ersten Weltkrieg teil... Im Zweiten Weltkrieg 
wechselte er zum Oberkommando der Wehrmacht 
und versuchte dort, NS-Gesetzgebungsinitiativen zu 
entschärfen. Als Mitglied der Widerstandsgruppe 
„Kreisauer Kreis“ wurde van Husen 1944 von der 
Gestapo verhaftet und im KZ Ravensbrück inhaftiert. 
... 1952 wurde er zum Präsidenten des 
Verfassungsgerichtshofes NRW ernannt. ... Der Rat 
der Stadt Münster hat 2025 entschieden, seinen 
Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu 
würdigen und seine Grabstätten zu einem Ehrengrab 
umzuwidmen. Quelle: Stadt Münster, Amt für 
Kommunikation 
Horst-Gärtner-Straße 
Eine "Horst-Gärtner-Straße" würde sehr gut passen. Der kürzlich 
verstorbene ehemalige Leiter des Sozialamts hat sich zeitlebens für die 
Schwachen in unserer Gesellschaft eingesetzt. So zum Beispiel als Einer 
der Vorsitzenden des Vereins "draussen! E.V.". 
1 - - nein ja nein nein nein Horst Gärtner (14.10.1935 -18. 12.2025) 
Waltraut-Seitter-Straße 
Sie war eine deutsche Astronomin und erste Lehrstuhlinhaberin für 
Astronomie in Deutschland. Sie lehrte an der Uni Münster. (s. Wikipedia). 
Bereits 2021 war sie zum Austausch für die Apffelstaedtstrasse vorgesehen. 
Ihre Eignung für eine so hohe Ehre scheint mir daher unumstritten. 
Letztendlich ist es Henriette-Sophie Son geworden. Sie wurde sozusagen in 
letzter Minute von einem damaligen Mitglied der BV West entdeckt und war 
mit großer Wahrscheinlichkeit die jüdische Zahnmedinstudentin, die von 
Max Apffelstaedt selbst zwangsexmatrikuliert wurde. Diese Nähe zu Max 
Apffelstaedt konnte Waltraud Seitter damals nicht "toppen". Meiner Meinung 
nach sollte sie "endlich" berücksichtigt werden. Als Frau und für Münster 
sehr bedeutende Wissenschaftlerin scheint sie mir für diese Ehre mehr als 
geeignet. 
1 - - ja ja nein ja nein Waltraut Carola Seitter (13.01.193 0 - 15.11.2007) 
Eichenkamp alter Baumbestand am Woermannweg 1 - - - ja nein - ja 
Es gibt bereits: An den Eichen, Drei Eichen, 
Eichenaue, Eichenbusch, Eichengrund, Eichenhain, 
Eichenweg 
Veilchenweg 1 - - - ja nein - nein 
Eichhörnchenweg 2 - - - ja nein - ja Eichhornweg 
*Vorschläge die auf Beteiligung NRW gemacht wurden konnten bewertet werden Seite 3

V/0232/2026 - Anlage 2 
Auswertung der Vorschläge 
aus dem Beteiligungsverfahren 
Vorschläge Begründung durch Vorschlaggeber*innen Anzahl 
Vorschläge 
für den 
Vor- 
schlag* 
gegen 
den Vor- 
schlag* 
Person min. 
10 Jahre 
verstorben 
Münster- 
bezug 
Stadtteil- 
bezug weibl. 
schon 
vorhand 
en 
Bemerkung 
 ohne 
Münsterbezug 
Dodoweg 
In Gremmendorf sind bereits zahlreiche Straßen nach Vogelarten benannt 
und enden einheitlich auf „-weg“. Der Dodo (wissenschaftlich: Raphus 
cucullatus) war eine flugunfähige Vogelart, die ursprünglich auf Mauritius 
lebte und im 17. Jahrhundert ausstarb. Obwohl der Dodo heute nicht mehr 
existiert, ist er eine der bekanntesten ausgestorbenen Tierarten und hat sich 
stark im kulturellen Gedächtnis verankert. 
1 2 15 - nein nein - ja Es gibt die seit 1896 nach Bischof Dodo benannte 
Dodostraße in Münster-Mitte 
Margot-Friedländer- 
Weg 
Auch wenn sie noch keine 10 Jahre verstorben ist, halte ich sie als 
Überlebende des Holocaust für eine geeignete Kandidatin – insbesondere 
vor dem Hintergrund der Diskussionen über die bisherigen Straßennamen. 
3 2 14 Nein nein nein ja Nein 
Margot Friedländer (5.11.1921 -  09.05.2025) 
überlebte den Holocaust und engagierte sich als 
Zeitzeugin. 
Erna-de-Vries-Weg 
Auch wenn sie noch keine 10 Jahre verstorben ist, halte ich sie als 
Überlebende des Holocaust für eiene geeignete Kandidatin – insbesondere 
vor dem Hintergrund der Diskussionen über die bisherigen Straßennamen. 
1 - - nein nein nein ja nein 
In Münster gibt es die Erna-de-Vries-Realschule. 
Erna de Vries (21.10.1923 - 24.10.2021) überlebte 
den Holocaust und engagierte sich als Zeitzeugin. 
Nikolaus-Himmelmann- 
Straße in Münster geborener berühmter Klassischer Archäologe 1 1 17 ja nein nein nein nein Nikolaus Himmelmann (31.01.1929 - 19.12.2013) 
hatte seinen Lebensmittelpunkt nicht in Münster. 
Ursula-Fuchs-Weg in Münster geborene Kinderbuchautorin 1 1 17 ja nein nein ja nein Ursula Fuchs (06.04.1933 - 12.06.2020) hatte ihren 
Lebensmittelpunkt nicht in Münster. 
Charlotte-Schmitt- 
Straße in Münster geborene ehemalige Bundesrichterin 1 1 17 ja ja nein ja nein Charlotte Schmitt (05.09.1909 - 1989 in Berlin) hatte 
ihren Lebensmittelpunkt nicht in Münster. 
Astrid-Lindgren-Straße 1 - - Ja Nein Nein Ja Nein In Münster gibt es die Astrid-Li ndgren-Schule Gelmer. 
Gustav-Noske-Straße Verhinderer eines Sowjet-Regimes durch Niederschlagung der 
kommunistischen „Spartakus“-Krawalle 1918 1 - - ja nein nein nein nein Gustav Noske (09.07.1868 -30.11.1946) Mitglied 
des Reichstags für die SPD. 
Helmut-Schmidt-Straße RAF-Bekämpfer und Architekt der atomaren Nachrüstung zur Sicherung des 
Weltfriedens 1 - - ja nein nein nein nein 
Helmut Schmidt (23.12.1918 - 10.11.2015) war ein 
deutscher SPD-Politiker und von 1974 bis 1982 
Bundeskanzler der BRD. 
Ulrich-Wegener-Straße Gründer und erster Kommandeur der GSG9 und Befreier der RAF-Geiseln 
von Mogadischu 1977 1 - - ja nein nein nein nein 
Ulrich Wegener (22.08.1929 - 28.12.2017) war ein 
Polizeioffizier des Bundesgrenzschutzes, zuletzt im 
Rang eines Brigadegenerals. 
Peter-Scholl-Latour- 
Straße 
Hellsichtiger Auslandskenner und Journalist: „Wer Kalkutta aufnimmt, rettet 
nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta 1 - - ja nein nein nein nein 
Peter Scholl-Latour (9.03.1924 - 16.08.2014) war ein 
deutsch-französischer Journalist, Sachbuchautor und 
Publizist. 
Holger-Börner-Straße SPD-Ministerpräsident von Niedersachsen, der 1982 meinte, die Grünen 
solle man „mit der Dachlatte erledigen 1 - - ja nein nein nein nein Holger Börner (07.02.1931 - 02 .08.2006) 
Clara-Jaschke-Weg 
Clara Jaschke war eine Frauenrechtlerin und Eisenbahnpionierin. Durch die 
Nähe zur Reaktivierten WLE-Strecke wäre es eine passende Gelegenheit 
dieser Dame Aufmerksamkeit zu schenken. 
1 3 16 ja nein nein ja nein Clara Jaschke (ca. 1848 - 03.01 .1912) 
Esther Bejarano 1 - - nein nein nein ja nein 
Esther Bejarano (15.12.1924 - 10.07.2021) 
überlebte den Holocaust und wurde zur Mahnerin 
gegen den Antisemitismus. 
Inge-Deutschkron- 
Straße 1 - - nein nein nein ja nein 
Inge Deutschkron (23.08.1922 - 09.03.2022) war 
eine deutsch-israelische Journalistin und Autorin, sie 
überlebte den Holocaust. 
*Vorschläge die auf Beteiligung NRW gemacht wurden konnten bewertet werden Seite 4

V/0232/2026 - Anlage 2 
Auswertung der Vorschläge 
aus dem Beteiligungsverfahren 
Vorschläge Begründung durch Vorschlaggeber*innen Anzahl 
Vorschläge 
für den 
Vor- 
schlag* 
gegen 
den Vor- 
schlag* 
Person min. 
10 Jahre 
verstorben 
Münster- 
bezug 
Stadtteil- 
bezug weibl. 
schon 
vorhand 
en 
Bemerkung 
Max-Mannheimer- 
Straße 1 - - nein nein nein nein nein 
Max Mannheimer (06.02.1920 - 23.09.2016) 
überlebte den Holocausts. Seit 1990 Präsident der 
Lagergemeinschaft Dachau und seit 1995 
Vizepräsident des Internationalen Dachau-Komitees. 
Eva-Umlauf-Straße 1 - - nein nein nein ja nein 
Eva Umlauf (geb. 19.12.1942) ist eine der jüngsten 
Überlebenden des KZ Auschwitz. Seit 2025 
Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees.
Marie-Juchacz-Weg Mitglied des Deutschen Reichstages und dort erste Rednerin im Deutschen 
Reichstag 1919. Zugleich war sie Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) 1 - - ja nein nein ja ja 2019 wurde der Marie-Juchacz-Weg in Münster- 
Hiltrup benannt. 
Lotte-Lemke-Weg 
(1903 - 1988) 1930 bis 1933 und 1946 bis 1965 war sie 
Hauptgeschäftsführerin der AWO, 1965 bis 1971 AWO Bundesvorsitzende, 
1971 bis 1988 Ehrenvorsitzende der AWO. Ihr Leitmotiv: „Humanitäres 
Handeln aus politischer Verantwortung“ 
1 - - ja nein nein ja nein 
*Vorschläge die auf Beteiligung NRW gemacht wurden konnten bewertet werden Seite 5

Beratungsverlauf (1)

21.04.2026 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 5.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

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Orte (28)

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  • Marie-Juchacz-Weg
  • An den Eichen
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  • Drei Eichen
  • Eichenaue
  • Eichenbusch
  • Eichengrund
  • Eichenhain

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Details

Aktenzeichen
V/0232/2026
Typ
Vorlagen
Datum
31.03.2026
Erstellt
31.03.2026 14:33