AN/1760/2022
Einsatz von Biotonnen im Bezirk Köln-Mülheim
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Einsatz von Biotonnen im Bezirk Köln- Mülheim
2865 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 09.10.2022
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Einsatz von Biotonnen im Bezirk Köln- Mülheim
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
die Benutzung der braunen Biotonne ist eine gute Möglichkeit die Einwohner*innen Köln für
den Wertstoff Biomüll zu begeistern.
Bioabfall beinhaltet alle biogenen Abfälle, die in Haus und Garten anfallen.
40 Prozent des Restmülls der grauen Tonnen bestehen leider noch immer aus Küchen- und
Gartenabfällen. Selbige könnten bei getrennter Sammlung in der Biotonne
umweltfreundlicher Kompost oder auch zu Biogas umgewandelt werden.
Das Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Köln sieht daher einen Ausbau der
Bioabfallsammlung vor.
In Köln ist die Biotonne kostenfrei. Das bedeutete bislang, dass jede Hauseigentümer*in für
jedes Grundstück mit einem Restmüllanschluss eine Biotonne ohne zusätzliche Gebühren
bestellen konnte. Nun soll ein Modellversuch eine Verpflichtung zur Aufstellung von
Biotonnen für jeden Haushalt ermöglichen.
Der Bioabfall ist eine wertvolle natürliche Ressource und kann in Köln in der
Vergärungsanlage energetisch verwertet werden.
DIE AWB bietet Beratungsstände für die Biotonne auf Wochenmärkten an.
Im Zusammenhang mit der genannten Thematik bitten wir um die Beantwortung der
folgenden Fragen:
1. Wie viele Haushalte im Bezirk Mülheim, aufgelistet nach den Stadtteilen, benutzen
schon eine Biotonne?
2. Wie sieht die Frequentierung der Beratungsstelle auf dem Wochenmarkt in Dellbrück
aus und warum wird im Bezirk Köln- Mülheim nur eine Beratung (Wochenmarkt in
Dellbrück) angeboten und nicht wie im Bezirk Nippes an fünf Stellen?
3. Wie lange wird die Umsetzung des Antrages zur Anschlussverpflichtung der Biotonne
benötigen bzw. hat die AWB genügend materielle und personelle Ressourcen für eine
solche Umsetzung?
4. Liegen schon mögliche Konzepte für die Umsetzung vor und welche Voraussetzungen
sind erforderlich?
5. Kann sich ein Bezirk als Modellregion für die Anschlussverpflichtung der Biotonne
bewerben?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1760/2022
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 10.10.2022
- Erstellt
- 10.10.2022 11:46