Einsatz von Biotonnen im Bezirk Köln-Mülheim
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates AN/1760/2022 vom 10.10.2022
Stand: Am 17.10.2022 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Einsatz von Biotonnen im Bezirk Köln- Mülheim
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Herrn Bezirksbürgermeister Stadtbezirk Mülheim Norbert Fuchs Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim Bezirksrathaus Köln- Mülheim Wiener Platz 2a 51065 Köln Köln, den 09.10.2022 Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates Einsatz von Biotonnen im Bezirk Köln- Mülheim Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, die Benutzung der braunen Biotonne ist eine gute Möglichkeit die Einwohner*innen Köln für den Wertstoff Biomüll zu begeistern. Bioabfall beinhaltet alle biogenen Abfälle, die in Haus und Garten anfallen. 40 Prozent des Restmülls der grauen Tonnen bestehen leider noch immer aus Küchen- und Gartenabfällen. Selbige könnten bei getrennter Sammlung in der Biotonne umweltfreundlicher Kompost oder auch zu Biogas umgewandelt werden. Das Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Köln sieht daher einen Ausbau der Bioabfallsammlung vor. In Köln ist die Biotonne kostenfrei. Das bedeutete bislang, dass jede Hauseigentümer*in für jedes Grundstück mit einem Restmüllanschluss eine Biotonne ohne zusätzliche Gebühren bestellen konnte. Nun soll ein Modellversuch eine Verpflichtung zur Aufstellung von Biotonnen für jeden Haushalt ermöglichen. Der Bioabfall ist eine wertvolle natürliche Ressource und kann in Köln in der Vergärungsanlage energetisch verwertet werden. DIE AWB bietet Beratungsstände für die Biotonne auf Wochenmärkten an. Im Zusammenhang mit der genannten Thematik bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Wie viele Haushalte im Bezirk Mülheim, aufgelistet nach den Stadtteilen, benutzen schon eine Biotonne? 2. Wie sieht die Frequentierung der Beratungsstelle auf dem Wochenmarkt in Dellbrück aus und warum wird im Bezirk Köln- Mülheim nur eine Beratung (Wochenmarkt in Dellbrück) angeboten und nicht wie im Bezirk Nippes an fünf Stellen? 3. Wie lange wird die Umsetzung des Antrages zur Anschlussverpflichtung der Biotonne benötigen bzw. hat die AWB genügend materielle und personelle Ressourcen für eine solche Umsetzung? 4. Liegen schon mögliche Konzepte für die Umsetzung vor und welche Voraussetzungen sind erforderlich? 5. Kann sich ein Bezirk als Modellregion für die Anschlussverpflichtung der Biotonne bewerben? Mit freundlichen Grüßen gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
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