V/0962/2012
Aktualisierungen zum Geschäftsbericht des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2013 (Beratungsschwerpunkte, Organisation, Personal)
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Organigramm_2012_11_30_Übersichten
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Organisation des Jugendamtes Die Aufgaben des Jugendamtes werden durch den Jugendhilfeausschuss (politischer Teil) und durch die Verwaltung des Jugendamtes (Verwaltungsteil) wahrgenommen (§ 70 SGB VIII). Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Münster führt die Bezeichnung "Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien", die Verwaltung des Jugendamtes führt die Bezeichnung "Amt für Kinder, Jugendliche und Familien". 15 Mitglieder (mit Stimmrecht) 24 beratende Mitglieder (ohne Stimmrecht) Amtsleiterin 5 Abteilungen 28 Kindertageseinrichtungen 9 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (§ 71 SGB VIII) Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (§ 70 Absatz 2 SGB VIII) Arbeitsgemeinschaften (als Kooperationsgremium - § 78 KJHG) AG 1: Mädchen und Jungen / Gender AG 2: Kinder- und Jugendarbeit AG 3: Jugendsozialarbeit AG 4: Familienförderung AG 5: Kindertagesbetreuung AG 6: Erziehungshilfen Vertreter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien Vertreter anerkannter Träger der freien Jugendhilfe Vertreter der Träger geförderter Maßnahmen Amtsleiterin Anna Pohl (Stellvertretung: Karl Materla, Bernhard Paschert) Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Amt 51) Sekretariat Petra Karger Abteilung 51.2 Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Leitung: Bernhard Paschert (Georg Piepel) Abteilung 51.1 Tagesbetreuung für Kinder Leitung: Sibylle Kratz-Trutti (Monika Reuter-Humpohl, Frank Philipp) Fachstelle Städtische Tages- einrichtungen für Kinder Leitung: Monika Reuter-Humpohl Fachstelle Planung, Finanzmanagement und Betriebskosten Kindertageseinrichtungen Leitung: Frank Philipp Fachstelle Elternbeiträge und wirtschaftliche Hilfen Leitung: Gabriele Bauer Fachstelle Beratungsstelle für Kindertagespflege Leitung: Oliver Heintze Fachstelle Jugendhilfe in der Richard-von- Weizsäcker-Schule Leitung: Jürgen Hoppe-Suhr Fachstelle Kinder- und Jugendförderung / Offener Ganztag Leitung: Sven Kentrup Fachstelle Kinderpädagogik Leitung: Andreas Garske Telefon 0251 / 492 5101 Telefax 0251 / 492 7730 e-mail: jugendamt@stadt-muenster.de internet: www.muenster.de/stadt/jugendamt 28 Städtische Kinder- tageseinrichtungen Fachstelle Jugendinformations- und -bildungs- zentrum - Jib Leitung: Michael Geringhoff Jugendhilfeplanung Birgit Herdes Finanzmanagement und -controlling, Ausschuss- angelegenheiten Heike Dierks Verwaltung / Organisation Jochen Detering Fachstelle Kinder- und Jugendeinrichtung WUDDI Leitung: Dieter Schmitz Fachstelle Stadtteilhaus Fachwerk Gievenbeck / La Vie Leitung: Alfons Egbert Fachstelle Drogenhilfe Leitung: Georg Piepel Abteilung 51.4 Familien- und Erziehungshilfen Leitung: Heiner Vogt (Marie-Theres Petring, Manfred Julitz) Fachstelle Wirtschaftl. Jugendhilfe, Elterngeldstelle Leitung: Manfred Julitz Fachstelle Beistandschaften, Unterhaltsvorschussstelle Leitung: Marie-Theres Petring Geschäftsstelle Örtliche Kommission nach §§ 78a ff. SGB VIII Karin WeinlichKonzeptionelle Grundsatz- angelegenheiten Clemens Homann Abteilung 51.5 Controlling und zentraler Service Leitung: Chris Hagel (Heike Dierks) IuK- und Gebäudemanagement, zentrale Verwaltung, Beschaffungen Informations- und Bürgerservice, Familienbüro Koord.: Heidemarie Neumair-Otto, Fachstelle Stadtteilhaus Lorenz-Süd / 37° Leitung: Berthold Götte Fachstelle Jugendsozialarbeit Leitung: Heike Nees / Andreas Wildemann Fachcontrolling Silke Thesing Sven Werk Zentrale Trägerförderung Anke Landenberger STADT MÜNSTER Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst (KSD) Leitung: Karl Materla (Heike Fernholz) KSD-Bezirk Mitte II Leitung: Reinhold Kauling KSD-Bezirk West Leitung: Heike Fernholz KSD-Bezirk Nord Leitung: Hans Tillack KSD-Bezirk Ost/Südost Leitung: Claudia Brörmann KSD-Bezirk Hiltrup Leitung: Rita Kreuchauff Fachstelle Präventionsteam, Schwanger- schaftsberatung Brigitte Berghoff Bezirksüber- greifende Fachdienste Leitung: Hermann Sandknop Adoptiv- und Pflegekinder Annette Tenhumberg Heimfachdienst Frank Museler Vormund- schaften / Pflegschaften Alwin vor der Brüggen Betreuungsstelle Jörg Espei Eingliederungs- hilfen Udo Hartmann KSD-Bezirk Mitte I Leitung: Jutta Echelmeyer Kinderschutz Udo Hartmann Koordination JGH Bernhard Gleitz, Alexander Milic Betreuung des Offenen Ganztags an 40 Schulen Stand: 30.11.2012 Bundesinitiative „Netzwerk Frühe Hilfen“ Carmen Hack Saskia Dartmann Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen!“ Carmen Hack
Berichtsvorlage
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V/0962/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Betrifft Aktualisierungen zum Geschäftsbericht des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2013 (Beratungsschwerpunkte, Organisation, Personal) Beratungsfolge 30.01.2013 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht Bericht: Seit dem J ahr 2003 erstellt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien einen jährlichen G e- schäftsbericht, mit dem umfassend über die Leistungsdaten und Ressourcen der Kinder - und Jugendhilfe berichtet wird. Zu Beginn jedes Jahres werden für den Fachausschuss ergän zend aktuelle Hinweise zu folgenden Bereichen aufbereitet: - Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr - Aktuelle Personalsituation - Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll der Ausschuss die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob die erfo rderlichen Aufgaben der Ki n- der- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Re s- sourcenrahmen realisiert werden können. Diese Berichterstattung geht auf die im Jahr 1996 begonnenen Berichte zu den wichtigsten En t- wicklungen in den Bereichen Organisation, Finanzen und Per sonalressourcen der städtischen Kinder- und Jugendhilfe zurück. 1. Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr Die aktuellen Strukturen des Amtes sind in dem als Anlage beigefügten Organigramm dargestellt, das zeigt, welche Organisationseinheiten mit welchen Funktionen an der Bereitstellung der Lei s- tungen des Amtes mitwirken (Aufbauorganisation). Folgende wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen haben sich im a bgelaufenen Jahr 2012 ergeben: Vorlagen-Nr.: V/0962/2012 Auskunft erteilt: Herr Hagel Ruf: 492-5102 E-Mail: HagelC@stadt-muenster.de Datum: 10.01.2013 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0962/2012 Zum Kindergartenjahr 2012/2013 wurde das bedarfsgerechte Angebot zur Kindertage sbe- treuung mit dem weiteren Ausbau/Umbau von 263 u3-Plätzen und 198 ü3 -Plätzen in mehre- ren Kindertageseinrichtungen sowie in Kindertagespflege weiterentwickelt. Hierfür wurden im Rahmen des Stellenplans 2012 insgesamt 27,41 Stellen für Erzieher/ -innen und hauswir t- schaftliche Gehilfen/-innen in verschiedenen städtischen Kindertageseinrichtungen sowie ei n- richtungsübergreifend weitere 8,00 Stellen für den Einsatz von Springerkräften zur Gewäh r- leistung einer qualitativ und quantitativ adäquaten Betreuung in Krankheitszeiten eingerichtet. Im u3-Bereich stieg damit die Versorgungsquote auf 34,1 %. In dem Bewusstsein, dass diese Versorgungsquote bei weitem nicht ausreichen wird, wurde über diverse Errichtungs - und Baubeschlussvorlagen (Erweiterungs - und Neubauten) der darüber hin ausgehende Ausbau weiter vorangetrieben, um den aktuell prognostizierten Bedarf von über 50 % so schnell wie möglich decken zu können. Die Betreuungsangebote an offenen Ganztagsschulen wurden im Rahmen eines bedarf s- gerechten Ausbaus zum 01.08.2012 durch Einrichtung von 10 weiteren Gruppen ausgeweitet. Damit hat sich die Gesamtgruppenzahl auf 126 Gruppen im Rahmen der Offenen Ganztag s- schule erhöht, in denen derzeit 3.543 OGS -Kinder betreut werden (Offizielle Oktoberstatistik). Dem entsprechend wurden zum 01.08.2012 insgesamt 5,00 Stellen für Erzieher/-innen einge- richtet, von denen 4 ,15 Stellen zur Besetzung städtischer Mitarbeiter/-innen freigegeben wur- den. Darüber hinaus wurde über den Stellenplan 2012 die Einrichtung von 1,50 Stellen für den schulübergreifenden Einsatz von Springerkräften beschlossen, um - analog zum Kindertages- betreuungsbereich - auch hier eine qualitativ und quantitativ adäquate Betreuung in Kran k- heitszeiten gewährleisten zu können. Nachdem noch in 2011 mit der Vorlage V/0728/2011 die Umsetzung des Projektes „Schulso- zialarbeit im Rahmen des Bildungs - und Teilhabepaketes“ auf den Weg gebracht wurde, konnte die Aufteilung der insgesamt 20 Vollzeitstellen mit der Maßgabe, mindestens 50 % an freie Träger der Jugendhilfe zu vergeben, umges etzt werden. So wurde der Großteil der Ste l- len bereits zu Beginn des Jahres 2012 besetzt, so dass der überwiegende Teil der Beschäftig- ten bereits am 09.01.2012 bzw. am 01.02.2012 seinen Dienst aufnehmen konnte. Aufgrund von Kündigungsfristen bei bestehenden Arbeitsverhältnissen wurden 2,5 Stellen bei der Stadt und bei den Freien Trägern etwas später besetzt. Alle Fachkräfte wurden im Bildungs - und Teilhabepaket fortgebildet. Im Zusammenhang mit dem zum 01.01.2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzge setz (BKiSchG) hat der Bund die auf 4 Jahre befristete „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen" (2012 - 2015) gem. § 3 Abs. 4 KKG - BKiSchG ins Leben gerufen. Hiermit möchte der Bund den Aus - und Aufbau sowie die Weiterentwicklung der Netzwerke Frühe Hi lfen und den Einsatz von Familienhebammen, auch unter Einbeziehung ehren - amtlicher Strukt uren, unterstützen. Die Bundesinitiative wendet sich an alle Eltern ab der Schwangerschaft und an Eltern mit Kleinkindern, um über Unterstützungsmög lichkeiten zu in- formieren und insbesondere Eltern in belasteten Lebenslagen spezifische Hilfen anzubieten. Der Bund gewährt im Rahmen der Bundesinitiative zweckgebundene Finanzmittel zunächst für die Aus - und Aufbauphase sowie die Evaluation des Modellproj ekts bis zum 31.12.2015. Im Anschluss hieran wird mit der Einrichtung eines ausschließlich aus Bundesmitteln finanzier- ten Fonds die psychosoziale Unterstützung von Familien in den Ländern und Kommunen ab 2016 dauerhaft sichergestellt. Nach dem aktuellen Stand zur Umsetzung der Bundesinitiative und dem aktuellen Förder - bzw. A ntragsverfahren wird sich die Förderung der Stadt Münster für das Jahr 2012 auf 87.228 € und für das Jahr 2013 auf 122.600 € belaufen. Das Land NRW gibt einen Rahmen für die Förderu ng vor. Unterschieden wird zwischen drei Förderkomplexen: 3 V/0962/2012 1. Netzwerke mit Zuständigkeit für Frühe Hilfen 2. Familienhebammen und vergleichbare Berufe im Gesundheitswesen im Kontext Früher Hil- fen 3. Ehrenamtsstrukturen und eingebundene Ehrenamtliche im Kontext Früher Hilfen Für die Stadt Münster ist vorgesehen, alle drei Felder mit Finanzmitteln auszustatten. Mit der Vorlage V/0216/2012 hat der Rat im März 2012 beschlossen, dass die Stadt Mün ster am Modellvorhaben des Landes „Kommunale Präventionsketten“ unter Federführung des Am- tes für Kinder, Jugendliche und Familien teilnimmt, nachdem die Landesregierung und die Bertelsmann Stiftung die Stadt Münster aus einem Bewerberfeld von 52 interessierten Ko m- munen als Modellkommune für das Modellvorhaben des Landes ausgewählt und ein mehrheit- liches Votum des Rates der Stadt Münster zur Bedingung für eine Beteiligung als Modellko m- mune am Modellvorhaben gemacht hatten. Für den erhöhten Aufwand für die Aufgaben der Koordination, Transfer und Evaluation stellt das Land NRW einen G esamtzuschuss für die Personal- und Sachkosten in Höhe von 64.000 € für den Zeitraum von drei Jahren zur Verf ü- gung. Der Zuschuss setzt eine Eigenbeteiligung der Kommune voraus, der in Münster mit b e- reits etatisierten Maßnahmen und Angeboten im präventiven Bereich erfüllt ist. Ziel des Modellvorhabens, dessen erste Phase von 2012 bis 2015 dauert, ist es, laufende und zukünftige Maßnahmen auf Landes - und kommunaler Ebene auf ihre vorbeugende Wirkung zu untersuchen und besser aufeinander abzus timmen. Auf der Grundlage der am 22.03.2012 stattgefundenen Präventionskonferenz „Starke Kinder: begleiten - fördern - schützen“ haben im September sowie im Oktober 2012 zwei sogenannte Zielkonkretisierungsworkshops mit j e- weils ca. 50 Fachkräften aus unter schiedlichen Bereichen der Jugend - und Gesundheitshilfe, Bildung und Soziales stattgefunden. Ausgehend von den Zwischenergebnissen des ersten Zielkonkretisierungsworkshops konnten unter der Devise „Vom Kind her denken!“ mittlerweile konkrete Vorgehensziele in einem terminiertem Zeitplan übersetzt und verbindlich festgelegt werden. Im Rahmen des Modellvorhabens der Stadt Münster sind folgende Ziele bereits realisiert: 1. In Münster wird erstmalig eine gesamtstädtische „Präventionskonferenz“ durchgeführt. 2. In Münster besteht eine Qualitätszirkel „Prävention“. 3. In Münster besteht eine Lenkungsgruppe für das Modellvorhaben. 4. In Münster ist eine Koordinationsstelle für das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ installiert. Folgende Ziele wurden mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verabredet, in Maßna h- menabfolgen gegliedert und terminiert: 1. Die Stadt Münster verfügt über eine kindzentrierte und Ressort übergreifende Prävention s- strategie. 2. In Münster besteht eine nachhaltige Finanzierung bestehender Präventionsmaßnahmen und -angebote „Frühe Hilfen/Kinderarmut“. 3. In Münster bestehen effektive und handlungsfähige Netzwerke. 4. In Münster besteht eine Datenbank „Präventive Angebote in der Stadt Münster“. Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien koordiniert die Durchführung und Erfüllung der verabredeten Ziele und Maßnahmen und kooperiert diesbezüglich sowohl mit dem Amt für Schule und Weiterbildung, dem Gesundheitsamt und Sozialamt als auch mit den freien Tr ä- gern der Jugendhilfe. 4 V/0962/2012 Vorgesehen ist, dem Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien eine Gesamtdokume n- tation der Zielkonkretisierungsworkshops als Berichtsvorlage im ersten Quartal 2013 zur Ve r- fügung zu stellen. Mit der Vorlage V/0146/2012 hat das A mt für Kinder, Jugendliche und Familien zum Jahre s- beginn 2012 zum zweiten Mal einen Bericht „Hilfen zur Erziehung in Münster“ vorgelegt. Nachdem dieser in der AKJF-Sitzung am 14.03.2012 zunächst eingebracht wurde, bot sich al- len Mitgliedern des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien in dem am 23.03.2012 stattgefundenen Workshop „Hilfen zur Erziehung in Münster“ in nicht -öffentlicher Sitzung die Möglichkeit zu einem intensiven fachlichen Austausch. Im Ergebnis wurde unter anderem festgehalten, dass alle Beteiligten fortlaufend und gemeinsam an der Qualitäts - und Ang e- botsentwicklung arbeiten sollen. In der Arbeitsgemeinschaft 6 nach § 78 SGB VIII „Hilfen zur Erziehung“ hat sich darauf hin eine Unterarbeitsgruppe aus freien ambulanten und stationäre n Trägern der Jugendhilfe und Mitarbeitern des Amtes aus den Bereichen Fachliches Controlling, KSD und Wirtschaftliche Jugendhilfe gebildet, um das Thema „Weiterentwicklung der Jugendhilfe - Entwicklung eines Fahrplanes zur Aktualisierung der Rahmenkonzept e“ zu bearbeiten. Im Ergebnis wurden vier Schwerpunktbereiche identifiziert: 1. Methoden / Instrumente der HzE 2. Zielgruppen / Partizipation 3. Elternarbeit / Rückführung 4. Frühe Hilfen / Resilienz Zu diesen Modulen wurden in einem gemeinsamen dialogis chen Prozess Gedanken, Ideen und Impulse diskutiert und verankert. Geplant ist, Anfang 2013 zu einem Runden Tisch einz u- laden, in dem erste Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden können. 2. Aktuelle Personalsituation Die Zahl der im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien tätigen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie geringfügig Beschäftigten ist weiter gestiegen. So arbeiteten zum Jahre s- ende 2012 (Stand: 30.11.2012) insgesamt 1.511 Personen im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. Das entspricht insgesamt einer Steigerung in Höhe von knapp 6,0 % . Hiervon entfie- len 820 auf den Bereich der hauptamtlich Beschäftigten sowie 691 auf den Bereich der gering- fügig Beschäftigten. Die nachfolgende Tabelle stellt die Verteilung nach Geschlec ht und Vol l- zeit-/Teilzeitbeschäftigung dar: hauptamtlich Beschäftigte Geringfügig Beschäftigte Vollzeit Teilzeit Gesamt Vollzeit Teilzeit Gesamt männlich 84 31 115 --- 190 190 weiblich 298 407 705 --- 501 501 Gesamt 382 438 820 --- 691 691 5 V/0962/2012 Im Bereich der hauptamtlich Beschäftigten haben sich die bereits im Geschäftsbericht 2011 d o- kumentierten Trends auch im Jahr 2012 weiter verfestigt: Der Anteil der weiblichen hauptamtlich Beschäftigten liegt aktuell bei 86 % (Vorjahr: 85,1 %). 53,4 % aller hauptamtlich Beschäftigten sind teilzeitbeschäftigt (Vorjahr: 52,9 %). 92,9 % der teilzeitbeschäftigten Kräfte sind Frauen (Vorjahr: 92,6 %). 45,6 % aller Beschäftigten sind älter als 46 (Vorjahr: 46 %). Die Gruppe der Erzieher/ -innen stellt mit 43,7 % die stärkste im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien vertretene Profession dar (Vorjahr: 42,4 %). Eine Gesamtübersicht über die G eschlechter- und Altersverteilung sowie die im Amt für Ki nder, Jugendliche und Familien vertretenen Professionen kann d en b eiden nachfolgenden Grafiken entnommen werden. 0 20 40 60 80 100 120 140 160 weiblich 57 65 75 95 102 116 117 67 11 männllich 1 10 14 11 16 15 18 25 5 21-25 26-30 31-35 36-40 41-45 46-50 51-55 56-60 über 60 Übersicht über die hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen im Amt 51 nach Alter und Geschlecht 6 V/0962/2012 Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen im Amt 51 nach Professionen Hausmeister; 2 Koch/Köchin; 1Krankenschwester; 1Schreibkraft; 14 Sonstige; 10 Verwaltungskraft; 86 Dipl.-Pädagoge/-in; 3 Dipl.-Sozialarbeiter/-in; 164 Dipl.-Sozialpädagoge/-in; 39 Erzieher/-in; 358 Haus. Gehilfe/-in; 15 Kinderpfleger/-in; 103 Heilpädagoge/-in; 1 Heilerzieher/-in; 13 Hauswirtschafter/-in; 10 Wie schon im Geschäftsbericht 2011 dargestellt, spielt die Gruppe der geringfügig Beschäftigten auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der Aufgabenerledigung. Die nachfolgende Grafik gibt e i- nen Überblick über die unterschiedlichen Beschäftigungsumfänge (Wochenstunden) im diesem Bereich: 0 20 40 60 80 100 120 weiblich 1 17 30 24 56 67 57 81 91 75 2 männllich 1 14 21 14 18 32 24 25 21 19 1 bis 2 WStD. bis 3 WStD. bis 4 WStD. bis 5 WStD. bis 6 WStD. bis 7 WStD. bis 8 WStD. bis 9 WStD. bis 10 WStD. bis 11 WStD. bis 12 WStD. Übersicht über die geringfügig Beschäftigten im Amt 51 nach Umfang der Beschäftigung und Geschlecht 7 V/0962/2012 Die dargestellten Zahlen, Daten, Fakten sollen einen ersten Einblick in die Entwicklungen im Per- sonalbereich des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien im Rahmen dieser Vorlage geben. Detailliertere Aussagen hierzu werden im Rahmen des Geschäftsberichts 2012 veröffentlicht. 3. Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres Die Verwaltung hat das folgende Beratungsprogramm für den Ausschuss für Kinde r, Jugendliche und Familien auf Grund von Beschlüssen der parlamentarischen Gremien und orientiert am i n- ternen Arbeitsprogramm sowie den geplanten fachlichen Schwerpunkten für das neue Jahr z u- sammengestellt. Zu den unten aufgeführten Themen sollen Berichts - oder Beschlussvorlagen erarbeitet und dem Ausschuss zur Beratung bzw. zur Entscheidung vor gelegt werden. Der j e- weils angegebene Zeitrahmen (I. - IV. Quartal) kann sich ändern, wenn auf Grund von aktuellen Entwicklungen oder Anforderungen andere Prioritäten erforderlich sind. Auch in diesem Jahr wird darauf hingewiesen, dass die Themen von der Verwaltung neben der täglichen Aufgabenerfüllung mit ihren umfangreichen fachlichen Fragestellungen bearbeitet we r- den müssen. Bei den inzwischen äußerst begrenzten f inanziellen und personellen Ressourcen gilt, dass die Umsetzung notwendiger Maßnahmen Vorrang gegenüber der Vorlage von Beric h- ten hat. Übergreifende Aufgabenbereiche: Modellvorhaben/-projekte: „Frühe Hilfen/Prävention“(Bund) und „Kein Kind zurücklassen“ (Land) (I-IV) Zwischenbericht: Maßnahmenprogramm einer kindbezogenen Armutsprävention in Münster (II) Inklusion, d.h. Förderung von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern, im B e- reich der Kindertagesbetreuung, der Kinder - und Jugendförderung und der Hilfen zur Erzi e- hung (insbesondere Eingliederungshilfen gemäß § 35 a SGB VIII) (I-IV) Integration von Kindern mit Migrationsvorgeschichte (I-IV) Aufstellen des Haushaltsplanentwurfs 2014ff. und Vorbereitung der parlamentarischen Ber a- tung für den Produktbereich 06 „Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ (II-IV) Vorlage „Aktualisierungen zum Geschäftsbericht des Amtes 51 zu Beginn des Jahres 2013“ (I-IV) Geschäftsbericht des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien 2012 (I-II) Infrastrukturentwicklung auf Konversionsflächen (Begleitung) (I-IV) Umsetzung von Maßnahmen aus dem Handlungsprogramm 2012 - 2017 (u.a. durch diverse Beschlussvorlagen) (I-IV) Tagesbetreuung für Kinder: Kindertagesbetreuungsbericht 2013 (I-II) Ausbauprogramm (Umbau- und Neubaumaßnahmen) zur Schaffung zusätzlicher u3 - und ü3- Angebote (I-IV) Anmelde- und Aufnahmeverfahren Kindertagesbetreuung (Kita-Navigator) (I-IV) Qualifizierung des Übergangs von der Kita in die Schule - Konkrete Maßnahmen zum Übe r- gang von d er Kita und Schule unter Berücksichtigung der „Grundsätze zur Bildungsförd e- rung…“ (I-IV) Entwicklung eines Konzeptes zur Randzeitenbetreuung/ Flexible Kindertagesbetreuung (I-IV) Entwicklung von Qualitätsstandards für die Mittagsverpflegung in städtischen Kitas (I-IV) Qualitäts- und Ausbildungsoffensive für Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung/ Zusamme n- arbeit mit den Fachschulen (I-IV) Weiterentwicklung Familienzentren (I-IV) Zusammenarbeit mit dem Jugendamtselternbeirat (I-IV) Ausbau der betrieblichen Kindertagesbetreuung (I-IV) 8 V/0962/2012 Abstimmung der Betreuungsangebote für schulpflichtig werdende Kinder in den Schulsommer- ferien (I-II) Kinder- und Jugendarbeit, Offener Ganztag, Jugendsozialarbeit: Zwischenbericht über die Umsetzung der Handlungse mpfehlungen des Kinder - und Jugend- förderplans 2010 - 2014 (I) Neufassung des Rechtsrahmens und des finanziellen Teils der Leistungsvereinbarungen mit freien Trägern der Jugendarbeit (I-II) Vorbereitung und Durchführung der Jugendratswahl am 21. März 20 13 / partizipative Weite r- entwicklung des Jugendrats (I-II) Evaluation der Alkoholpräventionskampagne „VOLL IST OUT“ (durch das Beratungslabor der WWU Münster) (I-IV) Jugendhilfe an Förderschulen - Anpassung der Angebote/ Entwicklung neuer Konzepte (I-IV) Weiterer Ausbau des Offenen Ganztags (II-IV) Zwischenbericht „Förderinseln“ (II) Familienförderung, Familien- und Erziehungshilfen, Kinderschutz: Kindeswohlgefährdung / Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII (I-IV) Bundeskinderschutzgesetz: Integration der Veränderungen in das örtliche Schutzkonzept (I - IV) Evaluation des Projektes „Villa Interim“ (II) Vertiefung der Kooperationsbezüge zu den Grund - und Förde rschulen (KSD -Konzeptfort- schreibung) (I-IV) Kooperationsmodell Jugendhilfe - Psychiatrie Weiterentwicklung der HzE in Münster (I-IV) Evaluation der HzE: vertiefte Auswertungen aus den Verfahren zur wirkungsorientierten Ste u- erung erzieherischer Hilfen (WIMES) (I-IV) Einführung des Betreuungsgeldes zum 01.08.2013 (I-III) 4. Ausblick Die bisherigen Geschäftsberichte des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien lieferten sy s- tematisch Grundinformationen über zahlreiche Leistungen, Ziele, Ressourcenverbräuche und Kennzahlen des Amtes. Die aktuelle Vorlage informiert über einige wichtige Neuerungen (u p- date). Der Geschäftsbericht wird in der bisherigen Erscheinungsform letztmalig im Frühsommer 2013 zur Verfügung stehen. Der Rat hat im Rahmen des Handlungsprogramms 2012 bis 2017 (Nac h- haltige kommunale Haushaltspolitik - Handlungsprogramm 2012 bis 2017; V/0702/2012/1. Erg.; Anlage 1) mit der Konsolidierungsmaßnahme Nr. 3 beschlossen, dass die verschiedenen G e- schäftsberichte der Ämter zu einem zentralen Leistungsbericht zusammengefasst werden. Dieser zentrale Leistungsbericht der Verwaltung soll voraussichtlich erstmalig im Jahr 2014 erscheinen. In Vertretung gez. Dr. Andrea Hanke Stadträtin Anlage: Organigramm des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0962/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 05.12.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37