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V/0157/2020

Straßenbenennungen in Gievenbeck - Oxford-Quartier

Vorlagen 21.02.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 07.05.2020, TOP 6.1

Anlage_1

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Ansehen

Anlage_2_Übersichtsplan

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage_1

35361 Zeichen

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 1  von 16 
Edith-Miltenberg-Weg 
 
 
 
 
 
 
 
 
1936: Edith Miltenberg  
(Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Edith Miltenberg (*24.92.1922 Münster) wohnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester 
Hannelore u.a. Südstr. 30, wo ihr Vater eine Viehhandlung betrieb. Sie besuchte 
1932 bis 1936 das Annette-Gymnasium. 1934 war sie Mitglied im „Bund Deutsch-
Jüdischer Jugend“ und engagierte sich im Sportverein des „Reichsbundes jüdischer 
Frontsoldaten“, wo sie 1934 bei den westfälischen Bezirksmeisterschaften den 1. 
Platz im Leichtathletik-Dreikampf belegte. Sie war von Mitte 1937 bis Oktober 1938 
als Haustochter, Erzieherin und Sprechstundenhilfe bei einem jüdischen Arzt in So-
lingen tätig. Sie sprach fließend Englisch und hatte sich außerdem Spanischkennt-
nisse angeeignet. Da sich die Emigration der gesamten Familie aufgrund der unzu-
reichenden Bürgschaft und der Quotenregelung bis April 1939 nicht verwirklichen 
ließ, plante sie, als Haushaltshilfe nach England auszuwandern. Im Mai 1939 war 
das Umzugsgut bereits zollamtlich verpackt, doch verhinderte der Ausbruch des 
Zweiten Weltkriegs die Emigration. Die Bewerbung für eine Stelle als Kranken-
schwester im „Israelitischen Asyl“ in Köln verlief im Sande. Im Mai 1941 appellierte 
Edith Miltenberg an einen entfernten amerikanischen Verwandten, wenigstens ihr 
durch ein „Affidavit“ die Einwanderung in die USA zu ermöglichen, um dann die Fa-
milie anfordern zu können. Um in der Emigration Geld zu verdienen, erlernte sie die 
Herstellung von Ansteckblumen aus Filz. Edith MIltenberg wurde mit Eltern und 
Schwester am 13.12.1941 von Münster ins Ghetto Riga deportiert, wo sie als Kran-
kenschwester im Ghetto-Krankenhaus tätig war. Nach der Auflösung des Ghettos im 
November 1943 wurde die gesamte Familie ins KZ Riga-Strasdenhof verschleppt 
und dort ermordet. 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
  
Zusatz zum Straßenschild: 
Die Jüdin Edith Miltenberg (1922-1943) wurde nach vergeblichem Versuch auszu-
wandern, 1943 im KZ Riga-Strasdenhof ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 2  von 16 
 
Elfriede-Meyer-Weg 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.09.1941: Elfriede Meyer (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Elfriede Meyer geb. Feibes (*3.02.1896 MS) entstammte der alteingesessenen jüdi-
schen münsterischen Kaufmannsfamilie Feibes (Salzstr. 3-4). Nach dem Besuch der 
Evangelischen Höheren Töchter-Schule in Münster studierte sie ab 1918/19 drei 
Semester Medizin an der Universität Münster. Während des Ersten Weltkriegs be-
treute sie Kleinkinder. Mit ihrem Ehemann, dem 1885 in Münster geborenen Rechts-
anwalt Dr. Max Meyer, und ihren 1921 und 1925 geborenen Kindern wohnte sie im 
Eigentum Rudolfstr. 20. Da sie nach dem Novemberpogrom 1938 mit Unterstützung 
eines Vetters in England die Emigration der beiden Kinder dorthin betrieb, wurde am 
13.12.1938 ihr Vermögen wegen angeblicher eigener Emigrationsabsichten und zur 
Sicherstellung der Zwangsabgaben gesperrt. Einige nichtjüdische Personen hielten 
Kontakt zum Ehepaar Meyer. 1940 musste es weitere jüdische Personen in seinem 
Haus aufnehmen. Nach der Zerstörung des Hauses am 8.07.1941 durch Brandbom-
ben wurden Elfriede Meyer und ihr Mann für kurze Zeit im „Judenhaus“ Salzstr. 3 (ihr 
ehemaliges Elternhaus) untergebracht, bevor sie am 29.08.1941 nach Minden zo-
gen. Elfriede Meyer wurde, schwerkrank und fast erblindet, zusammen mit ihrem 
Ehemann am 31.07.1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und am 16.10.1944 – 
ihr Mann war zehn Monate zuvor den Lagerbedingungen erlegen – ins KZ Auschwitz 
verbracht und dort ermordet. 
 Drei Monate nach ihrer Deportation 
wurde das ihr gehörige Grundstück 
Rudolfstr. 20 in Münster zugunsten 
des Deutschen Reiches konfisziert. 
Sohn und Tochter konnten nach 
England entkommen. 
 
 
 
 
 
 
 
1938: Elfriede und Dr. Max Meyer 
 (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
  
Zusatz zum Straßenschild: 
Elfriede Meyer geb. Feibes (1896-1944), Ehefrau eines Münsteraner Rechtsanwalts, 
wurde 1944 als Jüdin im KZ Auschwitz ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 3  von 16 
Else-Scheuer-Weg 
 
 
 
 
 
 
1940: Else Scheuer       
 (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Die Lehrerin Else Scheuer geb. Reingenheim (*23.12.1900 Rheine) stammte aus 
einer vermögenden Kaufmannsfamilie in Rheine und besuchte dort 1911-1918 das 
Lyzeum. Nach dem Ersten Weltkrieg zog sie mit der Familie nach Münster, legte 
1921 am Evangelischen Oberlyzeum das Abitur ab und erlangte die Lehrbefähigung 
für Volks- und Mittelschulen.  
1927 arbeitete sie an der jüdischen Schule in Essen, später im elterlichen Geschäft 
in Münster. 1937 heiratete sie den Lehrer Hermann Scheuer und wohnte mit ihm in 
ihrem Elternhaus Raesfeldstr. 28 . Nach einer Befragung zur Emigrationsabsicht im 
September 1938 sperrte das Deutsche Reich ihr Vermögen, um die eventuell anfal-
lende Reichsfluchtsteuer zu sichern. Nach dem Novemberpogrom 1938 dezimierte 
es sich rapide, u.a. durch Zahlung der „Judenvermögensabgabe“. Else Scheuer fi-
nanzierte den Unterhalt ihrer Schwiegereltern in Laasphe. Ihr Bruder, der seit 1937 in 
Brasilien lebte (Briefkontakt bis Ende 1941), konnte lediglich für die Eltern ein Visum 
erlangen, nicht jedoch für sie. Nach dem Verkauf des elterlichen Hauses Raesfeldstr. 
28 Anfang 1939 erhielt sie dort Wohnrecht bis zu ihrer beabsichtigten Auswanderung 
nach Brasilien. Ab 1939 war das Ehepaar Scheuer in den „Judenhäusern“ Salzstr. 31 
und Prinz-Eugen-Str. 39 (1941) untergebracht. Seit 1940 unterrichtete Else Scheuer 
Englisch an der jüdischen Schule in der Marks-Haindorf-Stiftung.  
  
Später musste sie Zwangsarbeit in der Trockenkar-
toffelfabrik in Westbevern-Brock leisten. 
Mit ihrem Ehemann wurde sie am 13.12.1941 ins 
Ghetto Riga deportiert, am 1.10.1944 in das KZ 
Stutthof. Sie kam dort am 8.01.1945 um, einige Tage 
nachdem ihr Ehemann in einem Außenlager von 
Stutthof zugrunde gegangen war. 
 
 
1940: Else Scheuer (oben 2. v. re.) als Englischlehrerin an  
der jüdischen Schule in Münster (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
  
Zusatz zum Straßenschild: 
Die letzte Lehrerin an der jüdischen Schule Münsters, Else Scheuer geb. Reingen-
heim (1900-1945), wurde mit ihrem Ehemann 1945 im KZ Stutthof ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 4  von 16 
 
Gumprichstrasse 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1921: Albert und Irma Gumprich (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-
Overmeyer) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rudi (Foto von 1937),              Ruth-Marianne (1939)       und            Sonja-Emma (1940) Gumprich  
                                                                                                                                        (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Albert Gumprich (*19.04.1892 Borghorst) kam um 1920 nach Münster und übernahm die 
Pferde- und Viehhandlung seines späteren Schwiegervaters Levy Nathan, Wolbecker Str. A 
3. Mit seiner Ehefrau, die er 1922 geheiratet hatte, wohnte er bis nach dem Novemberpog-
rom 1938 Kanalstr. 20. Diskriminierungen seit Beginn der Naziherrschaft führten zu einem 
starken Umsatzrückgang. Die Einziehung des Wandergewerbescheins zum 30.09.1938 be-
deutete den Verlust der Existenz. Ein Antrag auf Verlängerung des Gewerbes und die Son-
dierung von Auswanderungsmöglichkeiten zogen die Sperrung des Vermögens nach sich. 
Wahrscheinlich erfolgte nach der Pogromnacht eine Inhaftierung im Polizeigefängnis, wie sie 
von ca. 60 männlichen Juden Münsters bezeugt ist. Auf Drängen gab Albert Gumprich am 
24.11.1938 Brasilien als Auswanderungsziel an. Am 2.1.1939 erfolgte der Umzug zur Südstr. 
44. Nach der Auswanderung des jüdischen Hausbesitzers fand die Familie Unterkunft im 
„Judenhaus“ Hermannstr. 44. An Reinvermögen waren nach dem Verkauf von vier mit Hypo-
theken belasteten Grundstücken und Abzug der „Judenvermögensabgabe“ am 3.11.1939 
noch rund 5.000 RM zum Lebensunterhalt übrig, bei monatlichen Ausgaben von mindestens 
395 RM für einen fünfköpfigen Haushalt (Miete und Lebensunterhalt). Albert Gumprich war 
als Tiefbauarbeiter beschäftigt und wegen seines jüngsten Kindes, eines Säuglings, vom 
ersten Transport nach Riga (13.12.1941) zurückgestellt.  
 
Irma Gumprich geb. Nathan (*1.5.1898 MS) erklärte am 24.9.1938 auf behördliche Befra-
gung bzgl. ihrer Auswanderungsabsicht, dass sie mit ihrer Familie auswandern wolle, wenn 
es eine Möglichkeit gebe. Daraufhin wurde eine „Sicherungsanordnung“ erlassen und der 
Verkauf ihres Erbteils, Ackerland in Gievenbeck, von der Erlaubnis der Devisenstelle abhän-
gig gemacht. Dieses musste auf Anordnung der Oberfinanzdirektion nach dem November-
pogrom am 24.11.1938 zum „Siedlungswert“ verkauft werden.  
 
Rudolf (Rudi) Gumprich (*26.12.1923 Münster) war bis 1938 Schüler der jüdischen Volks-
schule und 1934 Mitglied im „Bund Deutsch-Jüdischer Jugend“. 1939 erzielte er mit seiner 
 
Zusatz zum Straßenschild: 
Das jüdische Ehepaar Albert und Irma Gumprich wurde mit seinen vier Kindern 
1943-45 im KZ Auschwitz bzw. Buchenwald ermordet. 
von Dan 
Gumprich exis-
tiert kein Foto

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 5  von 16 
Arbeit einen höheren Verdienst als sein Vater. Sein zu versteuerndes Jahreseinkommen lag 
bei 900 RM. Er verzog 1940 nach Köln, um in einem Handwerk ausgebildet zu werden und 
erlernte das Schweißen. Am 25.2.1941 erlitt er beim Sturz von einer Brücke schwere Verlet-
zungen und kam in ein Krankenhaus in Köln. Mitte 1941 hielt er sich einen Monat lang in 
Münster bei den Eltern, Hermannstr. 44, auf, ging aber zurück nach Köln, bevor er am 
5.10.1941 endgültig nach Münster zurückkehrte. Er war ursprünglich für die erste Deportati-
on am 13.12.1941 vorgesehen, wurde dann jedoch zurückgestellt.  
 
Ruth-Marianne Gumprich (*12.8.1925 MS) war Schülerin der jüdischen Schule in MS und 
wie ihr Bruder Mitglied im „Bund Deutsch-Jüdischer Jugend“. Sie schrieb einer emigrieren-
den Freundin am 29.3.1939 ins Poesiealbum: „Der Mensch ist frei, und würde er in Ketten 
geboren“ (Schiller).   
 
Sonja-Emma Gumprich (*9.11.1928 MS) war ebenfalls Schülerin der jüdischen Schule in 
Münster.   
 
Die Zwillinge Uri und Dan Gumprich wurden am 4.3.1940 im münsterischen Franziskus-
Hospital geboren. Dan Gumprich starb dort mit rund sieben Wochen. 
 
Am 27.1.1942 wurden Albert und Irma Gumprich mit ihren vier Kindern Rudi, Ruth-
Marianne, Sonja-Emma und Uri ins Ghetto Riga deportiert. Albert Gumprich kam am 
10.6.1942 dort um. Irma Gumprich gelang es trotz Schreibverbots diese Nachricht an ihre 
Schwester zu übermitteln. Bei Auflösung des Ghettos Riga (2.11.1943) wurde Irma 
Gumprich mit ihren Kindern Ruth-Marianne, Sonja-Emma und Uri (3 ½ Jahre alt) ins Vernich-
tungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet. 
Rudi Gumprich wurde bei Heranrücken der russischen Front am 10.8.1944 von Riga per 
Frachtschiff in das KZ Stutthof bei Danzig verlegt. Sechs Tage später wurde er zusammen 
mit anderen Münsteranern in das KZ Buchenwald überstellt und von dort in ein Außenlager 
nach Bochum geschickt, wo er in der Rüstungsindustrie (Eisen- u. Hüttenwerke oder Verein 
Gußstahl) arbeiten musste. Am 3.3.1945 gelangte er zurück ins KZ Buchenwald in den 
„Krankenbau“-Todesblock. Er starb dort am 8.3.1945, vier Wochen vor der Befreiung am 
11.4.1945. 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 6  von 16 
Henny-Uhlmann-Weg 
 
 
 
 
 
 
Ende 1935: Emil und Henny Uhlmann mit ihren Kindern Heinz und Lieselotte  
(Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Henny (Henriette) Uhlmann geb. Scheiberg (*2.09.1888 Münster) wuchs im elterli-
chen Haus in Münster, Salzstr. 31 auf, heiratete mit 18 Jahren den neun Jahre älte-
ren Kaufmann Emil Uhlmann und bekam 1908 und 1909 zwei Kinder. Seit 1933 las-
tete auf dem Haus Salzstr. 31 (Eigentümer war ihr Bruder Gustav, niederländischer 
Staatsangehöriger) eine Grundschuld von 20 000 RM. 1936 überschrieb ihr Bruder 
das Haus auf Henny Uhlmann. Seit 1937 stieg die Sorge um die finanzielle Existenz, 
jedoch wollte Henny Uhlmann nicht vorzeitig auf ihr „deutsches Zuhause“ verzichten. 
Auch fürchtete sie das Klima in Südafrika (dorthin war der Sohn emigriert) und hielt, 
den erhaltenen Briefen zufolge, die Situation in anderen Emigrationsländern für 
ebenso wenig gesichert. Ferienaufenthalte zwischen 1936 bis Februar 1938 in den 
Niederlanden ließen sie die Einengung in Deutschland spürbar fühlen. Nach dem 
Novemberpogrom 1938 vermietete sie ab 1939 zwecks Existenzsicherung Zimmer 
an jüdische Ehepaare. 1940 gelang die Emigration nach Luxemburg. Mit ihrem Ehe-
mann wurde sie im September 1941 von Luxemburg-Stadt über das ehemalige Klos-
ter „Fünfbrunnen“ (Cinqfontaines) in das Ghetto Litzmannstadt/Lodz verbracht, ihr 
Mann kam dort um. Mitte September 1942 wurde Henry Uhlmann im Vernichtungsla-
ger Chelmno-Kulmhof vergast. Das in den Niederlanden lagernde Umzugsgut wurde 
1943 von den deutschen Besatzern nach Deutschland zurücktransportiert und dort 
u.a. an ausgebombte Familien verteilt. Das Haus Salzstr. 31 beschlagnahmte 1942 
der Reichsfiskus. Die Tochter konnte mit ihrem Ehemann nach Chile entkommen. 
 
 
 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
 
 
  
Zusatz unter dem Straßennamen: 
Die jüdische Münsteranerin Henny Uhlmann geb. Scheiberg (1888-1942) wurde 1942 im KZ 
Chelmno/Kulmhof ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 7  von 16 
 
Henriette-Hertz-Weg 
Henriette Hertz, *14.08.1913 †11.01.2001, jüdische Münsteranerin, vom NS-Regime verfolgt 
und beraubt. Sie überlebte die NS-Zeit untergetaucht im Rheinland, kehrte nach Münster 
zurück.  
Von ihrem früheren Besitz wurde nur ein Bruchteil erstattet. 
 
Henny Hertz besuchte von 1920 bis zur Mittleren Reife 1930 die Annette -Schule, 
wo sie am kath. Religionsunterricht teilnahm. Sie sollte aufgrund ihrer jüdischen 
Herkunft in den 1920er Jahren nur ausnahmsw eise in einen Tennisclub aufg e-
nommen werden, was ihren Vater dazu veranlasste, sie in einem anderem Club 
anzumelden, in dem sie auch nach dem Ausschluss von Juden aus Sportverbä n-
den noch verblieb. Danach wurde sie Mitglied in einem jüdischen Tennisclub.  
 
Als Jüdin fand sie 1933 keine Lehrstelle und 
musste ihren Plan, Modezeichnerin zu werden, 
aufgeben. Sie besuchte daraufhin die Fraue n-
oberschule St. Hildegard und machte eine 
Ausbildung im Büro, um ihrem Vater in der 
Kanzlei helfen zu können.  
1934/35 hielt sie sich sechs Monate in Span i-
en bei einem Onkel auf, der Korrespondent der 
Frankfurter Zeitung in Madrid war. Zurück in 
Münster erteilte sie Juden zur Auswand e-
rungsvorbereitung Spanischunterricht. Sie 
wollte mit Hilfe von Verwandten, die ihr ein V i-
sum v erschafft hatten, in die USA auswa n-
dern. Dieses Vorhaben kam aber nicht zusta n-
de. Sie musste sowohl Radio als auch Fotoa p-
parat laut NS -Gesetzgebung bei der Gestapo 
abliefern.  
       Um 1935: Henriette Hertz 
Der ersten Deportation aus Münster am 13.12.1941  entging sie, weil sie ihren 
schwerkranken Vater – die Mutter war inzwischen verstorben – pflegen musste. 
Nach seinem Tod wurde sie von einem SS -Mann vor ihrer bevorstehenden Depor-
tation nach Riga gewarnt. Außerdem intervenierte ein Frontoffizier auf Heima tur-
laub, der ehemalige Nachbar Günther Schmidt -Hern, für sie bei der Gestapo. 
Henny Hertz fasste den Entschluss, Deutschland illegal zu verlassen bzw. unte r-
zutauchen. Nachdem ersteres nicht gelang, legte sie sich einen anderen Namen 
zu und konnte mit Unter stützung von Bekannten Unterkunft und schließlich 
auch Arbeit im Rheinland finden. Verwandte, die mit nichtjüdischen Partnern 
verheiratet waren, halfen ihr mit Lebensmittelkarten, so dass sie bis Kriegsende 
in der Illegalität überleben konnte.  
Am 21.2.1942 wurde ihr restliches Vermögen, u.a. das Haus Prinz -Eugen-Straße 
39, vom Deutschen Reich beschlagnahmt. Nach langen Bemühungen erhielt sie 
drei Jahre nach der Befreiung eine Einwanderungsgenehmigung in die USA, en t-
schloss sich jedoch nach einjähri gem Aufenthalt, nach Deutschland zurückz u-
kehren. 
Quelle: Gisela Möllenhoff, Rita Schlautmann -Overmeyer, Jüdische Familien in Münster 
1918 bis 1945, Teil 1 Biographisches Lexikon, Münster 2001

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 8  von 16 
 
Luise-Rappoport-Weg 
 
 
 
 
 
Luise Rappoport geb. Schulmann (*12.09.1876 
Oldenburg) wohnte seit ihrer Heirat 1898 in Münster 
und war seitdem Mitglied im „Israelitischen Frauen-
verein“. Ihr Ehemann, der Getreidekaufmann Her-
mann Rappoport (*1871 Gilgenburg/Ostpreußen), 
war 1919-1924 als Vertreter der Deutschen Demo-
kratischen Partei (DDP) Stadtverordneter in Münster; 
er starb 1932. Die von ihm 1892 gegründete Getrei-
deimportfirma übernahm der jüngste Sohn Werner. 
 Luise Rappoport wurde Eigentümerin des Hauses 
Herwarthstr. 7, das sie seit ca. 1935 vermietet hatte. 
Sie selbst zog 1935 zur Windthorststr. 17 und 1938 
zur Wermelingstr. 1.  
Um 1939: Luise Rappoport  
(Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Nach dem Novemberpogrom 1938 beendete der damalige Mieter des Hauses Her-
warthstr. 7 auf Druck der NSDAP das Mietverhältnis. Gleichzeitig wurde durch die 
den Juden auferlegte „Judenbuße“ erst 20, dann 25% des Vermögens eingefordert. 
So war Luise Rappoport, da ihr auch behördlicherseits eine weitere Vermietung des 
Hauses untersagt war, am 10.02.1939 zum Verkauf unter Verkehrswert gezwungen. 
Der Verkaufspreis musste auf ein Sperrkonto eingezahlt werden und wurde z.T. für 
„Judenvermögensabgabe“ und Reichsfluchtsteuer (7.900 RM) „sichergestellt“. Sie 
bezahlte auch die fünften Raten der „Vermögensabgabe“ für ihre Mutter in Oldenburg 
sowie für ihren Schwager in Berlin. Ihre beabsichtigte Auswanderung, für die der 
Sohn Ernst in Palästina seine Ersparnisse eingezahlt hatte, scheiterte mit Kriegsbe-
ginn. Seit dem 21.09.1939 wohnte sie im „Judenhaus“ Hermannstr. 44, ab 3.02.1942 
mit weiteren drei Frauen in einem Raum in der letzten münsterischen Sammelunter-
kunft Am Kanonengraben 4 (Marks-Haindorf-Stiftung). Im Rahmen der „Sammelakti-
on für die Ostfront“ musste sie am 10.01.1942 alle in ihrem Besitz befindlichen Woll- 
und Pelzsachen entschädigungslos abliefern. Waren ihr Ende 1939 zum Lebensun-
terhalt noch monatlich 300 RM bewilligt worden, wurde der Betrag 1942 auf 150 RM 
reduziert. Eine Woche vor ihrer bevorstehenden Deportation musste sie – in der Illu-
sion, sich in ein Altenheim einzukaufen – einen „Heimeinkaufsvertrag“ über 5.400 
RM abschließen. Am 31.07.1942 wurde sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert, von 
dort am 23.09.1942 in das Vernichtungslager Treblinka, dort kam sie um. Der deut-
sche Staat zog ihren Vermögensrest ein. 
 
Ihre drei zwischen 1899 und 1904 in Münster geborenen Kinder konnten emigrieren, 
Ernst R., Amtsgerichtsrat, 1935 nach Palästina (1954 kehrte er nach Münster zu-
rück), Minni R., Konzertsängerin, 1939 nach England und nach dem 2. Weltkrieg 
nach Kanada sowie Werner 1939 ebenfalls nach England. Nach dem Kriegseintritt 
Großbritanniens wurde er als „feindlicher Ausländer“ nach Kanada transportiert.  
 
 
Vorschlag für Zusatz unter dem Straßennamen: 
Luise Rappoport geb. Schulmann (1876-1942) wurde als Jüdin 1942 
 im KZ Treblinka ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 9  von 16 
 
Um 1939: Hermann und Luise Rappoport mit den Söhnen Ernst (Mitte) und Werner 
 (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 10  von 16 
 
Meta-Seelig-Weg 
 
 
 
 
 
 
 
Um 1933: Reinhold und Meta Seelig 
 (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Meta Seelig geb. Steinweg (*2.04.1899 MS) war das fünfte der acht Kinder des Alt-
warenhändlers Salomon Steinweg, der sich 1880 in Münster niedergelassen hatte. 
Ihr Elternhaus befand sich An den Bleichen 5. Nach dem Besuch der jüdischen 
Volksschule absolvierte Meta Seelig eine kaufmännische Lehre u.a. in Datteln. Nach 
ihrer Heirat 1922 verzog sie nach Wismar und kehrte mit ihrem Ehemann Reinhold 
Seelig und der zwei Jahre alten Tochter Anita 1925 nach Münster zurück. 1927 und 
1933 gebar sie zwei Söhne. Als Verkäuferin in der jüdischen Firma „Lapp & Co.“ trug 
sie zum Lebensunterhalt bei; mit deren „Arisierung“ verlor sie Ende März 1933 ihre 
Stellung. Sie wohnte auch nach dem Verkauf des Elternhauses (1935) weiterhin mit 
ihrer Familie An den Bleichen 5. Ihre Tochter Anita wuchs bei ihrer kinderlosen 
Schwester in Rostock auf und emigrierte mit den „Ersatzeltern“ 1934 nach Italien. 
Beim Besuch 1937 in Mailand sahen sich Mutter und Tochter zum letzten Mal. 1939 
scheiterte die Ausreise der Söhne Paul und Kurt mit einem Kindertransport nach 
England ebenso wie der Versuch, den älteren nach Palästina zu schicken. Da die 
Familie nur über geringe Mittel verfügte, versorgte Meta Seelig bis zur eigenen De-
portation eine altersverwirrte Jüdin, deren nichtjüdischer Schwiegersohn deren Un-
terhalt zahlte. Im Juni 1939 musste sie innerhalb weniger Tage in das „Judenhaus“ 
Jüdefelderstr. 14 ziehen. Mit Kriegsbeginn brach der direkte Kontakt zu ihrer inzwi-
schen nach Palästina gelangten Tochter ab. Im Juni 1939 fand sie für ihren kriegs-
versehrten Mann eine Anstellung bei einem „arisierten“ Betrieb in Wuppertal-Barmen. 
Da die Trennung von der Familie ihm gesundheitliche Probleme verursachte, erwog 
sie 1940 einen Umzug nach dort. Reinhold Seelig kehrte jedoch im Mai 1941 nach 
Münster zurück. Meta Seelig wurde mit Ehemann und den zwei Söhnen am 
13.12.1941 ins Ghetto Riga deportiert, wo vermutlich bei dessen Liquidierung alle im 
November 1943 ums Leben kamen. 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
  
Vorschlag für Zusatz unter dem Straßennamen: 
Die jüdische Münsteranerin Meta Seelig geb. Steinweg (1899-1943) kam mit Ehemann und 
zwei Söhnen in Riga um.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 11  von 16 
Nanny-Katz-Weg 
  
 
 
 
 
 
 
Nanny Katz geb. Löwenstein (2.5.1870 Ibbenbüren) war 
die dritte Ehefrau des 18 Jahre älteren Metzgers Eli Katz 
(1852-1935), den sie 1906 geheiratet hatte und der drei 
(z.T. schon erwachsene Kinder mit in die Ehe brachte. 
Seither wohnte Nanny Katz in Münster. Bis 1925 betrieb 
ihr Mann eine koschere Metzgerei („Ochsen-, Kalb- und 
Hammelmetzgerei“), deren Hauptkundschaft sich aus der 
christlichen Bevölkerung rekrutierte.  
 
Aus der Ehe gingen 1907 und 1910 zwei Kinder hervor. 
Ihr Ehemann, Eli Katz, starb 1935, nachdem er lange Jah-
re gelähmt und bettlägerig gewesen war. Nanny Katz 
wohnte mehr als 30 Jahre lang im Eigentum Bernhardstr. 
12.  
 
 
um 1930: Nanny Katz          
(Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Nach dessen Zwangsverkauf am 27.4.1939 (der Erlös kam auf ein Sperrkonto) wurde sie am 
15.8.1939 in das „Judenhaus“ Hermannstr. 44 eingewiesen. Dort bewohnte sie für 10 RM 
Miete einen Dachgeschossraum. Per „Sicherungsanordnung“ wurde ihr Konto im November 
1939 zur Sicherstellung der Reichsfluchtsteuer gepfändet, und ihr stand monatlich lediglich 
ein festgesetzter Betrag zur Verfügung, der im Laufe der Zeit immer weiter heruntergesetzt 
wurde. 1939 wurden ihr im Rahmen der „Edelmetallabgabe“ Besteck und Schmuck entzo-
gen. Am 3.2.1942 musste sie in das letzte münsterische „Judenhaus“ Am Kanonengraben 4 
ziehen und teilte sich dort einen Raum mit drei weiteren Frauen. Sie hatte ihre Auswande-
rung bereits vorbereitet, aber der Versuch ihrer beiden Kinder in Palästina, für sie eine Ein-
reisegenehmigung nach dort zu bekommen, blieb angesichts der restriktiven Zuwande-
rungspolitik der britischen Mandatsmacht vergeblich. In wöchentlichen Briefen berichtete sie 
ihrem Sohn Walter in Palästina über die Ereignisse in Münster, über ihre Auswanderungs-
vorbereitungen und schilderte den Verkauf ihrer Möbel, die sie bei ihrem Umzug in die „Ju-
denhäuser“ nicht hatte mitnehmen können. Eine Woche vor ihrer Deportation musste sie für 
1.000 RM einen „Heimeinkaufsvertrag“ abschließen, der sie in dem Glauben ließ, sich in ein 
Altersheim eingekauft zu haben. Sie wurde am 31.7.1942 ins Ghetto Theresienstadt depor-
tiert und von dort zwei Monate später am 29.9.1942 ins KZ Treblinka verbracht, wo sie er-
mordet wurde.  
 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
  
Vorschlag für Zusatz unter dem Straßennamen: 
Nanny Katz geb. Löwenstein (1870-1942), Ehefrau eines jüdischen Metzgers, wurde 
1942 im KZ Treblinka ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 12  von 16 
 
Simonsplatz 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1925: Dr. Erich und Elfriede Simons 
 (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer)  
1936: Ernst Simons mit seiner Schwester Lore  
(Slg. Gertrud Althoff, Münster) 
 
 
Der Rechtsanwalt und Notar Dr. jur. Erich Simons 
(*16.04.1896 Olfen) studierte nach der Reifeprüfung 
1915 in Warendorf bis zu seiner Einberufung zum 
Militär Mitte 1916 Jura in Heidelberg. Im Ersten Welt-
krieg erlitt er schwere Verwundungen an beiden Bei-
nen. 1919 setzte er sein Jurastudium an der Univer-
sität Münster fort. Er war im Vorstand der jüdischen 
Studentenverbindung „Rheno-Bavaria“. 1923 promo-
vierte er in Erlangen. Seine Niederlassung als 
Rechtsanwalt in Münster erfolgte 1925 (im Jahr sei-
ner Heirat). Die Kanzlei befand sich zunächst am 
Prinzipalmarkt 5, ca. 1928-1936 Salzstr. 35, dann 
Bahnhofstr. 42. 1932 wurde er zum Notar ernannt. 
Mit dem „Gesetz über die Zulassung zur Rechtsan-
waltschaft“ (7.04.1933) bekam er Vertretungsverbot 
vor Gericht, das aufgrund seines „Fronteinsatzes“ 
vorläufig zurückgenommen wurde, doch entzog man 
ihm das Notariat.  
Um 1910: Therese-Helene Simons 
 (Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
 
Seit Ende 1938 war er – als einziger jüdischer Jurist in Münster – als „Konsulent“ nur 
für jüdische Klienten zugelassen und als „Mittelsmann“ zwischen der jüdischen Ge-
meinde und den NS-Stellen eingesetzt. Am 31.05.1938 beantragte er 
1.000 Palästina-Pfund zur Emigration nach Palästina. Da er keine Aussichten hatte, 
dort in seinem Beruf tätig zu sein, wollte er sich an einem Unternehmen beteiligen. 
Nach dem Antrag erfolgte die Zwangsüberweisung seines Sparguthabens auf ein 
Sperrkonto mit Pfändung von 25 % für die bei einer Auswanderung fällig werdende 
Reichsfluchtsteuer. Er hatte nach dem Novemberpogrom 1938 eine „Judenvermö-
gensabgabe“ von 23.000 RM zu leisten. Noch 1941 hoffte er, in die USA (1939 hatte 
er sich beim Konsulat registrieren lassen) entkommen zu können. Nach Bomben-
Vorschlag für Zusatz unter dem Straßennamen: 
Der jüdische Rechtsanwalt Dr. Erich Simons, seine Frau Elfriede, seine Kinder Ernst und 
Lore sowie seine Mutter wurden 1943-45 in Konzentrationslagern ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 13  von 16 
schäden am Haus Bahnhofstr. 42 wurde er am 2.02.1942 mit seiner Familie in das 
letzte münsterische „Judenhaus“ Am Kanonengraben 4 (Marks-Haindorf-Stiftung) 
eingewiesen. Nach der Deportation der letzten Juden aus Münster am 31.07.1942 
verblieb die Familie noch fünf Monate in diesem leeren Gebäude, bevor ihr im De-
zember 1942 eine Wohnung in der Ludgeristr. 110 zugewiesen wurde. Sie erhielt 
heimlich Lebensmittelunterstützung durch zwei nichtjüdische Frauen. Am 10.05.1943 
war Dr. Simons gezwungen, einen „Heimeinkaufsvertrag“ über 7.677 RM abzu-
schließen, der ihm vorgaukelte, sich in ein Altersheim einzukaufen.  
 
 
Elfriede Simons geb. Abt (*18.11.1900 Lippstadt) heiratete 1925 den Juristen Dr. 
Erich Simons und hatte mit ihm zwischen 1926 und 1933 drei Kinder, das älteste 
starb im Kleinkindalter. Sie nahm nach dem Tod des Schwiegervaters (1933) ihre 
Schwiegermutter in den Haushalt auf. Zur Vorbereitung einer Emigration unterhielt 
Elfriede Simons in ihrer Wohnung einen englischen Sprachzirkel. Dort erfolgte auch 
die Anfertigung von Filzblumen zum geplanten Verkauf im Emigrationsland. Ca. 1941 
wurde bei einer Wohnungsdurchsuchung Wäsche konfisziert.  
 
 
Ernst Simons (*20.11.1926 Münster) besuchte bis zum Herbst 1938 die jüdische 
Volksschule in Münster. Seit Oktober 1938 war er 3 Jahre lang in Berlin Schüler ei-
ner jüdischen Oberschule. Dafür musste sein Vater ein monatliches Schulgeld von 
175 RM und weitere 175 RM für Verpflegung und Fahrgeld aufbringen. Ernst Simons 
kehrte zu unregelmäßigen Besuchen nach Münster (Bahnhofstr. 42) zurück, z.B. in 
den Sommerferien. Mit Beginn der Deportationen aus Berlin holten ihn seine Eltern 
am 21.10.1941 nach Münster zurück. Im Dezember 1941 wurde er als „ungelernter 
Arbeiter im Arbeitseinsatz“ in einem Gartenbaubetrieb gegen einen Stundenlohn von 
0,28 RM bei 60 Stunden Arbeitszeit wöchentlich zwangsverpflichtet.  
 
 
Lore Simons (*5.05.1933 Münster) war seit 1939 Schülerin der jüdischen Volks-
schule in Münster. Im Sommer 1940 verbrachte sie 14-tägige Ferien in Ostwestfalen 
bei einer jüdischen Familie mit gleichaltriger Tochter. Nach zwei Riga-Deportationen 
aus Münster (Dezember 1941 und Januar 1942) verblieb sie als einziges jüdisches 
schulpflichtiges Kind in der Stadt.  
 
 
Therese-Helene Simons geb. Eltzbacher (*19.01.1867 Neuenkirchen/Rietberg) leb-
te seit 1928 in Münster. Nach dem Tod ihres Mannes Aron (1933, Grab auf dem jüdi-
schen Friedhof Münster: http://www.juedischer-friedhof-
muenster.de/datenbankseite/?id=38) wohnte sie bei der Familie ihres Sohnes, 
Rechtsanwalt Dr. Erich Simons, Salzstr. 35, seit etwa 1936 Bahnhofstr. 42. Nach der 
Teilzerstörung dieses Hauses durch Bomben gelangte sie am 2.02.1942 in das letzte 
münsterische „Judenhaus“ Am Kanonengraben 4. Sie lebte dort mit Sohn und 
Schwiegertochter sowie den beiden Enkelkindern in einem behelfsmäßig abgetrenn-
ten Raum. Nach der Deportation der letzten in der Marks-Haindorf-Stiftung unterge-
brachten alten Menschen am 31.07.1942 blieb sie mit der Familie ihres Sohnes zu-
nächst allein in dem Gebäude zurück bis sie mit dieser von der Stadt Münster am 
11.12.1942 in das Haus Ludgeristr. 110 zwangseingewiesen wurde.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 14  von 16 
 
Am 12. Mai 1943 wurden Dr. Simons, seine Frau, die beiden Kinder sowie seine 
Mutter ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Dr. Erich Simons wurde am 9.10.1944 
mit Frau und Tochter (der Sohn bereits wenige Tage früher) ins Vernichtungslager 
Auschwitz deportiert und dort ermordet. Das zurückbleibende Vermögen wurde vom 
Deutschen Reich konfisziert und die Wohnungseinrichtung versteigert. 
Therese-Helene Simons, die vor ihrer Deportation einen „Heimeinkaufsvertrag“ über 
13.000 RM hatte unterzeichnen müssen, starb acht Wochen nach ihrer Ankunft in 
Theresienstadt. 
 
Ernst Simons gelangte, getrennt von den anderen, vom Ghetto Theresienstadt am 
28.09.1944 ins Vernichtungslager Auschwitz, wo er zur Arbeit zwangsverpflichtet 
wurde. Vor dem Anmarsch sowjetischer Truppen wurde er in Richtung Westen auf 
den „Todesmarsch“ geschickt. Am 7.01.1945 wurde er in das Außenlager (Kaufering 
VII- Erpfting) des KZ Dachau überstellt und kam dort zwei Tage später um. 
 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 15  von 16 
 
Sonja-Kutner-Weg 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sonja Kutner (*13.05.1922 Münster) kam 1925 mit 
ihren Eltern von Burgsteinfurt nach Münster. 1933-
1936 war sie Schülerin des Annette-Gymnasiums; 
dann wurde sie „beurlaubt“, obwohl sie noch schul-
pflichtig war. Seit September 1937 besuchte sie die 
Victoria-Schule in Prag; der Transfer des monatli-
chen Schulgeldes (175 RM) in die Tschechoslowakei 
musste vom Finanzamt bewilligt werden.  
 
 
 
 
 
1934: Sonja Kutner  
(Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
Sonja Kutner wohnte 1938 nach ihrer Rückkehr nach Münster wieder bei ihren El-
tern, Margaretenstr. 23. 1939/1940 absolvierte sie im jüdischen Säuglings- und 
Kleinkinderheim in Berlin-Niederschönhausen eine Ausbildung als Säuglingspflege-
rin. Nach dem Tod ihrer Mutter (20.11.1939) und einem gescheiterten Emigrations-
versuch in die USA im Frühjahr 1940 kehrte sie am 23.09.1940 nach Münster zurück 
und wohnte mit ihrer Großmutter Hedwig Probstein im „Judenhaus“ Prinz-Eugen-Str. 
39. Laut einer den jüdischen Familien abverlangten Vermögenserklärung besaß sie 
zum Zeitpunkt der Deportation ein Guthaben von 3,50 Reichsmark. Zusammen mit 
ihrem Vater Max Kutner und der 71-jährigen Großmutter wurde sie am 13.12.1941 
ins Ghetto Riga deportiert, nach dessen Auflösung Ende 1943 ins KZ Riga-
Strasdenhof, wo alle drei ermordet wurden. 
 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
 
  
Vorschlag für Zusatz unter dem Straßennamen: 
Sonja Kutner (1922-1943) wurde als Jüdin 1943 im KZ Riga-Strasdenhof ermordet.

Anlage 1 
 
Vorlage V/1049/2019  -  Anlage 1  - Seite 16  von 16 
Sophie-Heimbach-Weg 
 
 
 
 
 
um 1929: Sophie Heimbach 
(Slg. Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer) 
 
 
Sophie Heimbach (*1.7.1895 Laer) war eine von drei Töchtern des Viehhändlers Sigmund-
Samuel Heimbach (*1856 Laer/Steinfurt). Sie kam mit sechs Jahren nach Münster und be-
suchte vermutlich die jüdische Volksschule in der Marks-Haindorf-Stiftung. Im Anschluss 
daran machte sie eine Lehre zur Modistin im Hutgeschäft „August Schmedes“, Salzstr. 36, 
dort war sie mehr als 20 Jahre tätig. Sie blieb unverheiratet und wohnte bei den Eltern Han-
saring 5 (1919 - 1939). Die „Deutsche Arbeitsfront“ (DAF) erzwang durch Druck auf den Fir-
meninhaber ihre Entlassung. So betrieb sie seit Dezember 1935 einen selbständigen Putz-
machereibetrieb in der Privatwohnung. Die Firma Schmedes versorgte sie nach Geschäfts-
schluss mit Material und Aufträgen, heimlich, da Mitglieder der DAF in den Betrieb einge-
schleust worden waren. Couragierte Kunden fanden sich zu Anproben in ihrer Privatwoh-
nung ein. Nach dem Novemberpogrom wurde Sophie Heimbach zur Aufgabe ihrer Heimar-
beit und zum Wohnungswechsel zur Südstr. 5 gezwungen. Von dort gelangte sie über das 
„Judenhaus“ Hermannstr. 44 (16.8.1939) zur letzten münsterischen Sammelunterkunft Am 
Kanonengraben 4 (seit 3.2.1942), wo sie mit ihrem gelähmten Vater und dem Ehepaar Wal-
deck ein Zimmer teilte. Sophie Heimbach wurde am 31.7.1942 mit ihrem Vater, der auf einer 
Bahre zum Deportationszug gebracht wurde, ins Ghetto Theresienstadt deportiert, nachdem 
sie sich brieflich von ihrem ehemaligen Chef mit den Worten: „Vielen Dank für alles alles Gu-
te. Donnerstag treten wir unsere Erholungsreise an“ verabschiedet hatte. Um Herrn Schme-
des zu schützen, war der Brief anonym abgefasst und wurde heimlich unter der Tür durch-
geschoben. Ihr Vater starb kurz nach der Ankunft im Ghetto. Sophie Heimbach wurde am 
28.10.1944 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und nach der „Selektion“ am 
30.10.1944 in der Gaskammer ermordet. 
 
Die zwei älteren Schwestern von Sophie Heimbach wanderten vor dem Ersten Weltkrieg in 
die USA aus, die jüngere Schwester starb im Alter von wenigen Monaten, ihre Mutter 1930. 
 
 
Gisela Möllenhoff/Rita Schlautmann-Overmeyer 
Februar 2018 
Vorschlag für Zusatz unter dem Straßennamen: 
Die jüdische Modistin Sophie Heimbach (1895-1944) wurde 1944  
im KZ Auschwitz ermordet.

Anlage_2_Übersichtsplan

3271 Zeichen

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Flur 042

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Anlage 3

MÜNSTER

Amt für Stadtentwicklung,
Stadtplanung, Verkehrsplanung

Bebauungsplan Nr. 579

Zeichenerklärung
Festsetzungen des Bebauungsplanes.

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Maß der baulichen Nutzung
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Anpllanzung von Bäumen. Sträucher und
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Erhaltung von Bäumen, Sıräuchern und sonstigen
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Sonstige Festsetzungen
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Besondere schallschutziechische Vorkehrungen
Armpegeberich I ad DIN 4108

AR Lurmpogeisersen I nacn DIN 10

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Kennzeichnungen
Ufsrenung vor Fan, dern Ben at

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Nachrichtliche Übernahme

Bestandsangaben
Pure

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Anm

| Wonngetuc | rerione Gruss
Wenscratsgebäe| gewerikchen Gabäuce
6151 Kanalsccishahen Ieca’ Über Normasanennal

Recntegrungiagen:
b (BGB) Inder Fassung 0er Bekarrumaetung vor 73092004 (BOBı 15 2u1a) zı- | Nachauch und Yerratäiigung
(Per Geändert duch Arne! 2 ces Gedkzes vüm 30.082017 (BGBL 15 ZI) jmoer An auch anzaver Te,

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Westin (BauO NAW) In der Fassung der Bekanntmachung | Under td verbaon und wer

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Gemarkung: _Münster
Flur:
Maßstab:

Bebauungsplan Nr. 579

Gievenbeck -

—| Oxford-Quartier (Roxeler Straße

-

| / Dieckmannstraße /

Gievenbecker Reihe /
Niedenstiege)

Blatt 1

Anlage A

1148 Zeichen

Anlage A zur V/0157/2020 
Kurzüberblick 
Die zwölf Straßen in Gievenbeck – Oxford-Quartier erhalten die Namen von jüdischen Frauen,  
die in Münster Opfer des Nationalsozialismus geworden sind. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Die Benennung von Straßen mit Bezug zur Geschichte der Juden in Münster, speziell zu den 
jüdischen Opfern des Nationalsozialismus in Münster, ist ein Beitrag zur Aufarbeitung  
der NS-Zeit und zur öffentlichen Erinnerungskultur in der Stadt Münster und dient damit dem Ziel, 
»Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch Dialog“ zu ei-
ner weltoffenen Stadt weiterzuentwickeln«.  
 
 
 
Finanzierung 
Durch den Beschluss entstehen der Stadt Münster keine Kosten. 
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung 
ist X vollständig 
pflichtig  überwiegend 
pflichtig  überwiegend 
freiwillig  vollständig 
freiwillig 
Die Aufgabe der Straßenbenennung beruht auf dem § 4 Straßen und Wegegesetz NRW in Ver-
bindung mit § 126 Abs. 3 Baugesetzbuch. 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
keine.

Beschlussvorlage

2716 Zeichen

V/0157/2020 
V/0157/2020 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Straßenbenennungen in Gievenbeck - Oxford-Quartier 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   07.05.2020 Bezirksvertretung Münster-West Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Die Straßen in Gievenbeck im Oxford-Quartier erhalten die Straßennamen Edith-Miltenberg-Weg, 
Elfriede-Meyer-Weg, Else-Scheuer-Weg, Gumprichstraße, Henny-Uhlmann-Weg, Henriette-Hertz-
Weg, Luise-Rappoport-Weg, Meta-Seelig-Weg, Nanny-Katz-Weg, Simonsplatz, Sonja-Kutner-Weg, 
Sophie-Heimbach-Weg entsprechend dem Übersichtsplan in Anlage 3. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. 
 
 
 
Begründung: 
 
Der Bebauungsplan Nr. 579: Gievenbeck – Oxford-Quartier ist mit der Bekanntmachung im Amts-
blatt vom 21.12.2018 in Kraft getreten. Mit den ersten Bauanträgen ist im Laufe dieses Jahres zu 
rechnen. Deshalb stehen die Straßen zur Benennung an.  
Die Bezirksvertretung Münster-West hat am 04.05.2017 entschieden, dass die Straßen im neu zu 
entwickelnden Oxford-Quartier nach weiblichen Opfern von Krieg und Gewalt benannt werden. Dar-
über hinaus hat die BV-West am 12.10.2017 entschieden, dass sie die nächste zu benennende 
Straße nach Henriette Hertz benennen wird. 
Um diese Vorgaben umzusetzen, schlägt die Verwaltung den Namen Henriette-Hertz-Weg und elf 
Namen von jüdischen Frauen aus Münster, die im KZ ermordet wurden, zur Benennung vor.  
Vermessungs- und 
Katasteramt 
 
             .2020 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Zimmermann 
Telefon: 492-6242 
ZimmermannBernhard@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0157/2020 
Die Kaserne wurde in den Jahren 1934 bis 1936 errichtet. Die aus dieser Zeit erhaltenen Gebäude 
gehören zur "NS-Architektur"  (so wie die Manfred-von-Richthofen-Kaserne und einige andere Ge-
bäude in Münster). 
Die zwölf Straßennamen in diesem Gebiet erinnern an Menschen, die Opfer des NS-Regimes ge-
worden sind. Die Vorschläge für die Namen haben auf Anfrage der Verwaltung Gisela Möllenhoff 
und Rita Schlautmann-Overmeyer, die Autorinnen des Buches »Jüdische Familien in Münster 1918 
– 1945«, gemacht.  
Zwei Straßen - die in Anlage 3 rot gezeichnete Haupterschließungsstraße und der grüne Platz - 
werden nach den Familien Gumprich und Simons benannt, weil ganze Familien, Eltern mit ihren 
Kindern, im KZ ermordet wurden. 
Diese Vorschläge zur Straßenbenennung wurden der Bezirksvertretung West in der Sitzung am 
21.02.2019 bereits vorgestellt. Es bestand Einvernehmen, dass die Straßen so benannt werden 
sollen.  
 
In Vertretung  
 
 
 
Denstorff 
Stadtbaurat  
 
 
Anlagen:  
Anlage 1   Erläuterungen zu den Straßennamen 
Anlage 2   Übersichtsplan  
Anlage A   Kurzfassung

Beratungsverlauf (1)

07.05.2020 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 6.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (35)

  • Roxeler Straße
  • Dieckmannstraße
  • Gumprichstraße 1921
  • Südstraße 30
  • Salzstraße 3
  • Rudolfstraße 20
  • Prinz-Eugen-Straße 39
  • Wolbecker Straße
  • Kanalstraße 20
  • Hermannstraße 44
  • Herwarthstraße 7
  • Windthorststraße 17
  • Wermelingstraße 1
  • Jüdefelderstraße 14
  • Bahnhofstraße 42
  • Ludgeristraße 110
  • Margaretenstraße 23
  • Elfriede-Meyer-Weg 1
  • Else-Scheuer-Weg 1940
  • Luise-Rappoport-Weg
  • Meta-Seelig-Weg
  • Nanny-Katz-Weg
  • Simonsplatz 1925
  • Sonja-Kutner-Weg
  • Sophie-Heimbach-Weg
  • Henriette-Hertz-Weg
  • Am Kanonengraben 4
  • Gievenbecker Reihe
  • Edith-Miltenberg-Weg 1936
  • Raesfeldstraße 28
  • An den Bleichen 5
  • Bernhardstraße 12
  • Prinzipalmarkt 5
  • Niedenstiege
  • Brock

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0157/2020
Typ
Vorlagen
Datum
21.02.2020
Erstellt
06.10.2020 14:37