Mandari Insight

2011/0057

Neugestaltung Friedensplatz und Umbau der Tiefgaragenentlüftung Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17.12.2009/23/14 zum Antrag vom 01.12.2009 betr. Neugestaltung Friedensplatz und Umbau an der Tiefgaragenentlüftung

Magistratsvorlage 17.05.2011

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

2011/0057

25.9 KB · application/pdf

Ansehen

2011/0057

9867 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
23.05.2011 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat VI  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
 
Vorlage-Nr. 2011/0057 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Neugestaltung Friedensplatz und Umbau der Tiefgaragenentlüftung 
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17.12.2009/23/14 zum Antrag vom 
01.12.2009 betr. Neugestaltung Friedensplatz und Umbau an der Tiefgaragenentlüftung 
 
Vorlage vom: 17.05.2011 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Bericht zum oben genannten Antrag wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 17.05.2011  
 
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 17.12.2009 den folgenden Antrag vom 01.12.2009 
beschlossen: 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 
 
Der Magistrat wird beauftragt, im Zusammenhang mit der vorgesehenen Umgestaltung des 
Friedensplatzes zu folgenden Fragen zu berichten: 
 
• Wie sehen die genauen Ausführungspläne für die Umgestaltung nach Klärung aller noch 
offenen Fragen wie Abluft für Garage, Einbau noch vorhandener Bauteile des historischen 
Platzes usw. nun aus? 
 
• Wie wird ein behindertengerechter Zugang sichergestellt, wenn – wie in der Antwort auf die 
Kleine Anfrage vom 27.10.2009 dargestellt – Q-Park auf einen Neubau des 
Kassenhäuschens mit Aufzug verzichten will? 
 
• Welche Vorstellungen gibt es, die Umgebung des „Waben“ in die Platzgestaltung 
einzubeziehen – insbesondere die technischen Aufbauten auf der Seite zum Museum? 
 
• Wie wird der Friedensplatz in den Rahmen/Masterplan rund ums Schloss einbezogen und 
ist daran gedacht, diesen Rahmenplan im Zusammenhang mit der Nutzung aller 
Innenstadtplätze öffentlich darzulegen und zu diskutieren? 
 
Begründung:
 
 
Durch zahlreiche Änderungen bei der Planung des Friedensplatzes ist in der Öffentlichkeit der 
Eindruck entstanden, auf die endgültige Gestaltung nun keinen Einfluss mehr nehmen zu können. 
Deshalb soll durch einen ausführlichen Bericht im Rahmen des Bauausschusses mit 
vorgeschalteter Fragestunde diese Informations- und Diskussionsmöglichkeit gegeben werden. 
 
Dazu wird folgendes berichtet: 
Frage 1:
 
Wie sehen die genauen Ausführungspläne für die Umgestaltung nach Klärung aller noch offenen 
Fragen wie Abluft für Garage, Einbau noch vorhandener Bauteile des historischen Platzes usw. nun 
aus? 
 
Antwort:
  
In der Magistratsvorlage Nr. 2008/0028 wurde mit Datum 10.9.2008 beschlossen, dass die Entwurfs- 
und Ausführungsplanung für die Umgestaltung des Friedensplatzes beauftragt werden soll. 
Die Entwurfsplanung soll in einer Bauvorlage der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden. 
Bedingt durch zeitlich aufwändige Verhandlungen mit dem Eigentümer und dem Betreiber der 
Friedensplatztiefgarage (Die Umgestaltung des Friedensplatzes setzt voraus, dass die zur Zeit oben 
liegenden Betonentlüftungsbauwerke entfernt werden. Dies bedingt den Umbau der 
Tiefgaragenentlüftung, aber nur in dem Umfang, ohne den Bestandsschutz für den Betrieb der 
gesamten Anlage zu gefährden) wurde diese Entwurfsplanung im August 2009 fertiggestellt. 
 
 
 
Dieser Umbau der Tiefgaragenentlüftung erfordert eine neue Auslassöffnung durch die 
Schlossgrabenmauer in den Schlossgraben und damit die Zustimmung der TU-Darmstadt als 
Eigentümer des Schlosses. Diese Zustimmung ist abhängig von den Emissionswerten der

3 
... 
Tiefgaragenentlüftung, welche von der städt. Bauverwaltung durch eigene Untersuchungen nicht zu 
ermitteln sind. Das hierfür erforderliche fachtechnische Gutachten kann wegen der momentanen 
Haushaltsituation nicht beauftragt werden. 
Die Entwurfsplanung kann somit nicht weiter bearbeitet und eine Bauvorlage nicht eingebracht 
werden. 
Vorabstimmungen mit allen beteiligten Behörden, Brandschutzamt, Denkmalbeirat, Bauaufsicht, 
Eigentümer, Betreiber sind so weit abgeschlossen, dass die Bauvorlage eingebracht werden könnte. 
 
Zur Umsetzung der Neugestaltung des Friedensplatzes ist Folgendes vorgesehen: 
 
• Im Rahmen der Platzneugestaltung wird das vorhandene Eingangsbauwerk komplett 
abgebrochen und durch eine leichte Überdachung ersetzt. Die Überdachung ist 
Wetterschutz für den Treppenabgang und den Kartenautomaten. Sie ist auf der Westseite 
mit einer Glaswand geschlossen, auf der anderen Seite lediglich mit einem 
Treppengeländer abgegrenzt. 
• Die auf der Ostseite der Tiefgarage liegenden Notausgänge werden einläufig in Nord-Süd-
Richtung umgebaut. 
• Das östliche Entlüftungselement wird unterhalb der Tiefgaragendecke abgebrochen. Mit 
internen Anpassungen der Schächte und einem seitlichen Durchbruch durch die Wand der 
Tiefgarage werden die beiden Entlüftungsrohre oberhalb des Kaufhofandienungstunnels 
durch die Schlossgrabenmauer in den Schlossgraben eingeleitet. 
• Das westliche Entlüftungselement wird ebenfalls unterhalb der Tiefgaragendecke 
abgebrochen. Die vorhandenen Entlüftungsöffnungen werden modifiziert und der neuen 
Entlüftungsform angepasst. Der Deckendurchbruch muss verändert werden, sodass aus 
einem breiten Schlitz eine ca. 1,40 m x 1,40 m große quadratische Öffnung entsteht. Über 
dieser quadratischen Öffnung steht auf der Baumterrasse eine ca. 3 m hohe quadratische 
Litfasssäule, welche als Auslassöffnung dient. 
 
Dem Wunsch des Denkmalbeirates, vorhandene, historische Bauteile zu verwenden, wurde insofern 
entsprochen, als dass die beiden historischen Schalen, welche zurzeit noch auf dem Platz hinter der 
Stadtkirche stehen, auf der Baumterrasse aufgestellt werden sollen. 
 
Frage 2:
 
Wie wird ein behindertengerechter Zugang sichergestellt, wenn – wie in der Antwort auf die Kleine 
Anfrage vom 27.10.2009 dargestellt? – Q-Park auf einen Neubau des Kassenhäuschens mit Aufzug 
verzichten will? 
 
Antwort:
 
Nach Entscheidung des Betreibers der Tiefgarage, keinen neuen Eingang mit Aufzug zu bauen, wird 
es für Menschen mit Rollstuhl weiterhin nicht möglich sein, die Tiefgarage zu benutzen. 
Da nach Aussage des Betreibers ein neuer Eingang mit Aufzug keine betriebswirtschaftlichen Vorteile 
bringen würde, müssten die Baukosten dafür alleine die Stadt Darmstadt tragen. Auf Veranlassung 
engagierter Bürger hat die Stadt Darmstadt die Firma Q-Park als Betreiber der Tiefgarage nochmals 
gebeten, nach Möglichkeiten zu suchen, einen Aufzug einzubauen. 
 
In einem Gespräch zwischen Herrn Stadtrat Wenzel und Q-Park (Herrn Loos) wurde vereinbart, ein 
gemeinsames Gespräch mit dem Tiefgarageneigentümer zu suchen. 
 
Frage: 3
 
Welche Vorstellungen gibt es, die Umgebung des „Waben“ in die Platzgestaltung einzubeziehen – 
insbesondere die technischen Aufbauten auf der Seite zum Museum?

4 
... 
Antwort: 
Auch aus meiner Sicht erschien es sinnvoll, die Planung „Friedensplatz“ um den Bereich „Das 
Waben“ zu ergänzen, da es sich um eine Fläche handelt, die insgesamt wirkt.  
Die Einbeziehung der Flächen in die Planung ist geschehen. Der Vorentwurf vom Büro „Werkstadt“ 
für die angrenzenden Flächen (Umfeld „Das Waben“ und Ernst-Ludwig-Platz) soll nach der internen 
Abstimmung den Gremien vorgelegt werden.  
 
Die Außenfläche „Das Waben“ ist m.E. mit entsprechenden Umbauten problemlos in eine 
einheitliche Gestaltung integrierbar. Es handelt sich jedoch teilweise um Flächen, die in Erbpacht 
vergeben sind und nur mit Einverständnis des Erbpachtberechtigten umgestaltet werden können. 
Ob der Erbpachtberechtigte hier Kosten übernehmen will, erscheint mir sehr unwahrscheinlich. 
 
Die technischen Aufbauten/Lüftungsanlagen des „Waben“ an der Zeughausstraße befinden sich 
ebenfalls auf dem Erbbaugrundstück. Hier hat die Stadt keine Eingriffsmöglichkeit. Es wurden aber 
bereits mehrfach Gespräche seitens des Stadtplanungsamtes und des Denkmalschutzes mit dem 
Eigentümer/Betreiber geführt, um diese unschöne Situation zu bereinigen. Die Vorstellungen des 
Eigentümers waren mit der Situation auch aus Sicht des Denkmalschutzes nicht vereinbar. Zu den 
städtischen Vorschlägen liegen bislang keine abschließenden Pläne des Eigentümers vor. 
 
Frage 4:
 
Wie wird der Friedensplatz in den Rahmen/Masterplan rund ums Schloss einbezogen, und ist daran 
gedacht, diesen Rahmenplan im Zusammenhang mit der Nutzung aller Innenstadtplätze öffentlich 
darzustellen und zu diskutieren?  
 
Antwort:
 
Mit Plan und Broschüre „Rund ums Schloss“ werden  Einzelvorschläge zu einem Gesamtbild 
zusammengestellt. Ziel des Plans war es, die bereits realisierten und die bestehenden 
Planungskonzepte in einem zusammenhängenden Gestaltungsbild darzustellen, um so anstehende 
Einzelmaßnahmen jederzeit im Kontext des räumlich vernetzten Gesamtentwurfs beurteilen zu 
können. 
Der Gestaltungsplan ist eine Momentaufnahme und kann bzw. muss je nach Erfordernis und je 
nach Planungsfortschritt verändert und angepasst werden. Die neue Gestaltung „Friedensplatz“ fügt 
sich in den gestalterischen Gesamtzusammenhang der Fläche rund ums Schloss ein. 
Sobald die Beschlüsse über die Entwurfsplanung zum Friedensplatz, sowie die Vorentwurfsplanung 
der angrenzenden Flächen vorliegt, wird er Plan „Rund ums Schloss entsprechend geändert. 
Selbstverständlich wird der Plan der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 
 
 
 
 
Über eine mögliche öffentliche Diskussion der Planung „Rund ums Schloss“ muss noch entschieden 
werden. 
 
 
 
Darmstadt, 17.05.2011 
VI-66/2S-Tb1090 – Brei-Si 
Nst. 2814 
 
 
 
Der Dezernent VI

5 
... 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Stadtrat

Beratungsverlauf (1)

TOP 297 zur Kenntnis

Orte (3)

  • Zeughausstraße
  • Friedensplatz
  • Schlossgraben

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2011/0057
Typ
Magistratsvorlage
Datum
17.05.2011
Erstellt
29.09.2026 00:00