Mandari Insight

0382/2022

Beantwortung der Anfrage zur Isolation ungeimpfter Personen (AN/2321/2021)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 16.03.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 29.03.2022, TOP 2.3

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2522 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/53 
 
Vorlagen-Nummer  16.03.2022 
 0382/2022 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 22.03.2022 
Gesundheitsausschuss 29.03.2022 
 
Beantwortung der Anfrage zur Isolation ungeimpfter Personen (AN/2321/2021) 
Mit Anfrage vom 26.10.2021 stellte Herr Alparslan Babaoglu-Marx folgende Fragen an den Integrati-
onsrat: 
 
1. Welche wissenschaftlichen Nachweise liegen darüber vor, dass bei einer ungeimpften und negativ 
getesteten Person, die Gefahr Andere zu infizieren wesentlich höher ist, als bei einer geimpften Per-
son? 
 
2. Welche Gegenmaßnahmen werden ergriffen, damit die (gegen Sars-Cov 2) ungeimpften Personen 
vom sozialen Leben nicht weiter isoliert werden? 
 
 
Die Verwaltung antwortet wie folgt: 
 
Zu 1.: Es wurden zahlreiche wissenschaftliche Studien durchgeführt. Ein Review des Robert Koch-
Institutes (RKI) ist unter 
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/19_21.pdf?__blob=publica
tionFile abzurufen. 
In der Gesamtschau legen die verfügbaren Daten nahe, dass die COVID-19-Impfung eine Vi-
rustransmission in erheblichem Maß reduziert und dass vollständig geimpfte Personen in Bezug 
auf die Epidemiologie der Erkrankung keine wesentliche Rolle mehr spielen (Epid Bull 2021; 
19:13 -23). 
 
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln hat auch selber Studien durchgeführt und veröffentlicht: 
 
Die Studie https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8240461/pdf/main.pdf 
legt nahe, dass eine Impfung eine Infektion nicht vollständig verhindert, jedoch die Krankheits-
last senkt. Somit wird durch das Verhindern von Infektionen bei Ungeimpften das Gesundheits-
system entlastet. In Bezug auf die Weitergabe von Infektionen hat das Gesundheitsamt gezeigt, 
dass die Anzahl an Übertragungen von ungeimpften Personen dreimal höher war, als die An-
zahl von Übertragungen vollgeimpfter Personen (vgl. https://www.mdpi.com/2076-
393X/9/11/1267/pdf). 
 
 
Zu 2.: Ungeimpfte Personen haben die Möglichkeit, sich in hausärztlichen Praxen und Beratungsstel-
len Informationen einzuholen und sich dort beraten zu lassen. Weiterhin werden von der Stadt 
Köln online Sprechstunden für Multiplikatoren*innen und Ratsuchende zu dieser Thematik an-

2 
 
geboten. 
Die Einschränkungen für Ungeimpfte werden aktuell schrittweise zurückgenommen. 
Das Gesundheitsamt folgt den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes und des Bundesminis-
teriums für Gesundheit. 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (2)

22.03.2022 Integrationsrat
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.03.2022 Gesundheitsausschuss
TOP 2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0382/2022
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
16.03.2022
Erstellt
01.02.2022 16:25