2215/2019
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Fassadensanierung am Gürzenich
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 2215/2019 Freigabedatum 24.06.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hier: Fassadensanierung am Gürzenich - Beauftragung der Baumaßnahme Beschlussorgan Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln Gremium Datum Beschluss: Der Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln stimmt der Beauftragung der beiden im Rahmen von Ausschreibungen ermittelten mindestbietenden Firmen in den Gewerken Natursteinarbeiten und Gerüstbau mit einem Gesamtauftragsvolumen in Höhe von rd. 496.400 Euro zu. Er nimmt zur Kennt- nis, dass sich damit die Gesamtkosten der Maßnahme Fassadensanierung am Gürzenich auf vo- raussichtlich rd. 588.800 Euro belaufen. Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 08.07.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: An der Südseite des Gürzenich hatten sich Ende 2017 Teile der figürlich gestalteten Natursteinkonso- len gelöst und sind herabgefallen. Entsprechend den Regelungen des zwischen der eigenbetriebs- ähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln als Eigentümerin des Gebäudes und der KölnKongress GmbH als Pächterin abgeschlossenen Pachtvertrages wurde seitens KölnKongress in Abstimmung mit dem Veranstaltungszentrum unverzüglich eine Abnetzung aller Erker und erste wei- tere Sicherungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit veranlasst. Zugleich wurde durch KölnKongress ein Fachplanungsbüro der Denkmalpflege beauftragt, die drei Fassaden mittels Hubsteiger zu untersuchen, um Gefahrenpotentiale und Erhaltungszustand der Natursteinsubstanz zu bewerten. Im Zuge der Befahrung wurden an den drei Fassaden insgesamt 70-80 kg geschädigte Gesteins- fragmente entfernt, bei denen nicht gewährleistet werden konnte, dass diese sich spontan ablösen. Durch die Entfernung fragiler und gefährdeter Elemente sowie die Abnetzung der Erker und anderer auskragender Gestaltungselemente wurde die Verkehrssicherheit wiederhergestellt. Die Untersuchung der Natursteinsubstanz zeigte, dass an allen drei Fassaden substanzielle Ge- steinsschäden vorliegen. Auf Empfehlung des Gutachters hat der Betriebsausschuss mit Beschluss vom 19.03.2018 einer grundlegenden Sanierung der Gürzenich-Fassade in Höhe von voraussichtlich rd. 681 Tsd. Euro netto (= 810 Tsd. Euro brutto) zugestimmt und die Betriebsleitung mit der Durchfüh- rung einer Ausschreibung zur Umsetzung der Baumaßnahme beauftragt (Vorlagen-Nr. 3188/2017). Die Bruttokostenberechnung des Gutachters in Höhe von 810 Tsd. Euro setzte sich zusammen aus rd. 700 Tsd. Euro für die Fassadensanierung inkl. Einrüstung, rd. 80 Tsd. Euro für die weiterführende Planung und Fachbauleitung sowie rd. 30 Tsd. € für diverse Nacharbeiten. Da das Veranstaltungs- zentrum Köln vorsteuerabzugsberechtigt ist, beläuft sich die tatsächliche Belastung auf den Netto- Betrag von 681 Euro. Von Seiten des Rechnungsprüfungsamtes wurde die Kostenermittlung unter RPA-Nr. 2018/0316 bestätigt. Mit Hilfe der städtischen Gebäudewirtschaft wurden Ausschreibungen für die beiden Gewerke Natur- steinarbeiten und Gerüstbau durchgeführt. Das Submissionsergebnis für das Gewerk Natursteinar- beiten schließt mit fünf Angeboten in einer Preisspanne von rd.428-759 Tsd. Euro (brutto) ab. Den Zuschlag soll die mindestbietende Firma mit einem Angebot von 428.468,90 Euro inkl. MwSt. erhal- ten. Die Ausschreibung für das Gewerk Gerüstbau führte zu insgesamt sieben Angeboten, die sich in einer Preisspanne von 162-275 Tsd. Euro bewegen. Auch hier soll die mindestbietende Firma mit dem Angebot von 162.267,78 Euro inkl. MwSt. den Zuschlag erhalten. In der Summe ergibt sich daraus ein Auftragsvolumen von 591 Tsd. Euro brutto bzw. 496 Tsd.Euro netto. Unter Berücksichtigung der angesetzten Planungskosten (80 Tsd. Euro) zzgl. Kostenpuffer (30 Tsd. Euro) beläuft sich die Gesamtmaßnahme nunmehr auf voraussichtlich 701 Tsd. Euro brutto bzw. rd. 589 Tsd. Euro netto. Die Betriebsleitung hatte im Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungs- zentrum Köln für das Geschäftsjahr 2019 für die Maßnahme vorsorglich Mittel in Höhe von 700 Tsd. Euro (netto) eingestellt. Damit wird der Ansatz voraussichtlich um rd. 111 Tsd. Euro unterschritten. Die Sanierungsmaßnahme ist in zwei Bauabschnitten geplant. Der 1. Bauabschnitt sieht die Sanie- rung der Fassade zur Martinstraße und Gürzenichstraße vor. Im 2. Bauabschnitt folgt die Fassaden- seite am Quatermarkt. Der Start der Maßnahme soll bis zum 01.08.2019 erfolgen, so dass seitens der Gebäudewirtschaft mit einer plangemäßen Fertigstellung bis Mitte 2020 gerechnet wird. 3 Nach den Bestimmungen der Satzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln bedarf die Betriebsleitung ab einem Auftragsvolumen von 125.000 € der Zustimmung des Be- triebsausschusses. Der Betriebsausschuss wird daher für die Erteilung der Bauaufträge um Zustim- mung gebeten.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Gürzenichstraße
- Martinstraße
- Quatermarkt
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Details
- Aktenzeichen
- 2215/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 24.06.2019
- Erstellt
- 18.06.2019 14:39