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2215/2019

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Fassadensanierung am Gürzenich

Beschlussvorlage Ausschuss 24.06.2019

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln, Sitzung am 08.07.2019, TOP 5.2

Beschlussvorlage Ausschuss

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Beschlussvorlage Ausschuss

5062 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/20/201/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 2215/2019 
Freigabedatum 
24.06.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
hier: Fassadensanierung am Gürzenich - Beauftragung der Baumaßnahme 
Beschlussorgan 
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln stimmt der Beauftragung der beiden im Rahmen 
von Ausschreibungen ermittelten mindestbietenden Firmen in den Gewerken Natursteinarbeiten und 
Gerüstbau mit einem Gesamtauftragsvolumen in Höhe von rd. 496.400 Euro zu. Er nimmt zur Kennt-
nis, dass sich damit die Gesamtkosten der Maßnahme Fassadensanierung am Gürzenich auf vo-
raussichtlich rd. 588.800 Euro belaufen. 
 
 
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 08.07.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
 
An der Südseite des Gürzenich hatten sich Ende 2017 Teile der figürlich gestalteten Natursteinkonso-
len gelöst und sind herabgefallen. Entsprechend den Regelungen des zwischen der eigenbetriebs-
ähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln als Eigentümerin des Gebäudes und der 
KölnKongress GmbH als Pächterin abgeschlossenen Pachtvertrages wurde seitens KölnKongress in 
Abstimmung mit dem Veranstaltungszentrum unverzüglich eine Abnetzung aller Erker und erste wei-
tere Sicherungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit veranlasst. Zugleich wurde 
durch KölnKongress ein Fachplanungsbüro der Denkmalpflege beauftragt, die drei Fassaden mittels 
Hubsteiger zu untersuchen, um Gefahrenpotentiale und Erhaltungszustand der Natursteinsubstanz zu 
bewerten. 
 
Im Zuge der Befahrung wurden an den drei Fassaden insgesamt 70-80 kg geschädigte Gesteins-
fragmente entfernt, bei denen nicht gewährleistet werden konnte, dass diese sich spontan ablösen. 
Durch die Entfernung fragiler und gefährdeter Elemente sowie die Abnetzung der Erker und anderer 
auskragender Gestaltungselemente wurde die Verkehrssicherheit wiederhergestellt. 
 
Die Untersuchung der Natursteinsubstanz zeigte, dass an allen drei Fassaden substanzielle Ge-
steinsschäden vorliegen. Auf Empfehlung des Gutachters hat der Betriebsausschuss mit Beschluss 
vom 19.03.2018 einer grundlegenden Sanierung der Gürzenich-Fassade in Höhe von voraussichtlich 
rd. 681 Tsd. Euro netto (= 810 Tsd. Euro brutto) zugestimmt und die Betriebsleitung mit der Durchfüh-
rung einer Ausschreibung zur Umsetzung der Baumaßnahme beauftragt (Vorlagen-Nr. 3188/2017).  
 
Die Bruttokostenberechnung des Gutachters in Höhe von 810 Tsd. Euro setzte sich zusammen aus 
rd. 700 Tsd. Euro für die Fassadensanierung inkl. Einrüstung, rd. 80 Tsd. Euro für die weiterführende 
Planung und Fachbauleitung sowie rd. 30 Tsd. € für diverse Nacharbeiten. Da das Veranstaltungs-
zentrum Köln vorsteuerabzugsberechtigt ist, beläuft sich die tatsächliche Belastung auf den Netto-
Betrag von 681 Euro. Von Seiten des Rechnungsprüfungsamtes wurde die Kostenermittlung unter 
RPA-Nr. 2018/0316 bestätigt. 
 
Mit Hilfe der städtischen Gebäudewirtschaft wurden Ausschreibungen für die beiden Gewerke Natur-
steinarbeiten und Gerüstbau durchgeführt. Das Submissionsergebnis für das Gewerk Natursteinar-
beiten schließt mit fünf Angeboten in einer Preisspanne von rd.428-759 Tsd. Euro (brutto) ab. Den 
Zuschlag soll die mindestbietende Firma mit einem Angebot von 428.468,90 Euro inkl. MwSt. erhal-
ten. Die Ausschreibung für das Gewerk Gerüstbau führte zu insgesamt sieben Angeboten, die sich 
in einer Preisspanne von 162-275 Tsd. Euro bewegen. Auch hier soll die mindestbietende Firma mit 
dem Angebot von 162.267,78 Euro inkl. MwSt. den Zuschlag erhalten.  
 
In der Summe ergibt sich daraus ein Auftragsvolumen von 591 Tsd. Euro brutto bzw. 496 Tsd.Euro 
netto. Unter Berücksichtigung der angesetzten Planungskosten (80 Tsd. Euro) zzgl. Kostenpuffer (30 
Tsd. Euro) beläuft sich die Gesamtmaßnahme nunmehr auf voraussichtlich 701 Tsd. Euro brutto 
bzw. rd. 589 Tsd. Euro netto. 
 
Die Betriebsleitung hatte im Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungs-
zentrum Köln für das Geschäftsjahr 2019 für die Maßnahme vorsorglich Mittel in Höhe von 700 Tsd. 
Euro (netto) eingestellt. Damit wird der Ansatz voraussichtlich um rd. 111 Tsd. Euro unterschritten. 
 
Die Sanierungsmaßnahme ist in zwei Bauabschnitten geplant. Der 1. Bauabschnitt sieht die Sanie-
rung der Fassade zur Martinstraße und Gürzenichstraße vor. Im 2. Bauabschnitt folgt die Fassaden-
seite am Quatermarkt. Der Start der Maßnahme soll bis zum 01.08.2019 erfolgen, so dass seitens der 
Gebäudewirtschaft mit einer plangemäßen Fertigstellung bis Mitte 2020 gerechnet wird.

3 
Nach den Bestimmungen der Satzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum 
Köln bedarf die Betriebsleitung ab einem Auftragsvolumen von 125.000 € der Zustimmung des Be-
triebsausschusses. Der Betriebsausschuss wird daher für die Erteilung der Bauaufträge um Zustim-
mung gebeten.

Beratungsverlauf (1)

08.07.2019 Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln
TOP 5.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Gürzenichstraße
  • Martinstraße
  • Quatermarkt

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Details

Aktenzeichen
2215/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
24.06.2019
Erstellt
18.06.2019 14:39