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AN/0735/2024

Maßnahmen der Stadt Köln gegen die vermehrte Verbreitung von Fentanyl im Kölner Drogenmilieu

AfD Anfrage nach § 4 07.05.2024

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 11.06.2024, TOP 3.3

AfD Anfrage nach § 4

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AfD Anfrage nach § 4

2582 Zeichen

An die Oberbürgermeisterin der Stadt 
Köln Frau Reker, 
An den Vorsitzenden des Gesundheits-
ausschusses Herrn Dr. Unna,  
 
 
Haus Neuerburg  
Gülichplatz 1 – 3  
50667 Köln 
 
Stephan Boyens 
Zimmer 320 
 
Tel: +49 (221) 221-25396 
 
Stephan.Boyens @stadt-
koeln.de 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.05.2024 
AN/0735/2024 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Gesundheitsausschuss 11.06.2024 
 
Maßnahmen der Stadt Köln gegen die vermehrte Verbreitung von Fentanyl im Kölner 
Drogenmilieu 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Dr. Unna, 
sehr geehrte Damen und Herren, 
 
die Fraktion der AfD bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des 
Gesundheitsausschusses zu setzen: 
 
Fentanyl, die Droge die in den USA mittlerweile für zehntausende Todesopfer jährlich verantwortlich 
ist, verbreitet sich jetzt auch immer weiter in Deutschland, hier auch in Köln. 
 
Sie wirkt 50-100 mal stärker als Heroin. Fentanyl wird geschnupft, gespritzt, geraucht oder ge-
schluckt. Es wirkt innerhalb von zehn Minuten, die Wirkung kann mehrere Stunden anhalten. Herz-
schlag, Atmung, Blutdruck und Verdauung werden heruntergefahren, teils setzt Euphorie ein.  
Auch die Muskeln sind betroffen: Fentanyl sorgt bei dauerhaftem Konsum dafür, dass Muskeln ver-
steifen und nicht mehr richtig funktionieren. Die Folge ist ein unrunder Gang und eckige Bewegun-
gen, daher sprechen auch manche von einer "Zombie-Droge". 
 
Fentanyl wird auch immer öfter anderen Drogen beigemischt. Man geht davon aus, dass inzwischen 
ein Großteil der Todesfälle und Überdosierungen unter Usern von Kokain, Heroin oder Amphetami-
nen auf Fentanyl-Beimischungen zurückzuführen ist, von denen die Konsumenten nichts ahnen. 
 
Hierzu bittet die AfD um Beantwortung folgender Fragen: 
1) Inwieweit ist die Stadt Köln auf die sich anbahnende Fentanyl Welle vorbereitet und gibt es 
statistische Werte aus anderen Regionen über die Verbreitung von Fentanyl? 
2) Darf in den Drogenkonsumräumen mitgebrachtes Fentanyl konsumiert werden? 
3) Werden mitgebrachte Drogen in den Drogenkonsumräumen darauf untersucht, ob diese 
Fentanyl beinhalten?

- 2 - 
 
4) Werden Fentanyl durchsetzte Chargen dann im Drogenkonsum durch Chargen ersetzt die 
nicht mit Fentanyl verunreinigt sind? 
5) Bevorratet die Stadt Köln ausreichende Mengen Naloxon und/oder wird sie diese ggf. dem 
Bedarf angleichen und werden die Drogenkonsumräume mit ausreichenden Mengen Na-
loxon ausgestattet? 
 
Gez. Matthias Büschges 
(Fraktionsgeschäftsführer)

Beratungsverlauf (1)

11.06.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 3.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0735/2024
Typ
AfD Anfrage nach § 4
Datum
07.05.2024
Erstellt
07.05.2024 09:39