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0031/2022/5

Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 20. Oktober 2022

Mitteilung Ausschuss 24.10.2022

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Mitteilung Ausschuss

467 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 24.10.2022 
 0031/2022/5 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 24.10.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.10.2022 
 
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - 
Stand 20. Oktober 2022 
Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), 
Stand: 20. Oktober 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Sachstandsbericht

8750 Zeichen

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht f. d.Bauausschuss am 24.10.2022  u. f.d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 25.10.2022 , 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Köln, Roncalliplatz 4 
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Planungszeit: 2021 - 2023 
Bauzeit: 2023 - 2026 
Projektbeschreibung: 
2. Termine 
Meilensteine: 
Planungsbeschluss 
 (1767/2017) 07/2017      Beauftragung Projektsteuerer (PS) 
Baubeschluss NM Decke DBH (0244/2022) 03/2022     
Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene III /2022      Beauftragung Bauphysik 
Maßnahmen Beauftragung Brandschutz 
Einreichung Bauantrag IV/2022 
Baubeschluss Hauptmaßnahme   I/2023 
Baubeginn III/2023 
Fertigstellung Bau III/2026 
Beauftragung SiGeKo  
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand September 2022 
Stand: 
  I/2022      
  I/2022      
  I/2022      
20.10.2022 
Beauftragung BIM-Manager 
Beauftragung Baulogistik 
Beauftragung Generalplanung (GP) 
Beauftragung Sicherheitskonzept 
Index: 
06 
  I/2021      
 II/2021      
 II/2021      
 II/2021      
 III/2022      
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 
Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend 
sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst 
werden. 
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche 
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte und Domplateau) 
durchgeführt. 
Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts 
der Historischen Mitte. 
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf 
einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine 
Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz 
gestellt. 
1 von 3

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht f. d.Bauausschuss am 24.10.2022  u. f.d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 25.10.2022 , 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
Stand: 20.10.2022 
Index: 06 
3. Kosten 
Kostenschätzung LPH2, August 2022 
Generalsanierung RGM 
Baukosten KG 200-600 43.035.541 €
Baunebenkosten 17.185.074 €
Gesamtsumme (brutto) 60.220.615 €
Risikokosten 
30.991.479 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 91.212.094 €
Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017, 
Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022 
und Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene Maßnahmen vom 19.09.2022 
4,5 Mio €
100% 
1,5 Mio €
in Klärung 
5,9 Mio €
100% 
4. Risiken 
Grün 
Gelb 
Rot 
1
Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 
2 Änderung der Planung durch Nutzer 
3 Gesetzliche Änderungen 
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen 
6 Genehmigungsverfahren 
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 
8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2015 
(Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag und Ukraine Krieg) 
9 Abbau von Exponaten 
10 Einlagerung von Exponaten 
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubeginn) 
12 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 
13 Statische Ertüchtigungen 
14 Denkmalschutzauflagen 
15 Urheberrecht, Röcke/ Renner Erben 
Planungsbudget 
Finanzierungsanteil Stadt: 
Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, 
Baubudget Decke Dombauhütte 
Baubudget vorgezogener Rückbau: 
Finanzierungsanteil Stadt: 
Finanzierungsanteil Stadt: 
Kostenprognose 
Projektbudget Verfügt Zahlungsstand 
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive 
fortgeschrieben und bewertet. 
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
Verfügt 8.599.318 €
Zahlungsstand 
12 
10 
08 
06 
04 
02 
Projektbudget 11,9 Mio. €
3.647.572 €
2 von 3

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht f. d.Bauausschuss am 24.10.2022  u. f.d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 25.10.2022 , 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
Stand: 20.10.2022 
Index: 06 
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe: 
Ausführung: 
Kosten: 
Termine: 
   Nächste Schritte: 
Abschluss Leistungsphase 3 offen 
Beginn vorgezogener Rückbau 
planmäßig 
mittleres Risiko 
hohes Risiko 
I/2023 
IV/2022 
Die Verfahren zur Beauftragung der Leistungen Projektsteuerung und Generalplanung sind abgeschlossen. Seit März 2021 liegen 
die Beauftragungen vor. Ebenfalls beauftragt sind Fachplaner für Prüfstatik, Brandschutz, Bauphysik, Fassadenplanung, 
Sicherheitskonzept , BIM-Manager, Baulogistik und Sicherheits- und Gesundheitskoordinator. 
Somit sind alle derzeit erforderlichen Planer verfügbar. Projektstart war Anfang April 2021. 
Die Leistungsphase 2 wurde termingerecht am 28.02.2022 abgeschlossen. Das Projekt befindet sich nun auf Basis der 
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 3, Entwurfsplanung. 
Auf Grundlage des Änderungsantrags zum erweiterten Planungsbeschluss Historische Mitte (Dezember 2021) befindet sich das 
Dezernat für Kunst und Kultur in einem Abstimmungsprozess zu einem kuratorischen Gesamtkonzept der Historischen Museen 
(KSM, RGM, NS-DOK und MiQua). Das Ergebnis könnte noch Einfluss auf die Ausstellungsplanung des RGM und der HMK nehmen . 
Der Baubeschluss zum vorgezogenen Rückbau wurde am 19.09.2022 gefasst. Die darin enthaltene Ergänzung zur Vorlage eines 
Konzeptes für die Ausstellung inklusive der Kosten VOR Genehmigung des Baubeschlusses führt zu einer Terminverschiebung. 
Aktuelle Maßnahmen: 
Die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird weiter auf ihre 
Machbarkeit untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Ausstellungskonzeptes des 
RGM und bilden gleichzeitig die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen. 
Die Bauteilöffnungen zur Untersuchung der Hohlraumdecke sind abgeschlossen. Die Hohlraumdecke wird auf Wassereintritte und 
Schäden im Untergeschoß überprüft. Das Baulogistikkonzept wurde in Abstimmung mit dem Sicherheitsberater, dem Amt VI/4 
Stadtbau im Quartier/ Domumfeld und den Generalplanern erstellt. 
Die Einhausungen des Dionysos Mosaiks und des Poblicius Grabmals befinden sich in der Ausführung. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da die Fortschritte in 
der Planung der aktuellen Terminschiene entsprechen, jedoch noch 
einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen. 
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 
Die Kostenschätzung LPH2 des Generalplaners liegt vor sowie für die vorgezogenenen Maßnahmen die Kostenberechnungen 
(LPH3). Diese  wurden durch die Projektsteuerung hinsichtlich möglicher Risiken und Baupreissteigerungen bezogen auf die 
Bauzeit bewertet. Die Gesamtkostenprognose inklusive Risiko liegt bei 91 Mio. EUR brutto. 
Der Rahmenterminplan der Projektsteuerung wurde unter Berücksichtigung der Ergänzung zum Baubeschluss des vorgezogenen 
Rückbaus fortgeschrieben. Die Bestandsuntersuchungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, daher besteht noch keine 
Terminsicherheit hinsichtlich des Planungs- und Leistungsumfangs. 
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 
Zwecks Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) wurden großflächige 
Bauteilöffnungen in Abstimmung mit einem Sachverständigen für Abdichtung ausgeführt. Die Erkenntnisse wurden in einem 
abschließenden Bericht zusammengefasst und in die weitere Planung überführt. Wegen der Feuchteschäden in den 
Räumlichkeiten der Dombauhütte ist vorgesehen, die Durchführung vorzuziehen, dies erfordert einen vorgezogenen 
Baubeschluss. Der Rat hat am 17.03.2022 seine Zustimmung zur vorzeitigen Sanierung erteilt, somit kann die Maßnahme noch in 
diesem Jahr beginnen. Die bauausführende Firma wurde beauftragt. Das Baustellenkonzept für die Maßnahme Decke über 
Dombauhütte und Trafostation ist erstellt. Die bauausführende Firma wird die Decke über der Trasfostation auf Schadstoffe 
untersuchen. Es wurden weitere Schadstoffe gefunden, so dass die Bauausführung mit entsprechenden Schutzmaßnahmen 
durchgeführt werden muss. Dadurch verlängert sich die Bauzeit im Bereich der Dombauhütte. Die Rheinenergie muss die 
Trafostation während der Sanierung schützen. Hierfür ist ein Versetzen der Niederspannung notwendig. Eine Türe, welche den 
Baubereich vom spannungsführenden Bereich abtrennt muss noch eingebaut werden. 
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

24.10.2022 Bauausschuss
TOP 1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.10.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0031/2022/5
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.10.2022
Erstellt
08.09.2022 10:42