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Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017

Mitteilung Ausschuss 1268/2017 vom 24.04.2017

Stand: Am 27.04.2017 im Wirtschaftsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/153 153/1 Vorlagen-Nummer 24.04.2017 1268/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Wirtschaftsausschuss 27.04.2017 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik legt als Mitteilung einen statistischen Bericht zur Entwic k- lung des Kölner Arbeitsmarktes vor. Der Pegel 1/2017 informiert über die Entwicklung der Beschäfti g- tenzahlen der Kölner Wirtschaft differenziert nach Branchen so wie die Strukturveränderungen bei den Arbeitslosenzahlen. Mit der aktuellsten von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Beschäftigtenzahl für Ende Se p- tember 2016 wurde mit 547.600 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zum sechsten Mal in Folge ein neuer Höchststand erreicht. Von Mitte 2015 bis Mitte 2016 überschritt die Zahl der Beschä f- tigten im Dienstleistungssektor erstmals die 450.000er-Marke und stieg auf 456.400 (+3,3 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich zum Jahresende 20 16 gegenüber dem Jahresende 2015 deutlich um 3.439 auf 46.411 Personen. Im ersten Quartal 2017 ist die Arbeitslosigkeit in Köln weiter zurückgegangen. Im weiteren Jahresverlauf 2017 ist angesichts der weiterhin stabilen Konjunkturlage mit einem weit e- ren Beschäftigungsaufbau und Abbau der Arbeitslosigkeit in Köln zu rechnen. gez. Höing
  • Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_01_2017

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    1 Arbeitsmarkt Köln Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 Pegel Köln 1/2017 Die Oberbürgermeisterin Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 2 Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 3 Zum Inhalt des Pegels  Mit der aktuellsten vorliegenden Beschäftigtenzahl für Ende September 2016 wurde mit 547.600 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ein neuer Höchststand erreicht . Hierzu hat der Zuwachs von rund 11.000 Beschäftigten (+2,0%) gegenüber Juni 2016 beigetragen.  Der Kölner Beschäftigungszuwachs gegenüber 2015 lag mit einem Plus von 2,6 Prozent sowohl über dem NRW - als auch dem Bundesdurchschnitt ( +2,0% bzw. +2,2%) und damit hinter Dortmund (+3,7%), München (+3,4 %) und Leipzig (+2,9 %) an vierter Stelle im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten.  Im Produktionssektor stagnierte die Bes chäftigung von Mitte 201 5 bis Mitt e 2016. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten i m Dienstleistungssektor erstmals über die 45 0.000er-Marke, und zwar auf 456.400 (+3,3%).  Innerhalb des Dienstleistungsse ktors gab es im Vergleichszeitraum den höchsten absoluten Beschäftigtenzuwachs bei den Unternehmensbezogenen Dienstleistungen (+6.100 Arbeitsplätze bzw. +6,3%). Mit ei nem Beschäftigungsplus von 3.000 Arbeitsplätzen (+4,7 %) folgt an zweiter Stelle das Gesundheits - und Sozialwesen. Auch der Logistikbereich Verkehr und Lagerei (+1.100 Arbeitsplätze bzw. +3,3%) konnte zulegen.  Ausländerinnen und Ausländer (+8,3 %) verzeichneten einen höheren Beschäft igungszuwachs als Deutsche (+2,0%). Bei den älteren Beschäftigten ab 55 Jahren kam es demografisch bedingt zu einem Beschäftigtenanstieg (+4.800 Arbeitsplätze).  Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten ist zwar insgesamt nur um ein Prozent auf knapp 114.000 angestiegen, allerdings stieg gleichzeitig die Zahl derer, die im Nebenjob eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, um fünf Prozent auf 39.000.  Infolge steigender Beschäftigungszahlen hat sich die Arbeitslosigkeit in Köln im Jahresrückblick 2016 positiv entwickelt: Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich zum Jahresende 2016 gegenüber 2015 deutlich um 3.439 auf 46.411 Personen (-6,9%).  Die Arbeitslosigkeit in Köln ist im bisherigen Jahresverlauf 2017 weiter zurückgegangen . Im weiteren Jahresverlauf 2017 ist angesichts der weiterhin stabilen Konjunkturlage mit einem weiteren Beschäftigungsaufbau und Abbau der Arbeitslosigkeit in Köln zu rechnen. Laut der aktuellen IAB -Regionalprognose soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln 2017 um 3,1 Prozent auf rund 557.000 steigen und gleichzeitig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf 46.300 sinken (-6,6%). Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 4 Beschäftigung im sechsten Jahr in Folge auf Wachstumskurs Nach den Beschäf tigungsrekorden der letzten fünf Jahre erreichte die Beschäftig ung bereits zur Jahresmitte 2016 zum sechsten Mal in Folge einen neuen Höchststand: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln stieg von Mitte 2015 bis Mitte 2016 um 2,8 Prozent auf 536.800 (+14.600). Ende September 2016 wurde mit 547.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein neues Allzeithoch erreicht. Hierzu hat die Zunahme von rund 11.000 Beschäftigten (+2,0%) gegenüber dem Wert von Juni 2016 beigetragen (Grafik 1) . Das dritte Quartal gilt erfahrungsgemäß als Jahreshöchststand bei der Beschäftigung, weil zu diesem Zeitpu nkt die Auszubildenden in die Beschäftigung eintreten. Im Ergebnis ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten v on Mitte 2011 bis September 2016 kontinuierlich um insgesamt rund 71.000 angestiegen. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von rund 14.000 Beschäftigten über einen Zeitraum von fünf Jahren. Am Arbeitsort Köln sind 85 Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig: D ie ho hen Beschäftigungszuwächse vollzogen alleine sich in den Dien stleistungsbranchen, wo in den letzten fünf Jahren 61.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden sind. Damit hat sich der Kölner Arbeitsmarkt in den letzten Jahren sowohl im Dienstleistungs- als auch im Produktionssektor als stabil erwiesen. Köln verfügt übe r einen ausgewogenen Branchenmix, da fast jede Branche am Standort Köln vertreten ist . D ie Kölner Wirtschaft profitiert somit in der Breite, wenn die Konjunktur zulegt . Dies schlägt sich auch auf den Arbeitsmarkt nieder und lässt weitere Steigerungen bei der Beschäftigung erwarten. Grafik 1: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln Quelle: Bundesagentur für Arbeit Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 5 Köln mit leicht überdurchschnittlichem Beschäftigungszuwachs Der Kölner Beschäft igungszuwachs zwischen September 2015 und September 2016 lag mit einem Plus von 2,6 Prozent sowohl über dem NRW- als auch dem Bundesdurchschnitt (+2,0% bzw. +2,2%). Damit rangierte Köln hinter Dortmund (+3,7%), München (+3,4 %) und Leipzig (+2,9%) an vierter Stelle im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten (Grafik 2). Grafik 2: Entwicklung der Beschäftigten in Köln sowie in Vergleichsstädten 2015 bis 2016 (jeweils am 30.9.) Quelle: Bundesagentur für Arbeit Dienstleistungssektor überspringt mit einem Plus von 14.600 die 450.000er-Marke Im Produktionssektor stagnierte die Beschäftigtenzahl von Mitte 2015 bis Mitte 2016 und lag bei rund 80.400 ( -0,1%). Die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor stieg erstmals über die 450.000er-Marke, und zwar um 3,3 Prozent von 441.800 auf 456.400 (+14.600). Unternehmensbezogene Dienstleistungen weiter im Aufwind Innerhalb des Dienstleistungssektors gab es zwischen Mitte 2015 und 2016 den höchsten absoluten Beschäftigtenzuwachs bei den Unternehmensbezogenen Dienstleistungen (Tabelle 1). Alleine in diesem Branchen komplex erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 6.100 auf nunmehr 103.000 Arbeitsplätze (+6,3%). Hierzu haben ins besondere die Beschäftigungszuwä chse in den Teilsegmenten Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieb en; Unternehmensberatung (+2.800 Arbeitsplätze bzw. +12,1 %), Reinigung von Gebäuden, Straßen und Verkehrsmitteln (+800 Arbeitsplätze bzw. +7,9%) sowie Zeitarbeit (+700 Arbeitsplätze bzw. +4,1%) beigetragen (Tabelle 2). Mit einem Beschäftigungsplus von 3.000 Arbeitsplätzen (+4,7 %) folgt an zweiter Stelle das Gesundheits- und Sozialwesen , wobei dort überwiegend niedrig bezahlte Jobs entstanden sein dürften (Tabelle 3). Beschäftigungszuwächse innerhalb dieses Branchenkomplexes gab es vor allem im Sonstigen Sozialwesen (+870 Arbeitsplätze bzw. +9,1%), bei den Pflegeheimen (+630 Arbeitsplätze bzw. +11,2 %), im Sonstigen Gesundheitswesen (+370 Arbeitsplätze bzw. +6,7%), sowie im Bereich Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter (+330 Arbeitsplätze bzw. +4,1%). Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 6 Zahl Prozent Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 197 203 6 3,0 Bergbau,Gewinnung von Erdöl und Erdgas, Steine und Erden 543 540 -3 -0,6 Verarbeitendes Gewerbe 56.496 56.452 -44 -0,1 darunter: Ernährungsgewerbe 5.954 5.930 -24 -0,4 Druckgewerbe, Vervielfältigung von Datenträgern 1.672 1.713 41 2,5 Chemie- und Pharmaindustrie 5.074 5.190 116 2,3 Maschinenbau 8.546 8.310 -236 -2,8 Elektrotechnik 3.863 3.876 13 0,3 Energieversorgung 4.062 4.074 12 0,3 Abwasser- und Abfallentsorgung, Umweltreinigung, Recycling 3.834 3.799 -35 -0,9 Baugewerbe 15.355 15.360 5 0,0 Produktionssektor insgesamt 80.487 80.428 -59 -0,1 Handel, Instandhaltung und Reparatur von KFZ 64.677 65.522 845 1,3 darunter: Handelsvermittlung und Großhandel 25.014 24.714 -300 -1,2 Einzelhandel 32.390 33.407 1.017 3,1 Gastgewerbe 19.073 19.945 872 4,6 Verkehr und Lagerei (Logistik) 33.243 34.332 1.089 3,3 darunter: Landverkehr, Pipelines 12.391 12.928 537 4,3 Luftfahrt 1.831 1.824 -7 -0,4 Lagerei sowie sonstige Verkehrsdienstleistungen 12.107 12.286 179 1,5 Post-, Kurier- und Expressdienste 6.914 7.294 380 5,5 Information und Kommunikation 42.022 41.636 -386 -0,9 darunter: Rundfunkveranstalter 7.475 7.159 -316 -4,2 Telekommunikation 4.385 3.954 -431 -9,8 Dienstleistungen der Informationstechnologie 18.353 18.500 147 0,8 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 38.829 37.785 -1.044 -2,7 darunter: Kreditgewerbe 12.906 12.619 -287 -2,2 Versicherungsgewerbe 25.747 24.146 -1.601 -6,2 Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen 96.947 103.011 6.064 6,3 darunter: Rechts-, und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 12.156 12.436 280 2,3Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung 23.449 26.296 2.847 12,1 Forschung und Entwicklung 3.583 3.645 62 1,7 Werbung und Marktforschung 6.883 7.217 334 4,9 Befristete Überlassung v. Arbeitskräften (Zeitarbeit) 17.909 18.638 729 4,1 Weitere Dienstleistungen: 146.971 154.152 7.181 4,9 darunter: Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 22.460 22.817 357 1,6 Erziehung und Unterricht 23.563 24.596 1.033 4,4 Gesundheits- und Sozialwesen 63.561 66.534 2.973 4,7 Dienstleistungssektor insgesamt 441.762 456.383 14.621 3,3 Insgesamt 522.249 536.811 14.562 2,8 Veränderung 2015- 201620162015Branchen nach Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008 Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Köln 2015 bis 2016 (jeweils am 30.6.) Quelle: Bundesagentur für Arbeit Auch der Logistikbereich Verkehr und Lagerei (+1.100 Arbeitsplätze bzw. +3,3%) konnte deutlich zulegen. Hierzu haben die Beschäftigungszuwächse im Bereich Landverkehr und Pipelines (+540 Arbeitsplätze bzw. +4,3%) sowie bei den Post-, Kurier- und Expressdiensten (+380 Arbeitsplätze bzw. +5,5%) maßgeblich beigetragen. Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 7 Zahl Prozent Unternehmensbezogene Dienstleistungen 96.947 103.011 6.064 6,3 darunter: Rechts-, und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 12.156 12.436 280 2,3 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung 23.449 26.296 2.847 12,1 Architektur- und Ingenieurbüros 7.735 8.101 366 4,7 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 2.757 2.554 -203 -7,4 Forschung und Entwicklung 3.583 3.645 62 1,7 Werbung 5.592 5.811 219 3,9 Markt- und Meinungsforschung 1.291 1.406 115 8,9 Ateliers für Textil, Schmuck, Grafik und Design 328 377 49 14,9 Fotografie und Fotolabors 325 298 -27 -8,3 Übersetzen und Dolmetschen 232 218 -14 -6,0 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten 1.256 1.287 31 2,5 Vermittlung von Arbeitskräften 1.144 1.245 101 8,8 Befristete Überlassung von Arbeitskräften 17.909 18.638 729 4,1 Private Wach- und Sicherheitsdienste, Überwachungs-/Alarmsysteme 4.454 4.940 486 10,9 Detekteien 80 42 -38 -47,5 Hausmeisterdienste 1.685 1.594 -91 -5,4 Reinigung von Gebäuden,Straßen und Verkehrsmitteln 10.069 10.869 800 7,9 Sekretariats- und Schreibdienste, Copy-Shops 267 223 -44 -16,5 Call Center 1.295 1.689 394 30,4 Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter 1.181 1.175 -6 -0,5 Branchensegmente WZ 2008 Veränderung 2015-20162015 2016 Zahl Prozent Gesundheits- und Sozialwesen 63.561 66.534 2.973 4,7 darunter: Krankenhäuser 21.530 21.832 302 1,4 Arzt- und Zahnarztpraxen 9.843 9.995 152 1,5 Sonstiges Gesundheitswesen 5.432 5.797 365 6,7 Pflegeheime 5.664 6.298 634 11,2 Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime 2.509 2.754 245 9,8 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1.025 1.104 79 7,7 Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 8.011 8.339 328 4,1 Sonstiges Sozialwesen (ohne Heime) 9.535 10.401 866 9,1 Branchensegmente WZ 2008 Veränderung 2015-20162015 2016 Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2015 und 2016 – Unternehmensbezogene Dienstleistungen Quelle: Bundesagentur für Arbeit Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2015 und 2016 – Gesundheits- und Sozialwesen Quelle: Bundesagentur für Arbeit Den höchsten Beschäftigungsverlust im Dienstleistungsbereich verzeichnete dagegen die seit einigen Jahren unter sinkenden Margen leidende Versicherungswirtschaft (-1.600 Arbeitsplätze bzw. -6,2%). Während im Vergleichszeitraum die Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt stagnierte, ging sie im Maschinenbau leicht zurück (-240 Arbeitsplätze bzw. -2,8%). Beschäftigungsgewinne insbesondere bei Ausländer/innen und älteren Beschäftigten Vom gesamten Beschäftigungszuwachs zwischen Mitte 2015 und 2016 (+14.600) profitierten Frauen (+3,1%) etwas stärker als Männer (+2,6 %) (Tabelle 4). Allerdings verzeichneten Ausländerinnen und Ausländer (+8,3%) einen höheren Beschäft igungszuwachs als Deutsche (+2,0 %). Der deutliche Anstieg bei den älteren Beschäftigten ab 55 Jahren (+4.800 Arbeitsplätze) setzt sich fort und ist – wie bereits in den letzten Jahren - überwiegend demografisch bedingt und auf das Durchaltern der geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969 (Baby-Boomer) zurückzuführen. Der überdurchschnittliche Zuwachs bei den Beschäftigten mit akademischem Berufsabschluss (+7,7%) geht mit einer Zunahme bei den Beschäftigten ohne Berufsabschluss (+4,9%) einher. Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 8 Zahl Prozent Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt 522.249 536.811 14.562 2,8 Männer 280.516 287.699 7.183 2,6 Frauen 241.733 249.112 7.379 3,1 Deutsche 460.034 469.428 9.394 2,0 Ausländer/innen 61.666 66.806 5.140 8,3 Jüngere unter 25 Jahre 47.061 48.122 1.061 2,3 25 bis unter 55 Jahre 394.542 403.182 8.640 2,2 55 bis unter 65 Jahre 76.880 81.324 4.444 5,8 65 Jahre und älter 3.766 4.183 417 11,1 Vollzeitbeschäftigte 385.455 392.694 7.239 1,9 Teilzeitbeschäftigte 136.682 144.104 7.422 5,4 Auszubildende 18.046 18.701 655 3,6 Einpendler/innen 251.076 260.888 9.812 3,9 Auspendler/innen 111.488 115.447 3.959 3,6 anerkannter Berufsabschluss 268.228 273.227 4.999 1,9 akademischer Berufsabschluss1) 111.251 119.766 8.515 7,7 ohne Berufsabschluss 68.949 72.302 3.353 4,9 Geringfügig entlohnte Beschäftigte insgesamt 112.661 113.830 1.169 1,0 Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 75.482 74.808 -674 -0,9 Geringfügig entlohnte Beschäftigte (Nebenjob) 37.179 39.022 1.843 5,0 1) Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatexamen, Promotion Veränderungen2015 2016 Zahl in Prozent Arbeitslose insgesamt 52.653 49.596 -3.058 -5,8 Arbeitslose insgesamt SGB II 40.272 38.137 -2.135 -5,3 Arbeitslose insgesamt SGB III 12.381 11.459 -922 -7,4 Arbeitslose Frauen 24.013 22.483 -1.530 -6,4 Arbeitslose Männer 28.640 27.113 -1.528 -5,3 Arbeitslose Jüngere unter 25 Jahre 3.400 3.230 -170 -5,0 Arbeitslose von 25 bis 54 Jahre 40.259 37.471 -2.788 -6,9 Arbeitslose über 55 Jahre 8.994 8.895 -99 -1,1 Ausländer 17.834 17.440 -394 -2,2 Langzeitarbeitslose 23.669 23.000 -670 -2,8 Arbeitslosmeldungen 127.371 130.008 2.637 2,1 davon aus vorheriger Erwerbstätigkeit 51.637 49.808 -1.829 -3,5 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit 127.986 133.256 5.270 4,1 davon Abgänge in Erwerbstätigkeit 45.128 44.412 -716 -1,6 davon Ausbildung und sonstige Maßnahmenteilnahme 31.821 38.062 6.241 19,6 davon Abgänge in Rente und Berufsunfähigkeit 44.105 43.557 -548 -1,2 gemeldete offene Stellen 31.683 35.371 3.688 11,6 davon ungefördert (SVP) 30.634 34.199 3.565 11,6 Arbeitslose insgesamt 49.850 46.411 -3.439 -6,9 Arbeitslose insgesamt SGB II 38.835 35.684 -3.151 -8,1 Arbeitslose insgesamt SGB III 11.015 10.727 -288 -2,6 Arbeitslose Frauen 22.688 20.922 -1.766 -7,8 Arbeitslose Männer 27.162 25.489 -1.673 -6,2 Arbeitslose Jüngere unter 25 Jahre 3.077 2.941 -136 -4,4 Arbeitslose von 25 bis 54 Jahre 37.989 34.821 -3.168 -8,3 Arbeitslose über 55 Jahre 8.784 8.649 -135 -1,5 Ausländer 17.332 16.937 -395 -2,3 Langzeitarbeitslose 23.128 21.350 -1.778 -7,7 Veränderungen Jahresendwerte (jeweils 31.12.) Jahresdurchschnitte/-summen 2015 2016 Tabelle 4: Struktur der Beschäftigung am Arbeitsort Köln 2015 und 2016 (jeweils am 30.6.) Quelle: Bundesagentur für Arbeit Tabelle 5: Kennziffern zur aktuellen Arbeitsmarktentwicklung Quelle: Bundesagentur für Arbeit Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 9 Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten 1 ist zwar insgesamt nur um ein Prozent auf knapp 114.000 angestiegen, allerdings stieg gleichzeitig die Zahl derer, die im Nebenjob eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, um rund 1.800 auf 39 .000 (+5,0%). Diese Entwicklung zeigt, dass zunehmend mehr Menschen einen Zweitjob brauchen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten beziehungsweise ihren Lebensstandard zu verbessern. Zum Jahresende deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit in Köln Infolge steigender Beschäftigungszahlen hat sich die Arbeitslosigkeit in Köln im Jahresrückblick 2016 positiv entwickelt. So sank die Zahl der Arbeitslosen zum Jahresende 2016 gegenüber 2015 deutlich um 6,9 Prozent beziehungsweise um 3.439 auf 46.411 (Tabelle 5). Dies ist der niedrigste Dezemberwert se it fünf Jahren (Dezember 2011: 44.584 ). Gleichzeitig v erringerte si ch die Arbeitslosenquote von 8,8 auf 8,1 Prozent. Auch die Arbeitslose nzahl im Jahresdurchschnitt 2016 ging gegenüber 2015 spürbar um 5,8 Prozent beziehungsweise um 3.058 auf 49.596 zurück. Der Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen zum Jahresend e war in Köln stärker ausgeprägt als im Landesdurchschnitt NRW ( -3,0%), auf Bundesebene ( -4,2%) und den meisten Vergleichsstädte n (Grafik 3). Mit einer Abnahme von 6,9 Prozent ist die Zahl de r Arbeitslosen in Köln allerding weniger stark zurückgegangen, als in Nürnberg (-7,2%), Düsseldorf (-7,4%) und Leipzig (-9,2%). Grafik 3: Entwicklung der Arbeitslosen in Köln sowie in Vergleichsstädten 2015 bis 2016 (Jahresendwerte) Quelle: Bundesagentur für Arbeit Insgesamt konnten 2016 133.256 Kölnerinnen und Kölner ihre Arbeitslosigkeit beenden, davon haben ein Drittel (44.412 ) eine Arbeit aufgenommen (Tabelle 5). Weitere 38.062 Personen begannen eine Ausbildung oder nahmen an einer arbeitsmarktpoli tischen Maßnahme teil und 43.557 Personen schieden zum Beispiel we gen Erreichung des Rentenalters oder einer Berufsunfähigkeit aus dem Arbeitsmarkt aus. Demgegenüber standen allerdings auch 130.008 Arbeitslosmeldungen, darunter 49.808 aus vorheriger Erwerbstätigkeit. Dies zeigt die weiterhin bestehende hohe Dynamik am Kölner Arbeitsmarkt. 1 Geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse liegen vor, wenn das monatliche Arbeitsentgelt aus di eser Beschäftigung regelmäßig 450 Euro nicht überschreitet. Sie werden nicht zu den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gezählt. Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 10 Rückgang der Arbeitslosigkeit bei allen Personengruppen Auch wenn alle Per sonengruppen zum Jahresende 2016 von der positiven Entwicklung auf dem Kölner Arbeitsmarkt profitiert haben , entwickelte sich die Arbeitsl osigkeit nach Personengr uppen unterschiedlich (Tabelle 5 und Grafik 4). Während sich d ie Arbeitslosigkeit bei den SGB -II-Arbeitslosen (Arbeitslosengeld-I-Beziehende) von Dezember 2015 bis Dezember 201 deutlich verringerte (-8,1%), sank die Zahl der SGB-III-Empfänger lediglich um 2,6 Prozent. Zudem ist die Zahl der arbeitslosen Frauen in Folge erhöhter Erwerbs - teilhabe deutlich gesunken ( -7,8%). Auch die Zahl der Arbeits losen im Alter von 25 bis 54 Jahre ist spürbar um 8,3 Prozent auf 3.168 gesunken. Grafik 4: Arbeitslosigkeit von ausgewählten Personengruppen zum Jahresende 2016 (Veränderung zum Jahresende 2015 in Prozent) Quelle: Bundesagentur für Arbeit Wieder Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit Erstmals seit fünf Jahren ist die Langzeitarbeitslosigkeit in Köln deutlich zurückgegangen: Ende 2016 waren 21.350 Kölnerinnen und Kölner länger als ein Jahr arbeitslos. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Prozent. Saisonbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn 2017 In Folge häufiger Kün digungstermine zum Jahresende , des Endes einiger Ausbildungen, des Auslaufens befris teter Verträge und des auslaufenden Weihnachtsgeschäfts ist die Zahl der Arbeitslosen auch in Köln zum Jahresbeginn 2017 saisonbedingt angestiegen: Gegenüber Dezember 2016 erhöhte sie sich im Januar 2017 um 2.101 bzw. 4,5 Prozent auf 48.512 Personen (Grafik 5). Gegenüber dem Januar-Wert des Vorjahres verringerte sich die Arbeitslosigkeit dagegen deutlich, und zwar um 3.680 Personen bzw. 7,1 Prozent. Nach dem moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresanfang setzt e sich die günsti ge Entwicklung im Februar fort. So ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar 2017 gegenüber Januar erstmals seit sechs Jahren um 112 Personen auf 48.400 wieder leicht gesunken (-0,2%). Dies Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 11 entspricht dem niedrigsten Wert für einen Februar seit 24 Jahren. Im Vergleich zum Februar 2016 ist die Arbeitslosenzahl sogar um 4.046 Personen zurückgegangen (-7,7%). Im März 2017 ist die Zahl der Arbeitslosen i m Vergleich zum Februar zwar geringfügig um 111 Personen auf 48.511 gestiegen (+0 ,2%). Allerdings ging die Arbeitslose nzahl im Vergleich zum März 2016 deutlich um 3.314 Personen zurück (-6,4%). Grafik 5: Arbeitslosenzahl 1) in Köln Quelle: Bundesagentur für Arbeit Deutlicher Anstieg der offenen Stellen 2016 Im vergangenen Jahr ist in Köln die Anzahl der der Arbeitsagentur ge meldeten offenen Stellen gegenüber dem Vorjahr angestiegen: Die Zahl der sozialversicheru ngspflichtigen offenen Stell en erhöhte sich spürbar um 3.565 auf nunmehr 34.199 (+11,6%). Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA -X) 2 - ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutsch land – ist im März gegenüber Februar 2017 um einen auf 227 Punkte gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet de r B-AX weiterhin ein sehr deutliches Plus von 17 Punkten. Damit befindet sich die Arbeitskräftenachfrage zum Ende des ersten Quartals 2017 weiterhin auf Höchstniveau. 2 Der BA-X ist der aktuellste Stellenindex in Deutschland und beruht auf konkreten Stellengesuchen der Unternehmen. Er signalisiert die Einstellungsbereitschaft in Deutschland und bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen, sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Se lbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein. Siehe auch unter: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201703/arbeitsmarktberichte /bax-ba-x/ba-x-d-0-201703- pdf.pdf , aufgerufen am 03.04.2017 Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 12 Die stabile wirtschaftliche Lage lässt auch für die kommenden Mon ate eine hohe Arbeitskräfte - nachfrage der Unternehmen erwarten. Der Trend der steigenden Beschäftigung hält an und führt zu einem fluktuationsbedingter Ersatzbedarf, da mehr Person en ihren Arbeitsplatz wechseln. Auch die gestiegene Nachfrage nach Teilzeitbesc häftigung sowie die in manchen Bereichen zunehmenden Besetzungsschwierigkeiten der Unternehmen wirken sich auf das hohe N iveau der gemeldeten Stellen aus. Offene Stellen insbesondere bei den Wachstumsbranchen im Dienstleistungsbereich Deutschlandweit ist i n knapp vier Fünfteln der Branchen der Bedarf an neuen Mitarbeitenden nach wie vor höher als vor einem Jahr. Ein großer Anteil der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Stellen entfällt dab ei regelmäßig auf die Wachstums branchen im D ienstleistungssektor, wie beispielsweise im Gesundheits - und Sozial wesen oder im Handel . Aber auch im Verarbeitenden Gewerbe sowie bei den Un ternehmen in de ssen Umfeld und im Bereich der q ualifizierten Unternehmensdienstleistungen ist der B edarf an neuen Mitarbeitenden weiterhin hoch. Außerdem entfällt rund ein Drittel der gemeldeten Stellen auf die Zeitarbeitsbranche. Über ein Viertel der Kölner Unternehmen plant Neueinstellungen Verhalten positive Signale für die weitere Entwicklung des Kölner Arbeitsmarktes 2017 zeigt auch die letzte Konjunkturumfrage der Industrie - und Handelskammer Köln 3: Danach hat sich die positive Stimmung der Kölner U nternehmen zum Jahresbeginn 2017 gegenüber dem Winter 2016 kaum verändert. Die optimistischen Geschäftserwartungen zeigen sic h auch in den Beschäftigungsplänen der Kölner Unternehmen: 27 Prozent der befragten Unter nehmen beabsichtigen in den kommenden Monaten, weitere Arbeitskräfte einzustellen und 50 Prozent planen mit gleichbleibender Belegschaft. Positive Wachstumsaussichten lassen weiteren Beschäftigungsanstieg erwarten Auch d ie positiven Wachstumsprog nosen der Wirtschaftsforschungs institute sowie der Bundes - regierung, die für dieses Jahr mit einem Plus des Bruttoinl andsproduktes um bis zu zwei Prozent rechnen, bestätigen die guten Konjunkturaussichten. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB rechnet für 2017 mit einem Wachstum von 1,4 Prozent: Dabei soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig Bes chäftigten in Deutschland um 760.000 auf ein neues Allzeithoch von 32,26 Millionen Personen ansteigen (+2,4 %) und die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit auf 2,53 Millionen Personen sinken (-5,8%)4. Die aktuelle IAB -Regionalprognose bestätigt die positiven Wachstumsaussichten auch für Köln 5: Demnach soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln 2017 um 3,1 Prozent auf rund 557.000 steigen und gleichzeitig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf 46.300 sinken (-6,6%). Fazit Der Kölner Arbeitsmarkt verzeichnet nunmehr im sechsten Jahr in Folge Höchststände und ein neues Allzeithoch bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten . Anders als in den Vorjahren ist gleichzeitig auch die Arbeitslosigkeit deutlich zurückgegangen. Ein genereller Trend der letzten Jahre ist die höhere Erwerbsbeteiligung, da ein immer größer werdender Teil der erwerbsfähigen Bevölkerung arbeiten will. So kehren vermehrt Frauen älterer Jahrgänge, die sich über einen längeren Zeitraum ausschließlich der Kindererziehung gewidmet haben, nach d er Familien phase wieder in ihren Beruf zurück. Mit der zunehmenden Frauenerwerbsquote steigt allerdings auch die Teilzeitzeitbeschäftigung: In Köln resultiert mehr als die Hälfte des gesamten Beschäftigungszuwachses aus einer Zunahme bei der Teilzeitbeschäftigten. 3 Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer Köln – Jahresbeginn 2017. Siehe auch unter: https://www.ihk-koeln.de/upload/Datenblatt_Koeln_16031.pdf, aufgerufen am 07.02.2017 4 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – IAB-Kurzbericht 9/2017. Siehe auch unter: http://doku.iab.de/kurzber/2017/kb0917.pdf , aufgerufen am 18.03.2017 5IAB Regionale Arbeitsmarktprognosen 1/2017. Siehe auch unter: http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen_1701.pdf, aufgerufen am 4.4.2017 Pegel Köln – 1/2017 Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2016 und bisherige Entwicklung 2017 13 Neben Branchen mit hohen Anteilen an qualifizierten Beschäftigten und höherem Einkommensniveau sind auch Branchen, die in erheblichem Umfang von geringer entlohnten Arbeitsplätzen gekennzeichnet sind, an dem Beschäftigungswachstum beteiligt. Hierzu zählen beispielsweise das Gastgewerbe, der Handel und der Logistikbereich. Zudem ist dieser Beschäftigungszuwachs auch mit einer Zunahme sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse verbunden : Bundesweit hat sich die Zahl der Leiharbeiter gegenüber 2005, als 444.000 solcher Beschäftigungsverhältnisse gezählt wurden , auf m ehr als 900.000 im Jahresdurchschnitt 2015 verdoppelt und erreichte 2016 mit 961.000 einen neuen Höchststand . Hinzu kommt eine starke Zunahme be i den befristeten Anstellungen: Gegenüber 2014 stieg der Anteil befristet Beschäftigten 2015 von 8,1 auf 8,4 Prozent (1993: 5,7%). Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Tel: 02 21 / 21-21882 Fax: 02 21 / 221-21900 oder 28493 E-Mail: stadtentwicklung.statistik@stadt-koeln.de Internet: http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik Die Oberbürgermeisterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ISSN 1869-0718  Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 13/15/350/04.17

Beratungsverlauf

  1. 27.04.2017

    Wirtschaftsausschuss

    TOP 11.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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