2008/0056
Bundeswettbewerb IDEE.NATUR
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* ie N X Top Trails of Germany der ablauf mehr infos Bewerben können sich kommunale Einrichtungen, Zweckver- Ausschreibungsunterlagen bände, Vereine, Stiftungen oder anders organisierte regionale Ein komplettes Informationspaker miallen . . Wettbewerbsunterlagen kann angefordert werden Partnerschaften. Voraussetzung: Sie müssen die Umsetzung der berder asschsfesielledeswenbewerke: vorgeschlagenen Projekte unter Beteiligung aller relevanten Ak- teure gewährleisten können. Geschäftsstelle Bundeswettbewerb idee.natur - Zukunftspreis Naturschutz .. = ee Eee ee visionäre gesucht Bewerbungsschluss: 31. Januar 2008. Maximal 20 Seiten. Chemiepark Knapsack < 5 \J Tikalkzeine kurzbeschreibung.der Regionsoswiedie.Dareilüng Tädustriesträße Bundeswettbewerb Naturschutzgroßprojekte ©—” und ländliche Entwicklung der Naturschutz- und sozioökonomischen Entwicklungsziele. 50354 Hürth Infos und Bewerbungsunterlagen unter www.idee-natur.de Zudem benennt sie die beteiligten Akteure und Partner vor Ort. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2008 Für Anfragen per Telefon und E-Mai ten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Die Preis- 02233 481440 verleihung findet im Mai 2008 statt. info@idec-natur.de Bis zu zehn Ideenskizzen werden öffentlich prämiert und erhal- i.:Peter Eschweiler | 5.4 0.re.:TopTrails of Germany | 5.4 u.: Jan Albert Vroegop | 5.5; Denken Sie groß. Entwickeln Sie die Stufe 2 - Integrierter Projektantrag natürlichen und ökonomischen Poten- Abgabefrist: 31. Dezember 2008. Maximal 80 Seiten. Die Preis- träger aus Stufe I konkretisieren ihre Ideenskizzen zu einem Informationsveranstaltungen ziale Ihrer Region durch ein vom Bund Im November 2007 können alle interessierten Bewerber an gefördertes Naturschutzgroßprojckt. integrierten Projektantrag. Eine unabhängige Jury wählt daraus Verknüpfen Sie vorhandene Initiativen in Informationsveranstaltungen teilnehmen, wahlwei: bis zu fünf Konzepte aus. Diese werden im Juni 2009 öffentlich _Bonn, 5. November 2007 AN aESEN Ideen. Holen Sie sich Partner ausgezeichnet und erhalten ihren Bewilligungsbescheid. Berlin, 7. November 2007 ins Boot. : Zen . u Nutzen Sie die einmalige Chance der Kriterien Förderung durch zwei Bundesminis- Auswahlkriterien sind die gesamtstaat- ER Ferien, lich repräsentative Bedeutung, ein schlüs- &uLS LUs) www.idee-natur.de siges Gesamtkonzept sowie ein partner- R Mehr Infos zum Wettbewerb einschließlich Veranstaltungsorte, Die Auswahl der Gewin- ner in beiden Stufen des relevanten Akteure berücksichtigt und in Wettbewerbs wird durch es im Internet unter oben angegebener Adresse. schaftlich kooperativer Ansatz, der alle Uhrzeiten und Programm der Informationsveranstaltungen gibt den Entscheidungsprozess einbinder. EUKETEL UL RL übergreifende Jury ge troffen. Sie umfasst u. a Gefördert werden vor allem solche An- träge, die die Integration von anspruchs- Vertreter aus Kommunen, Naturschutzverbänden, Entwicklung modellhaft und besonders TIERE REINEM vollen Naturschutzzielen und ländlicher Be IDEE NATUR Meran Zukunftspreis Naturschutz Fotos: Titel 0.: Derrick Budden | Titel u.:Marcus Gloger | 5.2 u.:Uwe Heilmann | 5.4 0. überzeugend darstellen und Medien. ıdee.natur der wettbewerb Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) rufen in Kooperation mit dem Bundes- landwirtschaftsministerium (BMELYV) zur Teilnahme am Bundes- hutz“ auf. wettbewerb „idee.natur - Zukunftspreis Natu Unter dem Titel „Naturschutzgroßprojekte und ländliche Ent- wicklung“ werden frische Ideen für neue Naturschutzgroß- projekte in Deutschland gesucht. Ideen, die Naturnutzer und -schützer zusammenbringen. Ideen, wie Natur als Mehrwert für ganze Regionen gesichert und genutzt werden kann. Visionär und realisierbar, kreativ und naturschutzfachlich fundiert, gesamtstaatlich repräsentativ und beispielhaft in der Kooperati- on. Es gilt, Allianzen zwischen Naturschützern und Naturnutzern zu schmieden. Die Projekte sollen national bedeutende Land- aften erhalten und Impulse für eine nachhaltige regionale Entwicklung geben, die den Schutz der Natur als Chance für die Region und die dort lebenden und arbeitenden Menschen ver- steht. Sodass am Ende alle gewinnen: die Natur und die Men- schen. die vision Ein moderner, nachhal tiger Naturschutz: die Natur mit den Ansprü chen der Menschen Schutz und Nutzen in Einklang bringen. die chancen Die institutionelle Kooperation zwischen Umwelt- und Land- hrige BMU- schaftsministerium betont die Chance, das lang Förderprogramm für Naturschutzgroßprojekte mit BMELV-För- dermaßnahmen der ländlichen Entwicklung zu verknüpfen. Die: schiedlichen Interessengruppen, Initiativen und Akteuren vor erleichtert nicht nur die Zusammenarbeit mit den unter Ort, es eröffnet auch ganz neue Entwicklungsmöglichkeiten für die Region. r den Wettbewerb gilt ein erheblich beschleunigtes Antrags- verfahren. Die Gewinnerprojekte können bereits im Juni 2009 mit einer konkreten mehrjährigen Förderzusage rechnen. Die verstärkte öffen he Wahrnehmung erleichtert außerdem die Akzeptanzbildung in der Region. Der Wetrbewerb ist zweistufig. Für die erste Stufe ist eine 20- ze einzureichen. Bis zu zehn Beiträge werden seitige Ideens mit einem Preisgeld v ).000 Euro ausgezeichnet, Von diesen werden in der zweiten Stufe bis zu fünf Projekte ausgewählt, die im Rahmen des Wettbewerbs gefördert werde: Für die übrigen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, nach weiterer Ausarbeitung ihrer Projektanträge in die reguläre För- derung nach dem Bundesprogramm für Naturschutzgroß- projekte übernommen zu werden. infos: www.idee-natur.de die förderung Die Themenschwerpunkte des Wettbewerbs sind „Wälder“, „Moore“ und „Urbane/industrielle Landschaften“. Einer dieser Biotop- bzw. Landschaftstypen muss für das Kerngebiet der beantragten Region charakteristisch und von nationaler Bedeu- tung sein. Fördermittel Für die Förderung der bewilligten Wettbewerbsprojekte stellt das BMU Fördermittel in Höhe von mehreren Millionen Euro pro Naturschutzgroßprojekt bereit. Der Förderzeitraum er- streckt sich dabei auf bis zu zwölf Jahre. Das BMELV fördert unter bestimmten Voraussetzungen flankie- rende Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung. Die Fördermit- tel belaufen sich hier au samt bis zu 5 Mi ro fü onen eine Laufzeit von fünf Jahren. Eigenanteil Die Förderrichtlinien für Naturschutzgroßprojekte des Bundes sehen eine Kofinanzierung durch das jeweilige Land sowie eine finanzielle Beteiligung des regionalen Projektträgers vor. die themen- schwerpunkte Wälder Moore Urbane | industrielle ndschaften
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Antragsteller und Projektträger Projektpräsentation IDEE.NATUR Ideenskizze zum Bundeswettbewerb Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung Projekt Messeler Hügelland Der Naturraum Messeler Hügelland liegt im Zentrum der europäischen Metropolregion Rhein-Main-Neckar und gehört überwiegend zum Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie zur Stadt Darmstadt. © ecoplan 2008 Messeler Hügelland Hessen Inmitten der Region befindet sich das UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel mit weltweit einzigartigen Funden aus dem Frühtertiär (Eozän). Lage des ProjektgebietesLage des Projektgebietes Die Projektregion mit einer Flächengröße von ca. 10.100 ha umfasst den größten Teil des ökologisch bedeutsamsten Naturraums des Rotliegenden in Deutschland, das „Messeler Hügelland“. Es handelt sich mit insgesamt ca. 9.000 ha um eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Südhessen, daher steht das Thema „Wald“ auch im Zentrum der Projektziele. Kartengrundlage: Topographische Karte 1 : 50000 der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation© ecoplan 2008 Abgrenzung des ProjektgebietesAbgrenzung des Projektgebietes Geschichte und NutzungGeschichte und Nutzung Das Gebiet verdankt seinen Waldreichtum und seine Natürlichkeit in weiten Teilen dem karolingischen Königsforst Dreieich. Heutige forstwirtschaftliche Situation – historisch bedingt z im Westteil des Gebietes Staatsforsten mit überwiegend Jahrhunderte langer Laubholz-Hochwaldnutzung z im Ostteil des Gebietes Kommunalforsten mit Mischbeständen aus Laub- und Nadelholz Landwirtschaftliche Nutzung z findet auf zahlreichen eingestreuten Waldwiesen statt z darüber hinaus sind kleinräumige Ackerstrukturen vorhanden Im gesamten Projektgebiet starke Erholungs- und Freizeitnutzung © ecoplan 2008 LebensräumeLebensräume © ecoplan 2008 Das naturräumliche Lebensraum- und Arten-Potential ist äußerst hoch z Lage im Übergangsbereich zwischen subatlantischem, submediterranem und subkontinentalem Klimaeinfluss z Übergang von der Rhein-Main-Ebene zum Odenwald zwischen planarer und collin-submontaner Höhenstufe z großflächige, historisch sehr alte wie bundesweit hoch- repräsentative Wälder und Waldwiesen Es gibt hier mindestens 175 verschiedene Pflanzengesellschaften und 18 Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie z sehr naturnah ausgeprägte Eichen- und Buchenmischwälder: großflächig vor allem Hainsimsen-Buchenwald, Waldmeister- Buchenwald und Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald z Feuchtwald-Lebensräume: Traubenkirschen-Erlen-Eschenwald, Hainmieren-Bacherlenwald, Walzenseggen-Erlenbruchwald u.a z kleinräumige Niedermoore und im Bereich von Flugsanddünen auch Sandrasen Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum), Tieflands-Ausbildung mit Traubeneiche, zusammen mit dem Waldmeister-Buchenwald vorherrschende Klimax-Waldgesellschaft im Messeler Hügelland © ecoplan 2008 LebensräumeLebensräume Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald (Stellario-Carpinetum), großflächige Ausprägungen auf den zahlreichen wechselfeuchten Rotliegend- und Auenstandorten des Messeler Hügellandes © ecoplan 2008 LebensräumeLebensräume Traubenkirschen-Erlen-Eschenwald (Pruno-Fraxinetum) mit Flatterulme, typische Auenwald-Gesellschaft des Messeler Hügellandes © ecoplan 2008 LebensräumeLebensräume Walzenseggen-Erlenbruchwald (Carici elongatae-Alnetum), kleinräumige Niedermoor-Waldgesellschaft des Messeler Hügellandes © ecoplan 2008 LebensräumeLebensräume ArtenArten © ecoplan 2008 Das Gebiet beinhaltet eine sehr hohe Zahl an geschützten und bestandsbedrohten Arten z Pflanzenarten (mindestens 104 Rote Liste-Arten) z Tierarten (mindestens 156 Rote Liste-Arten) z zahlreiche Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie und des Anhangs I der EU-Vogelschutzrichtlinie z darüber hinaus haben Teile des Gebietes ein großes Habitat- potential für Schwarzstorch, Uhu, Fischotter und Wildkatze. Aus diesen Gegebenheiten resultiert eine herausragende naturschutzfachliche und gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung der Projektregion. Haarstrang-Wasserfenchel(Oena nthe peuc eda nifolia ) Sibirische Schwertlilie (Irissib irica) Breitblättriges Wollgras (Eriophorum latif oliu m) Bestandsbedrohte Pflanzenarten Bestandsbedrohte Pflanzenarten Gräbenveilchen(Viola persi cifolia ) Pillenfarn (Pilularia globulif era) Kleines Helmkraut (Scut ellaria minor) Saumsegge(Carex hostia na) © ecoplan 2008 Bergklee (Trifolium m ont an um) Sumpfstendelwurz (Epi pactis palustri s) Kiebitz Davallsegge (Carex davallian a) Lungenenzian (Gentiana pneumona nt he ) Geflecktes Knabenkraut(Dac tylorhi za m ac ulat a) Prachtnelke (D ia nt hussuperbus) Knolliges Mädesüß (Filipe ndul a vulgari s) Bestandsbedrohte Pflanzenarten Bestandsbedrohte Pflanzenarten © ecoplan 2008 Hirschkäfer (L uc an us c ervus) Bechstein-Fledermaus (Myotis bechsteinii) Waldschnepfe (Sc olop ax ru sticol a)Springfrosch (R an a da lm atin a) Laubfrosch (Hyla arbo rea) Braunes-Langohr (Plecotus a uritus) Bestandsbedrohte TierartenBestandsbedrohte Tierarten © ecoplan 2008 Ziegenmelker (Capri mulgus europae us) Heller Ame isenbläulin g (Ma culinea teleius) Kleiber (Sit ta europa ea) Kaisermantel(Argynnis paphia ) Sumpfmeise (Parus palustri s) zukünftige Einwanderer ? Weitere z.T. bestandsbedrohte TierartenWeitere z.T. bestandsbedrohte Tierarten Wildkatze (Felis sil vestri s)Schwarzstorch (Cic onia nigra) © ecoplan 2008 GefährdungenGefährdungen © ecoplan 2008 Konflikte und Gefährdungen wie z.B. z Entwässerung und Eutrophierung z Nutzungsintensivierung und Nutzungsaufgabe, Ruderalisierung z hoher Anteil nicht standortgemäßer Baumarten z potentielle Gefährdung durch Einflüsse des Energiemarktes auf Land- und Forstwirtschaft z hoher Besucherdruck existieren auch in dieser sehr naturnahen und ökologisch reichhaltigen Region, woraus sich eine hohe Schutzbedürftigkeit der bestandsbedrohten Lebensräume und Arten herleitet. Die im Umfeld zahlreich stattfindenden Eingriffe in Natur und Landschaft führen u.a. zu einem hohen Bedarf an forst- und naturschutzrechtlichen Kompensationsmaßnahmen, für die das Messeler Hügelland ein prädestinierter Kompensationsraum ist. © ecoplan 2008 BesucherströmeBesucherströme Beispiele nicht gesteuerten Erholungsverkehrs z Steinbrücker Teiche bei Darmstadt z Grube Prinz von Hessen bei Darmstadt Der Rhein-Main-Ballungsraum hat eine sehr hohe Siedlungs- dichte von ca. 950 Menschen pro km2 (insgesamt ca. 2,5 Mio. Menschen). Im hier abgegrenzten wald- reichen Projektgebiet des Messeler Hügellandes hingegen leben nur ca. 4.000 Menschen, was einer Siedlungsdichte von nur 40 Menschen pro km2 ent- spricht. Der „Naherholungsbereich Messeler Hügelland“ist einem zunehmenden Besucherdruck ausgesetzt, der die Wald- und Wiesen-Lebensräume vielerorts beeinträchtigt. VisionVision © ecoplan 2008 Unsere Vision liegt darin, den bundesweit einzigartigen Wald- Naturraum „MesselerHügelland“als ein Leben spendendes, multi- funktionales und nutzbares Ökosystem zu schützen, zu entwickeln und für den Menschen begreifbar zu machen. Voraussetzung dafür ist ein tragfähiger Brückenschlag zwischen den verschiedenen Interessen- gruppen durch Aufbau von Dialogbereitschaft und gegenseitigem Vertrauen. Identität stiftende Schwerpunkte z naturnahe, landschaftlich reizvolle Wald- und Waldwiesen- Landschaften z naturschutzverträgliche forst- und landwirtschaftliche Nutzung z Vermarktung regionaler Produkte Forstwirtschaft und Landwirtschaft bleiben somit selbstverständliche und allseits akzeptierte Glieder eines Wirtschaftens mit der Natur. Ziele und MaßnahmenZiele und Maßnahmen © ecoplan 2008 Das wichtigste naturschutzfachliche Ziel ist die Schaffung eines Systems dynamischer Lebensraum- und Artenschutzmaßnahmen im Wald. z Entwicklung und Sicherung eines naturnahen Wald-Biotopverbundes, vor allem durch die Erhaltung eines dynamischen Mosaiks von Altholzbeständen z Arten- und lebensraumbezogene Maßnahmen, die über die ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Nutzung hinausgehen z Renaturierungsmaßnahmen, Auenwaldvegetations-Begründung und andere Maßnahmen zur Redynamisierung im Bereich der zahlreichen Gewässer z naturschutzgerechtes, nachhaltiges Nutzungskonzept für die Freiflächen mit der örtlichen Landwirtschaft z Integration der aktuellen Schutzflächen (FFH, NSG) in den Biotopverbund, Hand in Hand mit der FFH-Maßnahmenplanung und NSG-Pflegeplanung Generell werden besondere Vereinbarungen zwischen Naturschutz, Forstwirtschaft und Landwirtschaft angestrebt, deren konkrete Ziele sich neben der heutigen potentiellen natürlichen Vegetation und Fauna sowie den Eichenmischwald-Lebensräumen weithin am gezielten Artenschutz orientieren werden. NaturerlebnisNaturerlebnis © ecoplan 2008 Die Schutzbemühungen erfordern ein begleitendes ökotouristisches Konzept der Besucherlenkung und –information. z Integration der Bevölkerung in einer zwischen Naturschutz und Erholungssuchenden ausgewogenen Naherholungskonzeption z Naturraumbezogenes Bildungsnetzwerk mit den Hochschulen, regionalen Schulen, Volkshochschulen, Kindergärten und Waldkindergärten, z.B. Lernort Bauernhof auf dem Hofgut Oberfeld z Attraktivitätszentren UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, Jagdschloss Kranichstein und das südwestlich angren- zende Jugendstilzentrum Mathildenhöhe Darmstadt: einmalige Voraussetzungen für ein ökologisch-kulturell vernetztes, touri- stisches Gesamtkonzept So können die verschiedenen Aspekte der Natur (Pflanzen- und Tierwelt, Gesteine, Mineralien, Nutzung und Schutz) den Menschen noch näher gebracht werden, im Sinne einer Identität stiftenden Aufklärung für Kinder und Erwachsene. Regionale ProduktvermarktungRegionale Produktvermarktung © ecoplan 2008 Im sozio-ökonomischen Bereich geht es um die Förderung der regionalen Produktvermarktung aus naturschutzgerechter Produktion. Ein wichtiges Ziel ist der Aufbau eines regionalen Vermarktungs- netzwerkes z Regionale Vermarktungsinitiativen zwischen Naturschutz, Wald- besitzer, Forstwirtschaft und dem regionalen Holz verarbeitenden Gewerbe z Entwicklung integrierter Strategien in Kooperation mit den Land- wirten und der regionalen Landwirtschaftsverwaltung z Ermittlung der Vermarktungschancen z Produktinnovation und Vermarktung (z.B. Gesundheitsheu, Pferde- apotheke) z Volkswirtschaftlicher Nutzen durch die Infrastrukturleistung einer reichhaltigen Landschaft Als Antragsteller und Projektträger fungieren der Kreis Darmstadt-Dieburg, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) als anerkannter Naturschutzverband, mit ihrem wissenschaftlich und organisatorisch qualifizierten Personal. Partnerschaft in der RegionPartnerschaft in der Region © ecoplan 2008 Regionale Partner: Hessen-Forst und Bundes-Forst, Regierungspräsidium Darmstadt, Kommunen Dieburg, Eppertshausen, Groß-Zimmern, Messel, Münster, Ober-Ramstadt, Reinheim und Roßdorf, UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, Stiftung Hofgut Oberfeld. Darüber hinaus erfolgt eine Einbindung der Landwirtschaftverwaltung und der Kreis- und Ortslandwirte in den Projektablauf. Die Naturschutzverbände (über die SDW hinaus) sind ebenfalls eingeladen. z Im Rahmen der Prozesskoordination haben alle vorbereitenden Gespräche mit den regionalen Projekt- partnern stattgefunden - die grundsätzliche Zustimmung liegt von allen Seiten vor. Die Kooperation zwischen den Partnern ist damit sichergestellt. z Die geplante Laufzeit für das Naturschutzgroßprojekt: 2009 bis 2019. z Eine wissenschaftliche Projektbegleitung ist vorgesehen. © ecoplan 2008 IDEE.NATURIDEE.NATUR
2008/0056
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 20.02.2008 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat III Amt: Grünflächen- und Umweltamt an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Öffentlich: Verteiler: Vorlage-Nr. 2008/0056 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Bundeswettbewerb IDEE.NATUR Vorlage vom: 15. 2.2008 Beschlussvorschlag: Der Bericht des Grünflächen- und Umweltamtes vom 15.02.2008 wird zur Kenntnis genommen Anlagen: Flyer-IDEE-NATUR Präsentation-Messeler-Hügelland Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zu Magistratsvorlage vom 15.02.2008 (Vorlage-Nr. 2008/0056): Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) haben in Koopera- tion mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) den Bundeswettbewerb „idee.natur- Zukunftspreis Naturschutz“ ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung“ werden frische Ideen für neue Naturschutzgroßprojekte in Deutschland gesucht. Ideen, die Naturnutzer und -schützer zusammenbringen. Ideen, wie Natur als Mehrwert für ganze Regionen gesichert und ge- nutzt werden kann. Visionär und realisierbar, kreativ und naturschutzfachlich fundiert, gesamtstaat- lich repräsentativ und beispielhaft in der Kooperation. Es gilt, Allianzen zwischen Naturschützern und Naturnutzern zu schmieden. Die Projekte sollen national bedeutende Landschaften erhalten und Impulse für eine nachhaltige regionale Entwicklung geben, die den Schutz der Natur als Chance für die Region und die dort lebenden und arbeitenden Menschen versteht. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Dezernat III) beteiligt sich in Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ an diesem Wettbewerb. Es wur- de eine Ideenskizze eingereicht, den Waldbereich des Messeler Hügellandes, zu dem ein großer Teil des Ostwaldes von Darmstadt gehört, für den Natur- und Artenschutz sowie die Naherholung und sanfte Erschließung aufzuwerten. Der Wettbewerb ist zweistufig. Für die erste Stufe ist eine 20-seitige Ideenskizze einzureichen. Bis zu zehn Beiträge werden mit einem Preisgeld von 10.000,00 € ausgezeichnet. Von diesen werden in der zweiten Stufe bis zu fünf Projekte ausgewählt, die im Rahmen des Wettbewerbs gefördert werden. Unter diesen werden bis zu 5 Mio. € verteilt. Diese Entscheidung wird im Juni 2008 getrof- fen. Für die übrigen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, nach weiterer Ausarbeitung ihrer Projektan- träge in die reguläre Förderung nach dem Bundesprogramm für Naturschutzgroßprojekte übernom- men zu werden. Finanzierung: Die Kosten in Höhe von rund 4.000,00 € für die Erarbeitung der Antragsunterlagen wurden von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald vorfinanziert. Von Seiten der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde zwischenzeitlich der Wunsch geäußert, dass sich die anderen beiden Projektpartner finanziell anteilig beteiligen. 3 ... Bei erfolgreicher Bewerbung und Förderung sehen die Förderungsrichtlinien für Naturschutzgroß- projekte des Bundes eine Kofinanzierung durch das jeweilige Land sowie eine finanzielle Bete ili- gung des regionalen Projektträgers vor. Der Magistrat wird über den Fortgang der Bewerbung zu gegebener Zeit berichten. Darmstadt, 15.02.2008 67-41 dr.ju-hr Dezernat III Klaus Feuchtinger Stadtrat
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0056
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 15.02.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00