AN/1013/2022
Konzept zur Erfassung der Energieverbräuche in städtischen Gebäuden
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
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Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Kölner Rat An die Vorsitzende des Ausschusses für Klima, Umwelt und Grün Frau Denise Abé Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 09.05.2022 AN/1013/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 19.05.2022 Konzept zur Erfassung der Energieverbräuche in städtischen Gebäuden Sehr geehrte Frau Abé, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, bitten setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Aus- schusses Klima, Umwelt und Grün am 19. Mai 2022: Beschluss: Wenn die Stadt Köln ihr Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein, erreichen will, müssen auch die Energieverbräuche städtischer Gebäude schnellstens gesenkt werden, damit die Stadtver- waltung ihre Rolle als Vorbild wahrnimmt. Dazu ist Voraussetzung diese Verbräuche zu- nächst einmal zu erfassen. Der Ausschuss bekräftigt daher seinen Beschluss vom 12.5.2011, "kurzfristig ein Konzept vorzulegen, um in allen städtischen Einrichtungen ein Energiecontrolling und Energiema- nagement zu installieren und für alle bisher nicht erfassten Bereiche Energieberichte vorzu- legen." (AN/0801/2011) Ziel sind Energieverbrauchskennzahlen je Gebäude in kWh/m²a bzw. zum Wasserverbrauch im Energiebericht der Stadt Köln veröffentlichen zu können und auf ihrer Basis Einspar- und Reduktionsmaßnahmen abzuleiten. Begründung: In den letzten Wochen wurde in verschiedenen Ausschüssen der Energiebericht 2021 be- sprochen. Die Gebäudewirtschaft erstellt für ihre Gebäude seit 2003 diese Art von Energie- bericht. Er geht auf einen Ratsbeschluss vom 29.7.2003 zurück. 2011 forderte der Umweltausschuss die Verwaltung auf, solche Berichte auch für alle ande- ren stadteigenen Gebäude vorzulegen. Seit einigen Jahren hält sich zumindest die Feuer- - 2 - wehr an diesen Beschluss. Erstmals hat in diesem Jahr auch das Amt für Wohnungswesen seine Daten geliefert. Das Ergebnis ist erschreckend: Der Durchschnitts- Heizenergieverbrauch bei allen Wohnungen und Notunterkünften dieses Amtes liegt bei 271 kWh/m²a. Zum Vergleich: bei der künftigen Passivhausbauweise soll der Verbrauch nur noch bei 15 kWh/m²a liegen. Das zeigt das gewaltige Einsparpotential. Dieses zu heben setzt eine große Kraftanstrengung voraus. Aber immer noch gibt es keine Daten über die Verbräuche von Jugend- und Bürgerzentren, den Einrichtungen des Sportamtes, des Kulturamtes (außer Museen), des Liegenschaftsam- tes, usw. Im Gegenteil: Die Verbräuche der angemieteten Kitas sind wieder aus dem Ener- giebericht herausgefallen seit dem die Gebäudewirtschaft für diese nicht mehr zuständig ist. Im kommenden Haushalt bzw. Stellenplan muss die Verwaltung die Voraussetzungen schaf- fen, um dies schnellstens zu ändern. Mit freundlichen Grüßen gez. gez. gez. Lino Hammer Grüne- Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz CDU- Fraktionsgeschäftsführer Lucas Sickmöller Volt- Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1013/2022
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
- Datum
- 09.05.2022
- Erstellt
- 09.05.2022 12:10