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V/0159/2008

NRW-Sportschule

Vorlagen 19.02.2008

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Nächste Beratung: Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, Sitzung am 05.03.2008, TOP 6.8

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 3 - Koalitionsantrag vom 14-02-2008

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Ansehen

Anlage 1 - Rahmenvorgaben für NRW Sportschulen

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Ansehen

Ergänzungsvorlage V/0159/2008/1

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Ansehen

Anlage 2 - Bewerbungsschrift Pascal-Gymnasium als NRW-Sportschu

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Ansehen

Beschlussvorlage

22336 Zeichen

V/0159/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sportamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
NRW-Sportschule 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
28.02.2008 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 
04.03.2008 Sportausschuss Vorberatung 
04.03.2008 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
04.03.2008 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
05.03.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
11.03.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 
12.03.2008 Hauptausschuss Vorberatung 
12.03.2008 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Konzept des Landes NRW zu den NRW-Sportschulen mit seiner überregionalen 
Tragweite wird zur Kenntnis genommen (Anlage 1). 
 
2. Die Abgabe eines Projektantrages für die NRW-Sportschule an das Land NRW wird unter 
folgende Bedingungen gestellt: 
Zur Realisierung der NRW-Sportschule wird die Verwaltung  beauftragt, für den  Baustein 
„Sportinternat“ einen Träger zu finden, der vertraglich zusichert, folgende Aufgaben in eige-
ner Verantwortung zu übernehmen:  
 
- Planung, Errichtung und Finanzierung eines Sportinternats mit 30/32 Plätzen unter Ein-
beziehung  der Bauunterhaltung und der Betriebskosten für das Gebäude über einen 
Zeitraum von 20/25 Jahren auf einem  Grundstück im Umfeld des Pascal-Gymnasiums 
als NRW-Sportschule. 
 
- Beantragung von Sportfördermitteln des Landes NRW bei gleichzeitiger verbindlicher 
Verpflichtung gegenüber dem Land NRW als auch der  Stadt Münster, sowohl den Lan-
deszuschuss als auch die städtischen Mittel gemäß den entsprechenden Bedingungen 
der jeweiligen Förderrichtlinie  über den Zweckbindungszeitraum zu sichern. 
 
- Bereitschaft zur Übernahme des Internatsbetriebes in eigener Verantwortung und zur 
Gewährleistung einer umfassenden Betreuung der Athletinnen und Athleten entspre-
Vorlagen-Nr.: 
V/0159/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Schirwitz 
Ruf: 
492 52 00 
E-Mail: 
Schirwitz@stadt-muenster.de  
Datum: 
18.02.2008 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0159/2008 
chend den gesetzlichen Bestimmungen der Internatsführung und den  Vorgaben der 
Sportverbände für die Kaderbetreuung ohne weitere Zuschüsse der Stadt Münster. 
 
3.  Sollten die vorgenannten Bedingungen sach- und zeitgerecht sowie mit hinreichender Ver-
bindlichkeit erfüllt werden können, wird die Verwaltung ermächtigt, einen Projektantrag zu 
stellen. In dem Projektantrag stellt die Verwaltung sicher, dass die Stadt Münster auch für 
den Fall der vorzeitigen Projektaufgabe keinerlei Haftung für landesseitig gezahlte Projekt-
mittel übernimmt. Über die Antragstellung ist in den zuständigen Gremien zu berichten. Für 
den Fall der Projektrealisierung stimmt der Rat zu, dass 
 
3.1.  bei Sicherstellung der o.g. Bedingungen die Stadt Münster dem Träger einen einmaligen 
maximalen Zuschuss zur Errichtung des Sportinternats in Höhe von rund  € 700.000 brutto 
auf der Basis eines Errichtungs- und Zuschussvertrages als 30%ige Komplementärförde-
rung zum 70%igen Zuschuss des Landes NRW  zur Verfügung stellen wird. 
 
3.2. die bauliche Erweiterung der Sporthalle am Pascal-Gymnasium in städtischer Trägerschaft 
auf der Grundlage des Raumprogrammes (vgl. Begründung) umgesetzt und die Verwaltung 
beauftragt wird, einen Baubeschluss vorzubereiten. Zur Finanzierung stellt der Rat der 
Stadt Münster eine maximale finanzielle städtische Beteiligung von rund 337.140 € (30 
Prozent der Gesamtbausumme von 1.123.810 €) zur Verfügung. Die restliche Summe von 
786.670 € wird als 70 %igen Zuschuss des Landes NRW zu den Baukosten erwartet.  
 
3.3. bei einer erfolgreichen Bewerbung dem Pascal-Gymnasium bedarfsabhängig
 und maximal 
zusätzliche Sekretariatsstunden zur Verfügung  gestellt werden: 
 ab 01.08.2009 (Schuljahr 2009/2010)  5,00 Std./Wo. 
Die Rahmenbedingungen der sich derzeit in Überarbeitung befindlichen Bemessungs-
grundlagen für Sekretariatsstunden in Schulen sind ggf. zu beachten. Die maximalen 
Mehraufwendungen belaufen sich auf 5.230 € (Ganzjahreskosten) 
 
Zur Finanzierung der materiellen Ausstattung ist ein jährlicher Betrag von 15.000  € im 
Haushalt ab dem Schuljahr 2009/2010  anzusetzen.  
 
 
II. Kosten/Folgekosten 
Maßnahme voraussichtliche
Gesamtkosten 
 
maximaler 
Anteil 
Stadt 
erwartete Betei-
ligung des Lan-
des NRW 
max. Folge-
kosten 
für die Stadt 
Münster 
Erweiterung Sporthalle 1.123.810 € 337.140 €    786.670 € 50.230 €
Errichtung Sportinternat  700.000 €  keine
Personalaufwendungen    5.230 €
Sachaufwendungen    15.000 €
 
Jährliche Folgekosten für die Bauinvestition incl. Abschreibungen der Ausstattung in Höhe von 
50.230 € unter Berücksichtigung des Landeszuschusses sowie Personal- und Sachaufwendungen 
sind als Folgekosten im Sinne einer Vollkostenrechnung nach NKF ebenfalls bedarfsgerecht in den 
Haushalt einzustellen.  
Insgesamt ergeben sich somit Folgekosten in Höhe von ca. 70.460,00 €. 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
1.) Sportinternat 
Auszahlungen

- 3 - 
V/0159/2008 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush
.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemer-
kungen
  
 
Produktgruppe 
 
0801 
 
Sportentwicklung, Sportanlagen 
und -stätten 
Teilfinanzplanplan 
(Zeile) 
11 Auszahlung von aktivierbaren 
Zuwendungen 
Investitionsmaß-
nahme  
4120 Baukostenzuschuss Errichtung 
Sportinternat 
Finanzstelle 520 0 0801 01 4120 
 
2008 
 
 
 
2009 
 
50.000 
VE 250.000 
 
650.000 
 
700.000 €  
Max. städt. 
Anteil 
 
Sachkonto                 780700   
Insgesamt: 700.000  
Die Mittel werden bis zur Entscheidung des Landes über den Projektantrag des Trägers gemäß 
Beschlussziffer 3 mit einem Sperrvermerk versehen. 
 
Die Verwaltung fertigt das entsprechende Veränderungsblatt zum Haushalt 2008. 
 
2.) Anbau an die Sporthalle des Pascal-Gymnasiums 
 
2.1) Baukosten ab dem Haushaltsjahr 2008: 
Auszahlungen 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush
.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemer-
kungen
  
 
Produktgruppe 
 
0801 
 
Sportentwicklung, Sportanlagen 
und -stätten  
Teilfinanzplan (Zei-
le) 
08 Auszahlungen für Baumaßnah-
men 
Investitionsmaß-
nahme 
4121 Bauk. Anbau Sporthalle Pascal-
gymnasium 
Finanzstelle 520 1 0801 02 4121 
Finanzposition  782000  / 783000 
 
2008 
2008 
 
2009 
 
50.000 
VE 250.000 
 
1.073.810 
 
337.140 €  
30 % städt. 
Anteil  
786.670 €  
70 % Anteil 
des Landes
Insgesamt: 1.123.810  
Die Mittel werden bis zur Entscheidung des Landes über den städtischen Projektantrag gemäß 
Beschlussziffer 3 mit einem Sperrvermerk versehen. 
Einzahlungen 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemer
kun-
gen

- 4 - 
V/0159/2008 
 
Produktgruppe 
 
0801 
 
Sportentwicklung, Sportanlagen 
und -stätten  
Teilfinanzplan (Zeile) 01 Einzahlungen aus Zuwendungen 
für Investitionsmaßnahmen 
Investitionsmaßnah-
me 
4120 Bauk. Anbau Sporthalle Pascal-
Gymnasium 
Finanzstelle 520 1 0801 02 4121 
Finanzposition 680100  
 
2009 
 
 
786.670 
 
 
 
70 % 
Anteil 
des 
Landes 
Insgesamt: 786.670  
Die Verwaltung fertigt die entsprechenden Veränderungsblätter zum Haushalt 2008. 
 
2.2) Folgekosten ab dem Haushaltsjahr 2009: 
Aufwendungen 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemer
kun-
gen  
 
Produktgruppe 
 
0112 
 
Gebäudemanagement 
Teilergebnisplan (Zei-
le) 
13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 
Kostenstelle/Auftrag  4 650 10 00 00 
Sachkonto  522100 ff 
 
2009 ff 
 
 
ca. 50.230 
 
 
 
 
jährlich 
Insgesamt:   
Die notwendigen Mittel für die Jahre ab 2009 werden durch die Verwaltung zum Haushalt 2009 ff 
angemeldet. 
 
3.) ggfl. weiterer Mittelbedarf: 
Aufwendungen 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemer
kun-
gen  
 
Produktgruppe 
 
0301 
 
Leistungen für Schulen 
Teilergebnisplan (Zei-
le) 
11 Personalaufwendungen 
Kostenstelle/Auftrag  6 401 9 0000 
Sachkonto  500100 ff 
 
2009  
 
 
  
5.230 
 
 
 
jährlich

- 5 - 
V/0159/2008 
Insgesamt:   
Auszahlungen 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemer
kun-
gen  
Produktgruppe 
 
 
0801 
 
Sportentwicklung, Sportanlagen 
und -stätten  
Teilfinanzplan (Zeile) 09 Auszahlungen für den Erwerb 
von beweglichem Anlagevermö-
gen 
Investitionsmaßnah-
me 
0100  Beschaffungen für Sporteinrich-
tungen 
Finanzstelle 520 9 0801 00 0100 
Finanzposition  783000   
 
2009 ff 
 
 
 
15.000 
 
 
 
jährlich 
Insgesamt: 15.000  
 
Die Verwaltung wird im Rahmen der jährlichen Etatplanung den Mehrbedarf zum jeweiligen Haus-
haltsjahr ermitteln. Die Mittelbereitstellung steht jedoch unter dem Finanzierungsvorbehalt künftiger 
Haushaltsjahre.  
 
 
 
Begründung: 
 
Zu 1: Anliegen des Landes NRW, NRW-Sportschulen
 
 
Die Landesregierung NRW hat am 12.09.2006 entschieden, fünf neue Sportschulen in Nordrhein-
Westfalen in den nächsten fünf Jahren aufzubauen und dafür einen Wettbewerb auszuschreiben.  
 
Die Teilnahme am Auswahlwettbewerb erfordert einen Beschluss des Schulträgers und die Vorla-
ge eines Konzeptes, das auf der Grundlage der in der Anlage 1 beigefügten "Rahmenvorgaben für 
NRW-Sportschulen" basieren soll. Bewerben können sich alle Schulträger mit Schulen ab der Se-
kundarstufe I, die dieses Anforderungsprofil erfüllen.  
 
Das Konzept soll folgende Punkte beinhalten: 
- Bewerbungskonzept der Schule 
- Daten zur Schule (Anzahl der Lehrkräfte, Schüler/innen, Raumausstattung) 
- Angaben zur Infrastruktur (Sportstättenausstattung mit Nutzungsmöglichkeiten, mögliche   
  infrastrukturelle Rahmenbedingungen für ein Internat) 
- Erfahrung mit leistungssportlichen Aktivitäten (Anzahl der Kaderathleten/-athletinnen, Projekte,  
  Kooperationen mit Vereinen/Verbänden) 
- Beschlüsse der Schulkonferenz, der Lehrerkonferenz und der Fachkonferenz Sport 
 
"Die NRW-Sportschulen sollen die Spitze sportlicher Förderung durch die Schulen in NRW darstel-
len. Sie sollen eine neue Qualität leistungsorientierten Sports für alle Schülerinnen und Schüler 
verkörpern und zugleich die Förderung sportlich hochbegabter Schüler/innen sicherstellen. 
Dabei wird davon ausgegangen, dass die erfolgreiche Leistungssportförderung nur in einem sport-
freundlichen und zugleich leistungsfreundlichen Klima möglich ist. Deshalb sollen die NRW-
Sportschulen ein klares Schulprofil speziell für sportlich hochbegabte Kinder und Jugendliche ent-

- 6 - 
V/0159/2008 
wickeln, das neben dem allgemeinen schulischen Anforderungsprofil verbindlich ist. Ein sport-
freundliches Klima auf einer breiten, das ganze Schulleben erfassenden Programmatik ist dazu 
erforderlich. Schulträger, kommunale Behörden, unterstützende Unternehmen und Institutionen, 
Lehrkräfte, Eltern und Schüler/innen arbeiten unter der Prämisse der Anerkennung des hohen 
Stellenwertes des Leistungssports für die Gesellschaft zusammen." (Zitiert nach Anlage 1: Rah-
menvorgaben für NRW-Sportschulen I. Grundsätze, Seite 1 f.) 
 
Die Landesregierung strebt eine regionale Verteilung dieser NRW-Sportschulen an, so dass eine 
flächendeckende Versorgung gewährleistet werden kann. 
 
Das Land NRW hat angekündigt, die Aufwendungen des Schulträgers im Falle Münsters mit 70 
%iger Bezuschussung der bezuschussungsfähigen Kosten zu fördern, so dass die Gesamtfinan-
zierung mit einem 30 %igen städtischen Anteil komplettiert werden kann. Aufwendungen für die 
Bauunterhaltung sowie Betriebskosten werden von Seiten des Landes nicht gefördert. 
Zu den finanziellen Rahmenbedingungen der personellen Versorgung der NRW-Sportschulen wird 
auf den Punkt VI. der Anlage 1 verwiesen. 
 
Auftrag des Sportausschusses der Stadt Münster vom 23.05.2007:
 
 
In Kenntnis der Initiative des Landes NRW zur Entwicklung von NRW-Sportschulen hat der Sport-
ausschuss folgenden Auftrag der Verwaltung erteilt: 
 
„Der Sportausschuss begrüßt einvernehmlich ei ne Weiterentwicklung der Sportbetonten Schule 
und beauftragt die Verwaltung unter Beteiligung des Pascal-Gymnasiums (Sportbetonte Schule), 
der beteiligten leistungsorientierten Sportvereine in Münster, den Fachverbänden sowie des Stadt-
sportbundes zu prüfen, unter welchen Bedingungen es möglich ist, die Sportbetonte Schule zu 
einer Sportschule weiterzuentwickeln.  
 
Dabei soll besonders dargestellt werden, 
 
- welche zusätzliche Infrastruktur benötigt wird 
 (z. B. Sportstätten, Internat etc.) d. h. welche investiven Kosten fallen an, 
- welche Betriebskosten und Personalkosten notwendig sind, 
- welche Förderungsmöglichkeiten z. B. durch das Land u. a. bestehen.“ 
 
 
 
zu 2: Private Trägerschaft zur Realisierung des Bausteins „Sportinternat“
 
 
Der Auftrag an die Verwaltung, den gesamten Baustein „Sportinternat“ unter Inanspruchnahme 
eines externen Trägers zu realisieren, geht von der Grundüberlegung aus, dass es nicht Aufgabe 
der Stadt Münster ist,  ein „Sportinternat“ zu planen, zu errichten, in seiner Gesamtheit zu finanzie-
ren, das Gebäude zu unterhalten oder die Betriebskosten zu übernehmen. Dementsprechend soll 
ein externer Träger diesen Baustein in seiner Gesamtheit verantwortlich tragen. 
Darüber hinaus soll der Träger auch die Absicherung der gesamten Fördermittel (Land NRW / 
Stadt Münster) gewährleisten, so dass bei einer vorzeitigen Aufgabe des Projekts vor Ablauf der 
Zweckbindungsfrist die Stadt Münster einerseits keine Rückzahlungen an das Land NRW zu leis-
ten hat und andererseits selbst eine anteilige Rückzahlung vom Träger einfordern kann. 
Neben dem Gebäude- und Finanzierungsmanagement soll auch die Betriebsführung des Internats 
so durch den externen Träger gewährleistet werden, dass kein Risiko bei der Stadt Münster ver-
bleibt. 
Begleitend zu den Verhandlungen mit dem externen Träger wird sicher zu stellen sein,  dass auch 
der Zuschuss des Landes NRW unter diesen Voraussetzungen bewilligt werden kann.   
 
zu 3.: Voraussetzung

- 7 - 
V/0159/2008 
Erst nachdem das strategische Ziel einer privaten Trägerschaft für die Realisierung des Sportinter-
nats durch die Verwaltung tragfähig geklärt ist,  ist eine Bewerbung in Kooperation mit dem Pascal-
Gymnasium beim Land NRW möglich. Ebenso können die Beschlusspunkte 3.1 bis 3.3 erst zu 
diesem Zeitpunkt realisiert werden. Bis dahin werden auch die Haushaltsmittel mit einem Sperr-
vermerk versehen. 
Der Bewerbungsstand der Schule (Anlage 2) stellt sich wie folgt dar: 
Nachdem das Pascal-Gymnasium im Jahre 2005 mit einem innovativen Ansatz der ganzheitlichen 
Persönlichkeitsentwicklung mit den Bausteinen Kunst, Musik, Theater und Sport ein nicht nur in 
Fachkreisen bundesweit viel beachtetes Konzept, das nicht auf die Einrichtung von reinen Sport-
klassen ausgerichtet ist, vorlegte, hat sich die Schule nun mit der Weiterentwicklung zu einer 
NRW-Sportschule auseinandergesetzt. 
Dabei wird nicht nur die Entwicklung zur S portbetonte Schule und die erfolgreiche Umsetzung 
während der letzten zwei Jahre allein unter sportlichen Aspekten betrachtet. Die Athletinnen und 
Athleten werden in dem vielfältigen Beziehungsgeflecht zwischen schulischen Aufgaben und An-
forderungen einerseits und leistungssportlichen Herausforderungen von Training und Wettkampf 
unter den besonderen Systemzusammenhängen der Schulzeitverkürzung und der damit verbun-
denen täglichen Unterrichtsstundenausweitung andererseits in den Mittelpunkt gestellt. Dabei pro-
fitieren auch die Sportlerinnen und Sportler von dem ganzheitlichen Ansatz der Persönlichkeits-
entwicklung, da sie in diesem schulischen Umfeld auch musischen und kulturellen Interessen in 
den Bausteinen Kunst, Musik und Theater nachgehen können. Die pädagogische Qualität des Un-
terrichts, der Projekte, die Intensität der nachführenden Unterrichtsangebote und der Hausaufga-
benbetreuung werden hervorgehoben. Die effiziente stundenplantechnische Verknüpfung von Un-
terricht und Trainingseinheiten ist beispielhaft und wird in Fachkreisen anerkannt. Die Zusammen-
arbeit mit Vereinen und Verbänden im Trainings- und Wettkampfbereich konnte erfolgreich entwi-
ckelt werden. Die Grundlagenausbildung für die Klassen 5 - 7 ist bereits ebenso initiiert wie etliche 
Sportmodule. 
Insgesamt sieht sich das Pascal-Gymnasium in der Lage, die schulischen Anforderungen an eine 
NRW-Sportschule zu erfüllen.   
 
Im Ergebnis haben alle Mitwirkungsgremien des Pascal-Gymnasiums (Sportfachschaft, Lehrerkon-
ferenz, Schulpflegschaft, Schülervertretung und Schulkonferenz) sich mit der Anfrage der Stadt 
Münster befasst. Die Anfrage wird positiv gesehen.  Die Schulkonferenz des Pascal-Gymnasiums 
hat am 11.10.2007 auf der Basis der in Kapitel 3.2 (Anlage 2) genannten Rahmenbedingungen 
einer Fortschreibung von der Sportbetonten Schule zur NRW-Sportschule zugestimmt.  
 
zu 3.1: Zuschuss der Stadt Münster für den Baustein „Sportinternat“
 
Bei Erfüllung dieser Voraussetzung stellt Rat der  Stadt Münster einen städtischen Zuschuss in 
Höhe von maximal 700.000 € als 30%ige Komplement ärförderung auf der Basis eines Zuschuss- 
und Errichtungsvertrages für das Projekt zur Verfügung. Bei einer 70%igen Bezuschussung durch 
das Landes NRW entsprechend der Landesrichtlinie kann die Gesamtfördersumme für den Bau-
stein „Sportinternat“ bis zu 2.258.520 € betragen. 
Die Notwendigkeit der Errichtung eines Sportinternats stellt sich folgendermaßen dar: 
"Zur Gewährleistung einer regionalen und überregionalen Wirkung der Kooperation zwischen 
Schule und Verein / Verband sind Hausaufgabenbetreuung, Förder- / Stützunterricht, Freizeitges-
taltung und Wohnen mit entsprechender Betreuung erforderlich. Dies wird durch die Einrichtung 
eines Sportinternates als verbindlichem Element einer NRW-Sportschule sichergestellt. Das Sport-
internat stellt ein Bindeglied zwischen den beiden Säulen Schule und Verein / Verband dar, in dem 
die meist individuell ausgerichteten sozialen und pädagogischen Maßnahmen gebündelt werden. 
Die Betreuungsform im Sportinternat ist in enger räumlicher Nähe zu den sportlichen und schuli-
schen Ausbildungsstätten angeordnet." (Anlage 1, S. 7) 
 
Darüber hinaus bildet eine NRW-Sportschule mit einem Sportinternat auch die Voraussetzung für 
eine erhebliche Vergrößerung des Einzugsbereichs Münsteraner Sportvereine zur Talentsuche

- 8 - 
V/0159/2008 
und -förderung und damit für eine erfolgreiche Nachwuchsförderung im Leistungssport. 
 
Die Größe des Internats mit bis zu 32 Plätzen ist im Vergleich zu anderen Standorten eher kleiner 
einzuschätzen. Gleichwohl bietet es die größere Gewähr für eine dauerhafte Auslastung und damit 
für einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb. 
 
zu 3.2: Erweiterung der Sporthalle
 
 
Die strukturelle Erweiterung der Halle ist zur Schaffung sportartübergreifender Trainingsvorausset-
zungen für die Leistungssportförderung notwendig. Zur Förderung des Leistungstrainings von Ka-
derathletinnen und -athleten ist die Einrichtung eines Kraft- und Fitnessbereiches sowohl zum 
Muskelaufbau als auch zur Rekonvaleszenz unabdingbar notwendig und an anderen NRW-
Sportschulen bereits realisiert. Die Erstellung eines Außengeräteraumes ist zur Unterbringung der 
Sportgeräte notwendig. Eine partielle Unterbringung von Sportgeräten in einem Teil eines Umklei-
deraumes war eine Notlösung und ist aufgrund der hohen Auslastung durch den Schul- und Ver-
einssport und zusätzlich durch den Jugendleistungssport im Rahmen der NRW-Sportschule nicht 
mehr möglich. Die Einrichtung eines Gymnastikr aumes zum Training für Tanz, Teile der Rhythmi-
schen Sportgymnastik und Kampfsportarten ist unter dem vermehrten Trainings- und Ausbildungs-
betrieb während der Schulzeit notwendig. Arbeitsräume für Trainer und einen Besprechungsraum 
für Versammlungen, Mannschafts- und Teambesprechungen schaffen durch dieses Raumpro-
gramm an der  nördlichen Stirnseite der Sporthalle am Pascal-Gymnasium die Voraussetzungen, 
dass Sportflächen nicht für den Trainingsbetrieb blockiert werden. 
 
In der Sporthalle am Pascal-Gymnasium findet ein umfangreiches Schul- und Vereinssportangebot 
in der Woche statt. Darüber hinaus ist diese Dreifach-Sporthalle als Veranstaltungshalle am Wo-
chenende stark in Anspruch genommen, obwohl die Sporthalle für Zuschauer mit einer improvisier-
ten Tribüne ausgestattet ist. Gänzlich fehlen ein Eingangsbereich, Sanitäreinrichtungen, ein Orga-
nisationsraum, um dem Veranstaltungsbetrieb unter akzeptablen Bedingen Rechnung tragen zu 
können.  
 
In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Anbau direkt an der Nordseite der Sporthalle platziert 
werden soll, ist aus Kosten- und Effizienzgründen eine infrastrukturelle Anbindung (Heizung, 
Strom, Wasser, etc) an die Sporthalle notwendig und zweckmäßig. Die Planung und Durchführung 
der Maßnahme wird durch das Amt für Immobilienmanagement realisiert.  
 
zu 6: Personelle Aufwendungen - Materielle Ausstattung
 
Das Pascal-Gymnasium hat im Rahmen der Sportbetonten Schule 15 Sekretariatsstunden bean-
tragt und bis heute 7 Stunden erhalten. Die Aufstockung auf 15 Stunden ist ab dem 01.08.2008 
bedarfsgerecht vorgesehen. Die Realisierung im Rahmen der NRW-Sportschule auf 20 Stunden 
pro Woche soll ebenfalls bedarfsgerecht schrittweise ab dem Schuljahr 2009/2010 erfolgen.  
Für die kontinuierliche Wiederbeschaffung von s portartspezifischen Großgeräten und  Sportmate-
rialien sowie sportinfrastrukturelle Verbesserungen ist aufgrund hoher Beanspruchungen und Ver-
schleiß bzw. zur Gewährleistung der im Landeskonzept vorgesehenen sportlichen Grundlagen-
ausbildung ein jährlicher Betrag von 15.000  € ab dem Schuljahr 2009/2010  im Haushalt anzuset-
zen.  
 
zu II Kosten / Folgekosten 
 
Aus dem Anbau der Sporthalle und der Erstanschaffung der Einrichtungsgegenstände resultieren 
unter Berücksichtigung der Landeszuschüsse jährliche Folgekosten in Höhe von 50.230,00 €. Die-
se Kosten setzen sich aus Abschreibungen des Anbaus und der Ersteinrichtung, den Kosten für 
Energie, Reinigung und Bauunterhaltung zusammen. In dieser Berechnung ist bereits die Minde-
rung dieser Kosten durch die „Abschreibung“ der Zuschüsse des Landes, die als Ertrag verbucht 
werden, enthalten. Unter Berücksichtigung der genannten Personal- und Sachkosten ergeben sich 
jährliche Folgekosten in Höhe von 70.460,00 €. 
 
Zur Antragslage

- 9 - 
V/0159/2008 
Damit ist der von der CDU / FDP Koalition in  der Sportausschusssitzung am 14.02. 2008 einge-
brachte Antrag (Anlage 3) und die darin enthaltene Konzeption aufgegriffen und  erledigt. 
 
 
 
 
 
 
 
i. V. 
Dr. Hanke 
Stadträtin 
 
Anlagen
 
1. Konzept NRW-Sportschule 
2. Konzept Pascal-Gymnasium 
3. Antrag der CDU / FDP Koalition

Anlage 3 - Koalitionsantrag vom 14-02-2008

2683 Zeichen

RATSFRAKT ION  
 
 
Münster, 14.02.2008 
 
 
 
 
 
 
Haushalt 2008 
 
 
Änderungsantrag 
 
 
 
Der Sportausschuss möge beschließen: 
 
1. Der Haushaltsansatz für die Produktgruppe 0801 /  Transferaufwendungen wird im 
Jahr 2008 zweckgebunden um den Betrag eines 30-proz entigen Baukostenzuschus- 
ses für das Sportinternat Münster erhöht. Dieser st ädtische Baukostenzuschuss wird 
einem von Dritten zu gründenden und zu betreibenden  "Träger… Sportinternat Müns- 
ter" zur Verfügung gestellt. Der Zuschuss ist abhän gig von einer entsprechenden Lan- 
desförderung. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, beim Land NRW ei nen 70-prozentigen Baukostenzu- 
schuss zum Bau eines Sportinternats in Münster zu b eantragen. Die Größe des Sport- 
internats orientiert sich an der untersten genehmig ungsfähigen Größe für im Rahmen 
der Landesförderung förderfähige Sportinternate. De r landesseitige Baukostenzu- 
schuss wird ebenfalls dem "Träger… Sportinternat Mü nster" zur Verfügung gestellt. 
3. Die Stadt Münster wird nicht Bauherrin und / ode r Betreiberin des Sportinternates sein. 
Die Stadt Münster wird sich auch nicht an den Betri ebskosten dieses Sportinternats 
beteiligen, wobei davon ausgegangen wird, dass die Personalkosten ohnehin vom 
Land getragen werden. Gegenüber dem Land übernimmt die Stadt Münster keinerlei 
Verpflichtungen, Sicherheiten oder Bürgschaften für die Landesförderung. 
 
 
Begründung: 
 
CDU und FDP werden das Angebot des Innenministerium s NW aufgreifen, Sportinternate 
mit Kapazitäten zwischen 50 bis 100 Plätzen in mehr eren Städten mit einem Baukosten- 
zuschuss von 70% zu finanzieren.  
Die Einrichtung eines Sportinternats, die aus dem S portbereich große Unterstützung er- 
fährt, wird auch von CDU und FDP unterstützt. Beson ders die Vereine, die in Landes- und 
Bundesligen spielen, erhoffen sich durch dieses Int ernat eine Unterstützung des Leis- 
tungssports im Kinder- und Jugendalter.

- 2 - 
CDU und FDP erklären sich bereit, die restlichen 30 % der Baukosten für ein Sportinternat, 
dessen Größe sich an der untersten genehmigungsfähi gen Größe orientiert, aus dem 
städtischen Haushalt zu finanzieren. Dieser Baukost enzuschuss wird einem „Träger… 
Sportinternat Münster“ zur Verfügung gestellt.  
CDU und FDP sehen es entsprechend den Förderrichtli nien des Landes nicht als kommu- 
nale Aufgabe an, das Sportinternat selbst zu bauen oder zu betreiben oder das Risiko für 
den Betrieb und den Bestand des Sportinternates zu tragen. Diese Aufgabe wird dauerhaft 
ein Trägerverein übernehmen, der noch von Dritten zu gründen ist. 
 
 
gez. gez 
 
Günter Schulze Blasum Manfred Hahn 
Edgar Drüge FDP - Ratsfraktion 
CDU - Ratsfraktion

Anlage 1 - Rahmenvorgaben für NRW Sportschulen

15998 Zeichen

Rahmenvorgaben für 
 
NRW-Sportschulen  
 
 
 
I. Grundsätze 
 
 
Die Landesregierung NRW hat am 12. September 2006 e ntschieden, fünf neue 
Sportschulen in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren aufzubauen. 
 
Sportlich begabte Schülerinnen und Schüler sollen h ier in Zukunft mit Blick auf 
eine Karriere im Leistungssport verstärkt gefördert  werden. Das Ziel ist es, zu- 
sammen mit den Schulen des Verbundsystems Schule un d Leistungssport für 
möglichst viele Schülerinnen und Schüler aus NRW Vo raussetzungen zu bie- 
ten, um künftig Spitzenleistungen im Sport erbringen zu können.  
 
Die Förderung des Sports und speziell des Leistungs sports trägt in besonde- 
rem Maße zu einer insgesamt gesellschafts- und bild ungspolitisch erwünschten 
Entwicklung bei. Sie kann einen wichtigen Beitrag z ur Verbesserung der Lern- 
bereitschaft und -befähigung in den kognitiv ausgep rägten Fächern leisten so- 
wie die Ausprägung von Selbstorganisation, Diszipli n und  sozialem Verhalten 
fördern. Der Umfang und die Qualität des Sportunter richts und der außerunter- 
richtlichen Bewegungs- und Sportangebote sollen pos itive Effekte für die Leis- 
tungsbereitschaft und -leistungsentwicklung auch fü r die anderen Fächer, für 
das Schulklima und das Miteinander sowie für die Pe rsönlichkeitsentwicklung 
bewirken. 
 
Die NRW-Sportschulen  sollen die Spitze sportlicher Förderung durch die S chu- 
len in Nordrhein-Westfalen darstellen. Sie sollen e ine neue Qualität leistungs- 
orientierten Sports für alle Schülerinnen und Schül er verkörpern und zugleich 
die Förderung sportlich hochbegabter Schülerinnen u nd Schülerinnen sicher 
stellen.  
 
Dabei wird davon ausgegangen, dass erfolgreiche Lei stungssportförderung nur 
in einem sportfreundlichen und zugleich leistungsfr eundlichen Klima möglich 
ist. Deshalb sollen die NRW-Sportschulen ein klares  Schulprofil als speziell für

2 
sportlich hochbegabte Kinder und Jugendliche entwic keln, das neben dem all- 
gemeinen schulischen Anforderungsprofil verbindlich  ist. Ein sportfreundliches 
Klima auf einer breiten, das ganze Schulleben erfas senden Programmatik ist 
dazu erforderlich. Schulträger, kommunale Behörden,  unterstützende Unter- 
nehmen und Institutionen, Lehrkräfte, Eltern und Sc hülerinnen und Schülern 
arbeiten unter der Prämisse der Anerkennung des hoh en Stellenwertes des 
Leistungssports für die Gesellschaft zusammen. 
 
Die NRW-Sportschulen schaffen optimale organisatori sche Rahmenbedingun- 
gen für eine größere Anzahl von Kaderathletinnen un d –athleten, insbesondere 
in den älteren Jahrgängen, in denen die Trainingsum fänge und Wettkämpfe 
zunehmen. Sie sind Teil des Verbundsystems Schule u nd Leistungssport in 
NRW. 
 
 
II. Anforderungsprofil einer NRW-Sportschule 
 
 
Ausgangspunkt ist, dass alle Schülerinnen und Schül er den allgemeinen Anfor- 
derungen zur Erreichung des Bildungs- und Erziehung szieles und dem Erwerb 
entsprechender Abschlüsse genügen. Dieses Ziel wird  durchgehend kombiniert 
mit zusätzlichem Sportunterricht und außerunterrichtlichen Sportangeboten. 
 
 
Bekenntnis zur Leistung im und durch den Sport  
 
Auf der Grundlage des in der Landesverfassung und i m Schulgesetz vorgege- 
benen Bildungs- und Erziehungsauftrages und im Rahm en der sich aus den 
Richtlinien und Lehrplänen für die unterschiedliche n Bildungsgänge ergeben- 
den besonderen Zielsetzungen der weiterführenden Sc hulen legt die Schule im 
Rahmen ihres Schulprogramms besondere Ziele, Schwer punkte und Organisa- 
tionsformen ihrer pädagogischen Arbeit fest. Diese berücksichtigen die beson- 
deren Befähigungen und Neigungen der Schüler und Sc hülerinnen wie auch 
die spezifischen Gegebenheiten des regionalen Umfeldes.

3 
Das ausgeprägte sportliche Leitbild der NRW-Sportsc hule wird durch die Aus- 
richtung auf Bewegung, Spiel und Sport als integral e Bestandteile des schuli- 
schen Lebens und Lernens im Rahmen des Schulprogram ms realisiert. 
Zugrunde liegt dieser  Ausrichtung die Überzeugung aller Beteiligten (Schullei- 
tung, Lehrerkollegium, Elternschaft), dass sportlic he Betätigung nicht nur die 
Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlic hen begünstigt und einen 
Beitrag zur gesunden Entwicklung leistet, sondern d as Streben nach Leistung 
einen in sich hohen Wert und eine insgesamt gute Le bensvorbereitung dar- 
stellt. Daraus wird die Forderung abgeleitet, dass die bewegungsfreudige Ges- 
taltung des Schullebens eine Schlüsselfunktion inne rhalb des Schulprogramms 
übernimmt. 
 
 
Sportliche Grundlagenausbildung für alle (Klassen 5 bis 7) 
 
In den Klassen 5 bis 7 beträgt die Pflichtstundenza hl für das Fach Sport ver- 
bindlich 5 Wochenstunden. Durchschnittlich wird mindestens 1 Stunde Sportun- 
terricht pro Schultag erteilt. Nachmittags werden t äglich weitere Sport- und Be- 
wegungsangebote verbindlich wahrgenommen. Die 5 Stu nden Sportunterricht 
werden als Pflichtunterricht für alle Schülerinnen und Schüler erteilt. Dabei wird 
eine motorisch vielseitige sportliche Ausbildung an gestrebt. Es gelten die obli- 
gatorischen Festlegungen der Richtlinien und Lehrpläne Sport.  
 
Über den in der Stundentafel verankerten Sportunter richt hinausgehend erfolgt 
eine Förderung der Schülerinnen und Schüler in Frei willigen Schulsportge- 
meinschaften in den Klassen 5 bis 7. Die Zielsetzun g liegt dabei in der Förde- 
rung bereits ausgeprägter sportartspezifischer Neig ungen, im Kennenlernen 
neuer Sportarten und in der Heranführung sporttalen tierter Schülerinnen und 
Schüler an einzelne Sportarten. Die Durchführung de r Freiwilligen Schulsport- 
gemeinschaften erfolgt durch Lehrkräfte, Übungsleit er und Trainer der koope- 
rierenden Vereine. 
Ergänzend oder ersatzweise können für die Freiwilli gen Schulsportgemein- 
schaften auch Übungs- bzw. Trainingseinheiten von V ereinen/Verbänden 
wahrgenommen werden.

4 
Für die Sportarten Gerätturnen, Rhythmische Sportgy mnastik, Schwimmen und 
Eiskunstlaufen ist gemäß den Rahmentrainingskonzept ionen der jeweiligen 
Fachverbände eine wesentlich frühere sportartspezif ische Ausbildung erforder- 
lich. Sofern erforderlich sollte auch vom Modell de r Schulzeitstreckung für die- 
sen Personenkreis Gebrauch gemacht werden können. 
 
 
Schullaufbahn im Sportzweig (Klassen 8 und 9) 
 
Am Ende der Klasse 7 wird festgestellt, wie viele und welche Schülerrinnen und 
Schüler für eine weitere leistungssportliche Entwic klung geeignet sind. Ab der 
Klasse 8 werden die Schülerinnen und Schüler, die d urch ernsthaftes, zielstre- 
biges und kontinuierliches Training ein höheres spo rtliches Leistungsniveau 
anstreben, gegebenenfalls in Sportklassen zusammeng efasst. Diese Sport- 
klassen setzen sich ausschließlich 
 aus Nachwuchsleistungssportlerinnen und -
sportlern zusammen. Ein Auswahlkriterium im Sinne e iner Leistungssportorien- 
tierung ist der Kaderstatus. Kaderathleten und -ath letinnen anderer Schulen 
wird ein Wechsel in die eingerichteten Sportklassen  durch die NRW-
Sportschule ermöglicht. Ggf. sind individuelle Förd ermaßnahmen erforderlich. 
Insofern sind die NRW-Sportschulen Konzentrationspu nkte der Nachwuchsleis- 
tungssportentwicklung einer ganzen Region. Die Zusa mmenarbeit mit entspre- 
chenden Schulen der Region ist sicherzustellen. 
 
Eine sportartspezifische ausgerichtete Unterrichtsg estaltung (Training) erfolgt 
im Zuge einer Spezialisierung auf eine Sportart in den Klassen 8/9 gemäß den 
Rahmentrainingsplänen der jeweiligen Sportart. Da i n den Sportklassen Leis- 
tungssportler und -sportlerinnen unterschiedlicher Sportarten mit verschiedenen 
Trainingsschwerpunkten zusammengefasst sind, kann z ur Aufstockung der 
Trainingsgruppengröße vom jahrgangsübergreifenden S portunterricht bzw. 
Training Gebrauch gemacht werden.  
 
Die Unterstützung konzentriert sich ab der Klasse 8  auf zusätzliche Angebote 
für die Schülerinnen und Schüler in der Sportklasse , für die in der Zusammen- 
arbeit  mit Vereinen und Verbänden die erforderlich en Trainingseinheiten sowie

5 
ergänzende Maßnahmen gesichert werden. Hochbegabte Sportlerinnen und 
Sportler sollen dadurch durchschnittlich mindestens  2 Stunden täglich am 
Sportunterricht bzw. Trainingseinheiten während der  Regelunterrichtszeit teil- 
nehmen. Das heißt, dass in dieser Phase der sportli chen Entwicklung in Ab- 
hängigkeit von Trainingsvolumen und -intensität der  Schulsport als (zweites) 
Leistungstraining am Vormittag eingesetzt werden kann.  
 
Die bestmögliche Entwicklung der Kinder und Jugendl ichen in sportlicher und 
schulischer wie auch in sozialer und persönlicher H insicht soll auf diesem Weg 
in jedem Schulabschnitt gesichert werden. Zugleich soll den Anforderungen des 
Nachwuchsleistungssports, gekennzeichnet durch kont inuierlich wachsende 
Umfänge des sportlichen Trainings, entsprochen werd en. Der notwendige Be- 
darf für ergänzende schulische Betreuungsmaßnahmen zur Sicherstellung der 
Schullaufbahn der jugendlichen Talente, insbesonder e in den Phasen des Auf- 
bau- und Anschlusstrainings, ist dabei zu sichern. 
 
 
Sportmodule 
 
Im Hinblick auf die Binnenstruktur der Schule und d es Schullebens sollen ein- 
zelne sportliche Module dazu beitragen, dass die Id ee einer bewegungsgeleite- 
ten und -ausgerichteten Schule spürbar und evident wird. In ihrer Gesamtheit 
ergeben diese Sportmodule der Schule ihr charakteristisches Sportprofil.  
 
Die Sportausrichtung soll sich insbesondere in eine r breiten sportlichen Ange- 
botsvielfalt und der gezielten Förderung talentiert er Sportler und Sportlerinnen 
widerspiegeln. Neben dem täglichen Sportunterricht in den Klassen 5 bis 7 sind 
beispielsweise folgende - fest im Schulprogramm zu verankernde - Sportmodu- 
le denkbar:

6 
 
- Pausensport 
- Wandertage und Klassenfahrten mit ausgewiesenem s portlichen Schwer- 
punkt  (Skiwanderfahrten, Basketball-Camps, Fahrrad touren, Kanu-
Wanderfahrten etc.) 
- "Motto-Sporttage"/"Aktionstage" widmen sich einem  sportlichen Schwer- 
punkt 
- Schul- und Sportfeste unter Einbindung der ganzen  Schulgemeinde (Schü- 
lerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern) 
- Wettkampfbeteiligung, z.B. durch verpflichtende B eteiligung am Landes- 
sportfest der Schulen 
- Praktika in Sportvereinen, bei Stadt-/Kreissportb ünden, Sportfachverbänden 
- Übungsleiter- und Schiedsrichterausbildung in den  Jahrgangsstufen 9/10 
 
Sport als Neigungsfach  
 
Die Schülerinnen und Schüler der Sportklassen müsse n das Fach Sport in der 
gymnasialen Oberstufe als Neigungsfach wählen. Sie können dieses Neigungs- 
fach als Fach der Abiturprüfung wählen und dort die  entsprechenden Fachprü- 
fungen ablegen. 
 
Kopplung von Schule und Sport  
 
Eine zielgerichtete Nachwuchsförderung mit den unte rschiedlichen Partnern ist 
integraler Bestandteil des Schulprogramms und der S chulprogrammentwick- 
lung. 
Der Handlungsrahmen zur Förderung sportlich talenti erter Kinder und Jugendli- 
cher steht auf einer breiten Basis sowohl innerhalb  der Schulgemeinschaft als 
auch in Vernetzung mit den außerschulischen Partnern. 
 
Das ist eine wesentliche Voraussetzung, damit das E ngagement der Jugendli- 
chen im Leistungssport nicht zu schlechterer Schulb ildung, geringerem Ausbil-

7 
dungsniveau und somit zu schlechteren Berufsperspek tiven führt. Somit ist die 
Vereinbarkeit von Leistungssport und schulischer Ausbildung oberstes Gebot. 
 
Zur Erreichung leistungssportlicher Zielsetzung ist  es deswegen erforderlich, 
dass Schulen sowie Sportverbände und -vereine koope rieren, um Stundenplä- 
ne, Trainings- und Wettkampftermine abzustimmen. Di e Schule ist deshalb ein- 
gebettet in die regionalen Leistungssportstrukturen , welche ein dichtes Netz 
aus Sportvereinen, Landes-/Bundesleistungsstützpunkten, Landes-/Bundesleis-
tungszentren und Olympiastützpunkten bilden. Selbst verständlich ist hierbei 
eine hochleistungsgerechte Sportstätteninfrastruktu r. Innerhalb dieses Netz- 
werkes gewährleistet die systematische und regelmäß ige Zusammenarbeit der 
Vertreter der Schule einerseits mit den Verantwortl ichen auf Vereins-
/Verbandsebene andererseits die Wahrung einer solid en Schulbildung der 
Sporttalente. Die die jugendlichen Sporttalente unt errichtenden Lehrkräfte ste- 
hen in Kontakt mit den jeweiligen Vereinen und Spor tfachverbänden. Unter 
Mitwirkung der Schulleitung, der die ergänzende unt errichtliche Betreuung 
durchführenden Lehrkräfte und der die sportliche Fö rderung leitenden Vereins- 
bzw. Verbandstrainern können schulische Anforderung en und sportliche Erfor- 
dernisse vereinbar gemacht werden.  
 
 
Sportinternat 
 
Zur Gewährleistung einer regionalen und überregiona len Wirkung der Koopera- 
tion zwischen Schule und Verein/Verband sind Hausau fgabenbetreuung, För- 
der-/Stützunterricht, Freizeitgestaltung und Wohnen  mit entsprechender 
Betreuung erforderlich. Dies wird durch die Einrich tung eines Sportinternates 
als verbindlichem Element einer NRW-Sportschule sic hergestellt. Das Sportin- 
ternat stellt ein Bindeglied zwischen den beiden Sä ulen Schule und Ver- 
ein/Verband dar, in dem die meist individuell ausge richteten sozialen und pä- 
dagogischen Maßnahmen gebündelt werden. Die Betreuu ngsform im Sportin- 
ternat ist in enger räumlicher Nähe zu den sportlic hen und schulischen Ausbil- 
dungsstätten angeordnet.

8 
In einem ersten Schritt sind an den NRW-Sportschule n zunächst Teilinternate 
erforderlich, in denen die Mittagsverpflegung siche r gestellt ist und die 
Hausaufgabenbetreuung sowie Förder-/Stützunterricht  durchgeführt werden 
kann. Langfristig sind an allen Standorten, soweit noch nicht vorhanden, Vollin- 
ternate einzurichten. 
 
Schülerinnen und Schüler, die das leistungssportlic he Profil nicht erfüllen, kön- 
nen aus der Sportklasse in andere Klassen der Schul e wechseln und dort ihre 
Schullaufbahn fortsetzen. Im Bedarfsfall können sie im Internat verbleiben. 
 
 
Sportstätten 
 
Die Kommunen bzw. die Schulträger tragen zur Realis ierung des Konzeptes 
dadurch bei, dass sie den zusätzlichen Bedarf an Sp ortstätten, insbesondere in 
der Bereitstellung von Sporträumen, Hallen, Sportplätzen, Schwimmbädern etc. 
garantieren, z. B. dadurch, dass sie zusätzliche Öf fnungszeiten für Schülerin- 
nen und Schüler der NRW-Sportschulen ermöglichen. 
 
 
Fahrkosten 
 
Die Schulträger gehen freiwillig die Verpflichtung ein, auch jenen Schülerinnen 
und Schülern die Fahrkosten zu erstatten, die nach der Schülerfahrkostenver- 
ordnung keinen Anspruch auf Erstattung ihrer Fahrkosten haben. 
 
 
III. Aufnahmevoraussetzungen 
 
 
Um die Funktion der NRW-Sportschule zu ermöglichen und eine maximale An- 
zahl von talentierten Sportlerinnen und Sportlern z u erreichen, erfolgt über die  
bereits bestehenden Aufnahmekriterien an weiterführ enden Schulen hinaus 
auch eine verbindliche Absolvierung eines sportmoto rischen Leistungstests

9 
(einschließlich einer sportmedizinischen Untersuchu ng). Dieser Leistungstest 
wird durch das Innenministerium vorgegeben. 
 
 
IV. Finanzielle Rahmenbedingungen 
 
 
 
Im Endausbau erhalten NRW-Sportschulen die folgenden Mittel: 
 
Den NRW-Sportschulen werden für die Erteilung der t äglichen Sportstunde in 
den Klassen 5 bis 7 pro Jahrgangsstufe 0,25 Stellen zur Verfügung gestellt. 
 
Für die Hausaufgabenbetreuung sowie den Stütz- und Förderunterricht erhalten 
sie in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 rd. 0,4 Stellen pro Jahrgangsstufe, ab der 
Jahrgangsstufe 8 pro Sportklasse rd. 0,2 Stellen. M it Einrichtung der Sportklas- 
se ab der Jahrgangsstufe 8 fällt zusätzlicher Koord inierungsbedarf an, der den 
Schulen im Umfang von 0,4 Stellen für verwaltungsfa chliche Aufgaben zur Ver- 
fügung gestellt wird. Bei einer dreizügigen vollstä ndig ausgebauten NRW-
Sportschule erhält die Schule insgesamt 3,35 Stellen zusätzlich. 
 
Für die Aufwandsentschädigung der Lehrkräfte und/od er Übungsleiter/innen, 
die in den zusätzlich angebotenen Freiwilligen Schu lsportgemeinschaften ein- 
gesetzt werden, werden entsprechende Mittel bereit gestellt.

Ergänzungsvorlage V/0159/2008/1

5074 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sportamt 
 Vorlagen-Nr.: 
 
V/0159/2008/1. Erg. 
Öffentliche Beschlussvorlage 
 
 
Auskunft erteilt: 
Herr Schirwitz 
Ruf: 
492 52 00 
E-Mail: 
 Schirwitz@stadt-muenster.de   Datum: 
 07.03.2008  
 
Betrifft 
 
NRW-Sportschule 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
12.03.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 
12.03.2008 Hauptausschuss Vorberatung 
12.03.2008 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Konzept des Landes NRW zu den NRW-Sportschulen mit seiner überregionalen 
Tragweite wird zur Kenntnis genommen (Anlage 1). 
 
2. Die Abgabe eines Projektantrages für die NRW-Sportschule an das Land NRW wird unter 
folgende Bedingungen gestellt: 
Zur Realisierung der NRW-Sportschule wird die Verwaltung  beauftragt, für den  Baustein 
„Sportinternat“ einen Träger zu finden, der vertraglich zusichert, folgende Aufgaben in eige-
ner Verantwortung zu übernehmen:  
 
- Planung, Errichtung und Finanzierung eines Sportinternats mit 30/32 Plätzen unter Ein-
beziehung  der Bauunterhaltung und der Betriebskosten für das Gebäude über einen 
Zeitraum von 20/25 Jahren auf einem  Grundstück im Umfeld des Pascal-Gymnasiums 
als NRW-Sportschule. 
 
- Beantragung von Sportfördermitteln des Landes NRW bei gleichzeitiger verbindlicher 
Verpflichtung gegenüber dem Land NRW als auch der  Stadt Münster, sowohl den Lan-
deszuschuss als auch die städtischen Mittel gemäß den entsprechenden Bedingungen 
der jeweiligen Förderrichtlinie  über den Zweckbindungszeitraum zu sichern. 
 
- Bereitschaft zur Übernahme des Internatsbetriebes in eigener Verantwortung und zur 
Gewährleistung einer umfassenden Betreuung der Athletinnen und Athleten entspre-
chend den gesetzlichen Bestimmungen der Internatsführung und den  Vorgaben der 
Sportverbände für die Kaderbetreuung ohne weitere Zuschüsse der Stadt Münster. 
 
 
 
 
V/0159/2008/1

- 2 - 
3.  Sollten die vorgenannten Bedingungen sach- und zeitgerecht sowie mit hinreichender Ver-
bindlichkeit erfüllt werden können, wird die Verwaltung ermächtigt, einen Projektantrag zu 
stellen. In dem Projektantrag stellt die Verwaltung sicher, dass die Stadt Münster auch für 
den Fall der vorzeitigen Projektaufgabe keinerlei Haftung für landesseitig gezahlte Projekt-
mittel übernimmt. Über die Antragstellung ist in den zuständigen Gremien zu berichten. Für 
den Fall der Projektrealisierung stimmt der Rat zu, dass 
 
3.1.  bei Sicherstellung der o.g. Bedingungen die Stadt Münster dem Träger einen einmaligen 
maximalen Zuschuss zur Errichtung des Sportinternats in Höhe von rund  € 700.000 brutto 
auf der Basis eines Errichtungs- und Zuschussvertrages als 30%ige Komplementärförde-
rung zum 70%igen Zuschuss des Landes NRW  zur Verfügung stellen wird.  
In diesem Zusammenhang wird die Verwaltung aufgefordert, weitere möglichst kos-
tengünstigere Lösungen als die bislang zur Diskussion stehenden Varianten (DJK 
Sportschule, Neubau am Pascal-Gymnasium) für die Errichtung eines Sportinternats 
im Umfeld des Pascal-Gymnasiums aufzuzeigen (z. B. Mitnutzung des neu eröffneten 
60 Zimmer-Haus des Studentenwerks - mit Mensa - in der Coerdestraße). 
 
3.2 das Sportinternat und die Sporteinrichtungen der Sportschule offen sein müssen für 
Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Dementsprechend soll die Verwaltung 
ein Konzept erarbeiten, wie Kooperationen mit entsprechenden Partnerschulen in 
der Stadt umgesetzt werden können. 
 
3.3 Münsteraner Sportvereine, die für sportlich talentierte Kinder und Jugendliche per-
spektivisch ähnliche Angebote auf Internatsbasis schaffen möchten, von Anfang an 
in das Konzept der NRW-Sportschule integriert werden. 
 
3.4 die bauliche Erweiterung der Sporthalle am Pascal-Gymnasium in städtischer Trägerschaft 
auf der Grundlage des Raumprogramms (vgl. Begründung) umgesetzt und die Verwaltung 
beauftragt wird, einen Baubeschluss vorzubereiten. Zur Finanzierung stellt der Rat der 
Stadt Münster eine maximale finanzielle städtische Beteiligung von rund 337.140 € (30 
Prozent der Gesamtbausumme von 1.123.810 €) zur Verfügung. Die restliche Summe von 
786.670 € wird als 70 %igen Zuschuss des Landes NRW zu den Baukosten erwartet.  
 
3.5 bei einer erfolgreichen Bewerbung dem Pascal-Gymnasium bedarfsabhängig und maximal 
zusätzliche Sekretariatsstunden zur Verfügung  gestellt werden: 
 ab 01.08.2009 (Schuljahr 2009/2010)  5,00 Std./Wo. 
Die Rahmenbedingungen der sich derzeit in Überarbeitung befindlichen Bemessungs-
grundlagen für Sekretariatsstunden in Schulen sind ggf. zu beachten. Die maximalen 
Mehraufwendungen belaufen sich auf 5.230 € (Ganzjahreskosten) 
 
Zur Finanzierung der materiellen Ausstattung ist ein jährlicher Betrag von 15.000  € im 
Haushalt ab dem Schuljahr 2009/2010  anzusetzen.  
 
 
Begründung: 
 
In der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung und des Sportaus-
schusses am 04.03.2008 ist die Beschlussvorlage ergänzt worden (Ergänzung Fettdruck) und dem 
Rat empfohlen worden, entsprechend zu beschließen.  
 
I. V. 
 
gez. Dr. Hanke 
Stadträtin 
 
  
 
V/0159/2008/1

Anlage 2 - Bewerbungsschrift Pascal-Gymnasium als NRW-Sportschu

88928 Zeichen

Bewerbungsschrift
Pascal-Gymnasium Münster
als NRW-Sportschule

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
   
 
INHALTSVERZEICHNIS 
1 Einleitung ...............................................................................................................................................1  
2 Bestehende Voraussetzungen...................................................................................................................1  
2.1 Bestehende Voraussetzungen im schulischen Umfeld ...........................................................................1  
2.2 Bestehende Voraussetzungen am Pascal-Gymnasium...........................................................................1  
2.2.1 Entwicklung des Pascal-Gymnasiums zu einer sportlich ambitionierten Schule.................................2  
2.2.2 Vereinbarkeit von gymnasialen Anforderungen und Jugendleistungssport.......................................2  
2.2.3 Stellenwert der sportlichen Hochbegabung am Pascal-Gymnasium.................................................3  
2.2.4 Jugendleistungssportler am Pascal-Gymnasium  auf der Basis der Sportbetonten Schule im 
Schuljahr 2007/08 .....................................................................................................................3  
2.2.5 Besondere Ausrichtung des Pascal-Kollegiums..............................................................................4  
2.2.6 Sportstätten im direkten Umfeld und am Pascal-Gymnasium .........................................................5  
2.2.7 Pascal-Gymnasium als Sportbetonte Schule .................................................................................6  
2.2.7.1 Konzept Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung....................................................................6  
2.2.7.2 Bestehender Organisationsrahmen..........................................................................................7  
2.2.7.3 Klassen- und jahrgangsstufenübergreifende Sportförderung .....................................................9  
2.2.7.4 Allgemeiner Sportmotorischer Test der Jahrgangsstufe 5........................................................10  
2.2.7.5 Vormittagstraining...............................................................................................................11  
2.2.7.6 Nachführ-, Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung.......................................................11  
2.2.7.7 Pausensport........................................................................................................................12  
2.2.7.8 Außerunterrichtlicher Sport und Arbeitsgemeinschaften..........................................................12  
2.2.7.9 Unterrichtsfahrten...............................................................................................................13  
2.2.7.10 Sportfeste und Wettkämpfe .................................................................................................14  
2.2.7.11 Aufnahmevoraussetzungen am Pascal-Gymnasium.................................................................14  
2.2.8 Teilzeitinternat mit Mittagessenausgabe, Hausaufgaben- und Übermittag-Betreuung.....................15  
2.2.9 Sportinternat Münster als Vollinternat........................................................................................15  
2.2.10 Kooperation mit Vereinen und Verbänden in verschiedenen Sportarten ........................................16  
2.2.11 Zusammenarbeit mit der WWU Münster ....................................................................................17  
2.2.12 Verkehrsanbindung..................................................................................................................17  
3 Zu schaffende Voraussetzungen für die Arbeit als NRW-Sportschule ..........................................................18  
3.1 Durch das Pascal-Gymnasium zu schaffende Voraussetzungen............................................................18  
3.1.1 Konzept ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung.......................................................................18  
3.1.2 Organisationsrahmen...............................................................................................................18  
3.1.3 Stabilisierung und Ausweitung der Betreuungsmaßnahmen.........................................................18  
3.1.4 Einbindung weiterer Schulformen..............................................................................................19  
3.2 Durch die Stadt Münster, durch das Land NRW und durch Sportinstitutionen zu schaffende 
Voraussetzungen............................................................................................................................19  
4 Ausblick................................................................................................................................................21

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
BEWERBUNG DES  
PASCAL-GYMNASIUMS MÜNSTER 
ALS NRW-SPORTSCHULE  
 
1 EINLEITUNG 
Im Vorfeld des neuen Schulgesetzes NRW hat sich das 
Pascal-Gymnasium seit 2004 mit den zu erwartenden 
Ausweitungen der Schulzeitverkürzung und der 
erheblichen Wochenstundendeputatserhöhung auch in 
unteren Jahrgangsstufen befasst.  
Dem Wunsch von Politik, Sport und Verwaltung 
Münsters auf Einführung der Sportbetonten Schule 
hat das Pascal-Gymnasium 2006 entsprochen und das 
Pascal-eigene innovative Sportförderkonzept im 
Rahmen der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung 
mit den Bausteinen Kunst, Musik, Theater und Sport 
entwickelt. Das Pascal-Gymnasium beschreitet damit 
einen neuen Weg. 
Die Pascal-Schulgemeinde sieht es als besondere 
Anerkennung ihres neuen Konzepts der Leistungs-
sportförderung an, dass nun die Stadt Münster und 
zahlreiche Sport-Interessenvertreter anfragen, ob und 
unter welchen Rahmenbedingungen das Pascal-
Gymnasium sich zur Weiterentwicklung seines 
Leistungssportfördermodells entschließen könnte, um 
sich zu einer der fünf zu gründenden NRW-
Sportschulen akkreditieren zu lassen. 
Alle Mitwirkungsgremien des Pascal-Gymnasiums 
(Sportfachschaft, Lehrerkonferenz, Schulpflegschaft, 
Schülervertretung und Schulkonferenz) wurden seit 
Schuljahresbeginn 2007/2008 eingehend mit der 
Anfrage der Stadt Münster befasst. Sie haben die 
Anfrage der Stadt Münster positiv beschieden und 
zugestimmt, das Pascal-Gymnasium auf der Basis der 
ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung von der 
Sportbetonten Schule zur NR W-Sportschule weiterzu-
entwickeln.  
 
 
2 BESTEHENDE VORAUSSETZUNGEN 
2.1 BESTEHENDE VORAUSSETZUNGEN 
IM SCHULISCHEN UMFELD 
Ausgehend von der Prämisse, dass Schule erste 
Priorität für die sich in der schulischen Ausbildung 
befindlichen Jugendlichen zu sein hat, damit sie einen 
ihren Fähigkeiten und Begabungen entsprechenden 
schulischen Abschluss erwerben können, nehmen 
Leistungssport und Leistungstraining den nächstwich-
tigen Stellenplatz im Leben von jungen 
Leistungssportlern ein. 
Die Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von schulischer 
und sportlicher Leistungsentwicklung hat am Pascal-
Gymnasium seit seiner Gründung eine positive 
Tradition. Dies hat mit zu herausragenden Erfolgen 
unter anderem in den Bereichen Musik und Sport 
geführt.  
Die Sportinfrastruktur in der Stadt und Region 
Münster stellt keine auch nur annähernd ausreichende 
Zahl an Kadersportlern zur Verfügung, so dass eine 
dem Klassenbildungserlass entsprechende reine 
Sportklasse ab der Jahrgangsstufe 5 gebildet werden 
könnte. Im Münsterland gibt es viele Sportarten, die 
erst im Alter von 14 Jahren, also ab Klasse 9, 
Sichtungen oder Kadertraining anbieten bzw. 
durchführen.  
Erste positive Veränderungen sind vor dem Hinter-
grund der Ernennung des Pascal-Gymnasiums zur 
„Sportbetonten Schule“ in den Sportstruktur gebenden 
Vereinen und Verbänden zu erkennen. So wurden 
zahlreiche sportinteressierte und talentierte Kinder zur 
Klasse 5 am Pascal-Gymnasium aufgenommen. 
Der erste Jahrgang, der nach dem Konzept der 
„Ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung“ ausgebil-
det wurde, befindet sich jetzt in der Jahrgangsstufe 7. 
Diese Schülerinnen und Schüler beginnen jetzt mit 
dem intensiveren, sportartspezifischen Training 
teilweise noch auf Schulebene, zum überwiegenden 
Teil auf Vereinsebene.  
2.2 BESTEHENDE VORAUSSETZUNGEN 
AM PASCAL-GYMNASIUM  
Es bestehen am Pascal-Gymnasium für die Förderung 
von jugendlichen Hochleistungssportlerinnen und 
-sportlern positive Voraussetzungen, die sich über 
Jahre herausgebildet haben. 
 
Eingang des Pascal-Gymnasiums 
 - 1 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 2 -  
 
2.2.1 ENTWICKLUNG DES PASCAL-
GYMNASIUMS ZU EINER 
SPORTLICH AMBITIONIERTEN 
SCHULE 
1967 besuchten die ersten Schülerinnen und Schüler 
das neu errichtete Pascal-Gymnasium. Vom ersten 
Tag an fühlten sich hier junge Sporttalente zu Hause. 
Die für ein innerstädtisches Gymnasium zum 
damaligen Zeitpunkt einzigartigen Sportanlagen waren 
- neben dem attraktiven neuen Schulgebäude - ein 
Anziehungspunkt für die bewegungs- und sport-
freundliche Schülerschaft und vor allem für die 
Sportvereine der Stadt.  
Viele der in den späteren Jahren erfolgreichen jungen 
Leistungssportler haben im Sportunterricht und in den 
von der Schule eingerichteten Sportarbeitsgemein-
schaften erste Bewegungserfahrungen gesammelt 
und auf dieser Grundlage ihre besonderen Begabun-
gen in den Partnervereinen der Schule 
weiterentwickelt. Das Ergebnis der über die Jahre 
kontinuierlich erweiterten Angebote im außerunter-
richtlichen und unterrichtlichen Sportbereich waren 
bemerkenswerte Erfolge auf regionaler, nationaler 
und internationaler Ebene. Erinnert sei hier an die 
Pascalschülerinnen und -schüler die bei Deutschen 
Meisterschaften (Leichtathletik), Europameisterschaf-
ten (Bogenschießen, Teakwondo), Welttitelkämpfen 
(Fechten, Segeln, Moderner Fünfkampf) erste Plätze 
erreichten und an die Sportler, die bei Olympischen 
Spielen Medaillengewinner waren (Rudern). 
2.2.2 VEREINBARKEIT VON 
GYMNASIALEN ANFORDERUNGEN 
UND JUGENDLEISTUNGSSPORT 
Das neue Schulgesetz mit der Verkürzung der 
gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre hat eine 
erhebliche tägliche Unterrichtsstundenausweitung vor 
allem ab Klasse 8 zur Folge. Auch die schulischen 
Rahmenbedingungen für Jugendleistungs- und 
-hochleistungssportlerinnen und -sportler erschweren 
sich dadurch deutlich; die täglichen Trainingsmöglich-
keiten im frühen Nachmittagsbereich verschieben sich 
zwangsläufig in den späteren Nachmittags- bzw. in 
den frühen Abendbereich. Bei dem heute erforderli-
chen Trainingsaufwand im Jugendleistungs-/-hochleis-
tungssport ab 14/15 Jahren von über 20 Wochen-
stunden ist mehrmaliges Vormittagstraining 
unerlässlich. 
Das Pascal-Gymnasium ermöglicht den einzelnen 
Jugend-(Hoch-)Leistungssportlerinnen und -sportlern 
schulische Rahmenbedingungen, die mit den 
Trainingserfordernissen kompatibel sind (vgl. 2.2.7.2). 
Allen leistungssportorientierten Schülerinnen und 
Schülern kann ab Jahrgangsstufe 8 ein mehrmaliges 
Vormittagstraining in der Woche angeboten werden. 
In höheren Jahrgangsstufen wird ein ein- bis 
dreimaliges Vormittagstraining durch stundenplan-
technische Koordination ermöglicht. 
Der Bereich Sport wird auch im Rahmen einer NRW-
Sportschule als maßgeblicher Schwerpunkt am Pascal-
Gymnasium angesehen. Darüber hinaus wird großer 
Wert darauf gelegt, dass die Leistungssportlerinnen 
und -sportler auch am allgemeinen schulischen Leben 
Anteil nehmen und von den integrierenden schuli-
schen Angeboten profitieren. Einige Angebote sollen 
hier exemplarisch genannt werden: 
• Allen Schülerinnen und Schüler der verschiedenen 
Pascal-Jahrgangsstufen und auch Leistungssport-
lerinnen und -sportlern anderer Schulen wird die 
Möglichkeit der Mittagesseneinnahme auf dem 
Schulgelände des Pascal-Gymnasiums (Schulkan-
tine „Essbar“, Terrasse, Kiosk, etc.) geboten. 
• Alle Kinder der Jahrgangsstufen 5 und 6 erhalten 
nach eigenem Wunsch und Möglichkeiten der 
Schule Gelegenheit, an mindestens einem zusätz-
lichen Angebot im Bereich Kunst, Musik, Theater 
und Sport (Jahrgangsstufen 5 bis 7) teilzuneh-
men. Kinder und Eltern der Jahrgangsstufe 5 
(Schuljahr 2007/08) haben sich entschieden, die 
zweistündigen Angebote der Bausteine 1 bis 4 
(Kunst/Musik/Theater und Sport) am Mittwoch-
nachmittag nach dem gemeinsamen Mittagessen 
in der Kantine ab 13.35 Uhr bis 15.10 Uhr wahr-
zunehmen. An der zweistündigen sport-
motorischen Grundlagenausbildung der Jahr-
gangsstufe 5 nehmen 50 Kinder teil. 
• Alle Kadersportler einer Jahrgangsstufe werden 
- wenn möglich - in einer Eingangsklasse ab Jahr-
gangsstufe 5 und auch als Quereinsteiger ab der 
Jahrgangsstufe 7 oder 8 in einer Klasse zusam-
mengefasst. 
• Alle besonders leistungssportorientierten 
Schülerinnen und Schüler des Pascal-Gymnasiums 
und der kooperierenden Schulen - insbesondere 
Kadersportlerinnen und -sportler - können auch 
im Rahmen des Teilinternats sowie im Schulalltag 
durch ergänzende, unterstützende und nachberei-
tende außerunterrichtliche Betreuung 
pädagogisch, zum Beispiel durch Hausaufgaben-
betreuung und Nach- und Vorbereitung von 
Fachunterricht oder Klausuren, gefördert werden. 
• Die Schule hat ein seit Jahren erfolgreiches 
differenziertes Begabungs- und Förderkonzept 
entwickelt (Drehtür/Enrichment/Springer, nachho-
lender und stützender Unterricht), das zu einer 
der in NRW niedrigsten Nichtversetzungsquote für 
alle Schülerinnen und Schüler geführt hat.  
• Alle Oberstufenschülerinnen und -schüler und 
damit auch die Leistungssportlerinnen und 
-sportler haben die Möglichkeit, entsprechend der 
vorhandenen Neigungen, Kurse individuell anzu-
wählen und somit ein bestmögliches Abitur 
anzusteuern. Die Oberstufe wird ab 2007/08 von 
367 Pascal-Schülerinnen und Schülern besucht

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 3 -  
 
und ist damit eine der größten in Münster. Die 
Kursangebote und -wahlen werden durch die 
langjährige Kooperation mit der Partnerschule 
Geschwister-Scholl-Gymnasium erweitert und 
durch Zusammenarbeit mit weiteren benachbar-
ten Gymnasien (Schiller-, Schlaun-, 
Ratsgymnasium) optimiert. Auf sportlicher Ebene 
ist eine besonders enge Kooperation mit dem 
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium als 
Partnerschule des Leistungssports sinnvoll und 
wird von beiden Gymnasien angestrebt. Die Leis-
tungskurse D, E, F, I, S, Ku, Ek, Ge, M, Bi, Ch, Ph 
werden teilweise doppelt geführt. Im Grundkurs-
bereich sind in den „großen“ Fächern bis zu fünf 
Kurse je Jahrgangsstufe eingerichtet. Die entspre-
chende Freisetzung von Leistungssportlern für 
Trainingseinheiten am Vor- und/oder Nachmittag 
stellt daher durch frühzeitige Koordinierung und  
geschickte Kurswahlsteuerung kein Problem dar. 
2.2.3 STELLENWERT DER SPORTLICHEN 
HOCHBEGABUNG AM PASCAL-
GYMNASIUM 
Am Pascal-Gymnasium besteht eine lange positive 
Tradition mit vielfältigen Sonderbegabungen im 
gesamten Fächerspektrum des Gymnasiums, so auch 
in Musik und Sport. Für Musik-Bundespreisträger und 
sportlich Hochbegabte (Olympia-Teilnehmer, 
Europameister, Deutsche Meister, Nationalmannschaf-
ten) wurden seit Bestehen der Schule stets 
Hochleistung fördernde schulische Entscheidungen 
getroffen. So hat sich ein positiver Erfahrungsschatz 
bei Schülern, Eltern, Kollegium und schulischen 
Entscheidungsträgern aufgebaut, der die erforderliche 
Eigenmotivation der einzelnen Schülerin und des 
einzelnen Schülers würdigt und in Begabung, 
Selbstorganisation, Eigenverantwortung, Zeitmana-
gement, Initiative, Durchhaltevermögen seine 
grundlegenden Pfeiler hat. 
Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass wirkliche 
Talente nicht nur Begabungen in einem Teilsegment 
haben. Diese Basisbegabunge n, die zum Beispiel zu 
besonderen Leistungen im Sport befähigen, führen 
auch zu beachtlichen schulischen Leistungen und 
Abschlüssen und zu einer breiten Basis der Persön-
lichkeitsentfaltung. 
Ausgangsbasis zu dieser Erfolg versprechenden 
Entwicklung ist nicht die Monostruktur des Nur-
Sportrahmens, sondern die gesamte Palette des 
jugendlichen Erfahrungsspielraums unter besonderer 
Beachtung des Aufbrechens des zu einseitigen Nur-
Sportrahmens. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur 
Nutzung der vielfältigen Angebotspalette zur 
ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung, wie sie seit 
vielen Jahren am Pascal-Gymnasium mit Erfolg 
aufgebaut und stetig weiterentwickelt wurde (z.Zt. 60 
Arbeitsgemeinschafts-Angebote). 
Jugendleistungs- und Jugendhochleistungssport sind 
somit weitere wichtige Elemente der Bereicherung des 
vielfältigen Schulprofils, das Schülerinnen und 
Schülern alle Möglichkeiten der Entfaltung bietet.  
Die von der Schülerschaft im Rahmen dieses 
Schulprofils erzielten Ergebnisse reichen von Höchst-
leistungen in den Fremdsprachen (1. Preis im Bundes-
wettbewerb Fremdsprachen in Englisch 1995, Klasse 
10; 1. Preis im Bundeswettbewerb Fremdsprachen 
Französisch, 2007, Klasse 6 f) über Teilnahmen an der 
Biologie-Olympiade (1999, 2006) und Chemie-
Olympiade (1999) bis hin zur Sportolympiade (Becker: 
Rudern) und zu Welt- und Europameisterschaften 
(Wellmann: Weltmeisterschaften Fechten, Fünfkampf; 
Hellermann: Europameisterschaften 2007 Teakwondo; 
Schoeder: Europameisterschaften 2007 Bogenschie-
ßen). 
Das anspruchsvolle, seit Jahren aufgebaute und 
weiterentwickelte Schulprofil führt insgesamt zu einer 
sehr leistungsbereiten und -starken Schülerschaft. So 
gehört das Pascal-Gymnasium seit drei Jahren zu den 
NRW-weit 20 erfolgreichsten Gymnasien mit der 
geringsten Nichtversetztenquote, wie das MSW 
Düsseldorf im August 2007 festgestellt hat. 
2.2.4 JUGENDLEISTUNGSSPORTLER AM 
PASCAL-GYMNASIUM AUF DER 
BASIS DER SPORTBETONTEN 
SCHULE IM SCHULJAHR 2007/08 
Am Pascal-Gymnasium zeigt sich die Leistungssport-
orientierung der Schülerinnen und Schüler in 
unterschiedlichen Ausprägungen. Die sportbegeister-
ten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 
und 6 werden zunächst im Baustein Sport in einer 
grundmotorischen Ausbildung auf mögliche leistungs-
sportliche Aktivitäten vorbereitet.  
Aus dem Sport-Baustein 6 des Schuljahres 2006/07 
sind etwa 20 Schülerinnen und Schüler erwachsen, 
die bereits an Basketballmeisterschaften (Jungen) und 
Volleyballmeisterschaften (Mädchen) teilnehmen. 
Auch der neue Sport-Baustein 6 (2007/08) nimmt 
bereits im Jahr 2007 an Meisterschaften im Vereinsbe-
trieb teil.  
In den Bausteinen 5 und 6 des Schuljahres 2007/08 
sind zurzeit ca. 80 Schülerinnen und Schüler über den 
Sportunterricht hinaus sportlich aktiv. Ein erheblicher 
Teil dieser Schülerinnen und Schüler hat eine 
durchaus leistungssportliche Perspektive.  
Weiterhin sind in der Schülerschaft des Pascal-
Gymnasiums etwa 25 Sportlerinnen und Sportler in 
Kreiskader- bzw. Kreisauswahlgruppen in den 
unterschiedlichsten Sportarten zu finden.  
Darüber hinaus gibt es am Pascal-Gymnasium 22 
Sportlerinnen und Sportler mit außerordentlichen 
Leistungen:

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
1. Maxi Gerbig (6e2): Wasserspringen, NRW-Kader, 
Deutsche Meisterschaften 2007 2. Platz 
 
Maxi Gerbig beim Training im Münsteraner Ostbad. 
2. Stephan Odenthal (6f1): Wasserspringen, NRW-
Kader, NRW-Meisterschaften 2006 6. Platz 
3. Jessica Hellermann (8f): Schwimmen, Bezirks-
Kader, Jahrgangsmeisterin 2007, Deutsche Meis-
terschaften 1. Platz, Taekwondo Europameister-
schaften 2007 1. Platz 
4. Jonas Wätzel (9f): Hockey, Westfalen-Kader 
5. Kim Behrens (9e1): Volleyball, Bundes-Kader, 
Landesmeisterin Bremen 2007 
6. Sina Fuchs (9e1): Volleyball, Bundes-Kader, 
Bundespokal 2007 1. Platz 
7. Anna Hoja (10ef): Volleyball, Bundes-Kader, 
Bundespokal 2007 1. Platz 
8. Valerie Ludwig (10ef): Volleyball, Jugend-NRW-
Liga 
9. Rebecca Schäperklaus (10ef): Volleyball, Bundes-
Kader, Bundespokal 2007 1. Platz 
10. Christian Sterz (10ef): Handball, Westfalen-
Kader, Oberliga B-Jugend 
11. Linus Materna (10e): Judo, NRW-Kader 
12. Ines Bathen (11): Volleyball/Beachvolleyball, 
Bundes-Kader-Beach, NRW-Kader-Halle, Bundes-
pokal 2007 1. Platz 
13. Sabine Berkemeyer (11): Volleyball, NRW-Kader, 
Bundespokal 2007 1. Platz 
 
Sabine Berkemeyer (USC Münster) bei einem Spiel in der 2. Volleyball-Bundesliga. 
14. Pascal Koopmann (11): Fußball, A-Jugend 
Bundesliga 
15. Marie-Sol Reindl (11): Volleyball/Beachvolleyball, 
Jugend-NRW-Liga 
16. Lisa Schmiedeshoff (11): Leichtathletik, NRW-
Kader, Mittel- und Langstrecke 
17. Jonte Flachmeyer (11): Judo, NRW-Kader, NRW-
Meister 2004, Deutsche Meisterschaften 2007  
7. Platz 
18. Elisabeth Baumeister (13): Westernreiten, 
Deutsche Meisterschaften 2006 6. Platz 
19. Atilla Göknil (13): Basketball, NRW-Kader, 
Bundes-Kader Junioren (Ersatz) 
20. Jonathan Kersting (13): Basketball, NRW-Kader 
21. Kieran Schulze-Marmeling (13): Fußball, A-Ju-
gend Bundesliga 
22. Nora Schoeder (13): Bogenschießen, Bundes-
Kader, NRW-Meisterschaften 2006 2. Platz, Euro-
pameisterschaften 2007 1.Platz 
2.2.5 BESONDERE AUSRICHTUNG DES 
PASCAL-KOLLEGIUMS 
Die mit Unterstützung der Bezirksregierung Münster in 
vielen Jahren am Pascal-Gymnasium aufgebaute 
Kollegiumsstruktur (5 x Kunst, 5 x Musik, 3 x Theater-
pädagogik, 16 x Sport) ermöglicht in Zusammenarbeit 
mit den anderen (auch „harten“) Fächern ein hohes 
Verständnis des Kollegiums und der Schulgemeinde 
nicht nur für den Jugend(hoch)leistungssport, sondern 
für die gesamte Breite der besonders begabten 
Schülerinnen und Schüler. 
Der Fachschaft Sport gehören zurzeit 16 Sportlehre-
rinnen und -lehrer und ein Sportreferendar an. Damit 
gehört die Fachschaft zu den größten der Schule. 
Sowohl Schulleitung als auch stellvertretende 
Schulleitung verfügen über die Fakultas Sport. Somit 
sind Sportlehrerinnen und -lehrer über das jeweilige 
Zweitfach in allen anderen Fachschaften vertreten. 
Dies fördert das Verständnis für die besonderen 
Belastungen der jungen Leistungssportlerinnen und 
-sportler. 
Die hohe Anzahl von Sportkolleginnen und -kollegen 
unterstreicht noch einmal die Bedeutung des Sports 
im Pascal-Schulleben. Da ein erheblicher Anteil dieser 
Kolleginnen und Kollegen selbst aktiv im Leistungs- 
und Hochleistungsbereich al s Sportler bzw. Trainer 
tätig sind oder waren, findet man am Pascal-
Gymnasium eine hohe Akzeptanz des gesamten 
Kollegiums gegenüber Schülerabsenzen bei Trainings-
maßnahmen oder besonderen Wettkämpfen. Diese 
Akzeptanz wird auch leistungsorientierten Schülerin-
nen und Schülern z. B. im Bereich Musik, Sprachen, 
Naturwissenschaften etc. entgegengebracht. 
Es liegen sehr gute Erfahrungen mit der Freistellung 
von Unterrichtsverpflichtungen für Jugendleistungs-
 - 4 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
sportler oder Jugendleistungsmusiker vor. Selbstorga-
nisation, Zeitmanagement, Arbeitseifer, 
Eigenmotivation, Durchhaltevermögen sind von diesen 
Schülerinnen und Schülern seit vielen Jahren im 
täglichen Unterrichtsbetrieb und mit überzeugenden 
schulischen Leistungen gelebt worden und im 
Gesamtkollegium anerkannt.  
Vor diesem Hintergrund ist die Anfrage der Stadt 
Münster an das Pascal-Gymnasium zu den Möglichkei-
ten einer Ausweitung der „Sportbetonten Schule“ zur 
NRW-Sportschule durch Lehrerkonferenz, Schulpfleg-
schaft und Schülervertretung sehr positiv auf-
genommen und zur Entscheidung an die 1. Schulkon-
ferenz am 11.10.2007 weitergeleitet worden. 
2.2.6 SPORTSTÄTTEN IM DIREKTEN 
UMFELD UND AM PASCAL-
GYMNASIUM 
Auf dem vergleichsweise großen und naturnahen 
Schulgelände des Pascal-Gymnasiums, im benachbar-
ten Nordpark und fußläufig erreichbar in den 
umliegenden Stadtvierteln befinden sich bereits jetzt 
zahlreiche zeitgemäße Sportstätten: 
1. Sporthallen 
Dreifachsporthalle: 
• Spielfelder: ein Handballfeld, ein Basketball-
feld längs, drei Basketballfelder quer, ein 
Volleyballfeld längs, drei Volleyballfelder quer, 
neun Badmintonfelder 
• kleine Tribüne mit zwei Sitzreihen an einer 
Längsseite der Halle 
• Hallenausstattung für folgende Sportarten: 
Basketball, Badminton, Fußball, Handball, Vol-
leyball, Turnen (Reck, Ringe, Boden, 
Trampolin, Sprung), Leichtathletik, Tischten-
nis, Hockey, Tanzen 
Einfachsporthalle: 
• Spielfelder: ein Basketballfeld, ein Volleyball-
feld, drei Badmintonfelder 
• Hallenausstattung für folgende Sportarten: 
Basketball, Volleyball, Badminton, Tischtennis, 
Turnen 
2. Außensportanlagen an der Schule 
• Tartanmehrzweckfeld (zwei Handball- bzw. 
Fußballfelder mit Toren, ein Basketballfeld, 
Weitsprunganlage mit vier Bahnen, Kugel-
stoßanlage, 150 m Lauf-Runde) 
• Beachvolleyballfeld mit Wettkampfmaßen 
 
Beachvolleyballfeld auf dem Schulgelände des Pascal-Gymnasiums 
• 100m Tartanbahn mit vier Bahnen 
• Boulderwand und Turngarten an der Einfach-
sporthalle (ab 2007) 
• drei Tischtennisplatten 
• drei Streetballfelder 
3. Sportanlagen in angrenzender Lage 
• Nordpark mit Joggingstrecken, Rasenflächen 
einem weiteren Beachvolleyball- und Street-
ballfeld 
• Sportplatz DJK-Sportschule Coburg (Rasen-
fußballfeld, 400m Bahn) 
• Freibad Coburg mit 50m Wettkampfbecken 
und Sprungturm (1m, 3m, 5m) 
• Beachvolleyballanlagen, Leichtathlethikanla-
gen und Dreifachsporthalle an der DJK-
Sportschule 
• Sportanlagen des Fachbereichs Sport an der 
Westfälischen Wilhelms-Universität 
• Sportplatz Wienburgstraße (sanierungsbedürf-
tig) mit 400 m Laufbahn und weiteren Leicht-
athletikanlagen 
 
 - 5 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
2.2.7 PASCAL-GYMNASIUM ALS 
SPORTBETONTE SCHULE 
Das Pascal-Gymnasium hat sich vor vier Jahren mit 
der Ankündigung des neuen Schulgesetzes und der 
Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre die 
Frage gestellt, wie die Erhöhung des Wochenstun-
dendeputats auf 33 bis 35 Wochenstunden auch in 
unteren Gymnasialjahrgängen für die Kinder und 
Jugendlichen verkraftbar ist, ohne Überforderungser-
scheinungen in physischer, mentaler und psychischer 
Sicht zu generieren. 
Der Schulgemeinde wurde schnell deutlich, dass die 
erhöhten Anforderungen an Jugendliche durch die 
erhebliche Erhöhung des Tagesstundendeputats 
zusätzliche Belastungen im physischen, psychischen 
und mentalen Bereich stellen. Die Schule hielt es 
daher für notwendig, den persönlichkeitsbildenden 
und Ausgleich schaffenden Fähigkeiten zusätzlich Zeit 
und Raum zur Entfaltung zu geben. Kunst, Musik, 
Theater und Sport verhelfen dem einzelnen Kind und 
Jugendlichen zu Ausgleich, Regeneration und Gesund-
erhaltung. Aus pädagogischer Verantwortung heraus 
wurden Bedingungen geschaffen, um der Belastungs-
steigerung durch Massierung der verkopften Fächer 
an einzelnen Tagen entgegenzuwirken und um den 
Schulalltag besser rhythmisieren zu können.  
Die Eröffnungsveranstaltung zur „Sportbetonten 
Schule“ am 6. September 2006 in Anwesenheit des 
NRW-Innenministers Dr. Ingo Wolf und weiterer 
Persönlichkeiten aus Politik, Schule, Verwaltung und 
Sport hat diesen Ansatz deutlich gemacht. Es gelang, 
eine Aufbruchstimmung auch bei denen zu bewirken, 
die dem Pascal-Modell der Sportförderung mit 
ganzheitlichem Ansatz zunächst kritisch gegenüber 
standen. 
 
 - 6 -  
 
Innenminister Dr. Ingo Wolf, Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann und Schulleiter 
Heiner Lübbering bei der Urkundenübergabe während der Eröffnungsveranstaltung zur 
„Sportbetonten Schule“. 
2.2.7.1 KONZEPT GANZHEITLICHE 
PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG  
Der ganzheitliche Bildungsansatz eröffnet der 
einzelnen Schülerin und dem einzelnen Schüler 
besondere Möglichkeiten. 
Auch im Rahmen der Entwicklung zur „Sportbetonten 
Schule“ steht nicht der einseitig interessierte 
„Nursportler“ im Blick, der dann über entsprechende 
Fächerkombinationen auch Abitur machen kann. Der 
ganzheitliche Ansatz des pädagogischen Schulver-
ständnisses setzt darauf, dass die einzelnen Schülerin 
und der einzelne Schüler nicht nur in den verkopften 
Fächern seinen Begabungen und Fähigkeiten 
entsprechende Leistungen bringt. 
Seit dem Schuljahr 2005/06 führt das Pascal-
Gymnasium in den Jahrgangsstufen 5 und 6 einen 
ergänzenden Unterricht in den Bereichen Kunst, 
Musik, Theater und Sport du rch. Diese so genannten 
„Bausteine zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwick-
lung“ stellen ein breites Angebot dar und sprechen 
alle Sinne der Schülerinnen und Schüler an. Als 
wesentliches Merkmal des Pa scal-Schulprofils wurde 
diese ganzheitliche Förderung in das Schulprogramm 
aufgenommen. 
Über den normalen Unterricht hinaus entscheiden sich 
die Kinder für zwei ergänzende Unterrichtsstunden an 
einem Nachmittag in der Woche mit zum Teil 
außerschulischen Partnern. Dieser zusätzliche Unter-
richtsaufwand wird durch entlastende Stundenplanung 
(Verteilung der Fächer über die Woche) und ange-
passte Hausaufgabenstellung für die Schülerinnen und 
Schüler erleichtert.  
Die Bausteine sind: 
• Baustein Kunst:  Im Kunst-Baustein probieren 
die Kinder unterschiedliche Mal- und Zeichen-
techniken aus und werden zum plastischen 
Gestalten mit Ton und Gips angeleitet. Außerdem 
werden sie in die Mediengestaltung mit digitaler 
Fotografie eingeführt. 
• Baustein Musik: Kinder, die sich besonders für 
Musik interessieren, wählen den Baustein 2. Die-
ser Unterricht wird von Musiklehrern und von 
Musiklehrkräften der Musikschule Nienberge er-
teilt. Das Pascal-Gymnasium arbeitet schon seit 
über zehn Jahren äußerst erfolgreich mit der 
Musikschule Nienberge zusammen. Innerhalb des 
Bausteins Musik können sich die Fünft- und 
Sechstklässler für die Gesangs- und Chorgruppe 
oder für die Bläsergruppe entscheiden. 
• Baustein Theater: In der Theatergruppe - dem 
Baustein 3 - finden sich Kinder zusammen, die 
unter sachkundiger Anleitung einer Theaterpäda-
gogin ihre Freude am darstellenden Spiel 
ausleben möchten. Spontane Spielszenen und 
Stücke des Jugendtheaters fördern die jungen 
Schauspieler in Ausdruck, Gestik, Mimik und 
Sprache. 
• Baustein Sport: Im Baustein 4 (Sport) nutzen 
Schülerinnen und Schüler ihre zusätzlichen Wo-
chenstunden für eine sportmotorische Grund-
lagenausbildung. Sie entscheiden sich nach 
zweijähriger Anleitung durch Sportlehrer und Di-
plomtrainer der mit dem Pascal-Gymnasium 
kooperierenden Vereine für ein sportartengebun-

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
denes Aufbautraining (z.B. Basketball, Handball, 
Leichtathletik, Rudern, Volleyball etc.). 
 
 - 7 -  
 
Symbole für die vier unterschiedlichen Bausteine der „Ganzheitlichen Persönlichkeitsent-
wicklung“ bei der Auftaktveranstaltung „Sportbetonte Schule“ 
Mit diesen vier Bausteinen fördert das Pascal-
Gymnasium durch optimale schulische Rahmenbedin-
gungen die Entwicklung von besonderen Fähigkeiten 
und Begabungen der Schülerinnen und Schüler. 
Nach zwei Jahren der Erprobung steht die gesamte 
Schulgemeinde mit großer Überzeugung hinter diesem 
Modell der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung, 
da es nicht nur Sporttalenten, sondern auch Kindern 
mit Begabung in Kunst, Musik oder Theater zusätzli-
che Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Beeindruckend 
sind die erreichte Qualität und die Vielfalt ihrer 
Leistungen. 
Profilbausteine und Möglichkeiten der ganzheitlichen 
Persönlichkeitsentwicklung schaffen zudem das 
Ausgleichspotential für die erhöhten Anforderungen 
des „verkopften“ Unterrichts in den Aufgabenfeldern 1 
(Deutsch und Fremdsprachen) und 3 (Mathematik/ 
Naturwissenschaften). 
2.2.7.2 BESTEHENDER 
ORGANISATIONSRAHMEN 
Sportliche Grundlagenausbildung für alle leistungs-
sportorientierten Schülerinnen und Schüler der 
Klassen 5 bis 7: 
Von der Jahrgangsstufe 5 an ist das System der 
„Bausteine zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwick-
lung“ eingeführt. Nicht im Rahmen von abgetrennten 
Klassenverbänden, sondern in Neigungsgruppen für 
Schülerinnen und Schüler mit speziellen Interessen 
und/oder Begabungen werden zurzeit zwei Ergän-
zungsstunden in den Bereichen Sport, Kunst, Musik 
und Theater erteilt: 
Di Baustein 
Sport 
Baustein 
Kunst 
Baustein 
Musik 
Baustein 
Theater 
7. 5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
8. 5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
5e1, 5e2, 
5f1, 5f2 
Dieser „Bausteinunterricht“ wird in der 
Jahrgangsstufe 6 fortgeführt: 
Mi Baustein 
Sport 
Baustein 
Kunst 
Baustein 
Musik 
Baustein 
Theater 
7. 6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
8. 6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
6e1, 6e1, 
6f1, 6f2 
 
Dem Pascal-Gymnasium ist es wichtig, ab der 
Jahrgangsstufe 5 die gesamte Bandbreite an 
schulischer Ausbildung anbieten zu können (Nimm-
Zwei-Modell; vgl. 2.2.2). Würde eine reine Sportklasse 
in der Jahrgangsstufe 5 beginnen, wären die 
schulischen Ausbildungsmöglichkeiten der Schülerin-
nen und Schüler schon zu diesem Zeitpunkt sehr stark 
eingeschränkt. 
 
Bausteinunterricht im Fach Sport der Jahrgangsstufe 5 
Die sportlich ambitionierten Schülerinnen und Schüler 
werden im Baustein Sport durch eine sportmotorische 
Grundausbildung zusätzlich gefördert und erhalten so 
insgesamt fünf Unterrichtsstunden pro Woche im Fach 
Sport. In diesem Bereich sind ausschließlich sportliche 
Schülerinnen und Schüler zu finden, die alle zusätzlich 
in einem oder mehreren Vereinen aktiv sind.  
Dass Schülerinnen und Schüler über den gewohnten 
Rahmen hinaus an Schulsportgemeinschaften 
teilnehmen, ist in den ca. 20 Sportangeboten (vgl. 
2.2.7.8) im Nachmittagsbereich ablesbar. Auch an 
dieser Stelle wird die sportliche Ausrichtung des 
Pascal-Gymnasiums deutlich. 
Fortführung der Grundlagenausbildung in der  
Klasse 7: 
Ab der Jahrgangsstufe 7 würden von anderen Schulen 
wechselnde Jugendliche in einer Klasse zusammenge-
führt und durch zusätzliche pädagogische Unter-
stützung in das Pascal-Ausbildungsprofil integriert.  
Der Baustein Sport wird für die talentierten, eventuell 
schon einem Kader angehörenden Schülerinnen und 
Schüler im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften 
fortgeführt.

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 8 -  
 
Sportartspezifische Spezialisierung in den Jahrgangs-
stufen 8 – 13: 
Spätestens ab der Klasse 8 sollten leistungsorientierte 
Sportlerinnen und Sportler in das gezielte sportarten-
spezifische Training einsteigen, um Höchstleistungen 
erreichen zu können. Dies gilt insbesondere für 
Sportarten mit einem hohen Höchst-
leistungdurchschnittsalter. Das Pascal-Gymnasium 
bietet vormittägliches jahrgangsstufenübergreifendes 
Training von Schülerinnen und Schülern in unter-
schiedlichen Sportarten.  
Sportartspezifisches Training im Schulvormittag in der 
Klasse 8: 
Im Vormittagsbereich bestehen zwei Möglichkeiten, 
den leistungssportorientierten Schülerinnen und 
Schüler dieser Jahrgangsstufe Trainingsmöglichkeiten 
in einem Umfang von bis zu fünf Unterrichtsstunden 
zu schaffen. Durch ein jahrgangsstufenübergreifendes 
Blockungsraster über eine Jahrgangstufe hinweg 
können diese Schülerinnen und Schüler eine Stunde 
aus einem „weichen“ Fach (Erdkunde, Politik, Biologie, 
Physik, etc.) und eine Stunde aus einem vierstündi-
gem Hauptfach zu Trainingszwecken freigesetzt 
werden. Das bedeutet, dass alle Klassen dieser 
Jahrgangstufe z. B. dienstags in den ersten beiden 
Stunden Erdkunde und Deutsch haben. Die Deutsch-
lehrer A und C führen den notwendigen 
Nachführunterricht nach Absprache im Nachmittags-
bereich durch. 
Di 8e1 8e2 8f1 8f2 
1. Deutsch 
Lehrer A 
Erdkunde 
Lehrer B 
Deutsch 
Lehrer C 
Erdkunde 
Lehrer D 
2. Erdkunde 
Lehrer B 
Deutsch 
Lehrer A 
Erdkunde 
Lehrer D 
Deutsch 
Lehrer C 
 
Zusätzlich kann der normale dreistündige Sportunter-
richt durch sportartspezifisches Training ersetzt 
werden. Gerade diese Maßnahme wurde bereits 
intensiv mit den Landestrainern Wolfgang Schütz 
(Volleyball, NRW) und Winfried Vonstein (Leichtathle-
tik, NRW) erörtert und findet großen Zuspruch auch in 
weiteren Sportarten (Fußba ll, Handball, Hockey), da 
die Belastungen des Sportpflichtunterrichts häufig 
nicht die Belastungssteuerung der Leistungssportle-
rinnen und -sportler unterstützen. 
Do 8e1 8e2 8f1 8f2 
1. Sport Sport Sport Sport 
2. Sport Sport Sport Sport 
 
Mi 8e1 8e2 8f1 8f2 
3. Sport Sport Sport Sport 
 
 
 
Sportartspezifisches Training im Schulvormittag in den 
Klassen 9 und 10 (später 8-9*): 
* bedingt durch Schulzeitverkürzung 
Auch in den Jahrgangsstufen 9 (Erdkunde) und 10 
(Geschichte/Politik) kann nach dem oben angegebe-
nen Verfahren das Vormittagstraining maximal mit bis 
zu fünf Stunden durchgeführt werden. 
Mo 9e1 9e2 9f1 9f2 
1. Mathematik 
Lehrer A 
Erdkunde 
Lehrer B 
Mathematik 
Lehrer C 
Erdkunde 
Lehrer D 
2. Erdkunde 
Lehrer B 
Mathematik 
Lehrer A 
Erdkunde 
Lehrer D 
Mathematik 
Lehrer C 
     
Fr 9e1 9e2 9f1 9f2 
1. Sport Sport Sport Sport 
2. Sport Sport Sport Sport 
     
Mi 9e1 9e2 9f1 9f2 
4. Sport Sport Sport Sport 
 
Zusätzlich kann im Differenzierungsbereich ein 
Angebot Mathematik/Informatik/Sport für die 
leistungssportorientierten Schülerinnen und Schüler 
eingerichtet werden. Auch das bereits bestehende 
Differenzierungs-Angebot Biologie/Chemie ist für 
diese Schülerinnen und Schüler von besonderem 
Interesse.  
Mo Latein Biologie/ 
Chemie 
Geschichte/ 
Englisch 
Mathematik/ 
Sport/ 
Informatik 
5. 9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
6. 9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
 
Mi Latein Biologie/ 
Chemie 
Geschichte/ 
Englisch 
Mathematik/ 
Sport/ 
Informatik 
1. 9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
9e1, 9e2, 
9f1, 9f2 
 
Sportartspezifisches Training im Schulvormittag in den 
Jahrgangsstufen 11 – 13 (später 10-12*): 
* bedingt durch Schulzeitverkürzung 
In der Jahrgangsstufe 11 müssen die Schülerinnen 
und Schüler ein breites Kurs-Fundament für ihre 
Oberstufenlaufbahn legen. Aus diesem Grund sind 
möglichst viele Fächer anzuwählen, um in der 
Qualifizierungsphase hinreichende Wahlmöglichkeiten 
zu besitzen. Es können für das Vormittagstraining bis 
zu zwei Kursblöcke mit jeweils drei Unterrichtstunden 
vorgesehen werden. In dieser Jahrgangsstufe wird 
der Sportunterricht durch Tr aining ersetzt. Sollte ein 
weiteres Training benötigt werden, wird ein zweiter 
Grundkursblock hierfür verwendet.

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 9 -  
 
In den Jahrgangsstufen 12 und 13 werden zwei 
normale Grundkursblöcke für das Vormittagstraining 
genutzt. Dies ist ohne größere Einschränkungen für 
die Schülerinnen und Schüler möglich. Da die 
Leistungskursblöcke bereits in den ersten beiden 
Stunden fest liegen, müssen diese Stunden in der 3. 
und 4. Stunde angesetzt werden. 
Di Block 3 
Jahrgangsstufe 
11 
Block 3 
Jahrgangsstufe 
12 
Block 3 
Jahrgangsstufe 
13 
3. Mathematik 
Sport 
Training 
Englisch 
Biologie 
Training 
Physik 
Deutsch 
Training 
4. Mathematik 
Sport 
Training 
Englisch 
Biologie 
Training 
Englisch 
Biologie 
Training 
 
Fr Block 3 
Jahrgangsstufe 
11 
Block 3 
Jahrgangsstufe 
12 
Block 3 
Jahrgangsstufe 
13 
3. Mathematik 
Sport 
Training 
Englisch 
Biologie 
Training 
Physik 
Deutsch 
Training 
 
Do Block 4 
Jahrgangsstufe 
11 
Block 4 
Jahrgangsstufe 
12 
Block 4 
Jahrgangsstufe 
13 
3. Deutsch 
Italienisch 
Training 
Mathematik 
Erdkunde 
Training 
Englisch 
Chemie 
Training 
4. Deutsch 
Italienisch 
Training 
Mathematik 
Erdkunde 
Training 
Englisch 
Chemie 
Training 
 
Fr Block 4 
Jahrgangsstufe 
11 
Block 4 
Jahrgangsstufe 
12 
Block 4 
Jahrgangsstufe 
13 
4. Deutsch 
Italienisch 
Training 
Mathematik 
Erdkunde 
Training 
Englisch 
Chemie 
Training 
 
Durch diese spezielle Blockung ist für die Leistungs-
sportlerinnen und -sportler ein ganz normales Abitur 
möglich. Es gibt keine Beschränkungen oder 
Verpflichtungen bei der Wahl der Leistungs- und 
Grundkurse. Die Schülerinnen und Schüler können 
ihre individuellen Fächerkombinationen anwählen und 
ihr Vormittagstraining durchführen. Sie können 
lediglich nicht die maximal mögliche Anzahl von 
Kursen belegen. 
Zusammenstellung der Maßnahmen im Rahmen der 
„Sportbetonten Schule“ über den gesamten gymnasia-
len Verlauf: 
Jahrgangs-
stufe 
Sportunterricht Zusatzangebot im 
Rahmen der 
Sportschule 
Maximale 
Anzahl der 
Sportstunden 
in der Woche 
Klasse 5 3 U-Stunden Baustein Sport 
2-U-Stunden 
5 Stunden 
Klasse 6 3 U-Stunden Baustein Sport 
2-U-Stunden 
5 Stunden 
Klasse 7 3 U-Stunden Ergänzungssport 
2-U-Stunden 
5 Stunden 
Klasse 8 (3 U-Stunden) Vormittagstraining 
Max. 2x3 U-Stunden 
6 Stunden 
Klasse 9 (2-3 U-Stunden) Vormittagstraining 
Max. 5 U-Stunden 
Differenzierung 
Ma/Sp/Inf o. Bi/Ch 
5 Stunden 
 
(3 Stunden) 
Klasse 10 (3 U-Stunden) Vormittagstraining 
Max. 6 U-Stunden 
Differenzierung 
Ma/Sp/Inf o. Bi/Ch 
6 Stunden 
 
(3 Stunden) 
11 Block 3  
3 U-Stunden 
 
Vormittagstraining 
Max. 6 U-Stunden 
Block 4 
3 U-Stunden 
6 Stunden 
 
12 Block 13  
3 U-Stunden 
 
Vormittagstraining 
Max. 6 U-Stunden 
Block 3  
3 U-Stunden 
Block 4 
3 U-Stunden 
9 Stunden 
 
13 Block 13  
3 U-Stunden 
 
Vormittagstraining 
Max. 6 U-Stunden 
Block 3  
3 U-Stunden 
Block 4 
3 U-Stunden 
9 Stunden 
 
Festlegung der Stunden für Vormittagstraining im 
Stundenplan: 
Std. Di. Mi. Do. Fr. 
1. Jahrgangsstufe 
 (7), 8 und 9 
Mathematik/ 
Erdkunde 
Jahrgangsstufe 
 (7), 8 und 9 
Sport 
Jahrgangsstufe 
 (7), 8 und 9 
Sport 
 
2. Jahrgangsstufe 
 (7), 8 und 9 
Mathematik/ 
Erdkunde 
 Jahrgangsstufe 
 (7), 8 und 9 
Sport 
 
3. Jahrgangsstufe 
10 Sport, 
Jahrgangsstufe 
11 – 13, 
Schiene 3 
 Jahrgangsstufe 
10 Sport, 
Jahrgangsstufe 
11 -13, 
Schiene 4 
Jahrgangsstufe 
10 Sport, 
Jahrgangsstufe 
11 – 13, 
Schiene 3 
4. Jahrgangsstufe 
10 Sport, 
Jahrgangsstufe 
11 – 13, 
Schiene 3 
 Jahrgangsstufe 
10 Sport, 
Jahrgangsstufe 
11 -13, 
Schiene 4 
Jahrgangsstufe 
10 Sport, 
Jahrgangsstufe 
11 – 13, 
Schiene 4 2.2.7.3 KLASSEN- UND 
JAHRGANGSSTUFENÜBERGREIFENDE 
SPORTFÖRDERUNG 
Die Sportinfrastruktur der Stadt Münster und der 
Region Münster stellt keine ausreichende Zahl an 
Kadersportlern zur Verfügung. Da der Hochleistungs-
sport aber gleichwohl eine zukunftsfähige Perspektive 
im Raum Münster benötigt, hat das Pascal-
Gymnasium ein Konzept erarbeitet, das Aufbau und 
Weiterentwicklung dieser Sportklientel durch 
entsprechende Rahmenbedingungen am Pascal-
Gymnasium weiter erleichtert und über den Rahmen 
einer „Sportbetonten Schule“ hinaus fördert.

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 10 -  
 
Ebenso sind hier die zwei Partnerschulen des 
Leistungssports (Annette- von-Droste-Hülshoff-Gym-
nasium, Kardinal-von-Galen-Gymnasium Hiltrup) und 
das Geschwister Scholl-Gymnasium anzuführen, die 
ebenfalls die Sportförderung als Teil ihres Schulprofils 
aufweisen. 
Das vom Pascal-Gymnasium favorisierte und 
praktizierte Modell hat folgende Stärken: 
• Das Modell ermöglicht jahrgangsstufenübergrei-
fendes Vormittagstraining in speziellen Sportarten 
(vgl. 2.2.7.2). 
• Den Schülerinnen und Schülern wird die Anwahl 
eines individuellen Sprachenprofils geboten (vgl. 
2.2.7.2 und 2.2.7.11). 
• Die Sonderstellung der Leistungssportler im 
Schulalltag wird relativiert, da sie sich voll in die 
Jahrgangsstufenaktivitäten integrieren können. 
• Der verletzungsbedingte Abbruch einer Sportkar-
riere wirkt sich unter entwicklungs-
psychologischen, psychischen und sozialen Aspek-
ten weniger nachteilig aus, da Ausgleich in 
anderen Gruppen (z.B. Kunst, Musik, Theater) 
gefunden werden kann. 
Auch vor dem Hintergrund eigener persönlicher 
Entwicklungserfahrungen der Pascal-Lehrkräfte als 
(Hoch-)leistungssportler und der genauen Analyse der 
Bedingungen der Jugendleistungssportentwicklung in 
Stadt und Region Münster kommt das Pascal-
Gymnasium aus 
• entwicklungspsychologischen, 
• schulischen, 
• pädagogischen, 
• sozialen und 
• sportstrukturellen 
Gründen zu einem Modell der klassenübergreifenden 
und jahrgangsstufenintegr ierenden Jugend(hoch)-
leistungssportförderung au f der Basis der ganzheitli-
chen Persönlichkeitsentwicklung.  
Ziel dieses Modells ist es, den einzelnen Schüler mit 
den unterrichtlichen und außerunterrichtlichen 
Möglichkeiten so in seiner Persönlichkeitsentwicklung 
z u  f ö r d e r n ,  d a s s  e r  a m  E n d e  s e i n e r  s c h u l i s c h e n  
Pascal-Ausbildung folgende Ziele erreicht hat:  
• eine entwicklungspsychologische sowie physisch 
und psychisch positive Persönlichkeitsreifung und 
-festigkeit 
• eine vielfältige auch künstlerisch, musisch und 
sportlich geprägte Erfa hrungsentwicklung als 
lebensbegleitende Ausgleichs- und Gesunderhal-
tungsperspektive  
• einen seinen Begabungen und Möglichkeiten 
entsprechenden hochwertigen Schulabschluss 
• eine sich der gesellschaftlichen und sozialethi-
schen Gesamtverantwort ung stellende Persön-
lichkeitsprägung 
• eine über den schulischen Rahmen sich fortset-
zende Erwachsenen-Hochleistungssport-Motiva-
tion. 
Aufgrund obiger Zielperspektiven und der lokalen und 
regionalen Sportinfrastruktur in Stadt und Raum 
Münster ist der einzelne Jugendleistungssportler nicht 
als einseitig interessiertes Individuum zu sehen. Im 
Vordergrund steht der vielfältig begabte, neugierige, 
und Erwachsenen vertrauende junge Mensch, der sich 
motiviert und optimistisch in seiner jugendlichen 
Erfahrungswelt bewegt und sich Freundschaften und 
neuen Herausforderungen öffnet. 
Am Pascal-Gymnasium kann auch künftig das einzelne 
Sporttalent in dem Jahrgangs- und Klassenverband 
verbleiben, in dem sich der einzelne Schüler selbst mit 
Beginn seiner Pascal-Schulkarriere eingewählt hat. Bei 
einer derartigen Klassenbildung berücksichtigt das 
Pascal-Gymnasium: 
• die Angabe von Freundschaften, 
• Grundschulzugehörigkeit,  
• Wohnviertel,  
• Fremdsprachenanwahl 
• Sportangaben, etc. 
Im Mittelpunkt stehen daher aus dem Blickpunkt des 
Sports die gymnasial geeigneten, leistungsportorien-
tierten Schülerinnen und Schüler. Die Verbindung 
zwischen schulischen Anforderungen und Leistungs-
sport auf dem Hintergrund von entwicklungs-
spezifischen und pädagogischen Aspekten stellt hier 
die große Herausforderung dar. Dabei steht außer 
Frage, dass die Schülerinnen und Schüler mit den 
bestmöglichen Studien- und  Berufsperspektiven aus 
der Schule entlassen werden sollen. 
Dies bedeutet, dass auch die Leistungssportlerinnen 
und -sportler unter den Pascal-Schülerinnen und  
-Schülern schon ab Klasse 5 zwischen dem englischen 
oder französischen Zug wählen, dass sie sich in der 
Differenzierung zwischen besonderen Schwerpunkten 
im gesellschaftswissenschaftlichen oder naturwissen-
schaftlichen Bereich entscheiden und dass sie nicht 
zuletzt ein Abitur mit ihren eigenen Schwerpunkten 
ablegen und z. B. das deutsch-französische Abitur 
oder das Abibac erreichen können. 
2.2.7.4 ALLGEMEINER SPORTMOTORISCHER 
TEST DER JAHRGANGSSTUFE 5  
Zu Schuljahresbeginn wird seit drei Jahren der 
Allgemeine Sportmotorische Test (AST), der von 
Bös/Wohlmann entwickelt wurde, durchgeführt. Ziel 
ist es, eine Übersicht über den sportmotorischen 
Leistungsstand aller Schülerinnen und Schüler der 
Jahrgangsstufe 5 zu erhalten. Verglichen werden die

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
erhobenen Daten mit Vergleichswerten von Kindern 
des gleichen Alters und mit den Werten der letzten 
Jahrgänge, die ebenfalls den AST am Pascal-
Gymnasium absolviert haben.  
 
Ein Schüler der Jahrgangsstufe 5 beim Hindernislauf im Rahmen des AST. 
Beim AST sind sechs unterschiedliche Einzeltests 
(20m-Sprint, Zielwurf, Ball-Beine-Wand, Hindernislauf, 
Medizinball-Weitstoß, 6-Minuten-Lauf) in einer 
Testbatterie zusammengefügt.  
Die Ergebnisse der einzelnen Disziplinen werden in so 
genannte Z-Werte umgerechne t, um einen Vergleich 
mit Kindern des gleichen Alters und Geschlechts 
vornehmen zu können. Dabei wird der Mittelwert von 
Kindern einer Altersstufe und eines Geschlechts in 
Deutschland auf 100 Z-Wert-Punkte festgelegt. 
10 Punkte Abweichung entsprechen dabei genau einer 
Standardabweichung bei den Vergleichsdaten, die von 
Bös/Wohlmann zur Verfügung gestellt werden. 
Ergebnis AST 2007 - Jahrgangsstufe 5
114,5
100100
104,8
108,3 111,2
90
95
100
105
110
115
120
Mädchen Jungen
Z-Werte
Mittelwert Deutschland
Mittelwert Pascal-Gymnasium - Gesamtgruppe
Mittelwert Pascal-Gymnasium - Oberes Drittel  
Zu erkennen bei der Auswertung der Daten aus dem 
Schuljahr 2007/08 ist die deutliche Abweichung der 
Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler am Pascal-
Gymnasium nach oben im Vergleich zu Kindern 
gleichen Alters in Deutschland. 
Die Ergebnisse werden den Sportlehrern zur Verfü-
gung gestellt und dienen mit den parallel ausge-
werteten Sportaktivitäten der Schülerinnen und 
Schüler als erste Möglichkeit zur Sportlaufbahnbera-
tung. 
2.2.7.5 VORMITTAGSTRAINING 
Das Pascal-Gymnasium stellt für die Leistungssportler 
vormittags drei Doppelstunden in der Woche 
(Dienstag, Donnerstag, Freitag) zur Verfügung, in 
denen sie von Trainern des jeweiligen Vereins oder 
Verbandes trainiert werden.  
Momentan werden zehn Mädchen der Jahrgangsstu-
fen 9 bis 12 im Volleyball von einem Verbandstrainer 
des Westdeutschen-Volleyball-Verbandes trainiert, der 
gleichzeitig Vereinstrainer beim USC Münster und 
Lehrkraft am Pascal-Gymnasium ist. Integriert in 
dieses Training sind selbstverständlich auch die 
Mädchen, die seit Schuljahresbeginn im Sportinternat 
wohnen. 
Die Basketballer werden von einem Vereinstrainer des 
UBC Münster trainiert. Diese neun Schüler kommen 
aus den Jahrgangsstufen 11 und 12.  
 
 
Die Volleyball-Trainingsgruppe während des Vormittagstrainings am Pascal-Gymnasium. 
Zur Verfügung stehen den beiden Gruppen jeweils ein 
Hallentrakt der Pascal-Dre ifachhalle, die Beachvolley-
ballanlage und die Außensportanlagen auf und um 
das Schulgelände. 
2.2.7.6 NACHFÜHR-, FÖRDERUNTERRICHT 
UND HAUSAUFGABENBETREUUNG 
Bei einer zielgerichteten Förderung von jungen 
Leistungssportlerinnen und –sportlern muss die 
Vereinbarkeit von schulischen und sportlichen 
Anforderung oberstes Gebot sein. Talentierte Kinder 
und Jugendliche dürfen nicht durch ihr intensives 
Sporttreiben schulisch ins Abseits geraten. Eine 
schlechtere Schulausbildung würde eine deutliche 
Reduzierung der Zukunftschancen bedeuten. Die 
Schaffung größtmöglicher Zukunftschancen ist das 
vorrangige Ziel des am Pa scal-Gymnasium entwickel-
ten Förderkonzeptes. 
Dem Pascal-Gymnasium stehen seit dem Schuljahr 
2006/07 so genannte Ergänzungsstunden für die 
spezielle Förderung von leistungssportorientierten 
Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Diese 
Stunden werden zum Nachführen von durch zum 
 - 11 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
Beispiel Wettkämpfe, längere Trainingsmaßnahmen, 
Vormittagtraining, etc. versäumten Unterricht 
verwendet. 
Weitere Stunden werden als Förderstunden einge-
setzt, wenn die schulischen Leistungen der jungen 
Leistungssportlerinnen und –sportler in einzelnen 
Fächern nicht stabil sind. 
Im Schuljahr 2006/07 wurden die sechs zur Verfü-
gung stehenden Stunden flexibel für die ganz spezielle 
Unterstützung der jungen Sportlerinnen und Sportler 
genutzt. „Flexibel“ bedeutet, dass jeweils kurzfristig 
nach Bedarf Lehrerinnen und Lehrer in den ge-
wünschten Fächern Nachführ- und Förderunterricht 
außerhalb des normalen Stundenplans übernommen 
haben. 
Ab dem Schuljahr 2007/08 stehen der Schule neun 
Ergänzungsstunden zur Verfügung. Es werden zwei 
Stunden „flexibel“ und sieben Stunden nach festem 
Plan erteilt. Die „festen“ Ergänzungsstunden werden 
mindestens über ein Halbjahr durchgeführt, sie sind 
im Stundenplan verankert.  
Durch die Angliederung des Vollzeitinternats sind 
Leistungssportlerinnen von Schulen mit abweichenden 
Sprachenprofilen und –schwerpunkten an das Pascal-
Gymnasium gekommen. Einige Schülerinnen wiesen 
schullaufbahnbedingt Defizite im Fach Französisch 
auf. Deshalb erhalten sie jeweils drei „feste“ Nach-
führstunden. Während die Klasse dem normalen 
Französischunterricht folgt, werden die Internatsschü-
lerinnen separat auf den Lernstand der Klasse 
gebracht. Für die gesamte Internatsgruppe sind sechs 
Nachführstunden eingesetzt.  
Eine weitere „ feste“ Förderstunde in den Fächern 
Deutsch und Englisch wird für eine Leistungssportlerin 
der Jahrgangsstufe sechs zur Stabilisierung der 
schulischen Leistungen genutzt. 
Die zwei verbleibenden flexiblen Stunden werden wie 
im Schuljahr 2007/08 bedarfsorientiert eingesetzt. 
Die Hausaufgabenbetreuung der jungen Leistungs-
sportlerinnen und –sportler steht auf drei Säulen: 
• Im Rahmen des Teilzeitinternats bzw. der 
normalen Übermittagbetreuung steht täglich nach 
dem Mittagessen eine pädagogische Kraft zur 
Unterstützung der Hausaufgabendurchführung zur 
Verfügung. Von diesem Angebot profitiert bereits 
auch eine Leistungssportlerin einer mit dem Pas-
cal-Gymnasium nicht nur im Sport kooperierenden 
Realschule. 
• Alle Internatschülerinnen verfügen über eine 
interne Hausaufgabenbetreuung durch die Inter-
natsleitung. Durch die enge Verzahnung von 
Schule und Internat ist der notwendige Informati-
onsfluss gegeben. Zukünftig soll es auch möglich 
sein, Leistungssportlerinnen und –sportler, die 
nicht im Internat wohnen, in die interne Hausauf-
gabenbetreuung mit einzubeziehen. 
• Hausaufgabenunterstützende Aspekte werden in 
jeder Nachführ- bzw. Förderstunde berücksichtigt. 
 
Dr. Andreas Kampmann-Grünewald mit Darja Winkel (links) und Maxi Gerbig aus 
der Jahrgangsstufe 6 beim Nachführunterricht im Fach Deutsch. 
 
2.2.7.7 PAUSENSPORT 
Die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen 
haben am Pascal-Gymnasium vielfältige Möglichkei-
ten, sich in den Pausen auf den Außensportanlagen 
sportlich zu betätigen. Sportflächen und –geräte für 
Basketball, Fußball, Tischtennis, Beachvolleyball sowie 
Lauf- und Fangspiele stehen zur Verfügung. Ein 
Turngarten und eine Kletterwand werden in 2007 
realisiert. 
Die genannten Pausenhof-Angebote werden auch im 
Rahmen von Vertretungs- und Springstunden für 
Bewegungsaktivitäten genutzt. 
Da die Bewegungsflächen sehr großräumig und 
ausgedehnt sind, kommt jeder Schüler zu seinem 
Recht, sich sportlich „auszutoben“. 
Die Schülerinnen und Schüler sind darin geübt, ihren 
Pausensport selbstständig und  eigenverantwortlich zu 
organisieren. Die Klassen verfügen über eigenes Ball- 
und Spielmaterial. 
2.2.7.8 AUßERUNTERRICHTLICHER SPORT 
UND ARBEITSGEMEINSCHAFTEN 
Seit vielen Jahren hat sich die Fachschaft Sport am 
Pascal-Gymnasium durch die Ausgestaltung und 
Weiterentwicklung eines vielfältigen Schulsportpro-
gramms das Ziel gesetzt, die Entwicklung junger 
Sporttalente in schulischer , sozialer und persönlicher 
Hinsicht zu fördern. Dabei spielt neben dem lehrplan-
mäßig in allen Jahrgangsstufen koedukativ erteilten 
Sportunterricht der außerunterrichtliche Schulsport 
eine besondere Rolle. 
 - 12 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 
 - 13 -  
 
Basketball-AG der Jahrgangsstufen 5 und 6 
Seit den 70er Jahren hat eine stetige Erweiterung 
dieser Angebote stattgefunden (vgl. 2.2.1). Im 
aktuellen Schuljahr gibt es über 20 Sportarbeitsge-
meinschaften und Trainingsangebote der Partner-
vereine. Neben den Förder- und Fitnessgruppen sowie 
den allgemeinen Schulsportarbeitsgemeinschaften 
bilden vor allem die Talentsichtungs- und Talentför-
dergruppen eine tragfähige Grundlage für die 
Entwicklung von leistungsorientierten Partnerschaften 
zwischen Schule und Verein.  
Badminton Do, 16:45 – 18:00 Uhr 
Basketball Jungen U14 Di, 16:30 – 18:00 Uhr 
Do, 16:30 – 18:00 Uhr 
Basketball Jungen U18 Fr, 15:00 – 16:30 Uhr 
Basketball Klasse 5/6 (Ju/Mä) Fr, 15:00 – 16:30 Uhr 
Basketball Mädchen U14 Mo, 16:45 – 18:00 Uhr 
Fußball Jungen Klasse 5/6 Do, 13:30 – 15:00 Uhr 
Fußball Jungen Klasse 8-10 Mo, 16:45 – 18:00 Uhr 
Klettern Mo, 13:30 – 15:30 Uhr 
Lauftreff Mo, 18:00 – 19:00 Uhr 
Do, 18:00 – 19:00 Uhr 
Leichtathletik Fr, 13:15 – 15:00 Uhr 
Rudern Di, 15:15 – 17:00 Uhr 
Schach Klasse 5/6 Do, 13:15 – 14:45 Uhr 
Schach Klasse 7-13 Mi, 13:15 – 15:00 Uhr 
Tanzen Klasse 5 Mo, 13:30 – 14:30 Uhr 
Tanzen Klasse 6/7 Fr, 13:15 – 14:00 Uhr 
Tanzen Klasse 8/9 Fr, 14:00 – 15:00 Uhr 
Tanzen Klasse 10 Do, 13:15 – 14:15 Uhr 
Tischtennis Fr, 15:15 – 16:45 Uhr 
Volleyball Mädchen Klasse 5 Mo, 13:30 – 15:00 Uhr 
Volleyball Mädchen Klasse 6 Fr, 13:30 – 15:00 Uhr 
Volleyball Mädchen Klasse 7 Fr, 13:30 – 15:00 Uhr 
Volleyball Mädchen Klasse 8 Fr, 13:30 – 15:00 Uhr 
Wasserspringen Mo, 17:00 – 19.00 Uhr 
Mi, 18.00 – 20.00 Uhr 
Eltern- / Lehrersport Fr, 20:30 – 22:30 Uhr 
 
So haben im Schuljahr 2006/07 die Schulmannschaf-
ten, die in den Arbeitsgemeinschaften gebildet und in 
den Partnervereinen leistungsorientiert gefördert 
wurden, beachtenswerte Erfolge auf allen Ebenen des 
Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ errungen: 
• Meisterschaft und Finalteilnahme NRW in den 
Sportarten  
o Leichtathletik 
o Basketball 
o Rudern 
o Schach 
• Qualifikation für die Regierungsbezirksmeister-
schaften in den Sportarten  
o Tischtennis 
o Tennis 
o Volleyball 
• Bezirks- und Stadtmeisterschaften  
o Fußball  
o Handball 
Die kooperierenden Vereine sind dem Kapitel 2.2.10 
zu entnehmen. 
2.2.7.9 UNTERRICHTSFAHRTEN 
Neben den traditionell sprachlich ausgerichteten 
Klassen- und Studienfahrten ins Ausland verfügt das 
Pascal-Gymnasium über eine beachtliche Anzahl von 
Wander- und Studienmaßnahmen im sportlichen 
Bereich: 
• Sport-Unterrichtsfahrt der 5er nach Ibbenbüren: 
Wandern, Sommerrodelbahn, Klettern, Schwim-
men 
• Schulwandertag aller Klassen zum Freibad nach 
Hiltrup: Fahrrad fahren, Schwimmen, Fußball, 
Beachvolleyball, Frisbee, Turmspringen, etc. 
• Drogenpräventionstage der 8er in Saerbeck: 
ergänzendes Sportprogramm 
• Kombinierte Sprachen- und Sportstudienfahrt: 
Segelausbildung in der Bretagne 
• Ökologische Fahrradexkursion zur biologischen 
Station am Heiligen Meer (bei Ibbenbüren) in dem 
Leistungskurs Biologie der Jahrgangsstufe 13

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 
Eine Schülergruppe mit Segellehrer während der Segelausbildung in der Bretagne. 
• Kennenlerntag der 11er: Kanuwandern auf der 
Werse/Ems  
• Bowlingtag der 11er 
• SV-Seminar für Klassensprecherinnen und 
Klassensprecher: Tanz, Bewegung, Frühsport, 
Wandern 
• Schnee-, Schlittschuh-, Rodel- und Skiwandertage 
für einzelne Jahrgangsstufen (je nach Witterungs-
bedingungen auch für die gesamte Schülerschaft) 
2.2.7.10 SPORTFESTE UND WETTKÄMPFE 
Zahlreiche Sportveranstaltungen und Wettkämpfe sind 
Pascal-Tradition und im Schulprogramm verankert: 
• Nikolausturnier der Sekundarstufe I im Basketball 
• Weihnachtsturnier der Sekundarstufe II im 
Volleyball 
• Lauf der „Pascalmeile“ 
• Teilnahme am Münster-Schlosslauf mit der jeweils 
größten Teilnehmergruppe 
• Schulsportfest Leichtathletik 
• Veranstaltungen in Kooperation mit der Universi-
tät Münster 
• Sportfest der Jahrgangsstufe 5 am Ende der der 
ersten Schulwoche. 
Für dieses vielfältige Sportangebot wurde das Pascal-
Gymnasium vom Ministerium für Kultur und Sport, 
Schule und Weiterbildung in NRW beim landesweit 
ausgeschriebenen Wettbewerb „Schulsport plus “ 
ausgezeichnet. 
 
Eine Schülerin beim Staffellauf während des Sportfestes der Jahrgangsstufe 5. 
2.2.7.11 AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN AM 
PASCAL-GYMNASIUM 
Die Aufnahmevoraussetzungen zur Klasse 5 am 
Pascal-Gymnasium entsprechen grundsätzlich den 
Aufnahmevoraussetzungen aller Gymnasien in NRW.  
Das Pascal-Gymnasium gilt aufgrund verschiedener 
besonderer Aspekte seines Schulprofils als anspruchs-
volles Gymnasium. Die Aufnahme am Pascal-
Gymnasium stellt den Schülerinnen und Schülern klare 
Anforderungen und liefert ihnen umfangreiche 
Möglichkeiten: 
• Alle Fünftklässler beginnen nach dem „Nimm-2-
Fremdsprachenmodell“ mit zwei Fremdsprachen.  
• Das Pascal-Gymnasium hat seit 1970 einen 
bilingual deutsch-französischen Zug und gehört 
damit zu den bilingual deutsch-französischen 
Gründungsgymnasien. 
• Seit 1988 hat es im E-Zug in einigen Fächern 
Englisch als Arbeitssprache ermöglicht.  
• Ab 2007 können die Pascal-Schülerinnen und 
-Schüler das ABIBAC als voll gültiges französi-
sches Abitur erwerben.  
• Als Pilotschule ist das Pascal-Gymnasium an der 
CertiLingua-Mehrsprachenabiturentwicklung (In-
ternationales Exzellenzlabel für Fremdsprachen) 
beteiligt. 
• Seit 2007 ist das Pascal-Gymnasium von der 
Landesregierung als Europaschule in NRW zertifi-
ziert. 
Diesen Herausforderungen stellen sich gymnasiale 
geeignete Kinder aus bildungsorientierten Familien 
des gesamten Stadtgebiets und der westlich gelege-
nen Vororte Altenberge, Billerbeck, Havixbeck, 
Hohenholte, Horstmar, Laer, Nienberge, Roxel in 
erfreulicher Anzahl.  
 - 14 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
Das Pascal-Gymnasium hat mit den oben genannten 
Zugangsvoraussetzungen seine Schülerschaft in den 
letzten Jahren verdoppelt (985 Schülerinnen und 
Schüler in 2007/2008). 
Über die genannten allgemeinen Voraussetzungen 
und Anforderungen hinaus gelten die folgenden 
speziellen Kriterien für eine bevorzugte Aufnahme am 
Pascal-Gymnasium: 
• Durch Sportfachverbände bescheinigte sportliche 
Hochbegabung. 
• Anmeldung im bilingual deutsch-französischen 
Zug. 
2.2.8 TEILZEITINTERNAT MIT 
MITTAGESSENAUSGABE, 
HAUSAUFGABEN- UND 
ÜBERMITTAG-BETREUUNG 
 - 15 -  
 
Allen Schülerinnen und Schülern des Pascal-
Gymnasiums steht in der Mittagszeit die Schulkantine 
zur Verfügung. Diese so genannte „ESSBAR“ wurde im 
vergangenen Schuljahr mit Unterstützung des 
Schulträgers und des Fördervereins zu einem 
attraktiven Raum mit Außenterrasse umgestaltet.  
Die Essenausgabe findet zwischen 12.15 Uhr und 
14.15 Uhr statt, so dass insbesondere in der 
halbstündigen Mittagspause zwischen der 6. und 7. 
Stunde eine warme Mahlzeit eingenommen werden 
kann.  
Bei Lehrgängen erhalten Sportlerinnen und Sportler 
auch nach den offiziellen Öffnungszeiten der ESSBAR 
eine entsprechende Verpflegung. Es stehen täglich 
zwei Menüs zur Auswahl, darunter ist immer ein 
vegetarisches Gericht. Das Essen wird von der Kantine 
der Bezirksregierung Münster geliefert. 
 
Mittagessenausgabe in der „ESS-BAR“  
Zur Zeit können innerhalb kürzester Zeit bis zu ca. 
150 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und 
Lehrer bedient werden. Hierfür stehen der ESS-BAR-
Raum, das Aula-Foyer und zusätzlich bei schönem 
Wetter eine Terrasse zur Verfügung. 
Weiterhin besteht jederzeit die Möglichkeit, einen 
kleinen Snack am Kiosk zu erwerben, der von 8.30 
Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet ist.  
Im Anschluss an das Mittage ssen bietet das Pascal-
Gymnasium den Schülerinnen und Schülern der 
Jahrgangsstufen 5 bis 7 von montags bis freitags eine 
Übermittag-Betreuung bis 16.00 Uhr an. Die ange-
meldeten Kinder können hier unter Aufsicht von 
Pädagogen die Hausaufgaben erledigen, an interes-
santen Projekten teilnehmen oder die vielfältigen AG-
Angebote nutzen. 
2.2.9 SPORTINTERNAT MÜNSTER ALS 
VOLLINTERNAT 
Das Sportvollzeitinternat Münster wurde im August 
2007 vom Förderverein für den Leistungssport 
Münster e.V. eingerichtet. Die Ernennung des Pascal-
Gymnasiums zur Sportbetonten Schule war eine 
entscheidende Voraussetzung hierfür.  
 
Gruppenfoto mit den fünf Internatsschülerinnen bei der Einweihung des Sportinternats. 
Das Internat ermöglicht derzeit fünf Volleyball-
Nationalspielerinnen die Kombination von fundierter 
schulischer Ausbildung mit der Zielsetzung einer 
ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und 
hochklassigem Leistungsspor t (mit entsprechend 
hohen Trainingsumfängen).  
Untergebracht sind die Sportlerinnen derzeit in der 
DJK-Sportschule (Grevener Straße 125). Die Athletin-
nen wohnen in Einzelzimmern (13-15qm) mit einem 
eigenen Bad in einer separaten Etage der überwie-
gend zu Lehrgangszwecken genutzten DJK-
Sportschule, die etwa 20 Minuten vom Pascal-
Gymnasium entfernt liegt. Frühstück und Abendessen 
werden im Speisesaal der DJK-Sportschule einge-
nommen. Die Küche bietet abwechslungsreiche und 
sportlergerechte Kost an. Auch besondere Verpfle-
gungswünsche werden vom Küchenpersonal 
berücksichtigt. Zusätzlich steht den Internats-
schülerinnen jederzeit eine Teeküche zur Verfügung, 
in der auch kleine Snacks zubereitet werden können. 
Zurzeit ist die pädagogische Ganztagsbetreuung mit 
einer vollen Stelle (Ruth Funk, 40 Stunden) und einer 
400-Euro-Stelle (Carola Bröter, 12 Stunden) gewähr-
leistet.

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
Ruth Funk als diplomierte Kinder- und Jugendpsycho-
login hat als Mutter mit zwei Töchtern am Pascal-
Gymnasium (Klasse 6/Jahrga ngsstufe 12) einerseits 
einschlägige Pascal-Schulerfahrungen, andererseits als 
ehemalige Volleyball-Nationalspielerin im Jugend- und 
Erwachsenenalter ebenfalls langjährige Internatser-
fahrung in Lohhof/Bayern sammeln können. 
Carola Bröter hat sich als Leiterin des aus Vereins-
gründen 2005 aufgelösten Volleyballinternats des 
USC-Münster in Münster-Hiltrup bewährt und kennt 
das Pascal-Gymnasium auch aus eigener unterrichtli-
cher Erfahrung seit dem Schuljahr 2006/2007. 
Die erzieherische Arbeit im Internat steht im Einklang 
mit dem pädagogischen Konzept des Pascal-Gymna-
siums. Dies bedeutet, dass die schulische Ausbildung 
und die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der 
Internatsschülerinnen und -schüler in den Vorder-
grund gerückt werden.  
Besonderes Augenmerk wird auf Unterstützung der 
schulischen Leistungen im Rahmen des Internatsbe-
triebs gelegt. An dieser Stelle sollen beispielhaft die 
Hausaufgabenbetreuung, die Unterrichts- und Klas-
senarbeitsvorbereitung und die Vermittlung effizienter 
Lernstrategien genannt werden. Dieser Aspekt ist 
besonders wichtig, da die Leistungssportlerinnen und 
-sportler aufgrund ihres zeitintensiven Trainings 
organisatorisch stark gefordert sind. 
Durch Fahrzeiten zwischen Schule, Internat, Krafttrai-
ning und Hallentraining gehen derzeit täglich etwa 
zwei Stunden verloren, die bei der hohen Belastung 
der Sportlerinnen besser zur Regeneration genutzt 
werden sollten. 
2.2.10 KOOPERATION MIT VEREINEN 
UND VERBÄNDEN IN 
VERSCHIEDENEN SPORTARTEN 
Das Pascal-Gymnasium hat eine lange Tradition in der 
Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Sportvereinen. 
Die Kooperation wird dadurch deutlich, dass viele 
Schulsportarbeitsgemeinschaften, Talentsichtungs- 
und Talentfördergruppen von Trainern und Übungslei-
tern dieser Vereine durchgeführt werden. Hieraus 
resultiert auch die hohe Anzahl von Schülerinnen und 
Schülern, die am Wettbewerb „Jugend trainiert für 
Olympia“ teilnehmen. 
Zurzeit bestehen folgende Kooperationen: 
• UBC Münster e.V.:  Seit ca. 25 Jahren arbeitet 
das Pascal-Gymnasium im Basketballbereich mit 
diesem leistungsorientierten Verein zusammen. 
Der Baustein Sport wird von Trainern des UBC 
Münster mitgestaltet. Auch das Vormittagstrai-
ning im Basketball wird von einem Trainer des 
UBC geleitet. Die NRW-Jugendliga-Spieler des 
UBC Münster sind überwiegend Schüler des Pas-
cal-Gymnasiums.  
• USC Münster e.V.: Die noch junge Kooperation 
mit dem münsterschen Bundesligaverein zeigt 
schon jetzt deutliche Früchte. Der Baustein Sport 
und das Vormittagstraining der Auswahlspielerin-
nen wird von Trainern des USC Münster mitge-
staltet bzw. geleitet. Die leistungsorientierten 
Volleyball-Arbeitsgemeinschaften werden unter 
Leitung des USC durchgeführt. Viele Trainings-
einheiten der USC-Jugendmannschaften finden 
am Pascal-Gymnasium statt. 
• Telekom Post SV Münster e.V.: Seit sieben 
Jahren arbeitet dieser Sportverein ebenfalls im 
Volleyballbereich mit dem Pascal-Gymnasium 
zusammen. Durch diese Kooperation sollen Schü-
lerinnen und Schüler dem Volleyballsport erhalten 
bleiben, die nicht den Hochleistungssportbereich 
erreichen können oder wollen. 
• LG Ratio Münster e.V.:  Innerhalb der letzten 
drei Jahre hat sich eine jahrgangsstufenübergrei-
fende Leichtathletik-Arbeitsgemeinschaft eta-
bliert. Insgesamt soll die Zusammenarbeit in der 
Zukunft auch im Hinblick auf die sportmotorische 
Grundausbildung deutlich erweitert werden. 
• Die Residenz Münster e.V.:  In der Sportart 
Standardtanz und Showdance werden unter-
schiedliche Tanz-Arbeitsgemeinschaften von 
einer Tanztrainerin geleitet. Jährlich führt der 
Verein ein Tanzprojekt im Rahmen des Baustein-
unterrichts der Klasse 6 durch. 
• Ruder Verein Münster 82 e.V.:  Durch die 
langjährigen Kontakte zum Ruderverein Münster 
wurden und werden Schulsportarbeitsgemein-
schaften in Kooperation durchgeführt. Bei Bedarf 
wurden Sportkurse in der Mittel- und Oberstufe 
am Kanal realisiert. 
• SK Münster 32 e.V.: Der Schachverein bietet 
seit mehreren Jahren Arbeitsgemeinschaften für 
die unterschiedlichen Niveaus am Pascal-
Gymnasium an, aus denen unter anderem schon 
NRW-Jugendmeister hervorgegangen sind.  
• SV Münster 91 e.V.:  Die Zusammenarbeit im 
Bereich Wasserspringen konnte in den letzten 
zwei Jahren deutlich intensiviert werden, da zwei 
national bedeutende Wasserspringer (vgl. 2.2.4.) 
an das Pascal-Gymnasium gewechselt sind. Zur-
zeit findet eine Talentsichtungs- und 
Talentförderungsmaßnahme in dieser Kooperati-
on statt. 
 
Wasserspringergruppe unter anderem mit Luisa Stegat (5f1), 
Stephan Odenthal (6f1) und Maxi Gerbig (6e2) im Ostbad  
 - 16 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
2.2.11 ZUSAMMENARBEIT MIT DER 
WWU MÜNSTER 
Das Pascal-Gymnasium arbeitet mit der Westfälischen 
Wilhelms-Universität (WWU) zusammen. Eingebunden 
ist vorrangig der Arbeitsbereich Trainingswissenschaft 
des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaft, 
außerdem das Institut für Sportmedizin des Universi-
tätsklinikums Münster. 
Dabei gewährt die Schule der WWU Münster die 
Möglichkeit zur Durchführung von Untersuchungen im 
Rahmen von Examens- bzw. Doktorarbeiten, zum 
Beispiel im Bereich der Verletzungsprophylaxe oder 
des Sprinttrainings.  
 
Untersuchung eines Schülers der Jahrgangsstufe 11 zur Verletzungsprophylaxe im Rahmen 
einer Doktorarbeit an der WWU Münster im September 2007.  
Die WWU unterstützt die Schule beim Vergleich von 
Testdaten (vgl. 2.2.7.4.) und bei Bereitstellung von 
Materialien (Pulsuhren, Lichtschranken) und Sportstät-
ten (Leichtathletik-Halle, Sportplätze mit Laufbahnen, 
Leichtathletik-Anlagen wie Diskuswurfring).  
Des Weiteren stehen der Schule zahlreiche Ansprech-
partner im Bereich der Lehrerausbildung sowie der 
Verletzungsbehandlung und -prophylaxe zur Verfü-
gung. Auch können zahlreiche Trainingsdokumen-
tationen im Bereich der Sportmotorischen Grund-
ausbildung bzw. des Grundlagentrainings ausgewertet 
und weiterentwickelt werden. 
2.2.12 VERKEHRSANBINDUNG  
Das Schul- und Sportgelände des Pascal-Gymnasiums 
mit Dreifach-, Einfachhalle und Außensportflächen 
liegt am nördlichen Rand des Innenstadtbereichs in 
unmittelbarer Nähe zum Kreuzviertel. Zwischen 
Cheruskerring und Wienburgpark Nord gelegen, ist es 
aus dem Kreuzviertel und dem Innenstadtbereich zu 
Fuß gut zu erreichen. 
Mit dem Fahrrad gelangt man auf sicheren Radwegen 
in kurzer Zeit zum Beispiel aus Coerde, Sentrup, 
Gievenbeck, Kinderhaus, Mauritz und dem Erphovier-
tel zum Pascal-Gymnasium. 
Man kann die Schule direkt mit den Buslinien 3, 4, 5, 
9, 15, 16, 17 erreichen. 
Vor und nach dem Unterricht fahren die Linie 4 von 
der Sentruper Höhe, die Linie 5 von Nienberge über 
Gievenbeck, die Linie 9 aus Coerde, die Linien 15 und 
16 aus Albachten/Mecklenbeck bzw. Kinderhaus die 
Schule direkt an. Aus Handorf und Sudmühle 
bestehen ebenfalls gute Busanbindungen.  
Von Altenberge, Havixbeck, Häger, Hohenholte,  
Horstmar, Laer, Nienberge und Roxel bestehen 
mehrere direkte Busanbindungen zum Pascal-
Gymnasium. Für einige Verbindungen existieren 
besondere Schülerspezialverkehrpläne, die der 
öffentliche Fahrplan nicht ausweist. 
 
Somit ist das Pascal-Gymnasium mit dem Verkehrs-
mittel Bus vom gesamten Stadtgebiet Münsters und 
von den westlichen Umlandgemeinden gut zu 
erreichen.  
Auch zum südlichen und westlichen Münsterland ist 
das Pascal-Gymnasium über die Bundesbahn 
verkehrsgünstig gelegen. Orte wie Dülmen, Haltern, 
Recklinghausen, Hamm etc. besitzen eine kurze 
Anbindung an Münster. Die Bereiche des Münsterlan-
des, die nicht durch das Schienennetz an Münster 
angebunden sind, werden über das Schnellbussystem 
zügig erreicht.  
 
 - 17 -

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 18 -  
 
3 ZU SCHAFFENDE VORAUSSETZUNGEN 
FÜR DIE ARBEIT ALS NRW-
SPORTSCHULE 
Das Pascal-Gymnasium hat das Ziel, den Jugendsport, 
den Jugendleistungs- und den Jugendhochleis-
tungssport zu fördern und zugleich die Basis für 
lebenslanges Gesunderhalten und Sporttreiben zu 
legen. Neben den bereits vorhandenen guten 
Bedingungen für leistungssportorientierte Schülerin-
nen und Schüler am Pascal-Gymnasium müssen 
jedoch die schulischen Betreuungsmöglichkeiten im 
Hinblick auf die zu leistende Arbeit als NRW-
Sportschule ausgeweitet werden. 
3.1 DURCH DAS PASCAL-GYMNASIUM 
ZU SCHAFFENDE 
VORAUSSETZUNGEN  
In den 40 Jahren seiner Entwicklung haben sich am 
Pascal-Gymnasium gute Voraussetzungen entwickelt, 
mit leistungssportorientierten Schülerinnen und 
Schülern zu arbeiten. Insbesondere das in den letzten 
Jahren verwirklichte Konzept „Ganzheitliche Persön-
lichkeitsentwicklung“ und die Arbeit als Sportbetonte 
Schule haben neue Impulse setzen können.  
Gleichwohl sind für die Weiterentwicklung des Pascal-
Gymnasiums zur NRW-Sportschule erhebliche 
Veränderungen erforderlich, die zu einem Teil durch 
die Schule selbst zu leisten sind. 
3.1.1 KONZEPT GANZHEITLICHE 
PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG 
Die dreijährige Erfahrung mit dem Konzept „Ganzheit-
liche Persönlichkeitsentwicklung“ hat immer deutlicher 
werden lassen, dass die spor tinteressierten Schülerin-
nen und Schüler zusätzlich zum Sportangebot des 
Bausteins und der Arbeitsgemeinschaften einen 
Ausgleich insbesondere im künstlerischen Bereich 
suchen, hier speziell im Baustein Theater. Diese 
Orientierung erscheint im Sinne einer ganzheitlichen 
Persönlichkeitsentwicklung unterstützenswert. 
Da die künstlerischen Bausteine zeitlich parallel zu 
den Sport-Bausteinen liegen, ist eine Weiterentwick-
lung notwendig geworden: Über Differenzierungs-
maßnahmen in den künstlerischen Fächern muss im 
Vormittagsbereich erreic ht werden, dass die 
Schülerinnen und Schüler den von ihnen gewünsch-
ten, dem Ausgleich dienenden Baustein anwählen 
können. 
Auch die Fachschaft Musik arbeitet an einer Neuord-
nung mit dem Ziel, über ein differenziertes Angebot 
(Musical, Instrumentalunterricht, Chor) den speziellen 
Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu 
werden. 
Im Bereich Theater ist wegen der großen Nachfrage 
eine Ausweitung der außerunterrichtlichen Angebote 
geplant. 
3.1.2 ORGANISATIONSRAHMEN 
Die bestehende Unterrichtsstruktur hat sich grund-
sätzlich bewährt, wenngleich die umfangreichen 
organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung der 
Sportbetonten Schule für den Schulbetrieb erhebliche 
Belastungen erzeugt haben. Sowohl Kollegium als 
auch Schüler- und Elternschaft tragen jedoch die 
Stundenplanveränderungen, um die Konzeptumset-
zung im Rahmen der Ganzheitlichen Persönlich-
keitsentwicklung zu ermöglichen. 
Unabhängig von der möglichen Ernennung zur NRW-
Sportschule muss die Stundenplanung gleichwohl den 
Erfordernissen der schulischen Leistungssportförde-
rung halbjährlich angepasst werden. Zu 
berücksichtigende Faktoren sind die Anzahl der zu 
fördernden Sportlerinnen und Sportler, der Umfang 
des Vormittagstrainings und die Anzahl abzudecken-
der Sportarten. 
Weiterhin muss es durch die Erweiterung des 
Raumprogramms (Seminar-, Kraft-, Gymnastikraum 
etc.)im Sportbereich zu einer spürbaren Entlastung im 
Bereich des parallelen Pflichtsportunterrichts führen. 
Natürlich steigt hierdurch die Qualität des Sportunter-
richts und des Vormittagstrainings deutlich. Zusätzlich 
führt die Konzentration von anspruchsvollen Sport-
stätten zu einer deutlichen Reduktion des 
Transferaufwandes für die Hochleistungssportlerinnen 
und -sportler. 
Der Status der NRW-Sportschule würde demnach am 
Pascal-Gymnasium keinen erweiterten unterrichtsor-
ganisatorischen Mehraufwand erfordern, der über das 
bisher zu Leistende hinausgeht, wohl aber die 
Bereitstellung von entsprechenden Lehrer-Anrech-
nungsstunden, um diese Arbeit überhaupt in 
vertretbarem Rahmen leisten zu können. 
3.1.3 STABILISIERUNG UND 
AUSWEITUNG DER 
BETREUUNGSMAßNAHMEN 
Die schulischen Betreuungsmaßnahmen für Jugend-
leistungssportlerinnen und -sportler beziehen sich auf 
die Bereiche Beratung, Koordination, Verwaltung, 
Unterricht, Hausaufgabenbetreuung, Vormittags- und 
teilweise Nachmittagstraining.  
Die seit Schuljahresbeginn 2007/2008 am Pascal-
Gymnasium unterrichteten und trainierenden 
Kadersportlerinnen und Kadersportler sind erheblichen 
Belastungen durch die schulischen Anforderungen 
ausgesetzt (nachführender Unterricht, Klausuren). 
Zusätzlich sind die umfangreichen Trainingsmaßnah-
men und der Wochenendspielbetrieb mit 
Doppelspielrecht (Jugend- und Erwachsenenbereich)

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 19 -  
 
zu absolvieren. Diese Problematik wird in Koordinati-
ons- und Reflexionsgesprächen mit den Internats-
sportlerinnen deutlich thematisiert. 
Betreuende Lehrkräfte, Internatsleitung und Schullei-
tung sind bereits jetzt mit Vereins- und 
Verbandstrainern im Gespräch, um perspektivisch die 
Belastungen zu eruieren und das von 14-/15-jährigen 
Jugendlichen zu leistende Pensum im Blick zu 
behalten. Auch altersangemessene unverplante 
Freizeit hat ihren unabdingbaren entwicklungspsycho-
logischen Stellenwert. 
Das Pascal-Gymnasium muss und wird versuchen, 
durch einen erhöhten Betreuungsumfang auch im 
Koordinationsbereich Belastungsspitzen für diese 
Schülerinnen und Schüler zu entschärfen.  
Die Förderung der Jugendleistungssportlerinnen und  
-sportler wird zukünftig weiter ausgebaut und 
konzeptionell überdacht werden müssen. In diesem 
Rahmen werden Beratung und Zusammenarbeit mit 
dem Institut für Begabungsforschung- und –förderung 
an der WWU Münster und der schulpsychologischen 
Beratungsstelle der Stadt Münster durch das Pascal-
Gymnasium intensiviert. 
Die Pascal-Gemeinde unterstützt in vielfältiger Form 
die Entwicklung von Jugendleistungssportlerinnen und 
–sportler wie auch alle anderen Schülerinnen und 
Schüler zu selbständigen, ihre Anforderungen 
eigenverantwortlich regelnden Persönlichkeiten. 
3.1.4 EINBINDUNG WEITERER 
SCHULFORMEN 
Das Pascal-Gymnasium arbeitet seit Jahren erfolgreich 
mit der benachbarten Realschule im Kreuzviertel 
zusammen. So wechseln jährlich Zehntklässler der 
Realschule im Kreuzviertel erfolgreich in die Oberstufe 
des Pascal-Gymnasiums. Der Schülerspezialverkehr 
aus dem Westmünsterland wird von beiden Schullei-
tungen nach Bedarfslage koordiniert und gemeinsam 
genutzt. 
Eine Kadersportlerin dieser Realschule (C-Jugend, 
Nationalmannschaft, Fußball) nutzt bereits seit 
Schuljahresbeginn 2007/2008 die Angebote des 
Teilinternats. 
Die Schulleitung der Realschule im Kreuzviertel, Frau 
Rektorin Hagemeier, und der Schulleiter des Pascal-
Gymnasiums haben eine Verzahnung der Jugendleis-
tungssportunterstützung der Realschule im Kreuz-
viertel und des Pascal-Gymnasiums vereinbart. Frau 
Hagemeier wird entsprechende Beschlussvorlagen den 
Mitwirkungsgremien ihrer Schule im Herbst 2007 
unterbreiten. 
Auch die Zusammenarbeit mit den Hauptschulen 
Coerde, Kinderhaus und Wartburg wird vom Pascal-
Gymnasium positiv gesehen und unterstützt, falls sich 
eine entsprechende Bedarfslage ergeben sollte. 
3.2 DURCH DIE STADT MÜNSTER, 
DURCH DAS LAND NRW UND 
DURCH SPORTINSTITUTIONEN ZU 
SCHAFFENDE VORAUSSETZUNGEN  
Das Pascal-Gymnasium ist für die im Rahmen der 
Sportbetonten Schule zugesagten und erhaltenen 
Unterstützungen sehr dankbar.  
Lehrerkonferenz, Schulpflegschaft und Schülervertre-
tung des Pascal-Gymnasiums befürworten die 
Weiterentwicklung des Pascal-Gymnasiums im 
Rahmen der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung 
zur NRW-Sportschule. Die Zustimmung der Schulkon-
ferenz am 11.10.07 basiert auf folgenden 
Rahmenbedingungen, die in Absprache mit der Schule 
zu realisieren sind:  
• Übernahme der Fahrtkosten für auswärtige 
Kadersportler, die nicht im Vollinternat unterge-
bracht sind und an das Pascal-Gymnasium 
wechseln möchten. 
• Nutzung der bestehenden, allerdings sanierungs-
bedürftigen Leichtathletikanlagen in/am Wien-
burgpark. 
• Deckung des erhöhten Verwaltungsmehraufwan-
des (Material/Ausstattung) im Sekretariat. 
• Aufstockung der bereits ab Schuljahr 2008/09 
bereitgestellten Sekretariatsstunden von 15 auf  
20 Wochenstunden (insgesamt 1/2 Stelle) für den 
Arbeitsbereich NRW-Sportschule.  
• Aufstockung der städtischen Finanzmitteln zum 
Ersatz der erheblich höher beanspruchten schuli-
schen Sportmaterialien von 11.000,-- Euro 
(Sportbetonte Schule) auf 15.000,-- Euro jährlich 
(zusätzlich zum normalen Ausstattungsetat eines 
Gymnasiums dieser Größe). 
• Die Trainingssituation in der Dreifachhalle am 
Pascal-Gymnasium und der ebenfalls zur Verfü-
gung stehenden Einfachhalle des Abend-
Gymnasiums als Trainingsstätten ist zurzeit aus-
reichend. Die Belegung wird in Zusammenarbeit 
zwischen dem Sportamt und dem Pascal-
Gymnasium absprachegemäß ermöglicht. 
• Eine Erweiterung des Hallenbereichs ist jedoch 
dringend angezeigt. Neben der Erstellung eines 
Halleneingangsbereichs auch für Veranstaltungen 
mit Zuschauern ist die Einrichtung eines Kraft-
raumes, von Physiotherapieräumen und von 
Trainings- und Seminarräumen mit Möglichkeiten 
zur Spiel- und Bewegungsanalyse auf dem Schul-
gelände dringend notwendig. Auch eine 
Ausweitung des Geräteraumbereichs ist wichtig, 
um alle Sportmaterialien sicher und ordnungsge-
mäß lagern zu können. 
• Reparatur bzw. Erneuerung des Hallenbodens der 
Dreifachhalle.

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 20 -  
 
• Einrichtung eines Vollinternats mit Räumen für die 
Essenseinnahme und die spezielle schulische 
Betreuung auf dem Pascal-Schulgelände (Endstu-
fe mit maximal 32 Plätzen), da zurzeit am Tag 
Fahrzeiten zwischen Schule, Internat, Krafttrai-
ning und Hallentraining von etwa zwei Stunden 
entstehen, die bei der hohen Belastung der Sport-
lerinnen besser zur Regeneration genutzt werden 
sollten. Eine direktere Anbindung an das Pascal-
Gymnasium durch räumliche Nähe würde auch im 
Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Leh-
rern und Internatspädagogen die Betreuung der 
Internatsschülerinnen und -schüler deutlich ver-
bessern, da dann zum Beispiel auch einzelne 
Springstunden im Sekundarstufe II – Bereich für 
vorholenden und nachführenden Unterricht ge-
nutzt werden können. 
• Bereitstellung von 18 Lehrerstunden für nach- 
bzw. vorholenden Unterricht (Hausaufgabenbe-
treuung für Kadersportler) im Schuljahr 
2008/2009 mit sukzessiver Anpassungsklausel 
gemäß vergleichbaren Schulen nach Bedarfslage 
• Bereitstellung von 10 zusätzlichen Lehrerstunden 
für Koordination ab Schuljahr 2008/2009 mit 
sukzessiver Anpassungsklausel gemäß vergleich-
baren Schulen und Bedarfslage 
• Stärkere Einflussname der Schulleitung bei 
möglichen Stellenausschreibungen unter besonde-
rer Berücksichtigung des Sportprofils 
• Ausweitung der Konzeptentwicklung zum 
Hochleistungs- und Jugendhochleistungssport in 
der Region Münster. 
• Ausbau der Sportinfrastruktur für Jugendhochleis-
tungssport in Münster. 
• Entsendung von weiteren Jugendhochleistungs-
sportlerinnen und -sportler in das Sportinternat in 
möglichst vielen Sportarten. 
• Unterstützung des Pascal-Modells durch Verstär-
kung der Kooperation und durch Entsendung von 
Vereins- und Verbandsjugendtrainern zum Durch-
führen von Vormittagstraining und Sport-
Bausteinunterricht. 
• Anpassung des Betreuungsrahmens bei einer zu 
erwartenden Ausweitung des Internatsbetriebs 
(Anfragen von verschiedenen Verbänden liegen 
vor). 
  
 
Das Land NRW hat dem Pascal-Gymnasium zum 
Schuljahr 2007/2008 zwölf Lehrerstunden für 
unterrichtliche Betreuung für nach- und vorholenden 
Unterricht (vgl. 2.2.7.6.) zur Verfügung gestellt. 
Zurzeit werden drei Stunden verabredungsgemäß an 
das Kardinal-von-Galen-Gymnasium Hiltrup abgetre-
ten. 
Vier weitere Lehrerstunden für Koordinationsbedarf im 
Rahmen der Sportbetonten Schule erhält das Pascal-
Gymnasium seit dem Schuljahr 2007/2008. Diese 
Stunden decken den Mehrbedarf nur ansatzweise.  
Der Zeitaufwand zur Realisierung des Gesamtstun-
denplans im Rahmen des Pascal-Modells ist dermaßen 
immens, dass eine dritte Lehrkraft in das Stunden-
planbüro eingebunden werden musste. Dies wurde 
notwendig, obwohl mit einem der neuesten Compu-
terstundenplan-Verwaltungsprogramme gearbeitet 
wird. 
Trotz der zusätzlichen Arbeitsbelastung hält die 
Schulgemeinde das Pascal-Modell unter spezieller 
Berücksichtigung der sportinfrastrukturellen Rahmen-
bedingungen in der Stadt und Region Münster für 
zukunftsfähiger und erfolgversprechender als andere 
schulische Modelle der Jugendleistungssportförde-
rung. 
Auch im Bereich der Koordination der Bausteine 
musste die Schulleitung eine weitere Lehrkraft 
einbinden, da diese zeitaufwändige Tätigkeit innerhalb 
des bisherigen Organisationsrahmens nicht zu 
realisieren war. 
Neben der Gesamtstundenplanung und der Betreuung 
der Bausteinkoordination tritt ein erhöhter täglicher 
Vertretungsbedarf auf, da die Absenzen im Rahmen 
der Sportbetonung nicht unwesentlich sind. Im 
Zusammenhang mit vielen Aktivitäten innerhalb des 
Schulprofils (vielfältige Unterrichtsgänge, Austausch- 
und Auslandsprogramm: Blois, Orléans, Hockerill, 
Cambridge, Baltimore/USA,  Canberra/Australien, 
Brescia, Sardinien) bedeutet dieses eine erhebliche 
Ausweitung des Vertretungsbedarfs, der täglich zu 
leisten ist. 
Im Falle einer Anerkennung als NRW-Sportschule ist 
insbesondere zum Ausbau der Leistungssportförde-
rung die Erhöhung der vom Land zur Verfügung zu 
stellenden Lehrerstunden erforderlich.

Bewerbung des Pascal-Gymnasiums Münster als NRW-Sportschule 
 - 21 -  
 
4 AUSBLICK 
Sport - vor allem auch der Höchstleistungssport – hat 
als identifikationsstiftende, persönlichkeitsbildende, 
Vorbild gebende Kraft eine große gesamtgesellschaft-
liche Bedeutung. In der auf Konsum fixierten, 
Wertorientierung verlierenden Gesellschaft gilt dies 
insbesondere für den jungen Menschen. 
Die Pascal-Schulgemeinde freut sich, vom Schulträger 
Stadt Münster und durch Sportpolitik, -verbände und 
–vereine angesprochen worden zu sein, ein eigenes, 
auf die Standortbedingungen in Münster zugeschnit-
tenes, insgesamt für den Jugend(hoch)leistungsport 
innovatives Sportförderprofil zu entwickeln, das 
wichtige Elemente der „Sportbetonten Schule “ 
aufnimmt und auf der entwicklungsphysiologisch 
wichtigen Basis der Ganzheitlichkeit fußt.  
 
Das Pascal-Modell stellt die individuelle Persönlichkeit 
und Begabungsvielfalt des einzelnen Jugendlichen in 
den Vordergrund und verlässt damit bewusst die 
bisher gegangenen Wege. 
 
Damit versucht der Pascal-Ansatz den Ursachen für 
die bisherigen sportwissenschaftlichen Erkenntnisse 
(u. a. veröffentlicht auf der Tagung im Rahmen der 
Ruhrolympiade in Hattingen 2007) über die erstaun-
lich hohe Abbrecherquote der ehemaligen 
Jugendhochleistungssportler beim Eintritt ins 
Erwachsenenalter entgegenzuwirken. Grundlage hier-
für muss der Einklang zwischen hochwertigem 
Schulabschluss und Hochleistungstraining sein.  
Schule, Sport, Politik, Verbände und Verwaltung sind 
gefordert, mit neuen Ideen und Modellen dem 
Jugend-(hoch)leistungssport bisher nicht ausge-
schöpfte Möglichkeiten im Hochleistungssport auch im 
Erwachsenenalter zu eröffnen. 
Nach Auffassung der Schulgemeinde ist das Pascal-
Modell unter den gegebenen Standortbedingungen 
zukunftsweisend für die Gesamtpersönlichkeitsent-
wicklung jeder Jugendleistungssportlerin und jedes 
Jugendleistungssportlers.  
Weiterhin stellt dieses Modell einen erheblichen 
Reputationszuwachs für den Bildungs- und Sport-
standort Münster dar.  
Es ermöglicht Hochleistungssporterfolge für alle Sport 
unterstützenden Verbände und Vertretungen, da es 
zukunftssicher die Fortsetzung der Spitzensportkarrie-
re im Erwachsenenalter durch die frühzeitige 
ganzheitliche Förderung des Sportlers ermöglicht. 
Die Pascal-Schulgemeinde sieht der Weiterentwick-
lung von der „Sportbetonten Schule“ zur „NRW-
Sportschule“ auf der Basis der ganzheitlichen 
Persönlichkeitsentwicklung im Vertrauen auf den 
langfristigen Erfolg seines  innovativen Förderkonzep-
tes Jugendhochleistungssport optimistisch entgegen, 
hofft auf positive Beschlüsse und setzt auf die 
Unterstützung folgender Institutionen: 
• Bezirksregierung Münster, 
• Innenministerium des Landes NRW, 
• Ministerium für Schule und Weiterbildung des 
Landes NRW, 
• Schulträger Stadt Münster, 
• Sportpolitik, -verbände und –vereine.

Beratungsverlauf (8)

28.02.2008 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
04.03.2008 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
04.03.2008 Sportausschuss
TOP 1 Vorberatung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
04.03.2008 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.8 Anhörung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
05.03.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 6.8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
Vorberatung
Vorberatung
Entscheidung

Orte (7)

  • Coerdestraße
  • Grevener Straße 125
  • Cheruskerring
  • Wienburgstraße
  • Sentruper Höhe
  • Kinderhaus
  • Werse

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0159/2008
Typ
Vorlagen
Datum
19.02.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37